Greg Hastings' Tournament Paintball Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 2.4 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
gut
Mulitplayer:
gut
Suchtfaktor:
in Maßen
Wird langweilig:
nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:
16 Jahre
Spielanleitung:
gut
Grafik:
schlecht
Sound:
mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:
Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?:
ja
Vorteile
Ungewöhnlicher Egoshooter abseits der Massenware, Dauerfeuer und wildes Drauflosstürmen sind nicht gefragt: Vorsicht, Geduld und Reaktionsschnelligkeit sind Trumpf, kommt erstaunlich realistisch rüber
Nachteile/Kritik
Mehrspielerspaß an einer Konsole bleibt außen vor, Umfang relativ gering, wenig abwechslungsreich, bescheidene Grafik
Greg Hastings' Tournament Paintball Xbox Spiel am günstigsten bei:
Das erste reine Paintball-Konsolengame für die X-Box, entwickelt mit Hilfe vieler amerikanischer Proplayer vom Top-Studio WXP (u.a. Macher von Lord of the Rings: Fellowship of the Rings). Egal ob im Single-Player, Arcade- oder Muliplayermode (über Systemlink oder X-Box Live) dieses Game begeistert jeden Paintballspieler und den, der es werden will. DAS PERFEKTE GESCHENK für Kumpel, Freund, Mann, Neffe! Zur Auswahl stehen 3 Spielmodi (Capture the Flag, Centerflag, Total Elimination), 14 real life PROs, fast 100 verschiedene Fieldlayouts, 19 bekannte Turniere, rund 150 verschiedene, wählbare Ausrüstungsgegenstände von 25 real life Paintballfirmen und und und. Wollt Ihr im Single Player Mode die Karriere vom Rookie im Wald zum Siegerteam in Huntington Beach durschspielen oder Euch lieber gleich online mit Euren sechs Teamkollegen in einem echten 7-Mann Turnier messen? It`s your choice!
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Wir spielen Krieg
ein Testbericht von sinfortuna2007-11-04 01:02:55vom 04.11.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Ungewöhnlicher Egoshooter abseits der Massenware, Dauerfeuer und wildes Drauflosstürmen sind nicht gefragt: Vorsicht, Geduld und Reaktionsschnelligkeit sind Trumpf, kommt erstaunlich realistisch rüber...Nachteile/Kritik: Mehrspielerspaß an einer Konsole bleibt außen vor, Umfang relativ gering, wenig abwechslungsreich, bescheidene Grafik
Hierzulande fristet es eher ein Exotendasein, in den Vereinigten Staaten von Amerika längst Kult: Paintball. Hier wird der Krieg im Busch oder auch der Häuserkampf auf eine etwas unterhaltsame Art und Weise simuliert und zwar in Form von mit Farbpatronen gefüllten Waffen, die getroffene Person gleitet demnach nicht ins Jenseits über, sondern hat lediglich unübersehbare Farbflecken auf der Kleidung und scheidet somit aus. Sehr beliebt ist es bei den Amis, im Teamkampf durch die Gegend zu schleichen, wobei natürlich das Team verloren hat, welches letztlich keinen „Überlebenden“ mehr übrig hat. Oft stundenlang werden somit nicht ganz unbrutale Kriegshandlungen nachgespielt: würde diese „Sportart“ hierzulande beliebter, die Reaktion der Moralisten dieses unseres Landes wäre gleichwohl vorhersehbar wie heftig. Doch derzeit fristet dieser – mehr oder weniger – lustige Sport bei uns ein Schattendasein. „Greg Hasting’s Tournament Paintball“ für die Microsoft X-Box befasst sich genau mit dieser Thematik, so dass ich über den Spielverlauf an sich (hoffentlich) nichts mehr sagen muss. Enttäuschend allerdings: es fehlt der Multiplayerspaß zumindest offline an einer Konsole, was angesichts der typischerweise im Team ausgetragenen Kämpfe doch sehr seltsam anmutet. Lediglich mit mehreren verlinkten Konsolen und natürlich online via X-Box-Live dürfen sich bis zu sechzehn Gleichgesinnte vergnügen bzw. ordentlich austoben.
Fraglich ist jetzt natürlich, wie die Solokampagne eines normalerweise im Team ausgetragenen Wettkampfes dann jetzt abläuft. Ziemlich einfach: beißen wir - im übertragenen Sinne - ins Gras, übernehmen wir ein bis dato vom CPU gesteuertes Mitglied unserer Truppe. Sofern noch ein solches da ist, versteht sich. Jedes Team besteht dabei aus drei Personen, wobei sich naturgemäß unter freiem Himmel auf speziell markierten Paintball-Arealen ausgetobt werden darf. Positiv hervorzuheben ist der unübersehbare Drang zum Realismus, denn hier ist Taktik und vor allem Geduld gefragt, ein ungestümes Drauflosstürmen wird umgehend bestraft. In diesem Egoshooter wird viel geschlichen, in Deckung gegangen, vorsichtig um die Ecke geguckt und ein kleiner Sprint zwischendurch eingelegt. Wichtig ist es, die Position der eigenen Kameraden im Auge zu behalten und wirklich erst dann voranzuschreiten, wenn dies in der entsprechenden Situation auch Sinn macht: versuchen wir einen Alleingang, erleben wir regelmäßig unangenehme Überraschungen, da das gegnerische Team auf Zack ist und selber strategisch günstige Positionen eingenommen hat und sich somit nur sehr schwer durch Überraschungsangriffe überwinden lässt. Der Schwierigkeitsgrad variiert von leicht bis schwer, ist netterweise einstellbar und bietet demzufolge eine vergleichsweise große Zielgruppe die Möglichkeit, dieses ungewohnte Videospiel in Angriff zu nehmen.
Erwähnenswert ist des Weitere, dass im Falle eines Treffers nicht gleich der Vorhang für das Opfer gefallen sein muss: stimmt das Timing und drücken im richtigen Zeitpunkt die Taste, geht der Kelch manchmal an uns vorüber und wir dürfen weitermachen. Es sei denn, wir würden einen Kopfschuss erleiden, dann hilft wirklich nichts mehr. Eine sicherlich angenehme Auffrischung des Spielverlaufs, welche das Ganze einen Tick unberechenbarer macht. Auch das eben erwähnte Schauen um die Ecke macht nicht nur Sinn, sondern fordert zudem unser Geschick: bieten wir durch diese Aktion den Feinden unfreiwillig eine willkommene Zielscheibe, ist eine blitzschnelle Reaktion gefragt: Kopf einziehen und schleunigst in die sichere
Deckung zurück, um dann schnellstmöglich das Versteck hinten herum zu verlassen und zunächst eine andere Richtung einzuschlagen. Die Steuerung ist für Egoshooter-Fans nichts Ungewöhnliches, erfordert aber sicherlich eine – je nach Übung bzw. Erfahrung – eine mehr oder weniger lange Eingewöhnungsphase. Ist diese einmal verinnerlicht, stellt sie uns allein deswegen vor keine Probleme, da die Interaktionsmöglichkeiten nicht gerade komplex ausgefallen sind: Gehen, Schleichen, Ducken bzw. in Deckung gehen sowie das Wechseln der Waffe in die andere Hand, viel mehr ist es nicht, aber ehrlich gesagt, ist dies auch nicht nötig.
Während wir uns durch zahlreiche Turniere auf dem nordamerikanischen Kontinent wuseln, mehrt sich im Laufe der Zeit (hoffentlich) die Anzahl der Ausrüstungsgegenstände und auch Kameraden, so dass wir später aus eine größeren Anzahl an Paintball-Sportlern wählen dürfen. Naturgemäß sind diese in der Regel stärker als die unserer Anfangsformation, doch das ist nicht der Hauptgrund, wieso die – zumindest für die Zielgruppe dieses nicht ganz alltäglichen Egoshooters – Motivation nicht blitzschnell nachlässt. Vielmehr ist es der sehr realistische Eindruck und die Tatsache, dass mit Bedacht vorgegangen werden muss, welche „Greg Hasting’s Tournament Paintball“ zu einer spannenden Sache werden lassen. Schade, dass die Präsentation im Großen und Ganzen enttäuscht, so dass dieser X-Box-Titel doch bedrohlich nach unten in biedere Mittelfeldregionen sinkt.
Das liegt weniger an der Soundkulisse, die erfreulicherweise Dolby Digital unterstützt und demnach für glasklare – wenn auch sehr spärliche – Außengeräusche sorgt. Schließlich soll es ja gerade sehr leise sein und die knisternde Spannung förmlich spürbar sein, so dass einpeitschende Rhythmen oder treibende Melodien fehl am Platze wären. Es enttäuschen in erster Linie die schwammige Grafik und die kargen Hintergründe, da muss von einem Spiel für die X-Box einfach mehr kommen. Ein solches Ballerspiel wie dieses hier lebt eben zu einem Großteil von der Optik, so aber wird die Spielfreude durch das biedere Landschaftsdesign gedämpft. Es ist schlichtweg mager, was unseren Augengeboten wird: keine sonderlichen Spezialeffekte, keine sehenswert modellierten Figuren und die durchweg niedrige Auflösung sorgen für Tristesse. Ein Jagdspiel wie dieses hier – oder nennt es von mir aus auch Shooter oder Sportspiel – braucht eine hohe Grafikqualität, um fesseln und uns langfristig bei der Stange halten zu können, schließlich ist das Spielprinzip an sich ja schnell ausgelutscht, um ehrlich zu sein. Interessant ist dieses Spiel grundsätzlich aber dennoch, allerdings wahrlich nicht für jeden von uns, gar keine Frage. Spielspaßwertung: 62%.
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sandraberg, 07.11.2007
hallo, bin auch wieder mal hier um das CIS abzuarbeiten - bewertungen kommen immer von mir, auch wenn039s mal ein paar tage dauert zwinker -- toller bericht - wie immer : lg sandra
Clarinetta2, 04.11.2007
schön gesschrieben, wäre aber nichts für mich