ein Testbericht von Sigruna2010-02-12 16:35:29vom 12.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: teilweise spannend...Nachteile/Kritik: der Mörder ist von Anfang an bekannt , nicht mein Geschmack
heute möchte ich euch über ein Buch berichten , das ich an meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe . Ich hatte vorher zwar schon von diesem Autor gehört , aber noch nie etwas gelesen .
@@ Das achte Opfer von Andreas Franz @@
@@ Herausgeber @@
Der Herausgeber des Taschenbuchs ist der Knaur Taschenbuchverlag bzw . Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachfolger , München .
@@ Allgemeines @@
Das Buch ist erschienen unter der ISBN 978-3-426-61789-2 , erstmal als Taschenbuch erschienen im Mai 2000 . Das Buch hat 512 Seiten, es ist in verschiedene Abschnitte unterteilt mit Zeitangaben .A uf dem Umschlag erkennt man im Vordergrund einen Park im Dunkeln , im Hintergrund eine Stadt . Der Umschlag wurde von der Zero Werbeagentur München gestaltet .
@@ Der Autor @@
Der Autor ist am 12.1.1954 in Quedlinburg geboren ,er zog nach der Trennung seiner Eltern nach Frankfurt , wo auch der vorliegende Krimi spielt . Er machte seinen Abschluß auf der Sprachenschule in Wirtschaftsenglisch und Französisch . Er war Drummer in verschiedenen Bands. Er jobbte als LKW Fahrer und machte eie kaufmännische Ausbildung . Er ist verheiratet und hat 5 Kinder . Er verfaßte Gedichte und Kurzgeschichten und schrieb 1986 seinen ersten Roman .
@@ Inhalt und eigene Meinung @@
Der Roman beginnt mit eiem Prolog , und zwar im Klassenzimmer von Carla 12 Jahre alt , sie bekommt eine Einladung zu einer Party und zwar bei einem Jungen , Matti , der schon in der 10. Klasse ist .
Gemeinsam mit ihrer Freundin Sylvia geht sie dorthin am folgenden Samstag .Auf dieser Party wird sie unter Drogen gesetzt und schläft mit mindestens drei Jungen . Ihre Freundin gibt ihr zwei Tütchen , angeblich harmlos , damit es ihr wieder besser geht .
An dieser Stelle macht der Roman einen Zeitsprung von zwei Jahren.
Kommissarin Durant erhält einen Brief mit einem Bibelzitat , kurz darauf geschieht ein grausamer Mord , das Opfer ist nackt , auf seiner Stirn steht die Zahl des Teufels 666 , die Genitalien sind abgetrennt , und die Augen ausgestochen . Die Kommissarin erkennt schnell , dass Bibelzitat und Mord in einem engen Zusammenhang stehen . Kurz darauf erhält die Kommissarin weitere Zitate und weitere Morde geschehen . Die Ermordeten sind alle Personen des öffentlichen Lebens . Alles weist auf die Organisation hin und offenbar sind sowohl Kirche , Politik , Polizei und Justiz darin verwickelt .
So , nun möchte ich ganz langsam auf meine Meinung über dieses Buch übergehen . Dieses Buch ist nicht schlecht geschrieben , aber es entspricht nicht dem , was ich selbst von einem schönen Krimi erwarte . Das Buch beschreibt auf der einen Seite die Morde , bis ins Detail , eigentlich geht der Autor schon zu sehr Detail . auf der anderen Seite wird immer wieder die Geschichte des Mörders erzählt und es steht für den Leser eigentlich von Anfang an fest , wer der Mörder ist . Auch löst eigentlich nicht die Kommissarin den Fall , sondern der Mörder präsentiert sich ihr nach dem 8 . Mord selbst .
Auch habe ich den Eindruck , dass Kommisare offenbar nach diesem Buch nur trinken und rauchen . teilweise langweilt mich das Buch etwas , denn es muss wirklich nicht jeder Handgriff so genau beschrieben werden . Ein normaler Krimi mit durchgehender Handlung in dem der Mörder erst zum Schluss überführt wird ist mir persönlich einfach lieber . Wenn unsere Gesellschaft nur halb so korrupt ist , wie in diesem Buch frage ich mich in welcher Welt wir leben .
So genug für heute , ich kann dieses Buch nur bedingt empfehlen , mein Geschmack ist es irgendwie nicht .
Vielen dank im Voraus .
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Mein zweiter Franz
ein Testbericht von Turbinefan2010-05-31 12:47:47vom 31.05.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend bis zum Schluss...Nachteile/Kritik: Ständige Erwähnung von Produkten
heute folgt nun die Vorstellung des zweiten Romans aus der Julia Durant - Reihe des Autoren Andreas Franz.
Der Titel dieses spannenden Kriminalromans lautet „Das achte Opfer“ und ist logischer Weise, wie schon der Roman „Jung, blond, tot“ in der Oberschicht von Frankfurt am Main angesiedelt.
Wie ihr bereits aus meinem ersten Bericht wisst, habe ich erst vor nicht allzu langer Zeit begonnen, Romane von Andreas Franz zu lesen. Seit dem Lesen des Kriminalromans „Das achte Opfer“ bin ich nun voll infiziert und habe bereits 15 seiner Romane gelesen. Nach und nach werde ich diese Romane vorstellen, aber keine Angst, nach jeder zweiten Buchempfehlung wird es auch andere Themen geben. Wird wohl sonst zu langweilig.
Nun aber der Reihe nach.
Buch-Daten:
Erschienen 1999 im Knaur Verlag,
Seitenzahl: 512
Taschenbuchausgabe
Preis: 8,95 beim Weltbild Verlag
ISBN: 978-3-426-61789-2
Der Autor:
Andreas Franz wurde 1954 in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) geboren.
Mit 17 Jahren machte er seinen Abschluss in Wirtschaftsenglisch. Sein größtes Hobby war aber die Musik, so dass er sich nach dem Abschluss lieber einer Band anschloss und als Schlagzeuger sein Geld verdiente.
Schon in seiner Jugendzeit begann Andreas Franz Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben.
Heute lebt er mit seiner Frau und fünf Kindern in der Nähe von Frankfurt/Main.
Zum Inhalt:
Wie bereits erwähnt spielt sich wieder alles in der Oberschicht von Frankfurt am Main ab.
Hauptkommissarin Julia Durant, immer noch Kettenraucherin, und ihre Kollegen bekommen von einem Unbekannten obskure Bibelzitate zugeschickt.
Das erste Zitat, welches sie erhielt lautete:
„Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel; und ich hörte das erste der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: Komm!
Da sah ich ein weißes Pferd; und der, der auf ihm saß, hatte einen Bogen.
Ein Kranz wurde ihm gegeben, und als Sieger zog er aus, um zu siegen.“
Klingt doch ziemlich verworren, oder?
Zur gleichen Zeit wird in Frankfurt ein abscheulicher Mord begangen. Unsere taffe Hauptkommissarin vermutet natürlich sofort einen Zusammenhang zwischen dem Verfasser des Schreibens und dem Mord.
Im weiteren Verlauf geschehen weitere Morde, die darauf schließen lassen, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Die Morde tragen immer dieselbe Handschrift. Die Opfer sind nackt und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Welche Bedeutung hat diese Zahl und warum werden die Opfer so zugerichtet?
Fragen die sich Julia Durant und ihre Kollegen nicht beantworten können. Zu erst gehen sie von einem religiösen Hintergrund aus. Doch bei ihren Ermittlungen geraten sie immer tiefer in einen Sumpf aus Machtmissbrauch, Korruption und organisiertem Verbrechen.
Je weiter das Team um Julia Durant mit ihren Ermittlungen voran kommt, desto deutlicher wird, dass alle Opfer schlimme und grausame Gemeinsamkeiten hatten.
Welches Geheimnis nahmen die Opfer mit ins Grab und wer kann soviel Hass entwickeln, die grausamsten Morde zu begehen.
In der Oberschicht geht die pure Angst um, denn sie fragen sich, wer wird der nächste sein.
Da sich Julia Durant wieder einmal auf ihr Bauchgefühl und die Ratschläge ihres Vaters verlassen kann, kommt es letztendlich zur Aufklärung der Verbrechen.
Zum Ermittlerteam:
In diesem Bericht möchte ich nicht weiter auf die einzelnen Personen eingehen. Das Team besteht weiterhin aus dem Chef Berger, der Hauptkommissarin Julia Durant und ihren Kollegen Hellmer und
Kullmer.
Vielleicht ist es vermessen, aber irgendwie möchte ich auch den Vater Julia Durants dazu zählen, der doch des öfteren unbewusst oder bewusst Tipps gibt, die ihr bei der Lösung des Falles helfen. Meistens geht es um religiöse Dinge, wie in diesem Fall die Bibelzitate.
Leseprobe: Seite 125/126
„Warum ?“ röchelte er, dann fiel sein Kopf zur Seite, Schaum trat aus seinem Mund, der Raum war jetzt erfüllt vom Geruch von Bittermandeln.
„Warum?“ fragte der andere kalt, während er breitbeinig über ihm stand und ihn von oben herab ansah.
„Du weißt warum, du gottverdammter Bastard!“
Er wartete zwei Minuten, bis auch das letzte Zucken vorüber war, packte den jetzt schlaffen Körper bei den Füßen und zog ihn hinter dem Schreibtisch hervor, entkleidetet ihn, legte die Sachen fein säuberlich über den Stuhl, öffnete seinen Aktenkoffer, nahm die Plastikhandschuhe und streifte sie über, holte das Skalpell heraus und trennte mit einem behänden Schnitt Penis und Hoden ab, die er dem Toten neben das Gesicht legte. Danach stach er mit dem Stilett zweimal in die Augen, die jetzt nur noch zwei leere, finstere Höhlen waren, zum Schluss machte er einen langen Schnitt von einer Halsseite zur anderen. Das Blut quoll in dicken Schwällen aus beiden Seiten des Halses, er fasste mit zwei Fingern hinein und schrieb mit Blut die Zahl 666 auf die Stirn seines Opfers.
Soweit eine Kostprobe, liest sich doch schaurig, oder?
Meine Meinung zum Roman:
Anders als in seinem ersten Julia Durant Fall, beginnt Andreas Franz mit einem sehr ausführlichen Prolog. In diesem Prolog geht es um ein Mädchen, welches mit zwölf Jahren auf die schiefe Bahn gerät, mit fünfzehn alkoholsüchtig und drogenabhängig ist und zur Prostituierten wird. Wenig später ist sie tot.
Nach dem Lesen des Prologs, war eigentlich klar, wer fünf Jahre später die Mordserie begeht, ohne dass der Leser den Namen erfährt.
Der Mörder konnte nur aus dem Umfeld des toten Mädchens kommen.
Auch diesmal ist die Handlung sehr gut durchdacht und mitreißend aufgeschrieben.
Andreas Franz baut in diesem Roman eine neue Komponente ein. Er schreibt so gefühlvoll und detailliert, dass der Leser Mitleid und Wohlwollen dem Täter entgegenbringt.
Letztendlich hat man das Gefühl der Täter ist eher ein Opfer.
Wenn man es genau nimmt, ist es eigentlich der Täter selbst, der Julia hilft diesen Fall zu lösen.
Beim Lesen kommen viele Emotionen hoch, weil der Leser genau weiß, diese Verbrechen gibt es wirklich und es werden immer mehr.
Ich habe noch keinen Kriminalroman gelesen, der mich so bedrückt und nachdenklich gemacht hat. Meiner Meinung nach, ist dieser Roman um Längen besser, als „Jung, blond, tot“.
Laut Aussagen des Autors, handelt es sich um realistische Fälle, nur die Geschichten drum herum sind fiktiv. Wenn der Leser das weiß, werden die Emotionen noch intensiver und man fragt sich, was ist eigentlich los in diesem Land?
Wer entscheidet eigentlich was Recht und Unrecht ist?
Selbstjustiz ist natürlich nicht zu tolerieren, aber wie soll ein Mensch handeln, der nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann, weil ihm unendliches Leid angetan wurde?
Wie soll er sich verhalten, wenn selbst die Leute, die für Recht und Unrecht zuständig sind, in einem tiefen Sumpf von Korruption und Amtsmissbrauch stecken?
Das sind alles Fragen, die während des Lesens aufkommen und jeder für sich beantworten muss.
Jedenfalls habe ich eine neue Erfahrung gemacht, denn ich entwickelte wirklich eine große Sympathie für den Täter, obwohl ich sein Tun eigentlich nicht gut heißen kann.
Noch kurz zu den Ermittlern. Es wird weiterhin gesoffen, geraucht und sich über Gesetze hinweggesetzt (z.B. betrunken Auto fahren).
Julia Durant raucht immer noch sehr viel und ernährt sich nur von Tomatensuppe aus der Dose, Bananen, Bier und Aspirin.
Die Geschichten um das Privatleben der Ermittler werden fortgesetzt und erreichen neue Dimensionen.
Da sich während des Lesens gewisse Dinge aus dem ersten Fall wiederholen, ist es wirklich ratsam, die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Eines setzte mich noch in Erstauen. Im ersten Roman hieß es, Julia wäre nicht gläubig und hat mit Gott nichts am Hut. Im zweiten Roman, heißt es auf einmal, sie ist im Besitz einer Bibel, ließt viel darin und kennt sich sehr gut mit Bibelversen aus.
Sie weiß sogar auf Anhieb ob der Vers bei Moses oder in der Johannesoffenbahrung steht.
Das ist für mich ein Widerspruch und nicht nachvollziehbar. Diesen Punkt sollte der Autor überdenken.
Auf jeden Fall ist das Buch empfehlenswert, schon allein aus dem emotionalen Blickwinkel heraus. Ein Roman der den Leser auch noch Stunden später beschäftigt. Als Schlaflektüre ist dieser Roman jedenfalls nicht gedacht.
Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren
...
ein Testbericht von verbatim2008-04-02 23:42:41vom 02.04.2008Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser und Leserinnen!
Diesmal möchte ich über den Roman berichten, welchen ich vor wenigen Tagen ausgelesen habe: „Das achte Opfer“ von Andreas Franz.
Dieses Buch schnekte mir mein Freund zu Weihnachten, doch ich fing es nicht sofort an zu lesen, da ich noch von der schule aus einige Bücher lesen sollte und noch privat zwei Stück angefangen rumliegen hatte. So kam es, dass ich erst Ostern rum damit angefangen habe. Ja ich glaube zu dem Beginn der Osterferien.
Aussehen
Auf der Vorderseite sieht man Verlags-, Autoren- und Romanname und im Hintergrund
eine durchaus interessante Gegend : Drei Bäume in verschiedenen Abständen und dazu wieder ganz blaß im Hintergrund die Shilouette einer Stadt(wie sich später herausstellt wahrscheinlich Frankfurt am Main).
Auf der Rückseite kann man, wie bei einem Roman üblich, den Kurzinhalt nachlesen. Dazu auch noch ISBN und andere Angaben raus bekommen.
Biografie
Geboren wurde er am 12. Januar 1954 in Quedlinburg. Ende 1955 zog er mit seinen Eltern nach Helmbrechts. Nach der Trennung der Eltern ging es weiter nach Frankfurt / Main.
Er besuchte eine Sprachenschule und machte mit 17 seinen Abschluss in Wirtschaftsenglisch. Und –französisch. Er machte sein liebstes Hobby, die Musik, zu seinem Beruf, war Drummer in verschiedenen Bands. Dabei lernte er seine Frau kenne, die er 1974 heiratete. Mit 19 Jahren war er bereits 2facher Vater, seine Frau brachte 2 Kinder mit in die Ehe. Drei weitere Kinder folgten bis 1986. Der jüngste Sohn ist schwerstbehindert.
Andreas Franz jobbte als LKW-Fahrer und in einer Werbeagentur, machte eine kaufmännische Ausbildung. Er erstellt seit Anfang der 80iger graphologische Gutachten, eröffnete 1990 sein eigenes Übersetzungsbüro. In jungen Jahren verfasste er Gedichte, Kurzgeschichten und einen Detektivroman. 1986 verfaßte er seinen ersten richtigen Roman „Der Finger Gottes“, doch es sollte noch 10 Jahre dauern, ehe das Manuskript „Jung, blond, tot“ von einem Verlag angenommen wurde. Mittlerweile wurden mehr als 10 Romane von ihr veröffentlicht.
Story
Julia Durant, eine Beamtin der Frankfurter Kripo) wird mit einem durchaus schwierigen Mordfall beauftragt, welcher sich von jeglichen anderen Fällen unterscheidet. Hier werden Briefe vom Mörder analysiert, Lilien gezählt und unschuldige Frauen erschossen. Verzwickungen und Intrigen sind natürlich nicht ausgeschlossen.
Einfach lesenswert!
Lesevergnügen
Also das Lesevergnügen ist am Anfang absolut unter aller SAU. Ich möchte natürlich ehrlich sein. Doch später so ab Seite 100 ungefähr wird alles etwas verzwickter und man stellt selbst die ersten Überlegungen an wie der Fall gelöst werden könnte. Doch meist passiert denn etwas Unvorhergesehenes und sein eigener Plan ist schon wieder über den Haufen geflogen. Nunja zum Schluss, ca. ab Seite 300, wird der Roman dann so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen
Ich sollte ja immer von meinem Freund aus nur lesen, wenn er zockt, damit ich mich nicht langweile. Doch zum Schluss las ich auch als er auf Toilette war oder sogar wenn er neben mir shclief. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Und ich denke, dass genau diese Steigerung den Roman so unverwechselbar macht, vielleicht sogar den Autor.
Manchmal konnte ich sogar weinen beziehungweise bekam feuchte Augen.
Allgemeines
Preis: (eigentlich weiß ich den ja nicht- Geschenk lol) 8.95€uro
Verlag: knaur
Internet: www.knaur.de
Zusatzinformation: Ein Julia-Durant-Krimi
ISBN: 978 – 3 – 426 – 61789 – 2
Fazit
Diesen Roman habe ich zum Anfang verflucht und irgendetwas hat mich gezwungen weiter zu lesen- und es war gut so. Ich bin erfreut und war am Ende sehr gerührt über den Schluss. Teils weinte ich sogar- der Roman steckt voller Emotionen.
Der Roman ist nicht nur etwas für Krimi-Liebhaber, sondern für alle, die auch mal ein Buch in die Hand nehmen und nicht nur Bildchen angucken.
4*Sterne und eine klare Empfehlung
ein Testbericht von Cata922008-01-08 15:19:52vom 08.01.2008Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, toller Schreibstil, Thema, das nicht viele Autoren so gut verarbeiten...Nachteile/Kritik: so was gibts wirklich !
Das Achte Opfer
von Andreas Franz
Ich stand in einem Buchladen (Name wird nicht verraten, das wär ja Schleichwerbung:P) auf der Suche nach einem neuen Krimi. Ich war zwar gerade noch an einem Fantasyroman dran, aber hoffte, bald möglichst mal wieder einen schönen Krimi lesen zu können - und wenn schon Krimi, dann zumindestens Andreas Franz. Aus meiner Sicht einer der besten Krimiautoren Deutschlands.
#####Der Autor#####
Andreas Franz wurde am 12.Januar 1954 in Quedlinburg geboren. Nach der Trennung seiner Eltern zog er 1967 mit seiner Mutter nach Frankfurt am Main (kleiner Heinweis: Seine Krimis
spielen alle in Frankfurt). Nach seinem Abitur besuchte er die Sprachschule. Mit seiner Frau hat er drei Kinder, zwei hatte seine Frau Inge aus der letzten Ehe mitgebracht. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei (noch nicht erwachsenen) Kindern in Hattersheim bei Frankfurt. Unter anderem hat er folgende Bücher geschrieben:
Jung, blond, tot (1996)
Der Finger Gottes (1997)
Die Bankerin (1998)
Das achte Opfer (1999)
Letale Dosis (2000)
Der Jäger (2001)
Das Syndikat der Spinne (2002)
Kaltes Blut (2003)
Tod eines Lehrers (2004)
Das Verlies (2004)
Mord auf Raten (2005)
Teuflische Versprechen (2005)
Schrei der Nachtigall (Februar 2006)
Unsichtbare Spuren (Frühjahr 2006)
Tödliches Lachen (Oktober 2006)
Das Todeskreuz (April 2007)
Spiel der Teufel (September 2007)
#####Inhalt#####
Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo obskure Bibelzitate. Man denkt zuerst an einen geschmacklosen Scherz. Als aber zur gleichen Zeit auch ein abscheulicher Mord begangen wird, vermutet Hauptkommissarin Durant einen Zusammenhang. Das Morden geht weiter und trägt immer dieselbe Handschrift: Die Opfer sind alle nackt, und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Bie ihren Ermittlungen gerät die Polizei immer tiefer in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch.
Franz steigt mit einem Prolog ein, indem das Leben eines Kindes beschrieben wird, das zu Prostitution und Drogenmissbrauch gezwungen wird. Als der Bruder auftaucht, um sie zu retten, wird er erschossen. Etwa ein Jahr später wird das Mädchen, Clara, ebenfalls tot aufgefunden.
Es ist von anfang an klar, wer der Mörder ist. Natürlich nicht mit Namen, aber der Leser kennt den Zusammenhang zwischen Roman und Prolog, was der Kripo gegenüber einen Vorteil birgt. Im Laufe des Buches, selbst als die Kripo ihn als kaltblütigen Mörder bezeichnet, hat man als Leser (ich zumindest) das Bedürfnis, den Beamten die Wahrheit zu sagen.
Die Intention des Autors liegt hier darin, dem Leser klar zu machen, dass die Welt nicht immer schön ist, auch wenn es auf den ersten Anschein so wirkt. Es gibt oft Menschen, besonders hochkarätige Politiker, Wirtschaftsgiganten, sogar krichliche Würdenträger und Ärzte, die ihre Macht missbrauchen, was aber nie an die Öffentlichkeit gelangt, selbst wenn es Leute gibt, die davon wissen. Manchmal gehen diese Menschen sogar soweit, dass Leute sich rechtfertigen, diese Leute zu töten - besonders, wenn sie persönlich betroffen sind.
#####Meine Meinung#####
Absolut spannendes Buch, ich kann es nur jedem empfehlen, der bereit ist, sich mit Themen wie Kindesmissbrauch, Prostitution und Vergewaltigung auseinanderzusetzten.
Wo sind die Grenzen zu setzen? Wann hat ein Mensch genug persönliches Leid erfahren, dass andere dessen Mord rechtfertigen könnten?
Es ist der erste Julia Durant Krimi, den ich gelesen habe, kann mich aber nicht entscheiden, ob ich sie oder Peter Brandt sympathischer finden sollte. Sie und ihr Kollege Hellmer finde ich sehr nett, obwohl mich ein wenig stört, dass alle drei Kommissare (also Durant, Hellmer und Berger, bei Kullmer bin ich mir nicht so sicher) jeden Abend erst mal zur Dose Bier greifen und sich vollaufen lassen. Klar, hat man als Polizist viel auszuhalten, aber dass dabei über die Hälfte der Betroffenen zu Alkohol greift, finde ich etwas übertrieben dargestellt. Aber so genaue Einblicke habe ich auch nicht. Mein persönlicher Favorit ist übrigens Hellmer.
Ich persönlich kann die Einstellung des Mörders absolut nachvollziehen. Ich weiß zwar nicht, wie ich in seiner Situation gehandelt hätte, aber die letzetn beiden Morde, die begangen wurden (ich will nicht zu viel verraten:P) zeigen eindeutig, dass er verzweifelt war und einfach keinen anderen Ausweg mehr sah. Also stimmt der Titel meiner Meinung nach, dass manche Mörder eine Seele haben.
Was den Kriminalfall an sich angeht, finde ich ihn sehr gelungen ausgedacht. Ob jetzt fiktiv oder auf wahren Tatsachen beruhend, kann ich nicht beurteilen, das weiß nur der Autor, aber wie alles beschrieben wurde, so detailliert und genau, das ist echt Hammer. Aber von Andreas Franz kann man das erwarten, ich zumindest wurde noch nie enttäuscht.
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ein Testbericht von zicofcn2006-03-06 14:04:51vom 06.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung bis zum letzten Blatt...Nachteile/Kritik: Nichts
Nachdem ich seit zwei Wochen aufgrund eines "Tennis Armes" das Haus hüten musste, nicht zur Arbeit gehen konnte, und mir die Decke auf den Kopf gefallen ist. Habe ich mich entschlossen noch ein Buch zu lesen. Da ich schon mehrere Bücher von Andreas Franz gelesen habe - Jung, blond, tot; Der Finger Gottes, Mord auf Raten und der Tod eines Lehrers - von denen ich alle samt begeistert war sollte es nun Das acht Opfer sein.
Zum Buch
Das Achte Opfer
Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo obskure Bibelzitate. Man
denkt zuerst an einen geschmacklosen Scherz. Als aber zur gleichen Zeit auch ein abscheulicher Mord begangen wird, vermutet Hauptkommissarin Durant einen Zusammenhang. Das Morden geht weiter und trägt immer dieselbe Handschrift: Die Opfer sind alle nackt, und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Bei ihren Ermittlungen gerät die Polizei immer tiefer in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch.
Der Inhalt
Hier werdet ihr nichts von mir darüber erfahren, denn zum ersten könnt ihr es auf der Homepage von Andreas Franz alles nachlesen.
Ich würde euch aber RATEN liest erst das Buch es lohnt sich.
Meine Meinung
Innerhalb von drei Tagen habe ich es förmlich in mich Hinein gefressen. Von Spannung nicht zu übertreffen, keine einzelne Seite in der nicht die Spannung auf dem Höhepunkt war.
Wie weit darf ein Mensch gehen dem die beiden Kinder auf so Tragischen weiße genommen wurde?
Wie würden wir in so einem Falle reagieren?
Gibt es wirklich Menschen die so zu Ihren Mitmenschen sind?
Diese Fragen bleiben nach dem ich dieses Buch gelesen habe, wobei ich meine eigene Meinung nicht Preis gebe.
Es besteht eine gewisse Bindung zu der Hauptkommissarin Julia Durant, die nach meinem dafürhalten nur zuviel Raucht.
Sowie ihrem Kollegen Kommissar Frank Helmer, dem das leben so manchen Schicksalsschlag bereitet hat aber er hat ja doch noch seine Liebe Gefunden.
Der Chef von Julia und Frank - Berger, der nach dem Tot seiner Frau und seines Sohnes viel zu viel Trinkt.
Dann ist da noch der "Böse" Serien Killer (den Namen verrate ich nicht), der wie schon das Buch uns verrät, Acht Morde begeht und das auf die Grausamste weise. Es geht ihm einzig und allein um Vergeltung und Rache für das Zerstöre Leben seine Familie.
Auch sind die Opfer alles andere als unschuldige.
Habgier, Perversionen und vielleicht das wichtigste Macht bis in die Höchsten Kreise.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen und das an die Adresse an den Autor - Andreas Franz -
Danke machen sie weiter so ich freue mich schon auf das nächste Buch.
Erscheinen bei
Knaur Verlag als Taschenbuch, 1999, 512 Seiten,
oder bei
Weltbild als gebundene Ausführung mit Schutzumschlag 512 Seiten
Der Autor
Geboren wurde er am 12. Januar 1954 in Quedlinburg.
Er besuchte eine Sprachenschule und machte mit 17 seinen Abschluss in Wirtschaftsenglisch. Und -französisch. Er machte sein liebstes Hobby, die Musik, zu seinem Beruf, war Drummer in verschiedenen Bands. Dabei lernte er seine Frau kenne, die er 1974 heiratete. Mit 19 Jahren war er bereits 2facher Vater, seine Frau brachte 2 Kinder mit in die Ehe. Drei weitere Kinder folgten bis 1986. Der jüngste Sohn ist schwerstbehindert.
Andreas Franz jobbte als LKW-Fahrer und in einer Werbeagentur, machte eine kaufmännische Ausbildung. Er erstellt seit Anfang der 80iger graphologische Gutachten, eröffnete 1990 sein eigenes Übersetzungsbüro. In jungen Jahren verfasste er Gedichte, Kurzgeschichten und einen Detektivroman. 1986 verfasste er seinen ersten richtigen Roman "Der Finger Gottes", doch es sollte noch 10 Jahre dauern, ehe das Manuskript "Jung, blond, tot" von einem Verlag angenommen wurde. Mittlerweile wurden mehr als 10 Romane von ihr veröffentlicht.
Seine Bücher:
Aus der Julia Durant Reihe
Jung, blond, tot
Das achte Opfer
Letale Dosis
Der Jäger
Das Syndikat der Spinne
Kaltes Blut
Das Verlies
Teuflische Versprechen
Tödliches Lachen
Aus der Peter Brand Reihe
Tod eines Lehrers
Mord auf Raten
Schrei der Nachtigall
Und dann noch
Die Bankerin
Der Finger Gottes
Unsichtbare Spuren
So nun hoffe ich dass euch mein Bericht einigermaßen gefällt und Ihr mir nicht so sehr die "Nase lang zeiht".