Ein Haus. Eine Party. 1.000.000 Dollar. Was kostet dein Leben?
ein Testbericht von Mogry19872006-03-12 21:35:51vom 12.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Film ist sehr spannend spannend, aber das Ende......Nachteile/Kritik: Fades Ende
Hallo liebe Yopi - Leser und Yopi - Leserinnen,
hier möchte ich euch heute meinen Lieblings - Horrorfilm *Haunted Hill* vorstellen. Den Film habe ich zum ersten Mal vor 3 Jahren auf RTL gesehen und nachdem ich diesen Film gesehen habe, konnte ich kaum einschlafen. Der Film war an sich zwar nicht so heftig, aber trotzdem wirkte er irgendwie horrormässig auf mich.
^Aussehen^
Der Hintergrund der Vorderseit ist schwarz. Mitten auf der Vorderseite ist ein blutiger Handabdruck, wobei in dem Abdruck die Schauspieler abgebildet sind, die in dem Film mitspielen. Ganz oben steht in weissen Buchstaben *Ein Haus. Eine Party. 1.000.000 Dollar. Was kostet dein Leben?*
Ganz unten steht in weißen Buchstaben der Titel des Films *Haunted Hill* und dadrunter *Evil loves to party*
Der Hintergrund der Rückseite ist rot. Dadrauf abgebildet sind einige Fotos aus dem Film und es wird beschrieben, worum es in diesem geht.
Die DVD-Hülle kann man aufklappen und da sind 30 Szenen des Films aufgelistet, die man mit dem DVD-Player auswählen kann. Ausserdem sind da wieder Screenshots aus dem Film abgebildet.
^Story^
Mr. Steve Price ist ein ziemlich deftig horrorbegeisterter Mensch. Unglaublich was der sich alles einfallen lässt, um die Besucher seines Horror-Theme-Parks so richtig zu schocken. Geld genug für solche Spässe hat er ja und eine schöne Frau dazu. Nur hat seine Evelyn einen etwas ungewöhnlich verdrehten Charakter, der besondere Behandlung wünscht.
Für ihren Geburtstag lässt sich Price ein ganz aussergewöhnlich horrormässiges Geschenk einfallen: er lädt fünf Gäste in ein alleinstehendes Haus ein, wo einst ein sadistischer Arzt Experimente mit seinen Patienten durchführte. Die ganze Angelegenheit wird ihnen mit 1 Million $ Preisgeld schmackhaft gemacht, sollten sie eine Nacht im spukig-gefährlichen Haus überleben.
Die Show beginnt, die Türen werden automatisch verriegelt und die Gäste sich selbst und dem Haus überlassen. Dass dieses Haus auf dem Haunted Hill grad so bös ist, hat bestimmt niemand der Gäste gedacht. Nebst irrigen Intrigen untereinander läuft das altbekannte Spielchen "Zehn kleine Negerlein" ab. Mehr und mehr werden es immer weniger Besucher, die noch eine Chance auf die Gewinnsumme haben.
^Schauspieler^
Geoffrey Rush - Stephen H. Price
Famke Janssen - Evelyn Stockard-Price
Taye Diggs - Eddie Baker
Peter Gallagher - Donald W. Blackburn
Chris Kattan - Watson Pritchett
Ali Larter - Sara Wolfe
Bridgette Wilson - Melissa Margaret Marr
Max Perlich - Carl Schecter
^DVD-Features^
- Making Of
- Entfallene Szenen
- Vergleich Original u. Remake
- Soundeffekte
- Produktionsnotizen
- verschiedene Trailer
- Filmographien
- Regiekommentar
^DVD-Infos^
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Regie: William Malone
- Musik: Don Davis
- Format: Dolby, Surround Sound, PAL
- Laufzeit: 89 Minuten
- Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Bildformat: 16:9, 1.85:1
- DVD Erscheinungstermin: 7. November 2000
- Produktion: 1999
^Fazit^
Ich habe schon auf mehrere Seiten gelesen, dass der Film überhaupt nicht zu empfehlen ist und man die Finger davon lassen soll, aber ich sage, dass man sich den anschauen sollte. Nachdem ich den Film angeschaut habe, konnte ich schlecht einschlafen.
Das Schlimmste im Film fand ich, dass die Leute immer in den Keller gegangen sind, weil es da am meisten spukt. Ich bin da immer fast ausgeflippt! xD
Wer auf Horrorfilme steht, die jetzt nicht
soooo horrormäßig sind, für den ist der Film genau das richtige!
...
1. ALLGEMEIN
Deutcher Titel: Haunted Hill
Originaltitel: House on Haunted Hill
Erscheinungsjahr: 1999
Produktionsland: USA
Länge: 89 MIn
FSK: 16 Jahre
Originalsprache: Englisch
Drehbuch: Dick Beebe, Robb White
Kamera: Rick Bota
Regie: William Malone
Schnitt:. Anthony Adler
Musik: Marylin Manson, Don Davis
2. BESETZUNG
Crhis Kaltan: Watson Pritchett
Ali Larter: Sara Wolfe
Geoffrey Rush: Steven H. Price
Famke Janssen: Evelyn Stockard-Price
Taye Diggs: Eddie Baker
Jeffrey Combs: Dr. Richard Benjamin Vannacutt
Max Perlich: Carl Schecter
Bridgette Wilson: MElissa Margaret Marr
Peter Gallagher: Donald W. Blackburn, M.D.
3. STORY
Steven Price ist bekannt und steinreich. Bekannt wurde er durch seinen Vergnügungspark "Terror Incognito". Dieser ist besonders für seine Achterbahnen, bei denen man Todesangst bekommt berühmt.
Am Geburtstag von seiner Frau. Mit der ihn eine Hassliebe verbindet erreicht sein makaberer Humor einen weiteren Höhepunkt. Deswegen bekommen die beiden wie so oft Streit. Price hat 5 wildfremde Leute eingeladen. Denen er eine Million Dollar versprochen hat, wenn sie die Nacht in der Irrenanstalt überleben.
Die Irrenanstalt hat eine schreckliche Vorgeschichte. Früher wurden in ihr Patienten von Ärzten und Pflegern aufs Schrecklichste gequält und umgebracht. Vorallem Dr. Vannacut war für seine grausamen Taten bekannt. Doch dann kam es zu einem Aufstand, bei dem nur 5 Mitarbeiter überlebten.
Um seine Gäste in Angst und Schrecken zu versetzen hat Price das Haus präpariert. Doch bald darauf zeigt sich. Er hat keine Gewalt über die Geschehnisse. Das Haus führt ein schreckliches und mörderisches Eigenleben.
Desweiteren stellt sich heraus, dass die 5 nicht die sind die Price ursprünglich eingeladen hat. Die Gäste, die sich im Haus befinden sind alle samt Nachfahren, der 5 Überlebenden angestellten.
Aus dem Haus gibt es in der Nacht kein Entkommen, denn die Sicherheitsvorkehrungen sind aktiv. Alle Anwesenden bekommen schreckliche Visionen und es dauet nicht lange bis der erste Gast verschwunden ist und nur eine Blutlache hinterlässt.....
4. FAZIT
Dies ist eine ganz andere Art von Horrorfilm. Bei den meisten Horrorfilmen ist ungefähr voraussehbar was als nächstes passieren wird. Hier nicht! Er ist spannend von Anfang bis Ende und nimmt viele neue Wendungen. Die Schauspieler spielen ihre Rollen ziemlich überzeugend. Die Atmosphere ist sehr mystisch und die Story ist gut.
Desweiteren finde ich die Kameraeinstellungen und die Kameraführung genial.
5. SONSTIGES
Terry Catle ist die Tochter des Regisseurs (William Castle). Dieser führte Regie bei der Originalversion von 1958. Der Hauptcharakter Steven Price wurde nach Vincent Price, der 1958 die Hauptrolle spielte benannt.
Desweiteren entdeckt man an den Kellerwänden immer wieder Schriftzüge, die auf den ersten Blick deutsche Worte zu sein scheinen. Bei genauerem Betrachten erkennt man allerdings dass diese keinen Sinn ergeben.
Der Film bekam 2000 einen Blockbuster Entertainment Award und wurde 2001 für den Golden Trailer Award nominiert.
Im Oktober 2007 erschien der 2. Teil von Haunted Hill.
Die Kosten für die Erstellung des Films betrugen 37 Millionen Dollar. Dies spielte er allerdings locker wieder ein. Insgesamt erzielte er 40 Millionen Dollar (Kino) und weitere 30 Millionen Dollar durch die DVD-Verkäufe.
ein Testbericht von Realjackass2005-12-06 20:12:01vom 06.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Viel besser als andere "Geisterhaus - Filme", spannend, actionreich, sehr unterhaltsam, Marilyn Manson´s "Sweet Dreams"...Nachteile/Kritik: Die letzten 10 Minuten hätten so nicht sein müssen
Es gibt Filme, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, auch wenn man das meist selbst nicht erklären kann. So geschehen bei mir und "Haunted Hill", dem Film, den ich euch heute vorstellen möchte. Wenn ich mich richtig erinnere, war es im Januar 2004, als ich den Streifen zum ersten Mal sah. Damals fand ich ihn schon klasse, was sich auch nach dem zweiten ansehen, im Februar diesen Jahres, nicht änderte. Glücklicherweise dachte ich dieses Mal mit und nahm den Film kurzerhand auf. Das Video allerdings, auf dem
sich der Film seither befindet, geriet in Vergessenheit und irgendwann erinnerte ich micht nicht mehr daran, den Film zu besitzen. Bis ich dann gestern, als ich meine alten Tapes auf der Suche nach guten Horrorfilmen durchspulte, zufällig auf "Haunted Hill" stieß. Ehrensache, dass ich mir den Streifen sofort angesehen habe und wieso er es mir denn nun so sehr angetan hat, erfahrt ihr im folgenden Bericht. Viel Spaß.
Story
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Der Millionenschwere Vergnügungsparkbesitzer Stephen Price (Geoffrey Rush), der es liebt, die Besucher seiner Parks so richtig zu schocken, hat sich für den anstehenden Geburtstag seiner Gemahlin Evelyn (Famke Janssen) etwas ganz besonderes ausgedacht: Anstatt einer langweiligen Feier mit Geburtstagstorte und Topfschlagen lädt er fünf Menschen, die für Geld alles tun, in eine riesige, psychatrische Anstalt ein, die eigentlich geschlossen ist, seitdem ein gewisser Dr. Richard Benjamin Vannacutt (Jeffrey Combs) im Jahre 1931dutzende Patienten aufs grausamte quälte und zu Tode folterte. Das Ganze gipfelte in einem großen Massaker, als es den Patienten gelang, zu entkommen. Nur fünf Menschen überlebten seinerzeit das Blutbad. Alle anderen starben in dem Brand, den Vannacutt legte, um alle Irren mit sich in den Tod zu reißen. Um der Party zudem noch einen gewissen Kick zu verleihen, erhält jeder, der am nächsten Morgen noch lebt, 1Million $. Allerdings geht schon anfangs einiges nicht mit rechten Dingen zu.
Die Partygäste, das wären Eddie Baker (Taye Diggs), Donald W. Blackburn (Peter Gallagher), Sara Wolfe (Ali Larter), Melissa Margaret Marr (Bridgette Wilson) und der Eigentümer der Anstalt, Watson Pritchett (Chris Kattan) wurden nämlich weder von Stephen, noch von seiner Frau Evelyn eingeladen. Die beiden verdächtigen sich sofort gegenseitig, da sie sich schon seit Jahren nur noch belügen und hintergehen. Gerade als Pritchett die Sache nicht mehr ganz geheuer wird und er gehen möchte, verriegeln sich alle Ausgänge wie von selbst. Die Gäste, inklusive Stephen und seiner Frau sitzen in der Falle. Natürlich denkt jeder an einen makaberen Scherz von Price, da dieser ja bekannt für seinen böswilligen Humor ist. Bald wird aber klar, dass jemand ganz anderes hier die Fäden in der Hand hat. Das Böse im Haus erwacht, Vannacutt und die anderen, ruhelosen Geister machen sich auf die Suche nach Opfern..
Schauspieler
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Als erstes möchte ich an dieser Stelle Geoffrey Rush als Stephen Price erwähnen. Rush ist ein sehr bekannter Akteur, der unter anderem schon in "Fluch der Karibik" als Pirat Barbossa zu bewundern war. Und soviel sei gesagt, ich habe Rush noch nie dermaßen überzeugend wie in "Haunted Hill" gesehen. Das mag eventuell an seinem sehr abgeänderten Look liegen, vielleicht aber auch an der Tatsache, dass er mit Stephen Price einen ebenso gerissenen wie hinterlistigen Part zu spielen hatte. Zusammen mit der mehr als passenden, Deutschen Synchronstimme ergibt das einen Charakter, wie er besser nicht hätte dargestellt werden können. Für mich ist Geoffrey Rush demzufolge auch der beste Schauspieler im Film.
Wer nun aber vermutet, dass dies schon das einzig positive wäre, was ich hier zu vermelden habe, der irrt. Es ist gut möglich dass die perfekt aussehenden Hollywoodschönlinge, die ansonsten noch in "Haunted Hill" agieren, nicht jedermanns Sache sind, aber ich zumindest musste in Horrorfilmen schon weitaus schlimmeres ertragen. Da hätten wir zum Beispiel den Quotenschwarzen Taye Diggs, die selbstverliebte Blondine Bridgette Wilson, das Arschloch Peter Gallagher, der nicht der ist, der er zu sein vorgibt, die hübsche, etwas schüchterne Ali Larter und schließlich und letztendlich noch den neurotischen Hausbesitzer Chris Kattan, der schon nach 10 Minuten Sprüche wie "Wir werden alle sterben" zum Besten gibt. Jemand, der keine sonderlich großen Ansprüche an Akteure in einem Horrorfilm hat, wird hier keinesfalls enttäuscht, vor allem Geoffrey Rush macht, wie erwähnt, einiges wett.
Eine kleine Erwähnung verdient hat schließlich und letztendlich noch Horror-Ikone Jeffrey Combs ("Re-Animator"), den wir hier als geisteskranken Arzt Richard Benjamin Vannacutt sehen. Zwar ist Combs fast nie präsent, aber wenn dem so ist, dann verfehlen diese Szenen ihre Wirkung nicht.
Daten zum Film
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Originalti tel: House on Haunted Hill
Alternativtitel: Evil Loves to Party
Land: USA (1999)
Regie: William Malone
Buch: Dick Beebe, Robb White
Länge: ca. 88:55 Min.
Freigabe: FSK 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Die Deutsche DVD
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...wir d vertrieben von Columbia TriStar und ist mittlerweile, wenn ich mich da nicht täusche, out of print, soll heißen, sie wird nicht mehr hergestellt und ist deshalb schon relativ selten. Zwar ist die DVD noch in sämtlichen gängigen Online-Shops und Auktionshäusern zu bekommen, aber mit einem stolzen Preis von etwa 20 € sollte man schon rechnen. Dafür ist die Scheibe allerdings auch vollgestopft mit Extras und ist auch qualitativ nicht zu verachten.
Kritik
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"Haunted Hill" ist ein Film, den ich immer wieder gerne mit dem 2001 erschienen "13 Geister" und dem 2002 herausgebrachten Film "Ghost Ship" vergleiche. Genau kann ich dies nicht bestätigen, aber ich meine, irgendwo mal gehört zu haben, dass die selben Leute für alle drei Filme verantwortlich waren. Dies würde mich auch nicht weiter wundern, so sind die Streifen in ihrer Machart relativ ähnlich ausgefallen. Allerdings würde ich ohne Zögern behaupten, dass "Haunted Hill" der Beste von ihnen ist.
Die ersten Minuten gehören zum Besten, was ich seit langem im Horror-Genre gesehen habe. Da bekommen wir einen Rückblick zu den Ereignissen aus dem Jahre 1931, was wirklich nicht schauriger hätte gemacht werden können. Der Vorspann, der mit verstörender Musik unterlegt ist, ist sehr schön gestaltet und führt uns dann auch in das Massaker in der Irrenanstalt. Hier wird voll drauf gehalten, man bekommt das gesamte Blutbad und das anschließende Resultat zu sehen. Wer nach diesen Szenen nicht völlig eingeschüchtert in seiner Couch sitzt, muss Nerven aus Drahtseil haben. Anschließend dann die Szenen mit Stephen Price in dem Vergnügunspark, plus musikalischer Untermalung von niemand anderem als Marilyn Manson, der uns hier seinen Song "Sweet Dreams" präsentiert. Im Ernst, besser kann ein Horrorfilm nicht beginnen.
Leider, leider schafft es der Film auf Dauer aber nicht, dieses Niveau zu halten. Spätestens nach Chris Kattan´s Satz "Das Haus ist verflucht, wir werden alle sterben", inklusive anschließender Trennung der Gruppe, die alle für sich alleine die Anstalt durchsuchen, konnte ich es nicht lassen und musste mir herzhaft gegen die Stirn schlagen. Ab diesem Zeitpunkt ist auch unwiederruflich klar, mit was wir es in Wahrheit zu tun haben: Einem Standard-Horrorfilm aus Hollywood, der sich an die üblichen Regeln hält und die üblichen Klischees abspult. Allerdings, und das möchte ich ganz klar erwähnen, schafft es "Haunted Hill" noch eine ganze Spur besser zu sein, als etliche andere Vertreter des Genres. Sei es die verlassene, düstere Anstalt, die durchweg passabel spielenden Schauspieler oder einfach die Spannung, die konstant aufrecht erhalten wird.
Die Story ist zugegeben nicht besonders einfallsreich, aber gestört habe ich mich daran nicht, denn sehr gelungen ist auf jeden Fall der Nebenplot des Charakters Price. Anstatt ein paar ahnungslose Menschen in ein Geisterhaus zu schicken, um sie danach nach dem 10 kleine Negerlein Prinzip sterben zu lassen, kommt hier tatsächlich so etwas wie Spaß und Interesse am Film auf, da man selbst nie weiß, ob das gerade gesehene das Werk der Geister oder das des verrückten Exzentrikers Price ist, der wirklich wunderbar von Geoffrey Rush verkörpert wird. Auch die Tatsache, dass Price und Evelyn alles andere als eine Bilderbuch-Ehe führen und ständig versuchen, sich hinters Licht zu führen, ja fast sogar umzubringen, kommt im Streifen sehr amüsant rüber.
Allerdings habe ich auch ernsthaft etwas zu bemängeln und das ist das Ende des Films. Wie wir erfahren, existiert in dem Haus ein großes, schwärzliches, waberndes etwas, genannt "das Böse". So weit so gut, wir befinden uns in einem Horrorfilm, da darf man sowieso nichts realistisches erwarten, aber mir wäre es doch weitaus lieber gewesen, hätte man es bei Vannacutt und den anderen Toten belassen, die für die Morde verantwortlich sind. Diese rücken aber leider viel zu sehr in den Hintergrund, um Platz für das Haus zu lassen, das anscheinend ein Eigenleben entwickelt hat. Von der Idee her nicht schlecht, aber leider mehr schlecht als recht umgesetzt. "Das Böse" sieht leider sehr billig und lächerlich aus, weshalb die Spannung in den letzten Minuten auch flöten geht.
Wie dem auch sei, ich bin nicht nachtragend und nehme diesen Patzer deshalb in Kauf. Es ist nämlich nicht so, dass der Film nicht auch Splatter zu bieten hätte. Wenn man mal einen Effekt sieht, ist dieser zwar nicht sehr detailliert, aber auf jeden Fall eindeutig genug, um das grausame im Kopf des Zuschauers abspielen zu lassen - was mal eine nette Abwechslung zu Horrorfilmen ist, die sich nur auf ihren Bodycount verlassen. Im großen und ganzen bleibt mir also zu sagen, dass...
Fazit
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...."Haunted Hill" objektiv betrachtet ein durchschnittlicher Horrorfilm ist, nicht mehr und nicht weniger. Auf mich übt der Streifen aber immer wieder aufs Neue eine gewisse Faszination aus. Die Darstellung der Irrenanstalt & der dunklen Kellergewölbe ist sehr gut gelungen, die Schauspieler sind überraschend talentiert, zudem gehört die erste Viertelstunde zum eindrucksvollsten, was ich seit langem bestaunen durfte. Leider hätte man das Ende meiner Meinung nach auch gerne anders ausfallen lassen können, aber den Gesamteindruck trübt das nur wenig. Ich vergebe überdurchschnittliche