Frühling, Sommer, Herbst, Winter und... Frühling Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.6 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Beruhigend, entspannend
- Einmalige Bilder aus der unberühten Natur Asiens
- Ein bewegender Einblick in buddhistische Mentalität
- Ein ruhiger Film, der zeigt daß große Gefühle nicht zwangsläufig mit viel Gerede oder rauchenden Colts dargestellt
Nachteile/Kritik
Keiner
Erwarten Sie keinen Actionfilm a la Schwarzenegger. Auch Kung Fu Fans werden hier nicht auf ihre Kosten kommen, es ist eben ein ruhiger, entspannender FIlm der eher nachdenklich macht.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter und... Frühling (DVD) Drama am günstigsten bei:
Oh je, es ist immer für mich sehr schwer überhaupt einen Anfang zu finden, zumal diese DVD, von welcher sich mein heutiger Bericht handelt, sich doch schon gut einen Monat in unserem Besitz befindet. Klar, musste gleich die durchsichtige Folie entfernt werden, wobei es sich herausstellte, dass diese DVD Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und Frühling sich nicht in der gewohnten DVD-Kunststoff-Hülle befand, sondern dies sich wie ein Büchlein aufschlagen lässt, in welchem ein 15seitiges Heftchen eingeklebt ist, worin zunächst mal die Handlung des Film, über den Film, und der Buddhismus beschrieben ist, wobei zuletzt noch der Regisseur Kim Ki-duk zu Wort kommt. Ist ja klar, dass ich mir dies zuerst mal ganz genau durchlesen musste, wobei ich mir sagte, dass dies nicht unbedingt ein Film ist, den ich mir so nach dem Motto, heute schieb ich diese DVD rein, weil sonst nichts rechtes im Fernsehen kommt. Nein, dazu muss ich in Stimmung sein, um mich diesem, doch recht Anspruchsvollen Film voll und ganz hingeben und genießen zu können. Das heißt, dass der Tag so gut es geht ohne große Aufregung, oder einfach so wie man heute sagt "easy" für mich verlaufen sein muss. Hört sich wohl jetzt etwas sonderbar oder "durchgeknallt" an, aber so bin ich nun mal.
Ja, und so ein Tag war letzte Woche, als ich ganz ohne PC dastand, was mich wohl am Anfang schon etwas ärgerte, da mein Mann an beiden PCs gleichzeitig rumwerkelte. Und weil ich ihm sowieso nicht helfen konnte, schaute ich eine Weile dem Treiben gelangweilt zu, wobei ich einfach diese DVD in das tragbare DVD-Abspielgerät legte, das entweder in unserem Freizeitmobil, oder neben unseren PCs zu finden ist.
Frühling, ja mit Frühling fängt dieser Episoden-Film an, wobei man zu Anfang eine meditative Musik hört, und sich dann eine zweiflügelige, bemalte Holztür öffnet, die uns den Blick in eine wunderschön begrünte Berglandschaft Südkoreas freigibt, die mich einwenig an die Idylle des Königssees erinnert. Eine sonderbare, einmalige meditative Ruhe strahlt dieses Bild aus, wobei wir uns auf einer schwimmenden, hin- und herbewegenden Insel befinden, auf welcher ein buddhistisches Kloster steht. Und in diesem Kloster leben zwei Personen, ein buddhistischer Mönch, der Lehrer (oh Jung-Soo) und sein sehr junger Schüler, (Kim Jong-ho), der jedoch noch keine 10 Jahre alt ist, wobei dieser jetzt schon mit den buddhistischen Weisheiten, Gebet, Glauben, Meditation usw. vertraut gemacht wird, sprich unter anderem ihm Kräuterkunde unterrichtet wird.
Natürlich lässt ihn sein Lehrer auch seinen Spieltrieb ausleben, denn ein Kind ist er ja noch, obwohl er für sein Alter schon sehr diszipliniert, aufmerksam und auch furchtlos erscheint, als er einer Schlage begegnet. Und so spielt er mit lebendigen Tieren, wie einem Fisch, einem Frosch und dieser besagten Schlage, die er alle geschickt mit seinen Händen fängt, wobei er ihnen einen Stein um ihren Leib bindet, und sich daran freut, wie sie sich beim fortbewegen schwertun. Sein Lehrer beobachtet ihn, schreitet aber nicht ein, sondern lässt es ihm später am eigenen Körper spüren, wie es sich anfühlt, wenn einem das vorwärtskommen, weiterkommen erschwert wird.
Okay, im Grunde
kann man jetzt schon zu philosophieren anfangen, zumal man diesen umgebunden Stein, mit welchem der Schüler den Tierchen das Leben erschwert hat, gleich eine zweifach Bedeutung zuschreiben kann. Zum einen sind sie nun hilflos ihren Feinden und Gegnern ausgeliefert, wobei sie sich zum Fortbewegen abmühen müssen. Im Grunde eine unnötige Belastung, die wir in unserem Leben auch zu spüren bekommen. Nur wir sagen dazu, da wird jemandem "das Leben schwer gemacht", oder "Steine in den Weg gelegt", was jedoch auf das gleiche rauskommt. Nur empfindet derjenige Buße, kommt selber zur Erkenntnis, der oder die dies tun? Schön wäre es. Aber wer weist sie darauf hin? Oder anders herum, können die mit ruhigem Gewissen schlafen, die anderen das Leben schwer, bzw. zur Hölle machen? Klar, es kommt auf den einzelnen an, was ich jedoch jetzt nicht weiter austreten möchte.
Nun, und mit diesem umgebundenen Stein auf dem Rücken, macht sich der junge Schüler zur Buße auf den Weg, um diese Tierchen zu suchen und zu befreien. Doch, sein Lehrer prophezeit ihm:
"Wenn nur ein Tierchen stirbt: der Fisch, der Frosch oder auch die Schlange, dann wirst Du Dein Leben lang diesen Stein auf Deinem Herzen tragen".
Und wiederum verfolgt und beobachtenden ihn heimlich sein Meister, als er sich auf den Weg macht, jedoch nur noch den Frosch lebend befreien kann. Jetzt bricht der Schüler in Tränen aus, weil durch sein unrechtmäßiges, unüberlegtes handeln zwei Tierchen sterben mussten.
Jetzt macht der Film einen Zeitsprung von ca. 10 Jahre, wobei wir beim Sommer ankommen, und sich abermals diese zweiteilig, bemalte Holzflügeltür öffnet. Ein seelisch krankes Mädchen (ha Yeo-Jin) wird von ihrer Mutter ins Kloster gebracht, damit sie dort wieder gesund wird. Während ihres Aufenthalts dort, verliebt sich der Junge, aus welchem in der Zwischenzeit ein junger Mann geworden ist, (den der Jugendlicher Seo Jae-kyeong spielt) in das Mädchen. Aus Liebe wird stürmische, zügellose Leidenschaft, das wiederum viel Leiden schafft. Nämlich für den jungen Mann, der weis, dass dieses sinnliche Vergnügen nicht zu einem buddhistischen Schüler passt. Sehr schön wird dies im Film gezeigt, als er nicht mehr die einzelnen Türen im Kloster benutzt, sondern nur noch dran vorbeigeht, sozusagen sich einen eigenen Weg sucht, vielleicht einen leichteren. Wer weis. Und obwohl dieser Schüler schon zu einem jungen Mann herangereift ist, lässt ihn sein Lehrer nicht aus den Augen, sondern verbrennt das Boot, in welchem sich die zwei leidenschaftlich geliebt haben.
"Aus Begierde entsteht Abhängigkeit, und daraus erwachen Mordgedanken",
so lautet die zweite Prophezeiung des Lehrers. Das Mädchen ist also jetzt gesund, woraufhin der junge Mann sie zunächst zurück in ihre Welt bringt, von welcher sie gekommen ist, wobei er ihr aber am nächsten Morgen nachfolgt.
Soll ich nun meine eigenen Worte dazu finden? Wobei ich denke, dass dies die Lebenserfahrungen sind, die jeder für sich sammeln muss. Ob sie nun richtig sind oder nicht, das weis man erst hinterher. Gegen die Liebe zu diesem Mädchen hatte ja der Lehrer nichts einzuwenden, auch wenn er es vielleicht nicht gerne sah, zumal ihm ja bewusst war, dass dieses Mädchen nicht für immer im Kloster bleiben wird. Nur wenn eben diese Liebe schon so stark ist, dass sie unzertrennlich erscheint, und er darunter nicht leiden möchte, bleibt dem jungen Mann wohl oder übel nichts anderes übrig, als mit dem Mädchen zu gehen. Nur, was ihn in dieser rauen Welt erwartet, das weis nur sein Lehrer. Und diese "Lehre" oder "Erfahrung" lässt er seinem Schüler auch sammeln.
Und abermals ca. 10 Jahre später, zeigt sich der Herbst, wobei ein erwachsener Mann, der ehemalige Schüler, denn nun (Kim Jung-Minute) spielt zum Kloster zurückkehrt, der nun auf der Flucht vor dem Gesetz ist, zumal er das Mädchen, das damals ihre Mutter krank ins Kloster gebracht hat, zuerst geheiratet und dann ermordet hat, weil sie ihm untreu geworden war. Insgeheim hat sein Lehrer schon auf ihn gewartet, zumal er das Bild von ihm, auf einem Zeitungsabschnitt erkannt hat. Und im Grunde wo sollte er denn sonst hin? Fast sein ganzes Leben hat er bei seinem Lehrer verbracht, der für ihn wie ein guter, verständnisvoller Vater war, der immer ein offenes Ohr für ihn gehabt hat. Obwohl er noch immer dieselbe Person ist, hat sich sein Wesensbild, sein Charakter sehr stark verändert, wobei er für alles nur mehr Wut, Zorn und Hass empfinden kann, den er dann auch im Wald auslebt, wie einst, als er noch ein Kind war, und sein Lehrer ihn dabei beobachtet hat.
"Das weltliche Leben ist aber so, da heißt es lernen loszulassen. Das, was Dir gefällt, gefällt auch anderen".
Meine Gedanken dazu: Okay, Untreue in der Ehe, Partnerschaft ist nicht recht, aber wenn nun mal so was passiert, muss man auch bereit sein zu verzeihen, auch wenn es nicht leicht fällt. Denn wer wirklich liebt, muss auch Verzeihen können, zumal man auch in der Ehe und Partnerschaft kein Besitzstück des anderen ist, sondern seine Individualität, seine Persönlichkeit selber lebt.
Und obwohl der junge Mann schon erwachsen ist, bekommt der mit einem Stock Hiebe von seinem Lehrer, was eine Art Bußvorbereitung für ihn sein soll, die ihm sein Lehrer auferlegt. Nun, was für Buße muss er tun? Er muss ein langes Gedicht herausschnitzen, das sein Lehrer auf den Holzboden aufgemalt hat, wobei er dazu das blutverschmierte Messer nimmt, mit welchem er seine Frau umgebracht hat.
"Selbst wenn Du andere einfach umbringst, Dich kannst Du nicht so einfach töten. Schneide diese Zeichen mit dem Messer aus, Zeichen für Zeichen wirst Du damit die Wut aus Deinem Herzen herausschneiden".
Ach ja, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass zwei Polizisten auch noch eingetroffen sind, um den Verbrecher festzunehmen, sprich seiner weltlichen Bestrafung zuzuführen, wobei ihm eins noch erlaubt ist, seine Arbeit zu Ende zu führen, woraufhin der junge Mann nach getaner Arbeit vor Übermüdung und Kraftlosigkeit zusammenbricht. Im gewissen Sinne genießen die beiden Polizisten sichtlich diese Ruhe die Stille die dieser abgelegene Ort ausstrahlt, woraufhin sie dann unaufgefordert dem Lehrer helfen, die ausgeschnitzten Schriftzeichen farbig auszumalen. Als sie damit fertig sind, nehmen sie den jungen Mann, der keinerlei Gegenwehr leistet mit. Ganz ruhig und gelassen lässt er sich festnehmen, wobei mir so ganz spontan die Gefangennahme Jesus einfällt, welcher sich laut Bibel, auch ganz ohne Handschellen abführen ließ. Im Grunde hat der junge Mann, als er noch mit dem Ausschnitzen beschäftigt war, sehr viel Zeit zum Nach- und Überdenken gehabt, was man mitunter wie eine Meditation ansehen kann, damit man wieder sein seelisches Gleichgewicht erlangt.
Im Grunde ist es nichts anderes, als wenn jemand "Natur-Mandalas" ausmalt, das meine Kinder und ich sehr, sehr gerne gemacht haben, wenn ich spürte, dass mir jetzt Ruhe am besten täte, aber anders herum ich nicht zur Ruhe kam. Hört sich wohl etwas absurd an, aber danach fühlte ich mich besser, einfach erholt, weil man eben die Zeit hatte sich zu sammeln und auf sich selber zu besinnen und zu konzentrieren.
Als nun der junge Mann weg ist, begeht der Lehrer Selbstmord, indem er sich auf dem Boot verbrennt, wobei er sich zuvor Augen, Nase und Mund verklebt.
Na ja, im Grunde könnte man ja jetzt denken, dass der Film zu Ende ist, denn das Kloster ist eine Zeitlang unbewohnt, bis sich abermals diese zweiteilige Flügeltür öffnet, und der "Winter" in Erscheinung tritt.
Der See ist zugefroren, als dieser Mann, der seine Haftbuße im Gefängnis abgesessen hat, zum Kloster zurückkehrt, um genauso wie sein Lehrer zu werden. Das heißt, dass er der weltlichen Welt den Rücken kehrt, da sie ihm mit ihrem materiellen Konsum, der Unzufriedenheit der Menschen, die nur auf ihr Glück, ihre Macht aus sind, und nur an sich denken satt hat, wobei diese ihm nur Unglück gebracht hat. Und damit er wieder zu sich selber findet, schneidet er sich zunächst mal die Haare, schnitzt aus einem Eisblock eine Buddhafigur, und schleppt anschließend, die steinerne Figur, die vor dem Kloster steht, auf einen hohen Berg, wobei er einen großen Stein hinter sich herzieht , so wie er es damals mit den Tierchen gemacht hat.
Noch einmal wird es Frühling, als eine total vermummte Frau mit einem Baby im Arm über den zugefrorenen See kommt. Wort- und Klanglos legt sie den Säugling vor der Klostertür ab, worauf dieser zu schreien anfängt und sie, noch immer vermummt sich auf den Rückweg macht, bis sie in einem Eisloch ertrinkt.
Wieso vermummt, diese Frage stellte ich mir, als ich diesen Film zum ersten Mal sah. Im Grunde sehe ich darin den Aspekt, dass dieser Säugling sie nicht erkennt, vielleicht dieser auch ihre Tränen nicht sehen darf, denn es ist erwiesen, dass Babys aus den Gesichtszügen, Mimiken, lesen können. Aber dennoch so habe ich es empfunden, spürte der Säugling schon, dass ihn nun seine Mutter verlässt, zumal er dann erst zu schreien angefangen hat.
Der neue Lehrer, der sich etwa in dem Alter befindet, als er selber in dieses Kloster kam, um die Weisen Buddhas zu lernen, nimmt sich des Säuglings an, der zum Knaben, so wie er mal einer gewesen ist heranwächst, den Worten seines Lehrers zuhört, wobei er in einem unbeobachteten Augenblick eine Schildkröte auf den Rücken dreht, und somit alles von vorn beginnt, wobei der Kreislauf des Lebens sich somit wieder geschlossen hat.
Nun zu meiner Meinung
Dazu muss ich ehrlich sagen, dass ich schon lange keinen solch schönen Film gesehen habe, der soviel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, man könnte fast schon sagen eine Meditative Ausstrahlung hat, was wiederum zu einer inneren Befreiung führt. Es ist wirklich sehr, sehr schwer, solchen Gefühlen Worte zu geben. Obwohl es ein Film ist, wirken die wunderschönen, betörenden Landschaftsbilder, die in weichen, warmen Farben gehalten sind, und immer dieselben sind, nur eben im Wandel der Jahreszeiten, wie schematisierte, stilisierte Bilder, deren Schönheit man beim Betrachten richtig genießen kann.
Viel gesprochen wird in diesem Film nicht, wobei, wenn ich kurz den Regisseur Kim Ki-duk erwähne, der ja für seine kontroversen "schweigsamen" Filme, wie Samaria und Bin-Jip bekannt ist, braucht es nicht viele Worte, denn allein die Mimik und Gestik der grandiosen Schauspieler, sprechen wahr Bände, wenngleich diese voller Obsessionen und Grausamkeiten sind.
Ja, und wenn ich zum Film zurückkomme, so spiegelt sich in dieser Geschichte der Existenzkreislauf, der wiederum mit Meditation und Besinnlichkeit aber auch mit Vernichtung und Mord gepaart ist, wobei spannungsvolle Gegensätzlichkeiten für ein buddhistisch gefestigtes Werk sorgen. Jedoch nicht außer acht lassend, dass hinter der Stille, dem Einfachen immer die Gewalt sich hinter der Idylle versteckt.
Ja, und wenn Musik zu hören ist, dann entweder nur recht leise entspannende, oder eben nur so eine Art Holzkugel, auf welche der Lehrer klopft, wenn er vorm buddhistischen Altar kniet und betet. Okay, ich gehöre keinem buddhistischen Glauben an, wobei ich dennoch Punkte darin erkannt habe, die für einen Christen oder auch nicht Christen Priorität haben (sollte). Nämlich die Achtung vor jedem Lebewesen, der Natur, der Umwelt, wobei ich darin einen Zusammenhang zur anthroposophischen Weltanschauung sehe.
Der Film stellt uns, in Winter, Frühling und Herbst, Fragen zum Leben. Die Frage nach der Schuld. Wer hat Schuld und warum? Das Kind schuld am Tod der zwei Tierchen? Die Wut die über die Moral siegt bei der Eifersuchtsszene? Vielleicht sogar noch am Tod der Frau, die das Baby vorbeigebracht hat? Fragen, die wir uns oft selber stellen und dann nur mit "hätte" und "wäre" zu beantworten sind. Und genau diese Fragen stellt sich dieser neue Lehrer, woraufhin er Jahre später seine Konsequenzen zieht, indem er sich einen großen Stein um seinen Leib bindet und diesen den Berg hinaufzieht. Im Grunde begeht er von sich heraus Reue und Buße, was auch wirkliche Buße ist, wobei er seine Schuld, wie man so schön sagt "abgeleistet" hat, sodass er nun frei von aller Schuld, ein neues Leben beginnen kann, das nämlich eines neuen Lehrers, was wiederum den Kreislauf, Geburt, Wachstum, Verfall und Wiederkehr wie ein Rad umschließt.
Ein wunderschöner, beruhigender Film, in welchem Idealismus durch Sehnsucht für körperliche Zufriedenheit verdrängt wird, wobei Romanze zur Tragödie und Reue zu Verständnis führt. Diese Dinge geschehen auf dem Bildschirm schnell, wenngleich die Jahre dazu wie zu einem Herzschlag ablaufen. Wir beklagen uns für die Grausamkeit von Unschuld und schätzen die Ansammlung von Klugheit und Weisheit. Ende des Filmes. Obwohl wir nicht mal den Hauptcharakter kennen, ja nicht mal nennen können, so glauben wir dennoch, dass wir an seiner Seite, mit ihm, auf einer langen und sehr schönen Reise unterwegs waren.
Daten zur DVD
Originaltitel
Bom, yeoreum, gaeul, gyeowool, geurigo, bom
Produktionsland
Südkorea / Deutschland
Produktionsjahr
2003
Genre
Drama
Laufl aenge ca. 98 min.
FSK 12
Bild: 1,85:1 (anamorph)
Sprachen/Ton: Deutsch, Koreanisch (5.1 Dolby Digital), Deutsche Hörfilm-Fassung für Blinde
Untertitel: Deutsch
Extras
alternatives Ende
Hörfilmfassung für Blinde
Behind the Scenes
Trailer
Darsteller
Oh Young-soo
Kim Ki-Duk
Kim Young-Min
Ha Yeo-Jin
Stab
Regie: Kim Ki-Duk
Drehbuch: Kim Ki-Duk
Kamera: Baek Dong-Hyeon
Produktion: Lee Seung-Jae
Fazit: In wunderbaren Bildern wird von den elementaren Dingen des Lebens erzählt
...
topfmops, 13.02.2010
Es ist schon ein Drama, die Jahreszeiten in eine einigermaßen richtige Reihenfolge zu bekommen.
Und jetzt soll ich mir auch noch ein Film darüber ansehen??
fantagirlie, 16.02.2010
Liebe Grüße und einen schönen Dienstag Nachmittag wünsche ich Dir dann noch
giselamaria, 13.02.2010
ist ja toller Tipp, superguter Bericht !! - kann nur bw sein - LG Gisela
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Ein Blick in unser Innerstes
ein Testbericht von wildheart2006-11-28 21:10:15vom 28.11.2006Empfehlung: ja
„Erziehung ist sich erziehen,
Bildung ist sich bilden.” (1)
Der Mensch teilt sich – in eine lehrende und eine lernende Hälfte. Die Gesellschaft reduziert sich auf zwei Menschen und das Wesentliche zum Leben. Da ist keine hochmoderne Technik, da ist keine Stadt. Es gibt keinen Verkehr, keine Behörden, keine Staatlichkeit – nichts von alldem. Man kann es auch anders ausdrücken: Alles, was sich in der Moderne diversifiziert, entfaltet hat, ist hier noch Teil von zwei Menschen – das Politische, das Soziale, das Kulturelle, das Wirtschaftliche konzentriert sich in ihnen, sozusagen zwei Urbildern von Mensch.
Und doch ist in ihnen eben auch die Erinnerung und das Wissen der Moderne. Es liegt hinter ihnen, vor ihnen, neben ihnen. Sie sind nur abseits davon, aber im Gedächtnis hat sich die Moderne manifestiert. Nur, dass beide von ihr abstrahieren, weil sie einen Raum zum Leben gewählt haben, der dies alles weit von sich lässt. Bis einer von beiden in die Moderne zurückkehrt.
______
Es ist FRÜHLING. Ein kleiner See mitten in den Nebelschwaden des frühen Morgens. Auf dem See sehen wir einen Tempel auf einem Floß – das Zentrum alles Lebendigen, alles Menschlichen. Ein alter Mönch (Yeong-su Oh) hat einen Schüler, vielleicht vier, fünf Jahre alt (Jong-ho Kim). Der Junge lernt beim Alten, fast unmerklich, leise, behutsam. Welche Kräuter sind essbar, welche giftig. Als der Junge nacheinander einer Schlange, einem Frosch und einem Fisch einen Stein mit Schnur an den Leib bindet und sich an der Qual der Tiere erfreut, schaut der Alte nur ruhig zu. Doch in der Nacht bindet er dem Jungen einen schweren Stein auf den Rücken, und am Morgen, als sich der Junge über die Last beschwert, fordert der Alte ihn auf, die Tiere von ihrer Last zu befreien, denn auch sie litten wie er unter den Steinen. Wenn nur eines der Tiere an den Qualen gestorben sei, müsse der Junge sein Leben lang diesen Stein in seinem Herzen tragen. Der Fisch und die Schlange sind tot. Den Frosch kann der Junge lebend befreien.
Der junge Mönch ist inzwischen zu einem jungen Mann herangereift ( Jae-kyeong Seo, dann Young-min Kim). Als eine Mutter im SOMMER ihre kranke Tochter dem Alten bringt, der sie heilen soll, verliebt sich der Junge in das schöne Mädchen (Yeo-jin Ha), begehrt es, berührt es, kassiert eine Ohrfeige. Doch auch das junge Mädchen begehrt schließlich den jungen Mönch, und sie verbringen einige Nächte und Tage zusammen, schlafen miteinander – bis der Alte erklärt, die Seele des Mädchens sei nun befreit und ihre Krankheit geheilt. Der Junge will nicht, dass sie wieder geht. Und als sie geht, packt er seine Buddhastatue und folgt ihr. Der Alte bleibt allein, und seine Mahnung an den jungen Mönch verhallt:
„Aus Begierde entsteht Abhängigkeit.
Und aus Abhängigkeit en entstehen
Mordgedanken.”
Es ist HERBST und der alte Mönch muss in einer Zeitung, in der Fisch eingepackt war, lesen: „30jähriger Mann bringt Ehefrau um und flüchtet.” Er weiß genau, dass dies der junge Mönch war, und er weiß, dass er bald auf dem See bei ihm auftauchen wird. Aus Eifersucht hat der junge
Mönch seine Frau getötet, die sich mit einem anderen Mann eingelassen hatte. „Das Leben da draußen ist so”, sagt der Alte, „das, was du begehrst, begehren auch andere.” Um die Wut und den Zorn des jungen Mönchs aus ihm heraus zu treiben, zwingt ihn der Alte, eine Unmenge von Schriftzeichen, die er auf dem Floß gemalt hat, auszuschneiden – bis zum Morgengrauen. Und die beiden Polizisten, die inzwischen angekommen sind, nehmen den jungen Mönch schließlich mit.
Der alte Mönch aber, der weiß, dass sein Leben zu Ende geht, verbrennt sich auf dem Boot, das ihn und den Jungen stets ans Ufer gebracht hatte.
Der junge Mönch ist inzwischen – es ist WINTER – so alt (gespielt vom Regisseur selbst), wie der alte Mönch war, als er selbst noch ein kleiner Junge war. Und der Kreislauf des Lebens beginnt erneut. Eine vermummte Frau bringt ihr Kleinkind zu ihm, damit es von dem „neuen” alten Mönche lerne. Und wieder beginnt der FRÜHLING ...
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Es ist nicht nur einfach irgendein Kreislauf des Lebens, den Ki-duk Kim in seiner „traumhaften”, in wunderschönen Bildern festgehaltenen Geschichte dargestellt hat. Die Jahreszeiten stehen für das Alter, erzählt wird nicht im Rhythmus von fünf hintereinander folgenden Jahreszeiten. Sie stehen aber auch für bestimmte Erfahrungen, weniger in unserem Sinne von Erziehung, denn erziehen im europäischen Sinn ist nicht die Absicht des alten Mönchs. Der Frühling könnte auch überschrieben werden mit: „Achtung vor dem Leben” – vor dem eigenen wie vor dem fremden wie vor allem Leben – und den Konsequenzen der Missachtung des Lebendigen. Der Sommer steht für die Begierde, nicht so sehr für die Liebe. Der alte Mönch kann dem jungen nur die Wege zeigen, die er gehen kann: den der Begierde mit allen Konsequenzen wie den der Achtung. Zwingen, das weiß der Alte genau, kann er den Jungen nicht – und er kann ihn nicht aufhalten. Der Herbst zeigt die Folgen dessen, was der Alte meinte, als er den Weg der Begierde als den Weg zu Mordgedanken charakterisierte. In dem inzwischen 30jährigen Mönch ist nichts als Wut und Zorn. Erst im Winter kehrt er zurück und weiß jetzt, welcher Weg der richtige ist.
„Es geht darum, dass der Mensch
sich selber einhaust.” (1)
Man mag diese Geschichte für ein Lehrstück halten. Doch das ist sie keineswegs. Wie der alte Mönch den jungen auf die Konsequenzen seines Tuns hinweist, gelassen, ruhig und in dem Gefühl, dass er gar nicht mehr tun kann, weist der Film in dieselbe Richtung. Und wenn von der Begierde die Rede ist, dann nicht von der Liebe, sondern vom Besitzergreifen, vom Sich-Bemächtigen eines anderen. Ki-duk Kim erteilt damit allerdings eben jeder uns so geläufigen Pädagogik eine Abfuhr. Der Film tut dies von Anfang bis Ende. Damit verbunden ist, dass Erziehung vor allem auf Erfahrung und Selbsterziehung beruht – so schwer einem die Konsequenzen dieses auch erscheinen mögen. Diese tiefe Einsicht, hier des alten Mönches, besteht vor allem darin, dass alle hehren Grundsätze, pädagogischen „Richtlinien”, moralischen Gebote usw. das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen, wenn das Gegenüber, hier der junge Mönch, sie nicht aus freiem willen, tiefer Überzeugung, wachsamem Empfunden usw. selbst in sich aufnimmt.
Dass dies durch „Verkündung” dieser „Prinzipien”, Zwang, oder gar andere gewalttätige Formen der Erziehung (man denke an die Geschichte in „Der Club der toten Dichter”) nicht vonstatten gehen kann, müsste eigentlich jedermann einleuchten. Wir wissen nämlich andererseits nur zu gut, in welcher Weise gerade alle möglichen Formen des Zwangs bzw. der sog. „Indoktrination” eben gerade bewirken können, dass Menschen an etwas glauben und auch danach handeln, was wir alle hoffentlich als zutiefst inhuman empfinden.
Der alte Mönch bleibt ruhig, als er sieht, wie sein kleiner Schüler Tiere quält. Er weiß, dass er nur eine Chance hat, dem Jungen deutlich zu machen, was er getan hat. Diese Art von „Lernprozess” gebiert keine absolute Chance auf Erfolg. Aber sie impliziert die Demut und die Achtung vor jeglichem Leben, auch und vor allem des Jungen selbst, der seine eigenen Erfahrungen machen muss, um zu erkennen.
Der alte Mönch weiß, dass die Achtung vor dem Leben auch impliziert, dass Liebe etwas ist, was nicht an Ansprüche und Forderungen gebunden sein kann. Er lässt ihn ziehen – wissend, dass am Ende etwas Schreckliches passieren könnte, weil der junge Mönch Liebe mit Begierde und Egoismus „verwechselt”.
Ki-duk Kims Film ist keine Predigt irgendeiner Religion. Er lässt uns hinein fühlen in zwei Menschen, und, wenn man sich dem Film hingibt, auch in uns selbst. Und zwar auf eine Weise, in der der Gegensatz zwischen der Moderne und unseren ursprünglichen Empfindungen, unseren anthropologischen Ur-Konstanten – wenn wir sie denn wahrnehmen – immer gegenwärtig ist.
DVD
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
DVD-Erscheinungstermin: 2. November 2004
DVD Features:
alternatives Ende
Behind the Scenes
Hörfilmfassung für Blinde
Trailer
Die von Kinowelt editierte DVD bietet den Film in ausgezeichneter Bild- und Tonqualität mit einem Making Of und einem alternativen Ende als Specials, die sehr interessant sind. Zu einem Preis von € 9,97 eine gute Anschaffung.
(1) Hans-Georg Gadamer: Erziehung ist sich erziehen. Vortrag, gehalten am 19.5.1999, Heidelberg 2000, hier: S. 11 und 21.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling
(Bom yeoreum gaeul gyeoul geurigo bom)
Südkorea 2003, 103 Minuten
Regie: Ki-duk Kim
Drehbuch: Ki-duk Kim
Musik: Ji-woong Park
Director of Photography: Dong-hyeon Beak
Montage: Ki-duk Kim
Darsteller: Yeong-su Oh (alter Mönch), Ki-duk Kim (erwachsener Mönch), Young-min Kim (junger erwachsener Mönch), Jae-kyeong Seo (jugendlicher Mönch), Jong-ho Kim (Mönch im Kindesalter), Yeo-jin Ha (das Mädchen)
Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0374546
PaterBrown, 28.11.2006
...hm, darüber könnte man stundenlang diskutieren... nicht immer haut das mit den quotJahreszeitenquot so hin, gerade in einer hochtechnisierten Gesellschaft wie unserer... seltsame Begierden werden zu seltsamen Zeiten des Lebens wach - Aber auf je
crashtestdummie, 18.12.2006
Interessant zu lesen, wie du den Film empfunden hast! ich finde ihn außergewöhnlich und er zählt zu meinen Lieblingsfilmen, da er so ausdruckstark ist. Toller Bericht! Viele libe Grüße und eine schöne Zeit, crash
sandraberg, 29.11.2006
endlich komm ich wieder mal zum CIS abarbeiten. na, da hab ich jetzt einiges vor mir - liebe grüße, sandra
ein Testbericht von fronzelneekburm2006-06-30 10:52:54vom 30.06.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - Einmalige Bilder aus der unberühten Natur Asiens
- Ein bewegender Einblick in buddhistische Mentalität
- Ein ruhiger Film, der zeigt daß große Gefühle nicht zwangsläufig mit viel Gerede oder rauchenden Colts dargestellt ...Nachteile/Kritik: Erwarten Sie keinen Actionfilm a la Schwarzenegger. Auch Kung Fu Fans werden hier nicht auf ihre Kosten kommen, es ist eben ein ruhiger, entspannender FIlm der eher nachdenklich macht.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling - genau so außergewöhnlich wie der Titel ist der Film selbst.
Schon das Genre oder Thema des Films ist schwer in eine Schublade zu packen, ist er doch gänzlich anders als jeder FIlm den ich zuvor gesehen habe. Am ehesten würde ich ihn wohl als eine Mischung aus Drama und Einblick in traditionelle buddhistische Mentalität bezeichnen.
Der Film handelt von einem See in einem einsamen Tal, in dessen Mitte ein kleiner Buddhistischer Tempel steht. Der Tempel ist nur über ein Boot zu erreichen. Ein Mönch und
sein junger Schüler leben in diesem Tempel und man wird Zeuge dieses ruhigen und entspannenden Lebens. Das Leben ändert sich allerdings eines Tages schlagartig als eine Frau ihre kranke Tochter dem Mönch übergibt. Das Leben mit einer Frau ist insbesondere für den jungen Schüler eine gänzlich aufregende Erfahrung die das gesamte Zusammenleben auf den Kopf stellt.
Ich könnte an dieser Stelle eine komplette Inhaltsangabe schreiben, was aber diesem Film nicht gerecht werden könnte. Es ist kein Film der großen Worte, ich schätze im gesamten Film wird kumulativ nur 5-10 Minuten lang gesprochen, was für einen traditionellen westlichen Film undenkbar wäre. Aber dieses Kunstwerk lebt nicht von belanglosen Dialogen oder hirnloser Action, es ist der ruhige FIlm der mit der faszinierenden Kulisse der herrlichen Natur begeistert, sinnloses Gerede würde die Athmosphäre der wortkargen Mönche nur zerstören. Nein, dieser FIlm zeigt daß Gesten und Gesichtsausdrücke oft mehr sagen können als tausend Worte.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Film überlädt man den Zuschauer nicht mit Eindrücken und rasanten Handlungen, nach diesem Streifen fühlt man sich eher als wäre man ein Teil dieser beeindruckenden und fremden Welt gewesen. Am Ende fragt man sich eher ob dieses beschauliche Leben für einen selbst nicht auch eine Alternative wäre, es gibt einem sehr zu denken, man fühlt sich nach diesem FIlm zurückgeworfen in die eigene stressige Welt in der sich alles immer nur um Geld dreht, in der ein Termin den nächsten jagt. Gerne denkt man nach über das Leben dieser Mönche, denen weder Geld noch eine Uhr fehlt. Der Film schreit einen förmlich an: "Braucht man wirklich Geld und Fortschritt um glücklich zu sein?".
Auch die Konfrontation beider Welten wird im Film thematisiert, wie das Verlangen nach dem Weltlichen die Oberhand gewinnen kann. Einen moralischen Zeigefinger wird man aber vermissen - diesen legt einem der Film nicht auf, doch er wird sicherlich in Ihrem eigenen Kopf entstehen.
Wer gerne einmal eine Auszeit aus seinem stressigen Leben nehmen möchte aber gerade keinen Urlaub hat, dem empfehle ich diesen Film. Mein Abschließendes Prädikat - Wellness für die Seele.
Nachtrag:
Ein Leser hatte Angefragt wegen den Darstellern und Inhalt der DVD. Also genauere Angaben zu den Darstellern gibts wie bei Yopi üblich ja immer im Produktüberblick, der Fairness halber seien sie hier nochmal aufgeführt:
Oh Young-soo , Kim Ki-duk , Kim Young-Min
Auch wenn hierzulande sicherlich keiner davon wirklich bekannt ist - die Darsteller wirken so überzeugend und natürlich, man meint nicht einen Kinofilm zu sehen, das Gesamtwerk wirkt so echt daß man fast schon meint einen Dokumentarfilm zu sehen.
Zum Inhalt der DVDs gibt es neben den üblichen Trailern und Produktionsinfos auch ein durchaus sehenswertes "Making of", das sehr interessant und kurzweilig gestaltet ist.
Tut mir Leid daß ich diese Infos in meiner ersten Rezession vergessen habe, für Anregungen, Kritik und Wünsche bin ich aber stets offen!
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