Die Rückkehr der Zauberer, von Wolfgang Hohlbein - ein klasse Buch !!!
ein Testbericht von macadler2006-02-28 00:53:03vom 28.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: guter Autor, gute Geschichte, spannend Geschrieben, liest sich sehr gut ...Nachteile/Kritik: NICHTS :)
Klappentext
Intensiv leuchtet der blaue Lichtfleck zwischen den Wolken auf. Dann explodiert der Himmel - und ein Feuerball stürzt auf die Erde herab. Seine Größe und Zerstörungsgewalt sprengen jede Vorstellungskraft.
Fast ein Jahrhundert vergeht, bis Hendrick Vandemeer, ein Journalist unserer Tage, auf die Spur der rätselhaften sibirischen Tunguska-Explosion stößt. Er gerät in einen Strudel des Unfassbaren und muss alles über Bord werfen, was er bisher für die Wirklichkeit gehalten hat...
Beschreibung:
Wieder ein fesselndes Buch von einem hervorragenden Autor.
Bis jetzt war ein Buch besser als das andere und ich frage mich wie er das noch steigern will. In diesem Buch geht Wolfgang Hohlbeins Roman von der historisch verbürgten Tunguska-Explosion von 1908 aus. Es soll ein rätselhafter Kometen oder Meteor-Einschlag in Sibirien gewesen sein, um den sich noch immer die wildesten Spekulationen ranken. Die eigentliche Geschichte beginnt 80 Jahre später, mit der gnadenlosen Jagd auf einen bei dieser Explosion entstandenen Stein, der über unheimliche Eigenschaften verfügt. Fast Zeitgleich ereignet sich im selben Gebiet, an der Tunguska eine zweite Explosion, die anfänglich für einen Kernwaffen-Explosion gehalten wird.
Der Journalist Hendrick Vandemeer soll als eine Art Strafaufgabe über eine Esoterik-Messe schreiben. Es ist ein purer Racheakt, da er sich einige Tage zuvor und auch noch vor versammelter Mannschaft mit "Schwartz" (seinem Chef) gestritten hatte. Auf der Suche nach einer Story trifft er auf Ines, eine hübsche, rothaarige Verkäuferin, mit der er sich auf einen Kaffee verabredet, bis es soweit ist muß er aber noch ein paar Minuten warten und vertreibt sich die Zeit, indem er auch auf anderen Ständen vorbeischaut. Als er an einem dieser Stände "seine Chakren" erkennen sollte und mit einem bläulichen Kristall in Berührung kommt, beginnt sich die Geschichte zu überschlagen.
Wegen dieses Kristalls werden Menschen gejagt, entführt, kommen zu Schaden oder sterben. Häuser brennen und die Welt die Hendrick Vandemeer zu glauben kannte wird auf den Kopf gestellt. Wie ehem. KGB-Agenten, der MAD, die Zwillinge Anja und Ines, Schamanen und Druiden in eine Geschichte über Flucht, Entführung, unüberlegte Wünsche und Intrigen passen kann man auf wirklich spannenden 767 Seiten lesen. Wie in den anderen Büchern die ich von Wolfgang Hohlbein kenne, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend, abwechslungsreich und wenn man glaubt zu wissen, wie es weiter geht, wendet sich das Blatt.
Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und wenn man über ein wenig Phantasie und Zeit verfügt lässt einen das Buch nicht los. Interessant finde ich, das er stellenweise auf einige seiner vorhergehenden Bücher anspielt. So glaube ich Anspielungen auf "Das Druidentor" gefunden zu haben, als er zbs. von einem Projekt in den Alpen berichtet, das beinahe mit einer Atomexplosion beendet wurde. Es ist wie eine kleine eigene Welt, in der man sich langsam auszukennen beginnt und in der es noch viel zu entdecken gibt.
Autorenportrait
Wolfgang Hohlbein, ist 1953 in Weimar geboren, sicher einer der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Sciencefiction,- oder Fantasy-Autor. Seine Bücher sind sehr vielschichtig und erstrecken sich von der Unterhaltungsliteratur, über Kinder- und Jugendbüchern, Romane, Drehbücher für Filme, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum
Horror.
Sein Erfolg begann 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. Mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" schaffte er 1993 den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und seine Fangemeinde wächst täglich.
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Akte X aus dem Hohlbein Hause
ein Testbericht von CyberQueeny2010-02-06 10:26:56vom 06.02.2010Empfehlung: ja
===Kaufgrund===
Ic h habe vor einigen Jahren ein Buch von Wolfgang Hohlbein in die Hand bekommen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Auch die restlichen Teile der Triologie und ein weiteres Werk, haben ihn zu einem Lieblingsautoren werden lassen. Aus diesem Grund habe ich mir bei Ebay extra ein Buchpaket mit seinen Werken ersteigert. Darunter halt dieses Buch.
===Buchdaten===
Autor: Wolfgang Hohlbein
Titel: Die Rückkehr der Zauberer
Originaltitel:
Verlag: Lübbe
Erschienen:1998
ISBN-10: 3404139690
ISBN-13: 978-3404139699
Seiten: 685
Einband: TB
Serie:
===Autor===
Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motoradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.
==NACH DEM LESEN==
===Inhaltsangabe===
Intensiv leuchtet der blaue Lichtfleck zwischen den Wolken auf. Dann explodiert der Himmel – und ein Feuerball stürzt auf die Erde herab. Seine Größe und Zerstörungsgewalt sprengen jede Vorstellungskraft… Wolfgang Hohlbeins Roman geht von der historisch verbürgten Tunguska-Explosion von 1908 aus, einem rätselhaften Meteor-Einschlag in Sibirien, um den sich noch immer die wildesten Spekulationen ranken. 80 Jahre später kommt es zu einer gnadenlosen Jagd auf einen bei dieser Explosion entstandenen Stein, der über unheimliche Eigenschaften verfügt. Und kurze Zeit später ereignet sich im Gebiet der Tunguska eine zweite Explosion …
Der Journalist Hendrick Vandermeer verbrennt sich auf einer Esoterikmesse an einem seltsamen Stein, den er daraufhin geschenkt bekommt. Damit fangen seine Probleme so richtig an. Ein Russe namens Wassili will den Stein zurückhaben und setzt den EX-KGBler Michail auf Hendrick an. Hendricks Freund Bergholz, der beim MAD arbeitet, scheint zu wissen, was es mit jenem geheimnisvollen Stein auf sich hat. Aber bevor er es Hendrik erzählen kann, befindet sich Hendrik zusammen mit Ines und Anja (Zwillinge, die ebenfalls auf der Esoterikmesse waren) und einer weiteren Frau namens Gwyneth auf dem Weg in die Türkei. Wassili scheint fest entschlossen ihn nach Sibirien zu verschleppen, um das Rätsel um jene gewaltige Explosion von damals zu lösen. Zudem muss Hendrik zu seinem Entsetzen feststellen, dass er irgendwelche außergewöhnlichen Fähigkeiten besitzt. Er scheint in der Lage zu sein, jede Menge Zufälle auslösen zu können (praktisch wenn man Zigaretten benötigt oder im Stau steht). Zu Wassilis Truppe scheint der blinde Haiko zu gehören, der behauptet Odgy sei gekommen, um die Welt zu vernichten.
===Leseprobe===
Seite 53: Er ließ seine Waffe fallen. Gleichzeitig drehte er sich herum und sah zum Bergrat hinauf. Ogdy kam. Der Feuergott erschien in eine Lohe aus bluaem und dann unerträglich weißem, grellem Licht, das die Welt hinter dem Berg von einem Horizont zum anderen
verschlang, einfach auslöschte, den Grat, die Bäume und Büsche darauf... .
===Meine Meinung===
Als ich dieses Buch aus dem Karton genommen habe, sah das Cover sehr viel versprechend aus. Es passte zu dem Titel und ich ging davon aus, das es ein genialer Fantasyroman werden würde. Doch schon die Buchangabe klang anders. Mischung aus Thriller und Fantasy. Hmm, dann auch noch mit Geheimdiensten. Da der Autor aber wirklich schöne Bücher schreibt, hab ich mich trotzdem an die fast 700 Seiten gewagt.
Der Einstieg ist eigentlich gar nicht mal so schwer. Man erfährt alles über die Explosion im Jahre 1908 und bekommt einen guten Eindruck der Macht, der Landschaft und Personen. Dieser Teil war sehr gut beschrieben, so dass man schnell den ersten Teil gelesen hatte. Danach gibt es einen Sprung und man befindet sich auf der Esoterikmesse, wo Hendrick Ines und Anja kennenlernt und mit dem Stein in Berührung kommt. Den Sprung bekommt man deutlich mit, den Zusammenhang erfährt man aber erst später. Daher habe ich persönlich einige Kapitel gebraucht, bis ich wieder in der Geschichte war. Auf einmal ging es nur noch um Esoterik, Entführung, Geheimdienste. Je mehr man liest, desto mehr kommt das Bild von Akte X in den Kopf. Dazu sollte ich anmerken, mir hat schon die Serie nicht gefallen. Zwar passiert viel Action und durch offene Fragen, wird man an den Inhalt gefesselt, aber es ist langatmig. Er entwischt dem KGB, wird wieder gefangen, er entwischt erneut, wird wieder gefangen und das wiederholt sich. Man erfährt das Hendrick gewisse Fähigkeiten besitzt, aber die Verbindung zu Ogdy kommt einfach nicht so richtig rüber. Das Ende zieht sich dann zum Glück etwas spannender hin und ist sogar recht überraschend, so dass sich in meinen Augen der Kampf mit dem mittleren, langatmigen Teil, gelohnt hat.
Schade fand ich aber, dass man nie erfährt, welche Art von Zusammentreffen Hendrick und „Igor“ eigentlich hatten. Es schien so wichtig, da er Hendrick damals fast erschossen hat und es immer wieder erwähnt wird, aber es ist wie vergessen.
Außerdem wirkte das Buch sehr unrealistisch, ein Zerstörer wird von einem U-Boot versenkt ohne Folgen.
Für mich klingt dieses Buch nach einem Versuch mal etwas anderes zu schreiben, aber da finde ich, sollte Herr Hohlbein lieber bei seinem reinen Fantasy- und Horrorgenre bleiben, da ist er Weltspitze.
Dieses Werk hab ich zwar in zwei Tagen durchgelesen, aber ich war oft versucht aufzugeben. Nur der Zusammenhang, was es mit dieser Explosion zu tun hat und die Frage bezüglich Igor haben mich durchhalten lassen. Außerdem breche ich Bücher ungern ab. Daher kann ich es nur bedingt empfehlen. Wer gerne Bücher liest, die an Akte X erinnern, nicht sehr real sind und wo nicht alle Fragen beantwortet werden, gut, der hat hier ein gutes Buch gefunden. Ich bin halt enttäuscht.
===Bewertung===
Da es nicht zu meinem Genre zählt, will ich nicht persönlich bewerten, sondern etwas neutraler. Es ist aber langatmig, lässt Fragen offen und daher kann ich dem Buch nur drei Sterne geben. Fans dürfen sich hier bitte nicht angegriffen fühlen.
Wolfgang Hohlbein hat sich mal wieder übertroffen!
ein Testbericht von MarkusDani2004-12-29 13:14:01vom 29.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend bis zur letzten Seite...Nachteile/Kritik: Kenne kein
Dieses ist nun das zweite Buch von Hohlbein, welches ich gelesen habe. Ich denke, das ich mir wohl noch einige Werke von ihm bei eBay zulegen werde.
Ich habe "Die Rückkehr der Zauberer" bei eBay für 3,50 Euro ersteigert.
Allgemeine Infos:
Das Buch ist im Bastei Lübbe Verlag mit der ISBN 3-404-25527-5 erschienen, hat 685 Seiten und kostete zu DM-Zeiten 16,90 DM. Bei Amazon ist das Buch heute für 9,90 Euro erhältlich. (Mein Buch hat einen anderen Einband, aber da dieses anscheinend hier nicht vertreten ist und der Inhalt ja der gleiche ist,
habe ich den Bericht hier reingesetzt.)
Aber nun zum Inhalt:
Ein Feuerball stürzt auf die Erde hinab. Seine Größe und Zerstörungsgewalt sprengen jede Vorstellungskraft. Ist ein Stern vom Himmel gefallen? Nur eine Handvoll Männer sind Zeugen des ungeheuerlichen Vorfalls, der die Tundra in eine Ödnis verwandelt. Viele Jahrzente vergehen, bis man dem Geheimnis des Feuersturms auf die Spur kommt.
Der Journalist Hendrick Vandermeer gerät eher durch Zufall in den Strudel der unheimlichen Geschehnisse, an denen sowohl Geheimdienste beteiligt sind als auch eine Gruppe seltsam begabter Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten ....
Meine Meinung:
Das Buch ist von der ersten Seite an sehr spannend geschrieben und die Spannung baut sich kontinuierlich auf, so dass man am Ende der Geschichte kaum noch die Finger von dem Buch lassen kann.
Hohlbein hat die einzelnen Personen gut beschrieben und ausgearbeitet. Die Geschichte selbst finde ich sehr gut ausgearbeitet und der Leser wird sich bis zum Schluß der eigentlichen Gefahren nicht bewußt. Erst auf den letzten Seiten erfährt man das Geheimnis.
Trotz der fast 700 Seiten hat man das Buch sehr schnell durch. Man merkt garnicht wie schnell die Zeit vergeht, so sehr fesselt einen das Buch.
Was mir sehr gut gefallen hat ist, das das Buch nicht nur "phantastisch" geschrieben ist, sondern sich hier in der Gegenwart abspielt. Aber wer Hohlbein kennt, wird sich denken können, das die Phantasie trotzdem nicht zu kurz kommt.
Der Roman "Die Rückkehr der Zauberer" beinhaltet alles was eine gute Geschichte braucht: Spannung, ein flüssiger Schreibstil, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, Liebe und ununterbrochene Aktion!
Fazit:
Alles in allem bekommt "Die Rückkehr der Zauberer" von mir das Gesamturteil "Exzellent" und ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!
...
Towelie, 08.06.2005
Ich habe Spiegelzeit, Drachenfeuer und Dunkel vom ihm gelesen. Spiegelzeit und Drachenfeuer kann ich nur empfehlen, wirklich klasse Buumlcher. Von Dunkel war ich weniger begeistert, weil ich eher das Gefuumlhl hatte, dass sich Wolgang hier viel zu viel
Estha, 20.08.2006
978897889788 ... lg susi ... 978897889788
LübesBunny, 17.03.2006
Sehr guter Testbericht
Gruß das Bunny
ein Testbericht von butterkeks2004-08-08 15:10:38vom 08.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Charaktere, Story...Nachteile/Kritik: nix...absolut nix!
Da mir die letzten beiden Hohlbein-Romane, die ich gelesen habe, sehr gut gefallen haben, hab ich bei ebay mal wieder zugeschlagen und "Die Rückkehr der Zauberer" erstanden.
Allgemeine Infos:
Das Buch ist im Bastei Lübbe Verlag mit der ISBN 3-404-25527-5 erschienen, hat 685 Seiten und kostete zu DM-Zeiten 10DM. Bei amazon ist das Buch heute für 9,90 Euro erhältlich.
Inhalt:
Sibirien wird von einer schrecklichen Katastrophe heimgesucht und die Welt vermutet, dass Atomtests dahinter stecken. Eine interessante Story, auf die der Journalist Hendrick Vandermeer jedoch leider nicht angesetzt wurde. Vielmehr hat er den Auftrag sich
im Milieu der unerklärlichen Phänomene und phantastischen Geschichten umzusehen. Nicht gerade ein Job, der Vandermeer gefällt, doch auf einer Esoterik-Messe gerät er an einen Stand, an dem Planetensteine verkauft werden. Als er einen dieser Steine in die Hand nimmt, brennt ihm der ansonsten so harmlose Stein, buchstäblich ein Loch in die Hand.
Zu allem Übel trifft er auf dieser Messe noch auf einen "alten Bekannten", den Russen Michail, der vor Jahren schon einmal versucht hat ihn umzubringen.
Der Standbesitzer Wassili bedauert den Vorfall mit dem Stein und möchte Vandermeer für die Unannehmlichkeiten entschädigen, doch Vandermeer traut dem Russen nicht.
Panisch tritt er mit einem alten Schulkameraden, der mittlerweile beim MAD arbeitet, in Kontakt und dieser ist entsetzt mit welchen Leuten Vandermeer zu tun hat. Er vereinbart ein heimliches Treffen, doch dort wartet bereits Michail auf ihn und er scheint sein Vorhaben ihn umzubringen zu Ende bringen zu wollen.
Als Vandermeer in die Enge gedrängt wird, kommen seltsame und grausame Fähigkeiten zu Tage...er schafft es durch einen einfachen Wunsch, dass Michail sich fast selbst umbringt. Doch bevor der den Russen umbringen kann, hält Wassili ihn auf und betäubt ihn.
Als Vandermeer wieder aufwacht, merkt er, dass Wassili ihn und einige andere Personen mit ebenso seltsamen Fähigkeiten, entführt hat. Er will sie nach Sibirien bringen, um dort etwas zu erledigen, über das er sich hartnäckig ausschweigt. Nur einige Informationsbrocken werden Vandermeer vorgeworfen, mit denen er sich aber nicht zufrieden geben will. Durch seinen Willen erschafft er eine Situation, in der er und die anderen fliehen können, doch einer in ihrem Team spielt falsch. Nach unendlichen Strapazen werden sie von Wassili und seinen Männern wieder gefangen und nach Sibirien verschleppt.
Vandermeer spürt, dass an diesem Ort etwas besonderes herrscht...eine besondere Kraft, die er mit Worten nicht beschreiben kann. Gemeinsam mit dem blinden alten Mann Haiko findet er das Geheimnis der Tundra heraus...ein furchtbares Geheimnis, das das Ende der Menschheit bedeuten könnte....
Meine Meinung:
Ich kann es nicht anders beschreiben, als dass ich von diesem Hohlbein vollkommen gefesselt war. Das Buch ist von der ersten Seite an sehr spannend geschrieben und die Spannung baut sich kontinuierlich auf, so dass man am Ende der Geschichte kaum noch die Finger von dem Buch lassen kann.
Hohlbein hat seine Charaktere gut beschrieben und ausgearbeitet und durch seinen einfachen Schreibstil fallen einem auch fast 700 Seiten nicht schwer. Die Story an sich finde ich sehr gut ausgearbeitet und der Leser wird sich bis zum Schluß der eigentlichen Gefahr nicht bewußt. Erst buchstäblich auf den letzten Seiten klärt sich das Geheimnis und, soviel kann ich ruhig verraten, der "Bösewicht" erreicht nicht sein Ziel.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte nicht nur phantastisch aufgezogen ist, sondern in einer zeitnahen Gegenwart beginnt. Die phantastische Wendung der Geschichte tritt langsam, aber stetig ein.
Der Roman beinhaltet alles, was eine gute Geschichte braucht: Spannung, eine gute Story als Grundlage, einen angenehmen Schreibstil, gut ausgearbeitete Charaktere, einen Hauch Liebe, ein wenig Hass und ununterbrochene Action!
Fazit:
Alles in allem bekommt "Die Rückkehr der Zauberer" von mir die volle Punktzahl und ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!
...
ein Testbericht von jowuu2003-07-27 16:01:11vom 27.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend und fesselnd geschrieben...Nachteile/Kritik: nichts
Tag zusammen,
"Ein brennender Stern sei vom Himmel gefallen, habe alles in Flammen gesetzt und die unendlichen Weiten der Tunguska in eine Ödnis verwandelt. So erzählt man sich..." *Quelle: Buchrücken
Und es geschah genau am 30.Juni 1908, 0.16 Uhr Greenwich Time. Eine riesiege Explosion dessen Druckwelle selbst in Potsdam von sogenannten Barographen gemessen wurde. Seit dem kursieren allerlei Theorien über dieses Ereigniss, vom Meteoriteneinschlag (Tunguska-Meteoriet) über Kernexplosion, bis hin zum UFO...
In dem Buch "Die Rückkehr der Zauberer" erzählt uns Wolfgang Hohlbein seine "Theorie". Und Wolfgang Hohlbein wäre nicht der "Meister der phantastischen
Literatur", wenn seine Geschichte nicht alle Theorien in den Schatten stellen würde.
Ogdy kommt...
Der Beginn des Buches führt uns an der Seite von Petrov, der auf der Jagd nach Wegelagerern und Mördern ist, in die Tunguska. Bei seiner Nachtwache trifft er auf Tempek und den 5 jährigen Haiko, der im Verlauf der Handlung noch eine wichtige Rolle inne haben wird. Tempek, ein Schamane, versucht Petrov von seiner Jagd abzubringen. Ogdy wird kommen und mit seinem Feuer Gerechtigkeit bringen. Doch Tempek tut das als Hirngespinnste des Alten ab und setzt die Verfolgung fort. An einem Berg geraten er und die jungen Soldaten die ihm zugeteilt wurden in einen Hinterhalt der Gejagten. In aussichtsloser Lage sucht er sein Heil im Angriff. Doch plötzlich flackert der Himmel. Ein grelles weißes Licht rast auf den Berggrat zu und die ganze Welt scheint plötzlich in Flammen zu stehen. Auf den gewaltigen Feuersturm folgte eine Druckwelle, und eine zweite...
90 Jahre später...
Vandermeer, ein Journalist, wird auf eine Esoterik Messe geschickt. Er hält nichts von all dem. An einem Stand lernt er Ines kennen, auch sie wird im weiteren Verlauf des Buches von Bedeutung sein...
Und er trifft auch einen alten, aber keineswegs guten, Bekannten wieder. Einen ehemaligen KGB Agenten der versucht hat ihn zu töten. Doch in der Menge verliert er ihn aus den Augen. Er versucht ihn wiederzufinden und sieht den Mann wenig später in einen Messestand gehen. Um dort nicht aufzufallen spielt er den interessierten Kunden. Doch die dort angebotenen Kristalle scheinen weniger harmlos zu sein als angenommen. In seiner Hand entwickelt einer jener Kristalle eine enorme Hitze und er zieht sich eine Brandblase zu. Aber wie kann das sein? ...Spätestens jetzt ist der Leser von der Geschichte gefesselt.
Die Frage welche Bedeutung der blaue Kristall hat ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Doch wenn ich dachte ich weiß jetzt wie es weitergeht, geschah prompt etwas unvorhersehbares. Hielt ich die zahlreichen Zufälle, alles geschah so wie Vandermeer es grad brauchte, anfangs für einen schlechten Schreibstill ala Groschenroman, wurde mir im weiteren Verlauf klar das da mehr hinter stecken muß. Eben eine phantastische und fesselnde Geschichte die erst zum Schluß ihr Geheimniss preis gibt.
Fazit...
Ein sehr gutes Buch, spannend und kurzweilig geschrieben. Wer auf übersinnliches steht, kann bedenkenlos zugreifen.
Wolfgang Hohlbein
Die Rückkehr der Zauberer
Piper Verlag
ISBN 3-492-70009-8
621 Seiten, gebunden
vielen Dank für die Aufmerksamkeit, gruss jowuu
leset reichlich, bewertet objektiv und kommentiert sachlich
1-5 von 5 Testberichten über Wolfgang Hohlbein: Die Rückkehr der Zauberer
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