Hallo lieben Leser und Leserinnen! Über eine schöne blühende Pflanze berichtet ich heute. Und zwar der Hibiskus. (Hibiscus Sinensis aus dem Lexikon) Der Hibiskus, auch Roseneibisch genannt, gehört zu Malvengewächse. Es gibt sehr viele verschiedenen Sorten und zwar 300 von denen. Durch verschiedenen Kreuzungen kam Hibiskus heraus. Bei uns steht er im Haus oder auch Wintergärten. Hibiskus wird auch als Tee oder Gemüse verwendet. Also auch eine Nutzpflanze.
Wegen seiner vielen farbenreichen Sorten ist der Hibiskus zu einer beliebten Zimmerpflanze geworden. Die einzelnen Blüten sind zwar sehr kurzlebig, es bilden sich jedoch laufend neue Knospen aus. Diese tropische Pflanze wächst als aufrechter Strauch oder kleiner Baum. Sie eignet sich bestens als Solitär in einem Wintergarten. Im Freien sollte der Hibiskus sonnig, aber regen- und windgeschützt stehen.
Die Blätter sind dunkelgrün, oval und haben ca. 3-5 cm lange Stiele. Die Blätter selber sind ca. 5-7 cm lang und 2-3 cm breit. Die Ränder sind gezahnt. Bei mir sind die trichterförmigen Blüten bisjetzt 10 cm groß und haben schon gelbe Staubgefäße.
Normalerweise sind die Blüten der reinen Art immer rosarot , aber es blühen auch die Hybrid-Sorten, die dann weiß, gelb , lachs, rot oder sogar zweifarbig sind.
Um lange Freude am Hibiskus zu haben, sollte man schon beim Einkauf darauf achten, dass er viele Knospen, frische Blätter und kräftige Triebe hat. Nach der Winterruhe sollte man die Triebe auf 15 cm Länge kürzen, um die Ausbildung neuer Triebe anzuregen. Wenn der Hibiskus besonders buschig wachsen soll, kürzen Sie vor allem bei den jungen Pflanzen regelmäßig die Spitzen.
Beim Hibiskus ist sehr empfindlich. Wenn sich der Lichteinfall häufig ändert dann können die Knospen faulen und abfallen. Es kann auch sein, dass sie zu viel kaltes Wasser gegossen haben. Der Hibiskus ist auch sehr nährstoffbedürftig. Wählen Sie darum auch große Pflanzgefäße und eine nährstoffreiche Blumenerde. Am besten ist eine Mischung aus lehmiger Rasenerde, Lauberde und alter Misterde zu gleichen Teilen. Junge Pflanzen muss man jedes Jahr im Frühjahr neu eintopfen, ältere Pflanzen seltener.
Was kann man tun, wenn der Hibiskus stattlich herangewachsen ist und Sie keinen größeren Topf zur Verfügung haben? Sie können den Hibiskus austopfen und die Wurzeln rundherum leicht beschneiden. Nun können Sie die „verkleinerte Pflanze mit neuer Erde wieder in den gleichen Topf setzen. Im großen Kübel kann die Pflanze auch 1,5-2m Höhe erreichen, wenn man es will.
Zur Zeit des Hauptwachstums sind normale Raumtemperaturen geeignet. Während der 2-3 monatigen Winterpause sollte man die Temperatur auf etwa 12-16*C senken.
Der Hibiskus braucht auch einen sehr hellen Standort und verträgt sogar direktes Sonnenlicht. Normale Luftfeuchtigkeit von ca. 60% sind ausreichend. Während der Wachstumsphase sollte man regelmäßig gießen, ohne dass die Pflanze staunaß steht. Während der Ruheperiode wird nur so viel gegossen, dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Düngen Sie von Austriebsbeginn bis Mitte August wöchentlich mit einem kalireichen Flüssigkeitsdünger. Zur Überwinterung in einen hellen Raum stellen und regelmäßig mit weichem Wasser besprühen. Das Wachstum ist mäßig , also nicht so schnell und nicht so langsam.
Zu Krankheiten: Es könne weiße Fliegen auftreten. Sie saugen an der
Blattunterseite. Die Blätter vertrocknen und fallen schließlich ab. Vertreiben sie den Schädling, indem Sie die pflanze mit Seifenlauge abspülen und sie an einen kühleren Ort stellen. Es können auch Blattläuse auftreten, aber nur wenn der Hibiskus zu trocken steht. Besprühen Sie die Pflanze mehrmals mit Seifenlauge oder sammeln Sie die Blattläuse einfach ab. Bei starkem Befall sollte ein biologisches Insektizid. Es könne auch Wolläuse auftreten, wenn Sie watteartige Auscheidungen entdecken. Sie saugen den Pflanzensaft aus. Entfernen sie die Kolonien mit einem in Alkohol getränkten Wattebausch und erhöhen sie die Luftfeuchte. Das wars, jetzt müssen sie nemer kommen.
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Dem Pharao blüht was
ein Testbericht von Tut_Ench_Amun2003-08-18 12:51:35vom 18.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Sieht toll aus WENN er denn mal blüht, mag viel Sonne und hohe Temperaturen - lässt sich vom Pharao übelst beschimpfen ;-)...Nachteile/Kritik: Pflegeintensiv und berührungsempfindlich
Und weiter gehts mir einer neuen Folge von Grünen Daumen des Pharaos und seinem schmucken Tempelbewuchs. Nach dem Dauerbeschuß von Iris’ Rosenwahn ist es nun langsam mal an der Zeit gnadenlos zurückzuschlagen, auch Merkwürden hat was rosenmäßiges aufzufahren: Den Hibiscus oder auch (Rosen-)Eibisch. Diese Strauchpflanze ist ein schrulliger Vertreter, sofern man bei einer Pflanze davon sprechen kann, doch diese Eigenschaft passt ja irgendwie ganz gut zu mir *g*. Anschaffungsgrund war aber nicht irgendein Anfall von plötzlichem Rosenwahn, sondern ist eher praktisch motiviert gewesen. Der Dach-Tempel des Pharaos ist sehr hell und im Sommer geradezu unerträglich warm, nicht viele Gewächse kommen auf diese Umgebungsbedingungen klar. Ich brauchte noch etwas für meinen Couchtisch direkt unter dem (schrägen) Wohnzimmerfenster, wo dummerweise die Sonne tagsüber lange drauf scheint. Demnach brauchte ich eine lichthungrige Pflanze, denn immer nur Kakteen is’ ja auch irgendwann mal langweilig. Ein großer, dekorativer Eyecatcher sollte es sein, um diese tote Ecke endlich zu füllen...
Der Steckbrief
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Name: Hibiscus (Varietät: „Syriacus“)*
Deutsche Synonyme: Hibiskus(-Busch), (Rosen-)Eibisch (Varietät: „ rosa-sinensis“) auch China Rose (Varietät: „rosa-chinensis“), insgesamt etwa 300 bekannte Arten.
Gruppe: Malvengewächse (Moraceae)
Heimat: China, Ostindien
Blüte- und Wuchszeit: März – Oktober (Varietäten ganzjährig)*
Wuchshöhe: je nach Unterart von 30 cm bis zu 2 m
Standort: Hell, Sonnig ohne Zugluft – Standort nicht verändern!
Düngung: Blütezeit - 1 x in der Woche mit Flüssigdünger
Wurzelform: Ballen / Ast- bzw. Fadenwurzeln
Boden: Humus, Blumenerde, Rindenmulch
Bewässerung: Reichlich, Stauwasser im Übertopf vermeiden!
Überwinterung: 12 – 14° C nicht unterschreiten*
Normaltemperaturen: 14 bis 35 ° C
Topfgröße: von 15 cm bis Kübel-Größe auf der Terrasse/Balkon
Vermehrung: Kopf-Stecklinge
*) Der Syriacus ist die einzige „Winterharte“ Varietät des Hibiscus, die auch in unseren Breiten draußen überwintern kann und diesen Stunt auch überlebt, zudem blühen die kleineren Wohnungs-Arten beinahe ganzjährig und kennen so etwas, wie Überwintern nicht, sofern die Temperatur und Umgebungsbedingungen stimmen.
Rosa Riese – Die Anatomie
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Der Hibiskus wird oft als Eibisch, Rosen-Eibisch oder als „China Rose“ ab ca. 30 cm Höhe im Handel angeboten. dabei hat er biologisch mit einer Rose soviel zu tun, wie der Sägefisch mit’m Hobeln. Beide gehören völlig verschiedenen Familien an, der Hibiscus ist ein Malvengewächs und hat etwa 300 verschiedene Arten aufzuweisen. Die Wildform blüht rosa, Zuchtformen gibt es auch in Gelb, Rot, Apricot und diversen Zwischentönen. Der Hibiscus-Strauch kann in seinem Herkunftsgebiet (China, Vorderasien) bis zu 2 Meter hoch werden, in unserer Gegend erreicht er immerhin noch respektable 1 - 1½ Meter. Die meist verbreitete und etwas kleinwüchsigere (Wohnungs-)Kultur ist die Art „rosa-sinensis“ aber auch der „Syriacus“ wird hierzulande gerne verkauft, dies ist auch die einzige Unterart, die winterfest ist und in der kalten Jahreszeit draußen bleiben kann. Mein Exemplar ist ein Syriacus, mit den charakteristischen rosa Blütenkelchen der Wildform.
Die Blütenkelche des Hibiscus sind trompetenförmig und erinnern stark an die Schalltrichter eines alten Grammophons mit etwas ausgefransten Rändern, sie erreichen im Idealfall einen Durchmesser von gut 10-13 cm. Die samtigen, leuchtenden Kelche sind extrem berührungsempfindlich und werden in diesem Falle von der Pflanze rigoros abgeworfen. Aus ihrer Mitte entspringt ein vorspringender Stempel, die Knospen selbst (bei einer 30 cm messenden Pflanze etwa 3 -
5 Stück - je nach Laune *g*) bilden sich in den Knotenpunkten der Blattachseln, nie 2 am gleichen Ort und über die gesamte Pflanzenlänge verteilt. Das relativ dichte, ausgewachsene Blattwerk ist dunkelgrün (damit meine ich RICHTIG dunkel, fast schwarzgrün). Das einzelne Blatt hat entfernte Keilform und ist dem einer Birke nicht unähnlich, lediglich geringfügig größer und einen Tick gezackter, zudem wirkt es robuster bzw. fleischiger. Verkauft wird ein einzelner Hibiscustrieb entweder mit seinen (Ast-)Wurzeln im Ballen oder direkt fix und fertig eingetopft. Der gummiartig/flexible Mutter-Stamm hat anfangs etwa 5 mm Durchmesser und eine leicht holzige, ziemlich glatte Oberfläche.
Rosarote Zeiten – Die Pflege
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Die ersten Probleme fangen schon direkt nach dem Kauf an: Der Hibiskus ist ein kleines Trinchen-rühr-mich-nicht-an, er hasst Ortswechsel und wenn im Laden auch noch die schönsten Blütenkelche zu sehen waren, so könnt ihr ziemlich sicher sein, dass er die zuhause angekommen und sobald ihr ihn aus seiner Transportfolie gepellt habt, euch erstmal wahrscheinlich alle Blüten entgegen rieseln. Ängstliche Naturen seien beruhigt, das ist vollkommen normal und gibt sich innerhalb weniger Tage, das heißt: wenn dem Herrn der neue Standort auch genehm ist. Damit haben wir eine erstklassige Überleitung zum Standort, der sollte hell und sonnig sein, das prädestiniert ihn für die Fensterbank oder den Balkon/Terrasse. Halbschatten geht zur Not auch noch soeben, ist aber nicht wirklich seine Welt. Pralle Mittagssonne ist dennoch nicht ganz nach seinem Geschmack, kann er aber verdauen, falls es nicht tagelang brütend heiß ist (so wie jetzt *g*). Meiden sollte man starke Zugluft, denn - wir erinnern uns - bei Berührung schmeißt der kleine Lump seine Blüten wech, ein kräftiger Luftzug wird von ihm auch als Berührung registriert und...naja, man kann sich denken, was dann passiert ;-)
Etwas robuster ist der auch in europäischen Gefilden im Winter überlebensfähige var. syriacus, der ist zwar ebenfalls ein Weichei, was Standort und Pflegebedingungen angeht, treibt aber schneller neue Blüten und ist nicht ganz so eine Mimose, wenn mal ein wenig Wind geht. Trotzdem gleicht das erfolgreiche Blühen lassen eines Hibiscus oft einem Lotteriespiel oder einer okkulten Wissenschaft, hat man es denn mit viel gutem Zureden und einschließen ins Nachtgebet geschafft, dass der Halunke sich wohlfühlt, sollte man sich hüten die Kelche voller glücklichem Hurra-Geschrei zu berühren und vor lauter Freude mit dem Topf fest ans Herz gedrückt durch die Bude zu rennen (Denkt an den Standortwechsel *g*). Wer Haustiere hat, sollte auch sie versuchen davon zu überzeugen besser nicht mit den tollen neuen Blüten zu zocken oder dran zu schnüffeln. Kaum hat man sich umgedreht spuckt der kleine Drecksack einem nämlich die farbenfrohen Kelche demonstrativ vor die Füße *uuuargh*. Freut euch still und leise, stört ihn nicht, lobpreiset ihn (heimlich)...aber packt ihn nicht an. An dem Kelchen gibt’s übrigens auch nichts zu riechen, kann ich euch hiermit hoch und heilig versichern - Neugier hin oder Her: lasst es!... ;-)
Die Gießerei erreicht biblische Züge, manchmal komme ich mir vor, wie weiland Johannes der Täufer, als er halb Israel den Jordan über die Birne gegossen hat: Der Hibiskus ist ein Schluckspecht. Im Gegenzug kommt er aber auch mir niedriger Luftfeuchte ab etwa 45% rel. aus, ein Tribut seiner fleischigen Blätter, die dort Wasser speichern können. Vermeiden sollte man, dass sich überschüssiges Stauwasser im Übertopf sammelt, dann beginnen die Wurzeln zu faulen - wer also meint den durstigen Hibiskus überlisten zu können, indem er einfach nach dem Motto „Viel hilft viel“ den Topf einmal in der Woche flutet, kann damit rechnen, dass sich bald schon braun-gelbe Blätter bilden. Das gleiche Symptom zeigt sich übrigens auch bei zu wenig Wasser. Der olle Genießer will jeden Tag eine wohldosierte Portion Wasser bekommen - nicht zu viel und nicht zu wenig...und lauwarm bitteschön *g*. Gedüngt wird in der Blütezeit (die meisten Arten, so auch mein Syriacus von März bis Oktober) jede Woche mit einem beliebigen, flüssigen (!) Blühpflanzendünger. Um ein Verbrennen der Wurzeln zu verhindern verdünnt man Dünger nach Vorschrift und daran hält man sich auch tunlichst. In den Herbst- / Wintermonaten reicht die gleiche Dosis einmal im Monat, das hängt aber von der jeweiligen Unterart ab.
Getrocknete Hibiskusblüten werden in der Volksmedizin gerne in Tee-Form verzehrt und sollen als „Malven-Tee“ oder „Hibiskus-Tee“ positiven Einfluss auf dem Magen-Darm Trakt haben. Als homöopathisches Mittel eingestuft fehlt dafür aber bisher der medizinische Beweis über diese Wirkung, allerdings hat man hohen Ascorbin-Gehalt (sprich: Vitamin C) in Form von Zitronensäure nachweisen können, das ist ja immerhin schon mal was *g*. Allergiker aufgehorcht! Auch hierzulande sind viele Menschen gegen einige Eibisch-Arten allergisch, die Haupt-Pollenflugzeit liegt beim hier überwinterungsfähigen Hibiscus rosa-sinensis syriacus Anfang Juni bis gegen Ende Juli und erstreckt sich nicht auf die gesamte Blühzeit. Ich war bis vor etwa 5 Jahren gegen Eibisch hochgradig empfindlich, was mein Körper mit erhöhter Histaminausschüttung quittierte...aus unerfindlichen (aber höchst erfreulichen) Gründen hat sich das gelegt und ich kann diese schöne Pflanze auch in der Wohnung kultivieren ohne gleich mit geröteten Rhesus-Augen in Tränen auszubrechen oder dass mir der Schnodder gleich literweise aus der wunden Nase läuft *igittigitt*...Die Pharmaindustrie möge mir verzeihen, zumindest in diesem Fall benötige ich nicht länger ein großkalibriges Anti-Allergikum ;-)
Rosenkavalier – Das Fazit
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Teuer sind zumindest die Syriacus Varianten nicht, sie liegen bei circa. 6 Euronen pro Topf, wobei man natürlich wieder darauf achten sollte, dass der Bursche auch schon vor’m Kauf gesund aussieht. Fehlende Blüten sind leicht zu verschmerzen, doch bräunlich-gelbe Blätter sind dickes Pfui-Pfui. Man kann über den Rosen-Eibisch sagen, was man will - zum Beispiel, dass er ziemlich launisch ist und kein einfacher Kamerad, was das Blühen angeht - doch gerade solche Momente, WENN er denn mal blüht (jetzt gerade hat er einen schönen, leuchtenden Riesenkelch ausgebildet *stolz*) entschädigen für den Aufwand diese Pflanze gut zu versorgen. Falls dann auch noch an möglichst vielen Knoten und Achseln feine zart-grüne Blätter sprießen, ist buchstäblich alles wieder im grünen Bereich. Die Standortsuche kann so manches Mal etwas dauern, doch der Hibiscus „sagt“ einem schon, wo’s ihm genehm ist und wo nicht, das kriegt man sehr schnell spitz. Der olle Verbrecher ist meine einzige Pflanze die auch morgens mal ein herzliches (nicht bös’ gemeintes) „Na Drecksack?“ zu hören bekommt... geschadet hat’s, wie ich anhand der dicken rosa Blüte sehe, nicht ;-)
Grundsätzlich gilt: Hell, Heller am Hellsten und eifrig gießen. Wenn man ihn dann nicht betatscht (besonders die Blüten nicht) klappt's auch mit dem dekorativen Aussehen. Beschneidung in den Herbst/Wintermonaten sorgt für Eindämmung der Wuchshöhe und kann dazu benutzt werden Ableger zu ziehen. In einem kleinen Topf mit etwa 15 cm Durchmesser ist sein Bestreben allzu groß zu werden sowieso etwas gehemmt – anders, wenn man ihn draußen in einen Kübel pflanzt, dann wird der Hibiscus (bei guter Pflege und gutem Zureden) verdammt hoch. Abzüge gibt es für den Zirkus den man veranstalten muss, damit sich der Gauner denn auch wohlfühlt und seinen Hang zu theatralischem Abwerfen der Kelche plus der eventuellen Allergiegefahr. Das macht unterm Strich immer noch ein sattes GUT und eine Empfehlung für alle, die den Aufwand nicht scheuen, jedoch mit wunderschönen Blüten belohnt werden möchten. 4 Sterne...*seufz*...wenn das Biest mal soviel Blüten gleichzeitig zeigen würde... ;-)
SoLong
Der Hibiscus-Beschimpfer-Pharao
Warnhinweis:
Schne llklicker sollen bei lebendigem Leibe von Spinnenmilben aufgefressen werden ;-)
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ein Testbericht von Alusru2003-03-18 23:32:48vom 18.03.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Blüht lange und wunderschön...Nachteile/Kritik: keine
Beim Holländer habe ich meinen Hibiskus gekauft weil ich einfach für wenig Geld eine schöne Pflanze haben wollte, und für nur zwei Euro habe ich sie bekommen. Zugegeben das Töpfchen war ein wenig zu eng, aber das störte mich nicht, weil ich den Hibiskus sowieso umtopfen würde.Stolz trug ich meine kleine Blume nachhause und gab ihr gleich einen großen Blumentopf und frische Blumenerde damit sie sich richtig ausbreiten konnte.
Den Hibiskus gibt es in mehreren Farbtönen, ich hatte mir bewußt einen orangefarbenen ausgesucht der dazu noch doppelte Blüten hatte. Zuerst einmal
ließ er ein paar Knospen fallen, aber da er ja noch genügend hatte fiel das nicht all zu sehr ins Gewicht.Und dann ging die erste Blüte auf, wunderschön sah sie aus, und sie erreichte einen Durchmesser von ca. 8 cm, ein herrlicher Anblick.
Klar das ich meinen Hibiskus auf meine Terasse stellte, er liebte das Sonnenlicht und streckte seine kräftigen dunkelgrünen Blätter so richtig der Sonne entgegen. Auch den Regen mag er, dann gehen seine Blüten zu um sich zu schützen, das Regenwasser perlt von den Blättern ab. Aber kaum ist die Sonne zu sehen öffnen sich ganz langsam die Blüten wieder und strahlen in ihrer altgewohnten und wundervoll farbigen Schönheit.
Und der Hibiskus ist ein Dauerblüher, wenn er genug Knospen hat blüht er von März bis September und manchmal sogar noch im Oktober. In meinem Pflanzenbuch habe ich gelesen das der Hibiskus aus Ostindien und China kommt. Manchmal hat er auch Blattläuse, aber die hatte meiner noch nicht, vermutlich weil er neben einem Lavendelstrauch steht und den Geruch mögen Blattläuse anscheinend nicht so gerne.
Nach einem halben Jahr ist mein Hibiskus richtig groß und buschig geworden, kommt sicher daher weil er soviel Platz zum Wachsen hat. Düngen tue ich alle sechs Wochen im Sommer, im Winter nicht.Den ganzen Sommer über bleibt mein Hibiskus draußen stehen, erst wenn es kalt wird kommt
er ins Zimmer.Auch wenn ein Hibiskus einmal alle Blätter abwirft ist das kein Problem, ich schneide ihn dann zurück und schon im Frühjahr beginnt er wieder frisch zu treiben.
Für mich ist der Hibiskus eine wunderschöne und dankbare Pflanze die ich auch gerne verschenke.
Problemlos zu halten und durch seine üppige Blütenpracht eine wahre Augenweide für jeden Blumenfreund.
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