ein Testbericht von sonarmaster2006-04-21 23:00:18vom 21.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Bespielbarkeit, beste Verarbeitung, bestes Preis - Leistungsverhältnis....Nachteile/Kritik: Eigentlich nichts
Schon seit vielen Jahren gehören die Instrumente der Firma Epiphone nicht mehr zu den sogenannten Copycat- Produkten von namhaften Marken, sondern haben sich in der Musikszene einen festen Platz erobert.
Ich selbst spiele die LesPaul Standard schon seit vielen Jahren und habe bis heute noch keinen Grund gefunden, das Instrument zugunsten eines anderen Produkts aus der Hand zu legen. Nun..., sicher habe ich schon eine Menge anderer Gitarren im Laufe der Zeit gespielt, die mir Freude gemacht haben. Darunter auch diverse Original Gibson LesPaul Gitarren. Dennoch..., sie alle hatten den "Nachteil" erheblich teurer zu sein als die Epiphone "Paula", ohne wirklich vieeel mehr leisten zu können.
Zum ersten sei einmal die Verarbeitung der Epiphone erwähnt. Das Instrument hat einen Erle-Mahagonikorpus, einen Mahagonihals, 2 verkapselte Humbucker - Tonabnehmer, verchromte Hardware und verkapselte Cluson - Mechaniken. Sie verfügt neben einem seperaten Ton- und Klangregler für jedes Pick-Up über den obligatorischen Kippschalter oberhalb des Hals Pick-Up's, der entweder den Hals- oder den Tail - Pick-Up oder in der Mittelstellung beide Pick-Up's aktiviert. Die Ton- und Klangregler arbeiten sauber und regeln spürbar Lautstärke und Klangfarbe eines jeden Pick-Up's, so das man damit eine Menge Klangnuancen aus dem Instrument herausholen kann.
Der Sound der Pick-Up's bietet einem Gitarristen, der nicht nur auf Heavy Metal fixiert ist, ausreichend Druck und Klangfarbe. Der Hals Pick-Up sorgt für ausreichend Tiefe und gute transparent klingende Mitten und Höhen, so das man von gefühlvollen Blues-Riffs bis zu schweren Hardrock Akkorden hier den richtige Ton findet. Der Tail Pick-Up bringt die nötige Schärfe für rasante Soli oder die diskantreichere Akkordarbeit. Mit Hilfe der Klang- und Tonreglung kann man sich eine nuancenreiche Soundmischung schaffen.
Der Hals ist für meine Begriffe bestens bespielbar, liegt gut in der Hand und schnelle Akkordwechsel machen ebensowenig Mühe wie schnelles Leadspiel bis in die höchsten Lagen. Auch nach jahrelangem Gebrauch sieht das Griffbrett (es wird natürlich regelmäßig gepflegt) immer noch aus wie neu und auch die Bundstäbchen müssen noch nicht ausgetauscht werden, wie es bei häufigem und intensivem Gebrauch anderer Gitarren (auch solchen, die weit kostspieliger waren) des öfteren vorkommt. Der Hals selbst hat sich über all die Jahre trotzt Proberaumbetrieb, Touren, Klimawechsel in doch immer unterschiedlich temperierten Hallen und Clubs noch nie verzogen.
Der einzige "Mangel", den ich für mich selber bei LesPaul Gitarren finde, ist die Messerbridge. Nun.., sie gehört nun mal zur LesPaul und sie macht technisch gesehen auch Sinn, denn durch die schmale Auflage der Saiten auf den Bridgemessern erhöht sich das Sustain. Dennoch bleibt das Problem, das einem bei dünneren Saitensätzen (09er) schnell Saiten reißen, wenn man hier nicht erste Qualität kauft. Und welcher Musiker kann sich das schon auf Dauer leisten, immer die edelsten Sätze zu bezahlen, wenn er nicht gerade einen Endorsementvertrag bei einem renommierten Saitenhersteller hat. Die Messerbridge wäre das einzige, das ich an der Gitarre ändern würde, wenn es eine andere Möglichkeit gäbe, die das Saitenrißproblem lösen könnte und ich dabei keinen Sustainverlust in Kauf nehmen müßte.
Dennoch..., angesehen von diesem von mir so bezeichneten Mangel gibt es bei der Gitarre nichts auszusetzen.
Sie kann jederzeit im professionellen Einsatz mit Original – LesPaul’s mithalten, liegen aber in einer Preiskategorie, die sich Musiker ohne Major – Deal leisten können.
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Das Original - Traumhafter Klang
ein Testbericht von TurboFranky2010-10-05 16:55:59vom 05.10.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Glasklarer Klang, aber dennoch war. Tolle Verarbeitung...Nachteile/Kritik: hoher Preis
Meine Lieblingsgitarre ist eine Gibson Les Paul Standard, die zugleich auch das wertvollste Stück in meiner Sammlung ist. Ich hatte sie mir im Studium durch Jobben zusammengespart, um mit Freunden in einer Jazz-Combo zu spielen. Heute, zwanzig Jahre später, bin ich wieder genau an dem Punkt. Die Gitarre ist die selbe geblieben, sie klingt auch noch so. Allerdings kann ich längst nicht mehr so gut spielen.
+++ Warum Les Paul ? +++
Ausschlaggebend für meinen Kauf war der klare, jazzige Sound. Bei dieser Gitarre scheppert nichts, es schwingt nichts mit, was man nicht hören möchte, sie erzeugt den reinen Klang der angespielten Saiten. So muss eine Gitarre klingen, wenn sie einen unverzerrten Sound liefert. Im Vergleich zu meiner Stratocaster klingt sie im Gesamtbild heller, stärker und durchsetzungsfähiger. Als Rhythmusgitarre ist sie warm, als Leadgitarre herrlich klar ohne im Klangbild zu "schmal", also zu schneidend zu werden.
Der Gitarrenhersteller Gibson hatte das Instrument nach dem legendären amerikanischen Gitarrenspieler Les Paul (1915-2009) benannt. Les Paul war einer der Pioniere im Spiel auf der E-Gitarre.
+++ Meine Gitarre
Meine Gitarre ist gelb-braun, sie entspricht dem Modell, das man aus der Beatles-Zeit bei Paul McCartney immer wieder gesehen hat. Der Korpus ist der klassischen Gitarrenform nachempfunden, allerdings wurde zum Spiel auf den höheren Töne eine Ecke ausgespart. Die Gitarre liegt sehr gut in der Hand. Sie hat einen Mahagoni Hals, ein Palisander Griffbrett mit Perloid Inlays. Der Gitarrenkopf ist schwarz und trägt in Silber den Gibson-Schriftzug. Im Gegensatz zu anderen E-Gitarren sieht sie durch ihre Form noch eher wie eine Gitarre aus, nicht so sehr wie ein elektrisches Instrument.
Die Qualität ist hervorragend. Als Gitarrenspieler geht mir das Herz auf, wenn ich die beispielsweise die Saiten stimme. Das ist echte Präzisionsmechanik.
Der typische Ton der Les Paul wird durch zwei Tonabnehmer erreicht. Einer befindet sich am Ende des Halses, der andere vor der Brücke, das ist das Teil, an dem die Seiten eingefädelt werden. Beide Tonabnehmer lassen sich durch jeweils zwei Drehregler gezielt einstellen. Ein Regler ist dabei für die Lautstärke, der andere für den Ton zuständig. Auf der Oberseite der Gitarre gibt es zudem einen Kippschalter, mit dem der gewünschte Tonabnehmer (oder beide in Kombination) angewählt werden kann. Die Position "Rhythm" steuert den Abnehmer am Hals, die Position "Treble" den an der Brücke an.
+++ Preis +++
Die Gitarre hatte vor zwanzig Jahren etwa 1200 Mark gekostet, dafür war immerhin ein Original Gibson-Koffer dabei. Heute liegt sie bei rund 1500 Euro für die Einsteigermodelle. Mittlerweile hat auch Gibson eine "Billigtochter" (Epiphone), die verschiedene Nachbauten anbietet.
+++ Mein Fazit +++
Die Gibson Les Paul ist eine wunderschöne Gitarre mit einem einzigartigen Klang. Heute ist sie nicht nur im Preis etwas ganz besonderes.
ein Testbericht von BraunMartin2006-02-27 18:59:35vom 27.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Gute Verarbeitung
...Nachteile/Kritik: Billige Tonabnehmer
Viele Gitarristen, oder diejenigen, die welche werden wollen, stehen irgendwann vor der Entscheidung, ihre Traumgitarre entweder als "Original" oder Nachbau zu kaufen. Dieses Epiphone-Modell ist der Nachbau der Gibson GD 56, ist aber qualitativ kaum vom Original zu unterscheiden. Der springende Punkt ist, dass man bei Gibson den Name mitzahlt, und ein Original-Modell aus den 50ern kann dann schon mal soviel wie ein Haus kosten.
Aber jetzt zur Gitarre selbst:
#############Materialien#############
Der Solidbody der Gitarre ist aus Mahagoni-Holz, welches sich seit geraumer Zeit als sehr gutes Material bewehrt hat und edel aussieht. Der
Klang einer Gitarre hängt enorm von den verbauten Holzen ab, da jedes Holz anders schwingt und somit durch die Pick-Ups (dazu später mehr) einen anderen Ton erzeugt. Das Schlagbrett ist zwar nur aus normalem Hartplastik, erfüllt aber seinen Zweck.
Das Griffbrett ist aus Erlenholz. Hier gelten ebenfalls, wie beim Body, die genannten Gründe. Die Schwingungen, die der Hals erzeugt, haben ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf den Sound. Die Inlays sind ebenfalls aus weißem Erlenholz und, meiner Meinung nach, perfekt eingepasst.
#############Tonabnehmer########### ##
Die in der 56er verbauten Tonabnehmer kommen den Originalen qualitativ leider nicht nach. Die beiden Alnico V-P90 Singlecoils sind leider nur eine Billigproduktion, die negativen Auswirkungen auf den Klang halten sich aber in Grenzen.
Vom Typ her sind sie ganz normale, einspulige PickUps, obwohl in den Gibson hauptsächlich zweispulige Humbucker eingesetzt werden/wurden.
Mit den vier Drehschaltern kann man jeweils die Lautstärke und den Tone der beiden Tonabnehmer regeln.
###########Klang###################
Di e Epiphone hat wie gewohnt, einen sehr basslastigen und weniger agressiven Sound. Man könnte sagen, ein Gegenstück zu einer typischen Fender-Gitarre. Durch das Ab- und Anschalten der einzelnen PickUps können noch zusätzlich andere Klangeffekte erzielt werden.
Da dies alles sehr subjektive Angeben sind, empfiehlt es sich, vor einem Kauf z.B. noch eine Stratocaster zu spielen, um den Gegensatz zum typischen Gibson-Sound zu haben.
############Fazit####################
E ine durchaus zu empfehlendE Gitarre, die ein sehr überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Bedenkt man die verbauten Materialien und den doch sehr guten Sound, ist bei Interesse einer Anschaffung nichts entgegenzusetzen.
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ein Testbericht von hellaschindel2005-07-17 16:08:31vom 17.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: -guter Klang
-Durchsetzungsvermögen
-schickes Design...Nachteile/Kritik: -Potties hängen manchmal
-Gewicht
Ich besitze jetzt seit über einem Jahr diese Gitarre und ich kann sie echt nur jeden empfehlen der eine Multifunktionsgitarre sucht. Sie hat einen sehr schönen warmen klang,wenn man sie clean spielt und man hört auch wenn man viele Töne auf einmal spielt, noch die einzelnen heraus. Die Gitarre ist aber besonders geeignet für Leute die gerne verzert spielen. Sie hat ein sehr starker durchsetzungsvermögen und drenkt dich auf der Bühne schnell in der Vordergrund, da sie aus einem verstärker noch mehr Druck rausholt als man eigentlich dachte was noch
geht.
Nachteile sind nur, das sie leider sehr sehr schwer ist, aber dies ist alles nur gewöhnungssache.
Manchmal hängen allerdings die Potties, was bissher bei jeder war die ich gespielt habe.
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ein Testbericht von Porto2004-03-20 19:16:50vom 20.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach alles Sau geil!...Nachteile/Kritik: Was soll ich hier sagen Preis/Leistungsverhaeltnis:
GUT!
Die Les Paul GUitaren sind die besten Guitaren von gibson schon allein das coole model von der Guiatre und dann erst der warme und weiche sound auch wenn es ziehmlich laut ist und verzert hoert man noch gut die einzelenen toene heraus das ist der vorteil bei einer gibson Les Paul! Sie ist exelent fuer Punk Rock geeignet da sie sehr lange einen accord halten kann. Die Tonabnehemer sind bestimmt die besten auf der welt da sie alles so exelent abnehemen!
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ein Testbericht von wollibald2003-11-09 15:47:59vom 09.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Alles bis auf Kontra, siehe unten...Nachteile/Kritik: Gewicht, Preis
Eine Gitarre für den Vollprofi!
Und das hat seinen Preis, denn wer sich wirklich ein Teil der Gibson Classic Serie zulegen will, der muss ordentlich in die Tasche greifen!
Der Neupreis der Gitarren fängt bei ca. 1800 Euro an und hört bei 2000 Euro auf.
Es handelt sich bei „Classic“ also nicht um eine bestimmte Gitarre, sondern es gibt hier mehrere, allerdings sind die Unterschiede so gering, dass man sie vernachlässigen kann.
Zuallererst hier einmal ein paar Eigenschaften:
Der Korpus besteht aus Ahorn Decke, der Rücken ist aus Mahagoni.
Der Hals ist aus Mahagoni, das Griffbrett
hat 22 Bünde, wie bei Gibson so üblich, und ist aus Palisander.
Es gibt vier Regler (2x Ton und 2x Lautstärke) und einen Dreiwegschalter.
Als Standart – Pickups gibt es zwei Humbucker, und zwar 496R Ceramic Magnet Humbucker und 500T Ceramic Magnet Humbucker.
Die Gitarre ist in verschiedenen Lackierungen erhältlich, und zwar:
Vintage Sunburst, Copper Natural, Light Burst, Cherry Sunburst und Ebony
Auch diverse Sonderserien gibt es natürlich wie immer!
Sie basiert auf der 1960 Les Paul und ist wegen ihres mörderischen Tones so bekannt, der durch die oben erwähnten Ceramic Magnet Humbucker Tonabnehmer erzeugt wird.
Anders als bei vielen anderen Gitarren von Gibson wurde diese Gitarre auch durch den etwas dünneren Hals beliebt.
Leider ist sie alles andere als leicht, was wir von Gibson aber gewohnt sind.
3,9 kg wiegt die Gitarre.
Aussehen
Der Mahagoni – Body ist dreiteilig, die Ahorndecke (18mm dick) ist gewölbt, der zweiteilige Mahagonihals ist in den Body reingeleimt. Das ist die Klassische Bauweise von Gibson und dieses Aussehen macht eine originale Gibson aus.
Für die Saiten werden die Tone-o-matic Brücke und Stoptail als Saitenhalterung verwendet. Das macht einen besonders stylischen Eindruck, weil sie Saiten dadurch nicht einfach in der Gitarre verschwinden, sondern bis zum Ende durchgezogen sind.
Auf dem Kopf ist das Gibson Logo zu sehen (oder Epiphone, der „billig“Reihe für den Normalsterblichen Benutzer ohne Monstergehalt) und die oberen Saitenhalter sind aufgeteilt, auf jeder Seite 3.
Klang
Da kann man nicht viel sagen, dass muss man einfach gehört haben. Die zwei Humbucker durch ein JCM Teil von Marshall und es fetzt dich von der Bühne vor lauter Kraft dieser Gitarre. Das machen wohl die Humbucker :-)
Der Vorteil gegenüber anderer Gitarren, die vielleicht unter Umständen ähnliches zu leisten Vermögen, kann die Gibson Les Paul Classic auch wunderbar dazu verwendet werden, clean zu spielen. Also quasi eine Gitarre, die alle Stücke spielt.
Muss sie auch, für den Preis.
Fazit:
Ich denke mal für Fans von Gibson ist diese Gitarre einfach eines der Besten Stücke, die es überhaupt auf dieser Welt gibt. Das Design spricht total an, bei dem Teil ist alles sauber verarbeitet, sie spielt clean, sie spielt verzerrt und der Klang ist umwerfend. Das einzige Manko, aber das hat wohl jede Gibson Gitarre, ist das Gewicht.
Sie ist relativ schwer, was Normalsterblichen ziemlich egal ist (bis auf das etwas mehr Last am Rücken), aber Profis, die fast jeden Abend ein Konzert spielen dürfte es durchaus wichtig sein, dass ihr Rücken auch nach 5 Jahren noch aufrecht stehen kann.
Und weil diese Gitarre für Profis gebaut wurde, ist das schon durchaus ein Problem.
Wer darüber hinwegsehen kann, kann nichts falsch machen beim Kauf.
Nur das Geld müsste man halt zusammenkratzen, aber es gibt einen Trost für Ärmere:
Epiphone, die billigere Reihe von Gibson, hat die Gitarre um etwas mehr als die Hälfte im Angebot und die Unterschiede sind für den Normalsterblichen kaum zu hören.
Und selbst wenn, den Humbucker austauschen kann man immer...
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ein Testbericht von Moonspell2003-10-07 23:49:23vom 07.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: einfach alles...Nachteile/Kritik: der Preis
Die erste Les Paul Gibson sah ich bewusst beim Guns n Roses-Gitarrist Slash. Seitdem wollte ich Gitarre spielen lernen und auch so eine Gitarre besitzen. Das war vor über 11 Jahren. 1996 spielte ich bereits fünf Jahre Gitarre und hatte auch das nötige Kleingeld für ein Gibson-Modell zusammen, allerdings nur für eine Gibson Les Paul Studio.
Mein Cousin, in dessen Band ich spiele, hat seit ca. vier Jahren eine Les Paul Standard mit der ich oft genug gespielt hab und die ich jede Woche einige Stunden im Proberaum höre, um
genug darüber schreiben zu können.
Der damalige Preis lag bei 28.000 ATS, das sind ca. € 2000,--. Heute liegt der Preis bei mindestens € 2.500,-- für die Les Paul Gibson Standard.
Les Paul Modelle gibt es seit 1952 und werden seit jeher von namhaften, berühmten Gitarristen gespielt.
Slash von Guns n Roses, Joe Perry von Aerosmith, Zakk Wylde (Gitarrist bei Ozzy Osbourne und Frontman seiner eigenen Band Black Lable Society) und zahlreichen andern Musikern, in allen, wirklich allen Musikbereichen)
//Les Paul Modelle\
Die Les Paul Studio ist die günstigste Variante eines Les Paul Modell mit zwei Humbuckern (dazu später mehr). Darüber hinaus gibt es die teurere Les Paul Studio Plus, Standard, Standard Deluxe und die Custom Modelle. Ausserdem noch zahlreiche Extra-Editionen die unter www.gibson.com zu sehen sind.
///Les Paul Standard\
Der Unterschied zur Studio, besteht vor allem in hochwertigeren Hölzern, bessere Verarbeitung und vor allem hochwertigere Tonabnehmer. Die Farbe der Gitarre die ich hier beschreibe ist Cherrysunburst zu sehen unter http://www.gibson.com/products/gibson/LesPaul/imag es/LPSHC.jpg ein durchaus sehr schönes Modell.
///Die Hölzer\
a) Der Körper: Vorne: Ahorn und hinten: Mahagoni
b) Der Hals: Mahagoni, abgerundet im 50er Stil (also die Form des Halses ist von 1950 übernommen) oder im 60er Slim-Stil (ist etwas flacher, nicht so wuchtig)
c) Griffbrett: Rosenholz
///Die Tonabnehmer\
Die Les Paul Gibson Standard besitzt Humbucker, diese Erzeugen einen sehr kräftigen, warmen Sound, der für Leadgitarre bestens geeignet ist um die Gitarre perfekt "singen" zu lassen. Aber auch für Rhythmusgitarristen nur zu empfehlen, da diese Gitarre sehr viel Wärme und Druck rüberbringt. Tiefe, schwere Powerchords sind ebenso möglich wie offen gespielte Akkorde, die immernoch differenziert klingen. Spielt man ohne Verzerrer, breitet sich ein warmer Klang aus, ein schöner Klang.
Der Klang der Standard ist um vieles beindruckender und besser als der der Studio. Man merkt eben doch mit dem Preisunterschied (von knappen 700 Euro) auch den Qualtitätsunterschied. Die Gitarre klingt voller, sie lässt sich besser bespielen und ist einfach perfekt. Man hat von einer Anfängergitarre zu einer Studio ja schon das Gefühl dass man um Klassen besser spielt, spielt man die Standard fühlt man sich wirklich im Himmel...wie ein Profi.
Nun zu den Tonabnehmern:
Burst Bucker PRO mit Alnico V-Magneten: Zwei von diesen "Mörderteilen" haben wir zur Verfügung den "vorderen" und den "hinteren" wobei der hintere (kommt darauf an wo man annimmt wo vorne und hinten ist :O)) ist eher für die Leadgitarre zuständig, eben für die "singenden" Sounds. Die kommen einfach hervorragend. Perfekte Sounds zum Solieren.
Der zweite Humbucker macht mächtig Druck und hat sehr viel Wärme, deswegen verwendet man ihn am besten zum Rhythmusspielen. Druckvolle Powerchords mit Verzerrung, clean gespielt für offene Akkorde, einen schöneren Klang kann man sich nicht wünschen.
Man kann diese Humbucker nun einzeln Ansteuern, mittels eines Kippschalter an der Gitarre, oder beide zusammenschalten für einen mächtig fetten und genialen Sound.
///Lautstärke-Tone-Regler\
Die "Paula" besitzt für jeden Humbucker je einen Lautstärkeregler und einen Toneregler. Die Lautstärkeregler sind in der Regel bei Gibson (laut meinen Händler) sehr schwer zu justieren, er hat zwar 10 Stufen, doch stellt man auf 1 hört man entweder noch gar nichts, oder einen leisen Sound, eigentlich hätten zwei Stufen gereicht. Leise und Laut, denn viel mehr kann man damit nicht regeln. Die Tone-regler hingegen lassen sich schön bedienen und man kann den Ton heller und dumpfer machen, und das hörbar in allen 10 Schritten. Sehr schön!
///Die Saiten\
Auf der neuen Gitarre befinden sich "Gibson Les Paul Signature .009-046" Saiten, die sich wie oft zitiert "von alleine spielen", gut so ist es nun nicht, doch sind die Saiten sehr genial, weich zu ziehen und doch hart genug um mal richtig reinzuhauen. Für tiefergestimmte Gitarren empfehlen sich dennoch mindestens .010er Saiten. .009 (inches) ist die Höchste Saite dick, und damit wird dann auch der Saitensatz bezeichnet. Also im Handel fragt man dann nach 009er Saiten oder 010, 011 eben wonach man Laune hat. Grundsätzlich sollte man aber keine zuuuu dicken Saiten aufziehen, damit sich der Hals nicht verbiegt.
Meine Erfahrungen:
Ich kenne nun diese Gitarre schon seit 4 Jahren, spiele des öfteren damit und höre sie wie gesagt mehrere Stunden pro Woche. Leichter als die Studio ist sie natürlich nicht, wer keine schweren Gitarren mag ist hier ganz klar falsch. Lange überlege ich nun schon ob ich mir nicht endlich dieses Teil auch selber zulege. Viel Geld...das aber jeden Cent wert ist. Mein Cousin denkt genauso darüber und würde sie um nichts in der Welt wieder her geben. Einmal Paula immer Paula. Die Gitarre wird über die Jahre ausserdem nicht "schlechter" sondern der Klang wird immer besser. Pflegt man die Gitarre gut, hält sie viele, viele Jahrzehnte, also gut angelegtes Geld.
Ausserdem klingt sie relativ lange nach wenn man will, singt schön, powert ordentlich los, sie ist allerdings etwas schwer, stört mich allerdings nicht.
PS: Auche seine Paula wird immer schön gepflegt, mit den besten Artikeln für Gitarren, Rosenöl fürs Griffbrett, Politur für das Holz und Fast-Fret für schnelle langlebigere Saiten. Wer mir eine Paula schenken will, bitte! Nehm ich gerne an :O)
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ein Testbericht von Skander2002-10-02 12:47:14vom 02.10.2002Empfehlung: ja
Es war 1952, als Gibson die erste von einer unglaublichen Erfolgsserie von Paulas auf den Markt brachte.Da begann die Legende der Les Paul die bis heute anhält.
Der Name kommt von dem Jazz-Gitarristen Les Paul der wesentlich an der Entstehung dieser Gitarre mitwirkte.
1958(mein Geburtsjahr) gab es dann die erste mit der berühmten "sunburst" Lackierung.
Aussen am Body ganz rot und dann immer heller bis zum gelb in der Mitte des Bodys.
Holz:
Der Korpus besteht aus Mahagoni, die Decke aus Ahorn.
Das Griffbrett aus Palisanderholz.
Der Mahagoniblock des Korpus ist Ursache für das hohe Gewicht
dieser Gitarre. Das kann schon ordentlich Rückenschmerzen verursachen bei einem längeren Gig. Ein Grund dafür, warum ich die Paula,so wird sie liebevoll genannt, nicht bei jedem song einsetze.
Ich verwende sie für songs von Ufo, Aerosmith und
ZZ Zop in unserem Setup.
Die Kombination dieser Hölzer ist aber für das hervoragende Schwingunsverhalten, Sustain verantwortlich. Da muss man eben den
Gewichtsnachteil in Kauf nehmen.
Tonabnehmer:
Die Lespaul ist traditionell mit 2 Humbuckern bestückt(d.h. 2 Spulen).Die genaue Bezeichnung: 490 R Alnico Magnet HB und 498 T Alnico Magnet.
Im Zusammenspiel mit dem Klasse Sustain der Les Paul mit verantwortlich für den Brettsound der Lespaul, der besonders unter Anwendung der Endstufenzerrung eines Marshall JCM800 oder 900 zur Geltung. Wenn es zu laut wird einen Powerbreak zuschalten, zwischen Endstufe und Box. Da kann man dann die Lautstärke des Signals an die Box herunterregeln und der volle Endstufenzerrsound bleibt erhalten.
Der Hals:
Sehr breit, erheblich breiter und dicker als beispielsweise ein Strathals. Das Griffbrett ist Palisander, unlackiert.Der Hals ist trotz der Breite/Dicke gut zu bespielen. Für die wirklich schnellen Soli ist sie tauglicher als eine Strat, die einen gelegentlich abwirft wie ein Rodeopferd.
Poties:
2 für Lautstärke der jeweiligen Pickups und 2 Tonregler. Sprechen sehr gut an.
Am Korpus, obenn befindet sich ein Dreiwegkippschalter um die einzelnen Pickups zuschalten zu können, oder beide gleichzeitig zu nützen.
Mechaniken:
Von Gibson. Sind leicht gängig. Verstimmung ist ein Fremdwort. Manchmal nehme ich d1e Gitarre nach Wochen aus dem Koffer und sie stimmt immer noch.
Fazit:
Sicher eine der besten, für mich die beste Gitarre die je gebaut wurde. Herstellungsland ist USA. Heute ausschliesslich in Nashville soweit ich weis.
Besonders hervorzuheben ist das Schwingungsverhalten dieses Sahneteiles.
Ein Brettsound vom Feinsten. Besonders gut für Hard Rock, und auch Blues, da sie aufgedreht immer leicht anzerrt. Für die Nichtgitarristen unter Euch. "Still got the Blues" von Gary Moore. Das ist Paulasound oder Slash`s Sound von Guns and Roses. Auch bei vielen neueren Hardcore Bands sieht man diese Gitarre wieder. Selbst Lenny Kravitz spielt sie.
Die Verarbeitung ist absolute Spitzenklasse.
Das Binding an den Ränder schützt die Kanten
sehr gut.
Zum Lieferumfang gehört ein Koffer, aussen braun, innen hässlich lila Plüsch.
Mein Equipment zur Paula:
Marshall JCM 800
Langner 3 Kanal Röhrenvorstufe
Dynacord DRP 5 Multieffekt
Marshall 1960 Lead Box
paralell eingeschleift ohne Effekt ist ein Fender Rock Pro 700
(Sch..schlepperei immer.
Ich habe diese Gitarre vor 10 Jahren neu für 2650.- DM mit Koffer gekauft.
Heute muss man schon 3000 Euro dafür hinlegen.
Auch diesen Preis ist sie wert.