Herr der Diebe
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Herr der Diebe
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Testberichte Herr der Diebe

 (gebundene Ausgabe)
5.0 von 5
Platz 1 in der Kategorie "Jugendromane & -erzählungen - H".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Herr der Diebe Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • einfach verzaubernd...achtung auch hier herrscht suchtgefahr !!! ;)
  • leicht lesbar, mitreißend, spannend, lustig
Nachteile/Kritik
  • -.-
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patsam

Der Herr der Diebe

ein Testbericht von 2006-10-19 14:18:31 vom 19.10.2006
Empfehlung: ja
Mein letztes ausgelesenes Buch, war ein weiteres von Cornelia Funke. Zur Zeit lese ich gerne Bücher dieser Autorin und so holte ich mir aus unserer Bücherei folgendes Buch –

,,Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke

Preis –

Ich zahle in der Bücherei ja nicht viel, bei AuM Versand fand ich dieses Buch um 17,40 Euro, die gebundene Ausgabe bzw die Sonderausgabe mit Filmbildern.

Zum Buch – Daten –

Die Sonderausgabe hat 388 beschriebene Seiten und dann noch einige Seiten mit Erklärungen und Danksagungen.
ISBN: 3791504746
DRESSLER, CECILIE VERLAG

Der Inhalt mit meinen Worten –

Prosper und Bo sind Geschwister und von zu Hause in Deutschland weg gelaufen. Nach Venedig.
Prosper und Bo sind Waisen und die Tante der beiden, wollte nur den fünfjährigen Bo behalten und Prosper sollte in ein Heim. Da die Geschwister aber nicht getrennt werden wollten, liefen sie davon. In die Stadt, von der ihre Mutter immer so klanvoll erzählt hatte.
Es beginnt alles damit, dass der Detektiv Victor von Tante Esther den Auftrag erhält, die Jungen zu finden. Nur Bo ist interessant, der ältere kann ruhig in ein Heim gesteckt werden – so ist die Ansicht der Tante.
Die Jungen lernen das Mädchen Wespe kennen, die sie zu ihrem ,,Versteck“ bringt. Das Versteck ist ein altes Kino, welches schon lange nicht mehr geöffnet ist. Dann gibt es noch Mosca und Riccio – somit ist die Gruppe komplett.
Die Kids leben vom Stehlen und der Hauptversorger ist – natürlich der ,,Herr der Diebe“ mit richtigem Namen heißt der Junge aber – Scipio.
Die Kinder merken ziemlich rasch, dass ihnen Victor auf den Fersen ist und überlisten den Detektiv immer wieder – doch dann wird durch ein einziges Ereignis, der Detektiv zu ihren Verbündeten und die vornehme Dame ,,Ida“ zu ihrer Freundin.
Ida sollte von den Kids bzw vom Herrn der Diebe bestohlen werden, doch die Kids wurden von Ida erwischt und nicht bestraft, sondern Ida wollte den armen Kids helfen.
Der Herr der Diebe jedoch ist nicht ein armes Waisenkind wie der immer angab, sondern ein Junge aus vornehmen Haus mit reichen Eltern. Diese Nachricht haut den Rest der Gruppe um, und sie sind stinksauer auf Scipio – Scipip versucht wieder in die Gruppe aufgenommen zu werden, aber bis auf Bo und Prosper und Wespe fällt es ihm schwer wieder das Vertrauen der anderen beiden zu gewinnen.
Zu enttäuscht sind sie von den vielen Lügen und den angeblichen großen Diebstählen und Einbrüchen, wo sich rausstellte, dass Scipio alles nur von daheim entwendete und die Kids dann beim Hehler verkaufen ließ.
Doch auch wenn Victor und Ida den Kindern helfen – durch ein Mißgeschick passiert es, dass Bo von seiner Tante gefunden wird und diese ihn natürlich mit nach Hause nehmen möchte! Prosper ist mit den Nerven am Ende, die Kids haben ihr Versteck verloren und wissen nicht wohin !!!
Zum Glück ist aber noch Ida da, der rettende Engel in letzter Minute – und Victor, der es schafft den kleinen Bo wieder zurück zu holen, aber wo wiederrum sind Prosper und Scipio hin verschwunden!?
Was hat es mit dem Karussell ,,Der bamherzigen Schwestern“ auf sich!? Stimmt die Geschichte das man nachdem man darauf saß und sich drehte sich der Körper verjüngt oder verältert!?
Und der Hehler – Barbarossa – genannt, kommt er der Gruppe auf die Schliche und nimmt ihnen alles weg – die Träume und das wenige Hab und Gut!!!????

Leseprobe –

Aus dem Kapitel ,,Ein Anruf in der Nacht“

Es war schon nach Mitternacht, als Victor das Telefon schrillen hörte. Er zog sich das Kissen über den Kopf, aber es klingelte und klingelte, bis Victor fluchend aus seinem warmen Bett kroch und ins Büro tappte. Dort stolperte er im Dunkeln über die Schildkrötenkiste.
,,Wer, zum Teufel ist da?“ knurrte er in den Hörer, während er sich den schmerzenden Zeh rieb.
,,Er ist schon wieder weggelaufen!“ Esther Hartliebs Stimme klang so atemlos, dass Victor sie im ersten Moment kaum verstand. ,,Aber das eine sage ich Ihnen, diesmal nehmen wir ihn nicht zurück! Nein. Die Tischdecke hat der kleine Teufel heruntergerissen, im feinsten Restaurant der Stadt, und während wir dasaßen mit Nudeln auf dem Schoß, ist er davongerannt!“ Victor hörte sie schluchzen. ,,Mein Mann hat immer gesagt, dass der Junge nicht zu uns passt, dass er wie meine Schwester ist, aber er sah doch aus wie ein Engel!Man hat uns aus dem Hotel geworfen, weil er so geschrien hat, dass man uns verdächtigt hat, ihn zu schlagen. Können Sie sich das vorstellen? Erst hat er kein Wort gesprochen und bloß stum in der Ecke gesessen und dann plötzlich diese Tobsuchtsanfälle , nur weil ich versucht habe, ihm saubere Socken anzuziehen. Meinen Mann hat er sogar gebissen! Er hat mit seinem Taschenmesser Löcher in die Vorhänge geschnitten, Kaffee vom Balkon gegossen….“ Esther Hartlieb schnappte nach Luft, ,,….mein Mann und ich fliegen am Montag nach Hause zurück, wie geplant. Sollten meine Neffen in nächster Zeit von der Polizei aufgegriffen werden, dann veranlassen Sie bitte in unserem Namen, dass sie ins Waisenhaus gebracht werden………

Meinung –

Ich hatte als allererstes Buch von Cornelia Funke ,,Tintenherz“ gelesen und mir gefiel deren Schreibstil und vor allem die kleinen schwarz/weiß Zeichnungen am Anfang und Ende eines Kapitels. So kam es eben, dass ich in der Bücherei stand und als ich mich umdrehte mir dieses Buch in die Augen und anschließend in die Hände fiel.
Ich fand es wirklich sehr gelungen geschrieben. Ich mochte die Figuren die hauptsächlich ja Kinderfiguren sind, und die zwei erwachsenen Hauptfiguren sind auch passend zur Geschichte geschrieben!
Das Buch hat mich überraschender Weise gefesselt und ich hatte es in einigen Abenden durch gelesen, vor allem weil ich wissen wollte, ob in dieser Geschichte wirklich ein Karussell vorkommt welches das Alter verändern kann – und ob sich auch jemand darauf setzt und wenn ja, wer es denn ist!??
Venedig fand ich auch als Handlungsort irgendwie passend zur Geschichte, und beim Lesen kam es schon vor, dass ich Bilder von Gondeln und Kanälen vor Augen hatte und natürlich meine eigene Vorstellung der Charaktäre. Zwischendurch sieht man ja in dieser Sonderausgabe auch Bilder aus dem Film – passt aber irgendwie nicht in das Buch rein, weil es die ganze Vorstellung über den Haufen wirft!!
Trotzdem eine leicht verständliche Geschichte, die nicht in Brutalitäten übergeht – die Kinder ,,erwachsen“ dargestellt werden, weil diese auf sich alleine gestellt sind und täglich ums Überleben kämpfen müssen!

Gutes Buch, dass mir wirklich sehr gefallen hat!!

Lg
Patsam

Yopi und ciao
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Volker111
Volker111, 23.10.2006
Bericht wirklich gut, Bilder wären ohne Blitz besser, manuelle einstellung, Weißabgleich, Kunstlicht oder ähnlich wählen, ggf. aufhellen Kontrast Helligkeit -
sandraberg
sandraberg, 05.11.2006
sorry, hat etwas gedauert, aber ich hatte für das cis von yopi kaum zeit. natürlich hole ich wie immer, alles noch. glg sandra
Cicila
Cicila, 31.10.2006
Man, ich will es auch endlich mal lesen... aber ich wüsste nicht, wann ich dazu kommen sollte.
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feuerelfe

der herr der diebe

ein Testbericht von 2005-10-26 19:16:02 vom 26.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: einfach verzaubernd...achtung auch hier herrscht suchtgefahr !!! ;)...
Nachteile/Kritik: -.-
Der Herr der Diebe, von Cornelia Funke

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind Bo und Prosper zwei Brüder die nach dem Tod ihrer Mutter von zu Hause abhauen.Nach Venedig, die Stadt von der ihre Mutter ihnen immer vorgeschwärmt hatte.Doch als sie nach einer langen anstrengenden Reise endlich in der Stadt der Träume ihrer Mutter ankommen ist alles ganz anders.

Es ist kalt und sie haben kein Unterkunft...

Die Erzählung erzählt lang und ausschmückend die zu nächst graue Geschichte der beiden Jungen und doch gleichzeitig wird Venedig so wunderschön beschrieben das man am liebsten das nächste Flugzeug besteigen würde , um so schnell wie möglich in diese wundersame Stadt zu reisen und sich selber die goldenen Löwen auf den Dächern der Häuser anzusehen.

Wie ich finde ist dieses Buch eines der besten Bücher die jäh geschrieben wurden.

Schon nach dem ersten Satz wird man in die Geschichte hineingezogen und will nicht mehr aufhören zu lesen.Man riecht die Gerüche die durch die Geschichte ziehen, man schmeckt alles und vor allem fühlt man zum einen die abendliche Kälte und den Hass der Bösen Gestalten des Buches und zum anderen die wärmende Herbstsonne und die geschwisterliche und familiäre Liebe die das Buch immer wieder ausstrahlt.



Die Geschichte gibt einem immer wieder das Gefühl das man nie aufgeben und an das Gute glaube sollte.Denn das Gute siegt immer.



Die Geschichte des Herrn der Diebe ist für große und kleine Leute zum selber lesen ab 11 Jahren geeignet doch auch zum Vorlesen für jüngere ist die Geschichte wunderbar.Zu jung sollte man allerdings auch nicht sein da es einige gruselige Stellen gibt wo mir mit meinen 15 Jahren sich noch alle Haare sträuben obwohl ich die Geschichte ein und auswendig kann.Auch für erwachsene ist das Buch spannend



Die Erzählung ist für alle die ,die es mögen, wenn das reale ein ganz klitze kleines bisschen mit dem unwirklichen vermischt wird ohne das es einem unlogisch erscheint.



Die Illustrationen sind schön und „Cornelia Funke – stilecht“....

Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Myhnegon

Der Duft der großen Freiheit

ein Testbericht von 2004-07-05 20:47:49 vom 05.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: leicht lesbar, mitreißend, spannend, lustig...
Nachteile/Kritik: ???
Dieses Buch habe ich mir aufgrund eines Berichtes über die Autorin im Fernsehen zugelegt und natürlich, weil ich einen Faible für Venedig habe...

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Die Story
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Nach dem Tod seiner Mutter wird der kleine Bo von seiner Tante Esther und seinem Onkel adoptiert, während sein Bruder Prosper ins Internat abgeschoben werden sollen, weshalb die beiden zusammen abhauen. Ihr erklärtes Ziel lautet Venedig, da ihre Mutter ihnen so viel wunderbares darüber erzählt hat, und tatsächlich schaffen sie es nicht nur dorthin zu kommen, sondern auch in der Bande des „Herrn der Diebe“ namens Scipio aufgenommen zu werden, welcher sie neben verkaufbaren Diebesgut auch mit Kleidung und Decken versorgt.

Soweit läuft also alles ganz gut, doch dann engagieren Esther und ihr Mann den Detektiv Victor Getz, um den verlorenen Bo aufzuspüren, was ihm auch erstaunlich gelingt. Darüber hinaus bekommen der Herr der Diebe und seine Bande von einem ziemlich mysteriösen Conte den Auftrag, einen ebenso ungewöhnlichen wie geheimnisumwitterten Gegenstand zu stehlen, was schwerere Folgen nach sich zieht, als auch nur einer von ihnen sich hätte träumen lassen...

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Die Autorin (abgeschrieben)
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Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren. Sie absolvierte in Hamburg eine Ausbildung zur Diplom-Pädagogin und arbeitete drei Jahre lang als Erzieherin. Parallel dazu studierte sie an der Kunstfachhochschule für Buchillustration. Zunächst arbeitete sie ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher, die sie dazu anregten, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie freischaffende Illustratorin und Autorin. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, zum Beispiel den Kinderbuchpreis der Jury der Jungen Leser Wien für "Die Wilden Hühner" und stand mehrfach auf der Kinder- und Jugendbuchliste von Radio Bremen/SR/WDR. Cornelia Funke lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg. (Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher (auszugsweise):
- Tintenherz
- Drachenreiter
- Kleiner Werwolf

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Weitere Infos
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Bei der Clubausgabe handelt es sich um ein Hardcover mit 389 Seiten, welches € 12,95 kostet, während das normale Hardcover mit der ISBN-Nr. 3791504576 bei Amazon für € 15,90 zu bekommen ist. Die Illustrationen im Buch sind übrigens von der Autorin.

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Meine Meinung
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Da es sich hierbei eigentlich um ein Buch für Kinder handelt, ist es sehr leicht verständlich geschrieben und obwohl die Sätze überwiegend recht kurz sind, was mich an anderen Büchern schon öfter gestört hat, lässt es sich sehr gut lesen und wirkt nicht etwa zusammengestückelt. Demnach gelingt es der Autorin mühelos den Leser in ihren Bann zu ziehen, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil man an jeder Stelle des Buches unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ganz nebenbei schafft sie es Werte wie Freundschaft und Mut zu vermitteln und einem zu zeigen, dass man an sich glauben soll. Darüber hinaus wirft sie hier und da Kommentare ein, die besonders für Kinder lehrreich sind; so klärt Prosper Bo beispielweise darüber auf, dass die Bewohner Venedigs nicht „Venediger“ sondern „Venezianer“ heißen.

Natürlich ist Venedig an sich schon absolut faszinierend, wobei ich mich besonders gut in die Geschichte hineinversetzen konnte, weil ich schon mal da war und mich so nur an die Schauplätze erinnern brauchte. Allerdings muss ich sagen, dass es der Autorin auch ohnedies nicht schwer fällt, die Orte so zu beschreiben, dass sie ganz automatisch vor dem inneren Auge entstehen. Des weiteren tragen die vielen kleinen Bilder auch nicht unerheblich dazu bei, dass man sich besser in die Geschichte hineinversetzen kann. Diese Bilder sind zwar nur schwarz-weiße Zeichnungen, erfüllen aber dennoch ihren Zweck, einem die Umgebung und das magische dieser wunderbaren Stadt etwas anschaulicher zu machen. So lernt der Leser also zusätzlich und ganz nebenbei etwas über Venedig, zumal sich im hinteren Teil des Buches nicht nur eine Karte der Stadt sondern auch eine kleine Vokabellektion findet, welche beide zum besseren Verständnis des Gelesenen beitragen.

Davon mal ganz abgesehen sind besonders die Hauptfiguren sehr interessant und ziehen nicht nur Kinder in ihren Bann und man fühlt, wie bereits erwähnt, von der ersten Seite mit. Es gelingt der Autorin also, in einem immer die Gefühle zu wecken, die sie für angemessen hält, weshalb man Tante und Onkel vom ersten Augenblick an nicht sonderlich mag, während man den niedlichen, kleinen Bo sofort ins Herz schließt. Doch auch die übrigen Charaktere sind sehr interessant und einprägsam, was mit dem etwas trotteligen Detektiv Victor beginnt, der eine Vorliebe für Verkleidungen hat, und sich nicht nur über die Hauptfiguren sondern auch über alle Nebenpersonen erstreckt. So schließt man die liebenswerte Wespe ebenso schnell ins Herz wie den verfressenen Riccio, während man von Mosca anfänglich gar nicht so viel mitbekommt. Dafür sind der Herr der Diebe und der Conte ziemlich geheimnisvoll, während Barbarossa ein typische Händler und somit im ersten Moment nicht wirklich sympathisch ist, auch wenn sich dann zeigt, dass er Humor hat.

Darüber hinaus fragt man sich lange, wie ein Junge wie Scipio schon ein so guter Dieb sein kann, was sich später allerdings erklärt. Jedenfalls sorgen die Geschichten der einzelnen Kinder für zusätzliche Spannung, da sie nicht gleich verraten werden, sondern man immer nur Bruchstücke erfährt und so nicht weiß, ob man sie irgendwann ganz erfahren wird. Letzteres ist übrigens nicht bei allen der Fall, was aber sowieso irgendwann an Bedeutung verliert. Umso überraschender sind die vielen Wendungen, die die Geschichte nimmt, ganz zu schweigen von den teilweise magisch anmutenden Erklärungen, durch die das Buch nie langweilig sondern nur immer noch faszinierender wird. Hätte ich nicht ab und zu mal schlafen oder arbeiten müssen, hätte ich das Buch vermutlich gar nicht mehr aus der Hand gelegt, da es mit jeder Seite nur immer spannender wurde.

Der magische Teil ist übrigens sehr schön ausgearbeitet und wirft ein paar ungeahnte Probleme, aber auch Möglichkeiten auf, die auf erstaunlich einfache Weise gelöst werden. Das Ende kommt allerdings viel zu schnell und man ist richtig traurig, dass es nicht mehr weiter geht, weil man die Figuren so sehr ins Herz geschlossen hat. Dabei wurde aber das ein oder andere offen gelassen, sodass man sich auch nachdem man eigentlich schon ausgelesen hat, noch ein bisschen damit beschäftigen kann, was ich ziemlich gut finde. Etwas irritierend fand ich nur, dass im Waschzettel steht, dass niemand weiß, wer der „Herr der Diebe“ ist und man ihn dann praktisch sofort zu sehen bekommt, womit seine Bande zumindest optisch sehr wohl weiß, wer er ist. Ansonsten ist die Aufmachung aber sehr passend und ich finde sogar den normalen Preis gerechtfertigt, da man für sein Geld wirklich etwas geboten kommt, wobei ich auch die sich in Grenzen haltenden Tippfehler erwähnen möchte.

====
Fazit
====
Da ich das Buch regelrecht verschlungen habe, was nicht zuletzt an der wunderbaren Erzählweise, den interessanten Figuren und der wie selbstverständlich eingeflochtenen Magie liegt, kann ich das Buch nicht nur wärmstens empfehlen, sondern ihm auch ruhigen Gewissens und mit voller Begeisterung alle fünf Sterne geben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
kiri1969
kiri1969, 07.09.2004
Wenn ich das Buch nicht schon gelesen haumltte...nach deinem Bericht haumltte ich es mir garantiert gekauft !
hjid55
hjid55, 10.03.2007
Sh lg Sarah
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Rulaz

Super Buch im Venedigstyle

ein Testbericht von 2003-02-12 14:27:30 vom 12.02.2003
Empfehlung: ja
Hi ihr lieben

Vorwort:

Für meinen ersten Bericht hab ich mir eines meiner Lieblingsbücher vorgenommen. Nämlich den „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke. Nun zu Story...

Um´s Buch

Das Buch ist im Jahr 2000 im Dressler Verlag erschienen. Leider gibt es kein Taschenbuchauflage (da diese mit Sicherheit billiger wäre). Das Buch hat 400 Seiten.

Cover:

Das Cover zeigt Venedig in seiner ganzen Pracht. Es hat einen etwas blauen Hintergrund und in mitten des Covers ist "Der Herr der Diebe" alias. Scipio zu sehen.

Story:

Zu Anfang des Buches verlieren die Brüder Prosper (12) und Bo (5) ihre Mutter und sind somit obdachlos (von einem Vater wird im Buch nichts erwähnt). Doch ihre Tante „Esther“ entschließt sich Bo aufzunehmen und Prosper in ein Internat zu stecken. Aber da die Gebrüder ein sehr inniges Verhältnis haben könnten sie es nicht ertragen voneinander getrennt zu sein und da Esther ihren Neffen keine Wahl lies rissen die beiden aus Hamburg aus. Sie schmuggelten sich in einen Zug und kamen so nach Venedig.

Hier ging ihnen schnell das Geld aus und sie wussten nicht wie es weiter gehen sollte. Sie schliefen unter Brücken und ernährten sich von Sachen die die Touristen falle ließen.

Aber ihr Schicksal wendete sich als sie Wespe trafen sie nahm die beiden mit ins Sternenversteck (ein verlassenes Kino) in den auch die Elternlosen „Mascio“ und „Ruccio“ lebten. Dieses Versteck hatte Scipio gefunden. Ein mysteriöser Junge der für die Bande wertvollen Gegenstände stahl damit sie Geld hatten sich die nötigsten Sachen zu kaufen.

Nun war das Leben für Prosper und Bo erträglich. Doch das sollte sich ändern, denn Esther hatte einen Detektiv gekauft um die beiden zu finden und da ist auch noch der Geheimnisvolle „Conte“ der Scipio den Auftrag gab einen hölzernen Flügel zu stellen.

Als die Bande in das Haus einstieg in dem sie den Flügel vermuteteten schlüpfen sie in eine Rolle die sie im Traum nicht erwartet haben...

Extras im Buch:

-Stadtplan von Venedig
-Viele Zeichnungen
-wichtigste Italienischewörter sind erklärt
-ISBN-Nummer 3791504576

Meine Meinung zum Buch:

"Der Herr der Diebe" hat mich von der ersten Seite an gepackt und lies mich nicht mehr los. Das lag vor allem an der Art wie Cornelia Funke das Buch geschrieben hat, sie fand immer die richtigen Wörter so, dass das Buch spannend wurde.

Darum habe ich auch das ganze Buch in 1 Woche verschlungen. Vor allem am Ende des Buchs wird die Spannung durch die Vorbildliche Schreibweise, so spannend das man nicht mehr aufhören kann.

Die Story von obdachlosen Kindern ist zeitlos und ist damit für alle Altersstufen ab 12 Jahren geeignet.

Mit freundlichen Grüßen Rulazz

Rulaz am 16.01.03

für Ciao.com
und Yopi.de (12.02.03)
...
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