Astrid Fritz: Die Gauklerin
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Testberichte Astrid Fritz: Die Gauklerin

 (Taschenbuch)
4.6 von 5
Platz 815 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
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Astrid Fritz: Die Gauklerin Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Schön das es hier um die Enkelin der Hexe geht
Nachteile/Kritik
  • Leider zu viel handlung vom Krieg und weniger von der Enkelin
StarDustGirl24

Super! Wie einfach alles von Astrid Fritz! :-)

ein Testbericht von 2008-06-26 23:26:03 vom 26.06.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
@ @ @ 1. Das Produkt @ @ @

Das Buch "Die Gauklerin von Astrid Fritz ist 508 Seiten stark und ist 2005 erschienen.



@ @ @ 2. Die Autorin @ @ @

Astrid Fritz ist geboren und aufgewachsen im nordbadischen Pforzheim.

In München, Avignon und Freiburg studierte sie Germanistik und Romanistik. Nach dem Studium arbeitet sie zunächst als Fachzeitschriftenredakteurin, dann als Schulungsreferentin und technische Redakteurin für ein Freiburger Softwarehaus.

1994 ging sie für drei Jahre nach Santiago de Chile, wo sie als freie Mitarbeiterin für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung schrieb und wo ihr erstes Romanmanuskript entstand. Inzwischen ist sie freiberufliche Autorin und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stuttgart.

Zusammen mit Bernhard Thill hat sie den erfolgreichen Stadtführer "Unbekanntes Freiburg" verfasst (Rombach-Verlag, 3. Auflage 2004). Bei der Recherche hierzu stieß sie auf die Lebensgeschichte der Catharina Stadellmenin, die 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde, und machte sie zur Protagonistin ihres ersten Romans "Die Hexe von Freiburg".



@ @ @ 3. Das Buch @ @ @

"Die Gauklerin" ist der 3. Teil einer Trilogie die in der frühen Neuzeit spielt.
Der erste Teil ist "die Hexe von Freiburg"
Der zweite Teil ist "Die Tochter Der Hexe"
und zu guterletzt "Die Gauklerin"




@ @ @ 4. Leseprobe @ @ @

Der Feierabend, den der Turmbläser soeben verkündet hatte, versprach keine Abkühlung. Bleigrau lastete der Himmel über der Stadt, die ungewöhnliche Hitze an diesem Spätsommernachmittag machte die Menschen reizbar.

Agnes stellte ihren Einkaufskorb auf den Boden und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Den Weg zum Schuhmacher oben im Gänsbühl würde sie morgen früh erledigen, jetzt zog es sie nur noch nach Hause. Ein Trommelwirbel ließ sie aufhorchen: Vor dem Rathaus tänzelte ein prächtig geschmückter Schimmel unter seinem Reiter, der die scharlachrote Schärpe eines Offiziers trug.

Neugierig trat Agnes näher. Das Gesicht war unter dem breitkrempigen Hut nicht auszumachen, doch die beiden Trommler rechts und links des Reiters wirkten blutjung. Jetzt ließen sie ihre Schlegel schneller und schneller über das Fell wirbeln, und binnen kurzem füllte sich der Platz vor dem Rathaus mit Neugierigen: Mit Lehrlingen und Gesellen, Gesinde und Knechten, mit Schulbuben, Tagedieben und Taugenichtsen. Kaufleute, Bürgersfrauen und andere Leute, die Besseres zu tun hatten, ließen sich wenige blicken - schließlich wusste jeder, was es mit dem verwegen aussehenden Reiter auf sich hatte....



@ @ @ 5. meine Meinung @ @ @

Ich habe das Buch wie auch den ersten und zweiten Teil, so schnell verschlungen das ich es selbst nicht glauben konnte.
Die Geschichte ist, durchweg, so spannend das man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.
Ich habe mich eigentlich nie für Historische Romane interessiert aber die Bücher der Astrid Fritz sind einfach gut geschrieben und total spannend.
Sie befassen sich alle mit Themen die unseren Alltag auch heute noch prägen, Liebe, Hass, Angst...
Dieses Buch beschäftigt sich sogar damit wie eine Schwangere Frau fast mittellos von ihrem Mann sitzengelassen wird, und das ist nun wirklich ein Thema das wir auch aus heutigen Zeiten zur Genüge kennen....
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 14.05.2009
prima!! - von der Autorin habe ich auch ein Buch ihrer Hexen-Bücher gelesen und ach hier schon vorgestellt, glaube ich -

LG Gisela
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 27.06.2008
http:www.amazon.deexecobidostgdetailoffer-listing-B000PKDNEUnew
raziye
raziye, 29.06.2008
schöne beschreibung. ein Sehr hilfreich von mir lg
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EmilyStrange

Gauklerin

ein Testbericht von 2010-03-02 16:12:02 vom 02.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
So ich habs gestern noch geschafft und das Buch zu Ende gelesen. Jetzt kann ich Euch auch etwas über den letzten Teil dieser Triologie etwas berichten.
I N H A L T S V E R Z E I C H N I S:
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1) Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
2) Die Autorin
3) Beschreibung der vorherigen Bücher
4) Die Geschichte
5) Gibt es noch weitere Teile?
6) Geschichtliches
7) Meinung
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1) Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
Autorin: Astrid Fritz
Seitenzahl: 512Seiten
Verlag: Rowohlt
Auflage: 5
Kaufpreis: 8,95 €
Kaufort: Weltbild
Die junge Agnes führt ein behütetes Leben bis zu dem Tag, als der Krieg seine Fühler nach ihrer Heimatstadt Ravensburg ausstreckt. Seit fünf Jahren währt das Schlachten schon - dreißig werden es am Ende sein. Bald sind ihre Brüder mit den Soldaten davon, und auch Agnes hält es nicht daheim - sie hat sich in einen fahrenden Sänger verliebt. Der lässt sie in Stuttgart sitzen, schwanger und mittellos. Doch Agnes ist hübsch und gescheit, und so bringt sie es von der Spülmagd bis zur Zofe der württembergischen Prinzessin. Aber der Krieg holt sie immer wieder ein. Als die Mutter im Sterben liegt, macht sich Agnes auf, um ihre verfeindeten Brüder zu suchen...

2) Die Autorin
Da ich bereits im ersten Teil ausführlich über die Autorin berichtet habe, verweise ich Euch jetzt einfach auf die Beschreibung in diesem Bericht.
http://www.ciao.de/Die_Hexe_von_Freiburg_Fritz_As trid__Test_8541382

3) Beschreibung der vorherigen Bücher
Im Buch "Die Hexe von Freiburg" wurde die Lebensgeschichte von Catharina Stadelmenin beschrieben. Sie wuchs in Freiburg bei ihrem Vater auf. Ihre Mutter starb bei der Geburt des zweiten Kindes. Zuerst war Catharina mit ihrem Vater alleine sehr glücklich. Dieser heiratete allerdings wieder und Catharinas Stiefmutter missachtete das Mädchen sehr. Deshalb wurde sie auch bald darauf zu ihrer Tante Marthe und ihren Kindern nach Lehen geschichkt. Den Vater nahm das ziemlich mit, allerdings konnte er sich nicht gegen die bestimmende Frau durchsetzen. Catharina war bei ihrer Tante sehr glücklich. Ihre beste Freundin wurde ihre Cousine Lene und sie verliebte sich in ihren Cousin Christoph und dieser sich auch in sie. Doch als die Tante von der Liebe etwas mitbekam schickte sie ihn nach Villingen. Dort lernte er eine andere kennen und heiratete diese. Auch Catharina lernte einen anderen Mann kennen, war aber nie wirklich glücklich genausowenig wie Christoph. Irgendwann wurde sie dann auch noch als Hexe denunziert und verurteilt.
Das zweite Buch "Die Tochter der Hexe" handelt von Marthe-Marie, Catharinas Tochter, die sie heimlich zur Welt brachte und die dann bei ihrer Cousine aufwuchs. Als Marthe-Marie erfuhr, dass Catharina ihre Mutter war, machte sie sich von Konstanz auf nach Freiburg um so ihrer Mutter näher zu sein. Doch bald darauf muss sie aus Freiburg flüchten, da auch sie als Hexe angeklagt wird. Ein Gaukler-Tross verhilft ihr bei der Flucht. Marthe Marie schließt sich ihnen mit ihrer kleinen Tochter an. Ihr erster Mann ist tot. Doch auch Marthe-Marie lernt einen neuen Mann kennen. Allerdings wird sie auch vom Henker von Freiburg verfolgt.




4) Die Geschichte
Wir schreiben inzwischen das Jahr 1620. Agnes, die Tochter von Marthe-Marie und die Enkelin von Catharina, ist inzwischen 18 Jahre alt. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater Jonas Marx und ihren beiden Halbbrüdern Matthes und Jakob in Ravensburg. Die Familie ist wohlhabend. Durchs ganze Land ziehen Offiziere, die junge Männer für sich gewinnen wollen, denn der 30 jährige Krieg steht vor der Türe. Auch Agnes älterer Bruder Matthes interessiert sich sehr für den Krieg und beginnt eine Lehre bei einem Büchsenmacher. Was den Eltern gar nicht gefällt. Auch Agnes macht Schwierigkeiten, denn sie ist in einen Musiker der Gaukler namens Kaspar verliebt. Sie haut oft ab und bekommt deswegen auch Hausarrest. Nur ihr jüngster Bruder Jakob macht den Eltern Freude, denn er ist ehrgeizig und gut in der Schule. Zudem will er später einmal Arzt werden.
Eines schönen Tages des Jahres 1620 ändert sich alles für die Familie. Denn Kaspar, Agnes Freund zieht mit seiner Gaukler-Truppe für 6 Monate weiter. Er will Agnes mitnehmen und in Stuttgart ein neues Leben mit ihr beginnen. Da ihre Eltern es nicht gut heißen würden türmt sie bei Nacht und Nebel und verabschiedet sich nicht von ihrer Familie. Als sie mit ihrem Geliebten in Stuttgart ankommt ist alles ganz anders als er es ihr versprochen hat, sie können nirgendwo wohnen und er hat keinen Job.
Deshalb muss sie mit Kaspar ins Armenviertel von Stuttgart ziehen. Desweiteren haben sie fast nie etwas zu essen. Agnes ist verzweifelt. Alles wird nur noch schlimmer, weil Kaspar nur sehr wenig zu Hause ist. Zusätzlich wird Agnes auch noch schwanger. Ihr Ehemann verlässt sie und zieht in den 30jährigen Krieg. Er verspricht ihr zurück zu kommen. Als jedoch ihr Sohn David geboren wird und ihr Mann auch noch nach einem Jahr nicht aufgetaucht ist, nimmt Agnes ihr Leben selbst in die Hand und sucht sich einen Job. Sie wird im Schloss des Herzogen fündig und lernt dort die Prinzessin Antonia kennen, die ihr zum Aufstieg zur Kammerzofe und Kindermädchen verhilft.
Als Agnes Ravensburg verlassen hatte, verließ auch kurze Zeit später ihr Bruder Matthes heimlich die Familie und schloss sich den Soldaten an. Er ist jedoch erfolgreicher wie seine Schwester und erlangt bei Militär bald Ruhm. Allerdings daurert da der Krieg erst 2 Jahre. Und er wird immer grausamer. Das Essen wird immer knapper und Plünderungen, Brandschatzungen, etc nehmen zu. Matthes kämpft für die Katholiken (Wallensteins Truppen). Er wird mit der Zeit immer verbitterter, kann keine Liebe mehr empfinden und trinkt sehr viel Alkohol.
Auch der jüngste Sohn von Marthe-Marie, Jakob, zieht in den 30jährigen Krieg. Jedoch zieht er als Arzt in den Kampf. Allerdings für die Gegenseite, die Protestanten.
Als Agnes etwas Geld zusammen hat holt sie ihre Mutter, die inzwischen Wittwe ist nach Stuttgart um sich besser um sie sorgen zu können. Doch bald darauf hat sie einen Unfall und ist gelähmt.
Agnes will die Familie wieder vereinigen, doch wird ihr das in diesen schlimmen Kriegsjahren gelingen? Wird ihr Mann zurückkehren? Werden sich die Brüder im Krieg gegenüberstehen? Das alles erfahrt Ihr, wenn Ihr das Buch lest ;-).

5) Gibt es noch weitere Teile?
Nein, das ist der letzte Teil dieser Serie. Die vorherigen Teile waren
1. die Hexe von Freiburg
2. die Tochter der Hexe




6) Geschichtliches
Der dreißigjährige Krieg tobte in Deutschland von 1618-1648. Insgesamt kann man jedoch sagen, dass der Krieg nicht ein einziger sondern insgesamt 13 aufeinanderfolgende Kriege waren. Zuerst war es der Böhmisch-Pfälzische, dann der Schwedische Krieg, etc. Jedoch ging es immer um das Gleiche, denn es war ein Religionskrieg indem sich Protestanten und Katholiken gegenüber standen. Der Krieg tobte auch noch in anderen Teilen Europas. Und zwar noch in Frankreich, Österreich, Schweden, Dänemark und in den Niederlanden. Zwischen den einzelnen Kriegen, gab es kurzzeitig immer wieder Friedensabkommen. Jedoch flammte der Krieg immer wieder aufs Neue auf. Jedoch spielte sich die Schlachten hautpsächtlich in Deutschland ab. Die oben genannten Länder mischten in diesen Schlachten natürlich auch mit.
Der auslöser für den Krieg war der "Prager Fenstersturz", der den meisten wahrscheinlich etwas sagen wird. Dieser passierte am 23. Mai 1618. Der "Westfälische Frieden" beendete den Krieg am 24. Oktober 1648. Im Friedensabkommen wurde beschlossen, dass jeder seine Religion ab diesem Tag frei wählen darf.



Meinung
Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist der gleiche wie in den anderen Büchern. Er ist genauso lebendig und die Personen werden genauso gut charakterisiert und detailgenau beschrieben. Die Story kann man wieder lesen ohne die anderen beiden Teile gelesen zu haben, denn sie ist in sich abgeschlossen und Sachen aus den anderen Teilen, die in diesem Buch nochmals aufgegriffen werden, werden sehr gut und ausführlich erklärt, so dass man auch so gut mitkommt.
Am Besten gefällt mir hier der Charakter von Agnes. Auch sie ist wie schon ihre Mutter und ihre Oma eine echte Kämpfernatur und lässt sich auch durch sehr schlechte Lebensbedingungen nicht aus der Ruhe bringen oder sich den Lebensmut nehmen. Sie ist ihrer Zeit ebenfalls weit voraus und nimmt ihr Leben wenn es sein muss auch selbst in den Griff. Sie ist mutig und engagiert.
Auch geschichtlich wurde wieder sehr gut recherchiert und die Zeit wurde auch perfekt dargestellt.
Wenn man alle drei Bücher gelesen hat, merkt man auch richtig in den Beschreibungen von Astrid Fritz den Wandel der Zeit. Auch das ist eine echte Meisterleistung, dass sie ohne es zu erwähnen so beschreibt, dass man hautnah mitbekommt wie sich die Lebensumstände immer mehr ändern und wie die Welt immer moderner wird. Sofern man das damals sagen konnte.
Kann ich also nur empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
sabinerolli

Was hat das mit einer Gauklerin zu tun???????

ein Testbericht von 2009-03-31 10:50:46 vom 31.03.2009
Empfehlung: nein
Vorteile: Schön das es hier um die Enkelin der Hexe geht...
Nachteile/Kritik: Leider zu viel handlung vom Krieg und weniger von der Enkelin
Heute ist es soweit, ich habe nun den dritten Teil von der Hexe aus Freiburg durchgelesen und war sehr enttäuscht.
Gekauft habe ich dieses Buch diesmal auf dem Trödelmarkt als Mängelexemplarfür 5.50 Euro.


Produktinformation
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Verlag: Rowohlt Tb.2006
3. Aufl. 2006.
Ausstattung/Bilder: 508 S.
Seitenzahl: 512
rororo Taschenbücher Nr.24023
Deutsch
Abmessung: 19 cm
Gewicht: 445g
ISBN-13: 9783499240232





Zur Autorin Fritz, Astrid
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Astrid Fritz, Jahrgang 1959, ist im nordbadischen Pforzheim aufgewachsen. In München, Avignon und Freiburg studierte sie Germanistik und Romanistik. Nach dem Studium arbeitet sie zunächst als Fachzeitschriftenredakteurin, dann als Schulungsreferentin und technische Redakteurin für ein Freiburger Softwarehaus. 1994 ging sie mit ihrer Familie für drei Jahre nach Santiago de Chile, wo sie als freie Mitarbeiterin für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung schrieb und ihr erstes Romanmanuskript entstand. Inzwischen ist sie freiberufliche Texterin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Waiblingen bei Stuttgart.


Die Romane
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Die Hexe von Freiburg ( Teil 1 )
Die Tochter der Hexe ( Teil 2 )
Die Gauklerin ( Teil 3 )


Kurze Rückblende
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Aus der Hexe von Freiburg
Freiburg im 16. Jahrhundert: Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Männern ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren - nur eines bleibt ihr: eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.


Aus Die Tochter der Hexe
Als junges Mädchen erfährt Marthe-Marie, dass sie die Tochter einer Frau ist, die als Hexe galt. Sie macht sich auf in die Stadt, in der ihre Mutter grausam sterben musste. Doch als in Freiburg aufs Neue die Scheiterhaufen lodern, bleibt Marthe-Marie nur die Flucht. Sie schließt sich einer Truppe von Gauklern an, die kreuz und quer durch den Südwesten des Deutschen Reiches ziehen. Bald merkt sie, dass ihr zwei Männer auf den Fersen sind. Der eine sucht ihre Liebe, der andere ihren Tod. "Die Tochter der Hexe" ist ein großer Schicksalsroman, eine Liebesgeschichte und ein Porträt der Ausgestoßenen jener Zeit.


Kurze Leseprobe aus Die Gauklerin
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Die junge Agnes führt ein behütetes Leben bis zu dem Tag, als der Krieg seine Fühler nach ihrer Heimatstadt Ravensburg ausstreckt. Seit fünf Jahren währt das Schlachten schon - dreißig werden es am Ende sein. Bald sind ihre Brüder mit den Soldaten davon, und auch Agnes hält es nicht daheim - sie hat sich in einen fahrenden Sänger verliebt. Der lässt sie in Stuttgart sitzen, schwanger und mittellos. Doch Agnes ist hübsch und gescheit, und so bringt sie es von der Spülmagd bis zur Zofe der württembergischen Prinzessin. Aber der Krieg holt sie immer wieder ein. Als die Mutter im Sterben liegt, macht sich Agnes auf, um ihre verfeindeten Brüder zu suchen..

Im August 1620 -- fünf Jahre währt der Krieg nun schon, der bald ganz Deutschland überziehen wird -- verschlägt es Agnes und ihren Barden in die Residenzstadt Stuttgart. Dort hält es den Gaukler nicht lang und er verdingt sich beim Militär. Nach langem Darben und mit Kaspars Kind an ihrer Seite, winkt unerwartetes Glück. Agnes arbeitet sich am württembergischen Hofe von der Küchenmagd zum Kammerfräulein der Prinzessin Antonia hoch. Am Sterbebett der Mutter verspricht Agnes, ihre Halbbrüder Matthes und Jakob wiederzufinden, die inzwischen bei der Soldateska zu erbitterten Kriegsgegnern wurden.



Meinung
==========
Die "Hexe von Freiburg" und "Die Tochter der Hexe" habe ich geliebt und verschlungen, dies waren absolut spannende Geschichten die mich sehr in ihrem Bann gezogen haben. Mit hoher Erwartung und mit Spannung habe ich mich auf die Fortsetzung "Die Gauklerin" gestürzt. Leider ist dieses Buch sehr enttäuschend. Das Buch hat nichts Spannendes. Mit Mühe habe ich mich bis zum Ende durchgequält in der Hoffnung, es könnte doch noch etwas besser werden. Bis zum Ende habe ich mich gefragt warum das Buch "Die Gauklerin" heißt. In weiten Teilen besteht das Buch nur aus einer langatmigen Beschreibung des 30-jährigen Krieges. Sehr schade Nicht lesenswert. Wer sich wirklich nur mit dem 30-jährigen Krieg beschäftigen will, der nimmt ein Geschichtsbuch zur Hand.

Ich hatte dem Titel nach eigentlich gehofft, dass Agnes das Leben als Gauklerin wieder aufimmt, weil mir die Geschichte um ihre Mutter, als sie mit den Gauklern unterwegs war, ganz besonders gut gefallen hat. Leider ist das absolut nicht der Fall, wer darauf wartet wird enttäuscht sein. Zwar hat sich herausgestellt, dass hier wieder eine starke Frau die Hauptrolle spielt, aber mir war das trotzdem zu wenig.

Der Titel "Die Gauklerin" verprach, weiter auf den Spuren von Marthe-Marie und ihrer Tochter Agnes zu wandern!

Tatsächlich treffen wir die beiden in dem Buch wieder, allerdings hat es rein gar nichts mehr mit umherziehenden Gauklern zu tun. Die nun erwachsene Agnes lässt sich nur kurzzeitig mit einem ebensolchen ein und bekommt ein Kind von ihm.

Von diesem Zeitpunkt an nimmt das Buch eine völlig andere Richtung als seine Vorgänger. Es wird nicht mehr einzig das Leben der Agnes verfolgt, sondern auch das ihrer beiden Brüder, die beide in den 30jährigen Krieg ziehen.
Vor allem erschöpft sich das Buch nun mit seitenweisen Beschreibungen des Kriegsgeschehens, das wirklich unheimlich schwer nachzuvollziehen ist.

Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir sehr gewünscht hätte, mehr über Agnes und ihr Leben zu erfahren , wie es auch angekündigt worden war,als über das ihres Bruders und den dreißigjährigen Krieg. Wer als begeisterter Leser der "Hexenbücher" auf ein ähnlich spannendes Buch gewartet hat, wird bitter enttäuscht. Vielleicht hätte die Autorin als Titel lieber den 30-jährigen Krieg gewählt, wäre das dem Inhalt näher gekommen. Ich habe das Buch nach der Hälfte weggelegt und bin auch nicht interessiert, wie das Schicksal der Gauklerin ausgeht. Schade um die vergeudete Lesezeit.

Für mich ist dieses Buch diesmal nicht zu empfehlen, ich war sichtlich entäuscht vom Inhalt und der wenigen spannung und diese langatmigen erzählung vom dreißigjährigen Krieg, ne das war nichts sehr entäuschend.

So nun viel spaß beim lesen und zu guter letzt noch für euch die Tipp und Rechtschreibfehler.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 31.03.2009
oha, danke für den Tipp. - naja vermutlich hätte ich es ohnehin nicht gelesen, oder vielleicht mal zwischendurch oder so. okee.
Das mit dem Hauptteil, dass nur über den Krieg erzählt wird, sowas stört mich auch gewaltig. Und leider kommt das in vielen Büchern vor. In diesem Fall denke ich irgendwie als "Füllung" - die Autorin hatte evtl. keine Phantasie mehr, ihre Geschichte um Agnes weiter zu schreiben.
Dein Bericht im prima, bw !!!!
schönen Tag noch und LG Gisela
Volker111
Volker111, 07.04.2009
Der Kampf gegen die Abhängigkeit ist wahrscheinlich noch nicht beendet -
EddieSpaghetti
EddieSpaghetti, 31.03.2009
Klasse.Freue mich über deine Gegenlesung.Lg EddieSpaghetti
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