Im 3. Semester unseres Englisch-LK hatten wir das Thema Jazz Age and The lost Generation . Als Lektüre lasen wir The Great Gatsby von der ich heute berichten möchte.
---------- Inhalt ----------
Es ist das Jahr 1925: Nick Carraway, der Erzähler der Geschichte ist der neue Nachbar von Jay Gatsby und nimmt einen Sommer lang am Leben der High Society teil. Mit seiner Cousine Daisy, ihrem Ehemann Tom Buchanan, der befreundeten Golfspielerin Jordan Baker und dem geheimnisvollen Gatsby genießt er das Leben mit vielen Partys etc.
Gatsby wird immer mehr zu einem guten Freund von Nick und so erfährt er seine Geschichte:
Für seine große Liebe Daisy schuf Gatsby aus dem Nichts eine märchenhafte Existenz. Die beiden beginnen eine Affäre, doch Daisy will sich nicht von ihrem Mann trennen, da ihr dessen gute Herkunft mehr bedeuten, als ihre Gefühle. Nach einem alkoholreichen Tag überfährt Daisy versehentlich Myrtle mit Gatsbys Auto. Mit ihr hat Tom Buchanan schon seit längerem ein Verhältnis. Daisy und Tom versöhnen sich in dieser Nacht wieder und lenken den Verdacht auf Gatsby. Myrtles Ehemann erschießt daraufhin Gatsby und sich danach selbst.
------ Autor ---------
Francis Scott Key Fitzgerald wurde am 24.9.1896 in St. Paul (Minnesota) geboren und starb am 21.12.1940 in Hollywood an Tuberkolose.
Mit seiner Frau Zelda verkörperte er in den 20er Jahren das erfolgreiche, schöne und junge Amerika. Sein Leben steht aber auch für die Lost Generation. Am Ende war Fitzgerald Alkoholiker und seine Frau lebte bis zu ihrem Tod in einer Nervenheilanstalt.
Berühmt wurde er 1920 mit seinem ersten Roman Diesseits vom Paradies
------- Allgemeines ----------
Meine Taschenbuchausgabe ist im Wordsworth Classics Verlag erschienen.
Da ich es bei eBay ersteigert habe, kann ich leider nichts über den Preis sagen. Einfach mal im Buchgeschäft fragen oder bei eBay nachschauen.
Das Buch besitzt 163 Seiten, die in 9 Kapitel unterteilt sind.
ISBN : 1-85326-041-X
------- Leseprobe -----------
There was music from my neighbour s house through the summer nights. In his blue gardens men and girls came and went like moths among the whisperings and the champagne and the stars. At high tide in the afternoon I watched his guests diving from the tower of his raft, or taking the sun on the hot sand of his beach while his two motor-boats slit the waters of the Sound, drawing aquaplanes over cataracts of foam. On week-ends his Rolls-Royce became an omnibus, bearing parties to and from the city between nine in the morning and long past midnight, while his station wagon scampered like a brisk yellow bug to meet all trains.
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-------- Fazit ----------
Nick Carraway dient als Ich-Erzähler und Vermittler zwischen den beiden Welten. In der Handlung spielt er jedoch nur eine Nebenrolle.
Dadurch wirkt die Geschichte zwar distanziert, aber auch in gewisser Weise kann man sich sehr gut in Nick hineinfühlen, da er genauso wenig in diese Welt passt, wie man selber passen würde.
Also, insgesamt kann man sagen dass The Great Gatsby einfach ein Klassiker ist, der es wert ist gelesen zu werden.
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ungeeignete Englischschullektüre
ein Testbericht von sonnen_blume2004-02-22 13:53:54vom 22.02.2004Empfehlung: nein
ich möchte euch ein Buch vorstellen, dass ich einmal im Englisch Grundkurs lesen musste. Nämlich: Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. „Der große Gatsby“ erschien aktuell passend 1925. In dem Buch geht es um reiche Menschen in den 20zigern, in der Zet des Jazz Age, in dem der bekannte American Dream vorkommt.
Es gibt einen Erzähler, Nick, der Nachbar von Gatsby. Gatsby ist der Herr um den sich, wie im Titel erkennbar, das Buch dreht. Gatsby ist reich, der Ursprung des Reichtums ist umbekannt, über Gatsby wird viel gemurmelt, z.B. dass er ein Mörder sei.
Ich finde, dass Buch ist auf Englisch schwer zu verstehen, weshalb ich mir eine deutsche Ausgabe kaufen musste. Die Deutsche halte ich dagegen für leicht verständlich.
Ich denke, die Themen Jazz Age, Zwanziger und American Dream gehören nicht zu den Interessengebieten der meisten Schüler, erst recht nicht, bei einem Kurs, den die meisten Schüler zur Erfüllung der Abiturauflagen besuchen.
Ich weiß nicht ob es an meiner Lehrerin lag, dass wir mehrere Monate für die Buchbesprechung benötigten. Jedenfalls, mich nervte das. Jede Stunde arbeiteten wir mit dem Buch, so was mag ich nicht. Außerdem wirkt eine klassische Schullektüre auf mich schon abstoßend, obwohl es auch welche gab, die ich im nachhinein mochte. Viel schöner fände ich es, wenn wir mal eine Neuerscheinung aus England lesen würden. Aber meine Lehrerin bevorzugt etwas mit vorhandenen Interpretationsbüchern.
Auf deutsch habe ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen und mich auch nicht gelangweilt. Teils fand ich den Inhalt eigenartig, aber das liegt wohl daran, dass ich keine Ahnung habe wie „früher“ gelebt wurde.
Zu „Der große Gatsby“ gibt es eine Verfilmung, leider kam ich noch nicht dazu mir die anzuschauen.
Das Ende geht übrigens blutig aus.
Ich finde, „Der große Gatsby“ ist auf Englisch als Schullektüre ungeeignet, dafür auf Deutsch zum Privatlesen nett.