ein Testbericht von Prisca2003-04-15 17:20:25vom 15.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: kein langer Aufbau - leicht zu erlernen - hoher Spielspaß...Nachteile/Kritik: .
Immer wieder bin ich mal auf der Suche nach einem neuen Gesellschaftsspiel. Am liebsten sind mir dabei Spiele, die nicht so viel Vorbereitungszeit benötigen. Sieder von Catan, ein tolles Spiel – aber wenn mein Sohn spielen will, dann jetzt und sofort und nicht erst nach halbstündiger Aufbauzeit. Bis dahin ist die Spiellust schon längst wieder verflogen.
Schon häufiger hatte ich über das Spiel
CARCASSONE
gehört. Das war doch das Spiel des Jahres 2001. Nun muss das nicht unbedingt bedeuten, das ich deswegen auch das Spiel ganz toll finde – bereits bei Elfenland hatte ich da eine Enttäuschung erlitten. Interessanter fand ich da schon die vielen positiven Meinungen bei Ciao, Dooyoo, eComments und in sonstigen Meinungsforen.
Um es also kurz zu machen, bei meinem letzten Realkauf-Besuch entdeckte ich dieses Spiel für 9,98 Euro und das gab dann den Ausschlag. Gute Spiele sind teuer – und knapp 10 Euro waren wirklich erfreulich günstig. Also, rein in den Einkaufswagen mit dem guten Teil.
Zu Hause angekommen haben wir unsere neueste Errungenschaft natürlich gleich ausgepackt. Während mein Sohn das Spielmaterial vorbereitet hat, machte ich mich über die Anleitung her.
Das ist nur ein doppelseitiges Blättchen mit vielen Bildern dabei. Ich möchte euch, die ihr das Spiel vielleicht noch nicht kennt, mal einen kurzen Einblick verschaffen.
Bei Carcassonne ( der Name kommt übrigens von einer südfranzösischen Stadt, die in der Zeit der Ritter und Römer durch ihre Befestigungskunst berühmt war) handelt es sich um ein taktisches Legespiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren.
Als Spielmaterial sind vorhanden:
72 Landschaftskarten, die verschiedene Landschaften zeigen ( Wiesen, Straßenstücke, Stadtteile, Kreuzungen, Kloster)
40 kleine Holzfiguren ( je 8 Stück in den Farben schwarz, rot, gelb, grün und blau)
1 Wertungstafel, die zum Anzeigen der Punkte dient.
Das war´s schon. zugegeben, nicht viel Inhalt – aber es macht ja nicht die Menge, der Spielspaß ist entscheidend.
Der Sinn des Spiels ist es, möglichst viele Punkte ergattern. Dazu wird eine Landschaftskarte in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Die anderen Landschaftskarten werden mit der Rückseite nach oben in kleinen Haufen abseits gestellt.
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe bei den Spielfiguren aus – eine Figur wird auf die Wertungstafel gestellt, die anderen erst mal beiseite gelegt.
Dann geht es los. Ob nun der jüngste Spieler beginnt ( wie in der Spielregel vorgeschlagen) oder man einen anderen Weg wählt, ist eigentlich unwichtig. Wichtiger ist die Reihenfolge der Spielzüge, die der erste Spieler machen muss.
1. Er zieht eine Landschaftskarte und legt sie passend an die Startkarte an ( Stadtteil an Stadtteil, Wiese an Wiese, Straße an Straße – je nach Motiv)
2. Der Spieler KANN ( muss aber nicht) einen seiner Gefolgsleute auf das soeben gelegte Teil setzen. Als Wegelagerer auf eine Straße, als Bauer auf eine Wiese, als Mönch in ein Kloster, als Ritter in eine Stadt.
3. Entsteht durch das anlegen der Karte eine fertige Straße, eine komplette Stadt oder ein Kloster, dann MUSS gewertet werden. Je nach Anzahl der Karten gibt es Punkte, die man auf der Wertungskarte nach vorn setzt.
Wann eine Straße jetzt fertig ist, wann eine Stadt als komplett zählt – das kann euch
die Spielanleitung mit Hilfe der eingefügten Bilder wirklich besser erklären, als ich es hier mit Worten kann. Darum möchte ich es auch dabei belassen.
Das Spiel endet, wenn ALLE Landschaftskarten verlegt worden sind – dann folgt die Endabrechnung. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, hat natürlich gewonnen.
Wie, ihr denkt jetzt, das alles hört sich ein wenig kompliziert an?! Habe ich auch gedacht, während ich mich so durch mein Anleitungsblättchen gelesen habe. Hier Punkte, da Punkte, da ein Männchen setzen und da wieder wegnehmen.... was habe ich da bloß gekauft!?!
Als mein Sohn mit dem Vorbereiten des Spielmaterials fertig war, kam natürlich die Frage: Können wir jetzt spielen? Na ja, wir können es ja mal probieren – sprach Mama und legte die Spielanleitung in Reichweite. Sicher ist sicher!
Ich habe sie NICHT gebraucht. So kompliziert sich das im ersten Moment anhört, so einfach und logisch ist es, wenn man erst mal spielt. Die Spielanleitung habe ich erst ganz zum Schluss wieder zur Rate gezogen, als es um die Endabrechnung ging – das ist dann wieder etwas komplexer. Wirklich kein Problem.
Wir haben das Spiel jetzt schon einige Male gespielt und es ist immer noch nicht langweilig ( nicht lachen, es ist durchaus schon vorgekommen, das ich irgendein empfohlenes, teures Spiel gekauft habe und dann lag es nach 1-2x Spielen nur noch in der Ecke). Ich spiele es häufiger mal mit meinem Sohn allein ( der Große ist aus dem Spielalter heraus – behauptet er jedenfalls) – da die Vorbereitungszeit höchstens 5 Minuten in Anspruch nimmt und die Spieldauer 30-45 Minuten beträgt ist es auch durchaus ein Spiel, das man noch einmal kurz entschlossen nach dem Abendessen spielen kann. Er spielt es aber auch nachmittags mit seinen Freunden allein.
Mein Fazit:
Dieses Spiel hat den Kritikerpreis: bestes Spiel 2001 wirklich verdient. Es ist sehr preisgünstig – es ist einfach aber sehr schön gestaltet – die Spielanleitung könnte durch die vielen Bilder nicht verständlicher sein ( wenn es auch auf dem ersten Blick etwas kompliziert scheint) – man kann es spielen ohne große Vorbereitungszeit – es ist ein Spiel, das Kindern und Erwachsenen großen Spaß macht und das so schnell nicht langweilig wird, weil es eigentlich immer wieder anders ist. Was will man mehr?
@ Prisca - ich veröffentliche auch Meinungen bei Ciao und Dooyoo
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Wir bauen zusammen eine Burg
ein Testbericht von TurboFranky2011-12-05 09:37:32vom 05.12.2011Empfehlung: ja
Vorteile: schnelles Strategiespiel ohne großen Aufbau, unterhaltsam für ganze Familie...Nachteile/Kritik: nichts
Winterabende sind bei uns oft Spieleabende. Ganz hoch im Kurs steht gerade „Carcassonne“, ein Strategie-Brettspiel, das es im Jahr 2001 zum Spiel des Jahres geschafft hatte. Wir sind erst vor ein paar Monaten darauf aufmerksam geworden und ganz begeistert. Obwohl das Spiel eigentlich erst ab 8 Jahren empfohlen wird, lässt es sich auch schon mit kleineren Kindern spielen. Dem kommt entgegen, dass eine Runde dieses Strategiespiels nur etwa eine halbe Stunde dauert – das ist für uns weniger aufwändig als die „Siedler von Catan“ und spannender als „Mensch ärgere Dich nicht.“
+++ Clever bauen und besiedeln +++
Das Spiel besteht aus einem Stapel Spielkarten, die sich in unterschiedlicher Weise kombinieren lassen. Abwechselnd ziehen die Spieler Karten und können je nach dem wie sie diese anlegen, eine Straße, eine Burg, ein Kloster oder eine Wiese bauen oder besiedeln. Um seinen Anspruch auf eine dieser Varianten zu erheben, darf man mit jedem Spielzug eine farbige Holzfigur darauf setzen. Je nach Einsatzgebiet heißt diese Figur Mönch, Ritter, Bauer oder Wegelagerer.
Schön an diesem Spiel ist, dass alle Spieler gemeinsam an einer Landschaft bauen, die mit jedem Zug, also Karte für Karte entsteht, und in jedem Spiel anders aussieht. Ganz frei sind sie in ihrem Handeln nicht: Straßen dürfen beispielsweise nicht im nichts enden, sondern müssen von einer Bebauung zu anderen führen. Sobald eine der vier Bebauungstypen (Straße, Burg, Kloster, Wiese) vollendet ist, wird gewertet – das heißt dem Besitzer werden auf einer Zähltafel Punkte gutgeschrieben, indem dort eine Spielfigur eine entsprechende Anzahl von Feldern vorgerückt wird.
Am Ende des Spiels werden nicht vollendete Baute ebenfalls gewertet – allerdings mit einer niedrigeren Punktzahl.
+++ Das macht richtig Spaß +++
Gut an „ sind die vielen kleinen Erfolge, die Spieler im Verlaufe des erzielbar sind – ständig wird irgendein Objekt vollendet, also Punkte verteilt. Durch die immer wieder neuen Kombinationen ist das Spiel sehr abwechslungsreich.
+++ Keine gute Spielanleitung +++
Die beliegende Spielanleitung erklärt zwar die Grundzüge des Spiels, doch so richtig Sattelfest fühlte ich mich nicht. Am besten tastet man sich in „Carcassonne“ rein und übt zunächst ein bisschen. Allerdings passiert es dann leicht, dass sich falsche Regeln einschleifen. So hatte ich bis vor kurzem beispielsweise nicht beachtet, dass man an einer begonnenen Burg eines Mitspielers mit bauen muss statt auf der grünen Wiese eine eigene zu errichten. Ebenso ist das Werten von Wiesen, die im Laufe des Spiels aus zusammenhängenden Grünflächen entstehen, nicht ganz einfach – finde ich.
Wenn man’s dann aber kapiert hat, geht das ruck-zuck.
+++ Für alle, die nicht genug bekommen können +++
Für „Carcassonne“ gibt es diverse Erweiterungen, die das Spiel spannender und größer machen. Wir haben bislang allerdings nur in der Basisversion gespielt, ich werde aber demnächst eine Ausbaustufe hinzufügen.
+++ Hersteller und Preis +++
Erfunden wurde das Spiel rund um die Stadt im Süden Frankreichs von Klaus-Jürgen Wrede. Vertrieben wird es von Schmidt-Spiele. Die Grundversion, die in einem kleinen Spielkarton verkauft wird, kostet rund 15 Euro.
+++ Mein Fazit +++
„Carcassonne“ ist ein einfaches, aber sehr schönes Strategiespiel für schnelle Spielrunden. Der Aufbau dauert nicht lange und mitspielen kann die ganze Familie.
Ich bin nach wie vor ganz froh mit dem Legespiel und kann es weiterempfehlen.
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ein Testbericht von sun_shadow2007-09-27 15:34:00vom 27.09.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Spielspaß, hoher Wiederspielwert, einfaches Taktikspiel !...Nachteile/Kritik: zu wenig Karten, wenn man mal eine Ertweiterung gespielt hat .
Vorwort
Was ich mit dem Produkt zu tun habe:
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Es ist wieder soweit, seit einer Woche spielen meine Freundin und ich wieder dieses wundervolle Spiel, und daran möchte ich euch teilhaben lassen.
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Kurzinhalt:
Was ist alles dabei?
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Spielerzahl: 2-5, je eine Farbe mit 8 Gefolgsleuten
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten
72 Landschaftskarten
Spielpunktebrett
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Spielvorberei tung :
Zu mir oder zu Dir?
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Man sucht sich ein gemütliches Plätzchen, anfangs haben wir auf einem Tisch gespielt, mittlerweile spielen wir mit Decken und Kissen auf dem Wohnzimmerboden, da mit den ganzen Erweiterungen das Spiel ungeahnte Dimensionen annehmen kann
*lach*.
Es gibt eine Anfangskarte, die offen hingelegt wird, der Rest der Karten wird verdeckt gemischt. Jeder Spieler legt einen Gefolgsmann auf das Brett für die Punkte mit den Feldern 0 bis 49, und dieser Gefolgsmann wird auf die Null gelegt, zu Beginn hat man nämlich Null Punkte.
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Spiel prinzip:
Stadt, Land, Fluss, Kloster und die Wege.
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*** Wie sehen die Karten aus?
Jede Karte hat vier Seiten, sie sind nämlich viereckig, an den Seiten sind entweder pure Grünflächen/Wiesen, eine Stadt oder ein Weg mit Wiese. Die Wege stellen Geraden, Kurven T-Kreuzungen oder Kreuzungen auf einer Karte dar. Die Städte sind genauso aufgebaut. Und wo weder Stadt noch Wege am Rand sind, ist nur die grüne Wiese. inmitten mancher Karten sind Kloster, mal ohne Wege, mal mit einem Weg zu einer Seite weg.
Auf manchen Stadteil-Karten sind noch kleine lustige Wappen vorhanden, die geben Extrapunkte, dazu später mehr.
*** Spielablauf:
Es wird Reihum gespielt, ist ein Spieler an der Reihe, so zieht er eine verdeckte Karte und legt sie an die vorhandene/n Karte/n so an, dass Wege, Wiesen und Stadtteile zusammenpassen.
Im Regelwerk steht sogar, dass die Karte vor dem Anlagen allen Mitspielern gut gezeigt werden muss, damit sie Tipps geben können *lach*, das kommt bei uns auch immer vor, doch nie hört einer auf den anderen...warum nur? :-)
Ist die Karte ordnungsgemäß angelegt, so kann man maximal einen Gefolgsmann auf diese Karte legen, stellen, setzen und bei uns machen sie manchmal auch Kopfstand *grins*.
Bekommt man Gefolgsmänner aus einer abgeschlossenen Stadt(dazu gleich mehr), Weg oder Kloster durch das Anlegen zurück, dürfen sie nicht wieder sofort eingesetzt werden, sondern erst beim nächsten Zug.
Mitten auf das Kloster, auf die Wiese, die Stadt oder den Weg aber nur, wenn noch kein anderer Gefolgsmann schon in oder auf diesem "Medium" steht, sitzt oder liegt oder wie bei uns manchmal.... ihr wisst schon. :-)
*** Punkte ernten
Wird eine Stadt oder ein Weg an allen Enden (Beim Weg sind es immer nur zwei!) geschlossen, so werden Punkte vergeben, und zwar immer an den, der die meisten Gefolgsleute auf dem Weg oder der Stadt hat, wie mehrere Gefolgsleute dahinkommen, obwohl man immer nur einen pro Stadt/Weg setzen darf, dazu mehr bei den Spieltipps. Beim abgeschlossenen Weg 1 Punkt pro Karte die der Weg lang ist. Bei der Stadt 2 Punkte pro Stadtfeld und je 2 Extrapunkte pro Wappen in der Stadt.
Das Kloster ist abgeschlossen, wenn um die Karte mit dem Kloster an allen Seiten, also auch an den Ecken, je eine Karte anliegt, also 8 Karten umherliegen. Dann gibt es für die anliegenden Karten und die Klosterkarte selbst je einen Punkt gutgeschrieben.
Wird ein Weg, eine Stadt oder ein Kloster während des Spiels abgeschlossen, werden die Punkte vergeben, indem man seine Figur auf dem Punktebrett um die gewonnen Punkte voranschiebt.
Außerdem bekommt man alle Gefolgsleute aus der Stadt, dem Weg oder dem Kloster zurück und kann sie neu einsetzen.
Am Ende des Spiels werden offnen Wege, genau wie im Spiel geschlossene Wege mit je einem Punkt pro Feld gewertet.
Nicht geschlossene Städte werden anstatt mit 2 Punkten pro Feld und Wappen nur mit einem gewertet. Kloster bekommen so viele Punkte wie Karten auf den 9 bewertbaren Klosterfeldern angelegt sind.
Und nun die Wiesen:
Legt man im Spiel einen Gefolgsmann auf eine Wiese, so bekommt man ihn während der Spielzeit nicht wieder zurück.
Erst am Ende bekommt man dann pro abgeschlossener Stadt, die an die Wiese angrenzt auf der der Gefolgsmann liegt 3 Punkte gutgeschrieben.
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*** Tricks, die das ganze sehr interessant machen
*** ODER ***
*** Wie ärgere ich am Besten meine Mitspieler ***
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U m nun seine Punktzahl zu erhöhen, oder den Gegner einfach zu ärgern, bzw. um letztendlich mehrere Gefolgsleute in eine Stadt, auf einen Weg oder auf einer Wiese zu haben, gibt es eine einfach Regel.
Beginne ein Zweites und füge zusammen, dies ist nämlich erlaubt und sogar erwünscht.
So lasse ich meine Freundin immer eine große Stadt bauen und hänge mich nach ein paar Runden mit einem oder zwei Gefolgsleuten mit rein, dann gibt es immer mächtig viele "Menoooooooo"s *lach*. Natürlich tut sie es mir gleich und so entbricht um große Städte, Wiesen mit vielen abgeschlossenen angrenzenden Städten und langen Wegen ein sich immer wieder entfachender Gefolgskampf.
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Fazit:
Was ich denke:
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Bis hier habe ich nahezu nur das Spiel beschrieben, und den Ablauf und ein paar Tricks, hier noch meine Meinung.
Das Spiel macht einfach Spaß.
Durch das übernehmen und verbinden von Städten, Weisen und Wegen, bleibt es bis zum Schluss spannend. Wir spielen es so oft, dass ich langsam beginne zu wissen, wie viele Karten eines bestimmten Aufbaus, z.B. eine Wegkurve mit einem Ende einer Stadt, im Spiel vorhanden sind, und dies als weitere Taktikmöglichkeit einsetze, um zum Beispiel Karten so zu legen, dass eine Stadt nur mit einer solche Karte geschlossen werden kann, die es nicht mehr im Spiel gibt. Das gibt dann ersten weniger Punkte für den Mitspieler und seine Gefolgsleute sind gebunden, somit wird er weniger flexibel.
Ich mag das Spiel sehr, da ich auf Taktik und Logikspiele stehe, man muss nachdenken und gut überlegt vorgehen und seine Gefolgsleute platzieren, nicht so wie bei Mensch ärgere Dich nicht *lach*.
Sehr schön finde ich das einfache Spielprinzip, so dass meine Freundin das Spiel auch mag, die sonst gar nicht so auf Taktik und Logikspiele steht. Selbst mit ihren Eltern haben wir es gespielt, und die fanden es auch toll.
Erst richtig Spaß macht es mit den ganzen Erweiterungen, die sich perfekt einpassen, dazu aber mehr in den kommenden Berichten.
...
ein Testbericht von carsten19622005-03-22 09:38:17vom 22.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: abwechslungsreich, schnell zu erlernen, auch für Kinder, nie langweilig...Nachteile/Kritik: nichts
Nachdem der letzte Bericht mal ein anderes Thema beinhaltete ist heute mal wieder ein Spielebericht an der Reihe. In diesem Bericht möchte ich über das in 2000 im Hans im Glück Verlag erschiene Spiel Carcassonne schreiben. Autor des Spiels ist Klaus-Jürgen Wrede. Die Illustration stammt von Doris Matthäus. Im Jahre 2001 wurde das Spiel zum Spiel des Jahres gekürt!
Carcassonne kann zu zweit, aber auch mit bis zu fünf Personen gespielt werden. Mit einer Ergänzung kann man Carcassonne sogar zu sechst spielen. Wer das Spiel gewinnen möchte braucht ein bisschen Glück
beim Ziehen der Karten, aber auch eine gute Strategie, um sich selbst Vorteile zu verschaffen oder den Gegner zu behindern.
Ich möchte euch über folgende Punkte dazu berichten:
Die in Südfrankreich liegende Stadt Carcassonne ist der Namensgeber für dieses Spiel. Die Stadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Stadtbefestigung. Im Spiel Carcassonne bauen die Mitspieler aus mehreren Landschaftskarten Städte, Straßen und Klöster, die zusammen in mehreren grünen Wiesen eingefasst sind. Um davon zu profitieren setzen die Mitspieler ihre Gefolgsleute auf diese Landschaftskarten und erhalten im Verlaufe und zum Ende des Spiels dafür Punkte.
Spielregeln
*************
Die Spielregeln sind nicht schwer. Zur Spielvorbereitung wird ein besonders gekennzeichnetes Landschaftsfeld in die Mitte des Tisches gelegt. Auf der Karte ist eine gerade Straße abgebildet. An einer Seite ist eine Wiesenlandschaft und auf der gegenüberliegenden Seite ein Stadtteil abgebildet. Diese Landschaftskarte ermöglicht dem Startspieler, dass er in jedem Fall eine gezogene Landschaftskarte anlegen kann. Die restlichen 71 Landschaftskarten werden gemischt und verdeckt zur Seite gelegt. Jeder Mitspieler erhält 8 hölzerne Gefolgsleute in einer Farbe, von denen einer auf die Wertungstafel gestellt wird. Nun muss nur noch der Startspieler bestimmt werden.
Wenn ein Mitspieler an der Reihe ist, führt er folgende Aktionen aus:
- Eine Landschaftskarte ziehen und an den ausliegenden Landschaftskarten anlegen.
- Der Mitspieler kann (er muss nicht) einen seiner Gefolgsleute auf die gerade gelegte Landschaftskarte setzen.
- Wenn durch das Anlegen der Landschaftskarte eine Stadt, ein Kloster oder eine Straße fertiggestellt worden sind, dann werden diese abgerechnet. Auf der Wertungstafel werden die entsprechenden Gefolgsleute weitergesetzt. Die Gefolgsleute aus einer abgerechneten Stadt, Kloster oder Straße werden an die Mitspieler zurückgegeben.
Nun zu den Aktionen im Einzelnen:
Das Anlegen der Landschaftskarten darf nur so erfolgen, dass die abgebildeten Landschaftsformen auch zu einander passen. Eine Straße muss an eine Straße angelegt werden. Eine Stadt muss an eine Stadt angelegt werden.
Das Einsetzen des Gefolgsmannes darf nur auf der eben angelegten Landschaftskarte erfolgen. Dabei muss man sich entscheiden, ob man den Gefolgsmann, je nachdem was auf der Landschaftskarte abgebildet ist, auf einer Straße, einer Stadt, einer Wiese oder einem Kloster einsetzen will. Bei Einsetzen der Landschaftskarte wird eine Verbindung zu anderen Karten hergestellt. So kann zum Beispiel ein Stadtteil an einen anderen Stadtteil angelegt werden. In diesen Stadtteil darf der Gefolgsmann nur dann eingesetzt werden, wenn die jetzt angeschlossene Stadt noch nicht durch einen anderen Gefolgsmann belegt ist. Das gleiche gilt für Straßen und für Wiesen. Um mit anderen Mitspielern zusammen von einer größeren Stadt zu profitieren muss man den neuen Stadtteil so anlegen, dass er zunächst allein liegt. Mit dem nächsten Zug können dann die Stadtteile mit einer anderen Landschaftskarte verbunden werden.
Abrechnungen innerhalb des Spiels erfolgen immer dann, wenn eine Stadt fertig gebaut ist. Punkte erhält der Mitspieler, der die meisten Gefolgsleute in der Stadt eingesetzt hat. Bei Gleichstand erhalten beide Mitspieler die volle Punktzahl. Die Mitspieler erhalten für jede Landschaftskarte die zur Stadt gehört 2 Punkte. Ebenfalls erhalten die Mitspieler 2 Punkte zusätzlich, wenn auf einer der Landschaftskarte ein Wappen in der Stadt abgebildet ist. Eine Ausnahme bilden Städte aus lediglich 2 Landschaftskarten. Hier gibt es nur 2 Punkte. Bei der Abrechnung von Straßen wird genauso verfahren, jedoch gibt es nur einen Punkt je Landschaftskarte auf der die Straße verläuft. Ein Kloster wird abgerechnet, wenn alle umliegenden 8 Landschaftskarten angelegt worden sind. Dafür gibt es 9 Punkte. Die Wiesen werden erst am Spielende abgerechnet. Nach der Abrechnung erhalten die Mitspieler ihre beteiligten Erfolgsleute zurück und können neu eingesetzt werden.
Zum Spielende wird ebenfalls abgerechnet. Zunächst werden alle unfertigen Straßen, Klöster und Städte abgerechnet. Bei den Straßen gibt es für jede Landschaftskarte einen Punkt. Bei den Klöstern gibt es je anliegender Landschaftskarte einen Punkt. Bei den Städten gibt es jetzt nicht zwei, sondern nur noch einen Punkt je Landschaftskarte. Auch für die Wappen gibt es nur noch einen Punkt. Zum Schluss werden die Wiesen abgerechnet. Punkte erhalten die Mitspieler, die die Mehrheit auf einer Wiese haben. Bei Gleichstand erhalten hier auch beide Mitspieler die volle Punktzahl. Für jede fertige Stadt, die an eine Wiese angrenzt und auf der ein Gefolgsmann liegt, erhält der Mitspieler 3 Punkte.
Material
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Carcassonne wird in einer relativ kleinen, stabilen Box aus Pappe ausgeliefert und nimmt somit nicht so viel Platz im Spieleschrank in Anspruch.
Die Wertungstafel ist aus einem sehr stabilen Karton angefertigt und mit einer Straße als Weg zum Punkte zählen nett gestaltet.
Die 4,5 cm mal 4,5 cm großen, quadratischen Landschaftskarten sind ebenfalls aus einem stabilen Karton hergestellt. Die Gestaltung der Landschaftskarten sehe ich als sehr gelungen an. Die Stadtgrenzen sind als typische mittelalterliche Stadtmauer nach Vorbild aus Carcassonne dargestellt. Innerhalb der Stadt sind kleine Häuser abgebildet. Die Straßen sind als breite, weiße, schlängelnde Wege dargestellt. Die Klöster sind als mittelalterliche Kirchen abgebildet.
Die Gefolgsleute sind aus Holz hergestellt worden und in fünf verschiedenen Farben eingefärbt.
Die Spielanleitung ist auf einer vierseitigen Anleitung auf Papier abgedruckt.
Das Spielmaterial ist in der Gestaltung als ausgezeichnet und im Material als sehr gut zu bezeichnen. Dafür vergebe ich gern 5 Sterne.
Spielanleitung
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A uch die Spielanleitung erhält die volle Punktzahl. Sie ist geradezu als besonders vorbildlich zu bezeichnen. Zu jedem Regelteil sind Zeichnungen vorhanden, die den Text ideal grafisch ergänzen. Dadurch sind die Spielregeln auf Anhieb für jedermann zu verstehen.
Spielalter
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Das Spielalter wird vom Hersteller mit ab 8 Jahren angegeben. Ich denke, dass 8-jährige Kinder das Spiel schon spielen können. Sie werden aber ein paar Spiele brauchen, um ein wirklich sinnvolles Vorgehen beim Spiel zu erlernen.
Taktische Tipps
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Gerade in den ersten Spielen sollte man darauf achten, dass man nicht an zu vielen Baustellen mitwirkt. Denn wenn alle Gefolgsleute auf dem Spielfeld stehen und nicht so schnell wieder zurückkommen, dann kann es sein, dass man Landschaftskarten zieht, auf die man gern einen Gefolgsmann stellen möchte, aber eben nicht mehr kann, z.B. bei einem Kloster.
Den Bau von Städten mit nur zwei Stadtteilen sollte man vermeiden, weil sie weniger Punkte einbringen. Es sei denn diese Stadt grenzt an eine Wiese, auf der man sicher die Mehrheit eigener Gefolgsleute hat. Dann gibt es in der Endabrechnung noch zusätzliche drei Punkte für die fertige Stadt.
Auf keinen Fall sollte man versuchen, ganz allein Städte oder Straßen aufzubauen. Viele Punkte erhält man dann, wenn man sich die Straßen und Städte der Mitspieler zu nutze macht. Also immer versuchen, durch geschicktes anlegen der Landschaftskarten sich an einer Stadt oder Straße des Mitspielers zu beteiligen.
Es ist nicht schlimm, wenn man eine Karte zieht, die nicht zu den eigenen Baustellen passt. Mit der Karte kann man bestimmt die Mitspieler beim weiteren Ausbau ihrer Städte und Straßen behindern. Im schlechtesten Fall kann man durch geschicktes Spiel dafür sorgen, dass Städte oder Straßen nicht fertig gestellt werden können. Die am Bau beteiligten Mitspieler erhalten dann ihre Gefolgsleute erst bei der Endabrechnung wieder und die Stadt ist nur noch die Hälfte wert.
Um eine bessere Übersicht zu behalten sollten die Gefolgsleute auf den Wiesen gelegt werden und die Gefolgsleute in Städten, auf Straßen und Klöstern gestellt werden. Es kann passieren, dass die Gefolgsleute mal ein wenig verschoben werden im Verlaufe des Spiels. So kommt es zu weniger Irritationen.
Bei der Schlussabrechnung sollten alle abgerechneten Gefolgsleute vom Spielplan entfernt werden, um eine bessere Übersicht zu behalten.
Fazit
******
Carcassonne ist 2001 verdient Spiel des Jahres geworden. Es macht immer wieder Spaß dieses Spiel zu spielen. Ich habe schon viele meiner Freunde zu begeisterten Carcassonnespielern machen können. Es ist wirklich leicht zu erlernen.
Ein Durchgang dauert ca. 30 Minuten bis 45 Minuten. Ein wenig Glück gehört sicher zum Spiel dazu. Aber auch für die Spielstrategen ist viel Vergnügen beim Spiel.
Das Spielmaterial ist wirklich ausgezeichnet gestaltet.
Der Preis für das Spiel liegt bei unter 20 €. Das ist vertretbar.
Das Spiel kann gut mit Kindern gespielt werden. Es ist aber auch sehr gut für einen gelungenen Spieleabend unter Erwachsenen geeignet.
Carcassonne erhält von mir die volle Sterneanzahl und eine klare Empfehlung!
Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren!
...
Asperula, 22.03.2005
sich sehr Interessant an und der Preis ist auch nicht zu hoch, schoumlner Bericht, das waumlre etwas fuumlr den quotOsterhasenquot der bald kommt!!!
saboger, 07.04.2005
...kenne ich auch und wird hier auch oumlfter mal gespielt. Guter Bericht, an dem nichts fehlt!
Sternenhimmel, 29.03.2005
wie immer ein sehr schoumlner bericht
ein Testbericht von hoschi19772004-10-23 21:44:04vom 23.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: leichter Einstieg
richtiges Zeitmaß für eine Partie
familienfreundlich...Nachteile/Kritik: wenig Tiefgang
evtl Platzprobleme
Anfangs war ich eher enttäuscht da es sich bei Carcassone um ein simples Legespiel handelt.
2-5 Spieler legen der Reihe nach Karten einer Landschaft auf den Tisch. Hierbei muss die Karte an eine bereits liegende angrenzen. Die Karten selbst zeigen verschiedene Motive der Landschaft als da wären : Wege, Wiesen und Städte, manche davon mit einem Wappen versehen. Ab und an taucht ein skuriles Gebäude auf, aus der informationsreichen Anleitung erfahren wir das es sich hierbei um ein Kloster handelt.
Die Kärtchen sind nicht ausserordentlich hübsch gezeichnet , aber sind
jedoch zwecksmäßig bedruckt und allemal nett anzusehen.
Jeder Spieler erhält 8 kleine Holzfiguren, Gefolgsleute genannt, wobei einer dieser direkt für die beiliegende Punkteskala verwendet wird.
Dann geht es reihum los und ein jeder legt sein Kärtchen aus (die Startkarte ist stets die gleiche und farbig markiert) und nach seinem Spielzug hat der Spieler die Möglichkeit einen seiner Gefolgsleute auf seine soeben gelegte Karte zu setzen. Hierbei hat er - je nach Karte - diverse Möglichkeiten.
a) Er legt ihn auf einen Weg wodurch der Gefolsmann zum Wegelagerer wird. Dieser bringt nach Abschluß des Weges pro Karte 1 Punkt ein.
b) Er legt die Figur auf die Stadt. Dies bedeutet dass er bei Fertigstellung der Stadt pro Stadtfeld 2 Punkte + weitere 2 Punkte pro gezeigtes Wappen einstreicht
c) Er nutzt den Gefolgsmann als Bauern und plaziert ihn auf der Wiese. Dieser bringt aber erst am Ende der Spielrunde Punkte, derer 3 pro abgeschlossene Stadt die an diese Wiese angrenzen.
d) Er setzt den Gefolgsmann auf das Kloster und wandelnt ihn in einen Mönchen um. Pro angrenzendes Feld bringt ihm das nach Abschluß 9 Punkte ein ( Kloster + 8 umliegende Felder )
Nach seinem Zug zieht der Spieler eine neue Karte bis das alle Karten aufgebraucht sind welches das Ende des Spieles markiert.
Ganz so ohne Haken und Ösen ist das alles aber nicht zu erreichen.
Denn : Es ist beim Setzen seines Gefolgsmannes nicht erlaubt bereits vergebene Positionen mit zu besetzen.
Bsp Spieler A legt eine Wegkarte und setzt seinen Gefolgsmann als Wegelagerer ein. Spieler B verlängert den Weg. Da der Weg bereits dem A-Wegelagerer gehört muss er sich nach einer Alternative umsehen, welches je nach Situation oder Teilnehmerzhal nicht immer als gewinnbringend herausstellt. Mit List und Tücke kann man diese Regel allerdings aushebeln, wenn zB zwischen verschiedenen Teilbereichen Lücken vorhanden sind die erst im Spielverlauf zusammenwachsen. Bevölkern gleich viele Gefolgsleute die Stadt / den Weg / die Wiese werden die Punkte geteilt, sonst bekommt nur der Besitzer mit der größeren Anzahl der Gefolgsleute die Punkte gutgeschrieben.
Abgerechnet wird immer sobald eine Stadt fertiggestellt oder ein Weg mit 2 Endpunkten oder das Kloster 8 umliegende Landschaften inne hat bekommt der Spieler seine Punkte angerechnet und seine Figur zurück. Ausnahme hierbei ist der Bauer der erst am des Spieles gewertet wird.
Ebenfalls in die Endabrechnung fließen alle Besitzer unfertiger Wege und Städte, Wege weiterhin mit 1 Punkt pro Karte, Klösterlandschaften ebenfalls, Städte jedoch nur zur Hälfte.
Eine Partie dauert zw. 30 und 60 Minuten , je nachdem wie taktisch und/oder geübt die Spieler zu Werke gehen. Anfangs etwas zäh gestaltet sich Carcassonne meines Erachtens mit der Dauer des Spieles zusehends spannender da sich bald die gewinnbringenden Landschaften herauskritallisieren und sich ein jeder um die bestmögliche Ausbeute bemüht.
Das Glück bestimm tzwar weitesgehdns die Art der Karte die man zeiht jedoch obliegt es jedem einzelnen wie er die Karte umsetzt und aus ihr Punkt zu entlocken gewinnt.
Ich habe mehrere Partien zu Viert, Fünft und auch zu Zweit gespielt und alle konnten eine gewisse Spannung zum Ende aufbauen, wenn das Rechnen anfängt wie man sine Karten bestmöglichst plaziert um des einen oder anderen Stadt an der Fertigstellung hindert oder Landschaften zusammenwachsen lässt um sich diese zu sichern.
Die Regeln sind im Handbuch gut erklärt und mittles anschaulicher Situationen gut dokumentiert. Während der ersten Spielrunde ist der Ablauf schnell verinnerlicht.
Für gewiefte Strategen wird das Spiel weniger reizvoll sein, da die Optionenen währnd des Spielverlaufs stark begrenzt sind. Dennoch kann ich Carcassonne durch sein simples System und seine Einstiegsfreundlichekit sowohl Viel als auch Gelegenheitsspieler empfehlen. Erstere können es durchaus als Ausklang eines Spielabends verwenden, letztere weil sie ohne lange Vorbereitung oder Regelstudium 30-60 Minuten mit einem unterhaltendem Spiel verbingen können.
...
Carcassonne inkl. 1. + 2. Erweiterung (Spiel des Jahres 2001)
ein Testbericht von SummyTwo2004-08-26 11:02:59vom 26.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Man kann dies Spiel gut zu zweit spielen...Nachteile/Kritik: ....
Zug um Zug und Plättchen um Plättchen entsteht bei Carcassonne eine mittelalterliche Landschaft. Kluge Weitsicht ist allerdings gefragt, will man die eigenen Gefolgsleute in lukrative Gegenden unterbringen.
Die Spieler legen Zug um Zug Landschaftskarten aus. So entsteht nach und nach ein Netz aus Städten, Straßen, Wiesen und Klöstern. Darüber hinaus verfügen die Spieler noch über 7 Gefolgsleute, die sie als Ritter oder Wegelagerer, als Bauern oder als Mönche auf diese Karten setzen, um Punkte zu ergattern. Dabei liegt es auf der Hand, dass ein Ritter in einer großen Stadt mehr Punkte
bringt als in einem Dorf. Aber es dauert auch länger, bis eine große Stadt fertig ist. Und bis es so weit ist, punktet der Ritter nicht. Da kann es manchmal schlauer sein, seine Leute schon früher zurückzuholen, auch wenn sie weniger einbringen - dafür kann man sie aber auch schneller an anderen lukrativen Plätzen wieder neu einsetzen. Schade eigentlich nur, dass man immer zu wenige Gefolgsleute hat, um überall mitzumischen...
Anfang diesen Jahres machte ich einen Spieleabend mit einigen Freunden. Ein Freund brachte das Spiel Carcassonne mit. Nachdem er uns die Regeln erklärt hatte, fingen wir also an zu spielen und das Spiel hatte ich mich sofort in den Bann gezogen.
Den ganzen Abend spielten wir das Spiel. Da ich von dem Spiel so angetan war, kaufte ich es mir auch direkt am nächsten Tag. Nachdem ich es einige male gespielt hatte kaufte ich mir die erste Erweiterung und ich muss sagen, dass Spiel gefiel mir nun besser. Es gab viel mehr möglichkeiten. Nach ein oder zwei Wochen kaufte ich mir noch die zweite Erweiterung. Das Spiel dauert nun nicht mehr eine halbe stunde, so wie es ohne die beiden erweiterungen war. Es dauert sogar fast 90 minuten.
Dies ist wirklich ein Spiel, was man gut mit einer zweiten Person spielen kann und wird auch nicht so schnell langweilig.
Für dies Spiel benötigt man die Fähigkeit schon mal zu überlegen, was man wohl in den nächsten zügen machen will und wie man dem Gegenspieler die Stadt verbauen kann - Was man eigentlich relativ einfach schaffen kann.
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Eine kurze Überarbeitung der Bewertung:
Das Standart Spiel besteht aus (Kostet so um die 12 Euro)
- 71 Kärtchen
- 1 Startkärtchen
- 40 Spielfiguren in verschiedenen 5 Farben
- 1 Wertungstabelle (hier sieht man den aktuellen Spielstand - die Tabelle geht bis 50 Punkten)
Die erste Erweiterung(Die Erweiterung) besteht aus (Kostet um die 10 Euro)
- 18 neuen Landschafskarten (z.B. eine Kathedrale die den Wert der Punkte verdreifacht, aber nur wenn man die Stadt fertig baut)
- 6 Punktekarten ( eine Karte ist im Wert von 50 Punkten, so kann man schneller sehen, wie oft jemand schon um die Tabelle gelaufen ist)
- 8 Gefolgsleuten in grau (somit kann das Spiel nun von 6 Spielern gespielt werden)
- 6 große Gefolgsleute (zählen im Spiel wie zwei "kleine" Gefolgsleute)
Die zweite Erweiterung (Händler & Baumeister) besteht aus (Kostet um die 10 Euro)
- 24 neuen Landschafskarten
- 20 Warenplättchen (Die Händler wetteifern mit der Verteilung der Waren)
- 6 Baumeister aus Holz (Wenn man Sie richtig einsezt, erlauben Sie Doppelzüge)
- 6 Schweine aus Holz
- 1 Stoffbeutel (Hieraus können die Karten nun gezogen werden, da es in der zweiten Erweiterung einige Farbunterschiede der Karten gibt - Dieser Stoffbeutel ist aber nicht so praktisch, da man dann leicht in den Beutel schaut, damit man die "richtige bzw. passende Karte" zieht.)
Das Spiel ist für 2-6 Spieler und man kann dies Spiel ab 8 Jahren spielen.
Ich habe weiter oben gesagt, dass das Spiel bis zu 90 Minuten dauern kann. Das dauert eigentlich nur so lange, wenn man sich alle Spielzüge genau überlegt. Wenn man ziemlich zügig spielt kann man das Spiel auch in 45-60 Minuten spielen. Es ist natürlich interessanter, wenn man sich die Züge immer genau überlegt.
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Rheydt, 25.08.2004
aber wenn cih das Spiel nicht kenne wuumlrde, koumlnnte ich mit deiner Beschreibung wenig anfangen. Zudem fehlt ein uumlbersichtlicher Aufbau und wichtige Daten Preis,Altersklasse... . Melde dich, wenn du den Bericht uumlberarbeitet hast, dann b
ein Testbericht von elvi01082004-07-18 16:09:53vom 18.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, taktische gut, schön gestaltet...Nachteile/Kritik: ---
Dieses Spiel ist seit einiger Zeit unser absoluter Favorit. Es ähnelt zwar im Spielaufbau etwas den „Siedlern von Catan“, doch dieses Spiel bietet viel mehr action.
Das Spiel besteht aus 72 kartonierten Plattchen, die wunderschön mit originalgetreuen, mittelalterlichen Motiven bemalt sind, und 40 hölzernen Figuren, die in fünf verschiedenen Farben gehalten sind.
Übrigens ist das Spiel nach der einzigartigen südfranzösischen Stadt "Carcassone" benannt, die bis heute ihren mittelalterlichen Stadtcharakter zur Gänze erhalten konnte und deshalb ein echter Geheimtipp für Kulturfreaks ist. Dies aber nur nebenbei, denn hier möchte ich ja über
das Spiel berichten.
Die Landschaftskarten werden gut gemischt und verdeckt gestapelt. Jeder Spieler erhält 8 Holzfiguren, die in der von ihm gewählten Farbe. Ausgehend von einem offen aufgelegten Startplättchen, auf dem eine Straße und eine Wiese abgebildet sind, muss jeder Spieler nun reihum je ein weiteres Plättchen verdeckt ziehen und anlegen. Dabei darf aber nur so angelegt werden, dass auch wirklich alles zusammen passt: Straßen müssen weitergehen, Sackgassen sind nicht erlaubt, Wiesen dürfen nur an Wiesen grenzen und an einen Stadtteil darf nur ein weiterer Stadtteil angelegt werden. Außer den bereits erwähnten Straßen, Wiesen und Stadtteilen mit Wehrmauern gibt es auch noch Klöster, die großteils vollständig von Grünland umgeben sind. In Einzelfällen führt auch eine Straße dorthin.
Nachdem ein Plättchen angelegt ist, darf man, sofern man möchte, auch noch eine der Holzfiguren setzen: Abhängig davon, wo man die Figur hinsetzt, repräsentiert sie einen Ritter, Mönch, Wegelagerer oder Bauern und abhängig vom jeweiligen Ort gibt es auch Punkte. Es kann aber pro Gebiet nur eine Figur aufgestellt werden. Wenn also schon ein Ritter in einem Stadtteil steht, darf kein anderer Mitspieler einen weiteren in diese Stadt setzen. Sollte sich jedoch im Rahmen des Bauens ein Zusammenwachsen von gleichen Gebieten ergeben, kann es trotzdem vorkommen, dass z.B. zwei oder mehrere Figuren in einer Stadt stehen. Hier erhält derjenige die Punkte, der mehr Figuren in diesem Gebiet hat, bei Gleichstand bekommen beide Spieler die volle Punktzahl. Sobald eine Stadt, ein Kloster oder ein Straßenzug fertig gestellt ist, werden die entsprechenden Punkte verteilt. Die Figuren, die dann bereits bewertet wurden, können dann wieder verwendet werden. Sobald alle Karten gelegt sind, erfolgt die letzte Abrechnung und dann gibt es auch für unfertige Straßen, Klöster oder Städte noch Punkte.
Wir spielen das Spiel gelegentlich auch etwas geändert, indem wir jedem Mitspieler sozusagen als Startkapital am Anfang drei Landschaftskärtchen ziehen lassen. So hat man die Chance, sich selbst auszuwählen in welche Richtung man anbaut. Aus diese Weise kommt noch mehr Spannung und Taktik ins Spiel.
Das Spiel dauert je nachdem wie viele Personen mitspielen zwischen 30 und 50 Minuten und eignet sich auch für Kinder ab etwa 8 Jahren
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ein Testbericht von Gleichgewicht2004-03-10 16:57:40vom 10.03.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Gutes Konzept...Nachteile/Kritik: aber ausbaufähig
Hallo an Alle,
hier ein kleiner Bericht über Carcassonne als Brettspiel. Ich habe mir vor einiger Zeit dieses Spiel gekauft, in der Hoffnung es könnte an den Klassiker Siedler anknüpfen. Die ersten paar Spiele im Kreise der Freunde haben auch ziemlich viel Spass gemacht. Schnell hat sich bei mir aber beim spielen Langeweile breit gemacht.
Ich persönlich finde das Spiel nicht abwechslungsreich genung, und die Interaktivität mit den anderen Mitspielern ist nicht so gegeben.
Das bauen und besetzen von Städten ist zwar ganz nett, aber es hat mich nicht überzeugt.
Das Spielkonzept ist
gut durchdacht und auch gut umgesetzt (Karten, Spielsteine usw.). Mir fehlt jedoch beim spielen der Kontakt zu den Mitspielern.
Ich habe erfahren dass es eine Erweiterung zu Carcassonne geben soll. Vielleicht macht diese dass Spiel ja interessanter.
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ein Testbericht von ausforming_von_ciao2003-08-29 23:25:34vom 29.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: variabler Spielplan, ab zwei Personen spielbar, kurze Spieldauer, recht einfache, aber dennoch interessante Regeln...Nachteile/Kritik: nichts
Einem Mitglied hatte ich ja bereits versprochen, dass ich mich auch noch mit der Basis-Edition von Carcassonne befasse, et voilà, hier ist nun mein Bericht.
Seit der Ernennung zum Spiel des Jahres 2001 ist Carcassonne in aller Munde und die meisten dürften bereits etwas von diesem Spiel gehört haben. Ich bin damals auf der Modellbau und Spielemesse in Stuttgart zufällig auf das Spiel gestoßen und habe es mir nach kurzem Zögern dann auch zugelegt. Dass ich diese Entscheidung bis heute nicht bereut habe, kann ich durchaus schon preisgeben, ganz im
Gegenteil sogar, Carcassonne wurde innert kürzester Zeit zu einem der meistgebrauchten Gesellschaftsspiele, die den Weg in unser Haus fanden.
ICH GÄB WAS DRUM, WENN ICH NUR WÜSST, WER HEUT DER HERR GEWESEN IST
(Oder der Erfinder des Spieles)
Bevor ich mich nun dem eigentlichen Spiel zuwende, möchte ich euch den Macher von Carcassonne etwas näher bringen, schließlich steckt hinter jedem Spiel auch jemand, der es entwickelt hat. Das Spiel stammt aus der Feder von Klaus-Jürgen Wrede. Der 40 jährige Wahlkölner stammt ursprünglich aus dem Sauerland und hat ein Musik-Studium absolviert. Seit einigen Jahren arbeitet er nun als Lehrer an einer Schule.
DAS ALSO IST DES PUDELS KERN
(Oder der Sinn des Spieles)
Carcassonne ist zwar ein Spiel, weit mehr Leute kennen allerdings die mittelalterliche Stadt gleichen Namens in Südfrankreich. Diese Verbindung ist natürlich nicht zufällig, handelt das Spiel doch eben zu dieser Zeit. Die Spieler schlüpfen nun also in die Rolle eines Fürsten und versuchen die Gegend um Carcassonne zu Ihrem Eigentum zu machen. Dabei muss man sich mit anderen verbünden, darf allerdings auch die Rivalität nie vergessen.
DAS IST ALSO DER LAUF DER WELT
(Oder die Regeln des Spieles)
Die Müh ist klein, der Spaß ist groß!
Vor dem Vergnügen kommt bekanntlich die Arbeit, sprich der Aufbau, die hält sich hier aber in Grenzen. Jeder Spieler erhält sieben Gefolgsleute, die Landschaftskärtchen werden zu fünf Stößen zusammengelegt, die Wertungstafel wird bereitgelegt und das etwas dunklere Startkärtchen wird in die Mitte des Tisches gelegt, das war’s!
Nun kann es also richtig losgehen. Die Spieler decken der Reihe nach ein Landschafts-Kärtchen auf und legen es passend an die bisherigen an. Jedes Landschaftsfeld ist quadratisch und zeigt einen kleinen Ausschnitt, der Umgebung Carcassonnes (natürlich nur bildlich gesprochen, richtige Fotos sind das natürlich nicht;). Je nachdem welches Kärtchen der Spieler aufdeckt, kann dieses folgende Ausschnitte zeigen:
Stadtteil: Braunes Feld mit einer Stadtmauer und einigen Häusern
Straße: Weißer Strich
Wiese: Grünes Feld
Kloster: Kleine Kirche auf einer Wiese
Die einzelnen Kärtchen, 72 an der Zahl, enthalten diese vier Grundelemente in den verschiedensten Kombinationen. Es gibt also gerade Straßen, Kurven, Straßen an Stadtteilen vorbei, Kärtchen halb Wiese halb Stadt usw. Hat ein Spieler sein Kärtchen angelegt, kann er entscheiden, ob er einen seiner Gefolgsleute auf einem Teilgebiet des Plättchens ablegen will. Dabei kann er sich zwischen Wegelagerern (Straße), Bauern (Wiese), Ritter (Stadt), oder aber als Mönch (Kloster) entscheiden.
Bei dieser Aktion muss nur beachtet werden, dass kein anderer Gefolgsmann diesen Abschnitt bereits besetzt hat, ob der nun zu den eigenen gehört, oder von einem Gegner entsandt wurde, spielt keine Rolle.
Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles.
Jedem wird schnell klar sein, dass sieben Gefolgsleute schnell aufgebraucht sind, also stellt sich die Frage, wie erhält man seine Mannen wieder zurück? Nichts leichter als das, man muss nur einen Landschaftsteil abschließen. Ist also eine Stadt, eine Straße oder ein Kloster abgeschlossen, wird dieser Teil abgerechnet und man erhält seine Figuren zurück. Dem aufmerksamen Leser ist wohl aufgefallen, dass ich die Wiesen vergessen habe, dem ist aber nicht so, da dieser Landschaftsabschnitt eine extra Wertung erhält.
Zunächst wende ich mich nun aber den temporären Einheiten zu, temporär, da man sie ja zurückerhält. Insgesamt stellen die Städte den höchsten Wert dar, da sie die zwei Punkte pro Feld erbringen. Zum gesamten Punktgewinn zählt man also alle Stadtteile + alle Wappen (Sonderpunkte, die auf manchen Feldern aufgedruckt sind) zusammen und multipliziert das Ergebnis mit Zwei.
Bei Straßen zählt jeder Abschnitt einen Punkt, bei Kloster jedes umliegende Feld ebenfalls einen.
Wie oben bereits angesprochen, haben die Wiesen einen Sonderstatus. Dieser ist sehr oft spielentscheidend, da man durch sie sehr viele Punkte gewinnen kann. Am Ende des Spieles, die Gefolgsleute erhält man also nicht zurück, erhält man für jede fertige Stadt, die an diese Wiese grenzt, drei Punkte. Man kann sich also ausrechnen, wie schnell auf diese Weise Punkte zusammen kommen.
Die wichtigste Regel, die man unbedingt im Auge behalten muss, ist Alles oder Nichts! Punkte erhält also nur derjenige Spieler, der die meisten Gefolgsleute auf einem Abschnitt platzieren konnte, alle anderen gehen leer aus. Nur bei Gleichstand erhalten alle die Punkte zugesprochen.
Das waren die Grundregeln, also folgt jetzt die Hilfe zur praktischen Anwendung.
GRAU TEURER FREUND, IST ALLE THEORIE
(Oder die taktischen Tipps)
Setzen der Bauern:
Da man die Bauern nicht zurück erhält, sollte man sich den Einsatz dieser Spezies bis zum Schluss aufheben. Erstens hat man dann mehr Figuren zur Verfügung (die werden schneller knapp als man denkt), außerdem kann man gegen Ende des Spieles besser abschätzen, welche Wiesen lukrativ sind. Bei diesem Vorgehen muss man allerdings die Spielzüge der anderen gut im Auge behalten, sonst ist eine lukrative Wiese schon in fester Hand eines Gegners.
Stadtbau:
Die optimale Größe einer Stadt beträgt aus meiner Sicht drei Stadtteile. Besteht eine Stadt nur aus zwei Stadtteilen zählt sie noch nicht doppelt, jeder weitere Stadtteil ist theoretisch Verschwendung, da man den Gefolgsmann noch nicht zurückerhält.
Beim Gegner bauen:
Wird eine Bauaktion des Gegners zu groß (wird besonders durch die Erweiterung gefährlich, da Punkte verdoppelt werden können/für genauere Infos verweise ich auf den zugehörigen Bericht), kann man diese auch beenden, in dem man einfach das letzte Feld anlegt.
Den Gegner verbauen:
Dies ist natürlich die geschicktere Variante, da der Gegner seinen Gefolgsmann nicht mehr zurück erhält. Um den Gegner allerdings zu verbauen, braucht man genaue Kenntnis von den im Spiel befindlichen Karten und ihrer Anzahl. Durch gezieltes Anlegen kann man nämlich den Spielplan so gestalten, dass kein Teil mehr passen kann.
GREIFT NUR HINEIN INS VOLLE MENSCHENLEBEN
(Oder Verpackung und Anleitung)
Die Verpackung ist wie so oft zu groß. Das Basisspiel passt ohne weitere Probleme (sieht man von der Zähltafel ab) auch in die Schachtel der Erweiterung, das sagt eigentlich alles.
Die Anleitung befindet sich auf zwei DIN A4-Blättern und ist mit sehr vielen Beispielen bebildert und daher leicht verständlich. Einmal lesen und loslegen wenn man so will.
GELD IST EIN GANZ BESONDRES DING
(Oder der Preis des Spieles)
Der Preis liegt wohl mittlerweile bei 10€, ist also mehr als nur gering. Für die Erweiterung zahlt man im Übrigen den gleichen Preis.
ZWAR WEISS ICH VIEL, DOCH MÖCHTE ICH ALLES WISSEN
(Oder mein Fazit)
Carcassonne ist eines der besten Spiele der letzten Jahre und braucht den Vergleich mit seinen Vorgängern (auch mit den Siedlern) nicht zu fürchten. Auf Grund der einfachen Regeln ist das Spiel auch für Kinder geeignet, auch wenn diese die taktischen Kniffe noch nicht anwenden können, am einfachen Anlegen haben auch schon die kleinsten Spaß. Durch den variablen Spielplan kommt außerdem nie Langeweile auf, da man sich in jedem Spiel eine neue taktische Vorgehensweise zulegen muss.
Ein weiterer Vorteil von Carcassonne ist auch die Möglichkeit des Duells. Viele Spiele verlieren ja den Reiz, wenn man nur zu zweit ist, Carcassonne nicht (maximale Spielerzahl 5). Wenn man zudem bedenkt, dass die Spielzeit in etwa eine halbe Stunde beträgt, eignet sich das Spiel auch für zwischendurch (man hat ja nicht immer Zeit für zwei Stunden Monopoly).
Betrachtet man sich die Aufmachung des Spieles, so ist diese ebenfalls gelungen. Einige Spiele sind ja eher kitschig oder kindisch aufgemacht, Carcassonne ist dagegen sehr gekonnt illustriert. Die farbliche Gestaltung ist recht gelungen, da auf grelle Farben verzichtet wurde und dafür dunklere und vor allem auch angenehmere Töne (hauptsächlich braun, grün und weiß) verwendet wurden.
Bei einem solchen Erfolg ließ natürlich die Erweiterung nicht lange auf sich warten. Diese will ich an dieser Stelle zwar nicht besprechen, empfehlen will ich sie aber doch. Die taktischen Möglichkeiten werden erweitert und der Spielspaß nimmt eindeutig zu.
Zum Schluss möchte ich noch auf ein weiteres Spiel der Carcassonne-Reihe aufmerksam machen, Carcassonne – Jäger und Sammler. Dabei handelt es sich um eine Verlegung der Szenerie in die Steinzeit. Auf der Verpackung steht ebenfalls Carcassonne, so dass der Verdacht aufkommen kann, es handele sich ebenfalls um eine Erweiterung, dem ist aber nicht so. Es handelt sich vielmehr um ein eigenständiges Spiel, dass sich allerdings nicht allzusehr vom Original zu unterscheiden scheint. Als ich es auf einer Messe gesehen habe, kam es mir so vor, wie wenn die Klöster nun eben Tiere, die Straßen Flüsse und so weiter wären.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
...
ein Testbericht von MOFFt2003-08-11 09:52:07vom 11.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: leicht zu kapieren, viele Variationen, relativ billig, Spiel des Jahres 2001...Nachteile/Kritik: Erweiterung kostet extra (sollte man sich aber dazunehmen)
... ist Carcassonne, von dem ich Dir hier berichten möchte.
=ALLGEMEINES===
An einem Entspannungswochenende mit Freunden hatte einer davon das Spiel des Jahres 2001 - Carcasonne mit (sowie der Erweiterung, die ebenfalls sehr empfehlenswert ist). Natürlich spielten wir einige Runden, wobei mir dieses Spiel gleich zu Anfang gefiel.
Um 15 EUR ist das Spiel (Grundpaket) zu haben und hat somit einen relativ niedrigen Preis, was zusätzlich positiv auffällt.
Das Spiel besteht fast nur aus quadratischen Legekarten, sowie Spielfiguren für 2-5 Personen, einem Zählbrett und ein paar Sonderkärtchen. Ab 10 Jahren soll dieses Spiel zu
kapieren sein.
=SPIELABLAUF===
Basis des Spieles sind die Legekarten. Jede Karte ist bemalt mit Wiesen, Strassen, Häusern, Städten bzw. Stadtgrenzen und Klöstern in abwechslungsreichen Variationen. Eine bestimmte Anfangskarte liegt zum Start in der Mitte eines Tisches oder ähnlichen, flachen, freien Spielfläche. Die Personen ziehen im Uhrzeigersinn die verdeckten Spielkarten und bauen nun passend an den liegenden Karten weiter (Wiesen, Strassen, Stadtgrenzen müssen alle zueinander passen).
Nachdem man eine Karte platziert hat, darf man noch eine seiner Spielfiguren darauf setzen, die dann je nach Fläche als Ritter (in einer Stadt), als Bauer (auf einer Wiese), als Wegelagerer (auf einer Strasse) oder als Mönch (in einem Kloster) behandelt werden.
Hat man ein Gebilde (Stadt, Strasse, Kloster) fertig, bekommt man je nach Grösse die Punkte gutgeschrieben und seine Spielfigur wieder zurück, der Bauer bleibt bis zum Ende des Spieles liegen (er bringt Punkte für jede fertige Stadt in der Wiese in der er liegt).
Natürlich gibt es noch ein paar Feinheiten, die man aber leicht aus dem Spielplan entnehmen kann.
Sind alle Karten verlegt, wird abgerechnet und auch nicht-fertige Bauten zählen teilweise zu verschiedenen Punkten.
Gewonnen hat klarerweise der, der die meisten Punkte gesammelt hat.
=MEINUNG===
Das Spiel ist zwar einfach zu kapieren und in Kürze erlernt, wobei man sich ein paar Feinheiten sicherlich noch selbst festlegen kann, doch in den Spielablauf kann man mitunter einige Kniffeleien einpacken. Da man Städte, Wiesen oder Strassen auch übernehmen kann indem man mehr Spielfiguren raufpackt wie sein Gegenspieler kann man mit etwas Geschick auch einige Punkte mitnaschen bzw. abstauben.
Durch die unterschiedlichsten Variationen der Karten wächst jede Spiellandschaft anders und es entstehen 2-Karten-Städte oder riesige Gross-Städte.
Das Spiel ist genau das richtige für einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden, es macht aber auch nur zu zweit Spass. Ein Spiel dauert etwa eine Stunde und so kann man leicht zwei, drei Spiele spielen ohne dass einem dabei langweilig wird.
Das alles macht Carcassonne zu einem empfehlenswerten Spiel für jung und alt, wobei man sich auch die bereits oben erwähnte Erweiterung leisten sollte (einige weitere Karten, neue Symbole und eine grosse Spielfigur, die an Wertigkeit zwei normale Spielfiguren gleichsteht)
Ich persönlich habe das Spiel gesehen, einige male gespielt und gleich bei Amazon geordert.
Viel Spass beim Städte- und Strassenbauen ... heute schon geMOFFt?
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