"Hase und Igel" Das Wettrennspiel für Groß und Klein
ein Testbericht von starelfe2003-03-25 17:55:49vom 25.03.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Spiel für die ganze Familie...Nachteile/Kritik: teilweise lange Spieldauer
Kurzinhalt:
Die Moral der bekannten Fabel "Hase und Igel" besagt ja, dass auch der Langsame gewinnen kann, wennn er es schlau anstellt. Bei diesem Spiel nun müssen die Spieler schnell und raffiniert sein und übernehmen somit quasi die Rollen von Hase und Igel gleichzeitig.
Die Kraft für das Vorwärtskommen geben die ausgeteilten Karotten-Karten, doch aufgepasst: wer zu schnell ans Ziel will, und dabei seinen Karottenvorrat aufgebracht hat und sich auch keine neuen Karotten mehr beschaffen kann, muss von vorne anfangen.
Je länger der Zug ist, den jemand tötigen möchte, desto größer ist der Energie- bzw. Karottenaufwand. Neue Energie tanken bzw. neute Karotten kann man sich beschaffen, indem man z.B. Rückwärtszieht oder eine kleine Ruhepause einlegt.
Das Ziel des Spiels ist, wie die Bezeichnung "Wettrennspiel" schon sagt, als erster ins Ziel einzulaufen.
Spielvorbereitung:
Jeder Spieler wählt sich eine Spielfigur aus, stellt sie vor dem Startfeld auf dem Spielplan auf und erhält eine Rennkarte. Die Rennkarte gibt an, wie teuer ein Zug bestimmter Länge ist. Zusätzlich erhält jeder Spieler eine bestimmte Anzahl Karotten-Karten und 3 Salate.
Aus den restlichen Karottenkarten und den noch nicht benötigten Hasen-Karten werden Stapel gebildet.
Vom Karottenstapel werden neu Karotten genommen und die im Rennen verbrauchten werden dort eingezahlt.
Landet man auf einem Hasen-Feld, so erhält man eine Hasen-Karte, die einem Glück oder Pech bringen kann.
Ziel des Spiels:
s.o.: als erster ins Ziel einzulaufen
Dazu muss man bis zum Ende alle 3 Salate aufgefressen haben und man darf nicht mit zu vielen Karotten über die Ziellinie laufen.
Wie man zieht:[/]
Man darf nur auf freie von anderen Mitspielern unbesetzte Felder ziehen.
Man darf vorwärts (kostet Karotten) und rückwärts (bringt Karotten) ziehen
Vorwärts darf man auf jedes freie Feld außer Igel-Felder ziehen,
rückwärts darf man nur auf Igel-Felder ziehen
Man darf beliebig weit vorwärts ziehen, solange man genügend Karotten besitzt, um für die zurückgelegte Strecke zu bezahlen. Dabei ist steigt der Preis pro vorgerücktes Feld exponentiell.
Die Bedeutung der Felder
Salat-Felder: Nur hier darf der Spieler seine
Salate, die er bis zum Spielende auffressen muss, fressen. Nur zum Zweck des Salatfressens dürfen die Salat-Felder betreten werden
Igel-Felder: Man darf nur zum nächsten Igel-Feld zurückziehen (wenn es unbesetzt ist)und erhält das 10fache der Anzahl der gezogenen Felder an Karotten vom Karottenstapel.
Karotten-Felder: Setzt man auf diesen Feldern eine Runde aus, so erhält man pro ausgesetzter Runde 10 Karotten. Gegen Ende des Spiels, wenn es wichtig wird nicht zu viele Karotten zu besitzen, kann man pro ausgesetzter Runde 10 Karotten abgeben.
Zahlen- und Flaggenfelder: Stimmt die Zahl des Feldes/Flagge mit der der Position, an der ein Spieler im Rennen steht, so erhält er eine bestimmte Anzahl Karotten.
Hasen-Felder: landet man auf einem dieser Felder, so zieht man die oberste Hasen-Karte und führt die dort gegebenen Anordnungen aus.
Wenn die Karotten ausgegangen sind:
und sich ein Spieler keine neuen beschaffen kann, muss er vom Start aus mit neuem Karotten-Starkapital beginnen.
Ende des Spiels:
Nach dem Zug ins Ziel darf ein Spieler nicht mehr als 10 Karotten auf der Hand halten, der Zweite nicht mehr als 20,...
Also, ich
kann dieses Spiel nur empfehlen, vorallem für Familien, da auch kleinere Kinder schon schnell mitspielen können.
...
ein Testbericht von KKSBaerchen2004-05-05 15:03:38vom 05.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ein Spiel zum Nachdenken
für alle Altersgruppen...Nachteile/Kritik: nix
Hallo Leute!
Hase und Igel ist ein Spiel für 2 bis 6 Spieler, die Spieldauer beträgt ungefähr 30 bis 45 Minuten. Man muss versuchen, seinen Hasen vor den anderen ins Ziel bringen, wobei man nur eine bestimmte Anzahl Karotten übrig haben darf. Der erste Spieler maximal 10 Karotten, der zweite zwanzig usw. Dies ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Zu Beginn des Spieles erhält jeder drei Salatköpfe und 68 bzw. 98 Karotten (hängt von der Spielerzahl ab). Die Karotten benötigt man für das Vorwärtskommen. Es gibt keinen Würfel. Jeder Spieler entscheidet selbst, wie weit er ziehen will. Dabei gilt jedoch: Je weiter man mit einem Zug kommen will, desto mehr muss man dafür bezahlen. Für ein Feld vorwärts benötigt man z. B. eine Karotte, für zwei Felder jedoch schon drei, für drei Feld 6 Karotten usw. Dabei ist die Rennkarte, die jeder vor sich liegen hat, sehr hilfreich. Die Karotten, die man am Anfang erhält reichen natürlich nicht bis ins Ziel, deshalb muss man sich Karotten dazu verdienen. Dies kann man tun, indem man entweder auf einem Karottenfeld stehen bleibt und aussetzt – für das Aussetzen darf man 10 Karotten abgeben (macht man oft kurz vor dem Ziel) oder nehmen. Außerdem muss man versuchen, seine Salatköpfe loszuwerden. Dies geschieht auf Salatfeldern. Steht man auf einem solchen Feld, muss man zum „Futtern“ eine Runde aussetzen und erhält dann Karotten entsprechend der Position, in der man sich zum Augenblick des Aussetzens befindet (ist man z. B. Dritter, erhält man 10 x 3 Karotten). Des weiteren gibt es Flaggen- und Zahlenfelder. Zieht man auf ein Feld mit der Zahl 2, sollte man, wenn man das nächste Mal an der Reihe ist, an zweiter Position sein, dann erhält man 2 x 10 Karotten als Belohnung. Das ist aber noch nicht alles, es gibt auch noch Igel-Felder. Diese darf man nur beim Rückwärtsziehen betreten. Für das Rückwärtsgehen gibt es genauso viele Karotten, wie für das Vorwärtsgehen, wobei man immer nur bis zum letzten Igel-Feld zurückgehen darf. Ist dieses besetzt, geht’s weiter zum vorletzten usw. Für Spieler mit ein bisschen Mut zum Risiko gibt es Hasenfelder. Dort zieht man eine Ereigniskarte vom Stapel auf der entweder was positives oder was negatives zu finden ist.Hase und Igel ist eigentlich ein Kinderspiel und als solches meiner Meinung nach auch sehr gut geeignet. Die Kinder lernen mit ihren Möhren zu "haushalten" und spielen nicht einfach drauf los. Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist macht es immer noch Spaß.