ein Testbericht von socke13022008-05-24 08:30:11vom 24.05.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Die gute Schreibweise die wirklich Spannende Geschichte...Nachteile/Kritik: nichts
Ich habe das erste Buch dieser Reihe regelrecht verschlungen und musste dann auch gleich die nächsten Bücher bei Amazon bestellen. Zum Glück kamen die auch genau richtig sodass ich ohne große Pause weiter lesen konnte. Auch dieses Buch konnte ich nicht weglegen auch hier habe ich wieder gelacht und geweint und einfach mit gelitten.
Zur Autorin
Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Uni von Arizona bis sie das Schreiben zur ihrer Hauptbeschäftigung machte. In der Zeit schrieb sie aber schon Storylines für Walt-Disney-Comics, sie schrieb ab 1980 Handbücher für Computer, Software-Rezensionen und Artikel. Aufgewachsen ist sie in Flagstaff, Arizona.
Zur Reihe
Feuer und Stein (1995 Origin.: Outlander)
Die gliehene Zeit (1996 Origin.: Dragonfly in amber)
Ferne Ufer (1997 Origin.: Voyager)
Der Ruf der Trommeln (1998 Origin.: Drums of autumn)
Das Flammende Kreuz (2002 Origin.: The fiery cross)
Ein Hauch von Schnee und Asche (2005 Origin.: A breath of snow and ashes)
Der magische Steinkreis (2002 Origin.: The Outlandish Companion kein Roman)
Zur Zeit arbeitet sie neben weiteren Lord John Romanen auch am 7. Teil der Geschichte um Claire und Jamie. Was was ich mit Spannung erwarte da ich von den beiden echt nicht genug kriegen kann.
Zum Buch
979 Seiten
ISBN-10: 3442350247
ISBN-13: 978-3442350247
Herausgegeben vom Blanvalet Verlag
Vorgeschichte
Claire ist 1945 mit ihrem Mann auf 2. Hochzeitsreise als sie einen alten magischen Steinkreis betritt wird sie aus ihrer Zeit gerissen und ins Jahr 1743 geschleudert. Dort wird sie gezwungenermaßen die Frau eines jungen Schottischen geächteten, James Fraser den sie bald über alles liebt, so entscheidet sich bei ihm zu bleiben als er sie in ihre Zeit zurück schicken will. Gemeinsam versuchen sie den Aufstand der Schotten zu verhindern da dabei die Clans vernichtet werden. Es gelingt ihnen aber nicht und vor der letzten entschiedenen Schlacht schickt Jamie die schwangere Claire in ihre Zeit zurück. Er selbst will in Culloden sterben.
Zur Geschichte
Wir befinden uns wieder in Inverness 1968. Claire besucht mit ihrer Tochter Brianna, Roger Wakefield den adoptierten Sohn des Priesters den sie 1945 kennen gelernt hat. Da er wie ihr verstorbener Mann Frank Randal Historiker ist bittet sie ihn herauszufinden ob ein paar ganz bestimmte Männer die bei Culloden gekämpft haben, dieses Gemetzel überlebt haben.
Roger macht sich an die Arbeit und findet das Grab eines Vorfahren von Frank. Jonathan Randall!
Er will sie überraschen und bringt sie zum Friedhof und ist von ihrer Reaktion doch sehr überrascht. Ein paar Schritte weiter findet sie einen Grabstein mit der Aufschrifft
James Alexander Malcolm MacKenzie Fraser verbunden mit Claire über den Tod hinaus
und bricht zusammen. Nun ist die Zeit gekommen den beiden zu erzählen was sich 1744 - 1746 ereignet hat.
Jamie nach den Misshandlungen von Randall vollkommen krank erholt sich langsam in der Abtei St. Anne de Beaupré. Gemeinsam machen sich die beiden auf nach Paris sie wollen versuchen zu verhindern das es zu dem verhängnisvollen Aufstand kommt, und da sich Prinz Charles gerade auf den weg dorthin macht fängt Jamie bei einem Onkel, der im Weinhandel tätig ist, an zu arbeiten. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Comte de St. Germain schafft sich die schwangere Claire
einen Feind, da sie für die Zerstörung seines Schiffes mitsamt der Ladung verantwortlich ist.
In Paris angekommen wird Jamie im Kreis des König von Frankreich aufgenommen und so kann er immer wieder fallen lassen das die Schotten nicht an einer Revolution interessiert sind. Er nimmt auch Kontakt zu Prinz Charles auf um ihn auszuspionieren. Claire schließt inzwischen Freundschaft mit der Frau die einmal Jonathan Randall heiraten soll, Mary Hawkins. Außerdem arbeitet sie im Hospital des Anges. Nachdem Jamie sich zu einem Duell mit Randall aufmacht erleidet Claire eine Fehlgeburt.
Claire befindet sich danach in einem schockzustand den erst Jamie durchbrechen kann doch der sitzt in der Bastille. Sie schafft es, für einen hohen Preis, ihn herauszuholen. Nun können die beiden mit einer Begnadigung für Jamie nach Schottland zurückkehren. Leider konnten die den Aufstand nicht verhindern. Nun setzten sie alles daran das die Schotten gewinnen. Doch schnell wird klar das sie die Geschichte nicht ändern können. Können sie wenigstens Lallybroch retten. Kurz vor der entscheidenden Schlacht in Culloden schickt Jamie die wieder schwangere Claire zurück durch die Steine in ihre eigene Zeit damit wenigstens sein Kind leben wird. Er will in der Schlacht sterben nachdem er seine Leute sicher nach Hause geschickt hat. Doch Roger findet heraus das er nur das letzte geschafft hat gestorben ist er nicht.
...
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20 Jahre später
ein Testbericht von Dana16w2011-09-12 17:28:09vom 12.09.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Mitreissend, spannend...Nachteile/Kritik: In der Gegenwart etwas langatmig
Da ich schon vom ersten Band der Highland Saga berichtet habe, folgt hier natürlich der zweite Teil zugleich.
Warum ich mir dieses Buch gekauft habe?? Ganz klar, ich war so versunken in Claire und Jamies Welt, dass ich mit bedauern feststellen musste, dass das Buch nun vorbei ist.
Vorausschauend hatte ich mir bei Amazon den zweiten Teil früh genug bestellt, so dass ich nicht lange warten musste und gleich im Anschluss das zweite Buch beginnen konnte.
Allgemeine Infos
Taschenbuch: 992 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (1. Mai 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783442361069
ISBN-13: 978-3442361069
ASIN: 3442361060
Originaltitel: Dragonfly in Amber
Preis: 12,00 Euro
Über die Autorin
Diana Gabaldon veröffentlichte ihren ersten Roman 1991. Damals ahnte sie noch nicht, dass sie mit "Feuer und Stein" den Auftakt für eine Serie geschrieben hatte, die weltweit Millionen Leser finden sollte: die "Highland-Saga". Geboren wurde Gabaldon 1952 in Flagstaff, Arizona. In ihrem "ersten Leben" war sie Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie und Herausgeberin eines Wissenschaftsmagazins. Dass noch andere Fähigkeiten in ihr schlummerten, zeigte sich erstmals Ende der 1970er-Jahre, als sie freiberuflich Comics für Walt Disney schrieb. Doch das eigentliche Abenteuer sollte erst Jahre später in den Schottischen Highlands beginnen - und mit ihm ein Leben als Bestsellerautorin. Diana Gabaldon wohnt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in Scottsdale, Arizona.
Inhalt
Das Buch beginnt in Inverness im Jahre 1968.
Claire ist wieder in ihrer Zeit angekommen. Sie ist ausgebildete Ärztin geworden und hat sich ein neues Leben mit ihrem neuen und alten Ehemann Frank Randall und ihrer Tochter Brianna aufgebaut. Nach Franks Tod beschließt sie Brianna alles zu erzählen und dafür muss sie wissen, was aus Jamie geworden ist.
Claire, die nun in Amerika lebt reist zurück nach Inverness und klopft dort an die Tür des Sohnes eines eifrigen Historikers um Nachforschungen anzustellen, sein Name ist Roger Wakefield. Sein verstorbener Vater war ein naher Freund Franks.
Durch Rückblenden erfahren wir nach und nach, was geschehen ist und auch Brianna muss langsam der Tatsache ins Auge Blicken, das nicht Frank ihr leiblicher Vater ist, sondern ein Schotte, der vor 200 Jahren lebte.
Überraschend ist es, dass es Roger viel leichter fällt Claire zu glauben, als der eigenen Tochter. Brianna muss von Roger und Claire gleichzeitig überzeigt werden und benötigt zugleich noch handfeste Beweise, bis sie endlich nachgibt und anfängt zu glauben.
In den Rückblenden erfahren wir, dass ein Krieg bevorsteht. Claire und Jamie versuchten durch Claires Wissen der Zukunft diesen zu verhindern, doch ist es möglich die Vergangenheit zu verändern, wenn man die Zukunft kennt. Oder ist das Schicksal geschrieben und dadurch unantastbar??
Findet es selber heraus.
Leseprobe
Wie immer bei feuchtem Wetter klemmte die Haustür, und als Roger sie endlich quietschend aufgestemmt hatte, sah er sich einer Dame gegenüber.
“Ja bitte? Was gibt’s?”
Sie war mittelgroß und ausgesprochen hübsch. Ihr zartgliedriger Körper war in weißes Leinen gekleidet, und auf ihrem Kopf prangte eine Mähne braunen, lockigen Haars, das sie halbwegs zu einem Knoten gebändigt hatte. Doch am auffälligsten waren ihre strahlenden Augen in der Farbe reifen Sherrys.
Sie ließ den Blick von seinen Turnschuhen, Größe fünfundvierzig, zu dem Gesicht hinaufwandern, das sich etwa dreißig Zentimeter über dem ihren befand. “Ich
wollte eigentlich nicht unbedingt mit einem Gemeinplatz anfangen”, sagte sie. “Trotzdem: Du bist aber groß geworden, Roger!”
Roger merkte, dass er rot wurde. Die Frau lachte und streckte ihm die Hand entgegen. “Sie sind doch Roger, nicht wahr? Ich bin Claire Randall, eine alte Freundin des Reverend. Als ich Sie das letzte Mal gesehen habe, waren Sie fünf Jahre alt.”
“Sie sind eine Freundin meines Vaters? Dann wissen Sie wohl schon…”
Meine Meinung
Am Anfang ist man wirklich ein wenig überrascht, Claire ist in ihrer Zeit zurück, wie kommt das und warum ist sie nicht bei Jamie, was ist mit Jamie passiert???? Fragen über Fragen, die erst quälend langsam erklärt werden. Aber das macht ja auch die Spannung aus.
Mir hat eine Passage der “Gegenwart” besonders gefallen, als Claire zurück kam und gefunden wurde, alle wollten wissen, wo sie gewesen war, doch niemand glaubte ihr und so landete sie in psychiatrischer Behandlung.
Claires Verwirrung und Verzweiflung werden perfekt beschrieben und man hofft und bangt mit ihr, dass sie ihren Weg in die Normalität wieder finden würde.
Ansonsten haben mich die Teile in der Claire sich in ihrer Gegenwart befindet nicht ganz so überzeugt. Ich wollte mehr von Jamie und Claire lesen, die beiden gehören einfach nicht getrennt!!
Desweiteren ist die Gegenwart doch eher monoton und langweilig, wohingegen das alte Schottland reich ist an Abenteuer, Gefahr und Reisen.
Doch das wiederum gefällt mir sehr gut, der Kontrast beider Zeiten. Die graue Gegenwart gegen die bunte Vergangenheit, da früher ja eh immer alles besser war ;-)
Irgendwie ist es schon sehr amüsant, da die Vergangenheit meist eher grau gemalt und die Zukunft in schillernden Farben beschrieben wird.
Ich finde das Buch sehr gut, hat aber im Gegensatz zum ersten Band einwenig nachgelassen, meiner Meinung nach. Vielleicht schwingt bei mir jedoch auch einfach die Enttäuschung mit, dass Jamie und Claire sich trennen mussten, wie schon gesagt, die beiden gehören zusammen und gehören einfach nicht getrennt.
Die Passagen in der Gegenwart zeigen zwar Claires Gefühlswelt sehr stark auf und lassen uns ihr noch ein Stück näher kommen, doch andererseits sind sie recht ereignislos und man möchte zurück in die Highlands und zu Jamie um weitere Abenteuer zu erleben.
Dieses Buch ist durchaus gut, aber nicht das bester der Reihe und für die weitere Geschichte unbedingt notwendig.
Fazit
Ein gelungenes Buch, dass jedoch nicht mit dem Vorgänger mithalten kann, daher gibt es einen Stern Abzug.
Die Szenen der Vergangenheit sind weiterhin unschlagbar, die Geschichte gut durchdacht, die Gegenwart jedoch zieht sich etwas hin. Ist jedoch für den weiteren Verlauf nicht wegzudenken.
Vielen Dank für Lesungen, Bewertungen und Kommentare.
...
ein Testbericht von DrAmAQuEeN2009-11-20 16:01:17vom 20.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
INHALTSVERZEICHNIS:
1) ALLGEMEINE DATEN
2) PREIS & KAUFORT
3) BUCHDESIGN
4) INFOS ZUR AUTORIN
5) UM WAS GEHT ES
6) WEITERE BÜCHER DIESER REIHE
7) BUCHBESCHREIBUNG AUF DER RÜCKSEITE
7) MEINE MEINUNG
ALLGEMEINE DATEN
Verlag: Blanvalet
Autorin: Diana Gabaldon
Anzahl der Seiten: ca 800
Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung vom Buch „Feuer und Stein“, von dem ich gerade eben schon berichtet habe. Auch dieses Buch hat mir echt sehr gut gefallen, obwohl ich normalerweise Fortsetzungen eher schlechter als den ersten Teil finde, muss ich sagen, dass die Geschichte kein wenig langweilig weiter geht. Sondern die Spannung bleibt erhalten
und das Buch setzt den ersten Teil übergangslos und perfekt erzählt fort. Aber dazu in meinem Testbericht mehr.
PREIS & KAUFORT
Auch dieses Buch habe ich mir wieder beim Bertelsmann-Verlag besorgt. Gekostet hat es mich auch wieder ca. 13DM. (Auch hier liegt der Kauf etwas weiter zurück).
BUCHDESIGN
Das Buchdesign ist genauso schön und passend zum Buch wie auch beim Vorherigen. Hier sieht man diesesmal jedoch etwas andere Elemente. Beispielsweise sieht man hier im Vordergrund eine offene Taschenuhr, die wieder auf einem rot-schwarz Karrierten Teppich, im Schottenlook liegt. Hier findet man auch wieder Blumen die den Einband einrahmen.
INFOS ZUR AUTORIN
Obwohl ich in meinem vorherigen Bericht schon ausführlich über die Autorin berichtet habe, möchte ich Euch die wesentlichen Elemente ihres Lebenslaufs noch einmal vorstellen.
Diana Gabaldon studierte, bevor sie ihre Schreibkarriere in Angriff nahm, Zoologie und schrieb nebenbei Skripte für Walt Disney. Ihren ersten Roman Feuer und Stein verfasste sie eigentlich nur zu Übungszwecken, und hätte nie gedacht, dass dieser Weltruhm erlangen würde.
Im Jahre 2006 erhielt sie sogar den Weltbild-Lesepreis für diese Highland-Saga.
UM WAS GEHT ES
So nun kommen wir endlich wieder zum Wichtigsten. Dem eigentlichen Inhalt dieses Buches.
Im ersten Buch erfährt man ja bereits, dass Claire mit ihrem Mann Frank nach Schottland gereist ist, um seinem Hobby der Ahnenforschung nachzugehen und dass sie dann durch einen Zufall in einen magischen Steinkreis geraten ist, der sie ins 18.Jahrhundert zurück versetzt hat. Ebenfalls weiss man auch, dass sie von einem schottischen Clan aufgenommen wurde und mit Jamie Fraser verheiratet wurde. Sie verliebte sich mit der Zeit in diesen und war immer hin und her gerissen, was sie nun tun soll.
Das zweite Buch beginnt wieder im 20. Jahrhundert. Genauer gesagt im Jahre 1968. Hier befindet sich Claire, die inzwischen auch Medizin studiert hat und Chirurgin wurde, mit ihrer Tochter Brianna, einem großen rothaarigen und schönen Mädchen in Schottland. Frank ist mittlerweile tot. Als die beiden einen alten schottischen Friedhof besuchen, auf dem schon mehr als 200 Jahre niemand mehr beerdigt wurde, bricht Claire auf einmal zusammen, als sie einen Grabstein entdeckt. Als Brianna wissen will, was mit ihrer Mutter los ist, erzählt sie ihr die Geschichte von der Reise in die Vergangenheit und von ihrem Vater von Jamie. Was Brianna zuerst nicht hören und glauben will, denn für sie ist Frank ihr geliebter Vater.
Die Erzählung von Claire dauert den größten Teil des Buches über. Hier erfährt man wie der erste Teil weiter ging. Wie sie Jamie erzählt hat, dass sie aus der Zukunft kommt und wie die beiden versuchen wollen die Schlacht von Culloden zu verhindern. Man erfährt über ihre Reise nach Frankreich und ihr Leben in Paris sehr viel. Auch Hauptmann Randall und dessen Bruder (der das genaue Gegenteil des Hauptmanns ist) erfährt man mehr.
Mehr und ausführlicher will ich Euch die Geschichte nicht erzählen, da sonst die ganze Spannung weg wäre, ich habe hier mit Absicht einige spannende Sachen herausgelassen, damit Euch, falls Ihr das Buch lesen wollt, nicht die ganze Spannung vorweg genommen wurde.
WEITERE BÜCHER DIESER REIHE
1. Feuer und Stein
2. Die geliehene Zeit
3. Ferne Ufer
4. Der Ruf der Trommel
5. Das Flammende Kreuz
6. Ein Hauch von Schnee und Asche
BUCHBESCHREIBUNG AUF DER RÜCKSEITE
Zwanzig Jahre lang hat Claire Randall ihr Geheimnis bewahrt. Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück, um endlich eine Antwort auf die Frage zu finden, die sie all die Jahre gequält hat: Hat ihre große Liebe Jamie Fraser die grausame Schlacht von Culloden überlebt? Oder ist auch er mit den Träumen von Schottlands Freiheit untergegangen?
Und mitten in den Highlands, auf einem geheimnisvollen alten Friedhof, schlägt für Claire die Stunde der Wahrheit.
MEINE MEINUNG
Dieses Buch hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich lese normalerweise nicht so viel, aber hier kann ich beruhigt sagen, dass ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand gelegt habe, nachdem ich angefangen habe darin zu lesen. Naja so ging es mir auch schon beim ersten Teil dieser Geschichte. Schön finde ich eben auch den Schreibstil der Autorin. Dieser wird wirklich niemals eintönig oder langweilig, da sie sehr viel Abwechslung (durch Spannung, Action, Liebe und Humor) mit in das Buch besser gesagt die Bücher einfließen lässt. Scön finde ich auch, dass die Sätze nicht zu arg verschachtelt oder ausgeschmückt sind, so dass man alles sehr flüssig lesen kann, ohne dass man den Sinn des Satzes vergessen würde.
Auch diese Geschichte ist wieder außerordentlich spannend geschrieben.
Anfangs ist man zwar etwas verwirrt, weil dieses Buch im Jahre 1968 startet, jedoch bekommt man schnell den Anschluss. Aber schon wenn man die ersten paar Seiten gelesen hat ist man wieder voll im Bilde des Geschehens.
Die Geschichte und die einzelnen Charaktere sind wieder sehr detailgetreu, witzig und liebevoll beschrieben. Die Autorin nimmt somit auch großen Einfluss auf den Leser denn manche Charaktere kann man von anfang an nicht leiden und wieder andere liegen einem gleich am Herzen.
Die 800 Seiten sind wirklich sehr schnell durchgelesen, da man das Buch nicht gerade aus der Hand legt wenn man ersteinmal damit angefangen hat.
Ich würde das Buch aber auch wieder Frauen empfehlen, da der Story nichts für Männer ist. Diese könnten es vielleicht als langweilig empfinden.
...
Dickschädelige Schotten in Paris - das kann ja heiter werden!
ein Testbericht von Junxmutter2007-01-31 00:40:57vom 31.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: flüssiger Stil, spannende Story, geliebte Charaktere ...Nachteile/Kritik: es spielt in Frankreich am Königshof...
Und es geht weiter mit dem Lieben und Leiden von Claire und Jamie durch die Zeiten und Länder, über die Meere und Unbillen hinweg.
Vorab aber erst das Administrative:
Geliehene Zeit
von Diana Gabaldon
977 Seiten
erschienen 1996 z.B. im Blanvalet Verlag (gibt’s aber inzwischen in auch neueren Auflagen bei mehreren anderen Verlagen)
ISBN-10: 3764507020
ISBN-13: 978-3764507022
nicht mehr erhältlich bei Amazon, nur gebraucht für 12,00 – 15,00 Euro, ich hab’ damals neu ca. 25,00 DM gezahlt. (Da war an Harry Potter mit 45,00 DM noch nicht zu denken!)
ebenfalls noch
bei eBay in allen Zuständen zu bekommen
Zum Inhalt (wer selber lesen will, sollte nicht weiterlesen oder nur anlesen, „von wegen die Spannung“ gelle… ) Ab den +++++++++ könnt ihr dann wieder weiterlesen.
Buch 2 fängt an einer Stelle an, die mich verblüfft hat. Inverness 1968 steht da und Claire ist inzwischen Ärztin geworden, Frank Randall, ihr Mann, zwei Jahre zuvor gestorben und Claire’s Tochter Brianna ist fast erwachsen. Beide sind von Boston nach Schottland gereist. Zum einen, um nach Spuren von Jamie zu suchen, den Claire nicht vergessen konnte in all den Jahren – wie auch, wenn sie sein, wenn auch weibliches, Ebenbild in Form von Brianna immer um sich hat? Zum anderen, um nach Vorfahren von Frank zu suchen. Vielleicht wird sie es ja auch endlich schaffen, Brianna von ihrem wahren Erzeuger zu berichten.
Ebenfalls sucht sie nach Spuren von Geillis Duncan, mit der sie zusammen als Hexe in Teil 1 angeschuldigt worden war. Erst kurze Zeit vor deren Tod auf dem Scheiterhaufen fällt Claire auf, dass Geillis Narben von der Pockenimpfung hat und identifiziert sie damit als Zeitreisende. Geillis kann ihr noch sagen, dass es möglich ist, hin und her zu reisen und ruft ihr die Jahreszahl 1968 zu. Weshalb geklärt ist, warum Claire genau in diesem Jahr nach Schottland zurückkehrt.
Es stellt sich heraus, dass Geillis Duncan eine Vorfahrin von Roger Wakefield ist. Das wird für den Verlauf der Geschichte in den weiteren Büchern noch sehr wichtig.
In Inverness besuchen sie wieder das alte Pfarrhaus, in dem sie mit Frank in Teil 1 schon war. Der alte Pfarrer Wakefield ist inzwischen ebenfalls verstorben, sein Neffe Roger ist an dessen Stelle. Roger ist Historiker und so Claire eine große Hilfe auf der Suche nach den Gefallenen der Schlacht von Culloden. Jamie Frasers Name ist nicht zu finden.
Zögernd nur erzählt Claire, warum sie von Jamie Fraser und dessen Schicksal so besessen ist. Brianna kann ihr kein Wort glauben und beschuldigt ihre Mutter, das Andenken an ihren Vater Frank Randall beschmutzen zu wollen.
Erst auf einem Friedhof – weit entfernt von Culloden – findet sie einen Grabstein mit seinem Namen. Und endlich erzählt sie die ganze Geschichte. Und Brianna beginnt langsam zu verstehen. Vom Steinkreis, wie sie 1945 durch den Stein hindurchgeht und 200 Jahre früher „herauskommt“, wie sie Jamie kennenlernt und und und.
Und hier macht das Buch einen Sprung (weil wir ja schon einen Teil der Geschichte aus Band 1 kennen) und setzt dort ein, wo Band 1 aufgehört hat. In Frankreich 1745.
Der aus Schottland verbannte Jamie Fraser beschließt in Frankreich bei Verwandten zu bleiben. Durch Claires Wissen um die Rolle, die französisches Gold in der Unterstützung des schottischen Stuart-Königs Bonnie Prince Charlie, beschließen beide, bei der Sammlung des Goldes zu intrigieren, was das Zeug hält, um die Schlacht von Culloden zu verhindern, die so viele Opfer gefordert hatte und das gesamt schottische Clanwesen zerstört hat. Es wird spioniert, betrogen, manipuliert und gedeichselt was das Zeug hält.
Claire ist inzwischen schwanger und auch Jack Randall, der Vorfahren von Frank, taucht wieder auf und stiftet jede Menge Unruhe. Claire möchte, dass Jamie dessen Leben verschont, weil sonst Frank Randall nie geboren werden wird, Jamie dagegen möchte diesen Problem endlich aus der Welt schaffen und gerät mit seinem schottischen Sturschädel in Gewissenskonflikt.
Claire verliert ihr Kind und entzweit sich fast mit Jamie, da beide auf ganz andere Art um das ungeborene Baby trauern, aber nie miteinander darüber reden. Es dauert einige Zeit und Wirrnisse, bis beide wieder zueinander finden.
Das Gold des französischen Königs für die Stuart ist dann irgendwann trotzdem beisammen, es wird nach Schottland verschifft und auch Jamie und Claire gehen zurück nach Schottland. Die Schlacht von Culloden wird sich nicht mehr aufhalten lassen. womit wieder einmal bewiesen ist, dass Geschichte sich nicht ändern lässt.
Claire ist wieder schwanger, Jamie möchte sie nicht der Gefahr ausgesetzt sehen, dass ihr etwas zustößt in seiner Zeit, wenn er nicht mehr da ist, um sie zu schützen. Er vermutet, dass er als Clansoberhaupt in der Schlacht ebenfalls fallen wird, wie viele viele andere. Deshalb schickt er Claire wieder zurück in ihre Zeit, bringt sie zurück zum Steinkreis.
Drei Jahre, nachdem Claire 1945 das erste Mal durch die Steine gegangen ist, taucht sie 1948 ganz plötzlich zerlumpt und halb verhungert wieder auf. Sie kann keine plausible Erklärung für ihr Verschwinden geben. Als sie versucht, Frank einiges zu erklären, er hält sie für verrückt. Das Kind, von dem er weiß, dass es nicht das seine ist, Brianna, liebt er von ganzem Herzen. Beide kehren nach Boston zurück, ziehen das Kind auf und Claire studiert Medizin.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++
Es ist ziemlich schwer, die Geschichte in diesem Buch als eine fortlaufende zu erzählen, weil sie ja eigentlich im Kreis verläuft, in der Mitte anfängt, auf Band 1 zurückspringt und dann – wenn das Buch endet – am Buchanfang ja weitergeht. Wer es nicht selber liest, ist ein bisschen verwirrt.
Mit hat das Buch sehr gut gefallen, schließlich hat und Band 1 uns ja mit einem Cliffhanger sitzen gelassen. Um so spannender und heiß ersehnter war nun Teil 2.
Ich fand den Anfang sehr geschickt gewählt, plötzlich Claire mit einer großen Tochter zu „treffen“ und erst langsam wieder in die Geschichte geführt zu werden.
Allerdings mag ich Romane über den französischen Hof mit allen Intrigen und Ränken und Marquis von auf und nieder und Graf von und zu und Baron hinten und vorne überhaupt nicht. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Am Anfang ist es ganz spannend Briannas und Rogers Reaktion auf Claires Geschichte zu erfahren, alle drei auf ihrer Suche zu begleiten. Wenn aber das Buch in Frankreich angekommen ist und es um die Ränke und Intrigen am Hof geht, wie denn nun vermieden werden kann, genug Geld bzw. Gold für den Stuart-König zu sammeln, da hat das Buch doch schon einen Durchhänger. Es passiert was, aber nicht viel. Und vor allem für den Fortgang des Buches nichts richtig weltbewegendes. Nicht mal in unendlich vielen Kleinigkeiten. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass Diana Gabaldon in ihre Helden so verliebt war, dass sie alle möglichen und unmöglichen Situationen durchleben musste, weil sie sie durch alle Höhen und Tiefen begleiten wollte.
Klar festigt es die Liebe von Claire und Jamie, wo sie sich doch beinahe in ihrer Trauer über das tote Baby verloren hatten und nicht mehr miteinander sprechen konnten. Aber wie das jetzt die Geschichte irgendwie weiterbringt, ich weiß es nicht. Die große Globalhandlung – der schottische Krieg, die Schlachten etc. – werden von Diana Gabaldon doch zeitweise aus den Augen verloren.
Nicht desto trotz liest sich das Buch immer noch wie warme Milch mit Honig, in einem Rutsch, am besten ungestört. Es fließt nur so dahin. Klar, manchmal ein bisschen langsamer, aber immer ist der Stil lesenswert, flüssig, nie holprig, nie zusammengestoppelt (wo man bei manch anderen die gekürzten Stellen erkennt).
Und wenn die Helden erst mal wieder in Schottland sind, dann geht es auch wieder los mit der Hektik des abenteuerlichen Alltags, nicht eine Minute Ruhe ist ihnen dann vergönnt, sie sind im Helden-Dauerstress.
Und am Ende des Buches hat man wieder einmal das Gefühl, man muss gleich noch mal von vorne anfangen, um alles noch mal langsamer zu lesen und die Anspielungen gleich richtig zu verstehen.
Die Spielerei, mit dem Jahr 1968 anzufangen und nicht einfach die Geschichte 1745 weiterzuerzählen, klappt nur, weil die Story, obwohl sie von der historischen Handlung unbedingt zusammengehört, in zwei Büchern erzählt wird.
Fazit: immer noch sehr lesenswert!
Auch dieses Buch ist von 25 Leuten zerfleddert worden ;-)
...
eisengelchen, 31.01.2007
Das Buch fand ich noch genauso toll wie den ersten Band, ab dem dritten allerdings ging mir ständige Beschreibung von Jamies feuerroten Haaren mächtig auf den Zeiger! o Schöner Bericht! Liebe Grüße :o
whitejunglehb1, 18.02.2007
Ohne viel worte einfach ein SH von mir super.lg Bernd
Ladylike, 07.02.2007
10032 Von mir ein ,,sh für Dich! 10032
ein Testbericht von Animagus172006-08-18 17:20:21vom 18.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: s. T...Nachteile/Kritik: s. T
Hallo liebe Leute der Geld - Zusammenkratz - Gemeinschaft!!!
Ich werde Euch ein Buch meiner absoluten Lieblingsschriftstellerin etwas näherbringen. Bis jetzt hat es noch kein Buch soweit bei mir geschafft. Es gehört meiner Mutter und sie hat es aus dem Fairkauf für 2 € erstanden. In diesem Laden schaffte sie damals als Buchhalterin.
Die Schriftstellerin
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...besi tzt viel Begabung, denn die Amerikanerin hat es mit ihrem 1. Band "Feuer und Stein" in die amerikanischen Bestsellerlisten geschafft. Sie arbeitet als Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Northern - Arizona - University. Lebt mit ihrer
Familie in Arizona in Scottsdale.
Weitere Bände
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- Ferne Ufer ( 35095 )
- Der Ruf der Trommeln (gebundene Ausgabe )
- Das flammende Kreuz
Zum Buch
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Die Originalausgabe erschien 1992 unter dem Namen "Dragonfly in Amber" bei Delacorte Press, Bantam Doubleday Dell Publishing Group, Inc. , New York.
Die deutschen Ausgaben kamen 1996 in den Blanvalet - Verlag in München.
Kleine Info: Blanvalet - Taschenbücher erscheinen im Goldmann - Verlag, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Bertelsmann.
Die Umschlaggestaltung ist von Design Team, München.
Das Umschlagsbild ist von Ferenc Regös.
Druck: Elsnerdruck, Berlin
Lektorat: Silvia Kuttny
Redaktion. Petra Lingsminat
Verlagsnummer: 35024
MD - Herstellung: Heidrun Nawrot
Die ISBN des Buches: 3 - 442 - 35024 - 7
Vom Amerikanischen ins Deutsche übersetzt hat: Sonja Schumacher, Rita Seuss und Barbara Steckham.
Zum Cover des Buches kann ich sagen, das eine Taschenuhr auf einer schottischen Decke liegt. Eine pinke Rose verstärkt das Geheimnisvolle. Das Deckelinnere der Uhr zeigt ein Schloss, auf dem aufgeklappten Deckel sitzt eine Libelle.
Gattung: Das Buch ist ein Roman
Masse: Es ist 17,9 cm hoch, 11,1 cm breit und 5,8 cm dick.
Die Geschichte geht von Seite 11 bis 978.
Um was es in dem Buch geht...
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C laire Randall, eine Dame aus der heutigen Zeit, die durch einen magischen Zufall ins schottische Hochland, zurückversetzt ins 18. Jahrhundert, gelangt. Claire findet sich in einer Welt voller Aberglaube und Hexenwahn wieder, die nach Aufklärungen verlangt. Sie findet sich auch in den Armen Jamie Frasers, dem rothaarigen Highländer, mit Rebellenherzen wieder. Es entflammt eine Liebe, die stärker ist wie Zeit und Raum. Schwanger kehrt sie in ihre Welt zurück.
Zwanzig Jahre bewahrt sie ihr Geheimnis. Als dann ihr Mann Frank unter der Erde liegt und ihre Tochter Brianna erwachsen ist, reist sie zurück ins 18 Jahrhundert, um nach den Antworten ihre quälenden Fragen zu finden.
Hat Jamie die grausame Sclacht von Culloden überlebt, oder sind die Träume des freien Schottlands mit ihm untergegangen??
Alle Spuren enden auf einem Friedhof, wo für sie die Stunde der Wahrheit schlägt...
Meine Leseprobe
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>> Sie...<< Mit drohender Gebärde ging ich auf Maitre Raymond los, der hinter seinem Schreibtisch Zuflucht gesucht hatte.
>> Sie! Sie verdammter, froschgesichtiger kleiner Wurm!<< >> Ich, Madonna? Ich habe Ihnen doch gar nichts getan, oder??<< >>Abgesehen von einem unbeschreiblichen Durchfall im Beisein von mehr als dreissig Menschen, die mir einreden wollten, es sei eine Fehlgeburt, während mein Mann vor Angst fast umgekommen ist, abgesehen davon haben Sie mir nichts angetan!?<<
Meine Meinung
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Ich finde diesen Roman so herzergreifend, wollte oft von daheim weg und einfach in dieser Geschichte dabei sein. Es gab aber auch Momente da fühlte ich mich als wäre ich Claire, ich verliebte mich sogar in Jamie, verrückt, oder?? Es ist ein Buch aus alter Zeit, was mich sehr begeistert hat.
Das Cover ist klasse und das Buch total schön dick.
Hab jeden Band der Schriftstellerin förmlich ersehnt, konnte kaum genug Geduld aufbringen, obwohl man das unterdrücken sollte..
Und als sie dann erschienen, hab ich die Bücher verschlungen, es wundert mich heute noch, das die Bücher in den Regalen stehen.
Das Buch ist einfach zu lesen. Also wirklich rundum empfehlenswert, doch für Aeltere Leute empfehl ich die Lupe nicht zu vergessen. Sorry wenn das jedesmal unhöflich klingt, ist nur freundlich gemeint. Ich vergebe alle Sterne und eine Kaufempfehlung.
Nun wünsche ich Euch noch viel Spass beim Kommentieren und Bewerten.
Liebe Grüsse
Eure Debby
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sandraberg, 20.08.2006
puh, ich bewerte grad meine infomails der letzten 2 wochen!! - da ist ganz schön viel zusammen gekommen, aber das cis ist mir eben sehr wichtig - auch wenn ich nicht tgl. dazu komme. freue mich auch schon wieder auf deine lesungen :- lg sandra
moniseiki, 29.09.2006
Ein sehr schöner Bericht, alles drin was man man gerne lesen möchte. Liebe Grüße und viel Glück beim nächsten Bericht sendet dir Moniseiki , Ps freue mich auch über gegenlesungen oder neue Berichte von dir!
maus1991, 23.08.2006
toller bericht lg und ein eindeutiges SH von der nordsee , freue mich auch über deinen besuch , yvonne
Historischer Roman und ergreifende Liebesgeschichte
ein Testbericht von ladybug2005-04-24 09:42:11vom 24.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: -sehr gut recherchiert
-schön geschrieben
-sehr schöne Beschreibung der Landschaften und Umgebung...Nachteile/Kritik: -Verwirrung durch die Anzahl der Charaktere
-ziemlich schwer zu halten, da es so dick ist
Die geliehene Zeit von Diana Gabaldon
Seitenanzahl: 978
Erscheinungsdatum: 1992
Erscheinungsdatum in diesem Verlag: Juli 1998
Originaltitel: Dragonfly in Amber
Übersetzung: Sonja Schumacher
Die geliehene Zeit ist der zweite Band von insgesamt 5 Bänden.
Band 1: Feuer und Stein
Band 2: Die geliehen Zeit
Band 3: Ferne Ufer
Band 4: Der Ruf der Trommeln
Band 5: Das flammende Kreuz
Inhalt
Zum Anfang des Romans befinden wir uns in Inverness im Jahr 1968. Claire und ihre Tochter Brianna sind nach dem Tod von Frank Randall, Claires Mann und Briannas vermeintlichem Vater, nach Schottland gereist und besuchen dort unter anderem Roger Wakefield, den Adoptivsohn von einem verstorbenen Freund Claires
und Franks.
Beim einem Besuch des Grabs von einem Vorfahren von Frank, Jonathan „Jack“ Randall, erfährt Brianna, dass Frank nicht ihr leiblicher Vater ist. Wieder in Rogers Haus erzählt Claire ihnen die ganze Geschichte.
Der Rückblick beginnt im Februar 1744 und fügt sich somit nicht ganz an den Vorgänger an, da Jamie und die schwangere Claire die Überfahrt nach Frankreich bereits gemeistert haben. Hier versuchen sie nun Charles Stuart aufzuhalten und die Schlacht von Colluden zu verhindern, die im Jahr 1746 sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt bestehende Clans auslöscht.
Leseprobe
Inzwischen war es dunkel, aber die Dienstboten hatten die Kerzen angezündet, so dass der Flur matt erleuchtet war. Ich packte ihn am Arm und zerrte an ihm.
„Jamie! Bitte!“
Ungeduldig entwand er sich meinem Griff. Ich weinte fast, hielt aber die Tränen zurück. Ich bekam die Tasche zu fassen und riss sie ihm aus der Hand.
„Bitte, Jamie! Warte noch ein Jahr! Das Kind- Randalls Kind- wird im nächsten Dezember gezeugt. Danach spielt es keine Rolle mehr. Aber bitte- um meinetwillen- warte so lang!“
Der Kandelaber auf dem goldumrandeten Tisch warf Jamies Schatten riesenhaft und schwankend an die gegenüberliegende Wand. Er starrte ihn an, als hätte er ein Ungeheuer vor sich, das ihn bedrohlich überragte.
„Aye“, flüsterte er wir im Selbstgespräch, „ich bin ein großer Kerl. Groß und Stark. Ich kann viel aushalten. Ja, ich halte viel aus.“ Er wirbelte herum und schrie mich an.
„Ich halte viel aus! Aber heißt das, dass ich es auch muss? Muss ich die Schwächen aller anderen ertragen? Kann ich nicht mal selber schwach sein?“
Er begann im Korridor auf und ab zu gehen; der Schatten folgte ihm in lautloser Hast.
„Wie kannst du das von mir verlangen! Ausgerechnet du! Du, die du weißt, was… was…“ Sprachlos vor Wut rang er nach Luft.
Im Hin- und Hergehen schlug er immer wieder mit seiner Faust gegen die Wand. Die Kalksteinwand schluckte seine Hiebe ohne einen Laut.
Schließlich wandte er sich um und blieb schweratmend vor mir stehen. Ich stand wie erstarrt da und wagte nicht, mich zu rühren oder zu sprechen. Er nickte ein-, zweimal, als käme er zu einem Entschluss. Dann zog er seinen Dolch aus dem Gürtel und hielt ihn mir unter die Nase. Mit spürbarer Anstrengung richtete er das Wort an mich.
„Du hast die Wahl, Claire! Er oder ich.“ Das Kerzenlicht tanzte auf der glänzenden Klinge. „Ich kann nicht leben, solange er lebt. Wenn du nicht willst, dass ich ihn töte, dann töte du mich jetzt.“
Über die Autorin
Die Amerikanerin Diana Gabaldon ist gelehrte Tiefseebiologin und Zoologin und arbeitete an der Northern Arizona University. Die heute 53 jährige, geboren 1952, hatte zunächst gar nicht vor einen Roman zu schreiben sondern stellte nur ab und zu ein Paar kurze Teile über Jamie und Claire in ein Forum. Da sie viel positives Feedback bekam, ging sie schließlich der Aufforderung eines Lesers nach, sich einen Agenten zu suchen. Heute zählt sie „zur Mutter aller Highlander“ (Brigitte) und schreibt in Scottsdale, Arizona, wo sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt, am 6. Band der Serie.
Bewertung
Die geliehene Zeit ist, wie der Vorgänger Feuer und Stein, ein großartiger Roman und ebenfalls sehr gut recherchiert. Trotz der 1000 Seiten wirkt die Geschichte auf keinen Fall langatmig. Die neuen Charaktere werden auch diesmal wieder detailliert und tiefgründig beschrieben, obwohl man durch die Masse der Figuren manche nicht sofort einordnen kann und man erst im Laufe des Gesprächs wieder daran erinnert wird, dass man dieser Person schon ein paar Kapitel vorher begegnet ist. Für manche erscheint es zu Anfang vielleicht auch verwirrend, dass sich der zweite Band nicht direkt an den ersten anknöpft. Doch hierdurch werden uns zwei sehr wichtige Charaktere vorgestellt, die in den darauf folgenden Bänden eine sehr wichtige Rolle spielen.
Für all jene, die an einem historischen Roman kombiniert mit Fantasy und tragischer Liebesgeschichte und dazu noch an dem Frankreich und dem Schottland des 18 Jahrhunderts interessiert sind, ist „Die geliehene Zeit“ genau das Richtige. Zuvor sollte man sich jedoch den ersten Band der Reihe „Feuer und Stein“ angeschafft haben, da es ohne ihn schwer ist sich in die Geschichte reinzufühlen.
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feldhase, 09.05.2005
es ist alles drin und du schreibst sehr gefuumlhlvoll - dir hat das Buch gefallen, dass merkt man! Viel Spaszlig noch bei yopi, Lieben Gruszlig vom Feldhasen
ein Testbericht von galeria2004-05-22 12:21:28vom 22.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, mitreißend, wunderschön...Nachteile/Kritik: kleine winzige Fehlerchen und etwas unausgereifter Schreibstil
Ich hab nun den zweiten Teil dieser umwerfenden Romanreihe geschafft und will euch dann auch einen Bericht darüber nicht vorenthalten.
Claire Randall musste in Teil eins wieder in ihre Zeit zurück durch die Steinkreise, da der Krieg für sie und ihr ungeborenes Baby absolut ungeeignet war. Jamie hätte sie nicht mehr beschützen können, denn die englischen Truppen zogen immer näher. Wir erinnern uns, Claire Randall stammte aus der Zeit um 1943 herum und ist durch einen der magischen Steinkreise durch einen Zufall in das Jahr 1743 gelangt. Dort verliebte sie
sich in Jamie McKenzie und heiratete ihn auch, obwohl sie es in der Gegenwart bereits mit Frank Randall, dem Geschichtsprofessor war. Der Urahn von Frank, nämlich Black Jack Randall, war ihr ärgster Feind und Jamies größter Widersacher.
Nun kehrte Claire also zurück in ihre Zeit, schmutzig, zerlumpt, unterernährt und schwanger. Drei Jahre war sie spurlos verschwunden und niemand wusste wo sie war. Ihrem Mann erzählte sie es, der hielt sie für verrückt. Später scheint er es dann geglaubt zu haben. Claires Baby wurde ein rothaariges selbstbewusstes Mädchen, ganz wie ihr Vater Jamie, der vor 200 Jahren gelebt hatte.
Nun beginnt der zweite Teil 20 Jahre später, im Jahre 1968. Brianna, die Tochter von Claire, ist inzwischen eine richtige Schönheit geworden, Claire indessen ist von der einfachen Krankenschwester zu einer rennomierten Ärztin aufgestiegen. Frank ist vor zwei Jahren gestorben, und das war Anlass genug, nach Schottland zurück zu kehren, denn Claire wohnte bis dato in Amerika. Ihre Liebe und Sorge um Jamie konnte sie nie ganz unterdrücken. Nun war ihr Plan, alles herauszufinden über ihren damaligen Liebsten. Hat er die Schlacht bei Culloden überlebt, wo so viele Schotten starben im Kampf mit Bonnie Prince Charles an der Spitze gegen die Engländer? Und auch Geillis Duncan, eine Frau, die als Hexe verbrannt wurde und Claire das Leben gerettet hat, macht ihr Sorgen, denn diese Frau hatte eine Impfnarbe am Oberarm. Und sie hinterließ Claire nur 2 Sachen: die Worte "Es ist möglich" und die vier Zahlen 1,9,6 und 8, also 1968.
Roger Wakefield, einstmals als kleiner Junge von Pfarrer Wakefield groß gezogen an Sohnes statt, wird nun beauftragt von Claire, nachzuforschen, wer alles überlebt hat damals in dem großen Krieg, denn er ist Historiker. Und er tut es mehr als gern, denn er hat ein Auge auf Brianna geworfen, die ebenfalls nicht abgeneigt scheint. Claire hält es jetzt für nötig, den beiden alles zu erzählen, was damals alles passiert ist, als sie drei Jahre verschwunden war. Und sie erzählt nun auch Brianna, wer ihr echter Vater war. Nach diesem Schock folgt der zweite, Roger Wakefields Vorfahrin war Geilis Duncan, denn sie brachte vor ihrer Verbrennung noch einen Sohn zur Welt. Soll man diese Frau nun warnen, dass sie nicht durch die Steinkreise geht, um einer Verbrennung zu entgehen? Was wird dann aus Roger?
Das ist allerdings hier nur die Randgeschichte, das Eigentliche passiert in der Mitte des Buches, nämlich die Erzählung Claires, was sie alles erlebte in den Wirren des Krieges. Ich kann nur sagen, spannend, mitreißend und sehr aufschlussreich, was die Geschichte Schottlands angeht. Inzwischen hab ich mich auch informieren können, was davon alles wahr ist, und es ist alles wahr gewesen. Genauso hat das alles statt gefunden. Naja, bis auf die erfundenen Personen Jamie und Claire etc..
Ich werde nicht mehr vom Inhalt preis geben, das wäre gemein *g*. Aber die Begeisterung hat zugenommen. Während Teil eins etwas lahm begann und später spannender wurde, riss mich Teil zwei sofort in seinen Bann. Diana Gabaldon hat hier zwar jetzt weniger Witz verwendet als im ersten Teil, aber das wäre auch ziemlich unpassend gewesen, da auch sehr viel Trauriges und Schlimmes passiert ist, was wirklichen Ernst im Schreiben abverlangt. Sie schreibt alles, was Claire erlebt in der Ich-Form, während die Randgeschichte zum Teil normal von ihr erzählt wird. Ich denke mal, dass das so beabsichtigt war, nur hält sich Diana Gabaldon nicht immer dran und schweift ab, so dass auch die Claire der Gegenwart mal in der Ich-Form berichtet. Vielleicht noch nicht ganz ausgereift, ihr Schreibstil, ich habe auch winzige Fehlerchen entdecken können in den Jahreszahlen der Gegenwart. In Teil eins ist sie 1945 verschwunden, in Teil zwei heißt es dann 1944...ähm? Auch in Teil eins war ein winziger Fehler, den ich in meinem Bericht gar nicht erwähnt habe, da war es April, die Kirschbäume blühten und zu gleicher Zeit pflückte man Aprikosen für ein Fest...und das im kalten Schottland?
Aber ich will mal nicht meckern, ich habe bereits mit Teil drei begonnen und merke jetzt schon, dass der Schreibstil reifer wird. Die Autorin wird von Teil zu Teil besser, wir können uns also freuen. Denn trotz allem, ich liebe diese Geschichte, sie ist einfach himmlisch und man kommt nicht mehr los davon. Es sind allesamt sehr dicke Bücher mit sehr dünnen Seiten, was gibt es schöneres für mich? Noch dazu eine Saga aus einem Land, was mich schon immer fasziniert hat. Ich kann nur sagen, holt euch diese Bücher und ihr werdet bald gefangen sein in den Seiten einer unheimlich guten Geschichte.
ein Testbericht von Nadine2611vom 13.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: angenehmes lesen...Nachteile/Kritik: -
spannende liebesgeschichte, sehr herzzergreifend, viel geschichtliches hintergrund, hervorragend geschrieben, läßt sich beim lesen sehr gut in bildern umsetzen, sehr genaue beschreibung der erzählten szenen, dieses buch möchte man garnicht aus der hand lesen