Mörderische Küsse
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Testberichte Mörderische Küsse

 (Taschenbuch)
2.7 von 5
Platz 117 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - M".
Bewertung: Kundenbewertung 2,70 / 5,00 2.7 von 5
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Mörderische Küsse Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,70 / 5,00 2.7 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Spannende & unterhaltsame Lektüre für angenehme Lesestunden
  • hm?
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • hm!
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Guela

Küss mich während ich schlafe ...

ein Testbericht von 2010-02-21 16:52:16 vom 21.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannende & unterhaltsame Lektüre für angenehme Lesestunden...
Nachteile/Kritik: nichts
Über die Autorin Linda Howard bin ich vor einiger Zeit bei Tauschticket gestolpert, als ich für den Urlaub möglichst leichte Kost suchte. Im 2:1-Tausch gab es dort unter anderem einen Roman von ihr, der mich in den Ferien wunderbar unterhielt. Als ich dieser Tag nun bei Ebay das Buch „Mörderische Küsse“ für einen Euro kriegen konnte, habe ich nicht lange gezögert und zugeschlagen … auch oder gerade bei diesem trüben, kalten Wetter setze ich mich gern mit Tee + Keksen oder Cola und Nachos aufs Sofa und schmökere, bis mir die Augen zufallen …


_ _ _ _ _ Produktinformation & Klappentext _ _ _ _ _

Taschenbuch: 407 Seiten
Verlag: Blanvalet (18. April 2006)
ISBN-13: 978-3442365401
Größe: 18 x 11,6 x 3,2 cm
Gewicht: 324 g
Preis: 6,00 Euro
Originaltitel: Kiss me while I sleep

Für die Agentin Lily Parks ist keine Gefahr zu groß. Seit Jahren übernimmt sie für eine verdeckt arbeitende Spezialeinheit der CIA die schwierigsten Aufträge. Doch in der letzten Zeit scheint sie sich für unbesiegbar zu halten: Sie geht immer größere Wagnisse ein und gefährdet ihr eigenes Leben. Deshalb hat die Einheit ihren Kollegen Lucas Swain auf sie angesetzt. Er soll Lily sanft aber bestimmt zur Seite stehen - und sie zurückhalten, bevor sie die ganze Einheit gefährdet. Doch Lily ist alles andere als angetan von ihrem neuen - zugegebenermaßen attraktiven - Beschützer...


_ _ _ _ _ Die Autorin _ _ _ _ _

Zur Autorin findet man bei wikipedia.de folgende Angaben:
Linda S. Howington (* 3. August 1950 in Alabama, USA) bekannt unter ihrem Pseudonym Linda Howard ist eine erfolgreiche Romance-Autorin. Zunächst schrieb sie 21 Jahre lang ihre Geschichten nur für sich selbst, bis sie schließlich 1980 eine Geschichte veröffentlichte, die zu einem vollen Erfolg wurde. Mit Ihrem Mann Gary F. Howington lebt sie zusammen mit zwei Golden Retrievern in Gadsden, Alabama und hat drei erwachsene Stief-Kinder sowie drei Enkelkinder.


_ _ _ _ _ Die Story _ _ _ _ _

Gleich eines vorab - wer den Klappentext für dieses Buch geschrieben hat, der hat es auf keinen Fall gelesen. Diese Ankündigung hat mit der eigentlichen Geschichte außer den richtigen Namen beinahe nichts zu tun ...

Da ist die freiberufliche Agentin Lily, die mit viel List und Tücke den Mafia-Boss Salvatore mit vergiftetem Wein umbringt und dabei fast selbst ums Leben kommt. Leider handelte es sich dabei nicht um einen Auftrag der CIA, sondern einen privaten Rachefeldzug. Denn dieser Mafia-Boss war verantwortlich für den Tod ihrer besten Freunde und deren Adoptivkind Zia, an dem Lily mit jeder Faser ihres Herzens hing – war es doch eigentlich erst ihr Pflegekind gewesen und nur wegen der Umstände hatte sie es dem befreunden Paar überlassen müssen.

Nach diesem Mordanschlag sitzt ihr der Nervi-Sohn Rodriguez im Nacken, der schnell herausfindet, dass die vermeintlich neue Geliebte seines Vaters die gesuchte Mörderin ist.

Und die CIA schickt den Agentin Lucas Swain aus, um Lily „einzufangen“. Swain arbeitet oft mit unorthodoxen Methoden – so auch hier. Als er Lily aufgespürt hat, geht gerade ein Kugelhagel auf sie nieder. Er hilft ihr bei der Flucht und bietet ihr auch weiterhin Unterstützung an, denn schnell begreift er, dass sie Nervi nicht ohne Grund umgebracht hat.

Schritt für Schritt tasten sie sich gemeinsam heran und müssen feststellen, dass der Nervi-Clan perfide Pläne hat. In seinem hochmodernen Biotechnologie-Labor wird derzeit sowohl ein Impfstoff als auch das dazu passende mutierte Grippevirus entwickelt. Die Kalkulation der Nervis: nachdem ein paar hunderttausend Menschen an dem neuen Virus gestorben sind, zahlen die Regierungen praktisch jeden Preis für einen funktionierenden Impfstoff… Die Freunde von Lily hatte bereits versucht, das Labor in den Luft zu sprengen – ihr Tod war die Antwort von Nervi auf diesen Versuch. Jetzt wollen Lily und Lucas nachholen, was beim ersten Mal nicht gelungen war.

Was Lily nicht weiß und lange auch nicht ahnt: Lucas wird sie irgendwann an die CIA ausliefern müssen.
Was Lily und Lucas lange nicht wissen: der Nervi-Clan hat einen Informanten bei der CIA, der Rodriguez auf dem laufenden hält, solange Lucas Meldung macht.

Und was auch die Leserin lange nicht wissen kann: wer zieht die Fäden im Hintergrund? Da dies eine echte Überraschung ist, halte ich den Namen an dieser Stelle zurück, denn es macht viel mehr Spaß, sich bis zur entscheidenden Stelle immer wieder zu fragen, wer ein Motiv hat, derart heftig gegen das Labor und die sich daraus ergebenden Gewinne vorzugehen.


_ _ _ _ _ Meine Meinung _ _ _ _ _

Die Geschichte liest sich flüssig, spannend und praktisch „in einem Rutsch“ weg. Die Personen sind natürlich kleine „Superhelden“, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Gerade die Dialoge und „Spielchen“ zwischen Lucas und Lily ist meistens sehr heiter und unterhaltsam, weil locker und witzig.

Gut nachvollziehbar ist die Handlungsweise aller Beteiligten. Lily, die einst Zia als Baby mitten im vom Krieg zerrissenden Ex-Jugoslawien mitgebracht hatte, kann gar nicht anders als deren Mord zu rächen. Sie, die von der CIA als Spitzen-Auftragskillerin ausgebildet ist, hat aber nicht nur den Wunsch, sondern auch die Möglichkeit dazu, diesem Impuls nachzugeben. Geschickt fädelt sie ihren Anschlag ein, auch wenn sie dabei beinahe selbst ihr Leben gibt. Aber selbst das ist für sie nicht so wichtig wie der Tod des Mannes, der „ihrer“ Tochter das Leben genommen hat.

Lucas Swain ist in seinem Fach ebenso gut wie Lily. Deshalb gelingt es ihm auch (anders als den „normalen“ Polizisten am Flughafen), ihre Fährte aufzunehmen, nachdem ihr die Flucht eigentlich geglückt ist. Ungewollt beeindruckt ist er dann auch beim persönlichen Zusammentreffen. Deshalb entscheidet er sich dafür, erst einmal abzuwarten. Auch das passt zu seinem Charakter, der nicht viel Obrigkeitsdenken zulässt.

Dass sich die beiden ineinander verlieben, gibt der Geschichte natürlich eine zusätzliche „Würze“. Aber die Verführungs- und Bettszenen halten sich in Grenzen. Wer nichts dafür übrig hat, kann die zwei drei Seiten mühelos überblättern. Es trübt den Lesegenuss kein bisschen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
cleo1
cleo1, 21.02.2010
Schön geschrieben. Einen schönen Sonntagabend und LG cleo1
Freue mich immer über Gegenlesungen.
Polarlicht1960
Polarlicht1960, 22.02.2010
SH bekommst du von mir und natürlich freue ich mich über jede Gegenlesung. Gruss von Larissa
Hamsterbacke09
Hamsterbacke09, 21.02.2010
Klasse Bericht.
Wer Leserunde möchte einfach im gb melden.
Lieben Gruß aus NRW
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Paukenfrosch

Küsse hin - Küsse her

ein Testbericht von 2008-11-13 21:28:20 vom 13.11.2008
Empfehlung: nein
Vorteile: hm?...
Nachteile/Kritik: hm!
Drei Bücher habe ich schon von Linda Howard gelesen. Alle drei gefielen mir gut. So kaufte ich mir vor kurzem ein weiteres von ihr, denn Auswahl gibt es ja genug:

"Mörderische Küsse"

von
Linda Howard

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Allgemeines zum Buch
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"Kiss me While I sleep" erschien bereits 2004. Die deutsche Übersetzung folgte im Februar 2005 vom Blanvalet Verlag. Dieser Verlag brachte diesen Roman im Mai 2006 erneut auf den Markt. Ich bin im Besitz dieses letztgenannten Buches mit der ISBN3-442-36540-6, welches 408 Seiten umfaßt und nur 6 Euro kostet.
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Die Autorin
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Linda Howard, mit bürgerlichem Namen Linda Howington, lebt verheiratet in Alabama. Mehr private Informationen kann man dem Internet leider nicht entlocken.

Bereits 19 Romane hat sie geschrieben, wovon 14 ins Deutsche übersetzt wurden. Mehrere Auszeichnungen hat sie dafür erhalten, unter anderem den "Silver Pen".

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Klappentext zum Roman
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Für die Agentin Lily Parks ist keine Gefahr zu groß. Seit Jahren übernimmt sie für die Spezialeinheit der CIA die brisantesten Aufträge. Doch in der letzten Zeit scheint sie sich für unbesiegbar zu halten:

Sie geht immer größere Risiken ein und gefährdet ihr eigenes Leben. Deshalb hat die Einheit ihren Kollegen Lucas Swain auf sie angesetzt. Er soll Lily sanft aber bestimmt zur Seite stehen - und sie zurückhalten, bevor sie die verdeckten Ermittlungen gefährdet. Doch Lily ist alles andere als angetan von ihrem neuen - zugegebenermaßen attraktiven - Beschützer...

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Inhalt & Meinung
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Die CIA Agentin Lily Parks macht sich verkleidet und selbstverständlich mit falschem Namen an einen mächtigen Mafiaboss heran, den sie aus tiefstem Haß ermordet. Immerhin hat er ein befreundetes Pärchen und "ihr" Kind ermordet. Daß dies kein CIA-Auftrag war, liegt wohl auf der Hand und so sind Lily´s Probleme vorprogrammiert, denn sie wird jetzt nicht nur von der Mafia gejagt, sondern auch vom CIA. Letzteres in Form von Agent Lucas Swain, der sich ihr jedoch nicht als solcher zu erkennen gibt.

Der Mord, die Flucht, die Jagd und die Bekanntschaft der beiden CIA-Agenten - das macht die Hälfte des Romans "Mörderische Küsse" aus, der sich bis dahin ziemlich langatmig dahinschlängelt, da sonst wirklich nicht viel passiert. Vielmehr verliert sich Linda Howard in der Beschreibung ihrer Hauptfiguren, zu denen auch der Sohn des ermordeten Mafiabosses gehört. Sie geht immer wieder zurück in die Vergangenheit und erzählt aus deren Leben, was irgendwann ziemlich nervt, da es ständig zu Wiederholungen kommt. Als ob der Leser sich nichts merken könnte!
Auch fehlt es der ersten Hälfte des Romans an flotten Dialogen. Sicherlich ist der Schreibstil Linda Howard´s flüssig, jedoch fehlt es hier an Pepp. Das ändert sich zwar in der zweiten Hälfte des Romans, aber bis hierhin muß man sich erst einmal gelesen haben. Dann, erst dann, wird man mit dem belohnt, was man von der Howard erwartet > Spannung, Nervenkitzel und Erotik.

Die Personenbeschreibung ist wie bereits erwähnt mehr als ausführlich. Es würden jedoch weit weniger Worte genügen, um die Handlungsweise von Lily nachvollziehen zu können. Man lernt sie so akribisch genau kennen, daß man manchmal meint, sie wohne nebenan und man kenne sie schon ewig. Ein wenig anders verhält es sich bei Lucas Swain. Attraktiv, humorvoll und durchaus sympathisch birgt er jedoch ein Geheimnis in sich, welches es zu lüften gilt. Man kann lange nicht einschätzen, ob sich Lily in seiner Gegenwart nun sicher fühlen kann oder nicht.

Beide zusammen lüften ein brisantes Geheimnis, welches den Tod vieler Menschen fordern könnte. So überrascht Linda Howard den Leser mal wieder mit einem ungeahnten Abenteuer, welches das Buch dann unterm Strich doch lesenswert macht. Allerdings hätte sie sich etwas früher offenbaren können, denn die erste Hälfte des Buches zu lesen ist nahezu ein Krampf. Auch das Ende des Romans enttäuscht ein wenig. Schweift Linda Howard stellenweise unendlich weit ab, so wäre dies hier wünschenswert gewesen, denn zu abrupt scheint das jähe Finale zu enden.

Lesen kann man das Buch sehr wohl, doch gibt es von Linda Howard weitaus bessere Bücher mit mehr Spannung und Nervenkitzel und auch mit mehr Erotik. Von den nun bisher vier gelesenen Büchern ist dies in meinen Augen der schlechteste Roman von ihr. Man platzt nämlich unvorbereitet in die Story, die sicherlich fesselnd und pikant ist, doch zieht dies eben nach sich, daß man ständig mit Erklärungen aus der Vergangenheit bombardiert wird, was Linda Howard in diesem Buch weniger gut gelungen ist, da dies schnell langweilig und langatmig wird. Wohl dem, der sich durch die erste Hälfte des Romans kämpft und dabei nicht die Lust verliert.

Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung und auch nur 2 Sterne…


( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 6. Oktober 2008 )
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Kommentare
werder
werder, 13.11.2008
Schöner Bericht! Lieben Gruß aus Hannover!
FCH_Flo
FCH_Flo, 14.11.2008
netter Bericht, gefällt mir echt gut!
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 14.11.2008
Sh für deinen guten Bericht,LG Bernd
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