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Einer der kleinen Gags in Garden State^^

Sam (Portman) und Andrew (Braff)

Das DVD-Cover
Garden State
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Testberichte Garden State

 (DVD) Drama
5.0 von 5
Platz 239 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Garden State Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • so ziemlich alles
  • Zach Braff, Natalie Portman, die Art des Films
  • klasse Schauspieler, wunderschöne Bilder, lustig und tragisch zugleich
  • - Natalie Portman - faszinierende Charaktere - Schöne Geschichte - Geiler Soundtrack
  • Schauspieler, Kamera, Handlung
Nachteile/Kritik
  • quasi nichts
  • nichts
  • Nichts
  • Die Langatmigen Szenen.
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Edinia

Garden State - Ein Film zum traeumen.

ein Testbericht von 2010-02-09 14:52:45 vom 09.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Zach Braff als Produzent UND Schauspieler. ...
Nachteile/Kritik: Die Langatmigen Szenen.
Garden State. Ein Film von und mit Zach Braff.

Ich haette nie gedacht das ich jemals ueber einen Film schreiben wuerde, aber nun sei es so. Ich denke es liegt daran das mich noch kein Film, auch nicht die vielen aus meiner Lieblings-Film Liste so begeistert hat. Wenn ich ein Film mag, dann liebe ich ihn direkt. So bin ich nunmal. Aber Garden State vergoettere ich.

Nie habe ich einen so tiefgruendigen und doch langweiligen Film gesehen. Es beginnt mit einer Szene in der wir Zach Braff (rechts im Bild) lethargisch in einem Flugzeug sitzt, das Flugzeug stuerzt ab. Alle um ihn rum wuseln rum und bekommen Panik. Nur er nicht, das ganze wird in Slowmotion abgespielt. Man sieht keinerlei Emotionen in seinem Gesicht, Angst oder jegliches scheint er nichteinmal ansatzweise zu fuehlen.

Dann ein weißer Raum, weißes Bett. Zach Braff in diesem. Ein Alptraum. Oder Traum? Das Zimmer ist karg eingerichtet. Nur ein Telefon inklusive Anrufbeantworter stehen neben dem Bett. Sein Vater spricht auf diesen “Deine Mutter ist gestern gestorben”. Zach (Im Fall des Film’s: Largeman) steht auf, wieder: Keinerlei Reaktion, Trauer geschweige denn eine Traene.

Nun sehen wir ihn im Bad, das Bild was mir als erstes geboten wurde war er, vor einem Spiegel der sein Gesicht optisch in zwei Teilt. Ich kann mir nicht erklaeren wieso, aber ich hatte Gaensehaut bei dem Anblick. Er oeffnet das Spiegelschraenkchen und darin sehen wir eine kleine Auswahl an Pillen. Mein erster Gedanke waren Drogen, waren es aber nicht. Aber ich moecht ja nicht zu viel verraten ;)

Als ich Zach Braff das erste mal reden hoerte musste ich ueberrascht feststellen das er eine verdammt beschissene Stimme bekommen hat, welche aber im Laufe des Films sich 1a an die Rolle sowie Zach ‘angepasst’ hat. Sie passte dann einfach. Die Scrubs-Flachzangen Stimme waere hier wohl voellig fehl am Platz gewesen.
Natalie Portman’s Einsatz in dem Film war auch, merkwuerdiger weise, atemberaubend. Sie spielt das verpeilte, kranke und doch so unglaublich glueckliche Maedchen was irgendwie, durch irgendetwas chronische Luegnerin geworden ist. Sie macht ihre Arbeit sehr gut und dieser Film hat mir Portman auch ein ganzes Stueck naeher gebracht. Vielleicht schau ich mir noch etwas (Ausser Star Wars, den kennen wir ja nun schon ;D) an.

Das Goldstueckchen am Film ist eindeutig der Soundtrack, auch von Braff selbst zusammengestellt. Ich werde auch diesen mir bald zulegen. Die Musik passt jedes mal auf eine ganz spezielle Art und Weise zur gezeigten Szene. Auch sowas habe ich bei einem Film noch nie erlebt.

Am Anfang dachte ich es waere ein Indepent Film, als ich allerdings wikipediat habe scheint dies nicht der Fall zu sein. Und das obwohl es doch sehr stark nach selbigem aussieht.

Meine Lieblingsszene war die, als Portman und Braff in ihrem Zimmer sitzen und sie ihn zeigt was sie tut wenn sie sich gewoehnlich fuehlt. Sie macht irgendetwas wovon sie sich sicher ist das dies noch nie jemand, an diesem Ort, zu dieser Zeit getan hat. Ulkige Bewegungen oder schraege Geraeusche. Genau diese Szehen hat mir diesen Film glaube ich so nahegebracht.

gaebe es hier ein Sternchen-vergeb-Balken-Teil wuerde dieser Film 11/10 bekommen. Ich bin wirklich hellauf begeistert und werde diesen Film jeden zeigen der mir den Eindruck macht er koennte ihn gefallen.

Mein Schlusswort: Wow… war das gerade eine Film Kritik?
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
minasteini
minasteini, 09.02.2010
Herzlich Willkommen hier. Ich würde mich sehr freuen über deine Gegenlesung. LG
Lakisha_1
Lakisha_1, 09.02.2010
schöner Bericht. Schau doch auch mal bei mir vorbei. lg
hjid55
hjid55, 09.02.2010
Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
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tikett2000

Einfach der beste Film in 2005

ein Testbericht von 2006-02-01 14:55:44 vom 01.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: - Natalie Portman - faszinierende Charaktere - Schöne Geschichte - Geiler Soundtrack...
Nachteile/Kritik: Nichts
Manchmal fragt man sich ja, zu Recht, warum amerikanische Filme so erfolgreich sind, obwohl so simpel und blutleer ohne Inspirationen in vielen Fällen sind. Manchmal frage ich mich aber auch, warum es einem deutschen nie oder nur schwer gelingen würde, eine solche Perle wie "Garden State" zu produzieren.

"Garden State", dass ist der Name New Jerseys, der Staat in dem dieser Film spielt. Andrew Largeman (Zach Braff) ist ein junger Mann, der nicht mehr so Recht weiß, warum es ihn gibt. Er wohnt in Los Angeles und wollte Schauspieler werden. Als sein Vater anruft und ihm mitteilt, dass seine Mutter gestorben ist, ist das für ihn auch ein willkommener Anlass nach Hause zu kommen. Zuhause angekommen trifft er alte Bekannte wieder und lernt neue kennen, räumt Vergangenes aus der Welt und öffnet sich für neues. Dieses neue in seinem Leben ist Sam (Natalie Portman). Hieraus entsteht eine brilliante Liebesgeschichte, die sich (zum Glück) über den ganzen Film entwickelt.

Der Film bietet neben dieser Geschichte, auch viele sehr geist- und einfallsreiche Szenen, wie zum Beispiel eine Szene in Sams Kinderzimmer, oder die Szene in der Andrew einen Pullover mit Tapetenmuster (seinem eigenem Tapetenmuster) geschenkt kriegt. Das alles erwartet man sicherlich nicht, wenn man Zach Braff nur aus "Scrubs" kennt.

Die Darsteller in diesem Film, allen voran Natalie Portman und Zach Braff sind wirklich hervorragend. Ehrlich gesagt ist dies der erste Film mit den beiden, den ich gesehen habe und von Zach Braff habe ich nicht viel erwartet (dank Scrubs, obwohl Scrubs ganz lustig ist). Er Spielt Andrew allerdings sehr authentisch und man nimmt ihm die Entwicklung vom jungen Mann, der sein Leben schon fast abgeschlossen hat, hin zu dem was er am Ende ist, wahrlich ab. Auch Natalie Portman überzeugt als Sam, in einer sehr liebenswertem, aber auch verrückten und durchgedrehten Art und Weise. Auch Mark (Peter Sarsgaards) spielt eine hervoragende Nebenrolle.

Abschließen bleibt zu erwähnen, dass Zach Braff zu seiner hervorragenden schauspielerischen Leistung auch noch das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat. Ich hoffe, dass wir von diesem jungen Herrn noch mehr hören werden.

Dieser Film ist nicht umsonst von Kritikern, Feuilletonisten und sonstigen Leuten hochgelobt worden. Er hat es sich redlich verdient.

Gucken!!!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Vielleicht der beste Film 2005 - aber trotzdem unbekannt

ein Testbericht von 2006-01-29 21:34:55 vom 29.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Zach Braff, Natalie Portman, die Art des Films...
Nachteile/Kritik: nichts
Kaum zu glauben, aber ich lasse mich echt noch mal bei Yopi blicken. Heute möchte ich euch über eine DVD berichten, die für mich - wie ja schon im Titel erwähnt - eine der besten aus dem Jahre 2005 ist, eventuell sogar DIE Beste. Es handelt sich um den amerikanischen Film "Garden State".

Bereits als der Film im Mai 2005 damals in die Kinos kam, habe ich von ihm gehört, konnte mich dann aber aus irgendwelchen Gründen doch nicht überwinden hinein zu gehen. Es handelte sich um einen Film mit und von Zach Braff, der bisher - wenn überhaupt - ausschließlich als J.D., Hauptdarsteller der Serie "Scrubs" bekannt war. Ich war und bin ein großer Scrubsfan und guckte mir den Film damals daher mal was genauer an. Kritiker lobten den Film als außergewöhnlich und sehr gutes Erstlingswerk. Es gab aber auch Aussagen, dass man keinen Zach Braff wie in Scrubs erwarten dürfte, da er in diesem Film ganz anders wäre.

Damals wusste ich dann nicht so ob mir der Film gefallen würde und ich verlor ihn erstmal aus den Augen. Vor zwei bis drei Wochen fand ich denselben Film dann bei Amazon.de als DVD für teure 19,99€. Auch wenn ich immer noch sehr zögerlich war, kaufte ich mir den Film und will euch heute mal berichten das und vor allen Dingen warum, der Film sein ganzes Geld wert ist!

*Story*
Andrew (Zach Braff) lebt in L.A. und schlägt sich als ziemlich erfolgloser Schauspieler durch den Alltag. Er zeigt fast keine Emotionen, da er durch das Einnehmen von Medikamenten seit guten 10 Jahren total abgestumpft ist. Eines Tages erhält er einen Anruf seines Vaters, dass seine querschnittsgelähmte Mutter in der Badewanne ertrunken sei und er muss auf Grund der Beerdigung erstmals zurück in seine kleine Heimatstadt in New Jersey, mit der er eigentlich bereits abgeschlossen hatte.
Dort wird er erneut mit seinem verbitterten Vater (Ian Holm) konfrontiert und trifft alte Freunde aus seiner Jugend wieder.
Durch Zufall trifft er auch das Mädchen Sam (Natalie Portman) kennen. Diese ist so ganz anders als Andrew und hilft ihm letztendlich wieder ins Leben zurückzufinden und wieder etwas zu empfinden.

*Meine Kritik*
Garden State ist eine wunderbare Tragikkomödie, die trotz der, auf den Blick etwas eigenartigen, Story den Zuschauer fesselt und auch über den Film hinaus noch mitreißt.
Angefangen bei den schauspielerischen Leistungen, über die Kostüme und Kulissen, bis hin zur gewählten Musik leistet der Film ganze Arbeit und räumte zurecht beim Kinostart solche guten Kritiken ab.

Zach Braff bietet eine großartige schauspielerische Leistung, wirklich komplett anders als in der Serie "Scrubs", aber trotz aller Ehren wert. Er schafft es perfekt den total "kaputten" Andrew rüberzubringen, der nach und nach in sein Leben zurückfindet und am Ende fast einen neuen Anfang für sich geschaffen hat.
Dass er zusätzlich noch Regie führt und das Drehbuch geschrieben hat, macht seine Leistung nur noch beeindruckender, da viele Kameraperspektiven sehr klasse sind und dem Film noch mehr Ausdruck verleihen.

In Sachen schauspielerische Leistungen sind aber vor allen Dingen auch noch Natalie Portman und Ian Holm zu nennen! Natalie Portman zeigt in diesem Film, dass sie schauspielerisch gesehen deutlich mehr drauf hat, als man in Star Wars zu sehen bekommt. Statt vor lauter Blue-Screens dreht sie hier mit echten anderen Schauspielern und überzeugt vollkommen in ihrer Rolle. Sie spielt die zweite Hauptrolle Sam und ich denke es war für den Film mehr als wichtig, dass diese Rolle gut besetzt wurde, weil sie genau genommen die Schlüsselfigur des Films ist.
Ian Holm - vor allen Dingen bekannt aus dem ersten Herr der Ringe Teil - zeigt auch eine gute Leistung als Andrews Vater, ein Teil seiner guten Szenen sind aber nur auf der DVD im nichtverwendeten Material zu sehen.

Weiterhin sind die Kostüme und Kulissen sehr gut ausgewählt worden und machen den Film wirklich glaubwürdig. Die Kleinstadt in New Jersey ist nahezu perfekt und die Kostüme sind so gut, dass sie im Endeffekt nicht weiter auffallen. Man nimmt sie einfach so an wie sie sind, da es sehr realistisch gestaltet ist.

Unbedingt eingehen möchte ich auch noch auf die Musik im Film. Diese ist sehr ruhig und es sind wirklich ein paar sehr gute Stücke dabei. Anders als bei den meisten Filmen lohnt sich bei Garden State auf jeden Fall ein Kauf des Soundtracks, da die Stücke auch eigenständig sehr klasse sind wenn man solche Art an Musik mag.
Testhören kann man so nebenbei auf der internationalen Website des Films: http://www2.foxsearchlight.com/gardenstate/

Im Film gibt es weiterhin viele lustige Stellen, die allerdings von einem sehr eigenwilligen Humor zeugen und nicht unbedingt so "massenbegeisternde Schenkelklopfer" sind. Ungefähr so kann man es auch für den ganzen Film sagen. Es wird sicher Leute geben die einfach keine Ader für den Film haben und ihn einfach nur langweilig und doof finden, aber wer auch nur einen/eine der SchauerspielerInnen oben mag, wird den Film auch auf jeden Fall mögen.

Insgesamt muss man interessanter Weise auch sagen, dass der Film zwar ein Happy End hat, man aber nicht komplett glücklich, fröhlich aus dem Film geht, sondern eher in betretener Stimmung sein wird. Mir persönlich gefällt das ganz gut und ich denke daher, dass der Begriff Tragik-Komödie den Film echt ganz gut widerspiegelt und außerdem hilft es dem Film auch dabei nicht gegen Ende kitschig zu werden.

Ich kann für mich sagen, dass der Film mich insgesamt mehr gefesselt und angesprochen hat, als viele Blockbuster, die 2005 im Kino liefen (wie z.B. Star Wars III, King Kong etc.). Auch wenn ich den Film ja streng genommen erst 2006 gesehen hab ;) .

*DVD-Ausstattung*
So, jetzt komme ich zur DVD. Sie ist wie gewöhnlich in einer DVD-Hülle verpackt, hat ein schönes Cover (siehe Bilder) und einen informativen Klapptext, bzw. eine allgemein nett gestaltete Rückseite. Das innere der Hülle ist allerdings etwas enttäuschend. Es ist nur die DVD drinnen, sonst gar nichts und der Hintergrund ist nicht mit einem schönen Motiv des Films sondern mit Werbung gepflastert...

Der Inhalt der DVD, also der Scheibe an sich hingegen, ist wirklich klasse! Man findet auf der einen Scheibe fast mehr Extras, als auf manchen 2 DVDs-Sets, die mit einer Bonus-DVD werben. Das Menü ist passend zum Film gestaltet und es stehen direkt 4 Sprachen (!) in 5.1 Soundqualität zur Verfügung. Dazu gibt es die Menüs und Untertitel in ca. 15 Sprachen! Das ist einfach sehr stark und besonders die englische Tonspur kann man sich auch als Deutscher gut mal angucken.

Zu den Extras zählen zunächst einmal zwei verschiedene Audio-Kommentare über den Film. Diese kann man einschalten und sie dann mit dem Film gucken. Da die Darsteller aber natürlich Englisch sprechen, gibt es deutsche Untertitel ... einen Kommentar zu dem Film zu synchronisieren wäre ja auch vollkommener Quatsch.
Am besten gefällt mir der Kommentar mit Zach Braff und Natalie Portman. Man erfährt sehr viele interessante Details, für die es sich wirklich lohnt den Film noch mal anzugucken. So zum Beispiel das Braffs echte Highschool in dem Film zu sehen ist oder wo sie gedreht haben, was Natalie Portman mag usw...
Der zweite Kommentar ist auch gut, aber nicht so unterhaltend wie ich finde, hier erzählen Braff und einige Crew-Mitglieder was über den Film.

Dazu gibt es ein Making-Of, was mit 30 Minuten wirklich gut gemacht ist und auch nicht irgendwie langweilig wird, sondern sehr spannend ist. Außerdem sehr spannend sind die "nicht verwendeten Szenen", da es davon sehr viele und gute gibt, weil Braff bei seinem Debüt lieber zuviel als zuwenig Material zum Schneiden haben wollte...
Obendrauf gibt es dann noch die Pannen vom Dreh und eine kurze Werbung für den Soundtrack - alles in Allem lohnt sich der DVD-Kauf also auch wenn man den Film an sich schon kennt...

*Technische Informationen*
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# DarstellerInnen: Zach Braff, Natalie Portman, Sir Ian Holm
# Regie: Zach Braff
# Musik: Chad Fisher
# Format: Dolby, Surround Sound, PAL
# Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) Italienisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
# Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Griechisch, Arabisch, Bulgarisch, Rumänisch, Slowenisch, Kroatisch
# Bildformat: 16:9, 2.35:1
# DVD Erscheinungstermin: 29. September 2005
# Produktion: 2003

*Fazit*
Der Film ist absolut das Beste, was ich seit langem an aktuellen Filmen gesehen hab und daher gibt’s von mir 5 Sterne. Das der Film insgesamt eher unbekannt ist, ist wie ich finde sehr schade und vielleicht kauft ihn sich einer von euch ja ... würde mich freuen!

Danke fürs Lesen und Bewerten.
Erstveröffentlichung für Yopi.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 29.01.2006
Für Hinweise auf Filme abseits des Mainstream bin ich stets dankbar - insbesondere dann, wenn sie so trefflich formuliert sind wie dieser. Beste Grüße vom Gemeinwesen.
Ibizagirl1977
Ibizagirl1977, 31.01.2006
mal sehen,hört sich auf jeden Fall interesant an Liebe Grüße Sonja
AngelikaBS
AngelikaBS, 31.01.2006
Danke für Deine Lesung! Liebe Grüße von Angelika :-
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Sam (Portman) und Andrew (Braff)
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Dutcherl

Ein wunderschöner Film

ein Testbericht von 2006-01-18 19:42:42 vom 18.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: so ziemlich alles...
Nachteile/Kritik: quasi nichts
Garden State
Tragikomödie, USA 2004

Laufzeit: ca. 102 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

Regie & Drehbuch:
Zach Braff
Darsteller:
Natalie Portman, Zach Braff, Kenneth Graymez, Peter Sarsgaard, Ian Holm

Inhalt
Andrew Largeman (Zach Braff) ist ein erfolgloser Schauspieler und kellnert nebenher. Viel Sinn sieht er in seinem Leben nicht und damit abgeschlossen hat er im Grunde auch schon, als er einen Anruf von seinem Vater Gideon (Ian Holm) erhält. Seine Mutter ist gestorben. Also macht er sich auf die Heimreise und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Andrews monotones Leben nimmt eine Wende, als er die aufgeweckte, aber notorische Lügnerin Sam (Natalie Portman) kennen lernt. Meinung
Wer hätte das gedacht? Ein mit bescheidenen Mitteln realisierter Independentfilm gelingt es, vom Sockel zu hauen, ohnehin schon hohe Erwartungen zu überbieten und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Jede andere Bezeichnung als Meisterwerk würde dieser Tragikomödie nicht gerecht werden. Bei "Garden State" handelt es sich um ein waschechtes Feel-Good-Movie und das auf allerhöchstem Niveau.

Zach Braff weist Qualitäten auf, die hätte ihm kaum ein Brancheninsider der Welt zugemutet. Als Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion überzeugt er auf ganzer Linie und keines dieser wichtigen Bereiche fällt gegenüber dem anderen ab. Jawohl, er kann ausnehmend gut schauspielern und das Drehbuch, es strotzt nur so vor liebenswerten, kuriosen, emotionalen und witzigen Details. Die größte (positive) Überraschung ist aber zweifelsohne, wie sicher Braff das Regiehandwerk versteht. Scheinbar ohne weiteres werden wundervolle Bilder auf Zelluloid gezaubert, die den grandiosen Drehbucheinfällen voll und ganz gerecht werden. Sie betören, versetzen in Staunen und kreieren eine unglaubliche, dichte Atmosphäre. Da hat die gesamte Crew hinter den Kulissen, seien es Kameramann, Ausstatterin, Cutter oder Beleuchter usw., wirklich ganze Arbeit geleistet.

Der exzellenten Regie und Inszenierungskunst stehen die weiteren Darstellerleistungen in nichts nach. Peter Sarsgaard überzeugt als zugedröhnter, aber liebenswerter Jugendfreund und Faulpelz, während Natalie Portman einmal mehr unter Beweis stellt, dass sei eine der talentiertesten Jungdarstellerinnen Hollywoods ist. Mühelos mimt sie das sympathische Mädchen von nebenan, ein Mädchen allerdings, mit Problemchen und Macken. Der Betrachter schließt sie sofort ins Herz, wie all die anderen skurrilen und liebenswerten Figuren aus "Garden State".

"Garden State" ist gleichermaßen lebensnah wie verträumt weltfremd. Und das muss im vorliegenden Fall kein Widerspruch sein. Präsentiert werden große und kleine Wahrheiten, eingebettet in einer bezaubernden Idylle, die die Härte des Lebens aber nicht ausschließt. Beispiellos. In jener Hinsicht erinnert "Garden State" am zwar völlig anderen, aber auch sehr guten "Aus der Mitte entspringt ein Fluss", dessen unschuldiger Charme die (harten) Tatsachen des Lebens nicht ausgeschlossen hat. So verhält es sich bei "Garden State". Die Atmosphäre ist unschuldig, schön, aber nicht unangebracht realitätsfern. Sicherlich, die Jugendlichen in "Garden State" proben ihre Grenzen, Drogen und "erotische" Flaschendrehspiele gibt es auch, aber "Garden State" deutet nur an, bleibt angenehm zurückhaltend und verklärt den "diesen jugendlichen Leichtsinn" keineswegs. Porträtiert wird im Großen und Ganzen eben nur das, was vielen jungen Erwachsenen sehr bekannt vorkommen dürfte. Die Grundaussage ist einfach, lebensbejahend und moralisch auf hohem Niveau. Anerkennenswert.

Der hintergründige Humor ist vielseitig. Situationskomik und eine gewisse Form von Slapstick sind genauso anzutreffen wie pointierter Wortwitz. In dieser Hinsicht lebt "Garden State" von seinen extravaganten Einfällen mit einer beispielhaften Liebe zum Detail. Auch Sarkasmus lässt sich finden, doch jener schmerzt nicht, sondern wirkt stets angebracht. "Garden State" tut niemanden weh, erscheint deswegen aber keineswegs zwanghaft politisch korrekt - im Gegenteil.

"Garden State" ist ein Muss. Im Rahmen der bewusst gepflegten und gebrochenen Klischees innovativ und bezaubernd wie schon lange kein Film mehr, darf und kann er jeden Zuschauer berühren und lädt gleichermaßen zum Mitlachen und Mitweinen ein. In allem bleibt "Garden State" hoffnungslos ehrlich und romantisch. Ein wunderschöner Film. Dieser sollte wahrlich niemand verpassen. Das intelligente Werk ist wie das Leben selbst: Aufregend.

Fazit
Die diversen Vorschusslorbeeren und der phänomenale Ruf sind angebracht. "Garden State" vermag höchsten Erwartungen gerecht zu werden und sie gar zu übertrumpfen. Ein wunderbares, brillantes Filmjuwel.

[10/10 Punkten]

(c) René Malgo
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
sindimindi
sindimindi, 18.01.2006
sh - überzeugende Filmbesprechung, eines Filmes, der mir gänzlich unbekannt ist...- LG, Roland
Lotosblüte
Lotosblüte, 18.01.2006
Kannte ich echt nicht, muss ich mir merken... lg
henna82
henna82, 29.01.2006
muss ich wohl ma gucken, wa?
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eyes2602

Einer der schönsten Filme seit langem!

ein Testbericht von 2006-01-17 17:33:31 vom 17.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: klasse Schauspieler, wunderschöne Bilder, lustig und tragisch zugleich...
Nachteile/Kritik: -
"You know that point in your life when you realize that the house that you grew up in isn't really your home anymore? All of the sudden even though you have some place where you can put your stuff that idea of home is gone" Filmzitat

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Kurze Zusammenfassung der Story:

Andrew Largeman (Zach Braff) kehrt nach neun Jahren zurück nach Hause, da seine Mutter gestorben ist. Er vergießt keine Träne über ihren Tod, denn er nimmt schon seit seiner Kindheit Antidepressiva. Er geht wie in Trance durchs Leben. Doch das soll sich jetzt ändern. Andrew hat seine Medikamente abgesetzt und begibt sich auf einen Selbstfindungstrip in seine Vergangenheit. Er trifft auf eine seltsame Verwandtschaft und alte Freunde. Außerdem lernt er die etwas verrrückte und krankhafte Lügnerin Sam (Natalie Portman) kennen in die er sich verliebt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Genre: Drama, Comedy, Romance

FSK: ab 12

Länge: 102 Min.

Land: USA, 2004

Regie: Zach Braff

Drehbuch: Zach Braff

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~

Infos zum Cast:

~ Zach Braff
als Andrew Largeman
Geb. am 06.04.1975 in South Orange, New Jersey, USA. Zach ist den meisten wahrscheinlich als Dr. John "J.D." Dorian aus der Serie Scrubs bekannt. Für Garden State hat er nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern auch Regie geführt. Demnächst leiht er seine Stimme einem Küken im Film "Chicken Little".

~ Ian Holm
als Gideon Largeman
Geb. am 12.09.1931 in Goodsmayes, Essex, England, UK. Bekannt aus Filmen wie "Alien", "Frankenstein", "Das Fünfte Element", "Lebe Lieber Ungewöhnlich" und "The Day After Tomorrow". Viele kennen ihn aber auch als "Bilbo Baggins" aus "Der Herr der Ringe".

~ Peter Sarsgaard
als Mark
Geb. am 07.03.1971 in Scott Air Force Base, Illinois, USA. Peter wurde bekannt mit Filmen wie "Dead Man Walking", "Boys Don`t Cry", "Shattered Glass" und neben Kate Hudson in "Der verbotene Schlüssel".

~ Natalie Portman
als Sam
Geb. am 09.06.1981 in Jerusalem, Israel. 1994 gab Natalie ihr Debut neben Jean Reno in "Leon - Der Profi". Danach folgten weitere Filme wie z. B. "Beautiful Girls", "Cold Mountain" und "Closer". Weiterhin spielte sie die Rolle der Königin/Sen. Padme Amidala in den drei neuen Star Wars Filmen.

~ Method Man
als Diego
Geb. am 01.04.1971 in Staten Island, New York, USA. Er ist Mitglied des Wu-Tang Clan. Er hat neben der Schauspielerei auch Songs zum Soundtrack für Filme wie z. B. "The Fast and the Furious", "Save the last Dance" und "Shaft" beigesteuert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Soundtrack:

&quo t;Don`t Panic" von Coldplay
"Just Don`t Think I`ll Ever Get Over You" von Colin Hay
"Blue Eyes" von Cary Brothers
"Fair" von Remy Zero
"One Of These Things First" von Nick Drake
"The Only Living Boy in New York" von Simon & Garfunkel
"Such Great Heights" von Iron And Wine
"New Slang" von The Shins
"Caring Is Creepy" von The Shins
"Let Go" von Frou Frou
"Lebanese Blonde" von Thievery Corporation
"In The Waiting Line" von Zero 7
"Winding Road" von Bonnie Somerville

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Meinung/Fazit:

Ich hab den Film schon vor einer Weile auf englisch gesehen und war begeistert. Der Film ist lustig und tragisch zugleich. Die Geschichte ist wunderschön erzählt und man fühlt wirklich mit den Charakteren.

Zach Braff , bekannt aus der Pro7-Serie Scubs, zeigt sich hier als Multitalent. Er hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und auch noch selbst die Hauptrolle übernommen. Auch Natalie Portman war nie besser.

Die Chemie zwischen Natalie und Zach stimmt einfach von Anfang an. Nicht umsonst waren die beiden 2005 für "Best Kiss" bei den MTV Movie Awards nominiert.

Auch wenn die Story sich auf den ersten Blick nicht neu und spannend anhört, ist der Film doch etwas außergewöhnliches. Zach Braff hat ein gutes Auge für wunderschöne Bilder und der Soundtrack passt immer super in die Szenen.

Besser gehts nicht!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
jenny123
jenny123, 15.04.2006
lg, Jenny123
AngelikaBS
AngelikaBS, 17.01.2006
Sehr schön beschrieben! Liebe Grüße von Angelika
Zzaldo
Zzaldo, 08.01.2007
ein sh von mir für Dich. LG Stephan
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amedee

Der schönste Film des Sommers

ein Testbericht von 2005-07-08 18:11:01 vom 08.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Schauspieler, Kamera, Handlung...
Nachteile/Kritik: ___
Dieser Bericht ist über den Kinofilm, nicht über die DVD-Version. Ich wollte ihn aber noch einstellen solange der Film noch aktuell ist und habe ihn deshalb in diese Rubrik gestellt.

Ich schreibe diesmal Film namens „Garden State“. Ich habe ihn mir angesehen, weil ich vorher gute Kritiken gelesen hatte und Natalie Portman als Schauspielerin sehr gerne mag.
Ich habe nicht vor, hier jede Kleinigkeit auseinanderzunehmen, sondern möchte nur ganz subjektiv einen kleinen Einblick in den Film geben. Ich bitte darum, es mir nicht übel zu nehmen!

Andrew reist zum Begräbnis seiner Mutter. An dem Tod seiner Mutter ist er in gewissem Sinne mit schuldig, obwohl er neun Jahre lang nicht mehr zu Hause war. Durch einen unglücklichen Zufall ist seine Mutter dadurch, dass er sie als kleiner Junge geschubst hat, querschnittsgelähmt und dadurch wiederum tödlich verunglückt. Sein Vater, ein Psychiater, hat ihm deswegen die unterschiedlichsten Pillen verschrieben. Das Verhältnis der beiden ist nicht ganz gesund und auch eine Aussprache muss noch erfolgen.
Also ist er nun zurück in New Jersey, wo er aufgewachsen ist und trifft dort jede Menge alter Bekannter wieder. Außerdem trifft er bei einem Arztbesuch noch auf Sam, eine zwanghafte Lügnerin. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas Besonderes.

Wirklich etwas passieren tut im ersten Teil des Films nicht, denn die Hauptfigur scheint wie gelähmt und verfolgt nur mit den Augen das Leben um ihn herum, ist aber völlig teilnahmslos. Meine Freundin kramte ihr Handy heraus, stellte es auf lautlos und begann Snake zu spielen. Ich aber saß schon in dieser ersten Phase des Films wie gebannt in meinem Sessel. Hier lebt der Film wirklich von seinen Bildern, die zwar manchmal etwas zusammenhanglos erscheinen können, aber großartige Aufnahmen sind. Ich genoss einfach die Stimmung, die heraufbeschworen wurde, auch wenn teilweise eine so traurige Komik aufkam, dass ich fast laut auflachen musste.

Zach Braff, der auch Regie führte, spielt die Hauptfigur Andrew. Ich finde, dass er den apathischen Menschen, der zuerst kaum Emotionen zeigt, wunderbar verkörpert. Ein bekanntes Hollywood-Gesicht wäre hier völlig deplatziert. Ich habe versucht, mir irgendjemanden in dieser Rolle vorzustellen, was aber wirklich nicht klappt.

Ian Holm spielt den Vater von Andrew. Nach einigen Minuten fiel mir auf, dass das ja eigentlich Bilbo Beutlin war und war erst mal völlig verwirrt deshalb. Aber er spielt wirklich großartig und sorgt für einige der komischsten Szenen, indem er die Art vieler älterer Menschen gnadenlos parodiert ohne ein einziges Mal platt zu wirken.

Mit dem Erscheinen von Sam kommt dann etwas Bewegung in den Film und wie sollte es anders sein, es entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung zwischen den beiden. Andrew lernt Sams skurrile Familie kennen. Sam ist ganz anders als er, quirlig, fröhlich und sehr eigen. Das alles könnte sich nach einer ganz normalen Filmbeziehungskiste anhören, ist aber anders als alles was man von einer Komödie erwartet. Der Film zielt niemals ganz platt auf die Lacher der Zuschauer, sondern bleibt auch in komischen Szenen immer irgendwie poetisch. Das hängt auch mit der Kameraführung hin, die wunderschöne Bilder festhält und sie wie zerbrechliche Geschenke an den Zuschauer weiterzugeben scheint.

Sam wird gespielt von Natalie Portman. Sie war der Grund für mich in diesen Film zu gehen, denn ich liebe einfach alles an ihr, die Art wie sie in ihre Figuren schlüpft, sie mit Leib und Seele spielt und trotzdem immer ein bisschen über den anderen zu schweben scheint. Und hübsch ist sie auch noch… Sam wird durch sie eine Figur, die man wirklich lieb gewinnt.

Zu sagen bleibt noch, dass dieser Film den vielleicht schönsten Filmkuss beinhaltet, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich glaube nicht, dass ich damit zuviel verrate, denn auch mir war vorher klar, dass sie sich küssen würden, aber umgehauen hat es mich trotzdem.

Unterstützt wird der ganze Film noch von der ruhigen sehr gitarrigen Musik, die niemals aufdringlich wird und trotzdem jede Stimmung verstärkt. Identifizieren konnte ich davon nur Coldplay, aber auch der Rest geht in diese Richtung.

Ich habe in diesem Film leise gelacht, ein bisschen geweint und war fasziniert von den Bildern, die er zeigte. Als ich mit meiner Freundin aus dem Kino ging, fing sie sofort an zu schimpfen was das denn für ein schrecklich langweiliger handlungsloser Film sei. Ich konnte und kann sie nicht verstehen, denn ich bin immer noch ganz hingerissen. Aber er scheint nicht etwas für jeden zu sein. Es ist ein Independentfilm ohne die üblichen Hollywoodschönlinge, Richard-Gere-Affengesichter (entschuldigt bitte…), ohne schmalzige Musik, er ist romantisch ist ohne kitschig zu sein und blickt so liebevoll auf seine Figuren, dass man das Kino ganz verzaubert verlässt. Gleichzeitig ist er manchmal herrlich unkorrekt, die Dialoge sind völlig ungeschönt (ohne derb zu sein, mehr nüchtern und sehr natürlich) und voll von skurrilen Figuren. Ich denke, dass ich ihn mir noch einmal in der Originalversion anschauen werde, denn das einzige was gestört hat war die manchmal etwas nervige Synchronstimme von Natalie Portman. Nicht allen wird der Film gefallen, aber es gibt schon viel zu viel Einheitsbrei und solche melancholisch-komischen Filme tuen einfach gut. Freunde anrufen, die ähnliche Filme mögen, ein Kino mit gemütlichen Sesseln aussuchen und reingehen!
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