Jar Of Flies - Alice in Chains
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Testberichte Jar Of Flies - Alice in Chains

5.0 von 5
Platz 374 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Jar Of Flies - Alice in Chains Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Klangqualität:  ausgezeichnet
Cover-Design:  gut
Vorteile
  • Ausgereift, melancholisch, tolle Melodien, Klasse statt Masse...
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Artatius

Whale & Wasp

ein Testbericht von 2002-07-21 19:23:29 vom 21.07.2002
Empfehlung: ja
Nach dem weltweiten Erfolg des zweiten Albums und Klassikers des Grunge-Genres „Dirt“ veröffentlichten Alice in Chains 1994 mit „Jar Of Flies“ eine für viele überraschend ruhige EP, die auch als Doppel-CD mit der 1992 nur in den USA veröffentlichten EP „Sap“ erhältlich ist. Ich besitze eben jene Doppel-CD und möchte somit zunächst, aufgrund der Chronologie, auf „Sap“ eingehen.

Die fünf Songs umfassende EP „Sap“ zeigt Alice in Chains von ihrer harmonischen und gefühlvollen Seite. Größtenteils rein akustisch gehalten verzichten die vier Musiker mit Ausnahme von dem Refrain von „Got Me Wrong“ auf kernige, harte Gitarrenriffs in den ersten vier Songs.

An Intensität verlieren die Songs trotz der ruhigen Darbietung nicht, und bestechen vor allem durch wunderbare Melodien, denen sich der oftmals so disharmonische und verstörende Gesang von Layne Staley diesmal erstaunlich harmonisch anpasst. Vollkommen unpassend und nicht einmal mit einem Titel versehen ist der chaotische fünfte Song dieser EP, welcher wohl eher eine Krach-Collage denn ein Musikstück ist.

„Jar Of Flies“ knüpft an die ruhigen Momente von „Sap“ nahtlos an. In gerade einmal sieben Tagen spielten Alice in Chains, die sich personell gegenüber „Sap“ in dem neuen Bassisten Mike Inez unterscheiden, der den auch auf „Dirt“ noch den Baß spielenden Mike Starr ersetzt, sieben ebenfalls meist ruhig gestaltete Songs ein. Und die ersten vier Songs „Rotten Apple“, „Nutshell“, I Stay Away“ und „No Excuses“ sind wohl mit das Beste, was Alice in Chains je eingespielt haben.

Hervorheben muß man vor allem das durch Streicher unterstützte „I Stay Away“, welches gerade während der Streicheinlagen eine Gänsehaut garantiert (ebenso bei „Whale & Whasp“) und durch die teilweise typisch disharmonische Tonfolge des Gesangs von Layne Staley noch am Ehesten an die früheren Werke von Alice in Chains erinnert.

Wiederum nur der letzte Song „Swing On This“ sticht eher unangenehm heraus, da er im Gegensatz zu den sechs vorherigen Songs einen zu verstörenden Charakter besitzt.

Fazit: Diese beiden EP´s zeigen Alice in Chains von ihrer pursten Seite. Kein Verstecken hinter satten Gitarrenriffs, sondern wunderschöne Gitarrenmusik. Und es ist wohl auch die mutigste CD der Band, die dem Grunge-Klassiker „Dirt“ ein Werk folgen ließen, mit dem in dieser Form sicher niemand gerechnet hat.
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Zatzeck0805

Ein Glas voll guter Musik!!!

ein Testbericht von 2010-07-26 10:22:07 vom 26.07.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Ausgereift, melancholisch, tolle Melodien, Klasse statt Masse......
Nachteile/Kritik: - - -
Alice in Chains - "Jar of lies":
_________________________

Ich war schon sehr verwundert, als diese überaus einflussreiche Grunge Band Alice In Chains auf einmal ein verdammt ruhiges Album veröffentlichte. Seinerzeit legte ich sie mir zunächst als Kassette zu (war ja nicht ganz so teuer).

"Jar Of Flies" bot zwar lediglich sieben Songs. Dieses Mini-Album ist aber ganz groß! Diese Songs sind allesamt ausgereift und haben alle Charakter.

"Rotten Appel" ist wünderschön, "Nutshell" ein angenehmes Lied mit melancholischem Touch, "No Excuses" geht sofort in´s Ohr und "Whale & Wasp", dass lediglich instrumental ist und auch mit Cellos eingespielt wurde. Dieses Album hat einen "Unplugged-Touch", ist unverwechselbar verletzlich und musikalisch ein Genuss.

Gerade diese spärliche Instrumentalisierung stellt einen besonders charmanten Charakter her. Es kommt dunkel daher, benötigt selten die ausufernde Instrumentalisierung mit E-Gitarre oder E-Bass...

Ganz weit weg ist man nun von den üblichen Releases, die schwer instrumentalisiert daherkamen (u.a. das Album DIRT ist zu benennen...).

"Don't Follow" ist voller Harmonie und mein absolutes Lieblingsstück der EP. Lediglich "I Stay Away" fällt etwas aus dem Rahmen, da die Melodie zwar absolut vorhanden ist, aber sich mit langgezogenen, fast schon wehleidigen (verzerrten) Gitarrenklängen herumschlagen müssen. Dennoch natürlich sehr gelungen! "Swing on this", sehr bassbetont, ist ein toller Abschluss dieses tollen kleinen Albums!


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Hier die 7 Songs des tollen Mini-Albums und eine ganz kurze Wiedergabe meiner Eindrücke:

1. Rotten Apple
- ein schwermütig, 7 minütiges Lied. Staley drückt dem Schwermut nochmals seinen unvergleichlichen Stempel auf durch seine bestechende Art zu singen... Lang gesungene Zeilen machen den Song unverwechselbar verletzlich und schwermütig. Der Refrain versicht teils durch mehr Offensive dieser Schwermut zu entweichen, ehe es wieder in die unterdrückte Wahrnehmung geht...)
Ein genialer Song!


2. Nutshell
- "Nutshell" ist eine der schönsten Balladen der 90er Jahre... Mit einer wahnsinnig gut eingespielten Gitarre... Sehr ruhig, schön relaxt zu Beginn und zum großen Teil innerhalb des Liedes, das ca. 4 1/2 Minuten andauert!


3. I Stay Away
- In ähnlich bestechender Weise kommt dieser Song namens "I stay away" daher, wobei jedoch der Refrain sehr dunkel gehalten ist durch die langgezogenen, verzerrten Gitarrenklänge... Irgendwie nimmt man hier durch die vorhandenen Klänge in Strophen und Refrains 2 Gefühlswelten wahr.
Sehr gut gemacht... Das Gitarrensolo kann sich absolut hören lassen sowie die wundervoll eingeflochtenen orchestralen Klänge... SUPER!

4. No Excuses
- Nach Entschuldigungen braucht die Band nicht zu suchen, denn wiederholt ist ein toller Song gelungen: "No excuses", diesen Song vernehme ich schon annähernd als Hymne. Der Track ist der beste aller Songs; kommt sehr schwungvoll daher; eine Bereicherung ist das "trocken" wirkende Schlagzeug-Spiel. Eine muntere Melodie und der klare Gesang von Staley und der bestens gestimmte Hintergrundgesang gesellen sich dazu... Spricht man von diesem Song, so könnte man auch von ausgereifter Rock-Musik sprechen!


5. Whale & Wasp
- Rein instrumental: zunächst haben verzerrte Gitarren die Überhand, der Song wirkt sehr schwermütig; nach ca. 45 Sekunden ein Lichtblick, wo orchestrale Bewegungen die dominantere Rolle spielen werden; dann ein sehr, sehr schön eingespieltes Gitarrenepos. Der Song wirkt sehr verletzlich.

6. Don't Follow
- widerum eine wundervolle Ballade der Band ALICE IN CHAINS!!!
Schwerpunkt liegt meines Erachtens auf dem KLASSE GESANG! Das muss man mal erfahren haben, wie stark der alte Staley gesungen hat und bei dem mehrstimmigen Gesang alle Bänne zu brechen scheinen...
Zu diesem Track passt die Mundharmonika wie die Faust auf´s Auge!!!

ÜBERWÄLTIGEND!!! Unfassbar, wie schnell diese 4 1/2 Minuten Spielzeit vergehen werden...


7. Swing on This
- der letzte Track kommt zuweilen etwas relaxter daher und das vor allem Dank der lässigen Spielweise der Drums. Im Refrain habe ich ich einen anderen Eindruck vernommen, hat dieser Song durch die Gitarrenparts wieder etwas schwermütiges im Gepäck... Faszinierend gemacht, der Song wirkt doch trotz dieser unterschiedlichen Eindrücke fliessend!

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Infos zum Mini-Album:

- Format = Audio CD (21. Januar 1994)
- Anzahl Disks/Tonträger: 1
- Label: Columbia
- EAN = 5099747485527
- Gesamt-Spieldauer des Mini-Albums = 30 Minuten und 51 Sekunden!
- Das Album wurde in gerade einmal einer Woche eingespielt
- Das 10-seitige Booklet enthält sämtliche Texte der Songs und ganz nette Fotos (von Fliegen und Gläsern halt:-)) sowie ein Bandfoto!

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Infos zur Band:

- Die Gründung der Band erfolgte im Jahr 1987!
- Sie waren Pioniere des Grunge-Rocks, tobten sich aber zudem im Alternative Rock aus...
- Ihre Website lautet http://www.aliceinchains.com



IHRE ALBEN:

1990: We Die Young (EP) (Juli)
1991: Facelift (21. August)
1992: Sap (EP) (21. März)
1992: Dirt (29. September)
1994: Jar of Flies (EP) (25. Januar)
1995: Alice in Chains (21. November)
2009: Black Gives Way to Blue (25. September)

Gründungsmitglieder:

- Gesang = Layne Staley (+ 5. April 2002)
- Gitarre = Jerry Cantrell
- Schlagzeug = Sean Kinney
- E-Bass = Mike Starr (1987-1993)




Aktuelle Besetzung:


- Gitarre = Jerry Cantrell
- Schlagzeug = Sean Kinney
- Gesang = William DuVall (seit 2006)
- E-Bass = Mike Inez (seit 1993)


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Für mich das beste Album der Band.

Im Vordergrund stehen hier tolle, ruhige Songs. Die Kassette besitze ich immer noch. Ich denke nicht, dass ich das Album verkaufen werde.

ZUDEM: Das war das erste Mini-Album, dass Platz 1 der US-Charts erklomm! Das Album war es mir absolut wert, nochmals eine Version auf CD zu kaufen... Layne Staley´s Vermächtnis ist das, denn das gleichbetitelte Album "ALICE IN CHAINS" war ja das letzte gemeinsame der Band. 2002 starb Staley an einem Drogenmix...

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Vielen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)!

Gruss,

®ene´
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PS: Dieser Bericht erschien bereits bei dooyoo...
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Klangqualität:Klangqualität von Jar Of Flies - Alice in Chains : 5,0 ausgezeichnet
Cover-Design:Cover-Design von Jar Of Flies - Alice in Chains : 4,0 gut
Dieser Tonträger ist:der beste des Künstlers
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Kommentare
mcmurzen
mcmurzen, 26.07.2010
Sehr detailiert, gut geschrieben. Viele Grüße. Vielleicht mal das Probieren wert.
struppitoeter
struppitoeter, 16.09.2010
leider hab ich keine bw mehr zur Verfügung, aber kalsse Testbericht
cleo1
cleo1, 26.07.2010
Schöner Bericht. Würde mich über Gegenlesungen freuen. LG cleo1
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