Allgemein
Ich lese für mein Leben gerne und hab da aber überhaupt keine bestimmte Richtung. Meistens kaufe ich die Bücher, bei denen mich das Cover schon anspricht, ohne überhaupt zu wissen, worum es dabei geht. So war es auch hier. Ich hab mir 'Extrem laut und unglaublich nah' von Jonathan Safran Foer einfach gekauft, weil ich das Cover und den Titel sehr ansprechend fand und das Gefühl hatte (Ich hab das meistens schon so im Gefühl), dass es mir gefallen würde.
Gezahlt hab ich für die gebundene Ausgabe knap 20 Euro, das Taschenbuch gibt es mittlerweile für 9,95 Euro und erschienen ist es, zumindest in Deutschland, im Mai 2007 im Fischer Verlag und übersetzt wurde es aus dem Englischen
Das Buch ist sehr dick und umfasst 436 Seiten, wovon einige Seiten allerdings auch lediglich Bilder bzw. Fotos darstellen.
In erster Linie würde ich den Roman als Drama bezeichnen.
Inhalt
Ich denke, der Roman thematisiert in erster Linie schon die Anschläge auf das World Trade Center in New York. Allerdings steht hier im Mittelpunkt ein kleiner junge, der 11jährige Oskar, dessen Vater in einem Bürogebäude des WTC ums Leben kam. Hinterlassen hat er damals lediglich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, die Oskar sich Tag für Tag anhört.
Oskar ist ein extrem intelligenter und feinfühliger Junge, der auf der Suche ist nach dem, was er verloren hat. Er liebte seinen Vater unheimlich und stöbert oft in den Hinterlassenschaften seines Vaters. Dabei findet er eines Tages einen Schlüssel, von dem er keine Ahnung hat, in welches Schloss er passt. Von da an beginnt ein Abenteuer, das Oskar, in geheimer Mission, die Traurigkeit erleichert.
Meinung
Das Buch ist grandios. Nicht der Inhalt ist es, der mich überzeugt, wobei der natürlich auch, mehr oder weniger, gut durchdacht ist. Aber der Inhalt ist eigentlich noch nicht einmal Besonders: Es geht einfach nur um einen Jungen, der seinen Vater bei dem Anschlägen des 11. September verloren hat. Das Tolle daran ist die Sprache des Buches, die Gedanken, die Gefühle, die er Ich-Erzähler so wunderbar beschreibt. Ich hab mich noch nie so sehr in ein Buch verliebt, einfach nur aufgrund seiner Sprache, die manchmal richtig weh tut, weil sie so ehrlich ist. Ich liebe das Buch wirklich sehr.
Fazit
Hier überzeugt die Sprache und nicht der Inhalt und ich denke, jeder, der ein bisschen zugänglich ist für Gefühle, die versucht werden, durch Geschriebens zu übermitteln, wird sich hier verlieben. Ich kann den Roman sehr empfehlen.
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Wo kommen all die einsamen Menschen her? Und wo gehören sie hin?
ein Testbericht von BulmaZ2010-06-09 09:31:10vom 09.06.2010Empfehlung: ja
Etwas gänzlich anderes – das soll es derzeit sein, wenn es um Lektüre geht. An Autoren, die keine Thriller, Krimis und dergleichen schreiben, mangelt es kaum. Dennoch soll es natürlich kein trivialer Mist sein, sondern Lektüre, die mich in irgendeiner Art und Weise berührt. Ein Roman, der genau dies zu erfüllen versprach, wurde mir bereits vor einiger Zeit vertrauensvoll ans Herz gelegt. Inzwischen habe ich ihn mir geschnappt und tue hiermit nachfolgend meine Eindrücke kund.
Extrem laut und unglaublich nah – Jonathan Safran Foer
+++ Bezugsquelle & Preis +++
Gekauft habe ich das Buch bei www.buecher.de.
Dort habe ich 9,95 € bezahlt.
+++ Eckdaten +++
Titel: Extrem laut und unglaublich nah
Originaltitel: Extremely loud and incredibly close
Autor: Jonathan Safran Foer
Übersetzung: Henning Ahrens
Verlag: Fischer
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Drama/ Tragik/ Komödie
Seitenanzahl: 480 Seiten
+++ Der Autor +++
Jonathan Safran Foer(* 1977 in Washington D. C.) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er lebt und schreibt in New York und ist mit der Schriftstellerin Nicole Krauss verheiratet. Im Jahr 2001 fungierte Safran Foer nach seinen vorherigen Jobs als Ghostwriter und Rezeptionist erstmals als Literat, wenn auch zweiter Hand, nämlich als Herausgeber der Sammelschrift A Convergence Of Birds: Original Fiction and Poetry Inspired by the Work of Joseph Cornell zu Ehren des 1972 verstorbenen New Yorker Künstlers Joseph Cornell, der sich als Bildhauer vor allen Dingen durch seine Boxes einen Namen gemacht hatte. Das Buch vereint Texte von verschiedensten Schriftstellern (so z. B.: Robert Pinsky, Joyce Carol Oates, Paul West, Rick Moody, Howard Norman, Robert Coover), die Foer zuvor angeschrieben und darum gebeten hatte, sich von Cornells Arbeit zu einem eigenen Werk inspirieren zu lassen. Dieses Faible für außergewöhnliche Projekte ist Foer bis heute erhalten geblieben: so sammelt er die jeweils nächste, noch unbeschriebene Seite eines in Arbeit befindlichen Buches anderer Schriftsteller, die er per Brief um den leeren Bogen Papier bittet.
Quelle: www.wikipedia.de
+++ Extrem laut und unglaublich nah +++
Oskar Schell ist ein ziemlich vorlauter und klugscheißerischer kleiner Junge. Obschon noch ein Kind von neun Jahren, hat er sich bereits eine Menge Wissen angeeignet, das er gefragt und ungefragt kundtut. Nebenbei ist er auch noch Erfinder und verteilt an jeden seine Visitenkarte. Sein mehr oder minder unbeschwertes Leben erfuhr jedoch am neunten September 2001 eine jähe Wende, als sein Vater im Zuge des Terroranschlages auf das World Trade Center ums Leben kam. Dass er nicht verstehen kann, wie seine Mutter inzwischen einen neuen Freund hat, ist nur eines der Probleme, die Oskar mit sich herumträgt.
So schöpft er Hoffnung, als er einen Schlüssel und einen Umschlag mit dem Namen Black findet. Er hält dies für das letzte Rätsel seines Vaters, das er ihm hinterlassen hat. Oskar macht sich also auf durch New York, sein Tamburin stets dabei, hinter das Geheimnis des Schlüssels zu kommen. Dabei muss er persönliche Ängste und regelrechte Phobien überwinden. Nebenbei erfährt er noch, wieso sein Großvater seine Großmutter verlassen hat und welche tragische Geschichte hinter allem steckt…
+++ Eindrücke +++
Eine Inhaltsangabe, die tendenziell an einen Roman erinnert: „Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst“ von Wendy Mass. Dieser Roman allerdings hatte
Kinder bzw. Jugendliche zur Zielgruppe, was beim vorliegenden Roman von Safran Foer ganz sicher nicht der Fall ist. Man darf als erwachsener Leser also durchaus gespannt sein, wie der Autor das Thema und all die Themen, die es mit sich bringt, adäquat umsetzt. Dies führt ganz sicher auch zu recht hohen Erwartungen.
Erfüllt werden diese allerdings nur bedingt. Zu Beginn des Buches hat man noch den Eindruck, gefühlvolle Lektüre in Händen zu halten, die mir viel Witz, aber auch mit viel Herz daherkommt. Dies bestätigt sich im Verlauf zwar immer wieder, allerdings ist vor allem der Witz mit weiterem Voranschreiten immer weniger vertreten. Vielmehr schlägt „Extrem laut und unglaublich nah“ sehr aufs Gemüt und aufs Herz. Ist man nicht vollkommen aus Holz, kommt man vermutlich nicht umhin, den einen oder anderen Satz mehrmals zu lesen, ihn wirken zu lassen und intensiv, auch nach Beendigung des Romans, darüber nachzudenken. Allerdings bringt dieser Roman auch viele Passagen mit sich, die auch einfach nur dröge sind und sich sehr zäh lesen lassen. Vor allem dann, wenn es inhaltliche Wiederholungen gibt, diese dann noch ausufernder nacherzählt werden und man den Eindruck gewinnen könnte, Herr Foer wolle seinen Roman nur in die Länge ziehen. Unterstellen möchte man ihm dies aber irgendwie trotzdem nicht. Denn immer wieder zeigt der Roman sein immenses Tempo und vor allem seine Vielschichtigkeit. So stellt man sehr bald fest, dass es nicht einfach nur um einen Jungen geht, der einen Schlüssel sucht und seinen toten Vater betrauert. Es geht generell um Verlust, um Liebe, um das sich Wiederfinden. Verwoben wird dies von Jonathan Safran Foer alles in einer Geschichte, die sich mit vielen Aspekten befasst und diese eng mit aktuellen und historischen Geschehnissen in Einklang bringt. So stehen die Ereignisse vom 11. September 2001 zwar grundsätzlich im Vordergrund, aber auch die Bombardierung Dresdens 1945. Wer jetzt gelangweilt die Augen verdreht, weil er meint, der Autor würde sich auf herkömmliche Weise diesen schweren Themen widmen, der irrt gewaltig. Es geht weniger um die Ereignisse an sich, sodass man keiner Geschichtsstunde beiwohnt. Es geht um Einzelschicksale, die in ihrer Intensität wohl für das Leid aller Menschen während der betreffenden Zeit stehen. Deutlich wird dabei aber auch immer wieder, dass Safran Foer keineswegs auf die Tränendrüse drücken will. Er zeigt auf. Wie der Leser damit umgeht, bleibt ihm überlassen.
Trotzdem hat der Roman irgendwie Schwächen. Er zieht sich an vielen Stellen unnötig in die Länge. Dies bewirkt, dass man das Essenzielle dieses Romans zeitweise aus den Augen verliert. Man möchte ganze Monologpassagen einfach überblättern. Ganz besonders gilt dies wohl für eine Passage im letzten Drittel des Buches, in der die Zeilenabstände immer geringer werden, wodurch das rein mechanische Lesen schon erschwert wird. Hinzu kommt aber, dass man dem Inhalt dieser Passage irgendwann nur noch schwer folgen kann. Der betreffende Protagonist scheint sich in seinem Monolog zu verlieren und zerredet sogar zuweilen, was er zu sagen hat. Für einige Leser ebenfalls störend könnte sein, dass „Extrem laut und unglaublich nah“ keine wirkliche Story hat. Der Roman ist eher ein Plädoyer, um das so etwas wie eine Handlung gestrickt wurde. Spannung im herkömmlichen Sinne sucht man hier also vergebens, genauso wie unerwartete Wendungen. Der Roman ist eher etwas für das Gemüt, für das Herz und zuweilen auch für schwere Stunden. Nicht etwa für kurzweiliges Lesevergnügen zwischendurch. Denn für ‚eben mal so zwischendurch‘ eignet der Roman sich keineswegs. Ob dies nun ein Negativum ist oder nicht, sei an jedem selbst, zu entscheiden.
Zu überzeugen weiß aber trotz aller Längen der intensive Schreibstil Safran Foers. Der Autor erzeugt eine klamme Atmosphäre, die sehr schwer wiegt. Zu Beginn wirkt das Ganze noch wie mit einem Augenzwinkern geschrieben. Bald merkt man allerdings, dass dem ganz und gar nicht so ist. Interessant ist am Stil des Autors aber vor allem, dass es mehrere Erzählperspektiven gibt, die auseinanderzuhalten streckenweise gar nicht so leicht ist. So folgt der Leser der Haupthandlung, die aus Ich – Perspektive des jungen Oskar schell geschildert wird. Hinzu kommen aber noch viele lange Passagen, die vom Großvater Oskars und seiner Großmutter erzählt werden und die schildern, was vor vierzig Jahren passiert ist, wieso sie sich getrennt haben und wie beide damit umgegangen sind. Ob es sich dabei wirklich bei allen Passagen um Briefe handelt, bleibt ungewiss, was allerdings eine Menge Spielraum für die Interpretationen des Lesers lässt, wie das gesamte Buch eigentlich. Innovativ ist ebenso, dass der Autor nicht immer auf korrekte Interpunktion setzt. So gibt es seitenweise Passagen, in denen die gesamte Seite nur aus einem Satz besteht. Punkte wurden hier nicht gesetzt, Satzteile werden lediglich durch unzählige Kommata getrennt. Dies ist zunächst etwas irritierend, da es ein unangemessenes Tempo fördert. Mit der Zeit und der damit verbundenen Gewöhnung allerdings wird deutlich, dass der Autor auch dies als Stilmittel einsetzt, um zu zeigen, in welcher Verfassung die jeweils erzählende Figur ist.
Was an diesem Roman auffällt, ohne, dass man auch nur einen einzigen Satz gelesen hat, ist aber wohl seine aufwändige Gestaltung. Nicht nur, dass es alle ca. 50 Seiten ein Schwarzweißbild zu sehen gibt, das den aktuellen Kontext des Abschnittes treffend visualisiert. Foer tut noch viel mehr. Es gibt Passagen, die aufgrund der immer geringer werdenden Zeilenabstände irgendwann nicht mehr lesbar sind. Mag jetzt vermutlich unsinnig klingen, ist im Kontext der Geschichte aber ein wahrhaft meisterlich gewähltes Stilmittel, da es den Leser sehr nahe [man möchte sagen: unglaublich nah] an die Geschichte lässt. Hinzu kommen einige Abschnitte, in denen Wörter und Satzzeichen rot umrandet sind, was wohl den Spleen von Oskars Vater verdeutlichen soll, Druck- und Schreibfehler in der New York Times zusammen mit seinem Sohn zu suchen und zu umkringeln. Derlei gestalterische Ausdrücke gibt es in diesem Roman noch viele mehr. Sie machen das Lesen zu einem ungewöhnlichen Erlebnis und wecken ganz neue Empfindungen beim Lesen eines Buches.
Durch die verschiedenen Erzählebenen schafft es Safran Foer allerdings auch noch, seine Figuren adäquat an den Leser zu bringen. Interessant zu beobachten ist dabei, dass die Figuren sich merklich weiter entwickeln bzw. dass man zu Beginn des Romans noch lange nicht alles über sie und ihre Mentalitäten weiß. Wo andere Autoren ihr Pulver schon auf den ersten fünf Seiten verschießen, hält sich Safran Foer dezent zurück, nur, um dann intensiver zuzuschlagen und dem Leser zu zeigen, dass seine Figuren genauso vielschichtig sind wie ihre Geschichten – wie im Leben. Ein treffendes Beispiel ist wohl die Hauptfigur Oskar Schell. Zu Anfang wirkt er noch wie das typische abstoßend klugscheißerische und altkluge Gör, das man einfach nicht mögen kann. Mit weiterem Verlauf allerdings zeigen sich viele Charakterfacetten, die einen früher oder später dazu bringen, ihn doch zu mögen, ja, ihn sogar ins Herz zu schließen. Er ist wissbegierig, neugierig, aber auch gebeutelt von vielen verschiedenen Phobien, von denen viele gute Gründe haben. So hat er Angst vor der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, er trägt nur Weiß und er isst nur wenige Lebensmittel. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Aber Oskar ist ein so vielseitiger Charakter, dass er seine Vielseitigkeit tatsächlich erst entfaltet, wenn man den Roman liest. Beschreiben geht nur bedingt. Was aber wohl am meisten beeindruckt, ist die Tatsache, wie sehr er seinen Vater geliebt hat und immer noch liebt. Wie wenig er akzeptieren will, dass er ihn abends nie mehr zudecken wird, dass er ihm nie mehr Geschichten erzählt und nie mehr Rätsel für ihn vorbereiten wird. Verdeutlich wird das Ausmaß des Schmerzes des kleinen Jungen erst nach und nach, eigentlich erst gegen Ende. Dort aber mit voller Wucht.
„Extrem laut und unglaublich nah“ ist keine leichte Lektüre – im eigentlichen Sinne wie im Übertragenen. Der Roman löst viele verschiedene Gefühlsregungen aus, sodass man sich während der rund 500 Seiten fühlt, als säße man in einer Achterbahn. Der Roman ist nicht einfach nur bloße Unterhaltung. Er birgt einen Facettenreichtum, den man ihm im Vorfeld wohl kaum zugetraut hätte, liest man lediglich die Inhaltsangabe und die Lobhudelei der wenig referenzreichen Frauenzeitschrift Brigitte. Das Buch ist wichtig, weswegen man es gelesen haben sollte. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es in ein paar Jahren zur Schullektüre erhoben wird, da es ein immenses Diskussions- und Interpretationspotenzial bietet; dies zu stets wichtigen und aktuellen Themen – immer noch. Dennoch vergebe ich „nur“ vier Sterne, da der Roman streckenweise auch eher langatmig ist und sich zieht. Mehr habe ich nicht zu kritisieren und spreche daher eine allgemeine Empfehlung aus.
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Extrem laut und unglaublich nah - Jonathan Safran Foer
ein Testbericht von liskeen2009-08-26 21:50:12vom 26.08.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderbares Buch mit schönen Extras...Nachteile/Kritik: Die ein oder andere Träne vergiesst man schon ;-)
Ich habe das Buch Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer vor ca. 2 Monaten gelesen, da ich bei Amazon und auch im Freundeskreis nur positives gehört habe. Und ich muss sagen....es hat sich ABSOLUT gelohnt.
Design:
Eigentlich finde ich, dass man zum Design von Büchern eigentlich ncihts sagen muss. Das Cover kann jeder sehn und wie Buchstaben aussehn, weiss man auch. Doch bei diesem Buch ist das anderes.
Überall findet man Seiten mit Fotos, Zeitungsausschnitten usw., die zur Handlung des Buches passen.
Der Junge um den es in der Geschichte geht
macht ein "was ich gerade erlebt habe" Album, indem er Fotos reinklebt, welche man dann teilweise im Buch selbst bestaunen kann.
Handlung:
Es geht um einen Jungen. Oskar Schell, der sich selbst als Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler vorstellt.
Am 11. September ist sein Vater geschäftlich im World Trade Center und kommt dabei ums Leben, was Oskar jedoch nicht ganz verkraftet.
Er störbert in ein paar Sachen seines Vaters rum, um ihm etwas näher zu sein und findet dabei einen Umschlag mit dem Namen "Black" darauf. Darin war ein Schlüssel. In einer aufregenden Reise versucht er in ganz New York den Besitzer dieses Schlüssels ausfindig zu machen.
Das ganze hört sich im allgemeinen eher unspektakulär an und ich muss sagen direkt spannend ist das Buch wirklich nicht.
Doch ich habe selten erlebt, dass Bedrücktheit und Witz so nah aneinanderliegen wie in diesem Buch.
Oskar ist ironisch, witzig und doch sehr niedlich beschrieben.
Man lernt im Buch ausserdem eine Reihe, die man zwar nicht von großer Bedeutung sind, die jedoch nicht so schnell wieder aus dem Kopf gehn. "Unnützes Wissen" also. Es ist übrigens nicht die Pflicht sich anzuschnallen, wenn man Taxifahrer ist ;-)
Fazit:
Es ist wie gesagt kein Buch mit Nervenkitzel oder sonstigem, doch dennoch kann man es nicht aus der Hand legen, weil es voller Witz und Charm ist.
Meiner Meinung nach gehört es zur Pflichtlektüre jeder Leseratte!
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