Jet Force Gemini Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
gut
Suchtfaktor:
extrem hoch
Wird langweilig:
nie
Geeignet für Spieler ab:
12 Jahre
Grafik:
ausgezeichnet
Sound:
ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:
Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?:
ja
Vorteile
Knallbunte und absolut fehlerfreie Grafik, riesige Figuren mit weichen Animationen, tolle Begleitmelodien und erstklassige Soundeffekte, extrem intelligente Gegner, jedoch wird es nie unfair, sehr umfangreich, hoher Spielspass auch im Mehrspielermodus, Fre
Wunderschöne Grafik, traumhafter Soundtrack, extrem abwechslungsreich, interessant, spannend, fesselnd, faszinierend
Nachteile/Kritik
Eigentlich nichts, höchstens vielleicht die etwas ungewohnte Steuerung, welche in extrem hektischen Spielsituationen von Nachteil sein kann .
Eigentlich gar nichts, eventuell die anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung und der nicht gerade niedrige Schwierigkeitsgrad
...ein wahrhaftiger Nintendo 64-Hammer??
ein Testbericht von denjuandemarco2002-09-11 02:07:10vom 11.09.2002Empfehlung: ja
Ein neues Action-Adventure der englischen Spielentwicklerfirma RARE?
Die haben doch eigentlich noch nie gepatzt, oder??
Das schaue ich mir mal genauer an und spiele es erst einmal zur Probe!
So ungefähr oder zumindest so ähnlich war meine erste Reaktion, als ich von JET FORCE GEMINI hörte!
Und ohne gleich zuviel verraten zu wollen, der spätere Kauf dieses Spiels hatte sich (mal wieder) gelohnt!!
Juno, Vela und Lupus heißen die drei Protagonisten dieses beeindruckenden Abenteuers...
Diese drei Helden sind Mitglied der Eliteeinheit "Jet Force Gemini", ganz, ganz weit entfernt in einer entfernten Galaxie...
Das Trio erhält auf einem Routineflug durch den Sektor einen Hilferuf des friedlichen Bärenvolkes Tribal: der Tyrann Mizar hat mit seiner Armee dieses Volk überfallen und versklavt, unsere Helden sind (natürlich) die einzige Hoffnung...
Das Abenteuer beginnt Ihr als Juno, der auf einem dicht bewaldeten Planeten landet.
Dort erlernt Ihr im Dschungel die ersten Manöver und macht Euch mit der sehr komplizierten aber letztlich effektiven Steuerung vertraut: ganz ehrlich, ich hhabe mir zu Beginn ganz schön "einen abgebrochen", das könnt Ihr mir glauben!!
Kurz darauf trefft Ihr auf Magnus, der Euch im weiteren Verlauf mit nützlichen Informationen versorgt.
Dann aber kann es losgehen, auf zur ersten von zehn (sehr umfangreichen) Welten!
Euer Ziel ist der Palast des eingangs schon erwähnten Mizars, das Niedermetzeln seiner Untergebenen ist Eure primäre Aufgabe.
Zu diesem Zweck stehen Euch etliche Waffen - ein großes Plus bei Jet Force Gemini! - wie beispielsweise Granaten, Raketenwerfer, Scharfschützengewehre u.v.a. zur Verfügung, einem "lustigen Drauflosballern" steht nun nichts mehr im Wege!
Bemerkenswert ist aber bei dem ganzen Geballer, daß die Gegner sich äußerst intelligent verhalten - je nachdem, was Ihr für eine Art von Waffe in Euren Händen haltet, reagieren diese tatsächlich dementsprechend!
Nur mit einer entsprechenden (und immer anderen!) Taktik lassen sich die jeweils unterschiedlichen Arten der Gegner besiegen, aber wie genau müßt Ihr schon selber rausfinden,(GRINS!)...
Habt Ihr Euch mit Juno bis zum nächsten Held, nämlich Vela, durchgeschlagen, könnt Ihr mit dieser jungen Dame die Welt weiter erforschen...
Mit Ihr könnt Ihr dann den Dritten im Bunde, den hund Lupus, befreien und mit diesem Jagd auf Weltrauminsekten machen...
Gut ist hier bei JET FORCE GEMINI der Multiplayer-Modus! Hier können bis zu vier menschliche Mitspieler in drei verschiedenen Kampfmodi gegeneinander antreten, zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Co-Op Modus freizuschalten, was bedeutet, daß Ihr das gesamte Abenteuer (noch einmal) zu zweit durchspielen könnt, ist das etwa nichts!?
Die Grafik dieses Actionadventures ist sehr gut, die Musik und die Soundeffekte aber zudem mindestens ebenbürtig!
Der Spielumfang ist enorm, der Multispielerspaß groß und auch die Langzeitmotivation ist nicht zu verachten!
Wo finde ich denn nur etwas zu meckern?
Ach ja, die Steuerung ist für meinen Geschmack zu kompliziert gestaltet, das war nicht nötig!
Trotzdem ist JET FORCE GEMINI auch oder besser gerade zu mehreren ein absolutes Adventure-Highlight, kauft es Euch unbedingt, wenn Ihr dem Genre auch nur ein bißchen abgewinnen könnt!!
Vorteile:
Tolle Grafik und klasse Sound, riesiger Spielumfang und ein Mega-Mehrspielermodus, hohe Langzeitmotivation
Nachteile:
Etwas unnötig verkomplizierte Steuerung
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Erstklassig und anspruchsvoll
ein Testbericht von elisa22005-03-03 13:40:33vom 03.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Knallbunte und absolut fehlerfreie Grafik, riesige Figuren mit weichen Animationen, tolle Begleitmelodien und erstklassige Soundeffekte, extrem intelligente Gegner, jedoch wird es nie unfair, sehr umfangreich, hoher Spielspass auch im Mehrspielermodus, Fre...Nachteile/Kritik: Eigentlich nichts, höchstens vielleicht die etwas ungewohnte Steuerung, welche in extrem hektischen Spielsituationen von Nachteil sein kann .
Meiner Ansicht nach gehört Jet Force Gemini zu den besten Nintendo-64-Spielen überhaupt und von daher war es für mich überhaupt gar keinen Frage, dass ich Euch über dieses Actionadventure unbedingt erzählen muss, denn selbst heute werden sich höchstwahrscheinlich sehr viele von Euch durch dieses Videospiel immer noch großartig unterhalten fühlen, dass es bereits 1999 bei uns auf den Markt kam, darf somit eigentlich nicht als Nachteil gelten, ich finde jedenfalls, dass dieses von der berühmten Firma Rare entwickelte Abenteuerspiel nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat.
Worum geht es denn nun in Jet Force Gemini?
Im Mittelpunkt dieses Abenteuers stehen drei Hauptfiguren, sie heißen Juno, Vela und Lupus. Alle drei Charaktere sind Mitglieder einer Eliteeinheit, die sich Jet Force Gemini nennt, womit sich auch sogleich der Titel dieses Spiels erklärt. Am Anfang der Geschichte befinden sie sich weit draußen im Universum und zunächst scheint auch alles in bester Ordnung zu sein, das Raumschiff, in dem sich die Heldengruppe befindet, dreht fast schon gemütlich seine Runden, bis auf einmal urplötzlich ein Alarmsignal ertönt. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen Hilferuf des Bärenvolkes Tribal handelt und da sich das Raumschiff der Helden gerade in der Nähe befindet, ist es klar, dass die Drei schnell helfen wollen. Wie sich kurz darauf rausstellt, hat trägt ein Bösewicht namens Mizar die Verantwortung, er hat mit seinen starken Truppen das friedliche Volk der Bären überfallen und sie anschließend in die Sklaverei getrieben. Logisch, dass das Heldentrio sich schleunigst auf den Weg macht und kurz darauf dann auch tatsächlich im Krisengebiet eintrifft.
Als wir landen, wird uns bewusst, dass es sich um einen wunderschönen Planeten handelt, dichte Wälder umgeben uns, wir befinden uns anscheinend im tiefsten Dschungel. Nachdem wir uns als Juno zunächst ganz vorsichtig mit der Steuerung vertraut gemacht haben, erkunden wir nun etwas mutiger die Umgebung. Gleich fiel mir auf, dass die Steuerung zwar etwas ungewöhnlich war und ich mich an diese erst einmal gewöhnen musste, da ich dies in der Art von anderen Spielen zuvor nicht gekannt hatte, doch mit zunehmender Spieldauer merkte ich wie klug diese eigentlich angelegt war, jede Taste auf dem Joypad hat eine wichtige Funktion, wobei Ihr zwischen dem Schwenken der Kamera, dem Anvisieren der Feinde, dem Abfeuern Eurer Waffen und den Bewegungsmöglichkeiten der Figur unterscheiden müsst. Zugegebenermaßen hatte ich da am Anfang etwas Schwierigkeiten, später empfand ich das ganze aber als sehr angenehm und äußerst zweckmäßig.
Schon nach sehr kurzer Zeit treffen wir auf Magnus, der uns von da an seine Unterstützung anbietet und uns regelmäßig mit wertvollen Informationen und nützlichen Tipps versorgt. Wenn Ihr im Laufe der Geschichte nur oft genug mit ihm redet,. Lässt sich sogar zusätzlich so manches Geheimnis lüften beziehungsweise leichter lösen. Hilfe könnt Ihr auch wirklich gut gebrauchen, denn die einzelnen Levelabschnitte sind riesengroß und die Gegner oft alles Andere als leicht zu besiegen. Da Ihr nicht unbegrenzt an Lebensenergie verfügt, solltet Ihr generell mit Eurem Reservevorrat sehr vorsichtig umgehen, nicht zu verschwenderisch sein und Euch nicht unnötig in kraftraubende Kämpfe stürzen, sondern vielmehr besonnen zu
Werke gehen, Euch langsam heranpirschen, um dann zuzuschlagen, sofern die entsprechende Spielsituation dies erlaubt.
Jedes Spielgebiet ist dabei in mehrere Abschnitte unterteilt, hauptsächlich seid Ihr damit beschäftigt, die Gegner aus dem Weg zu räumen, Ihr seid mehr oder weniger gezwungen alle Feinde zu eliminieren, erst dann gilt der Level als abgeschlossen. Die einzelnen Teilabschnitte sind nicht jederzeit von Euch begehbar, sehr oft versperren Euch verschlossene Türen den Zugang zu weiteren Zonen. Dies bedeutet, dass Ihr entweder noch nicht fertig mit dem jeweiligen Gebiet seid oder spezielle Gegenstände übersehen habt, die teilweise sehr gut versteckt sind. Manchmal ist es auch nötig, den heißbegehrten Gegenstand im Tausch mit anderen Dingen zu bekommen, auch das ist möglich, was für angenehme Abwechslung sorgt.
Der Actionanteil ist hier in Jet Force Gemini doch ziemlich hoch, trotzdem konnte ich mich ganz gut mit der Handlung und auch mit den Hauptfiguren identifizieren, so etwas ist mir persönlich bei einem Spiel immer sehr wichtig. Die außerirdischen Feinde machten mir jedenfalls das Leben ziemlich schwer, da war es auch bitter nötig, dass ich auf ein sehr umfangreiches Waffenarsenal zurückgreifen konnte. Ob Pistole, Laserkanone, Gewehr, Granaten oder Raketenwerfer, die Auswahl der im Laufe des Abenteuers zur Verfügung stehenden Waffen ist nicht gerade gering, was sicherlich ein Vorteil in diesem Spiel ist, denn dadurch wird es ganz sicher nicht so schnell langweilig, zumal sich die Computergegner wirklich sehr intelligent verhalten und nicht so einfach aus dem Weg zu räumen sind. Das Besondere an den Feinden ist nämlich, dass sie je nach Art der Waffe, die Ihr mit Euch führt, sich unterschiedlich verhalten, je nach Situation überfallartig angreifen oder erst einmal in Deckung gehen, um dann später zuzuschlagen. Sehen sie zudem aus weiter Entfernung, dass Ihr zum Raketenwerfer greift, laufen sie schnell davon und verschanzen sich, was einerseits sehr ärgerlich für mich war und andererseits ich diese kluge Vorgehensweise trotzdem bewundern musste. Genau das hatte ich in dieser Perfektion vorher bei einem Videospiel noch nicht erlebt, dies konnte mich wirklich begeistern und ich weiß, dass ich mit dieser Ansicht ganz sicher nicht alleine bin.
Nachdem Ihr Euch als Juno mehr oder weniger unbeschadet durch die ersten Abschnitte gekämpft habt, trefft Ihr auf Vela, mit ihr dringt Ihr nun weiter in der Geschichte vor, so dass Ihr eines Tages auch noch die Bekanntschaft mit dem Dritten im Bunde, nämlich dem Hund Lupus machen dürft. Jede der drei Charakter verfügt dabei über individuelle Stärken und Schwächen, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten gewesen, eine Dreiteilung hätte ja ansonsten auch ziemlich wenig Sinn gemacht. Schafft Ihr es schließlich, mit allen drei Figuren bis zum Palast des Fieslings Mizar vorzustoßen, verschwindet dieser nach einem kurzen Kampf, hat aber eine neue Teufelei ausgebrütet, nun bedroht er ausgerechnet die Erde mit dem Herabstürzen eines riesigen Kometen, das Abenteuer ist somit nach der ersten Begegnung unserer Helden mit dem Bösewicht Mizar noch lange nicht vorbei.
Ist das Soloabenteuer schon spannend, vielfältig und umfangreich genug, so setzt der Mehrspielermodus da fast noch einen drauf. Denn in Jet Force Gemini können tatsächlich bis zu vier Mitspieler gleichzeitig gegeneinander antreten, was für einen wochenlangen ja wenn nicht sogar monatelangen Spielen motiviert und es auch nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass der ein oder andere von Euch selbst nach vielen Jahren dieses Spiel noch einmal herauskramt. Das könnte ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen. Das Sahnestück besteht nämlich zusätzlich darin, dass, solltet Ihr im Mehrspielermodus das Endziel erreichen, was in der Zusammensetzung eines Droiden besteht, Ihr damit den Kooperationsmodus freischaltet, was nichts Anderes bedeutet, als dass Ihr nun das eigentliche Soloabenteuer von Beginn an noch einmal komplett erleben dürft, mit allerdings dem riesengroßen Unterschied, dass Ihr zu zweit ohne einen geteilten Bildschirm den Gegnern auf den Pelz rückt und das ist, zumindest meiner Kenntnis nach, wirklich einmalig auf dem Nintendo 64.
Wie sieht Jet Force Gemini aus und wie klingt es?
Absolut großartig. Sowohl die Grafik als auch die Musik sind fantastisch, das ist wirklich keine Übertreibung. Die Grafik gehört zum Besten auf dem Nintendo 64 überhaupt, Gleiches gilt für de wahnsinnig guten Orchesterklänge und die sehr guten Soundeffekte, alles zusammen ergibt eine unglaublich tolle Spielatmosphäre, die Euch schon nach wenigen Minuten, spätestens nach der ersten Stunde, vollständig in ihren Bann gezogen haben sollte. Die Figuren sind riesengroß und sehr detailliert gezeichnet, die Animationen wirken sehr weich und immer sehr gelungen, Grafikfehler gibt es einfach nicht und die Farben sowohl von Freund und Feind als auch der Spielumgebung sind kräftig, alle Spielgebiete sind extrem bunt ohne aber kitschig zu wirken. Die schon erwähnten tollen Begleitmelodien mit den extrem guten Soundeffekten sorgen für eine klasse Atmosphäre, Jet Force Gemini sieht einfach unglaublich gut aus und klingt hervorragend.
Kann ich Euch dieses Videospiel auch heute noch empfehlen?
Unbedingt. Da gibt es für mich gar keine Diskussion, bei diesem Spiel stimmt praktisch alles. Selbst die für mich anfangs sehr ungewohnte Steuerung machte mir später keine Probleme mehr, nur ab und zu muss ich zugeben, dass in besonders hektischen Situationen, wo eine blitzschnelle Reaktion gefordert ist, ich öfters mehr Schaden erleiden musste als es bei einer gewöhnlichen Steuerung der Fall gewesen wäre. Dies ist aber auch wirklich der einzige Negativpunkt, der mir einfällt, alles Andere, nicht zuletzt die unglaublich hohe Intelligenz der Gegner, ist von der Qualität her schon am Rande der Perfektion. Da Jet Force Gemini zudem extrem umfangreich und Ihr später sogar zu zweit das Abenteuer noch einmal von vorne spielen könnt und der Mehrspielermodus überhaupt für großen Spielspaß sorgt, kann ich gar nicht anders als eine spitzenmäßige Wertung für dieses Videospiel abgeben. Jeder Besitzer beziehungsweise jede Besitzerin eines Nintendo 64 muss dieses Spiel einfach definitiv in seiner beziehungsweise in ihrer Sammlung haben.
...
ein Testbericht von Yasmeen2004-12-16 11:33:50vom 16.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderschöne Grafik, traumhafter Soundtrack, extrem abwechslungsreich, interessant, spannend, fesselnd, faszinierend...Nachteile/Kritik: Eigentlich gar nichts, eventuell die anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung und der nicht gerade niedrige Schwierigkeitsgrad
Jetzt habe ich mir ein Videospiel für das Nintendo 64 ausgesucht, was zweifellos zu den besten Spielen überhaupt für jene Spielkonsole Nintendos gehört. Ihr könnt Euch wirklich sicher sein, dass Ihr mit dem Kauf von „Jet Force Gemini“ überhaupt nichts falsch machen, es handelt sich nämlich hierbei tatsächlich um ein absolutes Top-Spiel, welches auch heute noch überaus interessant sein dürfte. Ich spielte es zum ersten Mal irgendwann im Jahr 2000, gekostet hatte es mich diesmal vergleichsweise viel, weil ich mir dieses Spiel schon wenige Wochen nach seinem Erscheinungstermin kaufte, es
waren damals etwas mehr als 100 DM, die ich für dieses Actionadventure ausgab, doch keine einzige Mark habe ich jemals bereut. Wer von Euch ein Nintendo 64 besitzt und nicht mehr allzu viel Geld ausgeben möchte (es kostet mittlerweile höchstens noch 20€), sollte dieses in vielerlei Hinsicht prachtvolle N64-Spiel unbedingt in seinen Besitz bringen, ansonsten würdet Ihr wirklich etwas verpassen.
Um genau zu sein, handelt es sich bei Jet Force Gemini um ein Actionadventure, welches aber auch sehr viele Elemente aus sogenannten „Shoot’em Ups“ beinhaltet, denn es wird vergleichsweise wenig gesprochen, aber umso mehr wild durch die Gegend geschossen. Jedenfalls lernen wir schon sehr schnell die drei Hauptcharaktere kennen, welche auf den Namen Juno, Vela und Lupus hören. Alle drei Helden gehören der Spezialeinheit „Jet Force Gemini“ an, daher auch der Titel dieses Spiels. Sie befinden sich zu Beginn des Abenteuers weit draußen irgendwo in den unendlichen Weiten einer fremden Galaxie, als sie urplötzlich auf einem ganz normalen Rundflug in ihrem Raumgleiter einen Hilferuf auffangen. Dieser stammt von dem Bärenvolk Tribal, die in der Regel ein sehr harmonisches Leben führen. Nun ist aber ordentlich Unruhe auf ihrem Planeten, denn der Oberfiesling Mizar ist mitsamt seiner Truppen in das Land des Bärenvolkes eingefallen und hat diese kurzerhand zu seinen Sklaven gemacht. Um diesem Terror möglichst schnell ein Ende bereiten zu können, machen sich unsere Heldentruppe schleunigst auf den Weg. Junos Eltern wurden von Raumpiraten getötet, er ist erfüllt von Rache und ließ sich im Laufe der Zeit zu einem Elitekämpfer ausbilden, als Spezialfähigkeit ist es ihm möglich, über Feuer zu laufen. Vela ist seine Zwillingsschwester und verfügt über einen ganz besonderen Ehrgeiz, sie möchte nämlich dem Militär beweisen, dass auch Frauen sehr gut in der Lage sind, dagegenzuhalten und den Männern in dieser Hinsicht in nichts nachstehen, ihre Spezialfähigkeit erlaubt es ihr, über lange Strecken zu tauchen. Schließlich gibt es da noch Lupus, er ist ein Hund und sozusagen das mehr oder weniger niedliche Maskottchen von Jet Force Gemini. Dabei handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Hund, ihm wurden besondere Eigenschaften quasi implantiert, seine Spezialfähigkeit liegt im Überwinden auch großer Abgründe.
Zunächst übernehmen wir aber erst einmal die Kontrolle des jugendlichen Helden Juno, der auf dem Waldplaneten, auf welchem das Bärenvolk beheimatet ist, landet und daraufhin unverzüglich auf Erkundungstour geht. Um uns erst einmal an das Ganze zu gewöhnen, streunen wir ausgiebig durch das dichtbewaldete Gebiet und machen erste Bekanntschaften mit uns feindlich gesinnten Wesen, lernen aber auf diese Art und Weise zügig die Vorteile und Handhabung unserer Waffen kennen. Schon jetzt kann ich Euch sagen, dass die Steuerung ziemlich komplex ist und ganz bestimmt einer längeren Eingewöhnungsphase auch bei Euch bedarf, habt Ihr aber erst einmal den Bogen aus und Euch an die vielfältigen Möglichkeiten gewöhnt, kommt ziemlich schnell große Spielfreude auf. Mit den unterschiedlichen Tastenbelegungen auf Eurem Joypad feuert Ihr die unterschiedlichsten Waffen ab, wechselt diese in Windeseile, springt zur Seite, schaut Euch ausgiebig in alle Himmelsrichtungen um, stürzt Euch in den Nahkampf oder visiert Eure Feinde erst einmal aus sicherer Entfernung an. Dabei kann ich Euch gleich sagen, dass Jet Force Gemini alles Andere als einfach ist, mit einem blinden Drauflosstürzen kommt Ihr nicht sehr weit und auch ansonsten ist ein kluges taktisches Vorgehen gefragt, außerdem müsst Ihr relativ sparsam im Umgang mit der Munition sein, denn ansonsten seid Ihr auf lange Sicht hin nahezu chancenlos. Zum Glück ist die Heldenfigur nur sehr selten auf sich allein gestellt, wisst Ihr in einem bestimmten Moment überhaupt nicht weiter, holt Ihr Euch schnell wertvolle Hinweise von Magnus, den wir schon ziemlich schnell am Anfang in den Wäldern kennenlernen. Wer allerdings nicht andauernd aufpasst, dem kann es relativ schnell passieren, dass Ihr irgendwann gar nicht mehr wisst, wo und wie es eigentlich weitergeht, mir erging es jedenfalls öfters einmal so, aber dies war dann wohl eher auf mein eigenes Verschulden zurückzuführen. Auf jeden Fall gibt es einige zusätzliche Geheimnisse zu entdecken, wer nur dem roten Faden in der Geschichte folgt, dem entgeht ganz sicher einiges.
Insgesamt existieren zehn sehr umfangreiche Welten, in diesen riesigen Spielabschnitten werdet Ihr regelmäßig mehrere Stunden verbringen, ich verbrachte an die 50 Stunden mit diesem Spiel, wobei ich in einigen Situationen auch auf „externe“ Hilfe angewiesen war, ansonsten hätte ich sicherlich weitere 10 bis 20 Stunden mit diesem N64-Spiel verbracht oder es womöglich gar nicht geschafft, es durchzuspielen. Jeder der weitläufigen Level besteht aus mehreren Abschnitten, die durch ganz spezielle Türen verbunden sind, ansonsten würdet Ihr auch total den Überblick verlieren und Euch öfter als Euch lieb ist verlaufen. Dies war ohnehin zumindest bei mir relativ oft der Fall, störte mich aber nicht so besonders, denn dafür fand ich den Spielverlauf an sich einfach sehr interessant und manchmal sogar extrem fesselnd. Die vorhin genannten Türen öffnen sich aber meistens nicht einfach so, denn regelmäßig müsst Ihr gut versteckte Schlüssel oder andere nützliche Gegenstände finden oder spezielle Grundvoraussetzungen erfüllen wie beispielsweise das Eliminieren sämtlicher sich in jenem Spielabschnitt befindenden Feinde. Manchmal müsst Ihr Euch sogar erst mit einem bestimmten Einwohner unterhalten, um überhaupt durch ein Tauschgeschäft in den Besitz des benötigten Gegenstandes zu kommen, darauf kam ich zu Beginn des Spiels überhaupt nicht. Nach etwa 4 bis 5 Stunden wurde ich aber vollends in den Bann von Jet Force Gemini gezogen, so oft es mir damals mein Privatleben zuließ, verbrachte ich die Zeit mit diesem Spiel vor dem Fernseher.
Das Hochinteressante bei diesem Spiel ist nicht nur der spannende und abwechslungsreiche Spielverlauf und auch nicht nur der phasenweise sehr knackige Schwierigkeitsgrad, sondern auch der faszinierende Mix aus Actionadventure und Ballerspiel. Denn es kommen sowohl Actionfans als auch Rätselfreunde hier voll auf ihre Kosten, außerdem hat die Spielatmosphäre die ganze Zeit über ihren Reiz. Die Waffenauswahl ist dabei gewaltig, es kommen unter anderem Pistole, Gewehr, Laser, Granaten und Raketenwerfer zum Einsatz, somit braucht sich Jet Force Gemini vor bekannten Actiontiteln sicherlich nicht verstecken. Was das Ganze aber vom Spielspaß noch weiter nach oben befördert, ist der exzellente Mehrspielermodus, den in diesem dürfen tatsächlich bis zu vier menschliche Mitspieler gleichzeitig auf Erkundungstour gehen bzw. im Racingmodus und Battlemodus gegeneinander antreten, was für eine wochen- und monatelange Unterhaltung sorgt und eventuell den ein oder anderen von Euch auch noch nach Jahren immer wieder zum Einschieben dieses Spielmoduls in den Schacht des Nintendo 64 verführt. Auch Fans von Rennspielen kommen hier also auf ihre Kosten, die Zielgruppe (Action, Racing, Shooter) dürfte demnach beträchtlich groß sein. Sowohl der Einzel- als auch Mehrspielermodus sind extrem gut gelungen, was allerdings auch an der grandiosen Präsentation gerade in technischer Hinsicht liegt, auf die ich jetzt noch abschließend zu sprechen kommen möchte.
Die Grafik, welches uns in Jet Force Gemini geboten wird, gehört zum Allerfeinsten, was das Nintendo 64 jemals zu bieten hatte. Die bunten Farben, großen Figuren, zahlreichen Spezialeffekte wie Licht und Feuer und sehr gelungenen Animationen verdienen sich ein dickes Sonderlob, Grafikfehler gibt es einfach nirgendwo. Die Spielatmosphäre ist einfach fantastisch, diese kann sich tatsächlich sogar noch mit heutigen Spielen der Nachfolgegeneration messen, das ist wirklich keine Untertreibung. Dabei sind nicht nur die Charaktere groß und detailreich gezeichnet, sondern ebenso die malerischen Hintergrundlandschaften in Szene gesetzt worden. Egal ob bei Tag oder Nacht, im dichten Dschungel, auf glühender Lava, in Höhlen und auf dem Mond, sämtliche Szenarien sehen einfach toll, ja im Grunde atemberaubend schön aus. Auch die Spezialeffekte wie Spiegelungen im Wasser, aufblitzende Laserstrahlen, gewaltige Explosionen und auflodernde Flammen sind nicht nur sehenswert, sondern werden Euch sicher ein ums andere Mal zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Und als ob das nicht schon genug wäre, kann da der Soundtrack auch noch locker mithalten, denn teilweise kann ich die wunderschönen Hintergrundmelodien und sehr guten Soundeffekte nur als traumhaft schön bezeichnen, welche durch das (damals brandaktuelle) Dolby-Surround sehr wirkungsvoll unterstützt werden und für eine wirklich berauschende Atmosphäre sorgen.
Eigentlich stimmt hier bei Jet Force Gemini für das Nintendo 64 alles. Die Grafik ist prachtvoll, der Soundtrack berauschend, die Intelligenz der Gegner beeindruckend gut und somit der Schwierigkeitsgrad ziemlich hoch (aber niemals unfair) , die Steuerung erweist sich nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase als komplex und äußerst klug konzipiert, der Spielumfang ist in der Tat gewaltig groß, der Mix aus Shooter, Actionadventure und sogar Rennspiel hervorragend gelungen, neben dem Einzelspielermodus überzeugt auch der Mehrspielermodus, was gibt es also Negatives zu berichten? Im Grunde gar nichts, nur Anfänger oder sonstige Einsteiger/innen in dieses Videospielgenre müssen sich warm anziehen, aber irgendwann müssen diese ja auch einmal ins kalte Wasser geworfen werden. Wir haben es hier mit einem derart faszinierenden N64-Spiel zu tun, dass der Spielspaß unweigerlich in fast schon schwindelerregende Höhen geht, die Bezeichnung von Jet Force Gemini als „Top-Spiel“ oder „echten Hit“ ist da nahezu schon eine Untertreibung. Wer sich von Euch dieses Spiel für das Nintendo 64 nicht kauft, ist wirklich selber schuld.
...
ein Testbericht von Sickness2002-02-21 00:07:42vom 21.02.2002Empfehlung: ja
wenn man dieses spiel einschaltet, flackert einem gleich das glänzende rare zeichen entgegen wodurch einem gleich vermittelt wird, das es sich um qualität handelt. rare stand schon immer für qualität und wird es auch immer. obwohl dieses spiel schon einige zeit auf dem buckel hat, ist es immer noch sehr gut. die mische aus der grafik, der geschichte, dem sarkasmus und dem witz geben dem spiel den pepp. nehmen wir als beispiel: als einer der 3 hauptfiguren stellt man sich einer riesigen arme ameisen. als witz kann man den ameisen
mit gezielten schüssen die köpfe von den schultern schießen und einsammeln um mit einer bestimmten anzahl der köpfe cheats freischalten zu können. als aufgabe gillt es auch, kleine, weiße und pelzige fiecher namens tribals zu retten. wenn sie den spieler sehen laufen sie mit weitgeöffneten augen auf den spieler zu um gerettet zu werden. wenn man lust hat kann man auch diesen kleinen pelzigen fiechern die rübe wegschießen, was immer ganz besonders lustig ist weil dann ihre süßen pelzköpfe dur die gegend rollen. die levels sind sehr abwechslungsreich und wie schon gesagt giebt es 3 hauptfiguren. zusätzlich stehen dem spieler eine genügend große anzahl von waffen zur verfügung um auf die jagt nach köpfen zu gehen. zudem gibt es auch sehr viele gehimsachen freizuspielen. alles in allem ist dieses spiel wirklich gelungen und ich rate jedem n64 besitzer der nicht im besitz dieses spiels ist, sich bei gelegenheit dieses spiel für die paar märker zu kaufen. das spiel dürfte nicht mehr alzu teuer sein.
...
schmiddi, 21.02.2002
Sorry, aber ich hab allen Grund abzubewerten. Fehlende Groszlig- Kleinschreibung macht den Bericht wirklich schlecht, die fehlende Gliederung ebenfalls. Ansonsten waumlre er naumlmlich nuumltzlich gewesen. lg Daniel