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Robert de Niro & Samual L. Jackson als Gangster


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Jackie Brown
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Testberichte Jackie Brown

 (DVD) Thriller
4.0 von 5
Platz 131 in der Kategorie "Thriller".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
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Jackie Brown Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Tarantino
  • - erstklassige Besetzung - tolle Filmmusik - ruhiger Geschichtsfluss - raffinierte Story - etwas Tiefgang - etc.
  • Jackie Brown, der Kultfilm von Quentin Tarantino. Der Film brilliert am eher durch seine zahlreichen Charaktäre, deren Darsteller und Dialoge als durch die Story. Für jeden Fan ein Muß, nur zu empfehlen.
Nachteile/Kritik
  • - manchmal zu 'glatt'
  • Gar nichts.
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g0ldfish

Easy going Heist-Movie oder der Versuch, sein Leben zu ändern ohne sich zu verändern

ein Testbericht von 2010-01-15 14:45:47 vom 15.01.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: - erstklassige Besetzung - tolle Filmmusik - ruhiger Geschichtsfluss - raffinierte Story - etwas Tiefgang - etc....
Nachteile/Kritik: - manchmal zu 'glatt'
Quentin Tarantinos 1997 erschienener Film ‘Jackie Brown‘ sollte in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen. Es ist ein ruhiger und unsentimentaler Film, der neben dem eigentlich Coup die unorthodoxe Romanze zweier ins Alter gekommener Personen erzählt, die sich dafür entscheiden bzw. gezwungen sind, ihr Leben zu verändern ohne sich selbst verändern zu können.

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Die wichtigsten Daten zum Film

Originaltitel: Jackie Brown
Erscheinungsjahr: 1997
Spielfilmlänge: 148 Minuten
Regie: Quentin Tarantino
Buch: Elmore Leonard
Drehbuch: Quentin Tarantino

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Die Schauspieler

Pam Grier: Jacqueline „Jackie“ Brown
Samuel L. Jackson: Ordell Robbie
Robert Forster: Max Cherry
Bridget Fonda: Melanie Ralston
Michael Keaton: Ray Nicolette
Robert De Niro: Louis Gara
Michael Bowen: Mark Dargus
Chris Tucker: Beaumont Livingston
Lisa Gay Hamilton: Sheronda
Thomas Lister junior: Winston
Sid Haig: Richter
Denise Crosby: Staatliche Verteidigerin

********************************************** **************************************************

Die Handlung des Films

Jaqueline ‘Jackie‘ Brown ist eine 44 Jahre alte Stewardess für eine kleine mexikanische Airline, die für den Waffenschieber Ordell Robbie arbeitet, indem sie ihm bei Geldwäschegeschäften hilft. Sie ist bereits 44 Jahre alt und weiß, dass ihre besten Tage bereits vorbei sind.

Zu Beginn des Films wird Jackie mit 50.000 Dollar Schwarzgeld und ein Päckchen Drogen am Flughafen verhaftet. Da sie das Angebot zur Kooperation mit der Polizei in Person von Ray Nicolette und Mark Dargus ablehnt, kommt sie in Untersuchungshaft.

Der Geldwäscher Ordell engagiert den Kautionsagent Max Cherry, der Jackie aus dem Gefängnis frei kaufen soll. Doch das wahre Ziel des ‘bad guys‘ ist, Jackie, wenn sie wieder auf freien Fuß ist, um die Ecke zu bringen, damit sie nicht reden kann und er nicht auffliegt. Dies geschah bereits mit dem Handlanger von Ordell, Beaumont Livingston, den Max auf Anordnung von Ordell per Kaution aus der Untersuchungshaft holte und der daraufhin von Ordell erschossen wurde.

Max warnt somit Jackie Brown, die sich allerdings ihrer Lage sehr bewusst ist und die Absichten Ordells erahnt. Am Abend ihrer Entlassung sucht Ordell Jackie auf, um sie umzubringen, doch Jackie dreht den Spieß um und kann Ordell davon überzeugen, dass sie nicht ‘singen‘ und weiter für ihn arbeiten wird.
Insgeheim, so scheint es, hat sie selbst längst andere Pläne geschmiedet. Sie fühlt wohl, dass sie zwischen die Fronten geraten ist und arbeitet daran, der Polizei und dem Verbrecher aus dem Weg zu gehen und sucht nach der Möglichkeit, selbst ein besseres Leben zu führen als das einer Marionette oder einer Kronzeugin. Der Ausweg führt über Max, der ihre selbstbewusste, ruhige Art sehr sympathisch findet.

Showdown! Bei dem nun folgenden entscheidenden Coup sind drei Parteien im Spiel, die jeweils ein anderes Ziel verfolgen.
Die Polizisten Mark und Ray bereiten in einem Einkaufzentrum eine Falle vor, die zur Festnahme von Ordell führen soll. Ordell versucht, das Schwarzgeld vor der Festnahme mit Hilfe seiner Komplizen abzuzweigen. Jackie will mit Max Unterstützung beide Seiten täuschen, um das Geld, eine halbe Million Dollar, selbst einzustreichen.

Jackie übergibt im Einkaufzentrum nur 50.000 Dollar anstatt der vereinbarten $500.000, den Rest lässt sie in einer Umkleidekabine, damit Max sie holen kann. Sie informiert den Polizisten Ray, dass die Komplizen von Ordell geflüchtet seien.
Melanie, die mit Louis das Geld abgeholt hat, wird von Louis auf dem Parkplatz vor dem Einkaufzentrum erschossen, weil sie ihn genervt und beleidigt hat. Louis wird wiederrum von Ordell beseitigt als klar ist, dass viel zu wenig Geld übergeben worden ist.
Als Ordell Jackie und Max aufsucht, um das restliche Geld zu holen, wird dieser von dem Polizisten Ray erschossen.

Für die Polizei ist der Fall damit erledigt. Sie ahnt nicht, dass es um eine größere Summe als 50.000 Dollar ging und legt den Fall ad Acta. Der Film endet am Flughafen, denn Jackie fliegt nach Spanien, wo sie ihr restliches Leben verbringen möchte. Das Angebot an Max, mit ihr zu kommen, lehnt er allerdings ab.

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Meine Meinung

‘Jackie Brown‘ ist eine sehenswerter Filmklassiker im Heist-Genre. Mir gefällt, dass der Film ohne wilde Aktion-Szenen, allzu blutige Darstellungen oder einer völlig abgehobenen Geschichte auskommt. Durchaus humorvoll wird eine einfache, aber intelligent verschachtelte Geschichte erzählt, die – auch ohne kitschiges Happy-End – selbstbewusste Charaktere zeigt, die ihr Leben ändern können bzw. das Gute in sich entfalten und zueinander finden ohne zusammen zu sein.

Jackie ist gezwungen, ihr Leben zu verändern und gerät in eine Bredouille. Doch anstatt sich aufzugeben, versucht sie die Anderen, sie sie ausnutzen bzw. ausnutzen wollen, ins Leere laufen zu lassen und – Pathos hin oder her – es gelingt ihr. Sie schafft den Absprung, hat eine saubere Weste und kann sich ein neues Leben entwerfen.

Max ist bezaubert von der charmanten und intelligenten Frau, doch fühlt, dass er nicht in der Lage ist, mit ihr zu gehen. Er ist ein Ritter des Guten, aber kein Typ, der sich noch groß verändern kann.

Der Film ist wirklich sehenswert. Ruhig abgespulte interessante Geschichte, überzeugend gespielte Charaktere, tolle Filmmusik und sogar etwas Tiefgang.

************************************* ************************************************** *********

Mein Fazit

Ich frage mich, warum ich nicht die volle Punktzahl vergeben sollte. Der Film hätte es verdient. Doch ich muss sagen, dass es nur ein sehr guter Film ist, der aber nicht zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Sicher, Story, Schauspieler, Musik etc. sind hervorragend - der Film ist mir nach nunmehr 13 Jahren in sehr guter Erinnerung geblieben und steht in meiner DVD-Sammlung, aber irgendwie ist vielleicht auch alles zu glatt an ‘Jackie Brown‘.

Zwar ist keine reine schwarz-weiß-Trennung der Figuren gegeben, aber es ist trotzdem von Beginn an klar, wer gut und wer böse ist. Die Unterbrechung des easy going der Handlung wird eigentlich nur von den drei Morden am Ende unterbrochen. Dabei hat der Mord von Louis an Melanie etwas Irrationales, etwas, was man nicht gleich versteht. Genau diese Momente hätten dem Film gut getan. In Max Entscheidung nicht mit Jackie zu gehen, liegt eine kleine – rein schematische - Parallele dazu vor. Der Rest ist gut gestylt und aufeinander abgestimmt.

Es bleibt also dabei: sehenswerter, sehr guter Film, den ich weiter empfehlen kann, aber keine Höchstbewertung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 31.01.2010
Klasse Bericht. Du hast bei mir gelesen also lese ich auch ganz klar bei dir. Lg Bunny84
boby
boby, 27.05.2010
Sehr guter Testbericht, und sehr hilfreich.
Viele Grüße Robert
feliciano2009
feliciano2009, 19.01.2010
Jackie Brown ist die Tochter von Jackson Brown,dem Soul-Saenger.
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MACS_Movies

Wissenswertes über den Kultfilm und die DVD...

ein Testbericht von 2009-07-19 00:39:43 vom 19.07.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Jackie Brown, der Kultfilm von Quentin Tarantino. Der Film brilliert am eher durch seine zahlreichen Charaktäre, deren Darsteller und Dialoge als durch die Story. Für jeden Fan ein Muß, nur zu empfehlen....
Nachteile/Kritik: Gar nichts.
Jackie Brown, der Kultfilm von Quentin Tarantino.

Der Film brilliert am eher durch seine zahlreichen Charaktäre, deren Darsteller und Dialoge als durch die Story.

Die am Flughafen mit Schwarzgeld erwischte Jackie Brown wird von den Cops aufgefordert die Drahtzieher preiszugeben um sich selbst zu retten.
Dies ist ein großes Risiko für sie, den Ihr Auftraggeber Ordell Robbie, ist ein gewalttäiger Gangster und Waffenschieber, welcher sie in diesem Falle sofort umbringen würde.
Doch zum Glück kommt ihr ihr Kautionsvermittler Max Cherry zu hilfe, mit dessen Hilfe sie einen Plan aushekt die Gangster und die Polizei gegeneinander auszuspielen...


Originaltitel: Jackie Brown
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Länge: 148 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16



Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Elmore Leonard (Roman)
Produktion: Lawrence Bender
Musik: Joseph Julián González
Kamera: Guillermo Navarro
Schnitt: Sally Menke

Darsteller:
* Pam Grier: Jacqueline 'Jackie' Brown
* Samuel L. Jackson: Ordell Robbie
* Robert Forster: Max Cherry
* Bridget Fonda: Melanie Ralston
* Michael Keaton: Ray Nicolette
* Robert De Niro: Louis Gara
* Michael Bowen: Mark Dargus
* Chris Tucker: Beaumont Livingston
* Lisa Gay Hamilton: Sheronda
* Thomas Lister junior: Winston
* Sid Haig: Richter
* Denise Crosby: Staatliche Verteidigerin


Der Film wird oft als Caper-Movie, wegen der betont ruhigen Erzählweise bezeichnet.

Die Romanvorlage Rum Punch stammt von Elmore Leonard.

Der Film hat viele Verweise auf den Film "Foxy Brown" von 1974, wie zum Beispiel den ähnlichen Titel, die gleiche (nur um ein paar Jährchen ältere) Hauptdarstellerin, und auf das originale Filmplakat.

Pam Grier und Samuel L. Jackson wurden für diesen Film für den "Golden Globe" als bester Darsteller und Robert Forster für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.Samuel L. Jackson wurde mit einem Silbernen Bären als bester Darsteller auf der Berlinale 1998 geehrt.

Quentin Tarantino ist als Stimme auf Jackies Anrufbeantworter zu hören (sogenannter Cameo-Auftritt).

Es ist kurzzeitig deutlich ein Mikrophon im Bild zu sehen, als sich Max Cherry seine Waffe von Jackie Brown zurückholt. Es heisst diese Szene wurde extra im Film gelassen.

Fazit:
Kultfilm von Tarantino, für jeden Fan ein Muß. Hervorragende Charaktäre und deren Darsteller.
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Kommentare
Steve2512
Steve2512, 19.07.2009
Sehr hilfreich, toller Bericht !

Freue mich über Gegenlesungen :-


LG
Steve 2512
Qantas
Qantas, 19.07.2009
Leider bleibst Du sehr oberflächlich. Schade! Knappes Hilfreich.
meisterjaeger86
meisterjaeger86, 19.07.2009
Tarantino filme sind einfach nur genial
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Mathi15

Tarantino hat sich mal wieder selbst übertroffen! KULT

ein Testbericht von 2005-09-24 21:44:41 vom 24.09.2005
Empfehlung: ja
Erst mal kurz was zur Story: In diesem Film geht es wie unschwer zu vermuten ist, um Jackie Brown, eine selbstbewusste 44-jährige Frau, die sich trotz vieler missliger Lagen bisher scheinbar sauber durchs Leben gewunden hat.

Am Anfang und auch am Ende des Films hat sie Job bei einer mexikanischen Fluglinie. Auf dem Weg nach Haus wird sie von 2 Polizeibeamten angehalten und 50000 Dollar Schwarzgeld werden beschlagnahmt. Tja, wo die wohl herkommen?

Die beiden Officer versuchen die gute und bereits vorbestrafte Jackie als Köder zu benutzen um den Drahtzieher dingfest zu machen. Sie willigt ein.

Was darauf passiert ? Seht selbst!

Jedenfalls weiß die gute Jackie durch Dreistigkeit und Berechnung, wie sie besonders das männliche Geschlecht austrickst kann.

Der Streifen ist einfach nur genial und die enthaltenen Dia, und Polyloge sind voller Aussagekraft, spielen aber das jeweilige Gangster-Genre ideal wieder.

Insgesamt ist der Film Jackie Brown sage und schreibe 148 Minuten lang. Als Buch würde man sagen, ein echt krasser Wälzer. Als Film? Keine Ahnung. Auf jeden Fall langatmig. Man merkt, dass es ein Thriller ist beziehungsweise Gangsertstreifen ist, nicht nur am Ende.

Das Bonusmaterial umfasst insgesamt 42 Minuten. Ist also auch nicht gerade wenig. Dazu zählt unter anderem: Infos über die Crew und Darsteller
Statements der Stars zum Film, das Interview mit Robert de Niro und Quentin Tarantino, Regiefehler, Referenzen und Inside Jokes. 17 deutschsprachige Schrifttafeln, dazu deie knackigen Trailer zu Jackie Brown und Pulp Fiction. Nicht schlecht.

In diesem Film spielen geniale Darsteller wie Samuel L.Jackson (aus Pulp Fiction oder Strib Langsam 3 bekannt), Pam Grier (Mars Attacks, Ghosts of Mars), Robert DeNiro (Taxi Driver, The Fan, Heat), Bridget Fonda (Singles) oder Michael Keaton (Batman 1&2,Vier lieben Dich) mit.

Der Film hat FSK 16 und kostet auf DVD bei ebay circa 7 und im Laden 10 Euro. Schwankt aber auch individuell logischerweise.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
FrankundFrei
FrankundFrei, 01.07.2005
..., nicht quotTerentinoquot! Leider ist mir das Ganze auch etwas zu knapp, vor allem Inhalt und Meinung. SG, Frank
Towelie
Towelie, 15.06.2005
hab ich noch gar nicht gesehen, schande uumlber mich - LG
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Audiomanic

Tarantino Klappe die Erste

ein Testbericht von 2005-02-06 18:33:43 vom 06.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Tarantino...
Nachteile/Kritik: ---
Liebe Leserinnen und Leser,

endlich ist es soweit und es gibt „Mr. Trarantino. Klappe die 3“ auf die Augen ;o)))
Wer nun auch noch Teil 4 erwartet, darf sich bald auf den letzten, und wie gesagt 4 Teil meiner Tarantinoreihe, „Four Rooms“ freuen.

Als kleinen Hinweis möchte ich Euch auf die liebreizende dani__ *schleim* ;o) verweisen, die mir freundlicher Weise Teil 5 und 6 abgenommen hat, und so Kill Bill 1 und 2 hervorragend dar bietet. Also unbedingt mal bei dani__ reinschauen.


Vorabinfos:
-------------

Widescreen Edition:
Die Widescreenedition verschlüsselt den schwarzen Balken, um den Film im original Kinoformat sehen zu können. Auf Wunsch kann aber auch der Vollbildmodus unter „Einstellungen“ eingeblendet werden.
So haben wir hier 2 wählbare Filmformate.
-Vollbild (Voreinstellung)
-Letterbox 1,85:1 (auf Knopfdruck in den Einstellungen)

Sprachen, Ton und Untertitel:
Deutsch und Englisch in DD 5.1
Der Deutsche Untertitel kann in der Englischen Sprachfassung mal wieder nicht ausgeblendet werden. Das ist für jene besonders nervig, die sich den Film im OT ansehen wollen.

FSK: 16
Laufzeit: 146 Minuten
Regiocode: 2

Preis: Bei amazon.de bei 23,99 EUR. Erscheint mir unverschämt hoch und ich weis, dass der Film in einigen Geschäften schon als Restposten um die 8-10 EUR angeboten wird. Also immer mal in den Wühlboxen graben...

VORSICHT:
Hinten auf dem Cover steht, „Filmtip: Einfach genial - und besser als Pulp Fiction“
Dieser Kommentar stammt aber von der BILD ;o)


Die wichtigsten Darsteller:
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Sa muel L. Jackson: Spielt den großkotzigen Waffenhändler Ordell Robbie
Pam Gier: Spielt Jackie Brown
Robert de Niro: Spielt den grade entlassenen Kleinganoven Louis Gara
Bridget Fonda: Spielt Melanie, die kleine „dumme“ Freundin von Ordell
Michael Keaton: Spielt Agent Ray Nicolet
Robert Forster: Spielt Max Cherry, den Bewährungshelfer
Chris Tucker: Spielt Beaumont Livingston


Die Story:
------------

Jackie Brown ist Stewardess einer etwas herunter gekommenen mexicanischen Airline. Zudem noch aus den besten Jahren heraus und mit 44 Jahren nicht mehr ganz „taufrisch“. Verdient zu wenig um gut Leben zu können, zu viel um den Job an den Nagel zu hängen. Sie kann es sich auch gar nicht leisten, denn Jackie ist es durch ihre Schmugglereien sehr schwer, in einer angesehenen Airline Fuß zu fassen. Und das obwohl sie schon 19 Jahre im Geschäft ist. Sie hat sich also Ihre guten Jobs selbst verdorben, will aber etwas Geld dazu verdienen und landete so bei ihrem „alten Freund“ Ordell Robbie (Sam. L. Jackson).

Ordell ist einer dieser coolen und rüpelhaften Aufschneider, welche meinen, die größten Waffenhändler zu sein und mit Unmengen an erworbenem Fachwissen prahlen.
Ordell bietet Jackie an, illegal Bargeld in die USA ein zu führen, welches sich Ordell in Mexico beiseite gelegt hat.
Wer könnte besser Geld in die USA einschmuggeln als eine scheinbar seriöse Stewardess.

Aber das Jackie keine dieser seriösen Personen ist, weis auch Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) und heftet sich bald an Ihre Fersen. Er kennt Jackies Vergangenheit und weis, wieso sie bei dieser doch etwas schäbigen Airline arbeitet.
Die Verbindung zwischen Jackie und Ordell hat Ray schnell hergestellt, und setzt Jackie unter Druck, nachdem er sie auf dem Flughafen mit 50.000 Doller in der Tasche erwischt.

Sie kommt in Bedrängnis und soll Ordell an´s Messer liefern um strafmildernd davon zu kommen. Jackie jedoch schweigt und wandert sie erst einmal in U Haft. Doch wirkliches Interesse hat Ray an Ordell, weis aber, dass er nur über Jackie an ihn heran kommt.

Ordell kauft Jackie über den Kopfgeldjäger und Bewährungshelfer Max Cherry (Robert Forster) frei. Klar, ihm geht die Muffe und möchte Jackie aus dieser bedrängenden Lage herausholen.
Zudem will Ordell ja sein Geld haben, kann sich selbst aber in Mexico nicht blicken lassen.

...und da ist noch Louis Gara (Robert de Niro), der frisch aus dem Knast entlassene Kumpel Ordell´s, der reges Interesse an Ordells Freundin Melanie (Bridget Fonda) zu haben scheint. Der zurückhaltend und eher sympathisch wirkende Kleinganove, soll in Ordell´s Geschäfte eingeweiht werden. Aber auch Louis spielt nach seinen eigenen Regeln.

Es geht hier immerhin um Ordell´s halbe Million Dollar, die sich jeder irgendwie unter den Nagel reisen will.
Ganz vorn Ordell, Louis, Melanie, Ray und auch Max.....aber sie haben ALLE die Rechnung ohne Jackie gemacht.....




41 Minuten Bonusmaterial. Startmenü, Bild und Ton:
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Extras:
Bei Pulp Fiction hatten wir „Drück den Burger“.
Hier kann man vor Filmbeginn die „Schnapp die 100 Dollar“- Fuktion aktivieren und man sieht im Filmes, ab und zu einen grünen Punkt, der dann mit der Entertaste der FB„gedrückt“ werden kann. Dann erfährt man Einzelheiten zur gerade laufenden Szene. Lustig wie ich finde, und begeistert auch mich als Bonusmuffel immer wieder. Leider ist diese Funktion bei anderen Tarantinofilmen, außer eben Pulp Fiction, nicht vorhanden.

Beim Rest der Extras halte ich mich wie gewohnt kurz.
- Infos über die Crew und Darsteller
- Statements der Stars zum Film
- Interview mit Robert de Niro und Quentin Tarantino
- Goofs = Regiefehler (ich bin immer noch der Meinung, dass diese von Q. Tarantino bewusst eingebaut sind.)
- Referenzen und Inside Jokes. 17 deutschsprachige Schrifttafeln, die auf Bezüge zu anderen Filmen und Insider-Spielereien hinweisen, 5 Szenenbeispiele können abgerufen werden.
- Trailer zu Jackie Brown und Pulp Fiction
Die Extras sind außer dem Feature „Schapp die 100 Dollar und dem Interview mit Tarantino und de Niro nichts weltbewegendes. Für mich aber auch nicht so interessant.

Das Startmenü:
Schon von hier aus hat man Zugriff zu den Referenzen & Inside Jokes, den Goofs und Cast & Crew Infos.
Natürlich ist hier auch eine Kapitel Direktanwahl und der Filmstart möglich.

Bild und Tonqualität:
Hier kann man nicht meckern. Gutes, kontrastreiches und scharfes Bild.

Der Ton, über Sony STR-DB 790QS DD 6.1und Heco Vogue 5.1 Boxen-Set mit zusätzlichem Front und Rear Center von Canton, kann auch überzeugen.
Vortreffliche 5.1 Kanaltrennung, stellenweise sehr effektgeladenen Sound mit guter Dynamik und vielen feinen Umgebungsgeräuschen, die aber leider auf einfachen/billigen 5.1 Anlagen nicht richtig rüber kommen. Ich hab den Film bei mir zu Hause geschaut und später noch einmal bei einem Freund. Dort hat mich der Sound etwas enttäuscht! Weniger klar und eindeutig schlechtere Kanaltrennung des 5.1 DD Sounds. Der etwas matschig, dumpfe Ton kann durchaus von seinem billigen Boxenset herrühren und die unklare Kanaltrennung vom Verstärker der zu den Boxen dazu gehörte. Alles zusammen für unter 200,- EUR.
Noch fragen?
Dies ist eigentlich ein Indiz dafür, dass eine Angabe über den Ton immer recht pauschal ist. Man weis ja nie, auf welcher Anlage gehört wurde. Heute gibt’s ja leider den größten Mist zu kaufen. So etwas nennt sich dann Dolby Digital Homecinema für den Einsteiger....


Meinung & Fazit:
---------------------

Meine Meinung und Fazit fällt hier kaum anders aus als in den Berichten zu „Pulp Fiction“ und „Reservior Dogs“. Haben wir doch wieder die Machart Tarantinos zu sehen bekommen. Klar, das was einen Tarantinofilm ausmacht gefällt, oder eben nicht.
So ist es für mich kaum möglich, diesen Film nicht zu mögen.

Tarantino lag zum Film, der Roman "Jackie Brown / Rum Punch " von Elmore Leonard vor. Vielleicht ein Grund, dass dieser Film etwas weniger brutal und blutig ist, als wir es von „Pulp Fiction“, oder „Reservoir Dogs“ kennen.
Das nimmt dem Film aber keinerlei Tarantino Charme, denn als Regisseur hatte Tarantino
immer noch die Fäden in der Hand und baut seine kleinen Raffinessen ein.
Leider kenne ich den Roman von Elmore Leonard nicht. Gewöhnlich sind Filme ja oft ein wenig schlechter als das Buch.
Bei Tarantino kann ich mir das nicht vorstellen, weil er seine Filme ja immer etwas anders würzt als seine Kollegen, dabei aber diesmal, wie gesagt, ohne großes Blutvergießen und Gewalt auskommt. Naja, fast ohne Gewalt ;o)

Für Tarantino war dies das erste mal, der er ein Buch adaptiert. Und es ist ihm wahrlich exzellent gelungen. Das sage ich jetzt einfach mal so ohne das Buch zu kennen, denn der Film wurde oft angepriesen, und meine Recherchen haben ergeben, dass namhafte Autoren und Magazine wie Dirk Jasper (CyberKino), TV Movie, TV Hören und Sehen, Film-dienst, TV Spielfilm und Cinema diese Adaption in den höchsten Tönen loben.
Und mal ganz ehrlich, wer kennt schon Jackie Brown als Roman? Bekannter ist da schon der Film von Tarantino ;o) Warum wohl...?

Wir haben hier keinen Film, der in Episoden verfilmt ist. Ähnlich wie bei „Reservoir Dogs“ erzählt er eine Geschichte, die nicht ganz ohne Rückblenden, aber ohne „positiv verwirrendes“ auskommt. So geht es recht „strait“ und kurzweilig vorwärts und der Zuschauer wird kaum durcheinander gebracht.

Auf Spannung baut dieser Film auch nicht sonderlich auf, eher auf „cooles“ Schauspiel und Sprüche a la Sam. L. Jackson und eben gewohnt spritzige Dialoge, die hier wirklich wieder erstklassig sind.
Man kann den Film nicht einfach weg schalten, nur weil man kein Tarantinofan ist.
Gibt es ein anderes Wort für Spannung? Neugier vielleicht?
Man möchte das Ende erfahren, wird aber durch den Verlauf der Geschichte gefesselt, ohne dabei aber großartig Spannung aufzubauen.
Schwer zu erklären, ein Film mit eben dem typischen Tarantino Brandzeichen!

Ein etwas anderer Tarantino also, der mich aber dennoch sofort und voll begeistert hat. Eigentlich ist jeder Tarantino anders als der andere. Enthalten aber alle den schon erwähnten Tarantino-Charme und auch hier wieder eine tolle Besetzung der Schauspieler, die eine große schauspielerische Leistung darbieten.

Ganz vorn an ist mein „kleiner Liebling“ Sam. L. Jackson, der wieder mit absolut authentischem Schauspiel überzeugt. Skrupellose Gangster sind ihm wie auf den Leib geschnitten.
Aber auch Robert de Niro spielt seine „kleine“ Rolle ganz groß. Schüchtern, immer etwas zurückhaltend, aber keineswegs zu unterschätzen, spielt er Louis Gara. Clever und sehr überzeugend.

Im Film geht Bridget Fonda leider etwas unter. Spielt sie doch „nur“ die Freundin von Ordell. Verkörpert aber sehr gut die kleine dümmliche Blondine und bedient somit wieder ein allseits bekanntes Klischee.

Chris Tucker, spielt den Möchtegern Ganoven Beaumont Livingston, der zwar nur eine kleine Rolle bekam, ich auch ganz bewusst aus der Story raus gelassen habe, aber nicht ganz unentscheidend ist. Bekannt ist er aus den Filmen mit Jacky Chan, für mich aber als Schauspieler vollkommen unbedeutend. Die Rolle des Beaumont hätte eigentlich von fast jedem schwarzen mit etwas Schauspieltalent gespielt werden können.

C. Tucker spielt also nur kurz mit, warum verrate ich nicht.
Er tut dem Film absolut keinen Abbruch, sodass ich ihn uneingeschränkt empfehlen kann.
Filmfreunde, die mit Pulp Fiction, Reservoir Dogs oder Four Rooms so gar nichts anfangen können, sollte auch hier die Finger von dieser DVD lassen.

Wie immer, in diesem Sinne viel Spass und Vergnügen!

Jens
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Overknees
Overknees, 07.02.2005
... nenn ich mal wieder einen runden DVD-Bericht, nach dem ganzen duumlnnen Zeugs, was hier sonst meist nur geboten wird.

greetz

Marc A.
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1-4 von 4 Testberichten über Jackie Brown
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