Nick Hornby: About a Boy
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Testberichte Nick Hornby: About a Boy

 (gebundene Ausgabe)
4.0 von 5
Platz 28 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - A".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
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Nick Hornby: About a Boy Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • - sehr lustig - tolle, vielseite Story
  • humorvoll, leicht zu verstehen (auch Original), unterhaltsam, gefühlvoll, realistisch, tiefgreifend
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Psycho

About 2 Boys

ein Testbericht von 2005-04-14 17:14:48 vom 14.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: - sehr lustig - tolle, vielseite Story...
Nachteile/Kritik: -
Der Autor Nick Hornby ist ja längst kein unbeschriebenes Blatt. Manche werden ihn von "High Fidelity" kennen. Und vor einigen Jahren wurde nun auch sein Buch "About A Boy" verfilmt. Doch nicht nur der Film ist sehenswert!

Zuerst eine kurze Charakterisierung der Hauptcharaktere:

Zum einen haben wir da unsern "Boy" Marcus.
Er ist erst vor kurzer Zeit mit seiner alleinerziehenden Mutter nach London gezogen und tut sich schwer Kontakte herzustellen. Ohne Zweifel ist er auch ein etwas eigenartiger Zeitgenosse und wird deswegen auch gehänselt. Dass er mitten im Unterricht einfach anfängt laut zu singen, bringt ihm nicht gerade Freunde ein.
Marcus ist für sein Alter geistlich weit fortgeschritten. Obwohl er erst 12 Jahre alt ist, ist er sehr ernst und erwachsen. Er macht sich ständig Sorgen um jeden und alles.

Ganz anders ist da Will.
Er ist ein erwachsener Mann, Ende 30, der ein lockeres Leben führt. Sein Vater hat einen Christmas Song erfunden, welcher jedes Jahr zu Weihnachten hoch und runtergespielt wird und von dessen Einnahmen Will lebt. Er hat sich somit noch nie Gedanken über's Arbeiten oder allgemein über ein härteres Leben gemacht. Sein einziges Problem ist es an Frauen zu kommen. Will sieht keinesfalls schlecht aus, aber irgendwie will es mit den Frauen nicht so ganz klappen. Als er einmal mit einer Frau, die schon ein Kind hatte, ausging, hat er entdeckt, dass "Mütter-Frauen" viel unkomplizierter sind und eine Beziehung mit ihnen um einiges angenehmer. So entschließt er sich, sich absofort an diese Sorte Frau zu halten.

Und so kommt die ganze Sache auch ins Rollen. Will geht zu Treffen alleinerziehender Eltern, obwohl er keine Kinder hat. Es erschien ihm so die einfachste Möglichkeit an Single-Mamas ranzukommen, also gibt er sich als alleinerziehenden Vater aus. Dort lernt er auch prompt einige attraktive, junge Mütter kennen. Unter anderem Rachel, die eine gute Freundin von Fiona ist, welche die Mutter von Marcus ist. Fiona ist ebenfalls in diesem "Club". Als dieser ein Pick-Nick veranstaltet, gehen Will und Rachel hin. Fiona kommt nicht mit, da sie sich nicht wohl fühlt, bittet aber Rachel Marcus für diesen Tag mitzunehmen. So verbringen sie einen schönen Tag im Park, der allerdings in einer kleinen Tragödie endet. Marcus will ein paar Enten Brotstücke zuwerfen und trifft dabei eine Ente so unglücklich, dass diese stirbt. Ab da bekam dieser Tag den Namen "Dead Duck Day".

Will und Fiona bringen am Abend Marcus heim, doch dort machen sie eine schreckliche Entdeckung. Fiona liegt bewusstlos auf dem Sofa und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatte versucht sich umzubringen.

Will, der bisher ein unbekümmertes Leben führte, wird dies alles zu viel und er versucht schnell aus der Affaire zu ziehen. Auch fällt auf, dass Will gar keinen Sohn hat, wie er immer vorgegeben hatte. Doch Marcus hat dennoch mehr oder weniger Gefallen an ihm gefunden. Eigentlich sucht er einen Vaterersatz für seine kleine Familie, für den Fall seine Mutter sollte bei ihrem nächsten Selbstmordversuch erfolgreich sein. Also versucht er zunächst Will und Fiona zu verkuppeln, was aber ganz und gar nicht gut läuft. Will lernst letztendlich auch eine Frau kennen, die ihm wirklich richtig gut gefällt und mit der er sich eine Zukunft vorstellen kann, doch auch da gibt es die ein oder anderen Schwierigkeiten...
Anstatt also Will und Fiona zusammenzubringen, entsteht eine Art Freundschaft zwischen WIll und Marcus. Marcus ist der Meinung er kann eine Menge von Will lernen, da Will ein cooler Typ ist. Will hilft Marcus auch, kauft ihm neue Kleider, spielt ihm Nirvana vor, alles was ein Teenager braucht. Und Marcus wird erfolgreich in der SChule. Er lernt Ellie kennen, der größte Kurt Cobain-Fan der Schule. Ellie ist älter als Marcus und macht sich zunächst nur lustig über ihn. Nach einer Weile allerdings festigt sich eine Freundschaft zwischen den beiden und Marcus glaubt sogar sich in Ellie verliebt zu haben.
Als Marcus zu seinem Vater zu Besuch fahren muss, erklärt sich Ellie bereit mit ihm zu fahren. Doch dies ist unglücklicherweise der Tag, an dem Kurt Cobain Selbstmord beging. So kommt es dazu, dass Ellie sich eine Flasche Wodka besorgt und sich im Zug volllaufen lässt. Als sie in einer Stadt aussteigen, schlägt Ellie vor Wut eine Scheibe in einem Musikgeschäft ein und Marcus und sie werden verhaftet.


Das mal im Groben zur Story.

Und jetzt zu meiner persönlichen Meinung über das Buch:

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben. Es macht viel Spaß es zu lesen, da es teilweise sehr sarkastisch und ironisch ist. Auch der Vergleich des 12-jährigen Marcus mit dem 35-jährigen Will ist immer wieder lustig. Will ist vom Geist her viel mehr Teenager als Marcus, eine verkehrte Welt.
Das Buch ist so aufgebaut, dass immer Abwechselnd aus WIll's Perspektive und aus Marcus's Perspektive erzählt wird. Beide erleben zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens große Veränderungen und es macht Spaß diese alle mitzubekommen.

Alles in allem ein sehr gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann!
Viel Spaß beim Lesen und danke für eure Bewertungen ;)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kiki1988

Gleich zwei Männer auf einmal :-) *G*

ein Testbericht von 2007-04-15 17:49:06 vom 15.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: humorvoll, leicht zu verstehen (auch Original), unterhaltsam, gefühlvoll, realistisch, tiefgreifend...
Nachteile/Kritik: /
Zum Autor:
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Nick Hornby, am 17. April 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete als Lehrer. Nach dem Erfolg von "Fever Pitch" (1992) konnte er sich ganz dem Schreiben widmen. Mit seinen Romanen - "Fever Pitch" und "High Fidelity" - die beide verfilmt wurden, feierte er sensationelle Erfolge. Die Titel seiner Bücher sind durchgehend unübersetzt geblieben, was unter anderem zu Diskussionen im Literarischen Quartett geführt hat. Nick Hornby lebt im Norden Londons.
Man sieht es ihm nicht an. Aber dieser Mann ist ein Star. Er ist Fußballfan und mag Popmusik - genau wie seine Romanhelden. Die hocken gerne im Pub und denken über ihr Leben nach. Es sind Underdogs und unbelehrbare, aber sympathische Verlierer. Wenn Nick Hornby über sie schreibt, dann schreibt er immer auch ein bisschen über sich selbst.


Zum Buch:
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Warum Nick Hornby seinen neuen Roman About a Boy genannt hat, ist eigentlich am Ende der Lektüre nicht ganz klar, denn eigentlich beschreibt er zwei Jungs. Der eine, Will, ist zwar schon 35 Jahre alt und Marcus erst 12. Doch Will ist in seiner Art, sich vor Verantwortung zu drücken und andere für seine Zwecke zu benutzen kaum älter als Marcus. Wie die beiden sich fanden und warum sie sich wunderbar ergänzen, erzählt Nick Hornby in einer rasanten Geschichte.

Schon im ersten Kapitel erfährt man Marcus' Probleme. Seine Eltern lassen sich scheiden und er wird überall ausgestoßen (oder fühlt sich überall ausgestoßen). Marcus ist ein sehr schüchterner Junge, der sein Leben hasst. Schuld daran ist seiner Meinung nach, seine Mutter, die ein wenig verrück ist und den ganzen Tag nur weint. Doch Marcus, da er keine Freunde hat, bleibt nichts anderes übrig als ihr zu vertrauen. Das Gegenteil von Marcus ist Will. Will liebt das Leben, besonders die Frauen. Will ist arbeitslos, lebt jedoch sehr gut von dem Geld seines Vaters, der einmal einen Song geschrieben hat. Sein ganzes Leben dreht sich um Frauen. Jetzt hat er eine neue Idee. Alleinerziehende Mütter. Auf der Suche nach diesen besonderen Frauen trifft WIll auf Suzie. Er hat sie beim SPAT-Treffen (Single parents alone together-Treffen) kennengelernt. Als er und Suzie zusammen einen Ausflug von der SPAT-Gruppe machen lernt WIll Marcus kennen. Es ist der Tag, an dem Marcus eine Ente tötet und zugleich der Tag an dem er ein neues Leben anfängt. (Deshalb auch der Untertitel: "Der Tag der toten Ente") Als Suzie und Will Marcus nach Hause bringen, finden sie dort Marcus' Mutter, die versucht hat Selbstmord zu begehen. Marcus ist geschockt und vertraut seiner Mutter nicht mehr, nachdem er den Abschiedsbrief von ihr gelesen hat. Marcus denkt darüber nach, dass seine Mutter die einzige ist die er hat und wenn sie sterben sollte wäre keiner mehr da. Also muss ein Freund für seine Mutter her. Da denkt Marcus sofort an Will. Doch Marcus' Mutter passt das überhaupt nicht. Zu guter Letzt verbietet sie Marcus sogar Will zu besuchen. Doch Marcus besucht Will trotzdem noch heimlich. Will versucht Marcus ein wenig "cool" zu machen und da er genug Geld hat, kauft er ihm "coole" Schuhe. Diese werden Marcus in der Schule geklaut und er geht weinend im Regen nach Hause. Marcus' Mutter kommt nun dahinter, dass Marcus Will immer noch besucht und besucht Will, der gerade im Resturant essen möchte und macht ihn damit zum Affen. Doch Marcus mit einem starken eigenen WIllen schafft es dennoch, dass der Kontakt aufrecht erhalten bleibt. Zu Weihnachten lädt er Will, da er behauptet es wäre sein Freund, ein. Durch Will schafft es Marcus von einigen in der Schule akzeptiert zu werden und zum SChluss sogar gute Freunde zu haben.


Zum Film:
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Ich persönlich finde den Film besser als das Buch (was eigentlich selten vorkommt). Im Buch sind einige Stellen etwas langweilig, das kommt im Film nicht vor. Einige Sachen wurden im Film aber auch dazuerfunden. Wie z. B. als Marcus am ersten Tag zur SChule geht begleitet ihm die Mutter und ruft im zu: "I love you, Marcus" und Marcus sagt: "I love you too, mum". Und alle Kinder fangen an zu lachen. Jedoch sagt das Buch, dass er aufgrund seiner Kleidung, Haarschnitt, Schuhe etc. gehänselt wird, das wird im Film nicht deutlich. Jedoch ist auch nicht ganz zu verstehen, wie man bei einer Schuluniform, wegen der Kleidung gehänselt werden kann!?
Es ist interessant, das Buch zu lesen und im Vergleich dazu den Film zu sehen!


Ach ja, ich sollte vielleicht noch sagen, dass ich das Buch im Original gelesen habe. Das Original war ziemlich leicht zu lesen. Das Buch gefiel mir außerdem nicht so gut, weil nur zwei wesentliche Konflikte bestanden. Es ist eher ein Buch um abzuschalten und nicht zu denken als ein Buch zum mitfiebern und mitdenken.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
jacktyper
jacktyper, 29.06.2005
Gerade noch ein s.n.! Du gibst wenig von deiner eigenen Meinung preis. Aus deinem Bericht geht hervor, dass du das Buch nicht sonderlich faszinierend fandest, gibst dem Roman aber vier Sterne. Bei Buchberichten muumlsstest du vielleicht auch einen Tick m
patsam
patsam, 30.06.2005
Bericht ist gut so, ich mag es nicht uumlberlange Meinungen und Fazits zu lesen..so macht es mehr Spass - passt so!! lg
Dr_Ed
Dr_Ed, 21.08.2007
Ich liebe die Bücher von Nick Hornby, aber mein persönlicher Favorit bleibt immer noch quotHigh Fidelityquot!
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