Schon lange hab ich hier keinen Bericht mehr veröffentlicht und daher bin ich fast sicher, das auch meine Qualität nicht mehr so gut sein wird, trotzdem hoffe ich, das er wenigstens einigen Gefallen wird.
Mein Thema wendet sich heute in Richtung Führerschein, da ich gerade selbst am arbeiten daran bin.
Zeit nun etwa 4 Wochen arbeite ich feste Daran endlich den ersehnten Schein in meinen Händen halten zu können und bis man das schafft ist es wirklich ein langer und sehr teurer Weg. Da ich Auto und auch noch Motorrad mache kommt natürlich bei mir auch mehr Geld zusammen nur trotzdem finde ich, das es mittlerweile eine totale Abzocke ist.
1. Ich musst Anfangs erst mal 300 Euro nur für Theorie Stunden blechen, was ja auch recht viel ist, für das, dass man gerade mal 18 Stunden in der Gegend rumsitzt.
2. Danach kommen kosten für Erste-Hilfe-Kurs, etwa 20 Euro, Sehtest, 6 Euro, und natürlich die Passbilder. Testbögen und das Theorie-Buch kosten auch noch mal fast 40 Euro.
3. Fahrstunden sind auch nicht gerade billig und da muss man schon 30 Euro fürs Autofahren und etwa 40 Euro fürs Motorradfahren hinlegen. Zusatzfahrten wie Nachtfahrt, und Überlandfahrt kommen dann gleich noch mal fast 10 Euro teurer.
4. Zu guter Letzt kommt dann auch noch das Geld für die Prüfungen!
Und das sollen arme Schüler zahlen???? Ich zahle jetzt ungefähr 3000 Euro für den Schein was wirklich viel ist.
Hier einige Tipps fürs Geldsparen:
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Tes tbögen und Theorie-Buch mit anderen zusammenkaufen, so kann man das Geld teilen und da ist sicherlich jeder froh!
Die Passbilder kann man auch billiger machen lassen, fragt eure Fahrschule denn die meisten haben Fotogeschäfte bei denen sie Prozente bekommen und ihr dann natürlich auch.
Erste-Hilfe-Kurs wird mittlerweile billiger in Schulen angeboten, da könnt ihr einiges an Geld sparen und ihr kennt schließlich eure Mitschüler wenn ihr den Kurs über euch ergehen lässt, da macht’s viel mehr Spaß. Fragt an eurer Schule nach ob sie es anbietet, ich weiß es nur aus meiner Gegend, das bei mir hier fast jede Schule es anbietet und zwar fast zum halben Preis, als wie wenn man den Kurs selbst beim Roten Kreuz macht.
Weitere Tipps zum Führerschein:
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Passt auf zur welcher Fahrschule ihr geht, denn auch darunter gibt es viele schwarze Schafe. Ich habe von vielen schon gehört, das sie nur Probleme hatten. Lasst euch von Freunden beraten, die den Schein schon haben und schaut euch um, vergleicht die Preise! Eine gute Fahrschule erkennt man nicht am tollen Auto sondern an denen, die Durchgekommen sind. Mein Fahrlehrer meint immer zu mir, die Praktische Prüfung zu bestehen liegt nicht an mir sondern nur an ihm, wenn ich es verbock, weil ich es nicht kann, dann bekomme ich mein Geld wieder.
Habt auf keinen Fall Angst vorm Autofahren, da macht ihr euch verrückt. Gelernt hat es bisher schließlich fast jeder. Ihr schafft das auch!
Arg viel mehr Tipps gibt es nicht, weil fahren müsst ihr schließlich selbst.
Natürlich wünsche ich euch allen, das ihr durchkommt und das ihr an eine
Gute Fahrschule geratet, ich muss nur mit meiner sagen, dass ich sehr viel Glück hatte und auch sehr zufrieden bin. Viel Spaß und viel Glück bei der Prüfung!
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Fuehrerschein.de: Eine gute Ergänzung zur Fahrschule!
ein Testbericht von Capslock2002-05-26 10:52:18vom 26.05.2002Empfehlung: ja
Nun ja, in 2 Tagen ist es soweit. Dann leg ich die theoretische Fahrprüfung ab. Da ich aber nur etwas ältere Übungsbögen besitze, die ich mir von jemand ausgeliehen habe, machte ich mich auf die Suche nach einer Seite im Netz, die alle aktuellen Bögen anbietet. Irgendwie gelangte ich dann zu dieser Seite und ich war von Anfang an begeistert.
Das Design
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Die Homepage ist sehr übersichtlich, hauptsächlich in Blautönen gestaltet! Das Hauptmenü befindet sich am Kopf der Seite, die jeweiligen Untermenüs am linken Rand.
Der Inhalt
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Hier möchte ich nur auf das Wesentliche der Seite eingehen. Dies befindet sich unter den Menüpunkten "StartUp", "Theorie & Praxis" und "Service".
StartUP
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Hier bietet Aral eine Checkliste an, welche Sachen vor dem theoretischen oder praktischen Test erledigt werden müssen! Z.B. einen erste Hilfekurs, einen Sehtest, usw. Zwar bekommt man ja dies im Allgemeinen von seinem Fahrlehrer gesagt, aber hier kann man noch mal nachschauen, ob man wirklich nichts vergessen hat!
Theorie & Praxis
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Hier ist wohl der wichtigste Teil für einen Fahrschüler. Man kann alles Prüfungsrelevante nachlesen (z.B. Faustformeln, Schilderkunde) und man kann sich testen, ob man schon fit für die Prüfung ist!
- Der Theorie-Trainer
Nach einer kurzen und schnellen Anmeldung kann man sich einloggen und starten! Zur Auswahl stehen alle Klassen, sowie Krankenfahrstüle. Die Bögen sind auf dem neusten Stand, was natürlich für all Diejenigen super ist, die sich ältere Testbögen von Freunden gekauft oder geborgt haben! Im Login-Bereich hat man dann die Wahl zwischen einem zufällig ausgewählten, einen bestimmten oder bereits bearbeitete Bögen! Wenn man sich entschieden hat, kann’s dann endlich losgehen. Jede Frage ist wie in einem amtlichen Prüfungsbogen aufgebaut: Die Frage, mehrere Antwortmöglichkeiten, falls nötig ein Bild und die Fehlerpunktzahl werden angezeigt. Ein Klick auf weiter, und die nächste Frage wird geladen! Zusätzlich gibt es noch einen Menüpunkt "spicken", der dann die richtigen Antworten auf die Frage gibt. Doch das halte ich für keine sehr gute Einrichtung! Der Anwender wird gerade zu verleitet, dies einmal zu drücken, wenn er sich nicht sicher ist. Dadurch wird letztendlich das Ergebnis verfälscht und man hat keinen richtigen Überblick, wie gut oder wie schlecht man eigentlich war. Am Ende kann man auf "auswerten" gehen! Sehr schnell gibt der PC aus, welche Fragen richtig und welche falsch Beantwortet waren. Zusätzlich kann man jede einzelne Frage nochmals anschauen, damit man seine Fehler erkennt! Dies befinde ich wiederum als sehr gut.
- Die virtuelle Fahrschule
Nachdem man sein Fahrzeug (PKW oder Motorrad) ausgewählt hat, geht es los! In einem interaktiven Flash-Film sollte man sich wie in einem richtigen PKW fühlen. Doch die Steuerung per Maus ist hektisch, da man ganz schnell auf die verschiedensten Einrichtungen (Spiegel, Blinker, usw.) klicken muss. Man lernt zwar wie man sich verhalten soll, aber es hat recht wenig mit dem Verhalten hinter einem realen Steuer zu tun. Auch hier werden die Fehler nach Beendigung der "Fahrstunde" gezeigt! Mir verging durch das ständige geklicke mit der Maus schnell die Lust an dieser "virtuellen Fahrschule", so dass ich mich hauptsächlich der Theorie widmete!
Service
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Hier ist vor allem die unter Unfallhilfe befindlichen
"Erste-Hilfe-Movies" zu empfehlen! Besonders, wenn der Erste-Hilfe Kurs schon länger zurückliegt, kann man hier sein Wissen auffrischen. In 11 kleinen Flash-Filmen erklärt eine Krankenschwester, wie man sich in den einzelnen Situationen zu verhalten hat! Alles wird sehr genau und leicht verständlich gezeigt. So hab ich recht schnell wieder gelernt, wie man z.B. einen Verletzten richtig aus einem PKW herausholt.
Dies war nur ein Überblick über den wichtigsten Teil von Fuehrerschein.de. Es gibt noch viel mehr zu sehen, dies ist aber nicht sehr für den Führerschein relevant!
Fazit
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Eine gute Ergänzung zur normalen Fahrschule! Besonders hilfreich ist der Theorie-Trainer. Mit der virtuellen Fahrstunde konnte ich mich leider überhaupt nicht anfreunden. Sie ist schlecht zu steuern und kann nur sehr wenig zum sichern fahren beitragen! Deshalb gebe ich nur 4 von 5 Sternen!
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ein Testbericht von OtterPeter2002-03-03 11:20:17vom 03.03.2002Empfehlung: nein
Rasen auf der Autobahn und in Baustellen....
Bis vor wenigen Jahren gehörte ich zu den Vielfahren auf den Autobahnen Europas. Als Fahrer von Reisebusen und auch mit dem PKW war ich unterwegs. Auch heute fahre ich noch so ca. 10-15 tausend Kilometer im Jahr und habe dabei immer wieder die Möglichkeit, die Rücksichtslosigkeit von Autofahrern zu bewundern. Ich will hier nicht auf das allgemein übliche Drängeln einer gewissen Spezies von Autolenkern eingehen.
Mir liegen die Baustellenraser am Herzen. Baustellen auf den Autobahnen lassen sich leider nicht vermeiden. Die dabei entstehenden Staus,
bedingt durch die Geschwindigkeitsbeschränkungen sind oft ein Ärgernis.
Es ist nun mal so, dass vor Baustellen die zulässige Höchstgeschwindigkeit zum Schutze der Arbeiter heruntergesetzt wird. In der Regel auf 80 km/h. Bei stärkeren Fahrbahnverengungen- und wechseln teilweise sogar auf 60 km/h. Ich beobachte an solchen Baustellenanfängen sehr oft, dass mit einer weit überhöhten Geschwindigkeit weitergefahren wird. Bei Tempo 60 Beschränkungen sind Überschreitungen um 30, 40 und noch mehr km/h keine Seltenheit. Bei 80er Beschränkungen wird mit 100, 120, 130 km/h in die Baustelle gebrettert. Ich selbst halte mich fast stickt an diese Beschränkungen, max. 5km/h darüber.
Wie sehen diese rücksichtslosen Lenker aus. Nein, es sind nicht unbedingt die Lenker der großen Karossen, nein, häufig sind es kleinere Autos mit jungen Leuten am Steuer. Besonders fällt mir da auf, (tut mir leid meine Damen) dass es junge Fahrerinnen sind die ganze Zeit Tempo 120 gefahren sind, in der Baustelle so weiterfahren. Aber auch Lenker von Fahrzeugen mit ausländischen Nummernschildern sind hier stark vertreten.
Liest man in den Zeitungen nicht immer wieder, dass es in dieser oder jener Autobahnbaustelle zu sehr schweren Unfällen mit meist tragischen Ausgängen gekommen ist! Ich bin kein Langsamfahrer, aber die wenigen Kilometer in Baustellen fahre ich angepaßt und besonders aufmerksam. Dabei bin ich unter dem Strich oft nur wenige Minuten später an meinem Ziel.
Aber dieser minimale Zeitverlust ist mir meine Gesundheit und auch die Gesundheit der Arbeiter an den Baustellen wert.
Hier sollte die Polizei erhöhte Radarüberwachung betreiben und die Möglichkeiten des Busgeldkataloges voll ausnutzen. Hier sollten dann auch viel mehr Führerscheine eingezogen werden, nur das hilft!
Möge sicher jeder mal so seine Gedanken darüber machen!
Volker111, 24.09.2006
quotAber dieser minimale Zeitverlust ist mir meine Gesundheit und auch die Gesundheit der Arbeiter an den Baustellen wert. quot Schade, dass nicht jeder so denkt. -
diana75, 07.01.2007
WÜNSCHE DIR EIN FROHES NEUES JAHR LG DIANA 75
Üben für den Führerschein ?? Wie ?? Kosten spahren !!
ein Testbericht von Nokia1832002-02-23 00:09:07vom 23.02.2002Empfehlung: ja
Hallo !!
Ich habe bereits 2 mal den Führerschein gemacht !!
Erstens den 1a 125 ccm und dann den fürs Auto
(1) Geld sparen !!
Man bezahlt ja in de Fahrschule die Anmeldung!! Dort sind auch die Bogen und das Lernmaterial drin!! Man sollte diese ordentlich in Klarsichthüllen packen und mit einem folienstifft die fragen bearbeiten so kann man sie auch wider leicht abwischen und ein zweites oder drittes mal machen ohne das was beschädigt wird!!
Falls man sich dann mal wider entscheidet sind diese unterlag immer noch vorhanden und man braucht sich nur noch
die Erweiterung geben lassen und auch nur noch diese bezahlen!!
(2) Das Lernen!!
Man sollte ehrlich sich sagen das man den Lappen braucht!!
Man sollte ehrlich von der ersten Seite bis zur letzten alles mindestens einmal durchgemacht haben!!
Das wichtige ist das man sich die fragen die man falsch gemacht hat auch in dem Buch das dazugehört nachliest!! So versteht man einiges besser und leichter!!
Ein Problem ist es wen man mit anderen lernt!!
Man sollte wen man zu zweit oder mit mehreren lernt darauf achten das nicht alles durcheinander gerät!!
Man sollte zusammen die gleichen bögen machen und sich gegenseitig ausgleichen!!
Vorsicht!! Eltern!!
Eure Eltern haben den Lappen schon lange! Sie Kennen die meisten Neuen Schilder nicht und an den gesetzten hat sich auch was in der zeit geändert!!
Also, nun fiel Glück und Kopf hoch ihr schafft das!!
Ps wen ihr lernt und es wollt dann klappt es auch schon!!
ein Testbericht von Keeper782002-02-16 20:45:37vom 16.02.2002Empfehlung: ja
Als aller erstes: Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin verkneife ich es mir Alkohol zu trinken!
Gut, einige werden jetzt sagen, was können ein zwei Bier schon groß an der Fahrtüchtigkeit ändern. Naja, ich sage mal soviel dazu: sobald man einen Unfall hatte wird man sich ewig Vorwürfe machen, ob es nicht vielleicht doch eben genau an diesen ein zwei Bier gelegen ist...
Natürlich kenne ich auch ein paar unverbesseriche.
Ein guter Bekannter von mir schafft es doch Tatsächlich immer wieder von unserer Stammkneipe nach Hause zu fahren (obwohl im genau deswegen
schon 2 mal der Schein genommen wurde!). Man kann ihm aber auch zureden so viel man will. Wir haben es natürlich auch schon mit Schlüssel abnehmen und ähnlichem versucht, aber im Endeffekt schafft er es dann doch immer wieder dass er ihn bekommt (Hausschlüssel ist mit am Bund; Braucht noch schnell den Geldbeutel aus dem Auto usw.).
Das schlimmste daran ist eigentlich, dass er zu Fuß schneller zu Hause wäre als mit dem Auto...
Eigentlich würde ich ihm ja fast schon wünschen dass er auf dem Weg nach Hause irgendwo gegen fährt (natürlich nur mit Blechschaden). Denn ich denke, dass er wohl nur über den Weg des Geldbeutels lernen würde, dass es so keinen Sinn weiter zu machen!
Gut, ich war auch mal anders....
Auch ich habe es mal geschafft nach einer Klassenfete direkt am nächsten Morgen heimzufahren. Ich habe mir in dem Moment eigentlich auch nicht großartig dabei was gedacht; Das kam mir dann erst nachdem ich dann aufwachte und mich absolut nicht mehr daran erinnern konnte dass ich überhaupt gefahren bin...
Das war für mich ne absolut lehrreiche Erfahrung. Aber ich hatte noch mal Glück, da absolut nix passiert ist (waren auch „nur“ zwei KM).
Diesen Horror möchte und werde ich mir nie mehr antun, da meine größte Angst war, dass ich vielleicht jemanden angefahren haben könnte o. ä.
Um zu einem Schluss zu kommen.
Tut euch alle einen gefallen und trinkt nichts wenn ihr fahrt!
So schließt man schon mal zu 100% aus, dass man sich im Falle eines Falles Vorwürfe in diese Richtung machen muss!
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ein Testbericht von 123512002-02-13 14:55:08vom 13.02.2002Empfehlung: nein
1. UPDATE vom 07.02.02:
Auf den Kommentar von 00wotan gibt es folgende Antwort: wer mit 1,6 Promille noch laufen kann oder vernünftig sprechen kann oder gar Autofahren kann (meint man zumindest) der ist alkoholgewöhnt alos Alkoholiker!!! Das ist die Rechtslage und die Meinung der Psychologen.
UPDATE ende
2. UPDATE vom 08.02.02:
Ich habe soeben mein Gutachten bekommen. Und nun ratet mal.
JAAAAAAAAA es ist positiv.
Am Montag bekomme ich meine Schein wieder.
UPDATE ende
3. UPDATE vom 12.02.02:
Ich habe ihn wieder GOTT SEI DANK
UPDATEENDE
Der heutige Beitrag ist
nicht so lustig wie die anderen die ich hier ab und zu verfasse:
Es geht in meinem Bericht um eine MPU ( Medizinisch-Psyschologische-Untersuchung)die ich gestern, am 04.02.02, machen musste da ich mit 1,76 (in Worten:
Einskommasechsundsiebzig)
Promille beim Autofahren erwischt wurde.
Jaja ich weiß ja: es war unverantwortlich. Ich möchte hier auch nicht großartig beschreiben warum und weswegen. Es war mein Fehler und es hätte nicht sein müssen. Für das viele Geld was mich diese Aktion gekostet hat, hätte ich locker ein Jahr lang jeden Tag mit dem Taxi fahren können. Aber Lehrgeld b.z.w. Strafe muss sein.
Ich möchte hier einmal ein paar Dinge (aber nur auszugsweise) darlegen, die viele Teilnehmer an MPU`s immer noch falsch sehen. Ich möchte erst einmal ein paar unzutreffende Auffassungen in Bezug auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung und deren Gutachter:
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"Die MPU ist ein Idiotentest!"
Die Aussage ist das bei einer MPU von einem „Idiotentest“ gesprochen wird. Die Bezeichnung ist völlig irreführend. Es werden bei diesem Test keine „Idioten“ getestet, noch ist es ein Test zur Feststellung der Intelligenz !!! Wenn also jemand diesen Test nicht besteht, heißt das beileibe nicht das er ein Idiot ist.
Es bedeutet aber für den Großteil der Menschen in unserem Land das man eine negative Haltung zu denjenigen hat, die zu solch einem „Idiotentest“ herangezogen werden. Das ist auch der Grund, weshalb die MPU im Volksmund „Idiotentest“ genannt wird.
Der Betroffene schweigt eher darüber, als das er über die Aufforderung zur MPU mit jemanden sprechen würde. Es wird allgemein als erheblicher Makel erlebt, zu einem solchen „Idiotentest“ gebeten zu werden. Das Gefühl, „nicht in Ordnung“ zu sein, ist für die meisten Betroffenen eine ganz deutliche psychische Belastung. Deshalb schreibe ich hier auch einmal offen über diese Thema da all das was behauptet wird nicht so ganz richtig ist.
Von daher wäre die richtige Aussage ist folgende:
"Verkehrszuwiderhandlungen unter Alkoholeinfluss" ist einer von mehreren Begutachtungsanlässen. Die MPU gibt dem jeweiligen Kandidaten die Möglichkeit, bestehende Fahreignungszweifel auszuräumen (Entlastungsdiagnostik).
Die Frage der Intelligenz des MPU - Kandidaten wird in der Untersuchung nur insoweit (i.d.R. ganz beiläufig) abgeklärt, als eine schwere Beeinträchtigung der intellektuellen Leistungsfähigkeit auszuschließen ist.
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Die nächsten falschen Gedanken der MPU-Kandidaten sind die folgenden:
"Die MPU ist eine ungerechte und zudem überflüssige zusätzliche Bestrafung!"
Das stimmt genau so wenig. Die MPU hat man sich selbst eingebrockt und zwar dadurch das man z.B. unter erheblichem Alkoholeinfluss mit seinem Fahrzeug (das kann auch das Fahrrad sein oder auch als Fußgänger) am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen hat und damit, mehr oder minder, andere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet hat.
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"Der psychologische Gutachter kann überhaupt nicht wissen, wie viel ich zum Tatzeitpunkt getrunken haben muss oder wie viel ich überhaupt trinke!"
Das ist Falsch!!
Anhand der zum Tatzeitpunkt festgestellten Blutalkoholkonzentration kann der Gutachter die konsumierte Menge Alkohol relativ genau errechnen. Die Höhe der Blutalkoholkonzentration, Bemerkungen aus Polizei- und Blutentnahmeprotokoll sowie medizinische Befunde geben dem Gutachter relativ sichere Hinweise auf den Grad der erworbenen Alkoholtoleranz, die sich mit entsprechenden Daten aus dem psychologischen Gespräch leicht erhärten lassen.
Auch ohne normabweichende medizinische Daten ist im psychologischen Gespräch relativ leicht feststellbar, welche Einstellung der Kandidat gegenüber Alkohol aufweist.
"Der psychologische Gutachter wartet nur darauf, dass ich etwas `Falsches´ sage, um mir ein negatives Gutachten geben zu können!"
Im Gegenteil, der psychologische Gutachter sucht nach entlastenden individuellen Befunden, die allerdings der Kandidat darzulegen hat. Ist der Kandidat dazu nicht in der Lage oder willens, so wird im Interesse der Straßenverkehrssicherheit angenommen, dass die notwendigen Veränderungen in Einstellung und Verhalten noch nicht ausreichend vollzogen wurden.
Der Gutachter hat kein persönliches Interesse daran (warum auch ?), dem Kandidaten ein negatives Gutachten auszustellen. Er beurteilt im Interesse der Straßenverkehrssicherheit. Zudem entsteht das Gutachtenergebnis in der Regel nicht aufgrund von einzelnen Aussagen. Der Gesamteindruck zählt!
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"Die Psychologen halten uns (die alkoholauffälligen Kraftfahrer) eh alle für Alkoholiker!"
Blutalkoholkonzentrationen von 1,6‰ oder mehr erreichen nur Menschen, die über einen längeren Zeitraum deutlich überdurchschnittliche Mengen Alkohol zu sich genommen haben (Aufbau einer erhöhten Alkoholtoleranz). Dies verweist nicht zwangsläufig auf das Vorliegen einer Alkoholerkrankung (Alkoholismus), wohl aber auf einen längerfristigen Alkoholmissbrauch.
MPU-Gutachter wissen sehr wohl, dass nur ein Teil aller alkoholauffälligen Kraftfahrer alkoholabhängig sind. Die Frage nach einer eventuell vorliegenden Alkoholabhängigkeit stellt sich für den Gutachter i.d.R. bei der Abklärung, welche Veränderungen und ob therapeutische Begleitung als Voraussetzung für ein positives Gutachten zu fordern sind.
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Soviel zu den Vorurteilen der Nichtbetroffenen und der Kandidaten die zu einer MPU müssen.
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Jetzt zu den Untersuchungsdetails die ich aber nur kurz umreiße da der Beitrag sonst 15 Seiten lang würde.
Ich musste um 8 Uhr beim TÜV-Nord in Bielefeld, in der Böttgerstrasse antreten. Mit viel gemischten Gefühlen ging ich in die Untersuchung. Ich hatte mich zwar, soweit ich das beurteilen kann, gut vorbereitet, aber ein wenig Verunsicherung ist immer noch da gewesen. Ich habe soviel davon gelesen und gehört das ich mir nicht so sicher war die richtige Vorbereitung getroffen zu haben.
Klar und vollkommen logisch, das ich schon seit Monaten mit dem übermäßigen Verzehr von Alkoholika aufgehört hatte. War auch eigentlich kein Problem wenn man den festen Willen dazu hat. Das jedermann in eine solche Situation kommen steht Felsenfest. Keiner ist davon gefreit. Ob, wie bei mir, durch extreme private Probleme, ob durch berufliche oder gesundheitliche Sorgen und Probleme oder wodurch auch immer: passieren kann es uns allen.
Oder möchte irgendjemand jetzt erst mal seinen Heiligenschein polieren??????
Es gibt so viele unterschiedliche Test`s bei einer MPU, die aber nicht alle bei einer Untersuchung duchgeführt werden, das es min. 100 Seiten zu schreiben wären.
Bei mir fing es damit an das ich einen Fragebogen zu meiner Person ausfüllen musste. Zur Person heißt z.B.:
Wann wurde der Führerschein gemacht und welche Klassen.
Wie viel mal hatten sie schon Verkehrsdelikte begangen wie z.B.: selbstverschuldete Unfälle, zu schnelles Fahren, rote Ampeln, Alkohol am Steuer u.s.w..
Wann sind sie mit dem trinken angefangen. In welchem Alter haben sie zum ersten mal Alkohol zu sich genommen? Hatten sie ein glückliche Kind oder wurden sie geschlagen? In welchen Vereine sind sie und was machen sie dort?
Sind sie gerne alleine? Sind sie lieber mit Freunden und Bekannten in einer Gaststätte?
Auf jeden Fall sind es jede Menge persönlicher Fragen die man auf alle Fälle wahrheitsgemäß beantworten sollet, da der Psychologe am ende der Untersuchung garantiert darauf zurück kommt und versuchen wird den Kandidaten mit Fangfragen zu verunsichern.
Es ist also sehr wichtig alle Angaben korrekt und wahrheitsgemäß zu geben. Ich habe mich auch im Vorfeld nach den möglichen Fragen erkundigt und mich dementsprechend vorbereitet. Woher soll man auch alle diese Daten noch im Kopf haben.
Der Psychologe hat den großen Vorteil das er alle wichtigen Daten aus dem Verkehrsregister vorliegen hat. Und wenn ich sage „alle“ dann meine ich auch „ALLE“. Auch die „gelöschten Daten“!!!!!!!
Zwischendurch kommt, zur allgemeinen Verunsicherung, der eine oder andere Test. Z.B. werden 20 Dias gezeigt, für jeweils 2 Zehntel Sek. Bei denen man sich merken muss was man darauf gesehen hat. Ampeln, Schilder, Autos, Fußgänger, Radfahrer, Moped- oder Kleinkrafträder u.s.w.. Man muss dann alles auf einem Fragebogen ankreuzen und zum guten Schluss noch schätzen wie viel Fragen man richtig beantwortet hat. Gar net so einfach gell ??
Mitten, während man sich auf das ausfüllen der Fragebogen konzentriert, muss man eben mal zur Blutprobe. Dann schreibet man ein wenig weiter und muss plötzlich zur ärztlichen Untersuchung. Dann schreibet man wieder ein wenig und muss eben mal den Raum wechseln. Dann sitzt man in dem amnderen Raum, schreibt wieder 10 Min. und muss wieder zurück. U.S.W.U.S.W.
Ihr merkt schon: man soll entnervt werden oder beunruhigt werden.
Wen das alles vorbei ist wird man irgendwo in einen Pausenraum geschickt, in dem man warten muss bis irgendwann mal ein Psychologe Zeit hat mit einem das Abschlussgespräch zu führen.
Dann ist soweit: der Psychologe holt einen ab. Die Gedanken kreisen immer nur darum, ob man alles richtig ausgefüllt hat und alle Fragen richtig beantwortet hat. Ob der Bluttest i.O. war oder ob da irgendetwas außer der Reihe war.
All diese Dinge kann man umgehen, in dem man sich vernünftig und ausführlich vorbereitet. Man sollte vorher einen Sehtest machen den man einem Augenoptiker machen lassen kann. Man sollte vorher schon, evtl auch 2 oder 3 mal, sein Blut und damit die Leberwerte untersuchen lassen um sicher zu gehen das alles i.O. ist. Auch sollte man sich vor der MPU einmal hinsetzen und sich die ganzen Daten noch einmal ins Gedächtnis rufen, die unter Umständen abgefragt werden. Und das wichtigste ist, das man sich echt mal Gedanken machen sollte, wie man das Problem Alkohol beseitigt.
Es gibt sehr gute Bücher, z.B.: Der Idiotentest; Die MPU nach §3 StVZO. Autor Burkhard G. Busch; Herausgeber Wirtschaftsverlag Langen Müller/Herbig
Das Gespräch mit dem Psychologen kann man ganz schlecht beschreiben, da es von Gespräch zu Gespräch unterschiedlich ist. Jeder hat andere Probleme und Sorgen. Ich weiß nur, das man mit der Wahrheit und vor allen Dingen der Ehrlichkeit gegenüber dem Psychologen am weitesten kommt. Eine einzige aufgedeckte Lüge und man sich auf ein halbes Jahr weitere Sperre freuen. Denn, und da muss ich den Psychologen ausnahmsweise mal recht geben, wer einmal lügt, der lügt auch zweimal.
D.h. wenn ein Kandidat erzählt er hätte kein Alkoholproblem mehr dann mag das ja stimmen, sollte der Psychologe aber in der Fragestunde eine Lüge entdeckt haben, so wird er davon ausgehen das dass mit dem gelösten Problem auch gelogen ist.
Ich habe nicht gelogen. Ich habe auch erklärt, das ich auch weiterhin mal ein Bier trinke aber eben kontrolliert und in Maßen. Ich habe zu der Frage nach dem derzeitigen Alkoholkonsum mit einer Gegenfrage geantwortet:
Wenn Sie im Sommer im Garten sitzen und grillen, trinken Sie dann auch nicht gerne mal eine Flasche Bier? Oder wenn Sie auf einer Feier sind, welche auch immer, außer einer Beerdigung ,trinken Sie dann den ganzen Abend Wasser???
Er hat es akzeptiert und damit auch festgestellt das ich ihn nicht angelogen habe. Wenn ich ihm erzählt hätte, ich würde nieeeeee mehr Alkohol trinken hätte er garantiert gesagt das wäre eine Lüge.
Ich habe eine positive Bewertung erhalten. D.h. positiv dahingehend, das der Psychologe nicht davon ausgeht das wieder unter Alkoholeinfluss Autofahren werde.
Ich weiß nur, und das nicht erst seit gestern, das autofahren unter Alkoholeinfluss, sch..... ist. Ich denke ich habe meine Erfahrungen mit diesem Problem gemacht und es wird nicht wieder passieren.
Sollte es dazu noch Fragen geben stelle ich selbstverständlich noch Updates ein.