Liebe Leserinnen und Leser,
heute geht es um eine DVD.
Diese habe ich mir vor ein paar Wochen bei ebay ersteigert, nachdem ich die ersten beiden Teile von „Ginger Snaps“ angesehen habe.
+ + + + Produkt: + + + + +
Es handelt sich um die DVD „Ginger Snaps III - Der Anfang“.
+ + + + + Preis: + + + + +
Die DVD habe ich bei ebay ersteigert. Den Preis weiß ich aber nicht mehr.
+ + + + + Informationen zur DVD + + + + +
Sprachen: Deutsch und Englisch (jeweils in DD 5.1 und 2.0)
Spieldauer: ca. 91 Minuten
Format: 1,78:1 Widescreen
Freigegeben ab 16 Jahren
+ + + + + Verpackung: + + + + +
Die DVD befindet sich in einer handelsüblichen Hülle, vorn sind die beiden Schwestern Brigitte (Emily Perkins) und Ginger (Katharine Isabelle) abgebildet, hinten steht die Inhaltsangabe und andere Informationen über den Film.
+ + + + + Beschreibung: + + + + +
Auf der Rückseite der DVD befindet sich folgender Text:
Im frühen 19. Jahrhundert suchen Ginger und Brigitte Fitzgerald Zuflucht in Fort Bailey, dem Sitz der Nothern Legion Trading Company. Doch auf der Gegend liegt ein Fluch. Niemand traut sich, das Fort zu verlassen, denn die Angst vor monströsen Bestien, die in den Wäldern lauern, geht um. Der Schwur der Schwester, für immer zusammen zu bleiben, erfährt hier eine harte Prüfung, denn Ginger wurde von einem der Monster gebissen. Langsam beginnt eine unheimliche Verwandlung…
+ + + + + Erfahrung: + + + + +
Im nunmehr dritten Teil der Filmereihe geht der Werwolf-Geschichte nun doch allmählich die Luft aus. Die Geschichte ist vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, es wird quasi eine komplett neue Storyline geschaffen, die im Jahr 1815 spielt. Die beiden Schwestern finden Zuflucht in einem Fort, die sich vor Werwölfen verstecken und unter Nahrungsmittelknappheit leiden, weshalb die Situation sehr angespannt ist. Als Ginger dann von einem deformierten, langsam zum Werwolf mutierenden Kind gebissen wird und selbst langsam zum Werwolf wird, sind die Parallelen zum ersten Teil nicht mehr zu übersehen. Die Situation im Fort eskaliert, als immer mehr getötet werden und sterben. Als Ginger verschwindet, versucht Brigitte mit einem (natürlich durchtrainierten) Jäger und einer Schamanin zu finden. Später spielt auch eine Vision und schließlich das „große“ Finale eine Rolle, in der schließlich erklärt wird, wie es zu dem bis in die heutige Zeit anhaltendem Fluch kommt, obwohl dann später die gleichen Personen mit dem gleichen Namen genau dasselbe noch einmal erleben müssen. Alles wirkt also etwas an den Haaren herbeigezogen. Der Film lebt nicht mehr von der Surrealität der ersten beiden Teile. Die Vision ist unfreiwillig komisch und die „Auflösung“ am Ende bewirkt nichts mehr als ein Naserümpfen. Von Spannung leider keine Spur.
Fazit: Besser die ersten beiden Teile noch einmal ansehen und auf den „Anfang“ verzichten, der hat mit der Reihe nämlich nichts mehr zu tun.
Deshalb nur 2 Sterne von mir.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Horror im frühen 19. Jahrhundert
ein Testbericht von AlexCane2009-12-28 21:07:26vom 28.12.2009Empfehlung: ja
Vorteile: - atemberaubende Szenen
- historisches Set...Nachteile/Kritik: - affenähnlicher Gang der Werwölfe
- teils überspitzte/unglaubwürdige Charaktere
Originaltitel: Ginger Snaps Back
Alternativtitel: Ginger Snaps 3
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Grant Harvey
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Darsteller
Katharine Isabelle als "Ginger Fitzgerald"
Emily Perkins "Brigitte Fitzgerald"
Nathaniel Arcand als Jäger
JR Bourne als James
Hugh Dillon als "Reverend Gilbert"
Adrien Dorval als "Seamus"
Tom McCamus als "Wallace Rowlands"
Matthew Walker als "Doc Murphy"
Kurzinhalt:
Im frühen 19. Jahrhundert suchen Ginger und Brigitte Fitzgerald Zuflucht in Fort Bailey, dem Sitz der Northern Legion Trading Company. Doch auf der Gegend liegt ein Fluch und niemand traut sich das Fort zu verlassen, denn die Angst vor monströsen Bestien, die in den Wäldern lauern, geht um. Der Schwur der Schwestern, für immer zusammen zu halten, erfährt hier eine harte Prüfung, denn Ginger wurde von einem der Monster gebissen. Langsam beginnt eine unheimliche Verwandlung...
Wer bereits die beiden ersten Teile der Ginger-Snaps-Reihe gesehen hat, wird hier zweifellos auf die ein oder andere Parallele treffen. So ist es wieder Ginger, die sich infiziert und wieder einmal spielt Brigitte die treue Schwester, die entgegen aller Vernunft bis zuletzt zu ihr hält. Besonders die Szene, in der Ginger einen indianischen Jungen umbringt, erinnert unfreiwillig an den ersten Teil (dort tötet sie zuerst den Nachbarhund). Trotzdem ist es auch mit Ginger Snaps III wieder einmal gelungen, etwas vollkommen Eigenes auf die Beine zu stellen. Während die ersten beiden Filme teilweise durch ihren schwarzen Humor und ihre düstere Stimmung zu überzeugen wissen, setzt man hier vorallem auf fantastische und atemberaubende Szenen. Der Film wirkt mit dem historischen Set und den gekonnt in Szene gesetzten Traumsequenzen oftmals wie ein grimmiges Märchen, das zugegeben nichts für kleine Kinder ist. Trotz der insgesamt guten Umsetzung gibt es allerdings auch einige Kritikpunkte, die ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte: Zum einen wäre da der doch recht affenähnlich anmutende Gang der Werwölfe, zum anderen wäre da der für meinen Geschmack etwas zu gottgläubige Pfarrer, der mit seinen Hasspredigten teilweise doch etwas überspitzt dargestellt wird.
Fazit:
Wie schon den beiden Vorgängern gelingt es Ginger Snaps III: der Anfang der Filmsparte der Werwolffilme neues Leben einzuhauchen. Atemberaubend schöne Kulissen und surreal anmutende Story bieten eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Splattereinlagen. Von mir gibt's die Kaufempfehlung!