ein Testbericht von bea15022007-08-14 20:43:17vom 14.08.2007Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschöne Farben und Formen, mehrjährig, leichte Vermehrung...Nachteile/Kritik: nicht ganz einfache Pflege
jetzt habe ich was gaaaaanz samtiges für Euch.
Irgendwie habe ich heute meinen blumigen Tag und möchte Euch eine wunderschöne Blume, die sich wie Samt und Seide anfühlt, näher bringen...
deren Blätter und auch die großen Glockenblüten wirklich jedermanns Blicke auf sich ziehen.
Außerdem ist sie eine super gutes Beispiel, wie man Pflanzen durch Züchtungen und Kreuzungen verbessern, schöner und robuster machen kann. Es entstanden neue Farben und Muster.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts kam sie erstmals aus Brasilien nach Europa. Der Bonner Universitätsgärtner Wilhelm Sinning verpasste ihr den lateinischen Namen und den Deutschen verdankt sie Peter Gloxin, einem Kolmarer Arzt.
In der Ursprungsform standen die Blüten der Gloxinie waagerecht oder schief hervor und ähnelten einem Fingerhut.
Heute besitzt sie aufrecht stehende, große glockenähnliche Blüten, die von einem Rondell mattgrüner, zungenförmiger Blätter mit weicher Behaarung eingebettet werden und wird ca. 30 cm hoch.
Kauf
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Die Gloxinie kann man überall, wo Blumen verkauft werden, kaufen. Man sollte darauf achten, dass man keine Pflanze kauft, die blasse Blätter und wenig Knospen hat. Auch sollte man sehr vorsichtig beim Auspacken sein, denn die Blätter brechen sehr schnell ab.
Größe und Wuchs
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Die Glockenblüten, die auf kurzen Stielen sitzen, entspringen einem Kranz von 15 - 20 cm langen Blättern, die so dicht beieinander sitzen, dass sie wie eine Rosette aussehen.
Blüte und Duft
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Die samtartigen weißen, roten, violetten, zweifarbig gefleckten oder geränderten Glockenblüten lassen sich von Mai bis in den September hinein sehen und erfreuen unsere Augen. Leider Duftet diese wunderschöne Blüte nicht.
Licht und Temperatur
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In schönen Sommern kann man die Gloxinie nach draußen in den Halbschatten stellen. Ansonsten ist sie eine Zimmerpflanze, deren optimale Temperaturen bei 20 - 22°C liegen. Man sollte sie nicht in Räumlichkeiten verbannen, die unter 15°C liegen, denn dann wächst die Pflanze nicht mehr.
Gießen und Düngen
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Die Gloxinie braucht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die man mit einem Verdampfer oder einem feuchten Torfbett erzeugen kann.
Im Frühjahr und im Sommer braucht sie viel Wasser und ab September dann immer weniger.
Die Blätter sollten nicht nass und einmal in der Woche die Pflanze gedüngt werden. Ein kalkreicher Dünger ist während der Blütezeit sehr von Vorteil.
Erde und Umpflanzen
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Ein Umtopfen im herkömmlichen Sinne gibt e hier nicht, denn man überwintert von dieser Pflanze lediglich die Knolle. Also pflanzt man sie im Februar in ganz normaler Einheitserde neu ein.
Schneiden
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Auch das ist hier nicht nötig, da die Blätter im Herbst von selbst verwelken und die Knolle im Frühjahr gesäubert wird.
Vermehren
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Da es mehrere Arten der Vermehrung gibt, gehe ich jetzt mal auf jede einzelne ein...
Durch Knollenteilung
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Im Frühjahr, wenn die Knolle beginnt zu treiben, nimmt man ein scharfes Messer und eine harte Unterlage. Hat man die Knolle gut gesäubert, kann man die kleinen Triebe erkennen, die bei einer Teilung an jedem abgetrennten Knollenteil vorhanden sein müssen.
Damit keine Infektion entstehen kann, sollte man die Schnittstellen mit Schwefelpuder "verarzten".
Jetzt wird jede Knollenhälfte in einen Topf, in dem ein Erde-Sand-Gemisch enthalten ist, eingepflanzt und bei 22 - 25°C gezogen.
Durch Aussaat
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Eine sehr günstige Variante ist das Vermehren mit Samen, aber auch eine sehr schwierige,
da die Samen wie feiner Staub aussehen.
Die Samen werden auf einer feuchten Torfmullmischung in einem Vermehrungskasten verteilt, und man muss für 22 - 25°C sorgen.
Im November oder Dezember , nach der Aussaat, müssen die Samen zwei Wochen im Dunklen keimen.
Kann man die Keimlinge dann mit einer Pinzette greifen, müssen sie vereinzelt werden, was man nach fünf Wochen nochmals wiederholen muss.
Junge Pflanzen brauchen 14 - 16 Stunden Tageslicht, somit muss man künstliches Licht benutzen...
Durch Blattstecklinge
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Als erstes füllt man eine Schicht Kies, dann Torfmullerde und darüber ca. 1 cm Sand in einen Kasten und feuchtet diese Mischung an.
Jetzt schneidet man ein gesundes Blatt von der Pflanze ab, schneidet zwei mal in die Rippe des Hauptnerves, steckt das Blatt mit Haarnadeln oder Ähnlichem auf der Erde fest und deckt den Kasten mit einer Glasscheibe ab. Jetzt sorgt man noch für 20°C.
An den Schnittstellen entstehen neue Pflänzchen, die, wenn sie Wurzeln besitzen, vorsichtig abgebrochen werden können und separat eingepflanzt werden.
Durch Triebstecklinge
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Man kann die Triebe der Knolle als Stecklinge benutzen, indem man sie direkt in Töpfe mit Erde steckt, die Töpfchen mit Plastikfolie überzieht bis sie Wurzeln geschlagen haben.
Umgebung
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Die Gloxinie möchte gern bewundert werden, daher sollte man sie so aufstellen, dass sie auch jeder von allen Seiten sehen kann (ganz schön eitel, oder? :D).
Man kann auch mehrere zusammen stellen, aber die Blätter dürfen sich nicht berühren!
Ruhezeit im Winter
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Da ab Oktober die natürliche Ruhezeit der Gloxinie beginnt, verliert sie dann zuerst ihre Blüten und verliert danach ihre Blätter.
Jetzt wird sie in ihrem Topf bei 15°C aufbewahrt, nicht mehr gegossen oder gedüngt.
Im Februar nimmt man sie aus dem Topf, säubert die Knolle gut und pflanzt sie in neue Erde.
Schädigungen
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Ist die Gloxinie gesund, hat sie saftige, grüne, kräftige Blätter, viele Knospen und Blüten. Sollte das nicht zutreffen, könnte es bei
hellgelben und eingerollten Blättern
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a n zu wenig Dünger und zu viel Sonne,
verfaulten Blättern und Blüten
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an zu viel Nässe (Erde antrocknen lassen und weniger gießen)
verformten Blättern
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an Blattläusen und Spinnmilben
schlappe Blätter und weiche Stengel
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a n zu wenig Wasser oder zu viel Zug
und
unansehnliche Flecken
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an Grauschimmel liegen, der sich sehr schnell über die gesamte Pflanze ausbreitet.
Meine Meinung
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Die Gloxinie zu halten ist nicht ganz so einfach, was allerdings ihre Schönheit wieder wett macht. Mit ein wenig Mühe kann man sich an ihr den ganzen Sommer erfreuen und sie in allen möglichen Farben und Formen erstrahlen lassen.
Man kann die Knolle, ganz gegen die Gewohnheiten der meisten Menschen, mehrmals neu einpflanzen, allerdings lässt die Blütenfülle mit den Jahren nach und man sollte sich ruhig mal an die Vermehrung trauen.
In diesem Sinne wünsche ich jedem, der es versucht, ganz viel Glück und gutes Gelingen.
Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus bei Euch für Eure Lesungen, Kommentare und Bewertungen und wünsche Euch viel Spaß dabei.
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samtiges "Prienselbinche" oder - die Gloxinie
ein Testbericht von melleme2004-05-21 00:01:24vom 21.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: tolle, auffallende Blüten...Nachteile/Kritik: Pflegeaufwendung ist nicht für jeden "geeignet"
Gloxinien, oder auch Glockenblumen- eine sehr hübsche Pflanze, für die man allerdings "Zeit" haben sollte, da sie nicht gnaz pflegeleicht ist, im Gegensatz zu anderen Pflanzen ist.
Ihre Blätter sind samtartig, ebenso ihre auffälligen Blüten.
Gloxinien gehören zur Familie der Gesneriengewächse, und kommen ursprünglich aus Brasilien.
Ihre "natürliche" Blütezeit ist von Juni- August
Giftig?: nein, sind Gloxinien nicht. Allerdings würde ich sie auch nicht unbedingt essen.
Blütenfarbe: rosa, lila, weiß, rot, zweifarbig
Standort/ Pflege: helle bis halbschattig, hoher Luftfeuchtigkeit wäre nicht schlecht, wobei die Blätter nicht nass werden dürfen! Sonst bekommen sie hässliche braune Flecken (wie Usambaraveilchen), Temperatur von 18-24°C. Gießen am besten in den Übertopf, NIE in den Kern, bzw das "Herz" der Pflanze gießen! (Pflanze wird matschig und verfault regelrecht)
Anzucht/ Vermehrung: am geeignetsten ist es per Knolle wenn diese im Frühjahr zu treiben beginnt, denn dann kann man sie halbieren. Dazu benötigt man ein scharfes Messer und eine harte Unterlage. Wichtig ist, dass jedes Teil der Knolle Triebe besitzt. Die erkennen man am besten, wenn die Knolle vorher gut und vor allem vorsichtig säubern wird. Die Schnittflächen sollte mit Schwefelpuder bestreut werden, damit keine Infektion entsteht. Dann wird jede Knollenhälfte in ein Töpfchen mit einer Erde-Sand-Mischung gepflanzt. In den ersten Wochen müssen sie bei 22-25 Grad Celsius stehen.
Per Samen, wobei das recht schwierig sein soll, oder
Per Blattsteckling, einfach an geeigneter Blattstelle abschneiden, und, ich empfehle in Anzuchtserde zu stecken, wurzeln lassen.
ein Testbericht von Michaela362002-03-29 08:47:33vom 29.03.2002Empfehlung: ja
Die Gloxinie ist ein gutes Beispiel, wie man eine
Pflanze durch Züchtungen und Kreuzungen
verbessern kann.
Neue Farben sind entstanden und Pflanzen mit gefleckten, geränderten und gekrausten Blüten.
Nach Europa kam dieschöne Brasilianerinschon zu Beginn des18. Jahrhunderts.
Schönere Blüten
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Bei der Ursprungsform standen die Gloxinienblüten waagerecht hervor und ähnelten einem Fingerhut. Unsere heutige Knollenpflanze besitzt aufrecht-stehende, große Glockenblüten, die in einem Kreis mattgrüner, zungenförmiger, weich behaarter Blätter stehen.
Die Tendenz bei den Züchtern geht zu noch niedrigeren Pflanzen (heute wird sie etwa 30 cm hoch) mit kleineren Blättern und noch größeren Glockenblüten.
Am besten
im Halbschatten
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Als Zimmerpflanze gedeiht die Gloxinie am besten bei Temperaturen von 20—22° C. Steht sie kälter als 15°C,
wächst sie nicht mehr.
In schönen Sommern kann die Gloxinie auch an einen halbschattigen Platz nach draußen.
Ruhezeit im Winter
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Von April bis Oktober blüht die Gloxinie.
Danach beginnt ihre natürliche Ruhezeit.
Bei dieser Pflanze heißt das, sie verliert zuerst die Blüten, dann welken die Blätter.
Sie wird im Topf bei einer Temperatur von 15° C aufbewahrt, nicht gegossen und nicht gedüngt.
Im Februar wird sie aus dem Topf herausgenommen, gesäubert und neu eingepflanzt.
So kann man die Pflanze vermehren
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Wer sich in die Gloxinie verliebt hat, wird mehrere Pflanzen besitzen wollen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Pflanze zu vermehren.
Durch Knollenteilung
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Wenn die Knolle im Frühjahr zu treiben beginnt, kann man sie halbieren.
Man nimmt dazu ein scharfes Messer und eine harte Unterlage.
Wichtig ist, daß jedes Knollenteil Triebe besitzt. Das erkennt man am besten, wenn man die Knolle vorher gut säubert.
Die Schnittflächen sollte man mit Schwefelpuder bestreuen, damit keine Infektionen entstehen.
Dann wird jede Knollenhälfte in ein Töpfchen mit einer Erde-Sand-Mischung gepflanzt.
In den ersten Wochen müssen sie bei 22—25° C stehen.
Durch Aussaat
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Die Vermehrung durch Samen ist billig, aber schwierig.
Die Samen sind so winzig, daß sie wie Staub aussehen.
Man verteilt die Samen in einem Vermehrungskasten auf einer feuchten Torfmullmischung, und sorgt für eine Temperatur von 22—25°C.
Manche Gärtner mischen den Samen mit Sand, damit er sich gleichmäßigerverteilen läßt.
Nach der Aussaat (am besten im November — Dezember) müssen die Samen zwei Wochen im Dunkeln keimen.
Sind die Keimlinge so groß, daß man sie mit einer Pinzette greifen kann, müssen sie einzeln verpflanzt werden.
Dieses Pikieren wird nach fünf Wochen noch einmal wiederholt.
Da die Pflanzen, wenn sie jung sind, einen 14—16 Stunden-Tag brauchen, muß man wahrscheinlich künstliches Licht benutzen.
Durch Blattstecklinge
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Einen Kasten mit einer Schicht Kies füllen, dann mit Torfmullerde, darüber kommt 1 cm Sand.
Diese Mischung anfeuchten.
Nun ein großes, gesundes Blatt von der Pflanze durchschneiden und durchtrennen mit zwei Schnitten die Rißpe des Hauptnervs.
Das Blatt mit Haarnadeln auf der Erde fest machen, dann den Kasten mit einer Glasscheibe abdecken und ihn etwa 20° warm stellen.
An den Schnittstellen entwickeln sich neue Pflänzchen.
Wenn sie Wurzeln besitzen, können sie vorsichtig abgebrochen und extra eingepflanzt werden.
Durch Triebstecklinge
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Wenn die Knollen neue Triebe bekommen, kann man auch diese als Stecklinge benutzen.
Sie werden direkt in Töpfe mit Erde gesteckt und mit Plastikfolie überzogen, bis sie Wurzeln geschlagen haben.
Pflanzen Doktor
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Eine gesunde Gloxinie hat grüne, kräftige, saftige Blätter, viele Knospen und Blüten.
Blüten und Blätter verfaulen, wenn die Pflanze zu naß steht.
Die Erdedarf nie antrocknen.
Blattläuse und Spinnmiiben verformen die Blätter. Einfach mit Insektenmitteln behandeln.
Schlappe Blätter und weiche Stengel zeigen, daß sie zu trocken oder im Zug steht.
Hellgelbe oder eingerollte Blätter sind ein Zeichen für zuviel Sonne oder zuwenig Dünger.
Grauschimmel breitet sich schnell über die ganze Pflanze aus.
Einkaufstip
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Kauft nie Pflanzen, die weiche, blasse Blätter und wenig Knospen haben.
Seit vorsichtig beim Auspacken.
Die Blätter brechen leicht.
Man kauft sie im Sommer, zwischen April und September.
Lebensdauer
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Viele Pflanzen werden nach dem ersten Sommer weggeworfen.
Die Knollen treiben aber öfter aus.
Die Blütenfülle allerdings läßt nach.
Größe und Wuchs
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Die Pflanze gehört zu den Knollengewächsen.
Sie besitzt 15-20 cm lange Blätter, die auf kurzen Stielen sitzen, so dicht, daß sie fast wie eine Rosette aussehen.
Die Blüten entspringen in der Mitte.
Blüte und Duft
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Von Mai bis September erscheinen die hübschen Glockenblüten.
Sie sind samtartig, weiß, rot, violett, zweifarbig gefleckt oder gerändert.
Licht und Temperatur
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Sommer ist ein warmer Platz, 20—22° C, gut geeignet. Im Winter lagert die Knolle bei 15° C.
Gießen und Düngen
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Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist notwendig.
Im Frühjahr und Sommer braucht sie viel Wasser, ab September immer weniger.
Die Blätter dürfen nicht naß werden.
Einmal wöchentlich wird gedüngt, während der Blüte mit einem kalireichen Dünger.
Erde und Umpfianzen
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Ein Umtopfen im eigentlichen Sinne gibt es bei der Gloxinle nicht.
Die überwinterte Knolle wird im Februar in neue Erde gelegt.
Schneiden
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Die Blätter verwelken im Herbst von selbst.
Die Knolle wird im Frühjahr nur gesäubert.