Ich mag besonders Kriminalfilme, und ich mag besonders solche, wo nicht anstelle einer guten Story umso mehr Blut spritzt, um die fehlende Qualität des Drehbuchs zu verbergen. Hier standen die Zeichen aber zum besten, denn Romanautor und Fachmann für Bestseller – James Patterson – lieferte das Drehbuch. Und seine Kultfigur aus mehreren Romanen, Dr. Alex Cross, gleich als Bonbon hinzu...
Cross ist auch in den Romanen – z.B. dem genialen Wenn die Mäuse Katzen jagen – nicht die Sorte Superheld, sondern recht bodenständig und ein farbiger Polizeipsychologe ohne Allüren. Solch eine Rolle in einem Film zu besetzen scheint mir eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die mit Hauptdarsteller Morgan Freeman genial umgesetzt wurde.
STORY
Dr. Alex Cross (Morgan Freeman) verliert eine enge Kollegin bei der Jagd auf einen Serienkiller und gibt sich eine Mitschuld an deren Tod. Er zieht sich monatelang zurück und baut Modelle von Schiffen des Mittelalters mit ruhiger Hand nach. Seine Ehefrau versucht ihn immer wieder aufzubauen.
Cross wird schneller als erwartet wieder in die Realität gezerrt, denn der psychopathische und als Lehrer getarnte Gary Soneji (Michael Wincott) entführt eine kleines Mädchen namens Megan aus einer Schule für Söhne und Töchter von Politikern, Diplomatenkindern und anderer Prominenz. Megan, gespielt von Myka Boorem, ist die Tochter eines eher bedeutungslosen Senators.
Der Entführer Gary Soneji ruft Dr. Cross, den er durch eine alte Geschichte noch kennt, an. Er soll sein Gegenspieler sein. Soneji interessiert sich nicht für Geld, sondern nur für seinen eigenen Ruhm. Sein Motiv ist, ein Jahrhundertverbrechen zu begehen. Die Entführung des Baby von Charles Lindbergh, dem berühmten Flug-As, ist sein Vorbild. Er will ebenso berühmt und gefürchtet als Verbrecher werden.
Dr. Cross erhält Unterstützung von der Secret-Service-Agentin Jezzie Flannigan (Monica Potter, bekannt aus Patch Adams), die sich verantwortlich fühlt, die Entführung, die in der Schule von Megan stattfand, nicht vereitelt zu haben. Sie und andere Kollegen des Secret-Service waren mit der Bewachung der Nobel-Schule betraut.
Eines aber ist vollkommen unlogisch für Dr. Cross: mit der Entführung des Kindes eines recht unwichtigen Senators kann Soneji kaum hoffen, zum Jahrhundertverbrecher zu werden. Aber Megan ist für ihn nur Mittel zum Zweck: ihr bester Freund ist der Sohn des russischen Oberhauptes, welches auch auch dieser amerikanischen Schule zu Gast ist. Mit einer Email nimmt Soneji, der EDV-Freak ist, Kontakt zu ihm aus und gibt sich als Megan aus, um ihn nachts rauszulocken. Das also ist der Plan von Soneji !!! In jener Schule war der kleine Dimitri viel zu gut von russischen Spezialisten geschützt.
Dr. Cross und die Secret-Service-Agentin Jezzie Flannigan können die Entführung vereiteln. Soneji kann aber flüchten und ist vor Wut so sehr außer sich, dass er die kleine Megan töten will. Als er ihre Zelle aufschließt, stellt er verblüfft fest, dass das Kind nicht mehr da ist.
Bei Dr. Cross geht stattdessen eine Lösegeldforderung von mehreren Millionen in Form von Diamanten ein. Cross ist sich sicher: das kann nicht der flüchtige Soneji sein, denn als Polizeipsychologe kennt er dessen Profil exakt. Welche Dynamik die sich noch spannend weiter zuspitzende Story nimmt,
ahn Cross zu dem Moment aber auch noch nicht...
ZUM FILM
Titel: Im Netz der Spinne
Land: USA
Jahr: 2000
Darsteller: Morgan Freeman, Monica Potter, Myka Boorem, Michael Wincott
Regie: Lee Tamahori
Buch: James Patterson
Musik: Jerry Goldsmith
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
DIE DVD
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.0, Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Niederländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch
Bildformat: 2.35:1 PAL, Regionalcode 2
Laufzeit: 100 Minuten
DVD Erscheinungstermin in Deutschland: Mai 2003
FSK: ab 16 Jahre
Die Bild- und Tonqualität war einwandfrei. Leider bleibt bei einem 16:9 TV durch das Bildformat 2.35:1 ein kleiner schwarzen Balken oben und unten vom eigentlichen Film.
Die Daten der Leih-DVD entsprechen jener recherchierter Daten zur Kauf-DVD. Meine Beschreibung bezieht sich allerdings konkret auf die Vermiet-DVD. Der Preis als Kauf-DVD liegt bei rund 20 Euro, Stand April 2004.
EINDRÜCKE
Durch das Hörbuch Wenn die Mäuse Katzen jagen machte mir James Patterson Dr. Alex Cross sehr sympathisch. Natürlich, die Story war auch blendend. Als ich dann in einer Videothek auf einer Hülle die Namen James Patterson und Dr. Alex Cross las, musste der Film einfach mit. Ergänzendes Argument sei, dass ich den Schauspieler Morgan Freeman für einen genialen und ausdrucksvollen Darstellern halte.
Sympathisch ist, dass dieser Film aber nicht nur von einem Weltdarsteller namens Morgan Freeman lebt, denn die Besetzung aller Rollen wirkt gekonnt und begeistert mich. Imponiert hat mir Myka Boorem in der Rolle der kleinen Megan. Ich tippe auf eine Schauspielerin der Zukunft, die in die Fußstapfen ganz großer Namen treten wird.
Die Story selbst ist intelligent, logisch und perfekt durchdacht. Nichts ist ärgerlicher als eine Story, die nicht wie ein Puzzlespiel zusammenpasst. Besonders, wenn es ein Psychothriller ist. Hier aber passt alles wie ein Puzzle mit 5000 Teilen ineinander. Spritzendes Blut und das Rumschleudern von Hautfetzen und Körperteilen ist ja mittlerweile bereits bei FSK 16 schon Standard. Dieser Film hat solche überflüssigen Brutalitäten nicht nötig.
Gut in Szene durch eine gelungene Kamera gesetzt, wird eine intelligente Story inszeniert, die durch geniales Schauspiel und ein perfektes Drehbuch ein Garant ist, sich diesen Film mehr als einmal anzuschauen.
Toll, und mich immer noch begeisternd, ist die Ausstattung mit tollen Darstellern ... bis hin zu den Statistenrollen !!! Dieser Streifen erhält von mir ein großes Kompliment für Spannung und Kurzweiligkeit.
JL ***für yopi und ciao***
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
IM NETZ DER SPINNE – Version Leih-DVD
Ich mag besonders Kriminalfilme, und ich mag besonders solche, wo nicht anstelle einer guten Story umso mehr Blut spritzt, um die fehlende Qualität des Drehbuchs zu verbergen. Hier standen die Zeichen aber zum besten, denn Romanautor und Fachmann für Bestseller – James Patterson – lieferte das Drehbuch. Und seine Kultfigur aus mehreren Romanen, Dr. Alex Cross, gleich als Bonbon hinzu...
Cross ist auch in den Romanen – z.B. dem genialen „Wenn die Mäuse Katzen jagen“ – nicht die Sorte Superheld, sondern recht bodenständig und ein farbiger Polizeipsychologe ohne Allüren. Solch eine Rolle in einem Film zu besetzen scheint mir eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die mit Hauptdarsteller Morgan Freeman genial umgesetzt wurde.
STORY
Dr. Alex Cross (Morgan Freeman) verliert eine enge Kollegin bei der Jagd auf einen Serienkiller und gibt sich eine Mitschuld an deren Tod. Er zieht sich monatelang zurück und baut Modelle von Schiffen des Mittelalters mit ruhiger Hand nach. Seine Ehefrau versucht ihn immer wieder aufzubauen.
Cross wird schneller als erwartet wieder in die Realität gezerrt, denn der psychopathische und als Lehrer getarnte Gary Soneji (Michael Wincott) entführt eine kleines Mädchen namens Megan aus einer Schule für Söhne und Töchter von Politikern, Diplomatenkindern und anderer Prominenz. Megan, gespielt von Myka Boorem, ist die Tochter eines eher bedeutungslosen Senators.
Der Entführer Gary Soneji ruft Dr. Cross, den er durch eine alte Geschichte noch kennt, an. Er soll sein Gegenspieler sein. Soneji interessiert sich nicht für Geld, sondern nur für seinen eigenen Ruhm. Sein Motiv ist, ein Jahrhundertverbrechen zu begehen. Die Entführung des Baby von Charles Lindbergh, dem berühmten Flug-As, ist sein Vorbild. Er will ebenso berühmt und gefürchtet als Verbrecher werden.
Dr. Cross erhält Unterstützung von der Secret-Service-Agentin Jezzie Flannigan (Monica Potter, bekannt aus 'Patch Adams'), die sich verantwortlich fühlt, die Entführung, die in der Schule von Megan stattfand, nicht vereitelt zu haben. Sie und andere Kollegen des Secret-Service waren mit der Bewachung der Nobel-Schule betraut.
Eines aber ist vollkommen unlogisch für Dr. Cross: mit der Entführung des Kindes eines recht unwichtigen Senators kann Soneji kaum hoffen, zum „Jahrhundertverbrecher“ zu werden. Aber Megan ist für ihn nur Mittel zum Zweck: ihr bester Freund ist der Sohn des russischen Oberhauptes, welches auch auch dieser amerikanischen Schule zu Gast ist. Mit einer Email nimmt Soneji, der EDV-Freak ist, Kontakt zu ihm aus und gibt sich als Megan aus, um ihn nachts rauszulocken. Das also ist der Plan von Soneji !!! In jener Schule war der kleine Dimitri viel zu gut von russischen Spezialisten geschützt.
Dr. Cross und die Secret-Service-Agentin Jezzie Flannigan können die Entführung vereiteln. Soneji kann aber flüchten und ist vor Wut so sehr außer sich, dass er die kleine Megan töten will. Als er ihre Zelle aufschließt, stellt er verblüfft fest, dass das Kind nicht mehr da ist.
Bei Dr. Cross geht stattdessen eine Lösegeldforderung von mehreren Millionen in Form von Diamanten ein. Cross ist sich sicher: das kann nicht der flüchtige Soneji sein, denn als Polizeipsychologe kennt er dessen Profil exakt. Welche Dynamik die sich noch spannend weiter zuspitzende Story nimmt, ahn Cross zu dem Moment aber auch noch nicht...
ZUM FILM
Titel: Im Netz der Spinne
Land: USA
Jahr: 2000
Darsteller: Morgan Freeman, Monica Potter, Myka Boorem, Michael Wincott
Regie: Lee Tamahori
Buch: James Patterson
Musik: Jerry Goldsmith
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
DIE DVD
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.0, Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Niederländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch
Bildformat: 2.35:1 PAL, Regionalcode 2
Laufzeit: 100 Minuten
DVD Erscheinungstermin in Deutschland: Mai 2003
FSK: ab 16 Jahre
Die Bild- und Tonqualität war einwandfrei. Leider bleibt bei einem 16:9 TV durch das Bildformat 2.35:1 ein kleiner schwarzen Balken oben und unten vom eigentlichen Film.
Die Daten der Leih-DVD entsprechen jener recherchierter Daten zur Kauf-DVD. Meine Beschreibung bezieht sich allerdings konkret auf die Vermiet-DVD. Der Preis als Kauf-DVD liegt bei rund 20 Euro, Stand April 2004.
EINDRÜCKE
Durch das Hörbuch „Wenn die Mäuse Katzen jagen“ machte mir James Patterson Dr. Alex Cross sehr sympathisch. Natürlich, die Story war auch blendend. Als ich dann in einer Videothek auf einer Hülle die Namen „James Patterson“ und „Dr. Alex Cross“ las, musste der Film einfach mit. Ergänzendes Argument sei, dass ich den Schauspieler Morgan Freeman für einen genialen und ausdrucksvollen Darstellern halte.
Sympathisch ist, dass dieser Film aber nicht nur von einem Weltdarsteller namens Morgan Freeman lebt, denn die Besetzung aller Rollen wirkt gekonnt und begeistert mich. Imponiert hat mir Myka Boorem in der Rolle der kleinen Megan. Ich tippe auf eine Schauspielerin der Zukunft, die in die Fußstapfen ganz großer Namen treten wird.
Die Story selbst ist intelligent, logisch und perfekt durchdacht. Nichts ist ärgerlicher als eine Story, die nicht wie ein Puzzlespiel zusammenpasst. Besonders, wenn es ein Psychothriller ist. Hier aber passt alles wie ein Puzzle mit 5000 Teilen ineinander. Spritzendes Blut und das Rumschleudern von Hautfetzen und Körperteilen ist ja mittlerweile bereits bei FSK 16 schon Standard. Dieser Film hat solche überflüssigen Brutalitäten nicht nötig.
Gut in Szene durch eine gelungene Kamera gesetzt, wird eine intelligente Story inszeniert, die durch geniales Schauspiel und ein perfektes Drehbuch ein Garant ist, sich diesen Film mehr als einmal anzuschauen.
Toll, und mich immer noch begeisternd, ist die Ausstattung mit tollen Darstellern ... bis hin zu den Statistenrollen !!! Dieser Streifen erhält von mir ein großes Kompliment für Spannung und Kurzweiligkeit.
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Im Netz der Fragen
ein Testbericht von Elli-Spirelli2004-11-07 17:43:51vom 07.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Morgan Freeman , durchdachte Story...Nachteile/Kritik: Einige wenige Effekte und Grübeln bei einer Szene
Kommen wir erst mal zum Film und danach zu den „Nebenwirkungen“
Zuerst einmal sei angemerkt , dass es nicht geplant war den Film zu sehen. Unter ungeplanten Umständen fanden mein Mann und ich uns im Kino ein und mussten dummerweise auch noch an der Seite sitzen. Das ungemütliche Sitzen wurde uns allerdings mit kleinen Kaffee-Knabber-Röllchen als Beilage zum Kaffee versüsst.
Wir wussten auch nicht so direkt was für eine Art Film uns erwarten wird und waren natürlich umso neugieriger.
Es stellte sich raus , dass der Film zu den Thrillern gehören soll...
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Story und meine Meinung
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Alles fängt im Prinzip acht Monate vor dem eigentlichen Hintergrund des Filmes an. Alex Cross der Profiler , der uns bereits in : „Denn zum Küssen sind sie da“ entgegengetreten ist , schickt seine Partnerin in einen Lockvogeleinsatz. Dieser geht dermaßen schief , dass er seine Partnerin in letzter Minute nicht retten konnte. Schuldgefühle folgen....
8 Monate später beginnt der Film. Eine hochbewachte Schule für die Kinder von wichtigen Politikern und reichen Leuten wird einem wie ein Sicherheitstrakt vorgezeigt. Man lernt die 1.Geige der Security auch sofort kennen , da sie morgens die Kinder sozusagen in Empfang nimmt und dies bestätigt. Ein Videoraum mit ner Menge Tasten und roten Knöpfen und weiteren Securityleuten soll dem Zuschauer den Ernst der Lage wohl zeigen können. Ich persönlich fand es zwar etwas zu übertrieben , aber auf der anderen Seite wissen wir ja gar nicht wirklich ob es in der Realität nicht ähnlich aussieht...
Nachdem man dann auch einen kurzen Einblick in den Unterricht werfen konnte geht es auch schon los. Hinter dem Rücken der Security wird die Tochter eines Senators in der Schule entführt und als die dafür geschulten Security-Beamten das mitbekommen ist es schon zu spät und der Entführer samt der kleinen , kecken Megan ist von Dannen.
Aber so ganz ohne Sinn wurde uns der Cop und Profiler (also einer der ein Täterprofil erstellt) Alex Cross nicht gezeigt , denn ausgerechnet ihn nimmt der Entführer als ersten Ansprechpartner. Sogar ein Souvenir der kleinen Megan war in seinem Briefkasten und am Telefon hörte man den Satz: Das Buch ist noch nicht geschlossen. Mysteriöses Spiel. Danach folgt ein Aufeinandertreffen mit dem zuständigen FBI-Beamten in der Villa des Senators und dessen Frau die sich natürlich Sorgen um ihre Tochter machen. Leicht genervt und beleidigt beginnt nun ein kleiner Streit zwischen den zwei Hauptagierenden des Falls , da der vom FBI nicht versteht dass man einen ledierten (wörtlich gesagt) Cop einbezieht und der Täter sich ausgerechnet an ihn wendet....
Nachdem dies nun geklärt war ging man auf eine Spurensuche der besonderen Art. Man wollte natürlich wissen wo die Tochter ist , wissen welches Motiv der Entführer hat und vor allem auch wissen warum nun ausgerechnet der Profiler die erste Anlaufstelle war.
In einigen Szenen (man mag es mir nicht verübeln) hatte ich den Gedanken an Jodie Foster in dem Film : Schweigen der Lämmer. Nicht etwa weil man hier viel Blut sah und ein „Monster“ zu suchen war , sondern weil mich Morgan Freeman in seiner Rolle
und in seiner Suche überzeugen konnte.
Die letztendlich mit ihm zusammenarbeitende Security-Chefin begibt sich zusammen mit Cross in die Welt des Verstehen-Wollens und macht auf mich eher den Eindruck einer sensiblen blonden und zierlichen Frau , die Megan ins Herz geschlossen hat. Auch dass sie im entscheidenden Augenblick nicht abdrückt , weil sie Angst hat den Täter zu töten und Megan nicht wieder zu finden zeugt von der Sorge um das Senatorenkind.
Die Story erscheint in sich schlüssig , auch wenn die Details und einige Erklärungen erst im Laufe des Films erscheinen . Dadurch , dass dieser Film nicht so endet wie man es fast bis zum Schluß nioch vermuten könnte möchte ich aber zur Story selbst nicht mehr sagen , weil ich sonst jeden um ein gutes Filmerlebnis mit Überraschungen bringe.
Dadurch , dass einige Einzelheiten erst im Laufe des Films erklärt werden könnte man den geistigen Anschluß verpassen , ich kann mir sonst nämlich auch nicht erklären , wieso jemand sagt , dass der Film keine Logik hat. Alles wurde letztendlich logisch zusammengefügt , ob nun realistisch vorstellbar oder nicht fand ich für jede Frage eine Erklärung wieder.
Ich denke sowieso , dass man eine Story nicht anhand der Realitätsnähe messen sollte. Ein Film ist ein Film und ich finde diesen bis auf einige Darstellungseffekte wirklich sehr gut.
Wie jemand auf den Gedanken kommt , dass dies ein Actionfilm ist kann ich auch nicht ganz nachvollziehen , aber es mag ja Leute geben , die ein bisschen Rumballern schon als Action empfinden *grins*.
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ei ne Szene macht zwei Stunden Grübeln aus
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In einem Moment des Filmes hat es bei mir dermaßen klick gemacht , dass es mich danach nicht mehr in Ruhe ließ. Man sah einen Brunnen , Morgan Freeman und eine Telefonzelle. Als das Telefon klingelte , rannte der Profiler zu dem Telefon und wurde weitergeschickt. Wohin? Na zum nächsten Telefon. So ging es einige Zeit weiter , bis sich die Kommunikation zwischen Bösewicht und GuterMann per klingelndem Handy fortzog und zwischendurch in einer U-Bahnstation und dann in einer U-Bahn fortlief.....
In dem kurzen Augenblick dachte ich nur: Das kennst Du , genau so war das doch in....Ja genau...in welchem Film war das denn bloß? Kurze Rücksprache mit meinem Mann der auch sagte , er kenne diese Szene irgendwie. Auf der Fahrt nach Hause waren wir noch zu zweit am Grübeln , aber daheim grübelte ich allein. Ich dachte immer wieder an Bruce Willis und endlich , nachdem ich nun schon mindestens 5 Filme vermischte , fiel es mir dann endlich ein: Hier haben sich die Filmemacher einmal zu viel „Stirb langsam-jetzt erst Recht“ angesehen , denn so viel Unterschied gab es von der Grundaktion her wirklich nicht. Aber das nur mal am Rande...
Alles in allem ein Film bei dem man manchmal Nachdenkt und in anderen Momenten sich einfach nur wundert. Fans von Morgan Freeman lege ich diesen Film auf jeden Fall ans Herz und ansonsten lässt sich nur sagen , dass Geschmäcker verschieden sind , aber wer von dem Film eine einfache Handlung erwartet wird sich wohl eines Besseren belehren lassen müssen.
ein Testbericht von SpaceCow2004-08-09 19:17:26vom 09.08.2004Empfehlung: ja
In dem Film geht es um ein kleines, nettes, allerdings kesses Mädchen, das von ihrem Lehrer auf eine Wochenendparty auf sein Hausboot eingeladen wird. Nicht wirklich eingeladen, sagen wir eher genötigt. Jedenfalls will der liebe Lehrer, nicht wie viele andere kranke Typen, die zur Zeit in den Nachrichten für Schlagzeilen sorgen, sich an der Kleinen schändlich vergehen, auch hat er nicht einmal finanzielle Interessen, was das Kidnapping vielleicht rechtfertigen würde, er will damit vielmehr andere Kleinigkeiten regeln, die ich hier besser nicht anschneide, ich will euch ja nicht die Neugier
nehmen.
Jedenfalls ist die Kleine nicht auf den Kopf gefallen und entlarvt sich als eine niedliche Anfänger-Terroristin, die es sogar schafft das Boot in Brand zu stecken. Warum eigentlich nicht? Ihr Mut ist zwar etwas übertrieben unrealistisch, doch Unrealismus, das erwarten wir doch von Hollywood. Seihen wir doch ehrlich. Jedenfalls schafft sie es sogar vom Boot zu springen, um das nahe Ufer zu erreichen. Daß der Angler, der ihr zu Hilfe kommen will, wohl die längste Zeit seines Lebens ähh gelebt hat, ist bedauerlich, aber der Kidnapper hat es halt faustdick hinter den Ohren.
Derweil machen sich zwei gescheiterte Polizisten auf die Suche nach der Kleinen. Der eine ist ein Schwarzer und heißt Alex, natürlich gespiel von Mr. Freeman, der vor einiger Zeit schonmal einen Einsatz vermasselt hat. Naja, es kann wohl nicht immer alles glatt laufen! Egal! Und die andere ist die Polizistin namens Jezzie (Monica Potter), äh sogar eine Geheimpolizistin, um genau zu sein. Sie ist allerdings für das Mädchen direkt verantwortlich. Immerhin sollte sie auf das kleine Mädchen aufpassen, das in der Hochsicherheitsschule vom Lehrer in so mir nichts dir nichts mitgenommen wurde.
Die beiden gescheiterten Kreaturen machen sich wie gesagt auf die Suche nach ihrem Ausreißer. Zudem scheint der Entführer mit ihnen auch noch dumme kindische Spielchen zu machen. Er ist vielleic ht selbst noch ein Kind. Wer weiß?
Doch eines Tages, bemerkt unser geschickter Entführer, daß seine "Beute" gar nicht mehr bei ihm ist. Völlig entnervt verliert er irgendwie seine Coolheit und dreht ein wenig durch.
Auch für die beiden Ermittler wird die Sache etwas undurchsichtig. Doch unser Alex ist natürlich auf einmal wieder das Superhirn, typisch Hollywood, und reimt sich schnell zusammen was zusammen gehört, und die Realität holt ein wenig später auch den Zuschauer ein, der natürlich sich auch ein wenig, vom Vertrauen mißbraucht, ausgenutzt fühlt. Ich muß sagen, daß ist der interaktive Teil im Film, Gefühlsübertragungen, sie wissen schon.
An sich ist der Film wieder schön bunt, aber genauso unschlüssig in vielen kleinen Details. Oder warum schickt der russische Präsident seinen Sohn auf eine Ami-Schule? - Typische amerikanische Arroganz. Zudem finde ich unser kleines Entführungsopfer auch etwas zu selbstbewußt, was kleine Mädchen in einer lebensgefährlichen Situation in dem Alter gewiß nicht sind.
Aber das sind wir ja schon langsam von Hollywood gewohnt, das es uns leicht für dumm (naja, sagen wir mindergebildet) verkauft.
Wenigstens hat das Filmteam Kosten und Mühen nicht gescheut, auch mal einen Film in Washington D.C. außerhalb L.A.s zu machen, was für die Filmindustrie nachweislich die billigste Variante darstellt. Oder ist ihnen etwa noch nie aufgefallen, wie viel demnach in L.A. sonst immer so los sein muß, wenn man sich die Anzahl der Filme anschaut, die dort immer spielen.
Wer es gerne leicht mag, mit gut und böse klar abgegrenzt, brutalen Morden und (eigentlich) durchschaubarer Überraschung, dann ist der Film was für jene.
Doch wer es satt hat mit diesem amerikanischem Möchtegern-Thriller-Massen-Tand von der Stange, sollte besser Miss Marple schauen. Ist zwar nicht so sexy und die Akteure wirken britisch steif, doch dafür ist bei der Miss bis zum Ende immer Spannung.
...
dreamweb, 09.08.2004
Nicht schlecht, aber insgesamt zu wenig eigene Meinung. Gruszlig Miara - schreib lieber weniger Beitraumlge und diese dann etwas ausfuumlhrlicher.
Im Netz des Verwirrspiels von James Patterson (DVD)
ein Testbericht von mima0072004-05-16 14:54:44vom 16.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, Tempo & Action, überraschender Schluss...Nachteile/Kritik: stellenweise klischeehaft; Ton nicht überragend, wenig Bonusmaterial
Wenn Morgan Freeman in einem Thriller mitspielt, kann fast nichts mehr schiefgehen. Sein Auftritt in "Sieben" zum Beispiel war beeindruckend: ein Monument moralischer Integrität, der Einsichtsfähigkeit und Anteilnahme. Doch wenn die Story so irreführend angelegt ist wie bei "Im Netz der Spinne", kann auch Freeman nur noch auf die Intelligenz des Zuschauers hoffen.
Regie führte Lee Tamahori, der Film ist ca. 98 Minuten lang und ab 16 Jahren freigegeben.
Filminfos
°°°°°°°°°°°°°°°
O-Ti tel: Along Came A Spider (USA 2001), DVD: 2001
FSK: ab 16
Länge: 98 Min.
Regisseur: Lee Tamahori
Musik: Jerry Goldsmith
Drehbuch: Marc Moss
Darsteller: Morgan Freeman (Alex Cross),
Michael Wincott (Gary Soneji), Monica Potter (Jezzie Flannagan), Penelope Ann Miller (Frau von Senator Rose), Megan Rose (Mika Boorem), Dylan Baker (Oliver MacArthur, Secret Service), Michael Moriarty (Senator Hank Rose) u.a.
Handlung
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Detective Alex Cross (M. Freeman) durfte in zwanzig Jahren in so manchen seelischen Abgrund schauen. Nicht wenige Fälle haben dabei ihre Spuren des inzwischen gereiften Polizeipsychologen hinterlassen. Acht Monate Pause forderte der Tod seiner Polizeipartnerin, als sie versuchte, einen Sexualverbrecher zu stellen - eine ziemlich spektakuläre Eingangssequenz. Eines Tages wird er jedoch bei einem Fall hinzugezogen, der selbst für ihn einige Überraschungen birgt. Nicht die Polizei fragt, sondern ironischerweise der Täter. Und das hat seinen Grund.
Die junge Schülerin Megan Rose (Mika Boorem aus "Hearts in Atlantis") ist unter den Augen des bewachenden Secret-Service-Personals aus einer Hochsicherheitsschule für Diplomaten- und Politikerkinder entführt worden. Der Kidnapper der Tochter von Senator Hank Rose (im Original ist er Kongressabgeordneter) ist der seit immerhin zwei Jahren dort tätige und zuvor völlig unauffällige "Internet-Lehrer" Gary Soneji (Michael Wincott, u.a. "Alien 4"). Mit seinem Opfer verschwindet er geradezu im Nichts. Tage später meldet er sich telefonisch bei Dr. Cross und fordert diesen auf eine Weise zum Duell heraus, die dieser nicht ablehnen kann: Cross findet als Beweis Megans Kinderschuh in seinem Briefkasten: seine Eintrittskarte zu den Ermittlungen.
Cross nimmt die Spur der beiden Verschwundenen auf. Er fordert die Unterstützung der Secret-Service-Agentin Jezzie Flannagan (Monica Potter) an, die Megan und Soneji ja schon zwei Jahre gekannt hat. In seiner letzten Botschaft hat Soneji die letzten Worte des Entführers des Lindbergh-Babys zitiert: "Dieses Buch ist noch nicht geschlossen." Diese Entführung wurde "das Verbrechen des Jahrhunderts" genannt. Soneji ahmt den Entführer nach, damit er selbst eine Legende werden kann. Doch dazu braucht er jemanden, der ihn dazu macht, einen Fachmann als Profiler und im Verfolgen von Serienkillern: Dr. Alex Cross hat schon einige Bücher darüber geschrieben, mit Fallbeispielen. All diese Bücher stehen in Gary Sonejis Haus, das Cross über eine Internetverbindung in der Schule findet.
Es gibt nur ein Problem: Senator Hank Rose (Michael Moriarty) ist ein Nobody, den kein Schwein kennt. Hier ist kein Ruhm zu erlangen. Daher braucht Soneji schon bald Ersazu für Megan, nämlich Dimitri, den Sohn des russischen Präsidenten. Dimitri lernt an der gleichen Schule wie Megan, und weil Soneji ein Überwachungsprogramm laufen ließ, weiß er, dass die beiden Schüler Freunde sind. Indem er sich als Megan ausgibt, nutzt er das aus, um Dimitri aus der streng bewachten russischen Botschaft herauszulocken.
Auf Betreiben von Jezzie Flannagan überwacht sie zusammen mit Alex Cross die Botschaft an genau diesem Abend, an dem Soneji Dimitri entführen will. Zufall? Oder steckt etwas anderes dahinter? Nachdem sie die Entführung vereitelt und so eine internationale Krise verhindert haben, fordert der Entführer seltsamerweise Diamanten im Wert von 10 Mio. Dollar. Die blödsinnige Schnitzeljagd, die nun folgt, ist nur ein Ablenkungsmanöver. Das erkennt Cross zu spät, denn als Soneji bei ihm und Jezzie auftaucht, hat dieser keine Ahnung von den Diamanten.
Jemand hat Soneji für seine eigenen Zwecke benutzt, aber wer? Und wo ist Megan Rose abgeblieben?
Mein Eindruck
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Morgan Freeman ist der Star in diesem spannenden Psychothriller mit doppeltem Boden. Er spielt erstmals in seiner Karriere zum zweitenmal die gleiche Rolle: den Washingtoner Detective und Kriminalpsychologen Dr. Alex Cross, eine Figur, die Thrillerautor James Patterson schuf und einiges mit Freemans Figur in David Finchs Thriller "Sieben" gemeinsam hat: das Einfühlungsvermögen, die analytischen Fähigkeiten und eine gewisse charakterliche Integrität und Autorität. Kein Zweifel: Er ist der Held des Films.
Falsche Fährten, doppelte Böden und unerwartete Wendungen sind eine Spezialität James Pattersons. Zum Glück wurden sie eins zu eins in den Film übernommen, der mitunter zwar etwas brav wirkt, aber sein Ziel erreicht: den Zuschauer immer unter Spannung zu halten. Bis zur letzten Minute des Thrillers bleiben Umfang des Verbrechens und Identität der Hintermänner selbst dem veritablen Schlaumeier in der Hauptrolle, nämlich Dr. Cross, ein Geheimnis mit sieben Siegeln. Hätte er sich bloß nicht auf Miss Flannagan verlassen.
Besonders gut gefiel mir der knochentrockene Humor, den Dr. Cross an den Tag legt, sowie sein Steh- und Reaktionsvermögen selbst in verzweifelten Situationen. Bei derart verzwickten Plots wie diesem kann man sich an ihm quasi festhalten. Schade, dass diese Konstantheit mitunter zu einem etwas starren Gesichtsausdruck führt. Leider entspricht auch die Blondine Monica Potter wieder einmal dem Klischee vom 'blonden Gift'. Diese Rolle wurden u.a. von Eva-Marie Saint in Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" gespielt - mit weitaus größerem Erfolg. Mich haben Monica Potter als von Selbstzweifeln gelähmte Geheimdienst-Agentin und Michael Wincott als viel zu freundlicher Schurke weniger beeindrucken können. Daran ist aber das Drehbuch von Marc Moss schuld, das den ganzen Plot auf Freeman ausrichtet. Mit ihm steht und fällt die Sache.
Die ausgeklügelt inszenierten und doch logisch herbeigeführten Actionsequenzen wissen meistens zu überzeugen. Da hat James-Bond-Regisseur Lee Tamahori ("Stirn an einem anderen Tag") saubere Arbeit geleistet, auch wenn so mancher vergeblich auf einen Geniestreich warten mag. Einzige Ausnahme: die wenig überzeugenden CGI-Effekte in der Eingangsszene. Auch die Schnitzeljagd im Mittelteil war nicht so doll: Sie wurde aus "Stirb langsam 3" abgekupfert. Die Musik von Profi Jerry Goldsmith passt jedoch in allen Szenen genau richtig, egal ob schnell und dynamisch oder langsam. Sie ist ein echter Pluspunkt der Produktion.
*: Laut Verpackung ist die deutsche Tonspur in Dolby Digital 5.0.
Obwohl laut Verstärker 5.1 angezeigt wird, kann man den Ton als 5.0 bezeichnen, da der Bass (LFE) während des Films nicht aktiviert wird (Weder bei der englischen noch bei der deutschen Tonspur). (Getestet am Autounfall zu Beginn und beim Schuß mit dem Gewehr.) (Information von Ofdb.de)
Extras:
- Originaltrailer (1:50)
- Making-of (14 Min.) inkl. Entfallener Aufnahmen
- Animiertes und mit Musik unterlegtes Hauptmenü
Mein Eindruck: die DVD
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Der Ton der deutschsprachigen Fassung ist einfach nur enttäuschend. Er liegt noch nicht einmal in DD 5.1 vor, und seit dem Jahr 2001 hat es keine Special Edition gegeben. Also muss sich der Zuschauer immer noch mit Quasi-Stereo-Sound in DD 5.0 begnügen (siehe Anmerkung oben.). Welche sonoren Stimmen die Hauptdarsteller Freeman und Wincott haben können, wenn man die Tonspur richtig behandelt, belegt hingegen das Making-of: Hier kommen die Bässe richtig gut. Das Bild ist hingegen gut: nicht zu dunkel und ohne Artefakte oder Reflexe auf der Linse.
Das Making-of besteht zwar zu einem Drittel aus den Aufnahmen, die auch im Trailer zu sehen sind, doch es fanden auch etliche Interviewaufnahmen Eingang: mit Tamahori, Freeman, Potter, Wincott und sogar eine seltene Aufnahme mit James Patterson, dem Autor der literarischen Vorlage. Gerade dieses Statement ist leider nur von begrenztem Wert, denn, wie er indirekt zugibt, hatte er zu diesem Zeitpunkt den fertigen Film noch nicht gesehen. Auch der greise Produzent dieses und drei anderer Freeman-Filme wie "Kiss the girls", "Deep Impact" und "Driving Miss Daisy" darf ein paar Worte äußern. Klar wird wohl eine Tatsache: Ohne Morgan Freeman würde dieser Film nicht funktionieren oder in der Masse der Thrillerproduktion untergehen. Die Ähnlichkeit zu Philip Noyces Tom-Clancy-Verfilmungen mit Harrison Ford in der Hauptrolle, "Stunde der Patrioten" und "Das Kartell", ist unübersehbar.
In den Ausschnitten, die aus dem Trailer und Material vor der Endfassung des Films entnommen wurden, finden sich einige Aufnahmen, die in der Endfassung nicht mehr zu finden sind. Diese Aufnahmen - von Szenen kann man nicht reden - sind recht kurz und tragen nichts Bedeutendes zur Handlung bei. Vielleicht wird es sie mal in einem Director's Cut zu bewundern geben. Längere "entfallene Szenen" sucht man ebenso vergeblich wie Filmografien oder weitere Trailer.
Unterm Strich
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Der Thriller sorgt für gute Spannungsunterhaltung über eineinhalb Stunden, strengt aber die grauen Zellen doch ein wenig an. Man muss erst kapieren, worum es dem Entführer geht und dann darauf kommen, dass er nur benutzt wurde. Die Dialoge weisen den Zuschauer zwar ständig darauf hin, aber so ganz einfach scheint das nicht zu glauben zu sein: Man glaubt nur, was man sieht, nicht das, was die Figuren ständig behaupten.
Das ist das Problem mit Buchverfilmungen: Man muss wichtige Wahrheiten erst einmal in entsprechend aussagekräftige Szenen umsetzen. "Im Netz der Spinne" gelingt dies nicht allzu gut, weshalb er immer eine Art Geheimtipp bleiben wird. Im Vergleich zu dem weitaus beklemmenderen "... denn zum Küssen sind sie da" ist die Atmosphäre eine ganz andere. Und das liegt nicht daran, dass "Im Zetz der Spinne" die meiste Zeit in irgendwelchen Interieurs spielt.
Fazit: maximal vier von fünf Sternen für die Silberscheibe.
Warnung
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Weil aber im Film zwei Kinder extrem bedroht werden, sollte man diesen Film nicht Kindern unter 16 Jahren zeigen, wie man leicht an der FSK-Freigabe ablesen kann. Man kann sich streiten, ob auch Zwölfjährige die Gewaltszenen aushalten würden, aber ich würde mich nicht darauf verlassen.
Wem dieser Film mit Morgan Freeman gefällt, sollte auch "Denn zum Küssen sind sie da" und "Sieben" ansehen, Filme, in denen Freeman ebenfalls eine tragende Rolle spielt.
ein Testbericht von Tuvok2004-01-19 19:20:16vom 19.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Die Schauspieler, Handlung...Nachteile/Kritik: etwas verzwickt, schon gesehen
Im Netz der Spinne
Es war einmal ein DR. ALEX CROSS ( Morgan Freeman ), der eine Polizeiuntersuchung machte. Sein Spitzel TRACEY soll einem Triebtäter auf der Spur sein. Sie wird fantastisch gut bewacht. Kameras, Ohrmikro, alles da, bis ein Unfall passiert und der Fahrer neben Ihr Sex haben wollte. Der hat natürlich entdeckt das da was nicht stimmt und wollte sie töten. Gerade noch zückte TRACEY die Waffe, und ein Unfall passiert.
Ein Schuß löst sich und nach einem Überschlag landen alle in einem Stausee.
CROSS hat das lange nicht
verwunden, ein knappes Jahr verging, bis er sich halbwegs zu Leben wieder aufraffen kann. An einer Eliteschule unterrichtet GARY SONEJI ( Michael Wincott ), einer Schule für Reiche und talentierte Supergenie Kinder. Lauter so kleine Minni Einsteins. Bis eines Tages MEGAN in das Büro von GARY gerufen wird.
Er will Ihr was vorlegen, und kurz darauf legt er Ihr eine Spritze an den Hals und drückt ab. Die Lehrerin von einigen Schreien alarmiert wird kurz daraufhin erwürgt. GARY schnappt sich MEGAN und entführt sie, kurz bevor noch SECRET SERVICE AGENT JEZZIE FLANNIGAN ( Monica Potter ) eingreifen kann, und Ihre Truppe GARY nachjagen kann.
MEGAN ROSE ist das Kind von einem Senator und seiner FRAU ( Penelope Anne Miller ), die verzweifelt versuchen Ihren Liebsten Schatz wiederzufinden.
Kurz nach dem Attentat läutet es bei CROSS, der gerade seinem Hobby fröhnt, und mit verstellter Stimme, einer Software wie sie nur aus dem Kalten Krieg stammen könnte, erzählt er CROSS das er MEGAN hat.
CROSS ist ganz baff, und kontaktiert die hiesige Polizei. Die Polizei schaltet sich ein, und so kommt keine Lösegeldforderung zu Tage, sondern einfach der Wunsch zur Medien Präsenz. Der Polizeipsychologe CROSS analysiert GARY das er seinem Vorbild Charles Lindbergh gleich eine Menge Aufmerksamkeit will.
CROSS macht sich fortan mit JEZZIE auf die Jagd nach GARY. MEGAN wiederum wird auf seinem Boot festgehalten. Er hat eine sehr lange Zeit alles genau beobachtet und nun wollte er zuschlagen. Und MEGAN soll nur ein Anfang sein. Immer mehr Rätsel machen sich auf. CROSS entdeckt das in dem ganzen Schlamassel irgendwas nicht stimmen kann.
Bei einem Ausbruchsversuch von MEGAN kommt ein Angler ums Leben.
Ganz ne üble Sache für ihn, da es nicht geplant war. Aber CROSS rätselt mit JEZZIE auch dieses Rätsel zu Ende, und findet so immer mehr raus was er will. GARY wiederum macht sich auf dem Weg, und fährt zur Russischen Botschaft Er hat vor kurzem Kontakt mit DIMITRI – dem Sohn des Russischen Präsidenten – aufgenommen, und hat es geschafft ihn ruaszulocken, da dieser glaubt es Sie seine Freundin MEGAN.
Er will ihn entführen und so den Ruhm einernten der einem So irren genialen Genie zusteht.
Der Streifen hört sich etwas dilettantisch an, und man ist dem Täter auf der Spur.
Ein paar Alte Edgar Wallace Filme zusammengemixt, ein bißchen Extrakt von „ Mord im Weißen Haus „ und ein bißchen Tropfenspucke von „ Auf der Flucht „, dazu ein paar Streifen feingeschnittenes „Sieben „ und eine Scheibe „ Calahan „ und ein paar Säfte „ Denn zum Küssen sind sie da „ vermixt mit „ In the Line of Fire „ und der Film ist fertig. Am Anfang denkt man sich, he das kenn ich, dann denkt man sich, he der ist gar nicht übel, dann sieht man einen sehr guten und einfach perfekten Morgan Freeman, und man fühlt sich im richtigen Film. Hie und da schwappt der Spannungsbogen über und zartbeseitete Gute Hälften in den Kinosesseln drückt es hinein und zieht dich mit, aber man kann sich wieder trennen und die 98 Min. Film weitergeniesen.
Der Streifen hat eindeutig zu kurz gedauert, ist aber sehr spannend. Der Film nimmt gegen Mittelhälfte weiter vorne eine drastische sehr gute Wende, und das macht vieles wieder wett. Auf alle Fälle ne sehr gute Videopremiere, die durch hervorragende Schauspieler glänzt. Man sitzt da, man fühlt, man überlegt wieviel Intelligente Leute herumhirschen, dazu noch ne hübsche Polizistin, und ein paar Ideen für den Perfekten Überfall, die die besseren Hälften im Kino von vielen nicht so guten Hälften nicht hören wollen, da die Konzentration am Abend im Kino nicht so gut ist wie am Morgen beim Sex, und der Film gefällt einem.
Die Atmosphäre hätte natürlich viel düsterer und mystischer sein können, aber das Endprodukt ist gekonnt. Dazu noch ein Super High Class überdurchschnittlicher Spitzen Psychofuzzi der sich in Kranke Hirne besser reindenkt als ne Nymphomanin sich den Schiefen Turm von Pizza ohne Phalluswunsch vorstellt.
ein Testbericht von Skywalkeratwork2003-03-09 09:20:17vom 09.03.2003Empfehlung: ja
Vorwort
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Und schon wieder folgt ein weiterer Filmbericht von mir, denn ich habe letztes Mal endlich den Thriller „Im Netz der Spinne“ gesehen und nun möchte ich darüber berichten. Morgan Freeman spielt hier unter anderem die Hauptrolle und dazu stammt der Film aus der Feder von James-Bond-Regisseur Lee Tamahori. Ob der Film überzeugen konnte, werdet Ihr in meinem Bericht erfahren!
Kurze Infos zum Film
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Der Thriller aus den USA lief 2000 in den Kinos an und ist ab 16 Jahren freigegeben. Er dauert genau 99 Minuten und wie schon erwähnt heißt der Regisseur
Lee Tamahori. Alleine Morgan Freeman macht diesen spannenden Thriller sehenswert und er wartet unter anderem am Ende auf eine Überraschung. Ich muss noch dazu sagen, das ich den Vorgänger „Denn zum Küssen sind sie da“ nicht gesehen habe!
Die Schauspieler
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Morgan Freeman spielt Dr. Alex Cross
Mika Boorem spielt Megan Rose
Michael Wincott spielt Gary Soneji
Dylan Baker spielt Oliver McArthur
Monica Potter spielt Jezzi Flannigan
Billy Burke spielt Ben Devine
Alles in allem überzeugt hier natürlich der Hauptdarsteller Morgan Freeman durch sein selbstsicheres Auftreten. Aber auch die etwas zurückhaltende Monica Potter macht Ihre Sache richtig gut an der Seite von Morgan Freeman, denn ich kenne sie ja schon aus dem zuletzt gesehenem Film „Hals über Kopf“. Sie ist zwar etwas schüchtern am Anfang, jedoch ändert sich das zum Ende hin noch sehr stark. Gegen Morgan Freeman nimmt es diesmal Michael Wincott auf und er kann ebenso als Bösewicht überzeugen. Alles in allem eine wirklich insgesamt sehr gut überzeugende darstellerische Leistung von allen Akteuren, welches wunderbar zur Spannung beiträgt!
Die Handlung
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Der Film beginnt, als Dr. Alex Cross bei einem Einsatz seine Kollegin verliert und deshalb nicht mehr ganz bei der Sache zu sein scheint. Noch nicht richtig verdaut, ruft ihn auch noch der Entführer an, der die Tochter des Senatoren entführt hat. Nun ist nicht nur das FBI an dieser Sache dran, sondern wurde er auch noch als wichtiger Zeuge hinzugezogen!
Er nimmt es zwar mit dem Entführer auf, doch er stellt keine üblichen Lösegeldforderungen und somit geht es wohl nur um das Duell der beiden Kontrahenten. Er vermutet, das er einfach nur über die Medien berühmt gemacht werden will und damit der Tochter des Senators nichts antun wird. Ob diese Vermutung sich bewahrheiten wird, werde ich natürlich nicht verraten, damit noch ein wenig Spannung bleibt. Aber auch im Allgemeinen werde ich hier nicht allzu viel verraten, denn alleine von den verhängnisvollen Fallen, lebt dieser Psychothriller!
Er ist aber nicht alleine auf der Suche nach dem Entführer, sondern es hilft ihm die Sicherheitschefin Jezzi Flannigan, die die Entführung hätte verhindern müssen. Sie wirkt zwar am Ende etwas schüchtern und weiß nicht so recht was sie machen soll, doch am Ende nimmt sie noch eine wichtige Rolle in der Handlung ein. Nun beginnt die Suche nach dem Entführer, doch dabei gibt es wohl mehrere verstrickte Handlungsstränge, die diesen Film so besonders machen, denn man merkt nie, um wen es sich jetzt eigentlich alles dreht!
Meine Meinung zum Film
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Alles in allem hatte ich wohl schon relativ hohe Erwartungen an diesem Film, da Morgan Freeman als Hauptdarsteller agierte. Ich wurde auch nicht enttäuscht, obwohl ich am Anfang noch skeptisch war. Er ist wirklich sehr spannend in Szene gesetzt worden und es dreht sich hier nicht alles nur um die Entführung. Immer wieder werden neue Handlungsstränge eingebaut und immer wieder wird der Zuschauer in eine andere Richtung gelenkt. Ich weiß zwar nicht, ob es mir geholfen hätte, wenn ich den Vorgänger gesehen hätte, aber auch so habe ich mich sehr gut in die Handlung hineinversetzen können. Die tollen schauspielerischen Leistungen tun natürlich ihr übrigens zu diesem Film bei, aber im Grunde überwiegt doch die sehr verzwickte Handlung. Man darf hier wirklich nicht zu viel verraten, denn ansonsten ist die Spannung schon von Anfang an dahin. Also bleibt mir nur noch zu sagen, das es sich um ein wirklich temporeiches Katz- und Mausspiel handelt, das nie an Spannung verliert außer am Schluss!
Damit hoffe ich, das ich euch ein wenig neugierig gemacht habe und ich werde mir bei Gelegenheit mal den Vorgänger versuchen anzuschauen. Schon mal vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und wie immer warte ich schon gespannt auf alle Kommentare bzw. Verbesserungen. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
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ein Testbericht von cxgirl2002-11-06 17:28:37vom 06.11.2002Empfehlung: ja
Einem guten Polizeipsychologen den Schlaf zu rauben, ist wohl der feuchte Traum jedes Film-Übeltäters. Das heißt, wenn der böse Wicht ausreichend größenwahnsinnig ist.
Im vorliegenden Fall trifft das zu, und der Täter leidet an unheilbarer Mediengeilheit. Sein Gegenspieler ist der Profiler Alex Cross, den Genrefans bereits in "Denn zum Küssen sind sie da" in Gestalt des charismatischen Morgan Freeman kennen gelernt haben.
Ein Mädchen wird von einem Mann namens Soneji (Sondschi ausgesprochen) entführt. Der hat es aber vorerst nicht auf Lösegeld abgesehen, sondern auf die Aufmerksamkeit der Medien und des
Psychologen Cross. Obwohl er die kriegt - Cross ist mit einer Agentin an dem Fall dran - stellt er plötzlich eine Geldforderung. Dem Profiler dämmert es, dass die Spinne, die da ihr Netz bastelt, jemand ganz anderer ist.
Lee Tamahoris Thriller lebt von der Ausstrahlung Morgan Freemans. Der als Psychologe mit so ziemlich allen First-Class-Charaktereigenschaften gesegnet ist und sich super in kranke Hirne denken kann. Die Story selbst wird nur recht oberflächlich erzählt.
Im Vergleich zu ähnlichen Filmen kann dieser mit überraschenden Wendungen aufwarten.
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ein Testbericht von wildheart2002-08-30 12:30:04vom 30.08.2002Empfehlung: ja
Morgan Freeman spricht für sich allein schon dafür, dass Spannung angesagt ist. Und »Im Netz der Spinne« ist ein von Anfang bis Ende wirklich spannender Film. Allerdings was die Dialoge angeht, auch ein Durchschnittsfilm, und was die Story selbst betrifft ein eher abstruses Spektakel. Auch »Die purpurnen Flüsse« bieten eine Geschichte, die nicht sehr glaubwürdig ist. Aber in diesem französischen Film wird durch dramaturgische Elemente vieles aufgewogen.
Inhalt
Der Polizeipsychologe Dr. Cross (Morgan Freeman) soll die Entführung der kleinen Tochter eines Senators durch einen Lehrer an einer Prominenten-Schule aufklären. Behilflich dabei ist
ihm die FBI-Polizistin Flannigan (Monica Potter). Der Entführer – ausstaffiert mit Maske und Bart – hatte die Entführung einige Jahre vorbereitet. Nicht Geld oder andere materielle Gründe veranlassen den Psychopathen Gary Soneji (Michael Wincott) dazu, die kleine Megan (Mika Boorem) in seinem Motorboot in eine Gummizelle zu sperren. Ausgerechnet Dr. Cross soll Soneji dazu verhelfen, in die (Kriminal-)Geschichte als größter und bester Entführer einzugehen. Und daher plant Soneji eine weitere Entführung, die des Sohnes des russischen Präsidenten ...
Doch plötzlich ist Megan vom Boot verschwunden. Dann taucht über Telefon eine Lösegeldforderung auf. Der Entführer verlangt die Übergabe von Diamanten im Wert von zehn Millionen Dollar. Cross wird stutzig. Und als Soneji dann bei ihm auftaucht, merkt Cross, dass der Psychopath von den Diamanten gar keine Ahnung hat. Es tauchen andere Personen auf, die die Entführung von Megan für eigene Zwecke nutzen wollen ...
Inszenierung
Ich liebe Kriminalfilme, in denen Profiler wie Dr. Cross Geschichten aufdecken, die zu Verbrechen geführt haben. Doch eine gewisse Logik müssen diese Geschichten schon haben. Das, was dem Zuschauer in diesem Film serviert wird, ist teilweise haarsträubend. Sonejis einzige Absicht soll es sein, in die Geschichte einzugehen und den Entführer des Lindbergh-Babys von der Spitze zu verdrängen. Dann wird noch erklärt, Soneji habe als Jugendlicher das Haus seiner Eltern angezündet, um diese zu ermorden. Dr. Cross erschießt Soneji, als dieser ihn und Flannigan bedroht. Die Psychologie bleibt durch diesen Tod auf der Strecke; ein anderer Handlungsstrang wird verfolgt, und es bleibt völlig im Dunkeln, was Soneji nun wirklich zur Tat veranlasst hat, sprich: was bei ihm »schief gelaufen« ist.
Im Zentrum stehen jetzt zwei andere Personen, die Sonejis dunkle Absichten angeblich enthüllt haben. Sie benutzen die Entführung, ja sie verhindern sie nicht, was sie gekonnt hätten, um an die Diamanten zu kommen. Es bleibt völlig offen, wie sie Soneji auf die Spur gekommen sind.
Und dann ist da noch die holprige Geschichte von der geplanten Entführung des Sohnes des russischen Präsidenten. Soneji schafft es, über Internet mit dem Sohn in Verbindung zu treten, um ihn zum Verlassen des russischen Botschaft zu bewegen und ihn dann zu entführen. Cross und Flannigan verhindern dies und verhindern eine internationale Krise.
In die Geschichte sind mir zu viele Ungereimtheiten, Äußerlichkeiten gepackt, die zwar für sich genommen durchaus Stoff für einen spannungsgeladenen Streifen abgegeben hätten, die aber eben nur oberflächlich abgehandelt werden; hier ein bisschen, da eine hingeworfene Idee. So jagt der Profiler durch die Geschichte wie ein Psychologe, dem irgendwelche Märchen(-fetzen) aufgebunden wurden, die er dann zu einem löchrigen Mosaik zusammenbauen muss, mit dem er selbst nicht zufrieden sein kann. Schade!
Und leider sind auch die Schauspieler nicht gerade in ihren besten Rollen zu sehen: Monica Potter bleibt ohne Tiefgang. Michael Wincott kann man den Psychopathen auch nicht so richtig abnehmen. Die FBI-Agenten wirken extrem hilflos und verwirrt. Und selbst Morgan Freeman scheint in den Film eher hineingedrängt worden zu sein, als dass er überzeugend eine Rolle übernommen hätte – ganz anders als etwa in »Under Suspicion«.
Fazit
Nicht gerade der Kriminalfilm des Jahres. Zwischen "empfehlenswert" oder nicht zu entscheiden, fiel mir schwer. Wer Spannung liebt, kann sich den Film trotzdem ansehen.
Im Netz der Spinne
USA 2001
Regie: Lee Tamahori
Darsteller: Morgan Freeman, Monica Potter, Michael Wincott, Michael Moriarty, Mika Boorem
ein Testbericht von jekaterina2002-05-12 21:34:15vom 12.05.2002Empfehlung: ja
Vorwort:
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Als ich in meiner Stammvideothek in Moskau den Film "Im Netz der Spinne" erspaehte, war auch eigentlich schon der Entschluss gefasst: Der Film wird ausgeliehen und angeschaut.
Vor einiger Zeit hatte ich das Buch zum Film im englischem Original "Along came a spider" von einem meiner Lieblingsautoren James Patterson gelesen. Der Roman hat mich gebannt, gefesselt und schockiert. Ein echter Patterson eben. Da lag die Sache eigentlich auf der Hand. Ich MUSSTE auch den Film sehen.
Ausgeliehen, angeschaut,...und nachdem ich den Film wieder zurueckgebracht habe, das starke Gefuehl sich den flaschen Film
ausgeliehen zu haben!
Wieso, warum und weshalb in meinem Bericht....
DIE STORY:
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Alex Cross und seine Kollegen ermitteln undercover.
Sie sind sehr nahe daran einen gefaehrlichen Moerder zu fassen. Cross' Kollegin befindet sich im Auto des Moerders. Der Kriminelle ist sich natuerlich nicht bewusst, dass es sich um eine Polizistin handelt. Dann aber fliegt die Tarnung auf. Der Verbrecher bemerkt die im folgenden Polizisten und geraet in Panik. In dieser Panik geraet sein Auto ins Schleudern und stuerzt ab. Cross' Kollegin stuerzt mit dem Moerder in den Tod.
Daraufhion zieht sich Alex Cross, geplagt von schweren Selbstvorwuerfen vom Dienst zurueck. Er gibt sich ganz allein die Schuld am Tod seiner Kollegin....
Dann aber wird Cross gezwungenermassen wieder in den Dienst zurueckgerufen.
Die Senatorentochter Megan Rose wird entfuehrt....von ihrem Lehrer. Obwohl die Privatschule, die sie besucht hat, von FBI Agenten bewacht wird und kein Schritt des Maedchens unbemerkt bleibt ist es ihrem Lehrer, Gary Soneji gelungen, das Maedchen unbemerkt aus dem strengst bewachtem Schulgelaende zu entfuehren.
Gary Soneji meldet sich nach gelungener Entfuehrung bei Alex Cross. Soneji will, das ER und nicht irgendwer anders die Ermittlungen leitet.
Cross beginnt also zu ermitteln. Zu Seite steht ihm die toughe, blutjunge FBI Agentin Jezzie Flanagan. Jezzie Flanagan war mit der Bewachung von Megan Rose beauftragt und die Entfuehrung macht ihr beruflich schwerst zu schaffen. Jezzie Flanagan ist eine Top Agentin, die sich stets hohe Ziele setzte und diese immer frueher erreichte, als sie sich selbst vorgenommen hatte.
Cross und Jezzie finden schnell einen Draht zueinander. Es entsteht ein vertraute Basis auf der die beiden ihre Ermittlungen fuehren koennen.
Man erstellt ein Taeterprofil von Gary Soneji.
Gary Soneji hatte es mit der Entfuehrung nicht auf Geld abgesehen. Ruhm und Ehre...das will er durch dieses Verbrechen erlangen. Er will ein Held sein, dessen Genialitaet der Polizei noch lange in Erinnerung bleiben soll. Cross erkennt, dass die Entfuehrung lange und bis ins kleinste Detail geplant war. Soneji ist ein Perfektionist. Ein Perfektionist, der Fehler sich niemals gestatten wuerde.
Waehrend Cross mit Hilfe von Jezzie ermittelt plant Soneji das naechste Verbrechen. Eine weitere Entfuehrung, die ihn zum Meister des Verbrechens und die Polizei zu absoluten Idioten in die Geschichte eingehen lassen soll.
Er will den Sohn eines russischen Politikers entfuehren, einen guten Schulkameraden von Megan Rose. Alex Cross kann diese Entfuehrung jedoch in letzter Sekunde vereiteln. Leider aber gelingt es Gary Soneji zu fluechten.
Aber auch auf Soneji wartet eine herbe Ueberaschung.
Als er zum Versteck des Maedchens zurueckkehren will, ist diese unauffindbar. Verschwunden!
Daraufhin geht bei der Polizei eine Loesegeldforderung ein. Cross soll 10 Millionen Dollar in Form von Diamanten ueberbringen. Soneji meldet sich immer wieder auf einem Telefon und hetzt Cross quer durch die Stadt. So gelingt es die Polizei abzuschutteln. Das Loesegled wird uebergeben....
Kurz nach der Uebergabe taucht Gary Soneji bei Cross in der Wohnung auf. Er behauptet kein Loesegeld gefordert zu haben, noch zu wissen wo sich das Maedchen befindet. Cross wird provoziert und erschiesst Gary Soneji. Durch Soneji ist die Hoffnung gestorben Megan Rose jemals wieder lebendig zu sehen. Oder vielleicht doch nicht? Wo ist das Maedchen?Lebt es? Fragen ueber Fragen...die Euch der Film beantworten kann.
Ich breche an dieser Stelle ab, da ich jenen von euch, die sich den Film ansehen moechten nicht die Vorfreude verderben moechte.
DIE AKTEURE:
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MORGAN FREEMAN...ein absolut exzellenter Schauspieler schluepft in die Rolle von Alex Cross. An seinen Koennen habe ich nicht in einer einzigen Sekunde des Films gezweifelt. Er spi9elt seine Rolle einfach hervorragend. Zaeh, aber doch mit einem menschlichem Kern, warmherzig, schlau und immer auf der Hut. Die Rolle haette man nicht besser besetzen oder verkoerpern koennen.
Die schoene blonde MONICA POTTER war mir vor diesem Film ein absolut unbekanntes Gesicht. Schauspielerisch habe ich von ihr noch nichts gesehen oder gehoert. Im Film spielt sie die Rolle der FBI Agentin Jezzie Flanagan. Auch diese Rolle ist ideal besetzt und hervorragend gespielt. Rein optisch wirkt Flanagan zerbrechlich, darunter verbirgt sich aber eine kluge, karriereorientierte, hartarbeitende und zudem schwer durchschaubare Person. Und genau diese Eigenschaften kann Monica Potter hervorragend darstellen. Mich hat diese Schauspielerin in ihrer Rolle als Jezzie Flanagan absolut ueberzeugt.
MIKA BOOREM, eine blutjunge Schauspielerin spielt die Rolle der Megan Rose.
Ich fand die von ihr verkoerperte Angst hervorragend. Sie ueberzeugt durch ihre Gefuehlsregungen, die sehr echt wirken vollkommen. Fuer ein so junges Maedchen eine wirklich reife schauspielerische Leistung.
MICHAEL WINCOTT ist optisch der ideale Psychopath. Ich habe mir vor geraumer Zeit bei einer Freundin die Psychologie studiert ein Buch ueber psychisch gestoerte Verbrecher angesehen. Jene Menschen mit dem harmlosestem Aeusseren, sind die schlimmsten. Auch Gary Soneji wuerde man rein optisch nie ein solches Verbrechen zutrauen. Er ist schmaechtig, blass und ausdruckslos. Aber darunter verbirgt sich ein krankes, sowie geniales Gehirn. Und genau das wurde von Michael Wincott in Sonejis Perfektion dargestellt. Ein schauspielerische Glanzleistung, die dieser Schauspieler geliefert hat. Exzellent!
REGIE fuehrte....
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LEE TAMAHORI...ein mensch, dem Mann den Kopf ausreissen sollte. Warum? Die Romanvorlage stammt von James Patterson. Dieses Buch ist wirklich genail uhnd in jeder Hinsicht lesenswert.
Dieser Mensch nimmt also eine perfekte Romanvorlage, gibt einigen Personen andere Namen, nimmt einen russischen Politkersohn, der im Buch amerikanischer Staatsbuerger war und ebenfalls entfuehrt und ermordet wurde. Dann schneidet er noch einige spannende Details heraus und nimmt dem Film die Spannung die das Buch vermitteln konnte.
Obwohl der Film, waere er nach der Romanvorlage gedreht worden, kaum laenger geworden. Auch waere die Umsetzung nicht sehr schwierig gewesen. Was sich dieser Mensch dabei gedacht hat? Ich weiss es nicht.
MEINE MEINUNG ZUM FILM:
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Im Allgemeinen war der Film nicht wirklich schlecht. Nur wer das Buch zum Film kennt wird herb enttaeuscht werden. Also entweder Buch erst nach dem Film lesen oder auf eine Enttaeuschung gefasst sein.
Manchmal hatte ich allerdings das Gefuehl, dass der Film an manchen Stellen unnoetig in die Laenge gezogen worden waere. Dadurch verliert er irgendwie an Spannung. Dafuer kommen andere Stellen wieder zu kurz, erscheinen zu oberflaechlich. Die Spannung ist zwar im groben vorhanden, aber man haette sich wohl mehr erwarten koennen.
An den Schauspielern kann man wirklich nichts aussetzen. Obwohl..Morgan Freeman ein grandioser Schauspieler ist und die Rolle des Cross auch wunderbar spielt haette er in diesem Film getrost auf die Ersatzbank geschoben werden koennen. In der Romanvorlage ist Alex Cross sehr gutaussehend, athletisch und auch wird im eine Affaere mit Jezzie Flanagan zugedacht, die in diesem Film mit Freeman in der Rolle nicht denkbar waere. Man haette hier auch bei Denzel Washington anfragen koennen. Der waere Alex Cross naemlich von den Beschreibungen im Roman sehr aehnlich gekommen.
Der Film dauert 104 Minuten. Spannung sit gegeben, wenn sich auch einige Stellen als abgeflachte, sich in die Laenge ziehende Minuten entpuppen.
SCHLUSSFAZIT:
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Druec ken wir es so aus: Mich hat der Film nicht umgehauen. Nach dem Buch war er nicht viel mehr als eine herbe Enttaeuschung. Wer das Buch noch nicht kennt und gerne einen Thriller anschaut, der kann es damit versuchen und moeglicherweise wird man den Film auch spannend finden. Wer das Buch kennt, soll sich besser ein anderers Buch von James Patterson kaufen...denn nach dem Buch ist der Film nicht mehr als mittelpraechtig.
ein Testbericht von MatthiasHuehr2002-05-05 15:06:45vom 05.05.2002Empfehlung: nein
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt. Dieses Zitat aus Forrest Gump bewahrheitet sich leider auch bei einer Sneak Preview. Appetitlich bekommt man in der Filmvorschau gute Filme präsentiert, die bald anlaufen werden. Darum greift man dann auch gerne mal zu. Und was habe ich erwischt? Jedenfalls war es keine Praline, die mir geschmeckt hat. Bei den ganzen Spinnweben darum, war es auch kein Wunder.
Im Netz der Spinne ist laut der Aussage seiner Produzenten ein Thriller. Und da ist schon das erste Problem. Man
sollte nämlich nicht alles glauben, was einem erzählt wird. Ein guter Thriller lebt von einer logischen durchdachten und spannenden Story, deren Details bis ins Letzte stimmen. Und was hat dieser Film davon? Logische Story? Nein, die Handlung ist sehr weit, meiner Meinung nach zu weit, an den Haaren herbeigezogen worden und die gedanklichen Sprünge zwischen einigen Szenen sind nicht wirklich nachzuvollziehen. Spannung? Spannung, was ist das? Wenn ich meine Popcorntüte nicht dabei gehabt hätte, in der ich ständig nach Nachschub gewühlt habe, wäre ich garantiert vor Langeweile eingeschlafen. Und was die Details betrifft, kann ich nur den Kopf schütteln. So viel Schwachsinn auf einem Haufen ist eine Beleidigung der Intelligenz der Zuschauer.
Der Handlungsstrang ist am Anfang des Filmes noch geradlinig ausgerichtet und fängt aber am Ende leider an, völlig ungeahnte Wendungen zu nehmen. Die Handlung dreht sich um die Entführung der Tochter eines Abgeordneten. Der Entführer wendet sich an einen Polizeipsychologen, der ihn jagen soll. Und ab dann fängt eine der schwachsinnigsten Storys an, die sich ein Drehbuchautor ausdenken konnte. Die Handlung dreht sich indirekt um den Fall Charles Lindbergh. Amerika braucht anscheinend seine Helden. Erst Pearl Habour und jetzt der Atlantikflieger Charles Lindbergh. Das ist wohl nötig, da es mit ihrem derzeitigen Präsidenten kein wirklich geeignetes Vorbild hat. Der Entführer will durch die Entführung berühmt werden, so wie der Entführer von Lindbergh´s Baby. Die Logik beim Finden der Spur ist sehr haarsträubend und nicht wirklich nachvollziehbar. Einfach lächerlich kann man dazu wohl eher sagen. Und als der Fall endlich gelöst scheint, ist es doch ganz anders, als es ausgesehen hat.
Der Titel ist an die Handlungsweise des Täters angelehnt. Langsam, aber sicher webt er wie eine Spinne sein Netz und wartet auf sein Opfer. Nich nur Spinnen sind langsam, sondern auch Schnecken. Sie weben zwar kein Netz, hinterlassen, aber eine Schleimspur. Und auf dieser läßt der Regisseur die Zuschauer ständig ausrutschen, da einige Details eine amerikanische Überlegenheit darstellen soll, wie das hochtechnisiete Klassenzimmer oder der russische Präsidentensohn, der eine amerikanischen Schule besuchen muß. Ich finde so eine krankhafte Überheblichkeit einfach nur peinlich.
Es sollen laut Cinema angeblich noch weitere vier Filme der Reihe verfilmt werden. Morgan Freeman will es aber von den Drehbüchern abhängig machen. Und was war mit diesem Drehbuch? Das war doch nun wirklich nicht gut! Es ist gerade das Sommerloch im Kino und dieser Film ist der beste Beweis der Existenz. Wer sich mal wieder so richtig langweilen möchte, der sollte ins Kino rennen und sich in leeren Sälen amüsieren. Allen Anderen sei gesagt, daß es ganz bestimmt bessere Möglichkeiten gibt, sein Geld sinnlos zu verschwenden.
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