John Grisham: Das Urteil
Abbildung vergrößern: John Grisham: Das Urteil
John Grisham: Das Urteil
John Grisham: Das Urteil
John Grisham: Das Urteil

Testberichte John Grisham: Das Urteil

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 18 in der Kategorie "Bücher Krimis - Das".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  5 Meinungen
Preisvergleich: 9,95 € - 9,95 €
Bester Preis: 9,95 € bei Buch24 ¹

John Grisham: Das Urteil Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Humor:  mittelmäßig
Spannung:  hoch
Niveau:  mittelmäßig
Unterhaltungswert:  hoch
Aufmachung:  schön
Zielgruppe: jedermann
Wie ergreifend ist die Story?: ergreifend
Seitenzahl: über 400
Stil: ausschmückend
Vorteile
  • hochspannend, wenngleich mittlerweile "überholt"
  • spannend, nicht zu dick
  • spannend und fesselnd geschrieben, interessantes Thema
Nachteile/Kritik
  • keine
  • leicht vorhersehbar
John Grisham: Das Urteil (Taschenbuch) am günstigsten bei:
Roman
9,95 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 12,95 €
VisaMastercardAmerican ExpressBankeinzug
Alle Preise anzeigen
CyberQueeny

Rauchen und seine Folgen

ein Testbericht von 2010-02-09 16:13:21 vom 09.02.2010
Empfehlung: ja
==Rauchen und seine Folgen==

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

==ALLGEMEINES==

===Kaufgrund===
Da ich eine absolute Leseratte bin und gerne mal etwas Neues lese, habe ich mir wieder ein Buchpaket bei Ebay ersteigert, um auch mal etwas zu lesen, was ich sonst nie in die Finger bekommen hätte. Darunter war auch dieses Exemplar.


===Buchdaten===
Autor: John Grisham
Titel: Das Urteil
Originaltitel:
Verlag: Heyne
Erschienen: 2000 7. Auflage
ISBN-10: 3453136411
ISBN-13: 978-3453136410
Seiten: 526
Einband: TB
Serie:

===Autor===
John Grisham wurde am 8. Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas, geboren, studierte in Mississippi und ließ sich 1981 als Anwalt nieder. Der Aufsehen erregende Fall einer vergewaltigten Minderjährigen beeindruckte ihn nachhaltig und brachte ihm zum Schreiben. In Früh- und Nachtschichten wurde daraus sein erster Thriller, "Die Jury", der in einem kleinen, unabhängigen Verlag erschien - der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. (amazon)

==NACH DEM LESEN==

===Inhaltsangabe===
Die ganze Welt wartet auf das Urteil von zwölf Geschworenen in einer kleinen Stadt in Mississippi: Die Witwe eines Rauchers, der an Krebs gestorben ist, klagt auf Schadensersatz. Für die mächtigen Tabakkonzerne geht es um Milliarden. Dabei lässt keine Partei, vor allem seitens des Tabakkonzerns, etwas unversucht, um die Jury von ihrer Meinung zu überzeugen und sei es mit Erpressung, Einschüchterung und vielen anderen Tricks.

===Leseprobe===
S 9. Das Gesicht von Nicholas Easter war durch ein mit schlanken, schnurlosen Telefonen gefülltes Schauregal halbwegs verdeckt, und er schaute nicht direkt in die versteckte Kamera, sondern eher nach links, vielleicht zu einem Kunden oder vielleicht auch zu einem Tisch, an dem eine Gruppe von Jugendlichen bei den neuesten Computerspielen aus Asien herumlungerte. Obwohl aus einer Entfernung von vierzig Metern von einem Mann aufgenommen, der ziemlich starkem Fußgängerverkehr im Einkaufszentrum ausweichen mußte, war das Foto klar und zeigte ein nettes Gesicht, glattrasiert, mit kraftvollen Zügen und jungenhaft gutaussehend. Easter war siebenundzwanzig, soviel wußten sie bestimmt. Keine Brille. Kein Nasenring oder irrer Haarschnitt. Keinerlei Hinweis darauf, daß er einer der üblichen Computerfreaks war, die für einen Fünfer die Stunde in dem Laden arbeiteten. In seinem Fragebogen stand, daß er seit vier Monaten dort war, und außerdem stand darin, er sei Teilzeitstudent, aber sie hatten an keinem einzigen College im Umkreis von dreihundert Meilen irgendwelche Immatrikulations-Unterlagen gefunden. In diesem Punkt hatte er gelogen, da waren sie ganz sicher.
Er mußte gelogen haben. Ihre Recherchiermethoden waren zu perfekt. Wenn der Junge Student wäre, dann wüßten sie auch wo, seit wann, welches Studienfach, wie gut seine Noten waren oder wie schlecht. Sie wüßten es. Er war Verkäufer in einem Computerladen in einem Einkaufszentrum. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht hatte er vor, sich irgendwo immatrikulieren zu lassen. Vielleicht hatte er sein Studium auch abgebrochen und bezeichnete sich trotzdem noch gern als Teilzeitstudent. Möglicherweise fühlte er sich damit besser, so als hätte er ein Ziel vor Augen, oder es hörte sich einfach gut an.
Auf jeden Fall war er kein Student, weder jetzt noch irgendwann in der jüngsten Vergangenheit gewesen. Also, konnte man ihm trauen? Zweimal war diese Frage bereits hier im Zimmer durchdiskutiert worden, jedesmal, wenn sie auf der Liste auf seinen Namen stießen und sein Gesicht auf der Leinwand erschien. Sie waren so gut wie entschlossen, das Ganze als harmlose Lüge zu betrachten.

===Meine Meinung===
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, war ich sehr erfreut, da ich schon aus vorherigen Buchpaketen mit Werken von John Grisham vertraut war und bis dato habe ich noch kein Werk gefunden, was mir nicht gefallen hat.

Der Einstieg in das Buch hat mir nicht so gefallen, da man erstmal etwas über die Auswahl der Geschworenen erfährt. Zwar spielen die später die Hauptrolle und es ist sehr wichtig und interessant mal zu erfahren wie dies passiert, aber mich persönlich hätte mehr interessiert, wie die Anklage genau lautet. Im Grunde spielt die Geschichte hauptsächlich im Gerichtssaal und man erfährt alles was zur Gerichtsverhandlung nötig ist. Dies kann sehr eintönig sein und man kann die Langeweile der Geschworenen dadurch besser nachvollziehen. Für den Leser wird das Buch aber durch Easter aufgepeppt. Schnell wird klar, dass er alles daran gesetzt hat, um endlich bei einem Tabakprozess dabei zu sein und man fragt sich welchen Hintergrund dies hat. Dadurch das er als Wortführer agiert und ständig neue „Späße“ einbaut, wie einen Streik organisieren, die Geschworenen aushorchen, die Verteidigung verwirren oder Ehrung des Vaterlandes, wird es immer wieder aufgelockert und man kann sogar schmunzeln. Nebenbei erfährt der Leser alles was er zum Thema Rauchen und dessen Gefahren erfahren kann.

Es ist sehr informativ, bildhaft und real geschrieben, so dass man das Buch vor Augen als Film sehen kann. Wer aber ein reales Bild benötigt, kann sich zu diesem Buch auch den Film ansehen. Tja, ich muss leider gestehen, dass ich den Film nicht gesehen habe. Dazu kann ich also nichts sagen.

Gelesen habe ich das Buch an zwei Tagen, da ich zur Zeit Urlaub hatte und auch wenn man schon weiß, wie das Buch ausgehen wird, ist es doch interessant den Weg und die Zusammenhänge zu verstehen.

Empfehlen kann ich das Buch jedem Raucher, der damit aufhören will, aber auch Fans von John Grisham oder wer gerne Justizthriller liest.



===Bewertung===
Von mir erhält das Buch vier Sterne. Abzug gibt es einfach, da es stellenweise recht trocken klingt und etwas langatmig ist, wenn die Zeugen, besonders Ärzte, aussagen.

Pro: Thema
Contra: langatmig

Danke fürs Lesen und Bewerten.


Eure Sarah
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von John Grisham: Das Urteil  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Zielgruppe:jedermann
Niveau:Niveau von John Grisham: Das Urteil  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von John Grisham: Das Urteil  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Spannung:Spannung von John Grisham: Das Urteil  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:ergreifend
Aufmachung:Aufmachung von John Grisham: Das Urteil  (Taschenbuch): 4,0 schön
Seitenzahl:über 400
Stil:ausschmückend
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Clarinetta2
Clarinetta2, 13.02.2010
dann würde ich lieber ausleihen-klasse bericht
leseflippi
leseflippi, 09.02.2010
Eine klasse Buchbeschreibung! Danke dafür! LG
hjid55
hjid55, 09.02.2010
Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
John Grisham: Das Urteil kaufen
Roman
9,95 € ¹
versandkostenfrei
9,95 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 12,95 €
/ Grisham, John
9,95 € ¹
Versand: ab 2,50 €
Gesamtpreis: 12,45 €
9,95 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 12,95 €
9,95 € ¹
versandkostenfrei
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
t_durden

Zu wem läuft die Jury!

ein Testbericht von 2006-04-11 14:44:17 vom 11.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, nicht zu dick...
Nachteile/Kritik: leicht vorhersehbar
Spannende Thriller gibt es wie Sand am Meer, aber Grisham schafft es jedes Mal auf Neue den Spannungsboden hoch zu halten!

Inhalt
----------

John Grisham
Das Urteil
Fazit


:: John Grisham ::

John Grisham ist vermutlich den meisten von Verfilmungen seiner Bücher wie „Die Firma“ oder „Die Akte“ bekannt. Er studierte Jury und eröffnete sogar eine Anwaltskanzlei bevor er mit „Der Firma“ tatsächlich international große Erfolge feiern konnte. Ich verzichte persönlich auf große Datensammlungen da ich das langweilig finde. Eine Zahl möchte ich trotzdem in den Raum werfen. Die 1990er Jahre, denn in denen avancierte er zu einem der erfolgreichsten Autoren der Welt. Die meisten seiner Bücher sind nach demselben Muster gestrickt und handelt vom amerikanischen Rechtsystem und kriminellen Aktivitäten.


:: Das Urteil ::

Biloxi, Mississippi, ein kleines Kaffe am Rande vom Nirgendwo und dennoch soll dieser Ort für Aufsehen sorgen, denn hier findet einer der größten Prozesse der Vereinigten Staaten statt. In dem Zivilprozess der Witwe Jacob Woods gegen die Zigarettenfirma Pynex wird selbige verklagt, da ihre Zigaretten abhängig machen sollen. Ihr Mann war an Lungenkrebs gestorben und nun versucht seine Frau die gesamte Industrie in den Ruin zu ziehen.

Die Industrie sitzt natürlich nicht untätig auf ihren vier Buchstaben, sondern greifen tief in die Trickkiste. So wird ein sehr zwielichtiger Mann namens Rankin Fitch engagiert dessen Auftrag es ist so viel über die Jury wie möglich herauszufinden und diese sofern sie nicht sowieso auf Seiten der Tabakindustrie stehen, diese zu beeinflussen gegen die Anklage zu stimmen.
Der Auswahlprozess gestaltet sich als recht langwierig und schwer, da Fitch jeden Auserwählten durchleuchtet um die passenden Menschen in den Gerichtssaal zu setzen. Eine Person hat er dabei aber aus den Augen verloren, Nicolas Easter, einen jungen smarten Mann der eigene Vorstellungen vom Rechtssystem hat. Easter plant seinen eigenen kleinen Coupe mit Hilfe einer jungen Frau die sich bei Rankin meldet und viel Geld fordert um die Jury zu Gunsten der Verteidigung kippen zu lassen. Selbiges Angebot wird auch der Anklage unterbreitet…

Es beginnt ein spannendes Katz-und-Mausspiel in dem jeder seiner eigenen Rechtsauffassung zum Sieg verhelfen will. Allen voran Rankin Fitch der noch keinen Prozess verloren hat und jede Jury knacken konnte…


:: Fazit ::

Die Jury ist spannend geschrieben und nach einem etwas langsamen Eingang steigt schnell die Geschwindigkeit an und John Grisham hält das Tempo bis zum Schluss durch. Einziger Kritikpunkt ist die stellenweise etwas vorhersehbare Geschichte. So sind einzelne Passagen schon im Vorfeld klar. Dennoch überzeugt der Thriller durch die gekonnte Schreibe Grishams und das gute für jede Vorhersehbarkeit entschädigende Ende.


:: Daten ::

Titel: Die Jury
Original: Runaway Jury
Autor: John Grisham
Preis: 9,95 (Taschenbuch)
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
jenny123
jenny123, 19.04.2006
lg, Jenny123
SeriousError
SeriousError, 11.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
Flummi123
Flummi123, 11.04.2006
Sehr guter Bericht! Würd mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbei gucken könntest...
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
doelau

Spannung, die ihresgleichen sucht

ein Testbericht von 2006-04-09 12:55:35 vom 09.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend und fesselnd geschrieben, interessantes Thema...
Nachteile/Kritik: ---
>>>Einleitung<<<
************** *
Nach einem sehr erholsamen Urlaub beginne ich jetzt langsam wieder mit dem Berichteschreiben. Mein erster Bericht soll über das Buch „Das Urteil“ handeln, welches ich während meiner Ferien gelesen habe, was ihr euch sicherlich schon aus der Überschrift gedacht habt. Ich werde noch einen weiteren Bericht über „Das Testament“ schreiben, aber wahrscheinlich erst in der nächsten Woche.

>>>Der Autor<<<
***************
Erst einmal zum Autor. Sein Name lautet John Grisham. Er ist als Sohn eines Bauarbeiters am 8.Februar 1955 in Jonesboro (Arkansas) geboren. Er studierte Jura an der Mississippi State University. Er eröffnete eine Anwaltskanzlei nach vollendetem Studium und heiratete 1981 Renee Jones. Sein Durchbruch gelang ihm mit dem Buch „Die Firma“, welches internationalen Bestsellerstatus erreichte. Obgleich seine Bücher relativ schlicht gestaltet sind, wurde er einer der erfolgreichsten Schriftsteller der neunziger Jahre. Das liegt wahrscheinlich an dem Thema über das er schreibt. Alle Bücher handeln über Geschichten von kriminellen Ereignissen in der Justiz. Heute widmet er sich karitativen Zwecken und lebt in Virgina.

Ich habe schon andere Berichte über Grishams Büchern geschrieben und da sich der Lebenslauf des Autors mittlerweile nicht geändert hat, habe ich ihn übernommen.

>>>Das Buch<<<
***************
Titel: Das Urteil
Autor: John Grisham
Seiten: 526
Kapitel: 43
Originalausgabe: „The Runaway Jury“ Bantam Doubleday Dell Publishing Group, Inc. New York
Verleger in Deutschland: Heyne Verlag
Übersetzung: Christel Wiemken
ISBN: 3-453-13641-1
Preis: 19,46/ 9,95€

>>>Inhalt<<<
********* ***
Der Ort des Geschehens ist Biloxi. Biloxi ist eine unscheinbare Kleinstadt im Bundesstaat Mississippi. In den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt die Stadt, weil am dortigen Gericht der wohl interessanteste und wichtigste Zivilprozess ausgetragen wird.

Die Witwe des Verstorbenen Jacob Wood und ein Rudel Anwälte haben eine der weltweit vier größten Zigarettenfirma namens Pynex verklagt. Sie behaupten die Zigaretten machen süchtig und verursachen Lungenkrebs, woran J. Wood gestorben ist. Wenn Pynex den Prozess verliert, würde auf die gesamte Tabakindustrie eine riesige Welle von Klagen zukommen, die Milliarden kosten würden. Sollte der Prozess gewonnen werden, würden die Anwälte der Kläger ersteinmal für eine ganze Weile Ruhe geben.

Die Anklage wird von dem Anwalt Wendell Rohr geleitet. Durwood Cable verteidigt Pynex. Da die Zigarettenfirmen in den letzten Jahren öfter verklagt wurden, haben sich die vier größten Zigarettenfirmen zusammengetan und einen Fond gegründet. Der Fond dient zu Bezahlung der Anwälte und zum Bestechen der Jury. Es versteht sich von selbst, dass der Fond geheim ist. Rankin Fitch ist beauftragt die Jury zu beeinflussen und zu bestechen, sodass das Urteil immer für die Tabakkonzerne ausfällt. Auf diesem Wege sind Fitch alle Mittel recht und so reichen seine Beeinflussungmethoden von Spionage und Erpressung bis hin zu Bestechung und Manipulation.

Nachdem die Jury ausgewählt ist und der Prozess angelaufen ist, erregt ein Mann das aufsehen der Verteidigung. Man hatte zwar vor der Auswahl der Geschworenen versucht ihre Vergangenheit zu ermitteln, doch ist es ihnen bei Nicolas Easter nicht gelungen und so blieb seine Vergangenheit unbeleuchtet. Die Verteidigung merkt schnell, dass Nicolas viele der anderen Geschworenen kontrolliert und ist beunruhigt. Noch beunruhigender wird die Sache, als sich eine Frau bei Fitch meldet und ihm voraussagt, was im Gericht passiert. Nachdem Fitchs Leute etwas unvorsichtig waren, beschließt der Richter die Jury von der Außenwelt abzuschneiden und lässt alle Jurymitglieder in ein Hotel bringen. Dort hat Nicolas viel Zeit die anderen besser kennenzulernen und noch mehr zu beeinflussen.

Ganz klar das die Frau mit Nicolas zusammenarbeitet und Fitch interessiert ist das Urteil zu kaufen. Ob Fitch das Urteil kaufen kann oder ob andere unverhoffte Sachen passieren, solltet ihr lieber selber lesen.

>>>Fazit<<<
********* **
John Grisham ist mit diesem Buch ein lesenwertes und interessantes Buch gelungen. Andererseits kritisiert er das amerikanische Gerichtsystem. Denn so abwegig ist es nicht ein Urteil zu kaufen, erst recht nicht wenn es um ein so brisantes Thema geht. Denn jeder Mensch hat eine Schwäche und bei vielen ist es Geld. Aber zurück zum Buch. Nachdem man die ersten zwei Kapitel gelesen hat, beginnt es spannend zu werden. Die Spannung wächst bis zu den Seiten um 400 stetig und fesselt den Leser an das Buch. Danach wird einem klar wie sich die Geschichte entwickeln wird. Das letzte Kapitel hält dann noch eine kleine Überraschung bereit. Besonders interessant ist der Blick hinter die Kulissen. Man malt sich aus wie die Gespräche in dem Juryzimmer ablaufen und wie wer ausgebootet wird. Für jemanden, der schon andere Grishambücher gelesen hat, kommt vielleicht etwas Langeweile auf, da es wieder um ein Gerichtsfall geht, aber ich bin mittlerweile wahrscheinlich süchtig nach den Büchern. Fünf Sterne sind also zu vergeben, da es nichts gibt, was es zu bemängeln gäbe.

Euer doelau
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
JoergTh
JoergTh, 09.04.2006
Ein sehr ausführlicher, informativer und damit besonders lesenswerter Bericht! Deshalb auch von mir ein sehr hilfreich. Ich wünsche einen schönen Sonntag Nachmittag! Liebe Grüße, Jörg
josch89
josch89, 19.06.2006
Sehr schöne Berichte! Hab dich zu meinen Infomails dazu! Das Urteil hab ich als Film gesehen, fand ihn allerdings ziemlich langweilig... lg Jonas
blackangel63
blackangel63, 03.05.2006
.. quot quot... quot quot.. . 039o039 . 039o039 . - ,,-,, - ,,-,,-...LG Anja :-
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Lanzelot

Bestechung!

ein Testbericht von 2005-03-14 18:16:33 vom 14.03.2005
Empfehlung: ja
Am Anfang steht immer ein Vergehen oder ein Verbrechen. Es folgt die Ermittlungstätigkeit der Polizeibehörden und nach deren Abschluss eine Gerichtsverhandlung. In unserem Gefilden muss nach der Anklageerhebung die Schuld des Angeklagten, vor einem Gericht, bewiesen werden. In den USA hat der Angeklagte das Recht seine Unschuld zu beweisen. Dieser kleine, rechtliche Unterschied macht Welten aus im Reich der Justiz.

Aber beide Rechtssysteme haben eine Gemeinsamkeit. Am Ende einer jeden Gerichtsverhandlung steht......


...das Urteil:

Eine kleine, unscheinbare und langweilige Stadt im Bundesstaat Mississippi, sie heisst Biloxi, sorgt für Schlagzeilen. Vor dem Gericht dieser Stadt findet, vielleiocht, einer der grössten und wichtigsten Zivilgerichtsprozesse jener Zeit statt.

Angeklagt sind ist einer der größten Zigarettenfirmen der ganzen Welt. Die Firma Pynex wird angeklagt, einen Mann durch die Zigaretten der Firma getötet, zumindest aber so süchtig gemacht zu haben, dass er an Tabakkonsum gestorben ist.

Anklagevertreter ist der Anwalt Wendell Rohr. Er vertritt die Frau des an Lungenkrebs Verstorbenen. Eingedenk der Brisanz und der grundsätzlichen Frage, ob Zigaretten denn töten können, bietet die Firma Pynex den Anwalt Durwood Cable auf und mit ihm noch einen ganzen Pulk von Kollegen und Gehilfen. Die Existenz der Firma steht schließlich auf dem Spiel.

Da die Firma den Anwälten zwar eine Menge zutraut, aber halt doch nicht alles, übt sie sich natürlich auch noch in diversen Bestechungsversuchen. Eine Praxis, die auch schon vor dieser Gerichtsverhandlung üblich war, um Prozesse erst gar nicht aufkommen zu lassen. Zu diesem Zewck gibt es einen besonderen Fond, in welchen die Zigarettenhersteller tüchtig einzahlen. Dieser Fond ist offiziel für die Honorare der Anwälte gedacht, inoffiziel jedoch auch für die Bestechungsgeldzahlungen. Eine perfekte Geldwaschmaschine wurde somit von den 4 führenden Firmen aufgebau t.

Eine weitere Sicherung ist den Firmen angediehen. Rankin Fitsch, ein sehr subtiler und unfassbarer Mensch. Er setzt die Geldmittel ein und nur die 4 Firmenleiter wissen, was mit dem Geld passiert. Die Palette reicht von Bestechung über Spionage bis hin zur Erpressung. Rankin erledigt einfach alles. Fast Alles.

Um die Wichtigkeit dieses Prozesses wissend, wird dieses mal nicht auf Justitia und das vorhandene Geld vertraut. In die Jury wird eine Marionette eingeschleust. Sie manipuliert, boykottiert und infiltriert die übrigen Mitglieder. Der Name dieses subversiven Elementes? Nicolas Easter.

Nicolas hat aber eine Schwachstelle. Seine Freundin. Geldgierig wie sie ist, schlimmer als Nicolas, versucht sie ihre eigene Geldquelle aufzutun. Fatal. Warum?

Tut mir leid, da müsst Ihr Euch wohl das Buch besorgen. Meine Erzählung endet hier.


Der Autor:

Nur kurz will ich Euch erläutern, wie so eine detaillierte und genaue Schilderung der Vorgänge um so einen Prozess herum entstehen kann. John Grisham ist Jurist. Er war Politiker. Beide Berufe hat er für die Schriftstellerei aufgegeben.

Warum so ein recht brisantes Thema?

Grisham ist immer ein unangenehmer Schriftsteller geworden. was ihn so gefährlich macht, zumindest für das Rechtssystem der USA, ist sein Insiderwissen. Er schreibt Romane, sind es überhaupt Geschichten?, über Vorgänge, wie sich sich ereignet haben könnten. Er zeigt Möglichkeiten auf, er hinterfragt und zeigt gnadenlos die Lücken des Rechtssystems auf. Ob es nun in seinem Buch "Die Jury" das Rassismus-Problem oder in diesem Buch das Problem " Wer Geld hat, hat das Recht" ist.

Grisham scheint vor keinem Thema zurückzuweichen, was er einmal anspricht, wird auch bis zum Ende recherchiert. In diesem Buch ist sein Thema die Urteilsfindung. Der Vorsitzende Richter ist an das Urteil der Jury gebunden. Er kann lediglich das Strafmaß noch relativieren. Spricht die Jury "Schuldig", dan ist das für den Richter bindend. Natürlich soll diese Jury, auf dem Papier zumindest, unabhängig, objektiv und gerecht sein. Die Auswahl der Mitglieder ist auch eine sehr aufwendige Prozedur, die anschließenden Urteile müssen einstimmig gefällt werden.

Grisham zeigt hier aber Lücken in den vermeintlich so sicherem System auf. Ich glaube nicht, dass er dieses in der Anbsicht getan hat, dass es andere Menschen für sich nutzen, sondern das diese Lücken von dem Gesetzgeber geschlossen werden. Das schwächste Glied in einem System ist immer noch der einzelne Mensch. Diese Erkenntnis kann man aus dem Roman ziehen. Geldgier beugt jeden Charakter. Die Frage ist nur, wie hoch die Hemmschwelle des Einzelnen ist.

Der Roman ist sehr gut geschrieben und aus der Perspektive der Jurymitglieder gesehen. Der Leser scheint also ein Teil dieser Jury zu sein und bekommt so das "Drumherum" mit. Eine interessante Variante und icht unbedingt üblich.

Mir hat das Buch ausserordentlich gut gefallen. Aber da hatte ich bei Grisham eigentlich noch nie Probleme. Ich glaube, ich bin ein Fan von ihm.

Die Bücher von Grisham bekommt Ihr in jeder guten Buchhandlung. Er gehört dort hin, so wie in den 80ern jeder Konsalik in den Buchhandlungen vorrätig war. Wobei ich diesen Trivialliteraten nicht unbedingt mit Grisham auf eine Stufe stellen möchte. Das wäre dann doch etwas weit hergeholt. Grisham ist Qualität, Spannung und auch ein wenig Jura-Studium.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
magnifico

Ein Blick in die Zukunft?

ein Testbericht von 2004-08-03 19:33:24 vom 03.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: hochspannend, wenngleich mittlerweile "überholt"...
Nachteile/Kritik: keine
Man könnte meinen, dass John Grisham neben seinen literarischen Talenten auch eine PSI-Begabung hinsichtlich zukünftiger Ereignisse besitzt - oder einfach nur die Zeichen der Zeit früher als so manch anderer erkannt hat. Denn als der Autor in den Jahren 1995 und 1996 mit dem Verfassen dieses Spitzenromanes begonnen hat, dachten wohl eher wenige Amerikaner an das, was drei Jahre später Wirklichkeit wurde - einer der größten amerikanischen Tabakkonzerne, Philipp Morris, wurde auf mehrere hundert Millionen Dollar Schadensersatz verklagt und konnte meines Wissens eine Verurteilung nur knapp durch einen großzügigen Vergleich abwenden - ein Szenario, dass Grisham in seinem Buch in phantastischer Weise beschreibt!

In einer Kleinstadt in Mississippi finden sich zwölf Geschworene in einem stark beobachteten Prozess wieder, bei dem nicht nur mit juristischen Argumenten gekämpft wird. Eine Schadensersatzklage gegen einen Tabakkonzern will ausgehandelt werden und beide seiten, Kläger wie Beklagte, greifen zu mehr als nur Worten, um die Geschworenen, die bereits zu Prozessbeginn von der Außenwelt abgeschottet wurden, auf ihre Seite zu ziehen. Und dabei ist ein Mitglied der Jury, der letztlich die Urteilsfindung obliegt, alles andere als das, was es zu schein seint - und so nimmt der Prozeß einen Verlauf, der für mehr als nur eine Partei unvorhergesehen ist.

Literarisch brillant und authentisch wie stets gewohnt entführt Grisham den Leser in eine wahr gewordene Utopie, bei der mehr als nur der Einblick in das amerikanische Rechtssystem und dessen Schwächen geboten wird. Die Spannung und die wahren Hintergründe bleiben bis zum Ende gewahrt, bevor der große Aha-Effekt für Überraschung oder auch Zufriedenheit ob der eigenen Annahmen führt - ein Buch, dass es wirklich wert ist, gelesen zu werden.

Das Buch ist einfach nur fesselnd und spannend. Es ist für mich nicht gerade leicht gewesen, trotz Prüfungen am nächsten Tag und der Einsicht, das ausreichender Schlaf wichtig ist, das Buch so ohne Weiteres, namentlich es beinahe bis zum Ende durchgelesen zu haben, wegzulegen. Noch eine Seite, noch das nächste Kapitel, noch der nächste Abschnitt waren so die Überlegungen, die über die Seiten und leider auch die Stunden weggeholfen haben. Am Ende siegte schlichtweg die Müdigkeit. Das Buch wird sich am liebsten von Seite 1 an durchgelesen, stammt es doch noch aus der „alten“ Grisham-Ära, als Spannung und Begeisterung Markenzeichen des Autores gewesen sind.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
1-5 von 5 Testberichten über John Grisham: Das Urteil
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Bücher > Bücher Belletristik > Belletristik Kriminalromane > Bücher Krimis - Das > John Grisham: Das Urteil > Testberichte