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John Grisham: Das Testament
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Testberichte John Grisham: Das Testament

 (gebundene Ausgabe)
3.9 von 5
Platz 50 in der Kategorie "Bücher Krimis - Das".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
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John Grisham: Das Testament Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (4/6).
Bewertungsverteilung:
Humor:  mittelmäßig
Spannung:  mittelmäßig
Niveau:  mittelmäßig
Unterhaltungswert:  hoch
Aufmachung:  schön
Zielgruppe: Erwachsene
Wie ergreifend ist die Story?: berührt ein wenig
Seitenzahl: über 400
Stil: ausschmückend
Vorteile
  • interessanter und gut verarbeiteter Handlungsstoff
  • leicht zu lesen
Nachteile/Kritik
  • teilweise etwas zu langatmig
  • erfüllt nicht die Erwartungen, zieht sich ziemlich, kein wirklicher Grisham halt
  • nichts
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Maddogg100

~~~ "Das Testament" Spannung und Kritik" ~~~

ein Testbericht von 2003-02-06 20:10:57 vom 06.02.2003
Empfehlung: ja
Wie viele der Leser hier bestimmt schon wissen, bin ich ein großer Fan von John, Grisham. Für mich einer der besten Autoren die es gibt.
Erst heute habe ich wieder eines seiner Bücher zu Ende gelesen und ich muss sagen, ich bin noch immer völlig hin und weg.

Diesmal möchte ich von seinem Buch mit dem Titel „Das Testament“ berichten.


Die Geschichte:
****************

Es handelt sich hierbei um eine sehr raffgierige Erbgemeinschaft eines milliardenschweren Exzentriker dessen Name Troy Phelan ist.
Er hat sich im Laufe seiner Lebensjahre ein wahnsinniges Imperium aufgebaut das nun insgesamt einen Wert von 11 Milliarden Dollar aufweist.

Er war in seinem Leben 3 mal verheiratet und es sind aus diesen 3 Ehen 6 Kinder vorhanden.
Da nun Gerüchte kursieren das er nicht mehr lange zu leben hat, ruft er seine ganze Familie zusammen und beschließt, in deren beisein ein Testament zu unterschreiben.

Jedoch ist dies kein normaler Vorgang, sondern er lässt von den Anwälten seiner Nachkommen 3 Psychiater benennen, die ihm nach einem Gespräch vor laufender Kamera bestätigen sollen, das er im Vollbesitz seiner Geistigen Kräfte ist.
Dieses Gespräch können nun seine Kinder und Exfrauen mitverfolgen und alle sind auch im ersten Moment sehr zufrieden.

Nachdem die Psychiater alles Bestätigt haben und das Testament unter Zeugen Unterschrieben wurde, werden sämtliche Kameras die im Hause installiert wurden abgestellt und die Nachkommen verlassen voller Zuversicht auf baldigen Reichtum das Gebäude.

Kurz nach dem Ausschalten der Kameras und nachdem die Psychiater den Raum verließen, zieht, Troy Phelan einen Umschlag heraus der allerdings nur 3 Seiten umfasst. Er bezeichnet dies als sein neues Testament und fordert seinen Anwalt und seinen Buttler auf als Zeugen zu gelten wenn er dieses nun Unterschreibt.
Der Anwalt (Josh Staffort) und der Buttler ( Snead) sind beide sehr verblüfft, aber ihnen bleibt ja keine andere Wahl.
Troy unterschreibt die 3 Seiten, springt dann aus seinem Rollstuhl auf und rennt zum Balkon des 13. Stocks steigt auf die Brüstung und springt hinunter.

Alle noch anwesenden sind sehr verwundert und können kaum glauben was sie dort gesehen haben.
Troy Phelan hat sich das Leben genommen. Der Schock sitzt tief , aber es muss alles seinen gewohnten Gang gehen. Also wird die Kamera eingeschaltet und alle anwesenden bezeugen was sie gesehen haben auf Band. Einschließlich der Unterschreibung des neues Testaments.

Die Erben sind im ersten Moment entsetzt, freuen sich jedoch im stillen darüber was passiert ist, denn so würden sie viel schneller an das große Geld kommen als erwartet.
Als Josh Staffort das Testament öffnet und es liest, bekommt er jedoch schon einen kleinen Seitenhieb versetzt. Der alte Troy hatte sie alle reingelegt. Er vermacht seinen Nachlass nur zu einem ganz geringen Teil seinen Ehelichen Kindern, die Exfrauen gehen leer aus.
Er wünscht sein Vermächtnis an eine uneheliche Tochter zu vererben, die keiner kennt oder dessen Name auch noch nie irgendjemand gehört hat.

Sie heißt Rachel Lane und arbeitet als Missionarin an der grenze Boliviens tief im Pantanal bei einem Indianerstamm.
Das sind die einzigen Hinweise die Josh Staffort hat um diese mysteriöse Erbin zu finden.

Er schickt einen Anwalt ins Pantanal der in seiner Kanzlei angestellt ist, jedoch noch zu einer Entziehungskur fort ist. Sein Name ist Nate O`Reily und er soll nun Rachel Lane ausfindig machen.
Nate macht sich auf den Weg in dieses Abenteuer und wird mit so manchen Schwierigkeiten konfrontiert.

Wird er sie finden??? Wie ist sie so??? Wird sie das Erbe antreten???
Fragen über Fragen die ich an dieser Stelle nicht beantworten werde. Bis hier her kann ich wohl aus der Geschichte des Buches erzählen ohne zuviel zu verraten. Wenn ihr wissen wollt wie es weiter geht, so solltet ihr euch dieses Buch nicht entgehen lassen.

Das Buch:
**********

Die Bücher von John Grisham sind mir persönlich in der gebundenen Fassung mit 46,00 DM einfach zu teuer.
Aus diesem Grunde warte ich immer bis seine Bücher als Taschenbuch Version erscheinen. Dann haben sie bei Amazon.de noch einen Preis von 18,90 DM.
Dies ist meiner Meinung nach schon ein besserer Preis für ein Buch und der Inhalt ist der gleiche wie in einer gebundenen Fassung.

Das Cover des Buches zeigt einen breiten Fluss mit einem kleinem Boot darauf, welches in die Untergehende Sonne fährt. Obendrüber steht John Grisham und am unteren Rand steht Das Testament unten drunter steht Roman.
Das Buch umfasst 492 Seiten.

Wie in jedem seiner Bücher versucht Grisham ein heikles Thema zu bearbeiten, welches nicht immer gleich durchschaubar ist. So wie er in die Jury zum Beispiel sich an die Rassendiskriminierung heranwagt, so versucht er auch in diesem buch wieder ein heikles Thema anzuschneiden.

Sehr auffällig ist, das es immer wieder um Alkohol geht und später dann um Gott. Um die Selbstfindung eines Süchtigen Menschen und das er es mit anderer Leute Hilfe es schaffen kann aus diesem Loch herauszukommen.
Das es schwer ist einen süchtigen soweit zu bekommen, das er selber aufhören will, wird immer wieder klar und deutlich gezeigt. Genauso wie der erste Kontakt zu Alkohol und die Folgen.
Der Weg von einem „normal lebenden Menschen“ ( was man ja eigentlich nicht sagen kann), bis hin zu einem süchtigen Menschen der dringend Hilfe braucht.
Das es ein langer Weg ist bis man selber erkennt, wer man wirklich ist und warum man nicht mehr zum Suchtmittel greifen sollte.
John Grisham bearbeitet solch Schwierige Themen immer mit besonderer Vorsicht und es wird nie klar und deutlich gesagt das es im Hintergrund um ein solches „Tabuthema“ geht.

Er weist in seiner Art zu schreiben immer wieder auf, wie Schwierig die heutige Gesellschaft ist und vor allem das man als süchtiger für viele Menschen ein Individuum darstellt das eigentlich kein Recht darauf hat in dieser Welt zu existieren.


Der Verlag:
***********

Erschienen ist das Buch im Heinrich Heyne Verlag mit der Bestellnummer: 01/13300
Die ISBN lautet: 3-453-19002-5


Mein Fazit:
***********

Dieses Buch stellt in meinen Augen mal wieder ein Meisterwerk Grishams dar.
Er zeigt wie sehr sich die Menschen verändern können und wie habgierig die Menschen dieser Welt sein können.
Aber er zeigt auch die sanfte Seite des Lebens und das es wunderschön sein kann zu leben.
Jeder der solche Art von Romanen mag, sollte sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Es ist günstig als Taschenbuch zu haben und wer einmal angefangen hat einen Grisham zu lesen, der lässt sich so schnell von dem Buch nicht wieder ablenken.


Gruß Sonja / Maddogg100
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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micha2006

Bei Geld hört auch Familie auf ....

ein Testbericht von 2010-02-08 09:10:44 vom 08.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: leicht zu lesen...
Nachteile/Kritik: nichts
So nach dem ich nun was Historisches gelesen hatte, musste nun mal wieder eine andere Thematik ran und daher griff ich mir nun dieses Buch aus dem Regal.

Der Autor:
***********
John Grisham ist auch den Nicht- Bücher- Lesenden- Bevölkerung grundsätzlich ein Begriff. Denn einige Werke des 1955 geborenen Autors wurden bereits erfolgreich verfilmt, wie z. B. die Firma oder die Jury.

Daten zum Buch:
****************
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 01.02.00
ISBN-10: 3453173090
ISBN-13: 978-3453173095
Größe: 22 x 14,6 x 5,2 cm


Rückentext:
************
Bevor der milliardenschwere Geschäftsmann Troy Phelan sich aus dem 13. Stock in den Tod stürzt, ändert er sein Testament radikal: Die gierige lauernde Erbengemeinschaft wird danach leer ausgehen, dafür soll eine bis dato völlig unbekannte illegitime Tochter als Alleinerbin eingesetzt werden. Während in der Phelan- Familie die Schlacht um das Testament losbricht, macht sich der ehemalige Staranwalt Nate O´Riley auf die Suche nach der offiziellen Erbin, die als Missionarin im brasilianischen Regenwald arbeitet. Eine Reise, die sich als gefährliches Abenteuer mit ungewissem Ausgang entpuppt.

Leseprobe:
***********
Eine Kamera bleibt auf mich gerichtet, die Bilder, die sie aufnimmt, sind ausschließlich für das Archiv bestimmt, Die Anwälte und Psychiater verlassen den Raum unverzüglich. Ich fordere Snead auf, sich an den Tisch zu setzen. Stafford und einer seiner Sozii, Durban, bleiben da, sie sitzen ebenfalls. Als wir allein sind, greife ich unter mein Gewand und hole einen Umschlag hervor, den ich öffne. Ich nehme drei Bogen gelbes Stempelpapier heraus und lege sie vor mich auf den Tisch. Nur noch einige Sekunden, und ein leichter Schauer der Furcht durchläuft mich. Das wird mehr Kraft kosten, als ich in Wochen aufgebracht habe.
Stafford, Durban und Snead starren verblüfft auf die gelben Blätter.
„Das ist meine letztwillige Verfügung“, erkläre ich und nehme einen Stift zur Hand. „Ein eigenhändiges Testament, das ich Wort für Wort erst vor wenigen Stunden verfasst habe. Es trägt das heutige Datum und wird unter diesem Datum von mir unterzeichnet.“


Kurzzusammenfassung:
*********************
Tro y Phelan einer der reichsten Männer der Welt, möchte noch im Tod seiner geldgeilen und nichtsnutzigen Familie eins auswischen. Und dies gelingt im prächtig, indem er ihnen er vorgaukelt, dass bei seinem Tod jeder ein stattliches Vermögen erhält. Aber dies ändert er heimlich kurz vor seinem Selbstmord.
Die Familie die sich nun in reichlich Geld schwimmen sieht, gibt natürlich das noch nicht vorhandene Geld natürlich reichlich aus und um so größer ist der Schreck als sie merken das sie enterbt worden sind.
Die eingesetzte Erbin ist niemand bekannt und so beginnt auf der einen Seite die Suche nach der Erbin und der Rest der Familie versucht alles um an das Geld zu kommen.
Die Suche nach der Erbin gestaltet sich allerdings als schwierig, da diese anscheinend nicht gefunden werden will.

Meinung:
**********
Geld und vor allem viel Geld hat schon immer einen gewissen Reiz versprüht. Und wer von uns hat nicht schon im Geiste sich vorgestellt was er alles kaufen würde, wenn man mal so richtig im Lotto gewinnen würde.
Und die Raffgier und Konsumfreude beschreibt Grisham vorzüglich. Er zeigt einem genau auf, was aus einem Menschen werden kann, wenn es um viel Geld geht, bei denen noch nicht einmal Familie was zählt.
Vom Schreibstil lässt sich das Buch mühelos lesen und kommt mit wenig Juristerei aus. Was ich ganz interessant fand, war auch die Einblicke des Autors in punkto Umweltschutz, Regenwald und die dort lebenden Indianer. Man bekommt zwar ab und zu mal was mit in unseren Nachrichten, aber Hand aufs Herz wissen tut man in der Regel nicht viel darüber. Und diese Punkte verknüpft Grisham in seinen Roman, aber dies doch noch Recht dezent. Man liest sie und versteht die Botschaft, aber sie ist nicht so aufdringlich das dies das Thema des Buches grundlegend ändern würde. Sie zeigt aber durchaus trotzdem die Notwendigkeit und wie mitunter geholfen werden kann.
Zu den Hauptpersonen gibt es folgendes sagen:
Die ehelichen Kinder, welches vom letzten Testament ausgeschlossen wurde, werden von Grisham nicht gerade ins beste Licht gerückt. Sie wollen im Grunde nur eines und zwar Geld und dies mit Hilfe ihrer Anwälte.
Die Anwälte: Jede Menge davon vertreten die enterbten Kinder und Exfrauen. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Prozess zu gewinnen, denn schließlich geht es ja auch um ihre Provision. Auf der anderen Seite versucht der Anwalt des Verstorbenen, Josh Stafford alles Mögliche, damit das Testament rechtsgültig bleibt und die Erbin zu finden, damit keines der Kinder das Vermögen erhält.
Nate O´Riley war ein brillanter Anwalt, aber allerdings mit einem Alkoholproblem. Die Probleme seiner Sucht, deren Folgen und wie man es daraus evt. schaffen kann beschreibt der Autor ganz gut.
Rachel Lane die Alleinerbin. Wird sehr knapp beschrieben finde ich. Gut wird auch schwierig und würde dann doch wahrscheinlich zu ausschweifend. Aber ein bisschen mehr wieso, weshalb, warum hätte nicht geschadet und man hätte als Leser die Person etwas mehr verstanden.
John Grisham zeigt in seinem Buch auf, wie tief ein Mensch sinken kann, sei es durch Geld, Alkohol oder Stress. Und dies verpackt er gekonnt in seinem Roman. Es gab kaum langatmige Passagen und innerhalb kürzester Zeit hatte ich dieses Buch gelesen.

Fazit:
*******
Ein Buch welches ich durchaus jedem an Herz legen kann. Es ist schön und nett geschrieben für angenehme Lesestunden. Es ist zwar kein packender Thriller, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.
Weil mir das Lesen Spaß gemacht hat, vergebe ich hier alle Sterne und natürlich eine klare Leseempfehlung.

Liebe Grüße,
Micha
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von John Grisham: Das Testament  (gebundene Ausgabe): 3,0 mittelmäßig
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von John Grisham: Das Testament  (gebundene Ausgabe): 3,0 mittelmäßig
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von John Grisham: Das Testament  (gebundene Ausgabe): 4,0 hoch
Spannung:Spannung von John Grisham: Das Testament  (gebundene Ausgabe): 3,0 mittelmäßig
Wie ergreifend ist die Story?:berührt ein wenig
Aufmachung:Aufmachung von John Grisham: Das Testament  (gebundene Ausgabe): 4,0 schön
Seitenzahl:über 400
Stil:ausschmückend
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Kommentare
Steve2512
Steve2512, 08.02.2010
Sehr hilfreich, toller Bericht !

Freue mich über Gegenlesungen :-

LG
Steve2512
cleo1
cleo1, 08.02.2010
Sh Bericht. Einen guten Wochenstart und LG cleo1
morla
morla, 08.02.2010
einen guten wochenstart wünsch ich dir lg. petra
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magnifico

Macht Geld allein glücklich?

ein Testbericht von 2005-08-31 15:55:45 vom 31.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: interessanter und gut verarbeiteter Handlungsstoff...
Nachteile/Kritik: teilweise etwas zu langatmig
Die Antwort auf diese Frage wurde und wird nicht nur von Philosophen seit Anbeginn der Zivilisation gesucht, doch wohl nur selten gefunden. Denn wie sehr die Wahrheit letztlich auch in der oftmals flapsig gegebenen Antwort, dass Geld zumindest beruhigt, steckt, erlebt man derzeit ja nun doch irgendwie öfter, wenn mal wieder die Preise für Benzin steigen, der eigene Arbeitsplatz wackelt oder auch nur ein Arztbesuch bevorsteht. Doch was, wenn Reichtum in unvorstellbarer Höhe quasi zum Greifen nahe liegt und im letzten Moment weggezogen wird? In seinem Roman „Das Testament“ hat sich Grisham in munterer und spannender Weise mit der Frage befasst, was wohl in den potentiellen Erben von elf Milliarden US-Dollar – in Zahlen: 11.000.000.000 US-$ - vorgeht...und vor allem, was geschieht, wenn das Geld plötzlich einem anderen Erben gehören soll.

Worum es im Testament geht, ist nun ja bereits teilweise aufgedeckt, doch will ich noch ein paar knappe und trockene Worte zum Beginn und dem Rest – keine Angst, das Ende bleibt verborgen – verlieren. Bei fast fünfhundert Seiten bleibt auch noch etwas übrig, was in den nächsten acht Zeilen nicht aufgedeckt wird.

Troy Phelan beschließt im Alter von 78 Jahren und bei bester Gesundheit, seinem einsamen, wenn auch extrem erfolgreichen, Leben ein Ende zu setzen. Im Wissen, dass seine geldgierige Verwandtschaft nur auf sein Ableben wartet, beschließt der erlfmilliardenschwere Industriemogul, vor den Augen der lieben Verwandten seinen letzten Willen zu errichten. Nachdem drei Psychiater seinen volle Geistesfähigkeit bestätigt haben, unterschreibt Phelan das Testament. Doch kaum haben die zukünftigen Erben den Raum verlassen, erhält ein weiteres Dokument seine Unterschrift und er springt aus dem 13. Gebäude seines Firmengebäudes in den Tod. Seinen sechs Enkeln, von denen kein Einziger das ist, was sich normale Großeltern als Nachkomme wünschen würden, scheint numehr das große Leben zu beginnen...


Grisham versteht es auch in diesem Roman, von Anfang an die Spannung aufzubauen und das Interesse des Lesers zu wecken. Lediglich im Mittelteil schleicht sich eine gewisse Langatmigkeit in die Handlung ein, die leider auch etwas zu Lasten der titelgebenden Story geht. Insgesamt allerdings ist auch dieser Roman, wenngleich nicht unbedingt an die alten Meister die „Die Akte“, „Die Kammer“ oder „Die Jury“ anknüpfend, ein lesenswertes Werk, indem Belletristik auf Recht trifft, ohne dass staubtrockene Dogmatik das Geschehen diktiert. Es hat beinahe schon Züge von Schadenfreude, das Warten und Zittern der vermeintlichen Erben „erlesen“ zu dürfen, wie auch das sicherlich nicht nur klischeehafte Hacken und Streiten einer Erbengemeinschaft.

Der Roman lässt sich, wie man das von Grisham gewohnt ist, sowohl „am Stück“ wie auch in Etappen lesen. Der Anspruch ist dabei keineswegs derart hoch, dass man sich voll ausgeruht und am besten mit nichts anderem im Kopf die Lektüre zu Gemühte führt. Humor und eine flüssige Schreibweise erlauben es, die rund fünfhundert Seiten zügig und ohne „Anstrengung“ durch zu lesen. Lediglich die ein oder andere Passage hätte sich Grisham etwas kürzer und knapper ausdenken können, wobei das Ende sicherlich eine für alle Leser in irgendeiner Weise befriedigende und kaum enttäuschende Wendung enthält.

Ob Grisham eine Antwort auf die Eingangs gestellte Frage gibt, geben kann oder geben will, soll von meiner Seite einmal dahin gestellt bleiben. Das zu beantworten überlasse ich vielmehr allen, die das Buch lesen werden oder schon gelesen haben.Denn eines ist ja ebenso bekannt: wer viel Geld hat, der hat oftmals auch nicht wenig Sorgen um eben dieses...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
plötzlichpapa
plötzlichpapa, 15.03.2005
wuumlnschen sich warscheinlich nichts sehnlicher, als die vom Geld ausgehende Ruhe, wie Du richtig bemerkt hast. Du hast mich genau mit dem Satz zum Nachdenken gebracht, wie gering die Probleme sind, wenn man gesund ist und einen Job hat.

Auch wenn i
bodenseestern
bodenseestern, 04.02.2007
sh
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catmother

Nicht typisch Grisham – brillant, aber unspektakulär

ein Testbericht von 2003-01-06 20:38:30 vom 06.01.2003
Empfehlung: ja
Wer „Die Firma“, „Die Akte“ oder „Der Klient“ als Film gesehen hat, wird sicher wissen, daß hinter all diesen spektakulären und spannenden Filmen ein genialer Kopf steht: John Grisham, der Autor von Romanen, die bereits vor dem Erscheinen Bestseller sind und fast immer verfilmt werden. Dieses hier ist zwar inzwischen nicht mehr das aktuellste und auch keine Vorlage für einen Film – aber lesenswert.


** Die Geschichte **
Troy Phelan ist krank und lebensmüde. Seine 6 Kinder aus drei Ehen sind ziemlich missraten, allesamt verschuldet und unfähig, seine Ex-Frauen regelrechte Giftspritzen, und alle spekulieren auf sein Ableben, um endlich zu erben.

Troy Phelan beschließt zu sterben, dabei aber gleichzeitig diese ganze undankbare Brut ordentlich hereinzulegen:
In einer mit Kameras aufgezeichneten Sitzung lässt er sich von 3 Psychiatern begutachten, die ihm geistige Gesundheit und Testierfähigkeit bestätigen sollen und unterzeichnet anschließend sein aktuelles Testament. Darin vermacht er sein immenses Vermögen von 11 Milliarden Dollar seinen Frauen und Kindern. Nach dieser Prozedur und dem Ende der Aufzeichnung - Phelan ist nur noch mit seinem Anwalt Josh Stafford, seinem Butler und den Psychiatern im Raum – holt der gerissene, alte Mann ein zweites Testament hervor, unterzeichnet es vor Zeugen und stürzt sich anschließend aus dem Fenster des 13. Stockwerkes.

In diesem Testament hinterläßt der Tote im Prinzip sein gesamtes Vermögen einer jungen Frau namens Rachel Lane Porter, die angeblich seine uneheliche Tochter ist. Seine anderen Kinder bekommen eine Summe in Höhe ihrer Schulden zum Zeitpunkt seines Todes und im Falle einer Anfechtung des Testaments sogar keinen Cent.
Phelans Anwalt lässt den Nachlaß bewusst erst am Ende vorgeschriebenen Frist eröffnen, so dass die Erben in Erwartung des großen Geldes erst einmal richtig dicke Schulden machen, auf denen sie nun sitzen bleiben werden.

Sofort fechten die Betrogenen das Testament mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln an.
Doch jetzt beginnen auch für den Anwalt die Schwierigkeiten. Rachel Lane muß ihr Erbe anerkennen, sonst wird es nach dem Gesetz aufgeteilt und das Geld ginge doch noch an Phelans gierige Nachkommen. Allerdings weiß niemand genau, wo sich Rachel aufhält. Bekannt ist nur, dass sie im Pantanal (Brasilien) als Missionarin arbeitet.

Stafford schickt den jetzt ziemlich verkommenen ehemaligen Star-Anwalt seiner Kanzlei, Nate O’Reilly, (Alkoholiker, 2 gescheiterte Ehen, 4 mal auf Entzug in den vergangenen 10 Jahren, drohende Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung), der wegen seines Alkoholproblems beurlaubt ist, in den südamerikanischen Dschungel, um die mysteriöse Erbin zu finden.
Während dessen beginnt vor Gericht eine Schlammschlacht um die Milliarden.


** Buchkritik **
Ein für mich eher ungewöhnlicher Grisham, der sich in einigen Punkten wesentlich von den bisherigen Romanen unterscheidet:
- in der Frage der Charaktere zeichnet Grisham durchgängig schwarz-weiß; es gibt keine Person, mit der ich mich als Leser identifizieren könnte
- keine Verschwörung, keine ”welt- oder gesellschaftsbewegende” Story
- die Wiederkehr von O’Reilly zu Gott ist etwas zu dick aufgetragen
- es gibt nur eine einzige ”gute” Person – Rachel Lane – und die ist zu ätherisch und vollkommen, als dass sie real sein könnte

Trotzdem empfand ich den Roman als einen brillanten Exkurs in Erbrecht. Die geschliffenen Gerichtsdialoge und die scharfzüngige Beschreibung der Personen, vor allem der geldgeilen Erben, machen einfach Spaß. Ansonsten herrscht mehr eine sachliche, leidenschaftslose und nüchterne Sprache vor.

Die Bekehrung des Anwaltes erschien mir eher unglaubwürdig, wenngleich nachvollziehbar. Manchmal ist die Begegnung mit einer völlig anderen Geisteshaltung Anstoß zum Überdenken des eigenen Lebens und ein Wendepunkt in einem verkorksten Leben. Aber hier wirklich sehr dick aufgetragen, weil sich solch eine Wende wohl kaum an einem oder zwei Tagen vollzieht.

Alles in allem fand ich die Geschichte trotzdem sehr spannend und kurzweilig erzählt, die (Gerichts)Handlung echt erbaulich und das Ende höchst befriedigend. Denn wer freut sich nicht diebisch, wenn dieses gierige Pack von einer Katastrophe in die andere gerät.

Taschenbuch, 492 S., 9,95 €
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
grunow

Das Testament (Grisham, John): Ein Testament was es in sich hat.

ein Testbericht von 2002-09-12 22:52:53 vom 12.09.2002
Empfehlung: nein
Wie kann ich selbst nach meinem Tod meine Erben noch zur Weissglut bringen, das ist die Frage, die sich John Grisham in diesem Buch gestellt hat. Wer sich nicht für die Story interessiert, der sollte sich nur noch das Fazit nach der *-Reihe durchlesen

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Troy Phelan ist ein Exentriker wie er im Buche steht. Er ist mitlerweile 78 Jahre alt und hat die klassische Amerikanische Geschichte geschrieben. Er ist vom Nichts zu einem der reichsten Männer der Welt geworden.

Immerhin hat er es auf 3 Frauen, 6 Kinder und auch noch diverse Geliebte gebracht. Sein Vermögen beläuft sich mitlerweile auf etwa 11 Mrd. Dollar.

Heute ist der Tag wo wieder mal ein neues Testament unterschrieben werden soll. Mitlerweile halten sich die Gerüchte um Krebs, den Troy Phelan haben soll. Dieses ist aber wie immer nur ein abgekartertes Spiel. Heute werden alle Frauen und Kinder eine Überraschung erleben. Zu diesem Treffen habe sich neben den Rechtsanwälten der Familie und Ihre Psychater auch noch der Anwalt von Troy eingefunden. Hier soll vor laufender Kamera durch die Psychater die Zurechnungsfähigkeit bei der Unterschrift des Testamentes bestätigt werden. Nachdem diese bestätigt wurde, wurde das Testament unterschrieben. Als nun fast alle gegangen waren, nahm Troy das gerade unterschriebene Dokument, was mehrere hundert Seiten dick war und holte ein handgeschriebenes Testament hervor. Dieses unterschrieb er und dann zeigte er der Welt, dass er eigentlich nicht im Rollstuhl sitzen musste. Er stand auf und sprang aus dem 13. Stock seiner Machtzentrale in den Tod.

Soweit zur Vorgeschichte dieses Buches. Nun begann etwas, was die Erben natürlich hoffen ließ. Alle dachten, dass die Kinder und die Frauen sich über die 11 Mrd Dollar freuen können. Nach Abzug der Steuern verblieben immerhin noch etwa 6 Mrd Dollar durch 9 Leute. Aber niemand rechnete mit dem neuen Testament. Dieses sollte dann auch noch einen Monat geheimgehalten werden, während die Erben schon mal anfingen, ihr Erbe auszugeben.

Aber Troy Phelan war ein Exentriker und die Anwälte wunderten sich als sie von dem Inhalt des Testamentes erfuhren. Es sollte nur eine Erbin geben. Das 7. Kind von Troy. Ein Mädchen was mitlerweile als Missionarin arbeitete in der Weite Brasiliens zur Grenze von Bolivien. Somit musste ein Anwalt ausgesandt werden, damit die Erbin auch von Ihrem Glück erfuhr. Es wurde von der Kanzlei von Troy Phelan Nate O´Riley beauftragt, die notwendigen Dokumente unterschreiben zu lassen und sich dann um den Rest zu Kümmern. O´Riley kam gerade aus der 4. Entziehungskur und hat auch noch ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung am Hals. Ausserdem war seine Familie in alle Winde verstreut und hier hat er absolut nichts richtig gemacht.

So wurde Nate O´Riley in den Urwalt geschickt. Nach einer sehr abenteuerlichen Tour durch den Urwalt war es dann endlich so weit. Das Eingeborenendorf wurde gefunden. O´Riley traf die Erbin des Vermögens und merkte nun, warum Troy Phelan Sie auswählte. Rachel macht sich nichts aus dem Geld. Wenn es nach ihr gehen würde, dann könnte sich die anderen Kinder ruhig zerfleischen, hauptsache Sie hat mit dieser Sache nichts zu tun. Aber hiermit kann sich O´Riley nicht zufrieden geben und somit beginnt in den USA der Prozeß um das Geld, wo er sogar einen Meineid schwor.

Mehr verrate ich nun aber nicht zu dieser Geschichte

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Fazit:
Das Buch ist sehr gut und auch lebendig geschrieben. Während ich das Buch gelesen habe, konnte ich mir die Gegend und auch die Charakteire dieser Geschichte gut vorstellen.

Der Kampf um so ein riesiges Vermögen wurde durch Grisham super beschrieben und auch die Charakterstudien in diesem Buch sind ihm gut gelungen. Meiner Meinung nach zeigt dieses Buch genau, was aus Kindern werden kann, wenn diese nur durch das Geld des Vaters glücklich wurden. Es sind immerhin 6 gescheiterte Existenzen, die Troy Phelan hinterlassen hat.

Auch Rachel wurde super beschrieben. Ihr Kampf im Urwald gegen die Gefahren und ihre Arbeit als Missionarin und Ärztin bei den Indianern.

Dieses Buch war sein Geld wert.

Mir ist auch bekannt, dass das Buch einige schwächen hatte. So sind einige Längen in diesem Buch vorhanden und es handelt sich sicher nicht um eines der besten Bücher von Grisham. Gerade bei diesem Buch werden die Meinungen weit auseinandergehen, denn dieses Buch kann meiner Meinung nach aus mehreren Blickpunkten gelesen werden.

Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 3-453-19002-5
Preis: 9,95 EUR oder 19,46 DM
Erstausgabe als Taschenbuch in 9/2001
Seiten: 492
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
IvoryB

Kein wirklicher Grisham - DAS TESTAMENT!

ein Testbericht von 2002-07-04 14:17:56 vom 04.07.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: naja...
Nachteile/Kritik: erfüllt nicht die Erwartungen, zieht sich ziemlich, kein wirklicher Grisham halt
Ich habe fast alle Grisham-Romane gelesen, "Die Jury", "Der Klient", Die Akte", "Die Firma" usw. usw.
Sein mitunter frischestes Werk, "Das Testament" habe ich vor ein paar Tagen gerade beendet.
Schon die Tatsache, daß ich für dieses Buch fast die doppelte Lesezeit gebraucht habe als bei seinen anderen Werken sagt schon ziemlich viel aus. Ich hatte mir weitaus mehr erwartet und ab und zu habe ich wirklich daran gezweifelt, daß dieses Buch wirklich ein Grisham ist.
Es beginnt zwar sehr spannend, läßt aber fast genau in der Mitte des Buches unglaublich nach, so daß es zeitweise keinen Spaß mehr macht weiter zu lesen.
Zum Inhalt ist ziemlich schnell und einfach erklärt:
Der Milliardär Troy Phelan ist schwerkrank, noch vor seinem Tod sorgen sich seine zahlreichen Verwandten bereits um die Erbschaft. Es wird ein Termin vereinbart, bei dem er vor der Unterzeichnung seines Testamentes psychologisch untersucht wird, damit eine Anfechtung des letzten Willens wegen Unzurechnungsfähigkeit gar nicht erst aufkommen kann. Troy Phelan unterzeichnet auch tatsächlich in Anwesenheit seines Anwaltes und dreier Psychologen ein Schriftstück, das wie ein umfangreiches Testament aussieht.
Aber kurz nach der Unterzeichnung zückt er ein neues, wesentlich kleineres Dokument, gibt es dem Anwalt und stürzt sich aus dem Fenster. In seinem nunmehr endgültigen Testament, vermacht er sein ganzes Hab und Gut seiner unehelichen Tochter Rachel, die irgendwo im brasilianischen Urwald als Missionarin unter den Indianern lebt.
Die verhaßte restliche Verwandtschaft wird nur noch mit einer letzten Gemeinheit gestraft: Er bittet den Anwalt die Veröffentlichung des Testamentes so lange wie möglich heraus zu zögern, denn seinen anderen Kindern erstattet er nur die Schulden bis zum Zeitpunkt seines Todes. Auf allen danach (also in der Hoffnung auf ein reiches Erbe) aufgenommen Kredite, sollen die Kinder sitzen bleiben. Sobald die Erben das Testament anfechten, sollen sie komplett leer ausgehen.
Während der total heruntergekommene Anwalt Nate O'Reilly in den brasilianischen Dschungel fliegt, um die neue Erbin ausfindig zu machen, beginnt vor Gericht eine Schlammschlacht um das Erbe.

Dieses Buch ist sicherlich nicht wirklich schlecht, allerdings ist man von Grisham einfach besseres gewohnt, das ist einfach meine Meinung. Zwei Drittel des Romans beschäftigen sich mit O`Rileys Suche.
Grisham beschreibt das Amazonasbecken und die dort lebenden Menschen so ausführlich, dass man sich meist wirklich quälen muss weiter zu lesen.
Alles was aus dem brasilianischen Regenwald berichtet wird, ist langweilig beschrieben und irgendwie unpassend.
Nur die letzten Seiten, wo es um die Testamentsverhandlung vor Gericht geht sind wieder im Schreibstil des wahren Grisham.

Ich denke auf jeden Fall, dass diejenigen, die andere Grisham-Romane gelesen haben bei diesem Buch enttäuscht sein werden!!!
Wer also einen typischen Grisham Roman erwartet, wird zum Teil enttäuscht sein.

Wieder einmal einen lieben Gruß,

Ivory
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1-6 von 6 Testberichten über John Grisham: Das Testament
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