Ginkgo
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Testberichte Ginkgo

 Gartenpflanze
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Ginkgo Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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  • Ein winterharter Fächerblattbaum, der auch am Balkon im Topf winterfest ist.
Nachteile/Kritik
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Verbena76

Die Ginkgo Pflanze

ein Testbericht von 2004-12-11 11:59:45 vom 11.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Lest einfach nach...
Nachteile/Kritik: /
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
jetzt möchte ich einen Bericht über Ginko schreiben. Der Ginkgo wird auch Ginkgo biloba genannt.


Der 30 m bis 40 m hoch wachsende Ginkgobaum ist ein sommergrüner Laubbaum. Er gehört entwicklungsgeschichtlich zu den ältesten Pflanzenarten der Erde und stellt das Bindeglied zwischen Farnen und Nadelhölzern dar. Die Blätter färben sich im Herbst goldgelb. Der ursprünglich in China, Korea und Japan beheimatete Baum wird zunehmend auch in Europa angepflanzt, da er gegen schädliche Umwelteinflüsse sehr resistent zu sein scheint. Der Ginkgo ist zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Der Name biloba = zweilappig weist auf die typische Blätterform hin.
Medizinisch verwendet werden Spezialextrakte aus den Blättern, in der Traditionellen Chinesischen Medizin auch die Samenkerne.

Der Ginkgo ist eine der ältesten Baumarten, Wenn die Lebensbedingungen hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und Boden günstig sind, entwickelt sich aus dem Samen rasch der mit zwei Keimblättern ausgestattete Samling, Er hat eine vertikale Achse mit wenigen horizontal abstehenden Zweigen, besitzt somit einen schlanken Habitus . Nach 5 - 6 Jahren kann er schon 2 - 3 m grol3 sein, Im Alter nimmt er eine breitere Form an und erreicht eine Höhe von über 30 m. In seiner Heimat in China soll es sogar 40 m hohe Exemplare geben. Das Höchstalter außerhalb Ostasiens wird mit etwa 200 Jahren angegeben. Unter den chinesischen Bäumen sollen einige nahezu 4000 Jahre alt sein. Damit gehört er gemeinsam mit Grannenkiefer, Mammutbaum und Sumpfzypresse zu den am ältesten werdenden Holzgewächsen. Der Stamm trägt eine graue, tiefgefurchte Borke. Das Holz ist gemasert, feinkörnig, hell und recht hart. Auffällig sind die lichtgrünen B1ätter der Lang- und Kurztriebe, Sie sind langgestielt, keil- oder fächerförmig und gabelnervig. Am vorderen Band haben sie oft einen tiefen Einschnitt, wodurch die Zweilappigkeit zustande kommt, Eine solche Form und Änderung der B1ätter wird bei keiner anderen pflanzlichen Sippe, die heute noch lebt, angetroffen. Im Herbst ist eine herrliche Laubfärbung zu beobachten. Die B1ätter erhalten einen goldgelben Farbton und machen den Baum dadurch zu einem vielbeachteten Zierobjekt, Danach wirft er das Laub ab und überwintert in kahler Zustand.

Zweihäusigkeit und seine B1üten sind eine weitere Besonderheit. Wenn der Baum ein Alter von mindestens 20 Jahren aufweist, entwickeln sich die ersten Bluten. Es können männliche und weibliche B1üten unterschieden werden, die sich auf verschiedenen Pflanzen befinden. Junge Exemplare verraten ihr Geschlecht schon dadurch, das weibliche im Frühjahr ihre Knospen zwei bis drei Wochen später öffnen und im Herbst der Laubfall später einsetzt. Die B1üten sitzen an mehrere Jahre alt werdenden Kurztrieben in der Achsel von schuppenförmigen Niederblättern oder auch von Laubblättern. Die männlichen gleichen Kätzchen, tragen an langer Achse eine große Zahl gestielter Staubblätter mit je zwei Pollensäcken, in denen der B1ütenstaub erzeugt wird. Die weiblichen B1üten stehen einzeln und weisen an einem langen Stiel zwei kräftige Samenanlagen auf, die am Grunde von einem Becher umgeben sind. Die B1ütezeit fällt bei uns in die Monate April. und Mai. Doch die Bestäubung ist viel früher als die Befruchtung, sie findet nämlich erst im September statt. Dann entstehen im Pollenschlauch zwei mit einem spiraligen Geißelband versehene Spermatozoide, wenn ein Pollenkorn auf der Samenanlage gekeimt ist, Nach ihrer Freilassung schwimmen sie in einem kleinen Tropfen zur Eizelle, um mit ihr zu verschmelzen, Die Entwicklung zum Embryo geschieht aber erst, wenn der entstandene Samen am Boden liegt, Früchte gibt es beim Ginkgo nicht. Er gehört deshalb zu den Nacktsamen. Vielmehr wird aus dem einzigen Instrument, einer Haut der Samenanlage, eine äußere dickfleischige, goldgelbe, widerlich nach ranziger Butter riechende und zunächst süßlich, dann harzähnlich bitterlich schmeckende Sarcotesta und eine innere harte Sklerotesta, So erhält der fertige Samen auch wegen seiner Größe ein mirabellenartiges Aussehen.

Der Ginkgo ist sehr anpassungsfähig und robust, Er erduldet Kälte und Hitze, gedeiht auf den verschiedensten Böden, Am besten sagen ihm allerdings solche zu, die tiefgrundig sind, gute Dränung, aber eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen und eine lehmige Beschaffenheit haben, Er verträgt Sonne und Schatten, Wind und feuchtes Seeklima, Krankheiten und Schädlinge sind weitgehend unbekannt, Auch in seiner chinesischen Heimat scheinen Schaderreger unbedeutend zu sein, Nur Wühlmäuse haben hier eine Vorliebe für die Wurzelspitzen junger Exemplare, und so geschädigte Wurzeln können nicht mehr ersetzt werden, Beachtenswert ist die Widerstandsfähigkeit des Baumes gegenüber Giften aus der Umwelt. Die Abgase des Straßenverkehrs und des Hausbrandes können ihm nichts anhaben, So ist er in den vergangenen Jahrzehnten zu einem hochbewerteten Straßenbaum avanciert. Und nicht zu vergessen ist das Wunder von Hiroshirna, Ein alter, imposanter Ginkgobaum war das einzige Lebewesen, das die schreckliche Atomexplosion 1945 überlebte, Wie eine Fackel brannte er August 1945 in diesem Inferno und trieb trotz starker Schädigung im Frühjahr des darauffolgenden Jahres wieder aus, entwickelte sich weiter und gedieh wieder zu einem sehenswerten Baum.
Diese Eigenschaften werden in vorzüglicher Weise durch andere ergänzt, So gelten die gerösteten Samen als Delikatesse im Fernen Osten. Sie werden unter der Bezeichnung Pa-Kewo in China angeboten, Das durch Schädlinge nicht angreifbare Holz wird. schon seit langer Zeit als Schnitzmaterial geschätzt und in der Kunsttischlerei verarbeitet. So werden aus ihm buddhistische Schreine und Skulpturen , Schachfiguren und andere Kunstgegenstände, in Japan auch Utensilien für das zeremonielle Teetrinken hergestellt.
Besondere Aufmerksamkeit wurde schon lange den B1ättern gewidmet, Sie galten und gelten bis heute bei den Chinesen als Heilmittel. So sollen sie schon 2800 Jahre v. Chr. in der Sammlung Shen Nong Pen T'sao erwähnt sein, Hinweise finden sich ebenso in den chinesischen Heilpflanzenbüchern aus dem Mittelalter und der beginnenden Neuzeit, Ein wichtiges Werk ist das von Li Shi-chen geschriebene, 52 Bände umfassende Ben Cao Gan Mu von 1595 sowie das 1977 ins Englische übersetzte Handbuch der Barfuss - Medizin. Mit Ginkgo-B1ättern wurden beispielsweise Asthma, Bronchitis, Husten, Frostbeulen, Tuberkulose, Gonorrhoe, Magenleiden, Hautkrankheiten und Unruhezustände behandelt, Erwähnenswert ist das aus Ginkgo-B1ättern hergestellte Wundpflaster.
Der Einsatz von Ginkgo ist dann ratsam, wenn Patienten über Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Verschlechterung der Sehschärfe, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten und Geheinschränkung mit belastungsabhängigen Schmerzen klagen, Diese Symptome können auftreten bei folgenden Krankheiten: periphere und cerebrale Durchblutungsstörungen, auch arteriosklerotischer Genese, diabetische und endangitische Gefäßschäden mit Gangrängefahr, Claudicatio intermittens, Angioneuropathien, vasculäre und primär degenerative Demenzen, senile cerebrale Insuffizienz, hirnorganisches Psychosyndrom, Vertigo, Tinnitus, Hypakusis (nervöse Schwerhörigkeit), Retinopathien, senile Maculadegeneration, exogener Kopfschmerz, Migräne und Kapillarhyperpermeabilit
Ich hoffe ich konnte euch einiges über Ginko erzählen, ich bitte um viele Kommetare!!

Einen schönen Tag wünscht euch,

Verbena
...
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Kommentare
gaytiger
gaytiger, 11.01.2005
Und wenn man bedenkt, dass in Oumlsterreich der Erfinder von Red Bull das als Geistbelebendes Getraumlnk verkauft noch besser -
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Fernsteuerung

Mein Gingko am Balkon.

ein Testbericht von 2005-06-13 10:27:30 vom 13.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein winterharter Fächerblattbaum, der auch am Balkon im Topf winterfest ist....
Nachteile/Kritik: Nein.
Der Gingko
Mein besonderer Baum am Balkon


Vor etwa zwei Jahren im Frühjahr war ich auf der Suche nach einem seltenen Baum, der auch im Winter am Balkon überlebt, so wie mein kanadischer – mein japanischer & mein europäischer Ahorn. Mit einem sehr guten Freund der Familie durchstöberte ich sämtliche Gartenhäuser, doch kein seltener Baum war nach meinem Geschmack. Das Frühjahr verging, noch immer war kein besonderer Baum gefunden, der mich so richtig faszinierte.

Eines schönen Tages im Sommer vor zwei Jahren rief mich unser Freund (ein Pflanzenliebhaber) ganz begeistert an, dass er eine Werbesendung mit einem winterharten und ganz seltenen Baum gefunden habe. Kurzentschlossen setzten wir uns in mein Auto und düsten in ein Geschäft, der den Ginko im Angebot (drei Gingkos in einem Topf) hatte.

Ein seltsamer Baum – das waren meine ersten Gedanken, die mir durch den Kopf schossen, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Ginko sah – noch dazu drei in einem Topf, auch noch im Angebot.
Je länger ich mir die drei Bäume ansah, desto besser gefielen sie mir, die drei Bäume:
Ein Baum für den besten Freund der Familie, ein Baum für eine Nachbarin in der Siedlung (die schon immer einen solchen haben wollte), der dritte Baum war meiner.


Positiv beim Kauf dieses seltenen, und heute für mich sehr besonderen Baumes, waren die Ratschläge des Gärtners:

Die drei Gingkos erst in der Dämmerung voneinander trennen, wegen der äußerst lichtempfindlichen Wurzeln. Dies gilt auch für das Umtopfen, wenn die Wurzeln unter dem Topf herausgucken.

Den Gingko auf einen hellen Platz stellen, nicht in die direkte Sonne – das schadet dem Baum.

An heissen Tagen sind die Blätter mit Wasser anzuspritzen – das tolle beim Anspritzen der Blätter war, dass das Wasser abperlte. Dies entlockt mir immer wieder ein Lächeln.

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Zwischen den drei Ahorn-Bäumen steht mein Ginko inzwischen seit zwei Jahren, und hat tatsächlich schon zwei Winter überlebt; im Topf – hält tatsächlich Hitze und Kälte aus. Das macht ihn für mich zu einem sympatischen Baum. Im Frühjahr treibt er seine Blätter aus – wie Fächer. Im Herbst verfärben sich die Gingkoblätter gelb, werden dann braun und fallen ab.

Die Blätter kann man angeblich getrockneterweise auch als Tee genießen – ich habe das allerdings nicht probiert.
Meines Wissens sind die Inhaltsstoffe des Gingko durchblutungsfördernd und werden in der Medizin auch zu Steigerung der Konzentration verwendet.

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Geschichte Gingko.

Der Gingko ist ein Fächerblattbaum – kein Nadelbaum, kein Laubbaum, der bis vor ungefähr 200 Jahren als ausgestorben gegolten hat.
Ein deutscher Forscher hat diesen seltenen Baum vor 200 Jahren bei Forschungsarbeiten im asiatischen Gebirge wieder entdeckt, nach Deutschland gebracht und kultiviert, so konnte sich der Baum dann wieder „etablieren“


Besonderheiten.

Beim Gingko gibt es so wie beim Menschen Männlein und Weiblein, wobei meinen Informationen nach (von einem Gärtner) der weibliche Gingko im Herbst Blüten bekommt, die sehr streng riechen sollen.
Dieser Baum soll laut Gärtnerinformation im Alter von cirka fünf Jahren „geschlechtsreif“ sein – ich ließ meinen Baum von einem Fachmann begutachten, weil ich wissen wollte, um welches Geschlecht es sich handle. Leider ist mein Ginko noch zu jung um das Geschlecht beurteilen zu können. Ich lasse mich überraschen.

Anfangs dachte ich, dass es bei den Geschlechtsmerkmalen bei diesem Fächerblattbaum um einen Scherz handeln würde. Doch auch im botanischen Garten bekam ich dieselbe Erklärung bezüglich der Geschlechtsmerkmale beim Gingko.


Für mich ist der Gingko eine Besonderheit auf meinem Balkon, weil er einer von drei Bäumen ist, die wir drei (unser Freund, eine Nachbarin und ich) zugleich gekauft haben – allen drei Bäumen geht es gut – und alle drei Personen haben seit dem Kauf des Gingko einen Fächerblattbaum mit persönlichem Wert, der vor 200 Jahren wieder entdeckt wurde und immer bekannter wird.

Wenn jemand auf der Suche nach einem besonderen Baum ist, der im Garten oder am Balkon wachsen soll, dem empfehle ich einen Ginko.

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13. Juni 2005

Mein Gingko blüht und gedeiht; den letzten Winter hat er schadlos überstanden.


Ein Bericht von Fernsteuerung für Yopi und Dooyoo.

Copyright by FERNSTEUERUNG.

Geschrieben am:
23.10.2004

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Kommentare
froes
froes, 07.01.2005
Die Ginkos sind schon interessante Baumlume, die aber sehr langsam wachsen. Leider hat man wahrscheinlich aus diesem Grund bei uns eine ganze Straszlige anstelle der uumlblichen Linden damit bepflanzt, um die Pflegekosten gering zu halten. Shine On,
heiren
heiren, 02.01.2005
Ein sehr schoumlner Bericht. Ich habe auch noch nicht so einen Baum gesehen. Nun werde ich mich mal auf die Suche machen. Ein frohes und gesundes Neues Jahr wuumlnsche ich. Gruszlig heiren
mami_online
mami_online, 15.06.2005
der Ginkgo Baum fuumlr den GartenBalkon. Ich werde mich mal umsehen, da ich genau weiszlig, dass dieser Ginkgo eine Menge bei uns bewirken kann.... Danke fuumlr den Bericht!!!
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Tris.

Was ich so alles über Ginkgo sagen kann.

ein Testbericht von 2004-05-06 10:02:00 vom 06.05.2004
Empfehlung: ja
Ginkgo
°°°°°°°°


Nachdem ich meinen Bericht über den Kuschelweich wilde Birne & Ginkgo Weichspüler veröffentlichte, erhielt ich viele Fragen darüber, was Ginkgo denn überhaupt sei und wie genau es riechen würde. Also habe ich mich zusätzlich zu dem, was ich schon über den Ginkgo wußte noch mit einigen weiteren Fakten bekannt gemacht. Hier versuche ich nun eine befriedigende Auskunft über dieses Gewächs zu geben. Denn, ja, Ginkgo ist eine Pflanze.

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Ginkgo. Besser vielleicht auch Ginkgobaum, ist eine in der Pharmazie gebrauchte Heilpflanze und auch so ein sehr schönes Gewächs. Der Botanische Name lautet Ginkgo biloba. Der Ginkgo gehört zu den Ginkgogewächsen, den Ginkgoaceae.

Die Ginkgo ist auch unter vielen anderen Namen bekannt. Hier die bekanntesten:
Elefantenohrbaum, Entenfußbaum, Fächerblattbaum, Goethebaum, Golden Tree Baum, Großvater-Enkel Baum, Japanbaum, Japanischer Nußbaum, Mädchenhaarfarnbaum, Salisburie, Silberaprikose, Tempelbaum, Vierzig Taler Baum, Weißnussbaum, …..

Ginkgobäume werden bis zu 30 Metern hoch und blühen in den Monaten April und Mai. Die Blüten allerdings sind grün und unscheinbar. Die männlichen Blüten sind kätzchenartig, die weiblichen gestielt mit je 2 Samenanlagen.

Eine Besonderheit des Ginkgobaumes ist, daß er werde Nadelbaum noch Laubbaum ist. Im Laufe der Evolution haben sich seine Nadeln, denn der Ginkgo war früher ein Nadelbaum,
zu fächerförmigen Blättern ausgeweitet.

Die Blätter sehen, wie erwähnt, Fächerförmig aus. Sie sind gabelnervig, welches bedeutet, daß ihre Nerven vom Stiel zum Blattrand hin auseinanderlaufen. Der Baum selber ist zweihäusig und sommergrün. (Zweihäusig bedeutet, für die botanischen Laien, daß es bei diesem Gewächs männliche und weibliche Pflanzen gibt und nicht wie bei einhäusigen Gewächsen männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze.)

Die Ginkgofrüchte sind grün und rund, ähneln Kirschen. Ihre Größe beträgt ca. 2-3 cm im Durchmesser.

Häufig ist der Ginkgo als Parkbaum kultiviert. Allerdings sind eher die männlichen Bäume, als die weiblichen zu finden, da die Letzteren einen eher unangenehmen Geruch verbreiten, wenn die Samen reif und der Samenmantel faulig ist. Allerdings findet man in letzter Zeit auch immer mehr dieser wunderschönen Bäume in privaten Gärten vor.

Ginkgo gibt es erst seit dem Jahre 1730 in Europa. Der deutsche Arzt Engelbert Kaempfer brachte ihn aus der Pflanze Heimat mit nach Hause. Die ursprüngliche Heimat dieses Baumes ist China.

Der Name selber kommt somit auch aus dem Chinesischen. Hier schreibt er sich lediglich etwas anders, nämlich „Ginkyo“, übersetzt heißt das soviel wie „silberne Aprikose“. Die uns heute bekannte Schreibweise beruht wahrscheinlich auf einem Schreibfehler des Arztes Engelbert Kaempfer, der den Ginkgo, wie bereits oben erwähnt, bei uns eingeführt hat.

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Gern werden die Ginkgoblätter pharmazeutisch verwendet. Ginkgoblätter heißen im Lateinischen Folia Ginkgo bilobae. Sie enthalten die verschiedensten Flavonoide, unter anderem Ginkgetin und Terpenlactone. Diese Extakte finden sich in vielen Fertigpräparanten in der Apotheke gegen Durchblutungsstörungen (Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes). Auch zur Inaktivierung schädlicher Radikale sowie bei Alzheimer wird Ginkgo eingesetzt. Aber auch in Haarwaschmitteln sind die Inhaltsstoffe des Ginkgobaumes gern enthalten. Der Ginkgo ist ursprünglich eine alte, chinesische Heilpflanze gegen Husten.

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Der Ginkgo hat einen leicht schleimigen Geruch am Anfang. Man könnte ihn auch als grün bezeichnen. Doch ich kann ja schlecht schreiben, das etwas grün richt. Danach wird der Geruch etwas angenehmer, leichter. Ginkgo hat eben eher einen Blättergeruch, da der Extrakt aus den Blättern dieses Pflanzenriesen stammt. Der Geruch erinnert entfernt an den von frischem Aloe Vera Extrakt. (Aloe Vera - Saft, der aus den Blättern kommt, wenn man diese Anritzt.)

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Auch selber ziehen lassen sich diese Gewächse. Generell kann man die Samen ganzjährig anzüchten. Man raut den Samen mit Sandpapier leicht an und weicht ihn über Nacht in lauwarmen Wasser ein. Dann kommen die Samen in die Erde, bedeckt diese aber nur dünn mit Erde. Die Raumtemperatur sollte 20-25°C betragen. Nach 4-5 Wochen keimt dann die Pflanze. Mitte März kann man die Setzlinge ins Freie pflanzen. Junge Pflanzen sollten vor praller Sonne geschützt sein und bevor der Frost kommt um den Stamm herum abgedeckt werden, beziehungsweise besser in die Wohnung geholt werden. Die Pflanze selbst sollte nie im Wasser stehen, das heißt, ausreichend gießen, aber nicht überwässern.

Man kann den Ginkgo auch in einem Baummarkt kaufen, da ist er allerdings etwas teurer als andere Bäume (15-30 Euro, je nach Größe).

Die Pflege des Baumes ist sehr einfach.
Das einzige, was zu beachten ist: Der Ginkgobaum ist ein Solitär Baum. Das heißt, er steht gerne alleine und hat gerne viel Platz, wo er seine Wurzeln ideal ausbreiten kann. Schließlich will der Baum ja auch noch hoch hinaus im laufe seines Lebens.

Man kann ihn in den ersten Jahren gut in einem Topf pflegen, doch er sollte regelmäßig umgetopft werden.

Auch kann man den Baum, besonders im Sommer und Frühjahr, im Garten belassen, der Ginkgo ist sehr robust und wiederstandsfähig und übersteht ohne Probleme den ein oder anderen kleinen Frost. Doch wenn der Baum noch klein ist, stellt man ihn, wie bereits erwähnt, im kalten Winter lieber in die Wohnung.

Gießen sollte man ihn so alle 2 Tage, damit die Erde zwar immer etwas feucht ist, aber nicht zu nass, sonst fangen die Wurzeln zu faulen an. Nicht überwässern halt. Denn dann geht einem das Schmuckstück leider ein.

Düngen sollte man den Baum allerdings gar nicht, genau so wie Kräuterpflanzen, denn er ist von selbst stark genug sich gegen Umwelteinflüsse zu wehren.

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Möchte man den Baum lieber klein und buschig, dann schneidet man einfach jedes Jahr im Frühling, wenn der ausschlägt, die kleinen Knöspchen an der Spitze ab und schon fängt er in die Breite an zu wachsen.

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Wenn der Baum seine volle Größe von 30 Metern erreicht hat (manche werden sogar noch größer), dann sieht man als erstes eigentlich nur einen großen Stamm. Erst an den heruntergefallenen Blättern kann man erkennen, das Meterhoch über einem dieser Riese thront. Für die Europäische Pflanzenkultur ist dieser Baum echt ein Riese.

Eine Zeitlang war im Fernsehen eine Werbung für Rökan zu sehen, in der die Ginkgo Blätter durchs Bild vielen. Sie haben eine sehr eigenwillige, ungewöhnliche Form, sie scheinen eher gezeichnet, erdacht als real. Wie einen auseinandergeklappten Fächer muß man sich diese grünen Blätter vorstellen, die an einem Stiel sitzen.

Wie Ginkgo schmeckt, kann ich leider nicht sagen, ich habe noch nie in ein Blatt hineingebissen. Den einzigen Baum, den ich in der Umgebung kenne, steht auf einem Privatgelände und ist bestimmt schon 20 Meter hoch.

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1815 schreib Goethe sogar ein Gedicht über den Baum, nachdem er dann auch teilweise Goethebaum genannt wurde. Gewidmet hatte er es Marianne von Willemer:

Ginkgo biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt ?
Sind es zwey, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt ?

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin ?

~~~~


So. Mehr konnte ich soweit erst Mal nicht über dieses wunderliche Gewächs herausfinden. Ich habe auf meinen Recherchestreifzügen einiges Neues gelernt. Ich hoffe, einige Unklarheiten konnte ich aus dem Weg räumen und noch ein paar weitere Informationen hinzufügen, was die Pflanze des Ginkgobaumes angeht. Und wer nun einen real vor sich stehen sehen möchte, der sucht am besten den nächsten Botanischen Garten auf. Hier finden sich häufig auch Ginkgobäume unter den Pflanzen der Anlage. Viel Spaß beim Suchen...
...
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Wuschel_F

....es grünt so grün...

ein Testbericht von 2003-09-12 18:04:54 vom 12.09.2003
Empfehlung: ja
Hallo, diesmal hab ich auf einem unserer Shampooflaschen unter den Inhaltsstoffen den Namen Ginkgo gelesen. Da ich nur eine wage Ahnung davon hatte, worum es sich dabei handelt, habe ich mich darüber schlau gemacht und mir gedacht, dass es vielleicht interessanter wäre darüber zu schreiben, als über das Shampoo selbst. Der Botanische Name dieser Pflanze lautet übrigens Ginkgo biloba.

AUSSEHEN / BESONDERE MERKMALE
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Für alle, die wie ich noch nie was mit dieser Pflanze zu tun hatten, will ich hier eine kurze Beschreibung von ihr abgeben.
Der BAUM selbst ist sommergrün und etwa 20-40m hoch und hat nach oben wachsende Äste.
Besonders charakteristisch für den Ginkgo sind seine BLÄTTER. Diese sind, wie der Name biloba aussagt zweilappig. D. h. sie sehen (für mich) ein bisschen aus wie ein Fächer, der in der Mitte einen etwas tieferen Einschnitt hat. Die Blätter sind im Sommer intensiv grün und im Herbst leuchtend gelb. Sie sind kahl und haben einen leichten Wachsüberzug, auch variieren sie ziemlich in der Größe untereinander.
Der Baum ist eingeschlechtlich, d. h. es gibt männliche und weibliche Bäume, man spricht von einer Zweihäusigkeit. Im Mai bekommt der Ginkgo seine BLÜTEN, welche beim männlichen Baum kätzchenförmig aussehen und beim weiblichen haben einen stielartigen Abschnitt, auf dem die Samenanlagen sitzen.
Zwischen September und November entwickeln sich die FRÜCHTE / SAMEN , welche 2-3cm groß, rundlich, ähnlich wie Mirabellen aussehen. Die Farbe ist leicht gelblich, sie bestehen aus 2 Schichten, einer äußeren, die dickfleischig und weich ist und einer inneren, die weißlich, versteinert ist. Wenn die Früchte faulen, verströmen sie einen üblen Geruch, aufgrund des hohen Anteils von Butter-, Valerian- und Capronsäuregehalts.
Das HOLZ ist kleinkörnig, gemasert, hell und recht hart, ähnlich dem Holz der Zitronenbäume.



HERKUNFT…
°°°°°°&de g;°°°°°°°°

des Baumes
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Manche Wissenschaftler behaupten, dass es bereits vor 300 Millionen Jahren diese Pflanze gab. Sichere Beweise gibt es in Form von Fossilienfunden, der Vorfahren des Ginkgo, die bereits vor der Zeit der Dinosaurier, genauer gesagt vor 150 Millionen Jahren die Erde großflächig besiedelt hatten. Der Ginkgo zog sich immer weiter nach Südostasien zurück, wo er auch die Eiszeiten überlebte. Der deutsche Arzt Engelbert Kaempfer brachte 1750 den Ginkgo wieder nach Europa.

Des Namens
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Der Name kommt aus dem Chinesischen. Hier schreibt er sich lediglich etwas anders, nämlich „Ginkyo“, übersetzt heißt das soviel wie „silberne Aprikose“. Die uns heute bekannte Schreibweise beruht wohl auf einem Schreibfehler des Arztes Engelbert Kaempfer, der den Ginkgo bei uns eingeführt hat.


AUSSAAT/PFLEGE
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Generell kann man die Samen ganzjährig anzüchten. Man raut den Samen mit Sandpapier leicht an und weicht ihn über Nacht in lauwarmen Wasser ein. Dann kommen die Samen in die Erde, aber nur dünn mit dieser bedecken. Die Raumtemperatur sollte 20-25°C betragen. Nach 4-5 Wochen keimt dann die Pflanze. Mitte März kann man die Pflanze ins Freie pflanzen. Junge Pflanzen sollten vor praller Sonne geschützt sein und bevor der Frost kommt um den Stamm herum abgedeckt werden.



ANWENDUNG IN DER MEDIZIN
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Für medizinische Zwecke werden Extrakte aus Ginkgoblättern, sowie die Ginkonüsse (nur die Samenkerne!) verwendet.
Nachgewiesene Wirkungen:
Steigerung der Toleranz insbesondere des Hirngewebes gegenüber Sauerstoffmangel
Förderung der Gehirndurchblutung
Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
PAF-Hemmung (Plättchenaggregationsfaktoren)
Beeinflussung zentraler Neurotransmitter
Inaktivierung schädlicher Radikale
Die daraus erzeugten Mittel werden verwendet gegen Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Durchblutungsstörungen, depressive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus. Auch gegen Alzheimer soll Ginkgo helfen.



ANDERE NAMEN
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Die Ginkgo ist auch unter vielen anderen Namen bekannt. Hier die bekanntesten: Entenfußbaum, Elefantenohrbaum, Weißnussbaum, Entenfußbaum, Silberaprikose, Fächerblattbaum (was ja auch mein erster Eindruck war – siehe Beschreibung), Tempelbaum, Mädchenhaarfarnbaum, Salisburie, Großvater-Enkel Baum, Vierzig Taler Baum, Japanischer Nußbaum, Japanbaum, Golden Tree Baum, Goethebaum…..



DER GINKGO IN DER KUNST
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Nachdem der Baum auch Goethebaum genannt wird, muss das auch einen Grund haben. Goethe war sehr angetan von der damals neuartigen und schönen Pflanze, dass er 1815 ein Gedicht über den Ginkgo geschrieben hat, das ich euch auch nicht vorenthalten möchte, gewidmet hatte er es Marianne von Willemer

Ginkgo biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt ?
Sind es zwey, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt ?

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin ?



Auch andere Künstler nahmen sich im 19. Jahrhundert des Ginkgo an, im so genannten „Japonismus“ und im Jugendstil, wobei hier besonders die Blattform als künstlerisches Gestaltungsmittel für ornamentale Zierformen verwendet wurde. Zentren dieser Kunstform wären Nancy in Frankreich, oder Thüringen und Sachsen in Deutschland. Man kann das Ginkgoblatt in diversen Formen auf Schmuck, Vasen, Bechern etc. wieder finden.
Auch heute noch gibt es in der Kunst Verehrer des schönen Baumes, ein Beispiel wäre hier der Berliner Aktionskünstler Ben Wargin.





FAZIT
°°°°° ;

Bei solch einem Bericht ist es etwas schwer ein Fazit zu finden. Ich kann nur sagen, dass ich um einiges schlauer bin und nicht gedacht hätte, was für ein faszinierender und vielseitiger Baum der Ginkgo ist. Besonders interessant finde ich die Aspekte in der Kunst und Literatur, da ich in diesen beiden Fächern mein Abitur gemacht habe. Dass selbst Goethe sich mit der Anmut des Baumes auseinandergesetzt hat finde ich äußerst interessant.
Auch die vielen Anwendungsbereiche in der Medizin, wenn auch nur auf homöopathischer Ebene (aber es gibt ja einige, die gerade darauf schwören), sind doch verblüffend.
Der Baum an sich ist auch wirklich sehr schön, auch wenn ich ihn bis jetzt nur von Bildern kenne. Sollte wohl doch mal wieder den botanischen Garten besuchen und mich auf die suche nach einem „lebendigen“ Ginkgo machen…..






Mein Bericht enthält Informationen aus diversen Quellen, für nähere Ausführungen bitte ich unter folgenden Seiten nachzusehen:

http://www.planet-weimar.de
http://www.garten linksammlung.de/ginkgo.htm
http://www.g-netz.de/H ealth_Center/heilpflanzen/ginkgo/ginkgo.shtml



Vielen Dank fürs lesen, Bewerten und Kommentieren!!!!
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