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Susanne Fröhlich: Familienpackung
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Testberichte Susanne Fröhlich: Familienpackung

 (gebundene Ausgabe)
2.2 von 5
Platz 136 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - F".
Bewertung: Kundenbewertung 2,20 / 5,00 2.2 von 5
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Susanne Fröhlich: Familienpackung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,20 / 5,00 2.2 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Ganz wenige, spritzige Szenen...
Nachteile/Kritik
  • ... viel drumherum Gelabere!
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Cicila

Lesepackung.

ein Testbericht von 2007-01-18 18:32:16 vom 18.01.2007
Empfehlung: ja
Liebe Leser und Leserinnen,
schön, dass ihr hierher gefunden habt und ich die Chance habe, euch mit einem neuen Bericht zu erfreuen und zu informieren. Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren!


Einleitung
Langsam lichtet sich der Schulstress, so dass man wieder mit gutem Gewissen ein Buch zur Hand nehmen kann und es genießt, wenn man es wieder fertig gelesen zur Seite legen kann. Bis dahin braucht es immer etwas Zeit, aber deswegen freut man sich ja um so mehr. Am meisten freue ich mich, wenn ich dann ein Fazit für mich ziehen kann. Dieses Mal gibt es mein Fazit zu „Familienpackung“ von Susanne Fröhlich.

Wege zum Buch
Habt ihr schon einmal ein Buch mit einer Pralinenschachtel gesehen? Ich nicht. Genau deswegen hat mich das sehr angesprochen. Dann auch noch die Autorin. Susanne Fröhlich habe ich als eine fröhliche und freche Autorin in Erinnerung, weswegen das der eigentliche Ansporn war, das Buch mitzunehmen. So was kommt selten vor, dass mich ein Autor zum Mitnehmen eines Buches anspornt, deswegen um so mehr was besonderes.

Inhalt
Andrea Schnidt ist verwirrt. Sie sollte eigentlich sehr zufrieden sein: zwei Kinder, schönes Haus und sie ist sogar mit dem Kindesvater verheiratet. Trotzdem stimmt irgendwas nicht, denn als Herr Barts von den Stadtwerken kommt, hat sie plötzlich den intensiven Wunsch, dass sie Sex mit ihm hat und ihre Phantasie geht mit ihr durch. Bei diesem Vorfall bemerkt sie, dass sich ihr Leben ändern muss. Sie braucht mehr Spannung, mehr Sex... hin zu den Dingen mit dem großen S und weg von den Dingen mit dem großen K, wie Kinder und Küche. So leicht, wie Andrea sich das vorstellt, ist das leider nicht. Aber frau kann das meistern, oder?

Fakten
Preis: 16,90 Euro
Erschienen: 2005
Seiten: 250 Seiten
Autor: Susanne Fröhlich
Verlag: Fischerverlag
ISBN: 3-8105-0664-8

Meine Meinung
Susanne Fröhlich und ihr Buch sind eigentlich die erwachsene Antwort auf all diese Teenieromane, wie die der Reihe „Freche Mädchen – Freche Bücher“ von Thienemann. Bücher für Mädchen gegen Bücher für Frauen, doch natürlich gibt es viel mehr Unterschiede. Wäre ja auch irgendwie traurig, wenn man sagen müsste, dass das hier eigentlich nur die erwachsene Variante von Teeniebüchern ist. Auch wenn ich schon das Gefühl habe, dass diese Aussage einen Kern des Buches trifft. Es ist ein Buch für Frauen. Eindeutig. Ich glaube nicht, dass irgendein Mann Spaß daran haben wird. Wieso? Na ja, kennen Männer wirklich die Probleme einer Frau, die hier mit viel Humor beschrieben werden und deswegen noch lustiger erscheinen? Zumindest für eine Frau.

Okay, was genau ist jetzt also lesenswert? Der Humor. Es ist wirklich ein Buch für die lockeren Stunden. Kein Schmöker zum Nachdenken, zum Denken über die Welt und das Leben. Man kann höchstens als Frau seine eigene Situation reflektieren und der Protagonisten zustimmen und damit anerkennen, dass das Leben als Frau, vor allem als Hausfrau, nicht einfach ist, im Gegenteil, es wird einem nichts geschenkt. Wer denkt, Andrea würde da verzweifeln, liegt allerdings falsch, wie Susanne Fröhlich so ist, weiß sie ganz genau, dass eine Frau emanzipiert handeln muss, zumindest ein bisschen. Und Andreas Emanzipationsversuche sind köstlich, weil sie so realistisch sind und sicherlich jeder Frau zusprechen. Wer will auch schon was von einer Überfrau lesen? Genau, niemand. Und deswegen darf und soll man lachen über Andrea und ihre Situation, die im Grunde ja nicht lustig ist und gegen die sie sich ja auch wehren will.

Wieso ist Andreas Situation nicht lustig? Als Mutter, Ehe- und Hausfrau fühlt sie sich nicht ausgelastet, nicht zufrieden, sicherlich auch ein Problem, dass jede Frau mal hat oder zumindest ein Problem, das viele Frauen kennen werden. Die Selbstverwirklichung ist ein wichtiges Thema, vor allem für junge, emanzipierte Frauen. Deswegen ist das auch die Zielgruppe. Wobei ich hier nicht nur junge Frauen angesprochen sehen würde, denn Andrea ist durchaus nicht mehr zwanzig und hat auch schon zwei Kinder und kennt durchaus Probleme, von denen mir nur eine kleine Vorahnung Zuhause geboten wird. Wenn eine Frau sich zur Haussklavin machen lässt, obwohl sie das nie wollte und auch immer noch nicht will und das einfach so in den Alltagstrott eingestiegen ist, dann ist das schon ein Problem. Die berufliche Erfüllung ist ganz sicherlich eine große Rolle, die steht zwar nicht bei Andrea im Vordergrund, aber es muss einfach ein Leben nach Herd und Kinder geben. Keine Frage, man kann seine Kinder ja lieben, aber trotzdem will man auch arbeiten, Menschen treffen und vielleicht ein bisschen was von seinem alten Alltag. Ich verstehe das sehr gut, denn ich will später sicher einmal auch Familie, aber Abitur mache ich nicht, damit ich jahrelang meine Kinder hüte. Ein ernstzunehmendes Thema auch, aber auch nicht zu ernst, wie man auch die Intention von Susanne Fröhlich verstehen dürfte, denn der Humor zieht das eine oder andere etwas ins Lächerliche, so dass man die Situation durchaus locker sieht.

Andrea ist eine ziemlich coole Protagonisten, wie ich finde, auch wenn ich mich selber nicht mit ihr identifizieren konnte, da ich ihre Probleme nicht kenne. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie vielen Frauen aus der Seele spricht und sicherlich auch deswegen alleine schon ganz oben steht. Doch dann finde ich trotzdem, dass sie an einigen Stellen schamlos übertreibt. Wir Frauen gehen ja sicherlich gerne einkaufen, aber so exzessiv, wie sie es tut, ganz sicherlich nicht. Schwarzfahren und andere diverse Sachen, die zwar im Buch lustig sein sollten, bringen dem Leser ein Grinsen ins Gesicht, doch ich glaube, insgesamt fände ich Andrea hart an der Grenze zwischen coole, emanzipierte Frau und ziemliche peinliche Frau, die in alle Fettnäpfchen tritt. Falls es wirklich viele Frauen wie sie gibt, hoffe ich, dass die ihr Leben auch mit so einem Humor nehmen, in dem das Buch geschrieben ist.

Als ich so die Hälfte des Buches gelesen hatte, fragte ich mich eigentlich, was eigentlich genau das Ziel ist. Worauf das Buch hinausläuft. Ich fühlte mich gar nicht irgendwie in eine bestimmte Handlung eingebunden, im Gegenteil, die vielen Rückblenden, die Andrea uns bietet, finde ich zwar durchaus interessant und lustig, aber sie ließen mich den roten Faden schnell verlieren. Und damit auch ein wenig die Lust und Freude am Lesen, denn schließlich sollte man lesen, weil man mit Spannung erwartet, wie die Geschichte ausgeht. Wenn dieses aber Mitten in der Geschichte verloren geht, weiß ich nicht, ob das so gut ist. Im Gegenteil, mich hat es sehr gestört und die Rückblenden fand ich manchmal auch etwas langatmig, weil sie für mich die eigentliche Geschichte sehr verzögert haben und sie für mich nicht wirklich wichtig waren. Ein paar nette Anekdoten. Geholfen haben sie mir aber gar nicht, eher Zeitverschwendung, so hart das klingen muss.

Das ganze Buch ist nun keine Zeitverschwendung, das wäre falsch. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir insgesamt doch mehr erwartet habe. Das Ende hat dann doch zu einer kleinen Frustration geführt. Mit dem Ende war ich gar nicht zufrieden, kam mir regelrecht selbst ein bisschen blöd vor, weil das Buch so viel Zeit in Anspruch genommen hat und dann auch noch so ein blödes Ende hat, was auch noch relativ offen ist und ich auch nicht glaube, dass irgendein Leser wirklich mit diesem Ende zufrieden ist. Deswegen werde ich das Buch sicherlich nicht noch einmal lesen, auch wenn es wirklich lustige Momente hat und sicherlich bei einigen Frauen gut ankommt, insgesamt fehlt ihm doch noch ziemlich viel an Witz und ein besseres Ende hätte die Lesestimmung sicher auch gehoben. Und das Buch würde nicht so eine unglaubliche Lücke im Leser hinterlassen.

Deswegen kann ich es nur sehr beschränkt empfehlen. Es war nicht schlecht, doch wer anspruchsvolle Lektüre will oder eine Lektüre, die nicht so sehr lächerlich erscheint, sollte doch lieber zu einem anderen Buch greifen.

Fazit
Von Susanne Fröhlich ist man Humor en masse gewöhnt. Hier sollte man seine Gewohnheiten eine Sekunde vergessen, dann könnte man zufrieden werden.


Liebe Grüße, Cicila
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 20.01.2007
Bei manchen Büchern muss man sich wundern, wie sie es allein durch das erste Lektorat schaffen. Hier war es wohl eher der Name? Ich kenne das Buch nicht, könnte mir aber vorstellen, demnächst in einem Buchladen mal einen Blick hinein zu werfen. Er wäre nic
topfmops
topfmops, 18.01.2007
Vieles dickes Dankeschön für diese Empfehlung!!! Du weißt das: Wer andere zum Lesen animiert, verdient es nicht anders: ein so etwas von bollenfettes 039SH039 wie es hier steht.
barbu
barbu, 23.01.2007
.sh. Würd mich echt freun wenn du dir auch mal meine anderen Berichte anschaust. LG BARBU
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Susanne Fröhlich: Familienpackung: Cover.
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leflole

Zum Schlafen langweilig... Gähn!!!

ein Testbericht von 2010-02-04 11:29:38 vom 04.02.2010
Empfehlung: nein
Vorteile: Ganz wenige, spritzige Szenen......
Nachteile/Kritik: ... viel drumherum Gelabere!
Familienpackung
Roman von Susanne Fröhlich

ISBN: 3-8105-0664-8


Da die meisten Bücher, die im Moment auf meiner Wunschliste stehen, in unserer Bücherei gerade verliehen sind oder aber auch nicht an Lager habe ich mir dieses Buch mitgenommen, in der Hoffnung mich beim Lesen gut zu amüsieren! Naja, ehrlich gesagt, hatte ich mir davon viel mehr versprochen…


Über die Autorin steht im Buch:
Susanne Fröhlich, geboren 1962 in Frankfurt am Main, ist erfolgreiche Fernseh- und Rundfunkmoderatorin. Sie hat mehrere Sachbücher und Romane geschrieben, die alle zu Bestsellern wurden. Zuletzt erschienen im Krüger Verlag ihr erfolgreicher Roman „Frisch gemacht!“ und ihr Sachbuch-Bestseller „Moppel-Ich“. Susanne Fröhlich lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Taunus.
www.froehlich-susanne.de
(Stand: 2005)


Die Geschichte:

Andrea Schnidt ist eine richtige Durchschnitts-Mutti, so wie das Klischee eben sagt: verheiratet, 2 Kinder, Reihenhaus und jede Menge Tratsch in der Nachbarschaft!
Als der attraktive Stromableser von den Stadtwerken bei ihr vorbeikommt, geht die Phantasie etwas mit ihr durch und sie nimmt sich vor, etwas mehr Spannung und Sex in ihr Leben zu bringen…

Den Anfang macht sie gleich mal mit Schwarzfahren… natürlich nur aus Versehen, da sie sonst 20 Min. hätte warten müssen, bis die nächste Bahn kommt! Dumm nur, dass gerade an diesem Tag ein Fernsehteam die Kontrolleure begleitet für eine Reportage über Schwarzfahrer! So sieht am Abend jeder aus ihrer näheren Umgebung, was sie doch für kriminelle Seiten in sich hat… Ihr Mann Christoph ist natürlich besonders empört, schließlich ist er Anwalt und erhofft sich eine baldige Partnerschaft in der Kanzlei…

Bei dem Versuch in ein neues, wildes Leben zu starten passieren ihr allerhand Missgeschicke…


Meine Meinung:

Das Buch hat 250 Seiten und ich habe mich eher durchgequält…
Ein paar Szenen sind ja ganz witzig, aber ich glaube, dass ich irgendwie im falschen Alter bin für dieses Buch! Es zieht sich relativ zäh und langweilig dahin, bis auf eben ein paar kleine, spritzige Szenen.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Andrea Schnidt. Mal aus der Gegenwart, mal aus der Vergangenheit die Geburt ihres Sohnes oder ihre Hochzeit…

Mich erinnert dieses Buch sehr stark an die seichten Filme, die meist Sonntag abend im öffentlich rechtlichen zu sehen sind… Viel zu wenig Pepp dahinter. Wahrscheinlich bin ich zu verwöhnt von meinen Lieblings-Autorinnen…

Für die paar kleinen, spritzigen Szenen vergebe ich gerade noch so 2 Sterne… aber von meiner Bücherliste sind die restlichen Bücher der Autorin vorerst verschwunden! Vielleicht in 20 Jahren mal wieder ;-)
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
melliCLP
melliCLP, 04.02.2010
Ein sehr hilfreicher Bericht !Ich freue mich auf deine Gegenlesungen !Liebe Grüße , Melli
minasteini
minasteini, 04.02.2010
Schade, aber es muss auch solche Bücher geben. Aber wie immer super geschrieben. LG
Planir
Planir, 04.02.2010
Story klingt interessant, schade wenn sie schlecht umgesetzt wurde.
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