Schon mal den Gegner gemeuchelt...oder den Reichen um sein Geld gebracht...König sein und kurze Zeit später als Söldner den anderen vom Trone stürzen?? Hier gibt es prickelnde Spannung bis zur letzten Minute, wenn der Magier die Karten tanzen läßt und das Blatt ein letztes Mal wendet.
"Ohne Furcht und Adel" entführt in die Magie des Mittelalters, läßt Schlößer und Paläste genauso wieder auferstehen, wie es die dunklen Gestalten wieder heraufbeschwört.
Und das alles mit nur 81 Karten und 30 kleinen Goldtalern. Dieser geniale Clou gelingt für nur 14,80 DM dem Spielverlag Hans im Glück mit seinem Gesellschaftsspiel "Ohne Furcht und Adel".
Spieltaktisch gelang hier ein Meisterwerk, das nicht umsonst als Spiel des Jahres 2000 nominiert wurde. Wahrscheinlich war es der günstige Preis, der die Richter abhielt dieses Spiel zu küren, denn an Rafinesse werden "Siedler" und andere überteuerte Kassenknüller weit übertroffen.
Doch kommen wir "ohne Furcht und Adel" zum Spielgedanken selbst:
Die Grundidee ist einfach, muß man doch nichts weiter als aus verschiedenen Bauwerkskarten eine Stadt aufbauen, indem man diese ausspielt und den Wert des Gebäudes in Goldtalern bezahlt. Wer als erster so eine Stadt komplett (8 Karten) vor sich liegen hat, beendet damit das Spiel. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob diese Stadt aus Kerkern, Wachtürmen, Tavernen und Drachenhorsts besteht, oder durch schöne Paläste, Jagdschlösser und feinen Marktplätzen glänzt.
Nur Vorsicht ist geboten, denn jeder Mitspieler wählt sich pro Runde einen aus 8 Charaktären aus, dessen Vorteile er im Laufe der Rund nutzen kann. Der Meuchler bringt einen unlieben Konkurenten für eine Runde ausser Gefecht. Der Dieb schnappt sich das Geld eines anderen, der Händler macht locker einen Goldtaler extra und der Baumeister kommt mit seiner Stadt schneller voran als die anderen......
Dabei kann jeder eine eigene Taktik entwickeln, indem er sich in die Eigenschaften seines Charakters geschickt eindenkt und diese zu seinem Vorteil ausnutzt.
Sieger ist nicht unbedingt der, der das Spiel als erster beendet (als erster 8 Gebäude ausgespielt hat), sondern dessen Gebäude am meisten wert sind. Darüber hinaus gibt es Zusatzpunkte abzuräumen und bis zu letzt zu Zocken und zu Blöffen.
Nicht zuletzt weil dadurch bis zum Schluß alles offen bleibt und jeder eine letzte Chance zum Sieg ergreifen kann, garantiert "Ohne Furcht und Adel" Spaß und Unterhaltung jedem, der sich darauf einläßt, wenn es heißt "Der Meuchler ist am Zug...."
Zum Schluß ein paar Tips:
Gespielt werden kann mit 2-7 Personen ab ca. 10 Jahren. Dabei gilt die Faustregel: um so mehr mitspielen um so länger dauert das Spiel (max.60min).
Es gibt eine ältere Version, die sich jedoch nur darin unterscheidet, das in ihr die Regeln für nur 2 Spieler fehlen. Diese kann man sich jedoch auf der Hompage des Herrstellers herunterladen.
Die Spielanleitung ist etwas kompliziert wenn nicht sogar konfus. Doch keine Angst, Ciao-User helfen gerne weiter, auch wenn es darum geht eigene Regeln und Erfahrungen auszutauschen.
Abgespielte, verlorene oder kaputte Karten kann man beim Verlag "Hans im Glück" nachbestellen, indem man einfach die "Meuchler" Karte dorthin sendet.
Die Karten selbst sind übrigens mehr als ein Hinkucker wert. Grafisch ein Meisterwerk - mit den Comics von Catan nicht
zu vergleichen.
Am billigsten ist das Spiel bei Spielenet.de zu haben oder in allen Müller Kaufhäusern (7,50 Euro).
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Stehlen und meucheln ist hier erlaubt!!!!!
ein Testbericht von skorbut2006-01-31 10:15:53vom 31.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spaß und Unterhaltung, schöne Illustrationen...Nachteile/Kritik: keine
Die verschiednen Karten:
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-- Bauwerkarten: --
Da man am Ende des Spiels mit den Bauwerkkarten die meisten Punkte erzielen soll, haben diese unterschiedliche Wertungen.
Jede Bauwerkkarte besitzt eine bestimmte Anzahl aufgedruckter Goldstücke und somit sind die verschiedenen Karten auch unterschiedlich Wertvoll. Zusätzlich sind die Karten eingefärbt.
Gelbe Karten bringen zusätzliches Gold für den König
Blaue Karten bringen zusätzliches Gold für den Prediger
Grüne Karten bringen zusätzliches Gold für den Händler
Rote Karten bringen zusätzliches Gold für den Söldner
Violett gibt keine Gold für einen Charakter. Stattdessen stehen auf solchen Karten Texte, die dem Ausspieler bestimmte Vorteile erbringen. Ist so eine Karte ausgespielt, so kann der Besitzer in jeder Runde davon nutzen ziehen.
-----Charakterkarten und ihre Eigenschaften----
Meuchler:
Der Meuchler kann einen Spieler sperren, in dem er sagt, welchen Charakter er meucheln möchte. Wird dieser Charakter aufgerufen, so darf er in dieser Runde nicht mitspielen.
Dieb:
Der Dieb nennt einen Charakter den er bestehlen möchte. Er bekommt sobald der Charakter aufgerufen wird sein gesamtes Gold. Er darf jedoch nicht den Meuchler oder gemeuchelten bestehlen.
Magier:
Er kann entweder die Karten mit einem Mitspieler tauschen, oder seine Handkarten mit den Bauwerkkarten. Beim ersten Fall ist es egal wie hoch die Anzahl ist, im Fall zwei sind es gleichviel.
König:
Er ist der Startspieler. Nach seinem Spielzug muss er die Charaktere der Reihe nach aufrufen. Der König bekommt 1 Goldstück pro gelbe Bauwerkkarte
Prediger:
Seine Bauwerke können vom Söldner nicht entfernt werden. Er bekommt für jedes blaue Bauwerk ein Goldstück
Händler:
Er bekommt auf jeden Fall ein Goldstück und zusätzlich eins für jede grüne Bauwerkkarte
Baumeister:
Er bekommt 2 Bauwerkkarten und er hat die Erlaubnis bis zu 3 Karten auszulegen
Söldner:
Der Söldner kann eine Bauwerkkarte eines Mitspielers entfernen, in dem er ein Goldstück weniger bezahlt, als es gekostet hat. Zusätzlich erhält er ein Goldstück für rote Gebäude.
Und so wird gespielt:
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Der Älteste Spieler beginnt und stellt die Kronenkarte in dem Standfuß vor sich, er darf König sein. Jeder Spieler erhält 4 Bauwerkkarten, 2 Goldstücke und 1 Übersichtskarte.
Die Charakterkarten werden vom König gemischt. Er darf aus den Karten eine aussuchen, legt diese verdeckt vor sich und gibt sie dann an den linken Spieler ebenfalls verdeckt weiter. Dieser sucht sich auch eine und macht das gleiche wie der König.
Der König ruft jetzt nacheinander die Charakter auf.
Der Aufgerufene Charakter muss sich zu erkennen geben und darf nun seinen Spielzug ausführen.
Er darf jetzt entscheiden ob er 2 Goldstücke nimmt, oder zwei Bauwerke. Bei den Bauwerkkarten darf er sich die beiden ansehen und muss eine davon jedoch wieder weglegen.. Danach darf er eine Bauwerkkarte auslegen in dem er soviel Gold abgibt, wie das Gebäude kostet. Natürlich darf er auch noch von den Charaktereigenschaften gebrauch machen.
Ziel dieses Spiel ist es:
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Das Spiel ist beendet, sobald ein Spieler 8 Bauwerke abgelegt hat. Dann kommt es zur Wertung:
4 Punkte für den der als erstes 8 Bauwerkkarten aufgedeckt hat.
Alle Punkte aller Bauwerkkarten
3 Punkte für den der von allen 5 verschiedenen Farben ein Bauwerk hat
Und 2 Punkte für die, die auch 8 Bauwerkarten aufgedeckt haben
Gewinner ist der, der die meisten Punkte hat!
Wissenswertes:
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- Erschien im Hans Glück Verlag
- Wurde für „das Spiel
des Jahres“ 2000 nominiert
- Ein Spiel von Bruno Faidutti
- Ilustration: Magnin, Delval, Mourier
- Ab 10 Jahre
- Für 2-7 Spieler
- Dauer ca 60 Minuten
Meine Meinung:
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Ich finde das Spiel sehr gelungen, da man nie genau sagen kann wer am Ende als Gewinner hervorgeht. Klar das man hier durch die Anwendung von Strategie schon sehr weit kommt, aber es gehört auch eine gehörige Portion Glück dazu. AM meisten Spaß macht es natürlich wenn man so viel wie mögliche ist und ich kann euch sagen, das Spiel entwickelt sich zur Sucht. Der Ergeiz auch mal zu gewinnen ist bei jedem sehr hoch.
Sehr schön finde ich auch das Design und die Illustration des Spiels, denn hier kann man sich einfach nicht dran satt sehen. Spaß macht es auch die kleinen Goldstücke vor sich immer wieder zu stapeln und lustige Dinge damit zu legen, wenn ein anderer Spiel unentschlossen ist, wie sein nächster Spielzug ablaufen soll.
Das Spiel ist perfekt für einen langen Spieleabend geeignet.
Er wähnenswert ist noch, das die Verpackung etwa 15cm groß ist und man es daher auch Problemlos mit in den Urlaubnehmen kann.
Überzeigt euch am besten selbst davon, von mir gibt’s die vollen 5 Sterne.
...
ochsenfrosch43, 09.02.2006
Schöner Bericht! und was mir besonders gefällt:
quotDer Älteste Spieler beginnt und stellt die Kronenkarte in dem Standfuß vor sich, er darf König seinquot da hab ich dann mal gute Chancen bei meinen 4 Mädels -
sindimindi, 27.01.2006
Das Spiel kannnte ich noch nicht. Denke aber, dass das gute alte quotKaiserquot-Spiel wohl doch etwas interessanter ist...:-
RS
sunny161, 30.01.2006
Das hört sich ja richitg schön an.. Kenn von Hans im Glück nur das spiel Carassone und mag es auch ganz gerne leiden..
Ein tolles Kartenspiel, das in kleiner als auch in großer Runde Spaß macht.
ein Testbericht von hackbrett522002-05-11 14:58:00vom 11.05.2002Empfehlung: ja
Aufgabe jedes Spielers ist es, eine eigene möglichst wertvolle Stadt aus acht Bauwerkkarten zu errichten. Es stehen acht verschiedene Charaktere mit besonderen Fähigkeiten zur Verfügung. Die Rolle der Charaktere übernehmen die Spieler in ständigem Wechsel.
Es handelt sich bei den Charakteren um mehr oder weniger zwielichtige Gestalten, außer dem König natürlich.
Da gibt es den Meuchler,den Dieb, den Magier, den Prediger, den Händler, den Baumeister oder den Söldner, der gegnerische Bauwerke zerstören kann.
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler vier Bauwerkkarten und zwei Goldstücke. Auf den Karten sind die Kosten und
die Sieg-Punkte eines Bauwerks durch aufgedruckte Goldstücke angegeben. Einige der Karten sind durch ihre Farbe bestimmten Charakteren zugeordnet, denen sie im Laufe des Spiels Vorteile bringen. Außerdem gibt es auch neutrale Karten, die für alle Charaktere gelten.
Das Spiel gliedert sich in Runden, deren Ablauf stets der gleiche ist. Der Startspieler, d. h. der König aus der letzten Runde, legt eine Charakterkarte verdeckt auf den Tisch und dann je nach Spielerzahl bis zu zwei weitere offen daneben. Aus den übrigen Charakteren sucht er sich geheim einen aus.
Die restlichen Karten werden weitergereicht, bis jeder Spieler einen Charakter gewählt hat. Anschließend werden die Charaktere vom König der Reihe nach aufgerufen. Hat ein Spieler die entsprechende Karte, muß er sich zu erkennen geben und seinen Zug ausführen. Ist er aber vorher gemeuchelt worden, bleibt er still und darf nichts tun.
Während seines Zuges hat ein Spieler nur begrenzte Möglichkeiten zum Handeln. Er darf sich erst einmal zwei Goldstücke für die Bezahlung von Bauwerken nehmen oder zwei Bauwerkkarten. Jetzt erst kann mit dem Bauen begonnen werden, aber nur ein Bauwerk pro Runde (mit dem Baumeister dürfen es schon mal drei sein). Dazu muss natürlich die auf der Karte angegebene Zahl von Goldstücken abgegeben werden.
Es besteht jederzeit während des Zuges die Möglichkeit, die Eigenschaft seines Charakters einzusetzen.
Das Spiel endet, wenn einer der Spieler während des Zuges seine achte Bauwerkkarte auslegt. Die Runde wird aber noch zu Ende gespielt, bevor die Wertung erfolgt. Neben den Punkten der abgelegten Karten gibt es dabei verschiedene Bonuspunkte. Gewinner ist natürlich, wer die meisten Punkte sammeln konnte.
Der Reiz des Spiels besteht in der Wahl seines Charakters am Anfang der Runde. Da mußt du schon sehr geschickt vorgehen. Die Entscheidung fällt da oft schwer, besonders wenn du einer der ersten bist, die aussuchen dürfen. Aber wie du dich auch entscheidet, das Risiko ist groß, dass dir die Mitspieler ins Handwerk pfuschen.
Manchmal hilft ein wenig Bluff, oft bleibt aber nur Abwarten und Hoffen..............
Man sieht dem Spiel die liebevolle grafische Gestaltung an.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und wir haben immer viel Spaß mit diesem Spiel.
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