Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia
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Testberichte Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia

 (Taschenbuch)
5.0 von 5
Platz 53 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • locker geschrieben, einfach mitreisend und zum ablachen
  • Flüssiger Schreibstil, sehr humorvoll
  • * wunderbar flüssig geschrieben * Buch mit einer tollen Botschaft
Nachteile/Kritik
  • gibts nich gibt ja ne Fortsetzung
  • Nichts!
  • Auch das schönste Buch, geht einmal zu Ende.........
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Bienla

Verlassen vom Mann rein in die Mütter-Mafia

ein Testbericht von 2007-04-23 16:48:42 vom 23.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: locker geschrieben, einfach mitreisend und zum ablachen...
Nachteile/Kritik: gibts nich gibt ja ne Fortsetzung
Die Mütter-Mafia von Kerstin Gier
************************************

Vor kurzem hab ich diesen Supi Frauen Roman gelesen und war total begeistert, ich hab das Buch in etwa 2,5 Tagen durch gelesen. Wäre bestimmt noch schneller gegangen, aber mit meiner kleinen Süßen geht das einfach nicht mehr.

Informationen zum Buch
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Das Buch hat 317 Seiten, gebalte Frauen-Power.

Es ist im Bastei Lübbe Verlag im April 2005 erschienen, natürlich auf Deutsch.

ISBN: 3404152964

Das Cover muss ich euch wohl nicht beschreiben, ihr könnt euch ja durch das Bild einen eigenen Eindruck davon machen was ja oft auch wichtig für die Auswahl eines Buches ist.

EDIT: ich hab ja ganz den Preis vergessen

Im Handel ist das Buch für 7,95 zu erhalten, ich hab es aber bei Buchticket ertauscht...

Zur Autorin
************

Kerstin Gier wurde 1966 geboren.
Als arbeitslose Diplompädagogin fing sie 1995 das Schreiben von Frauenromanen an.

Nun wohn sie mit Sohn, Mann und Katze in der Nähe von Bergisch Gladbach.

Zum Inhalt von Die Mütter-Mafia
***********************************


Constanze bricht ihr Studium ab und lernt Lorenz kennen von dem sie schneller als gewollt Schwanger wird.
Nach 14 Jahren Missionarsstellung trennt sich Oberstaatsanwalt Lorenz von Constanze, die das überhaupt nicht fassen kann und denkt ihre heile Welt bricht nun zusammen.
Sie weiß nicht wie es weiter gehen soll, keinen Job, zwei Kinder…

Doch Lorenz über lässt ihr und den Kindern das Haus das er von seiner Mutter geerbt hat.

Constanze macht eine Auszeit bei ihren Eltern auf Pellworm, in der Zeit will Lorenz das Haus seiner Mutter bewohnbar machen.

Als Constanze und Julius von Ihren Eltern zurückkommt, steht das Haus noch voll mit den Mahagonimöbeln der alten Dame. Dazwischen, ihre eigenen Sachen gequetscht.

Nun ist Constanze allein mit Ihren Kindern, in dem Mahagonipalast, ohne Freunde, ohne viel Geld mit den schrecklichen Nachbarn Hempels.

Doch nach kurzer Zeit lernt sie schon Mimi und Co kennen die ihr helfen das Haus in einen Annehmbaren zustand zu bringen. Die alten Möbel fliegen raus, werden bei Ebay versteigert, die Wände werden gestrichen und alles einigermaßen Wohnlich gemacht.

Schnell bekommt Conny auch wind von der Mütter-Society, die sich im Internet zu einem Netzwerk zusammengeschlossen hat. Alles Frauen aus der Insektensiedlung.

Conny sieht es als Chance dadurch in die Gemeinschaft der Siedlung aufgenommen zu werden, und beschließt in diese Society einzutreten.
Die Frauen der Society scheinen einfach perfekte Mütter zu sein, die Kinder sprechen Fremdsprachen, haben Geigenunterricht oder lernen etwas anderes.

Doch nach dem Vorstellungsgespräch, zu dem sie Ihre Freundin Anne mitgenommen hat, stellt sie fest das ist wohl nicht für sie. Nach kurzer Zeit findet sie auch heraus, dass es gar keine Super Mütter sind, sondern Mütter die Ihre Kinder nur dazu bringen wollen irgendwann mal groß raus zukommen.

Ihnen ist nicht wichtig was sie tun, sonder Wie sie die Außenwelt sieht.

So bilden Anne, Mimi, Trudi und Conny die Mütter-Mafia, die auf wirklichen Zusammenhalt und Freundschaft basiert.

Ich glaub das reicht jetzt, mehr erzähl ich euch mal nicht, sonst lohnt es sich ja fast nicht mehr das Buch selbst zu lesen, wenn ich hier jetzt weiter machen, denn dann kennt ihr ja schon die Spannendsten Stellen aus dem Buch.


Meine Meinung
*****************

Kurz und Knapp würde ich jetzt Sagen ein einfach superklasse Mega schönes Buch. Aber da man seine eigene Meinung etwas ausführlicher darstellen sollte, werd ich das wohl tun.

Dadurch dass das Buch nicht durch und durch von Connys Geschichte Spielt sondern mit Zitaten von der Mütter-Society gespickt ist, hält es die Spannung stets aufrecht und lässt es auf keinen fall langweilig wirken.

Auch die Unterteilung in Kapitel finde ich klasse, so konnte ich immer von Kapitel zu Kapitel lesen, da ich schwer dran bleiben konnte weil dann meist meine kleine schon wieder wach war.

Ich habe beim Lesen oft laut lachen müssen, wobei sich mein Herr immer fast erschrocken hat und nicht verstand warum ich nun einfach los lachte, es ist einfach zum schmunzeln geschrieben.

Ich kann das Buch jedem empfehlen der lustige Geschichten mag, auf Familien-Stories steht und einfach mal wieder ein gutes Buch lesen möchte...

Übrigens es gibt noch eine Fortsetzung die nennt sich

Die Patin


(geschrieben von Bienla für Ciao, dooyoo und Yopi)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Baby1
Baby1, 23.04.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
junilump
junilump, 09.05.2009
SH
tobbbbi
tobbbbi, 23.04.2007
Sehr schöner Bericht! LG Tobias
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/ Gier, Kerstin
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Mütter-Mafia
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fragmutti_1979

Die Bücher von Kerstin Gier verlangen nach meeeehr!!! Dauergrinsen und Lachkrämpfe garantiert.....

ein Testbericht von 2011-10-12 10:22:07 vom 12.10.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: * wunderbar flüssig geschrieben * Buch mit einer tollen Botschaft...
Nachteile/Kritik: Auch das schönste Buch, geht einmal zu Ende.........
Ich habe dieses Buch meiner meiner Mama geschenkt bekommen. Kerstin Gier sagte mir anfangs überhaupt nichts, aber der Buchtitel war für mich schon mal sehr ansprechend. Kurzum: Meine Mama hat mit dem Buch mal wieder ins Schwarze getroffen.

Zum Inhalt des Buches selbst möchte ich nicht viel wiedergeben, da man dies bei amazon und co. nachlesen kann.

Nur soviel: Die Mütter-Mafia ist ein überaus witziges Buch für alle (nicht nur für Mütter), die von den Gesprächen der Super-Hyper-Mütter genervt sind und die mal wieder ein richtig schönes "schwarz-humoriges" Buch lesen möchten. Man ist nicht gleich eine Rabenmutter, wenn man nicht 20 Stunden Geburtsvorbereitungskurs bei Ingwer-Wasser, Leinsamen-Plätzchen und Honig-Duftkerzen macht oder später nicht mit dem Baby beim PEKIP-Kurs war oder die 3jährige Tochter nicht zum Ballettkurs und Oboenunterricht bringt. Lasst die Kinder einfach Kinder sein und geht auf die wirklichen Bedürfnisse eurer Kinder ein! Die Hauptbotschaft von Kerstin Gier ist: Man muss als Mutter nicht perfekt sein und Kinder sollten Kinder sein. Es ist also nicht nur ein überaus humorvolles mit einer schönen Prise Ironie geschriebenes Buch, sondern es vermittelt auch noch etwas.

Als ich dieses Buch gelesen habe, wollte ich zum Einen unbedingt wissen, wie es weitergeht und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen und zum Anderen wollte ich überhaupt nicht, dass der Roman jäh zu Ende geht. Man möchte einfach wissen, wie es mit der frisch-getrennten und von ihrem Noch-Ehemann ins Haus (das Haus befindet sich im Hornissenweg - sehr schön zweideutig) seiner verstorbenen Mutter verbannten Constanze, ihren Kindern Julius (4) und Nelly (14) und ihrer Mütter-Mafia weitergeht.

An alle, die nicht gern lesen: Wie ich gehört habe, soll auch das Hörbuch, welches von Mirja Boes (wie passend) gelesen wird, wunderbar sein.

Ich hoffe, ich konnte euch den Roman etwas schmackhaft machen - es lohnt auf alle Fälle, sich das Buch zumindest einmal auszuleihen. Die Schmuddel-Wetter-Zeit steht eh schon vor der Tür ;o)
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
goat
goat, 13.10.2011
Aber auch der Inhalt ist wichtig, damit man weiß, ob das Buch etwas für einen ist. Dafür sind ja die Testberichte da. Eine kurze selbstverfasste Inhaltsangabe reicht ja aus. Oder Du übernimmst die Inhaltsangabe von Amazon. Aber ein Testbericht, bei dem man zusätzlich noch Informationen auf anderen Seiten einholen muss, wäre dann eigentlich eher weniger hilfreich. Vielleicht magst Du das ja zukünftig in Deinen Berichten berücksichtigen? Lieben Gruß Melanie
Kalandra1980
Kalandra1980, 12.10.2011
Das Buch ist was für mich Danke für die Vorstellung wäre ich soo denke ich nicht drauf gekommen aber nu stehts auf meiner Liste :-
titus01
titus01, 12.10.2011
Liebe Grüße. Über Gegenlesungen freue ich mich immer.
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BulmaZ

Deutschland sucht die Super - Mami.

ein Testbericht von 2011-08-06 13:25:53 vom 06.08.2011
Empfehlung: ja
Nachdem der letzte von mir gelesene Roman wieder einmal eher in der Fantasyecke angesiedelt war, sollte die nächste Lektüre etwas ganz seichtes sein. Es handelt sich dabei um einen Roman, den ich selbst kürzlich sogar verschenkt hatte und dadurch auch die Gelegenheit bekam, selbigen anzulesen. Es geht heute also um

Die Mütter – Mafia - Kerstin Gier

_-= Bezugsquelle & Preis =-_

Gekauft habe ich den Roman bei eBay.
Dort habe ich mit Porto ca. 4,00 € bezahlt. Neu kostet er 7,95 €.

_-= Kaufgrund =-_

Kurz nachdem ich meine Rezension zu Kerstin Giers „Für jede Lösung ein Problem“ hier veröffentlich hatte, wurden mir auch schon weitere Romane der Autorin empfohlen. Unter anderem eben auch „Die Mütter – Mafia“. Gekauft habe ich mir das Buch also zum einen aufgrund der Empfehlung und zum anderen auch wegen der Inhaltsangabe, die abermals viel Humor versprach. Außerdem, so schien es mir, sollte hier ein Thema bzw. eine Frauengruppe durch den Kakao gezogen werden, die ich selbst nicht leiden kann und die immer wieder genügend Lästerstoff bieten: so genannte Übermütter.

_-= Eckdaten zum Roman =-_

Titel: Die Mütter – Mafia
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Humor / Frauenroman
Seitenanzahl: 316 Seiten

_-= Die Autorin =-_

Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. "Das unmoralische Sonderangebot" wurde mit der "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2005 ausgezeichnet. Heute lebt Kerstin Gier, Jahrgang 1966, als freie Autorin mit Mann, Sohn, zwei Katzen und drei Hühnern in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.

Quelle: www.luebbe.de

_-= Die Geschichte =-_

Constanze Wischnewski, nachfolgend Conny genannt, hat grade erfahren, dass ihr Mann, Staatsanwalt Lorenz, sie verlassen will. Angeblich köcheln seine Gefühle für sie nur noch auf Sparflamme und so hätte das Ganze ja keinen Sinn mehr. Lorenz schiebt Conny auch flugs ins Haus seiner verstorbenen Mutter Wilma ab. Problem ist nur, dass das Haus voller potthässlicher Mahagonimöbel steht und auch sonst eher altbacken hergerichtet ist. Außerdem befindet sich das neue Domizil von Conny und ihren beiden Kindern Julius und Nelly mitten in der vorstädtischen Insektensiedlung.

Und genau hier regiert die Mütter – Society. Ein Mütter Netzwerk, das sich gegenseitig hilft: Fremdsprachenunterricht für die Kleinsten, Knüpf- und Häkelkurse für die sozialen Bindungen sowie wichtige Ernährungstipps während und nach der Schwangerschaft. Alleinerziehende Mütter allerdings sind unter den Karrierefrauen nicht gern gesehen. Schon gar nicht, wenn sie keinen Beruf haben. Zum Glück stehen Conny aber bald zwei Verbündete zur Seite: ihre Nachbarinnen Anne und Mimi. Zusammen gründen sie die ultimative Gegenbewegung: die Mütter – Mafia.

_-= Eigene Eindrücke =-_

Als ich, kurz bevor ich den Roman verschenkt habe [lies ihn endlich, liebes Schwesterherz!], die ersten paar Seiten angelesen hatte, war ich schon ziemlich hin und weg von „Die Mütter – Mafia“. Denn der Roman beginnt mit Auszügen aus dem Onlineforum der Mütter – Society. Die Ansichten, Einstellungen und vor allem die fragwürdigen Tipps Kinder betreffend sind schon äußerst lustig und vor allem sehr überspitzt dargestellt. Bedient werden hier wohl all die Vorurteile, die man vor allem als Nicht – Mama so haben kann. Es geht um dubiose Lerngruppen [immerhin müssen Vierjährige ja schon mit Fremdsprachen konfrontiert werden], Handarbeitskurse [Bastel’ dir deinen eigenen Filzengel!] und gesunde Ernährung. Allzu ernst sollte man dies alles wohl aber auch oder grade als Mutter nicht nehmen. Denn man merkt den ganzen Roman über sehr deutlich, dass die Autorin dies alles selbst eher mit einem Zwinkern geschrieben hat.

Sehr gut gefallen hat mir der ganze Aufbau des Romans. Denn es geht entgegen der Traditionen in anderen Frauenromanen nicht um die arme verlassene und gehörnte Ehefrau, die in Selbstmitleid ertrinkt. Auch muss man sich hier nicht durch eine abenteuerliche Liebesgeschichte zerren lassen. Vielmehr wirkt das Buch wie ein vollkommen überzogener Ausschnitt aus dem wahren Leben. Einige Aspekte könnte man sicher durchaus aus realistisch betrachten. Natürlich gibt es hier aber auch wieder mehr oder weniger ein Happy End, wie es sein sollte. Mit mehr oder weniger ist übrigens gemeint, dass der Roman kein richtiges Ende hat. Es geht nämlich weiter mit Conny & Co. in „Die Patin“. Unbefriedigend ist dies aber keineswegs, da Kerstin Gier einen recht guten Kompromiss für ihr offenes Ende gefunden hat.
Natürlich kommt auch der Humor keineswegs zu kurz in diesem Roman. So sollte es ja schließlich auch sein. Es gibt wieder genau wie in „Für jede Lösung ein Problem“ jede Menge Stellen, an denen man sowohl schmunzeln als auch herzhaft lachen kann. So ist die „Die Mütter – Mafia“ ein wirklich erfrischender Roman, der für mich persönlich eine sehr angenehme Abwechslung zu all den Thrillern darstellt, die ich den der letzten Zeit wieder so verschlungen habe. Augefallen ist mir übrigens abermals, dass sich Kerstin Giers Stil deutlich von dem einer Ildikó von Kürthy unterscheidet. Damit meine ich weniger den Schreibstil, sondern vielmehr die Art und Weise, wie der Roman aufgebaut ist und wie die Geschichte verläuft. Fand ich von Kürthys Romane irgendwann ziemlich eintönig die Geschichten als mehr oder minder immer wieder dasselbe, so bietet Kerstin Gier Abwechslung. Zumindest soweit ich dies nach zwei Romanen beurteilen kann. Ein Unterschied ist aber dennoch nicht von der Hand zu weisen: Die Protagonistin ist eben keine neurotische Mittdreißigerin, die mit ihrer eigentlich guten Figur unzufrieden ist. Somit kann man sich als Leserin vielleicht doch ein wenig mehr identifizieren. Denn meiner Ansicht nach, ist es ein altbackenes Klischee, dass keine Frau mit sich zufrieden ist. Selbst wenn es so wäre – möchte man dann zusätzlich noch von Frauen lesen, die 60 kg wiegen und sich zu dick finden? Wohl eher nicht. Kerstin Gier hat eine gute Balance gefunden, in der sie ihre Figur[en] austariert hat, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Hauptfigur in diesem Roman ist wohl ohne Zweifel Conny Wischnewski.
Sie hat irgendwann mal angefangen Psychologie zu studieren, beendete dieses Studium allerdings schnell, als sie ihren Mann Lorenz kennengelernt und zwei Kinder von ihm bekommen hat. Nun steht sie da: die Gehörnte, ohne Job, ohne Geld und mit zwei Kindern. So fernab von jeglicher Realität ist dies sicher nicht. Conny ist aber keineswegs so dumm, in Selbstmitleid zu zerfließen. Sie packt tüchtig an und nimmt ihr Leben in die Hand. Natürlich nicht ohne die Hilfe zweier ihrer neuen Nachbarinnen: Mimi und Anne. Mimi Pfaff ist verheiratet mit Ronnie und sieht laut Beschreibung aus wie Audrey Hepburn. Sie wünscht sich seit Jahren nichts sehnlicher als ein Kind. Irgendwie will dieses Vorhaben aber so richtig nicht klappen. Anne hat bereits zwei Kinder, hält sich aber für eine Rabenmutter, weil sie aufgrund ihrer Arbeit als Hebamme nur wenig Zeit für ihre Sprösslinge hat. Perfekt gemacht wird die Runde noch durch Trudi, Connys Studienfreundin und Esotheriktante sowie Mama Gitti, geduldetes Mitglied in der Mütter – Society, um die Quote der Alleinerziehenden zu erhöhen. All diese Frauen bilden ein herrlich chaotisches Ensemble, bei dem ganz sicher kein Auge trocken bleibt. Und das liegt bei weitem nicht nur an den Abenden, an denen Omi Wilmas Himbeergeist geleert wird…

Alles in allem hat mir „Die Mütter – Mafia“ genauso gut gefallen wie der Roman, den ich zuvor bereits von Kerstin Gier gelesen hat. Der Schreibstil ist frisch, sehr einfach und vor allem extrem humorvoll. Auch Frauen, die keine Kinder haben, werden definitiv ihren Spaß daran haben [ich habe ja auch keine…]. Die Situationen sind allesamt urkomisch, die Dialoge teilweise vollkommen abgedreht und man selbst fühlt sich als Leser stets mittendrin, denn der Roman ist wieder einmal aus der Ich – Perspektive der Protagonistin geschrieben. Wer also mal einen Nachmittag lang mit einer Tasse Kaffee und einer kuschligen Decke auf der Couch abschalten will, dem sei dieser Roman wärmstens empfohlen. Man wird auf perfekte Weise kurzweilig unterhalten und hat nach dem Lesen garantiert gute Laune. Es gibt also volle fünf Sterne für diesen Roman.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
goat
goat, 06.08.2011
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
senora
senora, 06.08.2011
Ein SH und einen Gruß zum Wochenende
milabie
milabie, 07.08.2011
Sehr hilfreich. Lieben Gruß Mila
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leflole

Terror unter Müttern!

ein Testbericht von 2009-09-06 23:25:01 vom 06.09.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Flüssiger Schreibstil, sehr humorvoll...
Nachteile/Kritik: Nichts!
Die Mütter-Mafia
Kerstin Gier
Roman

ISBN: 978-3-404-15296-4
Preis 7,99 €


Da ich zur Zeit wieder so richtig Lust am lesen von witzigen Büchern habe, war ich letzte Woche mal so richtig lang beim bummeln in der Buchhandlung. Wenn man alleine unterwegs ist, kann man sich das ja mal erlauben, hihi. Nach langem herumstöbern entschied ich mich für „Die Mütter-Mafia“, weil ich hierüber schon Berichte gelesen habe, die mich sehr neugierig darauf machten.


Über die Autorin steht im Buch:
Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling „Männer und andere Katastrophen“ wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein unmoralisches Sonderangebot wurde mit „DeLiA“ für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2005 ausgezeichnet.
Heute lebt Kerstin Gier, Jahrgang 1966 als freie Autorin mit Mann, Sohn, zwei Katzen und drei Hühnern in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.


Klappentext:

Deutschland sucht die Super-Mami!
Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die „Mütter-Mafia“! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen…


Die Story aus meiner Sicht:

Jedes Kapitel beginnt erst mal mit einem kleinen Einblick in das Forum der:


Mütter-Society
Insektensiedlung

Der Text auf der Startseite lautet:


Willkommen auf der Homepage der Mütter-Society Insektensiedlung

Wir sind ein Netzwerk fröhlicher, aufgeschlossener und toleranter Frauen, die alle eins gemeinsam haben: den Spaß am Mutter-Sein.
Ob Karrierefrau oder „Nur“-Hausfrau: Hier tauschen wir uns über relevante Themen der modernen Frau und Mutter aus und unterstützen uns gegenseitig liebevoll.

Zugang zum Forum nur für Mitglieder



Danach kann man ein paar Forum-Beiträge lesen…

Die Mitglieder sind allesamt Frauen, die in der Insektensiedlung wohnen. Insektensiedlung deshalb, weil hier alle Straßen nach Insekten benannt wurden.

So beginnt das Buch auch erst mal mit ein paar Forum-Beiträgen zum Kurs „Knüpfen mit Kleinkindern im Familienbildungswerk“, Backrezepten, abwägen der Vor- und Nachteile von Au-Pair Mädchen und der Bekanntgabe einer Schwangerschaft… außerdem besaß doch die Leiterin des Kindergartens den letzten freien Platz an eine alleinerziehende Mutter zu vergeben, die neu in die Siedlung zieht! Frechheit, wo doch der Platz schon so gut wie vergeben war…


Dann lernt man erstmal die Hauptperson des Romans kennen: Constanze Wischnewski!
Sie ist auf dem Rückweg im Zug mit ihrem kleinen Sohn Julius nach Köln. Sie hatte unfreiwillig einige Zeit mit ihm bei ihren Eltern auf der Nordseeinsel Pellworm verbracht. Ihr Mann Lorenz hatte sich nämlich plötzlich von ihr getrennt und ihr das Haus seiner verstorbenen Mutter zum Wohnen angedreht… dort funktionierte allerdings die Heizung noch nicht, deshalb war sie mit den Kindern zu ihren Eltern gefahren. Ihre 14-jährige Tochter Nelly war schon wieder zurückgereist zu ihrem Vater. Sie gab Constanze die alleinige Schuld an der Trennung.

Zurück in Köln muss sie sich mit Julius durch den Karnevalstrubel drängen um nach Hause zu ihrer alten Wohnung zu kommen, denn Lorenz dachte nicht im Traum daran, sie abzuholen. Julius war es schlecht und er musste sich übergeben – leider bekam ein Passant etwas davon ab… doch sie mussten sich beeilen um die S-Bahn zu erwischen!

Bei ihrer Wohnung angekommen wollte Lorenz sie nicht mal mehr hinein lassen und fuhr sie dann mitsamt der nörgelnden Nelly ins neue Haus in der Insektensiedlung. In dieser Spießer-Gegend wollte Nelly auf keinen Fall leben, hier hatte man nicht mal Handy-Empfang!

Im neuen Zuhause ist alles voll gestopft mit den Möbeln der Schwiegermutter und ihren Habseligkeiten, außerdem hat Lorenz noch alles dazugequetscht, was er selbst nicht mehr in der Wohnung haben möchte – sogar den Schrank, den sie ihm als Hochzeitsgeschenk liebevoll restauriert hatte! Der Kühlschrank allerdings war leer…

Da Constanze ja so gut wie kein Fettnäpfchen auslässt ist sie gar nicht mal mehr so überrascht als sich ihre neuen Nachbarn bei ihr vorstellen mit einer ganzen Litanei von Dingen, die man nicht darf! Leider bemerkten die Nachbarn, dass es sich bei Julius um den Jungen handelte, der sich am Bahnhof hatte übergeben müssen – auf den Mantel des neuen Nachbarn! Das fing ja gut an….

So nach und nach machte sie dann im Kindergarten Bekanntschaft mit den Societa-Müttern und deren überaus begabten Kindern… und die waren alle soooo wohlerzogen und pflegeleicht :-) Da hatte man es als alleinerziehende ganz schön schwer!

Doch sie hatte auch Glück, ihre andere Nachbarin Mimi (kinderlos) ist total nett und hilft ihr mit tollen Ideen bei der Renovierung des Hauses, außerdem lernt sie auch noch Anne kennen, eine Hebamme mit zwei Kindern und sie hat ja noch ihre Freundin Trudi! Nach einigen unschönen Begegnungen mit den Society-Müttern schließen sie sich zusammen zur „Mütter-Mafia“…. Und geben Kontra!



Ich hoffe, ich habe nun nicht zu viel verraten und trotzdem genug, damit ihr neugierig geworden seid…

Der Schreibstil von Kerstin Gier gefällt mir außerordentlich gut. Das Buch hat 316 Seiten und ist flüssig geschrieben und wirklich sehr humorvoll. Irgendwie ist es natürlich auch etwas übertrieben – aber kennen wir nicht alle diese „Super-Mütter“ mit ihren Musterkindern? Und wehe, man trifft sie mal im falschen Moment oder sie fühlen sich unbeobachtet…

Das einzige, was mich an dem Buch wirklich stört ist das Bild auf dem Cover. Es zeigt die Beine einer Frau und die eines kleinen Mädchens neben gepackten Koffern! Da allerdings Constanze ja einen kleinen Sohn hat, fände ich auf dem Bild Jungsbeine angebrachter… aber das ist ja nur eine Nebensächlichkeit!

Ich jedenfalls brenne darauf, mir den zweiten Teil „Die Patin“ zu kaufen! Deshalb vergebe ich diesem Buch auch 5 Sterne und kann es einfach jedem empfehlen, der gerne heitere Frauenromane liest!

Dieser Bericht erscheint auf dooyoo und yopi!
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Kommentare
fantagirlie
fantagirlie, 31.01.2010
Liebe Grüße und einen erholsamen Sonntag wünsche ich Dir noch. Genieße den Rest des Wochenendes
Fullow
Fullow, 07.09.2009
toller Bericht!! freue mich auf gegenlesungen schönen Tag wünsche ich
sigrid9979
sigrid9979, 07.09.2009
Guter Bericht...Freue mich auch auf Gegenlesungen...Lg Sigi
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