Da fährt man nur einmal im Jahr mit der Bahn und was ist? Man vergisst ein Buch mitzunehmen, naja schnell zum Souvenirladen, da wird's doch wohl welche geben. Und natürlich war dort dann auch gleich ein Ständer voller Taschenbücher. Beim Durchstöbern fiel mein Blick auf das Buch "Die Templerin" von Wolfgang Hohlbein. Naja der Titel klingt ja nicht gerade so berauschend. Aber da ich unbedingt ein Buch haben wollte, hab ich den Text auf der Rückseite gelesen und gedacht, dass es ja doch ganz interessant klingt...
Erstmal kurz etwas zum Autor:
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Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist einer der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Autoren. Keines seiner Bücher ist wie das andere, er schreibt Kinder- und Jugendbücher, Romane und Drehbücher, die von Fantasie über Sciencefiction und Horror bis hin zu geschichtlichen Romanen reicht. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Roman "Märchenmond". Seitdem wächst seine Fangemeinde mit jedem Buch mehr.
Inhalt:
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Friesland im 12 Jahrhundert. Die Hauptperson dieses Buches ist die 15jährige Robin. Sie ist in einem kleinen Bauerndorf aufgewachsen und kennt auch kaum mehr von der Welt, bis sie Jan einen Tempelritter kennenlernt, der ihr von seinen Abenteuern und von fremden Ländern erzählt. Von nun an trifft sie ihn öfter, bis er eines Tages vor ihren Augen ermordet wird. Von diesem Moment an, fängt ihr Leben an sich grundlegend zu verändern. Ein paar Tage später passiert etwas noch viel schlimmeres, ihr Dorf wird überfallen und angezündet. Ihre Mutter und alle die ihr nah standen werden dabei getötet. Die Verbrecher tragen die Kleidung der Tempelritter und es scheint als wäre der Überfall eine Rache für Jans Tot. Nur Robin weiß die Wahrheit und kennt die wirklichen Mörder.Dadurch wird sie zu einer Gefahr für die Männer. Nachdem sie sie verletzt im Wald liegen gelassen haben, finden die Tempelritter sie und verpflegen sie. Bald findet Robin Unterstützung und Hilfe von Salim, einem muslimischen Tuareg. Aber wer sind nun die Mörder? Was werden sie noch tun, um Robin zum Schweigen zu bringen? Warum haben sie über 50 Menschenleben vernichtet? Warum hat Salim der angebliche Sklave so eine Macht auf die Tempelritter? Wird sich Robins Leben doch noch zum Guten wenden? Diese Fragen werde ich jetzt nicht beantworten, weil ich denke, dass man das Buch einfach selbst lesen sollte. Bereuen wird man es auf keinen Fall.
Meine Meinung:
Obwohl (oder gerade weil?) es kein typischer Hohlbein ist ist das Buch einfach klasse. Hohlbein, der für Fantasy Bücher bekannt ist, ist mit diesem Buch ein wundervoller historischer Roman gelungen. Vielleicht erwarten manche Hohlbeinfans bei dem Titel "Die Templerin" einen fantastisch angehauchten Inhalt, aber ich denke enttäuscht werden sie auf keinen Fall sein. Denn jede Seite ist spannend, fesselnd und so super geschrieben, dass man das Buch einfach verschlingen muss. Die Handlung bleibt wirklich vom Anfang bis zum Ende spannend, mitreißend und flaut nie ab, so dass es einem wirklich schwer fällt das Buch einmal zur Seite zu legen. Durch die für Wolfgang Hohlbein typische bildhafte Beschreibung kann man sich alles genau vorstellen, in eine andere, fremde Welt eintauchen und
mit der Hauptperson mitfühlen. Denn diese ist in diesem Buch wirklich etwas besonderes. Robin ist mit ihren 15Jahren eine richtige Kämpferin, sie ist zäh, mutig, neugierig und stark.
Das Buch ist wirklich super bis zur letzten Seite. Aber was kommt dann!? So ein schwaches Ende kann es doch nicht geben?! Von einem Ende ist ja kaum zu sprechen, es hört einfach mitten in der Handlung auf. Es ist so abrupt und abgeschnitten und wirklich unbefriedigend. Denn es endet da, wo eigentlich kein Ende sein dürfte, da wo es eigentlich gerade erst beginnt. Dieser Schluss läßt auf eine Fortsetzung hoffen.
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~ Die Templerin ~
ein Testbericht von Blackfire2010-02-07 19:52:52vom 07.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Fesselndes Buch...Nachteile/Kritik: Für mich gabs keine
Da ich in meinem Bücherregal noch zwei Bände der „Templerin-Reihe“ stehen habe, die darauf warten, gelesen zu werden, wollte ich dies auch demnächst nachholen. Um die Geschichte aber wieder aufzufrischen, habe ich mir noch mal den ersten Band zur Hand genommen, den ich euch heute vorstellen will.
*** Produktinfos ***
Titel: Die Templerin
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl: 383
Auflage: 1. Auflage 1999
Preis: (Taschenbuch): der Preis lag bei 7,95 Euro
ISBN: 3-453-17738-X
*** Cover ***
Das Buch ist ein Taschenbuch aus dem Heyne Verlag.
Auf dem Buchrücken steht auf grünem Untergrund die kurze Inhaltsangabe, die Vorderseite ist dagegen anders gestaltet. Man sieht durch ein Fenster hindurch eine Burg, auf die zwei Reiter zu reiten. Ein Ritter und eine Frau und darüber stehen der Buchtitel und der Autor.
*** Text auf dem Buchrücken ***
„Friesland im 12. Jahrhundert.
Die vaterlose Robin ist noch ein junges Mädchen, als Fremde ihr Dorf überfallen und ihre Mutter töten. Alles deutet daraufhin, dass die Tempelritter für das Massaker verantwortlich sind, aber Robin kennt die Wahrheit und wird damit zur Gefahr für die wirklichen Mörder. Als Knappe verkleidet findet sie Zuflucht im Orden der Templer. Dort trifft Robin auf den Schattenkrieger Salim, einen Tuareg, und langsam begreift sie, wie sehr ihr Schicksal mit dem des fremdländischen Kriegers verbunden ist und welch geheimnisvolle Zukunft sie erwartet.“
*** Inhalt ***
Das Buch handelt über ein Mädchen namens Robin, dass mit ansehen muss, wie ihr Dorf von Tempelrittern niedergebrannt wird und alle Menschen ermordet werden. Allerdings weiß sie auch, dass das keine Tempelritter waren, sondern andere Männer, die sich an einer Kapelle abgesprochen hatten. Sie hat das Gespräch durch Zufall belauscht und wusste, was diese Männer vorhatten. Sie kann nichts für ihr Dorf tun, aber da sie Zeuge dieses Gesprächs geworden ist, das wichtiger ist, als sie zunächst dachte, und von den Männern bemerkt wurde, versucht man sie zu töten. Robin überlebt aber und wird in einer Komturei der Tempelritter gesund gepflegt. Dort trifft sie auch auf den Tuareg Salim, in den sie sich schließlich verliebt und der ihre Gefühle erwidert. Aber nicht alle Ritter der Komturei sind Robin wohl gesonnen und das belauschte Gespräch führt zu Konflikten, weshalb Salim sie im Kämpfen ausbildet. Als sich die Tempelritter auf einen Kreuzzug ins Heilige Land vorbereiten, besucht ein ranghoher Tempelritter die Komturei und Robin ist gezwungen, sich wie ein Mann zu benehmen, da eine Frau in einer Komturei unvorstellbar wäre. Und so kommt es, dass Robin die Tempelritter auf ihrem Kreuzzug begleiten muss...
*** Fazit ***
Obwohl am Ende des Buches klar ist, dass es eine Fortsetzung davon geben muss, und das Buch vor allem Vorarbeit für den zweiten Teil leistet, ist es spannend zu lesen. Es gibt viele Intrigen im Buch und Robin muss sich zudem in einer Männerwelt behaupten. Die Liebe zu Salim gibt ihr Kraft, die Schlimmen Ereignisse zu verkraften. Zum Einen der Tod ihrer Mutter, die Zerstörung ihres Dorfes und zum Anderen den Mordanschlag auf sie.
Ich finde das Buch von Anfang bis Ende spannend und fesselnd zugleich. Man kann sich gut in
Robin hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Auch die Entwicklung in der Beziehung zwischen Robin und Salim finde ich sehr interessant und schön zu beobachten.
Auch die Sprache ist flüssig zu lesen und sehr angenehm. Es gibt für mich in diesem Buch eigentlich keine einzige wirklich langweilige Stelle.
Für mich also ein spannendes und tolles Buch, dass ich schon 3 mal gelesen habe und auch auf jeden Fall weiterempfehlen kann, wenn sich jemand für solche Themen interessiert. Daher gibt es von mir volle 5 Sterne.
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ein Testbericht von CyberQueeny2008-08-19 16:33:07vom 19.08.2008Empfehlung: ja
Hallo lieber Leser, liebe Leserin.
===Kaufgrund===
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Da ich einen Gutschein von bol.de gewonnen hatte, habe ich mich für ein Buch entschieden, was recht günstig war und gleichzeitig spannend klang. Dabei handelte es sich um den ersten Teil der Templerreihe.
===Allgemeines===
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Titel: Die Templerin
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Heyne
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-453-17738-3
Seitenzahl: 383
Jahr: 2000
Rubrik: historischer Roman
Art: Taschenbuch
Alter: ab 16
===Autor/in===
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Wolf gang Hohlbein (* 15. August 1953 in Weimar) ist ein deutscher Schriftsteller in den Genres Horror-, Science-Fiction- und Fantasyliteratur. Mit 35 Millionen verkauften Büchern zählt er außerdem zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seinen Durchbruch erlangte er bereits 1982 mit
seinem ersten Roman Märchenmond.
===Das Buch===
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Friesland im 12. Jahrhundert: Robin ist noch ein junges Mädchen und lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf. Zufällig sieht Robin, wie eine verheiratete Dorfbewohnerin mit einem Ritter des Tempelordens im Wald verschwindet. Beide werden von ihrem Mann überrascht und nur durch Robins eingreifen, kann sie verhindern, dass der eine Ritter getötet wird. Dies muss natürlich geheim bleiben, denn den Rittern ist der körperliche Kontakt zum anderen Geschlecht untersagt. Alles scheint auch in Ordnung zu sein, als Robin mitbekommt wie Gernot und seine Handlanger sich als Tempelritter verkleiden und das Dorf niedermetzeln. Sie entkommt und da sie die Wahrheit über den Angriff kennt, ist sie eine Gefahr, denn Gernot möchte, dass sein Vater Krieg mit den Tempelrittern führt. Gernot versucht sie aus diesem Grund zu töten und nur durch Glück wird sie gerettet, von den Tempelrittern. Diese pflegen sie gesund und verstecken sie als jungen Ritter in ihren Reihen, damit Gernot sie nicht findet. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt.
===Leseprobe===
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Seite 114:
Mit letzter Kraft schlug sie die Hände gegen den Hals. Warmes, klebriges Blut quoll in einem breiten Strom zwischen ihren Fingern hindurch und dasselbe Blut lief in ihre Kehle hinein, und versuchte sie, zu ersticken. Sie wollte schreien, wenigstens einen einzigen, allerletzten Atemzug tun, aber sie konnte nichts von alledem.
===Meine Meinung===
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Das Buch hatte ich mit zu meinen Eltern genommen, als ich mit einer Lebensmittelvergiftung ans Bett gebunden war und nicht zu Hause liegen wollte. Mit 38 Kapiteln dachte ich, dass es viele Pausen geben wird, wenn ich zwischen durch einmal müde werden sollte. Bei diesem Buch war mir dies aber nicht möglich. Kaum habe ich versucht etwas zu schlafen, war das Buch schon wieder in meiner Hand. Innerhalb von vier Stunden hatte ich das Buch durchgelesen. Von Anfang an wird man als Leser gut in die Geschichte und die Personen mit einbezogen. Die Landschaft, die Personen, aber auch die Handlung wird so genau beschrieben, dass man alles bildlich vor sich sehen kann. Dabei achtet der Autor aber darauf, dass es nicht zu langweilig wird, sondern durch immer neue Höhepunkte, stets spannend bleibt.
Gerade, dass eine Frau unter die Tempelritter kommt, ist eher selten und von daher schon ein richtiges Lesevergnügen. Man erfährt aber nicht nur die Geschichte von Robin sondern auch die Hintergründe zu den Tempelrittern und zu der ganzen Zeit von damals.
Auch wenn man nicht unbedingt ein Fan von solchen historischen Geschichten ist, wird man mit diesem Buch seine Freude haben, denn es ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass auch andere Lesergruppen auf ihre Kosten kommen.
Ich persönlich finde die Trilogie generell für Personen ab 16 Jahren geeignet, da es doch recht blutig zugeht. Wer gerne spannende Bücher liest, der sollte sich dieses unbedingt einmal kaufen.
===Bewertung===
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F ür mich war das Buch so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte oder konnte. Das macht für mich ein sehr gutes Buch aus und aus diesem Grund bekommt das Buch fünf Sterne von mir.
ein Testbericht von Doro19752005-08-13 16:54:19vom 13.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: eindrucksvoll geschrieben, fesselnd...Nachteile/Kritik: manchmal ein bischen verwirrend
Hallo, heute schreibe ich über einen historischen Roman, der allerdings schon etwas älter ist. Es handelt sich um die Templerin von Wolfgang Hohlbein. Ich weiß, das es hier schon ganz viele Berichte über dieses Buch gibt, aber mir gefällt es so gut, daß ich einfach darüber schreiben muss. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ich liebe historische Romane, darum habe ich ja auch so viele Vergleichsmöglichkeiten. Und hier nun mein Bericht:
Das Buch:
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Auf dem Cover dieses Buches sieht man ein schönes Bild. Im Hintergrung steht ein großes Schloß, an seinem Fuß
einen See oder Fluß. Ganz vorne sind drei Reiter zu sehen, die gerade aus einem Wald herausreiten. Es scheint Abend zu sein, da die Sonne schon untergeht und den Himmel in wunderschöne Farben hüllt. Das Buch ist in gedeckten Farben gehalten, was ja auch zu der Tageszeit passt.
Genau gesagt wurde das Gemälde "Gotische Kirche auf einem Felsen am Meer" von Karl Friedrich Schinkel verwendet.
Es handelt sich um eine Taschenbuch mit 383 Seiten, die in 38 Kapitel eingeteilt sind.
Der Roman wurde vom Heyne- Verlag herausgebracht und von Wolfgang Hohlbein geschrieben.
Das Buch ist zum ersten mal 1999 heraugebracht worden. Meine Ausgabe ist die 11 Auflage und erschien 2000.
Der Preis lag bei 8,90 Euro.
ISBN:3-453-17738-X
Die Story:
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Dieser Roman handelt von dem Leben der jungen Bauerstochter Robin und er spielt im Friesland des 12. Jahrhunderts. Robin wächst ohne Vater in einem kleinen Dorf auf, schon immer ist sie sehr neugierig und so sieht sie auch viel, was sie eigentlich nicht sehen sollte. Als sie eines Tages einem unbekannten Tempelritter, in eine kleine Kirche, nachschleicht, wird sie Zeugin eines gewalttätigen Übergriffes. Mit ihrer Hilfe gewinnt der Ritter. Er bringt das verängstigte Mädchen in ihr Dorf zurück und verbietet ihr die Wahrheit zu erzählen.
Kurze Zeit später wird Robin Zeugin (wieder einmal durch ihr Neugier), als mehrere Männer planen ihr Dorf zu überfallen. Sie möchte die Freunde zu hause warnen, kommt aber zu spät und fällt selber in die Hände der Mörder. Ihr wird die Kehle durchgeschnitten und sie wird in der Nähe der Templerburg, zum sterben abgelegt.
Durch einen Zufall wird sie von den Templern gefunden und gesund gepflegt. So erfährt sie auch, das der Templer aus dem Dorf, der Herr dieser Burg ist und noch dazu der Höchste, der anwesendenTempler. Aber trotz dieser Rettung in letzter Sekunde ist sie noch nicht in Sicherheit. Die Mörder erfahren von ihrem Leben und versuchen mit allen Mitteln sie los zu werden. Das Leben in der Burg ist sowieso nicht einfach für Robin, die Templer sehen den Aufenthalt einer Frau als schlechtes Omen an und möchten sie ebenfalls so schnell wie möglich wegschicken. Nur Bruder Abbe, der Anführer der Templer steht auf ihrer Seite.
In ihrer Zeit auf der Burg lernt Robin, Salem kennen, einen "Sklaven" aus einem fernen Land. Er ist ein Tuareg und lehrt Robin zu kämpfen. Wird das reichen, um am leben zu bleiben? Findet Robin einen anderen Ausweg? Wer ist Salem wirklich? Und hat ihre Liebe eine Zukunft?
Mehr verrate ich euch aber nicht, sonst geht ja die Spannung verloren, da müsst ihr das Buch schon selber lesen.
Meine Meinung:
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Es handelt sich hier um einen Roman, den ich nicht nur einmal gelesen habe. Er fasziniert mich immer wieder aus neue.
Wolfgang Hohlbein schafft es durch seine ausdrucksvolle Schreibweise, einen in diese Zeit hinein zuziehen.
Der Roman ist relativ einfach zu lesen und man kommt schnell voran.
Die Templer erscheinen im allgemeinen in diesem Buch nicht gerade als ehrenhaft. Es herrschen Machtkämpfe, Intrigen und Hinterlist. Diesen Machenschaften fällt auch Robin zum Opfer.
Beeindruckend degegen ist die Hauptfigur Robin. Geboren als kleine Bauerstochter, ungebildet und weltfremd entwickelt sie sich im Laufe dieses Buches zu einem mutigen, selbstbewußten Mädchen. Langsam versteht sie die Beweggründe der Männer und kann sich ihrer Haut wehren. Sie lernt auch die Liebe kennen, ist sich aber nicht sicher, was Liebe überhaupt heißt. Bei Samel fühlt sie sich sicher und geborgen, aber ist das Liebe?
Salem ist der große Unbekannte in diesem Buch. Man erfährt recht wenig über ihn und seine Vergangenheit. Warum ist er bei den Templern? Andererseit merkt man an seinem Auftreten, das er kein gewöhnicher Sklave ist. Er kann kämpfen, sagt seine Meinung und vertritt seine Ansichten mit einigem Nachdruck. Also, wer ist er?
In diesem Roman erfärt man viel über die damaliege Zeit, über Gegietsansprüche und Machtverhältnisse Jeder der nicht den richtigen Verbündetetn hat, ist eigentlich sofort verloren.
Die einzelnen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und man jeden schnell einschätzen. Genauso verhält es sich mit der Landschaft und dem ganzen Drumherum.
Dieses Buch ist ein rundum gelungenes Werk, das einen fesselt und fasziniert. Die Spannung steigert sich mit jedem Kapitel, bis sie am Ende ihren Höhepunkt erreicht.
Man möchte nicht aufhören zu lesen. Zum Glück gibt es ja mit "Der Ring der Sarazenen" schon einen zweiten Teil, wo das Abenteuer weiter geht.
Fazit:
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Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Selten ist diese Zeit so beeindruckend geschildert worden und noch dazu so mitreißend. Wer gerne historische Romane liest, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. Aber lest selber, dann werdet ihr mich bestimmt verstehen.
Viel Spaß beim lesen !!!!
Ich hoffe, das noch ein Bericht über dieses Buch euch nicht zu sehr langweilt und freue mich auf eure Kommentare.
ein Testbericht von dreamweb2004-10-12 11:07:13vom 12.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend, keine Beschönigung der Zeit ...Nachteile/Kritik: Ziemlich hart und grausam
Den Roman Die Templerin habe ich mir schon vor einiger Zeit als Taschenbuch gekauft. Heute möchte ich "Die Templerin" von Wolfgang Hohlbein hier vorstellen.
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INHALT
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Im 12. Jahrhundert wächst die junge Robin in ihrer kleinen friesischen Welt, einem kleinen Dorf, ohne Vater auf. Sie sieht aus wie ein Junge und hat sich auch noch keine großen Gedanken um irgendwelche Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht, obwohl sie jetzt 15 ist. Ihr Vater ist ein Soldat gewesen und wird nur der Soldat oder der Engländer genannt. Viel von ihm hat sie
bisher nicht erfahren. Sie wächst auf wie ein typisches Mädchen dieser Zeit und weiß so gut wie gar nichts von der großen Welt.
Eines Tages wird aber diese Welt zerstört. Alles beginnt damit, dass Robin einen 17jährigen Jungen Jan kennenlernt, der der Knappe eines Tempelritters ist. Ein großes Unglück geschieht und Jan sowie einige Dorfbewohner sterben dabei. Der Tempelritter bedroht dabei Robin, die Augenzeugin war und verschwindet. Kurz darauf wird das Dorf überfallen. Alles spricht dabei dafür, dass Tempelritter dabei die Täter waren. Aber Robin weiß es besser, denn sie hat mitbekommen, was tatsächlich passiert ist. Eine gewaltige Intrige ist im Spiel und Robin wird auch noch als Augenzeugin entdeckt.
Nachdem der erste Mordversuch mißlungen ist, wird das Mädchen von einem jungen Tuareg, der bei den Tempelrittern lebt, gerettet. Sie wird im Orden erstmal behandelt und aufgenommen, auch wenn nicht alle Ordensbrüder dafür sind. Robin lernt durch den jungen Tuarege die Liebe kennen, wird aber von diesem auch im Kampf ausgebildet. Natürlich alles im Heimlichen, denn das Mädchen kämpfen, gilt als Ketzerei. Währenddessen sind Robin auch immer ihre Feinde auf der Spur, denn das Wissen ist lebensbedrohlich für einige Adlige, die ein gerissenes Spiel treiben.
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MEINUNG
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Der Roman "Die Templerin" ist für mich ein außergewöhnlicher Roman von Wolfgang Hohlbein. Meistens lese ich eher die Phantasie oder teilweise auch horrorähnlichen Romane dieses Autors. Um so erstaunter war ich doch von "Die Templerin"
Der Zusatztitel "Mord, Intrigen und Verrat" sagt überdeutlich, wovon der Roman handelt. Nein, hier wird keine heile Welt dargestellt. Brutalität und Machtbesessenheit sowie Politik dominieren diesen Roman. Sehr erstaunlich ist der Roman schon dadurch, dass er im 12. Jahrhundert in Deutschland, in Friesland, spielt.
Der Roman war für mich auch daher etwas Besonderes, da er keine Schönfärberei der alten Zeit betreibt. Wolfgang Hohlbein beschreibt hier in seinem Roman etwas, das gut und gerne auch wirklich so hätte stattfinden können. Ein Bauerndorf wird geopfert, um politisch etwas zu bewirken. Dabei wird hier eine Brutatlität gezeigt, die gut und gerne vorstellbar ist. Teilweise fragt man sich während des Lesens, ober der Unterschied zwischen dem bösen adligen Sohn und dem "guten" Tempelbruder Abbé wirklich überhaupt existiert.
Die Kirche wird hier weder beschönigt noch zum absoluten Bösen gemacht. Aber es wird auch nicht verschwiegen, wie Bösartig und mit wie wenig Gnade gerade die Kämpfer für die Kirche waren. Der Tuareg, der offiziell ein Sklave des Templers "Abbé" ist, hat mich doch am meisten neben der tapfen und kämpferischen Robin beeindruckt. Die beiden scheinen tatsächlich Seelenverwand zu sein und sind doch die einzigen außer den niedergemetzelten Dorfbewohnern, die nicht Politik vor Menschlichkeit stellen.
Insgesamt gefällt es mir an dem Roman sehr gut, wie realisisch und nachvollziehbar hier die unterschiedlichen Personen im Roman dargestellt werden. Ich selbst habe mich sehr schnell mit der jungen Robin identifizieren können, die durch die Gewaltsituation hier in eine vollkommen neue Rolle "getrieben wird" und sich als sehr mutig und zäh herausgestellte. Mit ihr habe ich die Geschehnisse sozusagen mit erlebt und auch um sie gebibbert, denn es gibt hier viele äußerst gefährliche Geschehnisse, wie ich vorhin schon dargestellt habe.
Wer keine Grausamkeiten mag, der sollte diesen Roman auch auf keinen Fall lesen. Wer aber Ritterromane oder Abenteuerromane mag, die nicht nur eine Seite verherrlichen, der sollte sich "Die Templerin" durchlesen. Der Roman ist von Anfang an bis zum Ende sehr spannend und teilweise gibt es doch überraschende Wendungen.
Der Roman "Die Templerin" hat 383 Seiten, auf denen aber sehr viel Spannung vermittelt wird, daher habe ich persönlich das Buch auch nicht aus der Hand legen wollen, ehe ich es zu Ende gelesen habe. Ich kann den Roman sehr empfehlen, auch wenn es sich bei meinem Leser nicht um einen Fan der "typischen" Wolfgang Hohlbein-Bücher handelt. Es ist ein spannender und abenteuerlicher Roman mit einem interessanten historischen Thema. Und insbesondere daher für Personen zu empfehlen, die sich für Geschichten aus der Vergangenheit interessieren.
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WOLFGANG HOHLBEIN
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Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren. Er ist einer der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Autoren. Vorwiegend schreibt er Kinder- und Jugendbücher, aber auch Horror-Romane und Drehbüche. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Roman "Märchenmond". Viele seiner Bücher schreibt er auch gemeinsam mit seiner Ehefrau.
Einige seiner Bücher, die ich selbst kenne:
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Märchenmond
Mär chenmonds Kinder
Die Chronik der Unsterblichen
Azrael - Die Wiederkehr
Die Rückkehr der Zauberer
Charity (Buchserie)
Das Avalon Projekt
Der Widersacher
Die Bedrohung
Wyrm
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DATEN
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Titel: Die Templerin
Autor: Wolfgang Hohlbein
Art: Geschichtlicher Abenteuerroman
Buchart: Taschenbuch
Seiten: 383
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: November 2000
ISBN: 345317738X
Preis: 7,95 Euro bei Amazon
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FAZIT
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Die Templerin ist ein äußerst spannender Roman um ein junges Mädchen aus der Zeit des 12. Jahrhunderts, das sehr anschaulich vermittelt, wie grausam es in dieser Zeit oft zuging. Es ist ein sehr mitreißende Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat und den ich daher jedem empfehlen kann, der nichts gegen Gewaltszenen-Schilderungen hat.