ein Testbericht von tholler2004-01-12 13:46:32vom 12.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Endlich richtigen Espresso/Cappuccino
...Nachteile/Kritik: Warum ist Plastik so teuer?
Hallo zusammen,
heute habe ich mich entschlossen, mal über unseren Kaffe-Brühwürfel zu schreiben.
Es handelt sich um einen Vollautomaten der Fa. Jura, nämlich die F50.
1. Wie es zu dem Kauf kam
Meine Frau und ich sind leidenschaftliche Kaffee- und andere Koffeintrinker.
Dazu zählen z.B. Espresso, Latte Macchiato, Mokka, Cappuchino, etc.
Um das alles so hin zu bekommen, haben wir angefangen uns die Hacken abzulaufen.
Da war dann Erfahrungsberichte lesen, Espresso testen, Preise vergleichen, etc. angesagt.
Natürlich habe ich auch hier geschaut, andere User angesprochen, aber nie eine Antwort erhalten.
Unseren Händler habe ich dann in Sankt Augustin (bei Bonn) gefunden. Das ist direkt um die Ecke, also haben wir uns dadurch auch die Versandkosten gespart. Und er war sogar noch günstiger als z.B. die Preiskrieger mit Oma als Häuptling (Media Markt; Saturn). Ein anderer Vorteil bei einem kleinen Händler ist auch der, dass man besser über den preis und die Zugaben verhandeln kann.
Aber warum jetzt überhaupt eine Jura F50 und keine Saeco? Ganz einfach: Der erste Espresso einer Saeco ist uns zu kalt. Dadurch, dass die Jura ein automatisches Reinigungsprogramm hat, kann man das aufgeheizte Wasser verwenden, um die Tassen vorzuwärmen. Und das ist besser, als den Tassenvorwärmer einer Saeco zu verwenden, denn warum sollte man dauernd die Tassen vorwärmen, wenn man nicht dauernd warme Tasse braucht.
2. Preis
Tja, Geld wollte die Firma Wiehlpütz dann auch noch haben. Anfangs lag sie im Preis genau dort, wo auch Omas Indianer lagen, nämlich bei 899,- EUR. Aber zum Glück hat man sich vorher im Internet schlau gemacht. Da gibt es doch tatsächlich Händler, die nur 720,- EUR für das selbe Gerät haben wollen, und das bei Preisbindung durch den Hersteller. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf hat man einem kleinen Händler gegenüber doch schon eine Argumentationsgrundlage, oder?
Geeinigt haben wir uns dann auf einen Preis von 820,- EUR. Hierin war auch schon der Auto-Cappuchinatore enthalten, und der kostet alleine schon 69,- EUR.
3. Ausstattung, Liegerumfang
Neben einem großen Würfel; der Maschine selber, wird noch eine ganze Reihe an Kleinteilen mitgeliefert. Dazu gehören eine Erstausstattung an Reinigungs- und Entkalkungstabletten, der Wasserbehälter (1,6 ltr.) und ein Kaffeelöffel aus Plastik.
Was wir uns noch zusätzlich geleistet haben, ist der Auto-Cappuchinatore. Was das ist, steht weiter unten.
4. Bedienelemente
Die Front des Gerätes ist, wie man auf der Abbildung sehen kann, sehr aufgeräumt und übersichtlich.
Da gibt es ein Drehrad (Rotary Switch), 5 Tasten und einen Drehschalter auf der rechten Seite.
4.1 Der Rotary Switch
Dies ist die Schaltzentrale des Gerätes. Hier werden je nach gewählter Funktion die Parameter eingestellt. Bezieht man z.B. Kaffee, stellt man die Wassermenge ein, bezieht man Dampf, stellt man die Dampfmenge ein. Ist man im Programmiermodus, so werden ebenfalls die Parameter eingestellt oder durch einen Druck auf den Knopf die Parameteränderung aufgerufen.
4.2 Tasten
Die Tastenreihe fängt mit dem Ein-/Ausschalter an. Danach kommt der Taster für die Pulvermenge für eine Tasse (Mild, Normal, Stark). Weiter geht es mit dem Schalter für den bezug von gleichzeitig 2 Tassen. Die letzten 2 Tasten sind für die Reinigung und das Zuschalten der Heizung für den Dampfbezug.
4.3 Drehrad rechts
Dies ist eigentlich kein Rad,
sondern ein Ventil. Wird es gedreht, so wird der Dampfaustritt geöffnet.
5. Einfüllöffnungen
Auf der linken Seite ist ein Wassertank angebracht, wenn man ihn zieht, meint man immer, man hätte eine moderne Handtasche in der Hand . Rechts befindet sich das Mahlwerk mit Verstellung und Bohnenbehälter. Der Behälter ist ausgelegt für ca. 150g Bohnen. Das ist zwar nicht viel, aber da auch Bohnen sehr schnell das Aroma verlieren, ist es ausreichend.
Und für alle diejenigen, die noch mit Pulver hantieren, gibt es eine Klappe für dieses schnell das Aroma verlierende Pulver. Jedoch wird die Klappe auch verwendet um die Reinigungstabletten einzufüllen.
6. Kaffeeauslauf
Ein riesen Vorteil dieser Maschine zu vielen anderen die wir uns angesehen haben ist, dass auch große Tassen und Gläser unter den in der höhe verstellbaren Auslauf passen (73 - 113mm).
7. Bedienung
Die Bedienung ist wirklich Kinderleicht, da die Maschine immer im Klartext anzeigt, was sie will. Die geschieht durch das rot leuchtende Display über den Funktionstasten. Sie meldet z.B. "Reinigung drücken" oder "Wasser füllen", etc. Wenn man sich in einem Reinigungs- oder entkalkungsprogramm befindet, so wird man durch dieses Display Schritt für Schritt durch die Reinigung/Entkalkung geführt.
8. Tips, Tricks, Rezepte
Nach längerem Suchen im Internet und viel ausprobieren, muß ich sagen, dass es so viele verschiedene Espressosorten zu so unterschiedlichen Preisen und Geschmacksarten gibt, das es unmöglich ist, alle hier aufzuführen.
Zur Zeit verwenden wir einen Espresso den ich über einen Kollegen beziehe. Problemlos kann er es sogar mit einem New York Espresso (ca. 28 EUR / kg) aufnehmen. Und das bei ca. 12 EUR / kg.
Was man nicht verwenden darf, sind alle Arten von karamelisierten Kaffeebohnen, denn die Überzüge verkleben das Mahlwerk! Also Finger weg.
Bei jeder neuen Kaffeesorte muß man erstmal mit dem Mahlgrad spielen um den "richtigen" Kaffeegeschmack zu bekommen. Dass der Kaffee richtig ist, erkennt man u.a. an der Crema die sich auf dem Kaffee bildet. Ist sie sehr dunkel, so ist der Mahlgrad zu fein, ist sie sehr hell, so ist der Mahlgrad zu grob. Richtig ist eine gleichmäßige hellbraune Crema ohne Helligkeitsunterschiede.
Creme, was ist das überhaupt? Ganz einfach, das ist Kaffeeöl, das mit Luft versetzt worden ist.
Jetzt werden viele Fragen, wie man z.B. eine richtigen Espresso macht, was ein Ristretto ist, etc.
Ristrette: ca. 9g Espresso auf 40 ml Wasser;
Espresso: ca. 9g Espresso auf 60 ml Wasser;
Cappuccino: ca. 9g Espresse auf 90 - 120ml Wasser, auffüllen mit Milch und Milchschaum (keine Sahne!)
Latte Macchiato: Man füllt ein Latte-Glas mit Milchschaum und lässt es kurz stehen. Danach lässt man LANGSAM! einen Espresso einlaufen. Er legt sich dann zwischen die Milch und den Milchschaum. Sieht toll aus und schmeckt auch so. Wer will kann auch 2 Espresso nehmen.
Natürlich kann man jeden Ristretto, Espresso, Cappuccino oder Latte auch noch mit einem Amaretto verfeinert, lecker!
9. Reinigung und Entkalkung
Die Reinigung ist dafür da, dass das Kaffeeöl aus allen Bereichen, die mit Kaffee in Berührung kommen, gewaschen wird. Die Maschine fordert einen alle 200 Bezüge dazu auf eine Reinigung durchzuführen.
Die Entkalkung wird ebenfalls im Display angezeigt. Der Zyklus ist aber abhängig vom eingestellten Wasserhärtegrad.
Die Chemikalien für Reinigung und Entkalkung sind bei Jura sehr teuer, aber man kann z.B. bei eBay kompatible Produkte ersteigern die auch im Gastronomiebereich eingesetzt werden.
10. Fazit
Es handelt sich hierbei um ein Luxusgut das man nicht unbedingt braucht, aber wenn man es hat, möchte man es auch nicht mehr missen.
Der Kaffeeverbrauch steigt zwar durch solch ein Gerät, aber der Kaffee, der hier zubereitet wird ist bekömmlicher und gesünder als jeder "normale" Filterkaffee, denn der Koffeinanteil ist weit geringer genau wie auch die Menge der Schadstoffe.
Über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten, aber ich muß gestehen, dass ich mittlerweile keinen "normalen" Kaffee mehr mag. Und auch bei Espresso/Cappuccino gibt es viele Geschäfte/Restaurants, die einen besseren Kaffee kochen, aber keinen Espresso/Cappuccino (zu viel Wasser, zu wenig Pulver, sch... Kaffee).
11. Wichtige technische Daten (lt. jura-kaffee.de)
Integrierte Vorbrüheinheit zum befeuchten des Kaffees
2-Tassenauslauf
Pumpdruck 15 bar
Brühkammer für 5 - 16g Pulver
7sprachiges Display
Tassen- und Rotary Switchbeleuchtung
Kegelmehlwerk
unterschiedliche Brühtemperaturen
automatisches AUsschalten und einschalten über Timer
Bezugzähler
Wassertank 1,9 ltr
Bohnenbehälter 200g
Leistung 1450 Watt
Gewicht 9,1 kg
Maße (b*h*t) 28 * 34,5 * 43,5 cm
Kabellänge 1,1 mtr.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Super Kaffeevollautomat
ein Testbericht von Glitzermaus2010-05-20 23:09:07vom 20.05.2010Empfehlung: nein
Ich besitze die Jura F50 jetzt seit kanpp vier Jahren. Bisher hatte ich noch keinerlei Mängel oder Probleme mit dieser Maschine. Das Display zeigt alles an was die Maschine gerade braucht, ob reinigen, entkalken oder Wasser füllen.
Sie verfügt auch über viele Einstellungen wie zb. wann die Maschine abschalten soll oder welche Stärke der Kaffee haben soll. Welche Temperatur er haben soll. Sie bietet wirklich sehr viele Möglichkeiten.
Was ich auch echt toll finde das man nachvollziehen kann wieviele Tassenbezüge man schon hatte.
Die Anleitung ist sehr einfach zu verstehen und übersichtlich. Was ich auch sehr toll finde das man zwei Tassen gleichzeitig rauslassen kann, falls mal etwas mehr Besuch da ist.
Die Kartuschen wo Jura anbietet benutze ich nicht mehr, weil man mir gesagt hat das es eigentlich nicht nötig sei solche zu verwenden. Die Maschine verfügt auch über einen Dampfdüse zum Milchaufschäumen, den habe ich selber aber bisher noch nie verwendet.
Und sie besitzt noch einen Heisswasserdüse. Das finde ich sehr toll, da man dann nicht noch extra den Wasserkocher braucht, falls jemand doch mal einen Tee haben möchte.
Beim entkalken nehme ich handeslüblichen Entkakler den man auch für einen Wasserkocher nehmen kann und für die Reinigung gibt es von Dr. Beckmann für Kaffeevollautomaten Reinigungstabletten, die kann man auch wunderbar verwerden. Das Desinge ist sehr schlecht und einfach aber gibt trotzdem etwas her.
Ein Kundendienst ist erst erforderlich nach ca. 2.500 Tassen.
Die Aufangschale wo das Wasser hineingeht und der gemahlene Kaffe ist alles Spülmaschienen beständig, so kann man zwischendurch mal alles gründlich reinigen.
Auch wenn man selten Kaffee trinkt. Selbst durch die etwas billigeren Kaffeebohnen schmeckt der Kaffee einfach prima.
Durch diese Maschine bin ich auch zum Kaffee trinke geworden.
Und man braucht nicht noch zusätzlich Kaffeefilter kaufen, wie bei einer ganz normalen Kaffeemaschine.
Ich kann diesen Kaffeevollautomaten voll und ganz empfehlen.
ein Testbericht von TurboFranky2008-09-18 10:25:47vom 18.09.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Unkompliziert, sehr zuverlässig, einfach zu bedienen...Nachteile/Kritik: Filterkatuschen (gegen Kalk) sind relativ teuer
--- Lust auf ein "Käffchen? ---
Ich trinke gerne Kaffee - das ist schon lange so. Nach dem Aufstehen führt deshalb am Morgen mein erster Weg zur Kaffeemaschine. Auf die Zubereitungsart habe ich lange Zeit keinerlei Wert gelegt. Meist war dies in den letzten Jahren "Filterkaffee" - aus ganz normalen Kaffeemaschinen (vom 15 Euro Schnäppchen bis hin zur 100 Euro teuren Designer-Metall-Teil) oder aus den Glaszylindern mit dem absenkbaren Sieb. Über den Morgen verteilt trinke ich meist drei bis vier Tassen. Aber erst durch die Espresso-Lust meiner Freundin stellte sich die
Frage nach dem richtigen Werkzeug. Irgendwann stand der Entschluss: Wir gönnen uns jetzt mal eine "vernünftige" Kaffeemaschine.
Ganz im Ernst: Das war eine der BESTEN ENTSCHEIDUNGEN, die wir in punkto Gerätekauf bisher getroffen haben.
Dass es eine Jura werden würde, wussten wir damals nicht. Die Entscheidung fiel während eines Beratungsgespräches in einem Wiesbadener Fachhandel. Der Händler fragte uns nach den gewünschten Funktionen und empfahl dann die Jura-Familie. Nachdem also klar war, dass wir keine blinkenden Lämpchen, sprechenden Hilfedisplays oder farbigen Anzeigebildschirmen brauchen würden, bot uns der Verkäufer, die "abgespeckte, kleine" Jura Impressa F50 für 800 Euro an. Wir haben zugegriffen - und sollten diese Entscheidung nicht bereuen.
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WAS KANN DIE MASCHINE?
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Natürlich Kaffee machen - auf Knopfdruck, und zwar perfekt. Vom Espresso bis hin zum Milchkaffee schafft diese Maschine alles zuverlässig. Im wesentlichen sind es zwei Funktionen: Kaffeemengen von 30 bis 240 Milliliter frisch brühen und außerdem Milch unkompliziert aufschäumen. Statt Milch liefert die Jura auch heißes (Tee-)wasser. Dieses lässt sich mit einem handelsüblichen Wasserkocher natürlich unaufwändiger herstellen.
Erster Eindruck: Die Maschine sieht sehr edel aus. In ihrem dunkelgrau/braun/anthrazit Farbton wirkt sie teitlos schön. Die Bedienelemente sind alufarbenem Plastik bzw schwarz gehalten. Die Displayfarbe leuchtet in rot.
Die Maschine verfügt über zwei seitliche Tanks. Auf der linken Seite befindet sich der Wassertank, der sich mit einem Handgriff leicht abnehmen und mit Wasser befüllen lässt. Ich habe mal in einer Illustrierten gelesen, dass man das Wasser am besten täglich austauschen soll, um die Bildung von Keimen zu verhindern. Auf der rechten Seite befindet sich der Vorratsbehälter für die Kaffeeebohnen, der auf dem Mahlwerk sitzt. Hier können grundliegende Einstellungen wie die Feinheit des gewünschten Kaffeepulvers manuel eingestellt werden.
Auf der Vorderseite befinden sich die Bedienelemente. Zur Linken findet sich ein großer Drehregler, mit dem man durch die Software-Menüs blättert und per leichtem Druck die Einstellungen bestätigen kann. Auf der rechten Seite gibt es ebenfalls einen Regler, mit dem sich die Einstellung des gewünschten Milchschaumes auf dem Aufschäumer regulieren lässt. Dazwischen sitzen mehrere kleine Tast-Schalter, mit denen sich auswählen lässt, ob man eine Tasse oder gleichzeitig zwei Tassen befüllen möchte. Weitere Tasten schalten die Spülfunktion und die Schaumfunktion ein.
Ebenfalls auf der Vorderseite sitzt die höhenverstellbare (geht ganz leicht!) Kafeedüse. Dahinter verbergen sich die Auffangbehälter für das benutzte Kaffeepulver und daneben getropfte Flüssigkeiten.
Alle "feuchten" Teile lassen sich leicht herausnehmen und unter fließendem Wasser säubern.
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Funktionen
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TIMER - Sehr praktisch finde ich die Timerfunktion. Ähnlich wie ein Radiowecker schaltet sich die Maschine dann zu einer festgelegten Zeit ein (und natürlich auch wieder aus). Allerdings ist man selbst dann immer noch "einen Klick" von der Kaffeetasse entfernt. Zunächst muss noch der Zubereitungskreislauf per Tatstendruck gereinigt werden.
KAFFEEMENGE - Die Menge des benötigten Kaffees lässt sich sehr einfach über einen der beiden größeren Drehregler einstellen.
KAFFEESTÄRKE - Die Jura bietet drei verschiedene Kaffeestärken an. Schwach, Normal und Stark. Durch Mehrfaches Drücken auf die "Kaffee"-Taste wird die entsprechende Menge ausgewählt.
MILCHSCHAUM - Denkbar einfach schäumt die Jura Impressa Milch auf. Dazu wird einfach ein kleiner Plastikschlauch in die Milchtüte gesteckt, die Maschine saugt dann die Milch an und spuckt durch die Schaumdüse die weiße Pracht aus. Nach der Benutzung nicht das Reinigen (einfach in Spüliwasser legen) vergessen, sonst hat die Milch am nächsten Tag nach dem Aufschäumen einen ekligen Geschmack.
PULVERKAFFEE - Selbst wenn man sich einen solchen Kaffeeautomaten eigentlich kauft, um frisch gemahlenen Kaffeee zu genießen - ab und zu kann es vorkommen, dass man mal "normales" Kaffeepulver verwenden möchte, zum Beispiel für Gäste, die nur Schonkaffeee vertragen. Für diesen Zweck gibt es auf der Oberseite eine Klappe, durch die Pulverkaffee löffelweise in den Brühtrakt gegeben werden kann.
REINIGUNGSPROGRAMME - Eine Kaffeemaschine muss man regelmässig reinigen und entkalken. bei der Jura übernimmt das ein Reinigungsprogramm, das sich selbstständig im Display ankündigt. Dort wird der Benutzer präzise zu jedem Handgriff aufgefordert. Dazu gehört zum Beispiel auch die Zugabe der Entkalkungstabletten.
FAZIT:
Der Kaffee aus der Jura Impressa schmeckt hervorragend, finde ich. Die Bedienung ist sehr einfach. Nach zwei Jahren Nutzung kann ich bislang über kein ernsthaftes Problem berichten. Diesem Gerät spreche ich somit eine ganz dicke Empfehlung aus.
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ein Testbericht von 00flintstone2008-05-05 19:42:29vom 05.05.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Testsieger, Kaffeegenuss auf Knopfdruck, einfachste Bedienung, edles Design...Nachteile/Kritik: -
WIE ICH DARAUF AUFMERKSAM WURDE
Nun ja, als stolze Besitzer eines Kaffeevollautomaten Marke SAECO, hatten mein Mann und ich schon seit Jahren, der herkömmlichen Brühe, die durch die Filtertüten einer Ottonormal-Kaffemaschine läuft abgeschworen.
Nichts, aber auch wirklich nichts anderes als das Endprodukt eines Kaffeevollautomaten sollte je wieder unsere Gaumen verwöhnen.
Dann passierte es eines Tages: Die SAECO gab den Geist auf!!!!!!!!!
Was tun? Sofort zu Elektro Meyer (Der Elektrogerätehändler unseres Vertrauens) und einen Kaffeautomaten ordern!
Aber nicht IRGEND EINEN, nein und schon gar keine SAECO mehr.......
...............eine JURA sollte es sein und nur eine JURA................................
WARUM?
Nach ausgiebigen
durchgängig positiven Recherchen im Netz oder Zeitschriften wie STIWA, wo Jura Impressa F 50 als Testsieger gepriessen wurde, war es EINFACH KLAR!
Ausserdem hatte diese Maschine im Gegensatz zu meinem Vorgänger eine Vorrichtung um die Tassen anzuwärmen , einen tollen Display, der einem immer anzeigt was gerade fehlt (Wasser füllen, Bohnen füllen, Trester leeren,...) und ein vollautomatisches Reinigungssystem und das für einen Preis von rund 800 Eur.
Aussehen + Ausstattung
Sehr elegant und Edel in Schwarz und Silber gehalten mit einer sehr übersichtlichen Anordnung aller zu bedienenden Knöpfe und Rädchen. Direkt über dem JURA-Emplem der rot leuchtende Display.
KNÖPFE UND RÄDCHEN
mit dem Rad ganz links kann man die Wassermenge und Kaffeemenge ml-genau selbstwählen, indem man es einfach dreht.
mit dem Rädchen ganz rechts kann heisses Wasser entnommen werden (für Tee z.B)
zwischen den zwei "Rädchen" gibt's denn noch vier Tasten (von links nach rechts):
ein und ausschalten, Kaffeestärke entweder mild, normal oder stark, ein oder zwei Tassenwahl danach die Reinigungstaste und die Dampftaste.
Über dem linken Rädchen befindet sich die Öffnung um Wasser einzufüllen, über dem rechten Rad die Öffnung um Bohnen einzufüllen.
Überm Display ist die "Tassenwärmerterasse" und der Trester (das ist das Ding, dass man ab und zu mal leermachen muss -fängt den gemahlenen Kaffee auf) befindet sich direkt hinter den zwei Brühausläufen.
Mit einem kurzen und leichten Handgriff kann man den Trester zum entleeren entnehmen, kurz abspülen und danach genauso leicht wieder einsetzen.
Das es dann noch einen Auffangebehälter gibt, wo die Tassen draufstehen versteht sich von selbst ;-)
DAS KAFFEE...........Erlebnis + Ergebnis
Während des wirklich verhältnismässig "leisen" Brühvorganges (meine SAECO war dagegen so laut wie ein Presslufthammer),
entfaltet sich ein göttlicher, hmmmmmmm.......................................
f rischgemahlener Kaffeeduft, wie er bei keiner Ottonormalfilterkaffeemaschine jemals entstehen kann!
Man kann es eigentlich nicht mit Worten beschreiben, man muss es schnuppern.
Die Crema, einfach einzigartig, wobei ich sagen muss, dass man auch am Ergebnis der "Crema" arbeiten kann.
Je nach Mahlgrad, den man auch an der Maschine einstellen kann und Verwendung der Kaffeesorte ist nachher auch das Cremaergebnis.
Wir verwenden immer die Jacobs-Kaffee-Crema-Bohnen und mischen Sie meist mit einem Drittel Espressobohnen Marke Arrabica.
Muss man selbst mal etwas rumexperimentieren.
Fazit
Es gibt natürlich noch viel höherwertigere Kaffeevollautomaten, auch von Jura, wobei diese Maschinen dann jedoch wohl eher im gastronomischen Bereich Ihren Platz finden.
Meines Erachtens, ist diese Maschine für jeden geeignet, der:
*natürlich gerne Kaffee trinkt, dabei aber einen "BESONDEREN" Genuss haben will.
*sich nicht grossartig anstrengen muss um mit der Bedienung klarzukommen, denn die ist wirklich kinderleicht.
*ein bischen italienisches Lebensgefühl in seine 4 Wände bringen will durch das tolle Design der Maschine und die unvergleichliche "Crema", die garantiert jedem Besucher die Sprache verschlägt.
Hoffe, der Bericht konnte jedem ein wenig weiterhelfen, wenn ja bitte meine Bewertung nicht vergessen ;-) werde gegenlesen.
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ein Testbericht von buffy538192007-11-22 15:13:36vom 22.11.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Einfache Handhabung, sehr guter und heisser Kaffee...Nachteile/Kritik: bislang nichts
Lange, lange habe ich gezögert, mir einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen. Ich liebe zwar auch Espresso heiß und innig, aber irgendwie habe ich immer umgerechnet, wieviel Espresso ich in einer Espressobar trinken kann, bis sich dann ein gekaufter Automat amortisiert hat, weil teuer sind die Dinger ja nun mal.
Nun ja, irgendwann habe ich die Rechnerei drangegeben und mich im Internet umgesehen. Von vorn herein kamen für mich nur drei Firmen in Frage: Saeco, DeLonghi oder Jura.
Ich habe angefangen Testberichte zu lesen, war auf den Herstellerseiten und wurde immer konfuser. In einem Urlaub
habe ich mal eine Jura in einem Ferienhaus „testen“ können und habe mich dann auf diesen Hersteller konzentriert. Außerdem war mir wichtig, dass ich nicht nur auf spezielle Kaffeesorten angewiesen war und sowohl Kaffeebohnen, wie auch auch Kaffeepulver benutzen kann.
Über den Internet-Anbieter und autorisierten Jura-Fachhändler (Espresso Stoll) habe ich mich schlussendlich für die „mittlere“ Lösung, eine „Impressa F 50“ mit Easy-Auto-Cappuccino-Düse und Milchbehälter Deluxe (sind sonst Extras) entschieden. Der Preis dort, inklusive Pflegeset (bestehend aus Filterpatrone, 1 kg Kaffee Schümli, Reinigungstabletten und Cappuccinodüsenreiniger) betrug inkl. MwSt 829,00 EUR.
Und dann wurde sie geliefert! Bestens verpackt und quasi über Nacht. Mit riesiger Vorfreude wurde das gute Stück ausgepackt und an den dafür vorgesehenen Platz gestellt. Ich hatte mir diesen schon vorher ausgesucht, da 9,1 kg mit den Maßen 28 x 34.5 x 44.5 cm (BxHxT) ja nicht gerade eine Kleinigkeit sind. Und dann ging es dran, sie in Betrieb zu nehmen.
Ich bin überhaupt kein Freund von Bedienungsanleitungen, aber hier ging es nicht ohne. Oh Schreck, 192 Seiten Anleitung, aber bei genauem Hinsehen entfielen auf die deutsche Version „nur“ 31 Seiten. Und das ganz klar gegliedert in eine bebilderte Klappseite mit Erklärung der Bedienelemente und den Kapiteln Vorbereiten, erster Kaffeegenuss, Wasserhärte, Bezug von Kaffe, Cappuccino, Heisswasser und Dampf, Ein- und Ausschalten, Programmierung von Filter, Wasserhärte, Aroma, Einstellung Temperatur, Uhrzeit usw. Desweiteren zum schnellen Auffinden die Kapitel Reinigung und Entkalken.
Mit Hilfe des „Rotary Switch“, einer beleuchteten Drehtaste mit Menuführung, ist die Einstellung kinderleicht. Das Display zeigt jeden Schritt an und leitet einen sicher durch die einzelnen Programmierungen. Die Inbetriebnahme gestaltete sich ebenfalls einfach. Das Einsetzen des Wasserfilters, die Einstellung des Wasserhärtegrades: alles kein Problem.
Schön ist, dass die Maschine zwei Kaffee-Einfüllmöglichkeiten bietet, eine für Kaffeebohnen und eine für Kaffeepulver. Da wir mehr Kaffee als Espresso trinken, habe ich immer den größeren Einfülltrichter mit Bohnen gefüllt und benutze für Espresso das Pulver, das in die kleinere Öffnung oben im Gerät gegeben wird.
Was soll ich sagen, nach nunmehr einem dreiviertel Jahr hat sich unser anfänglicher Kaffee-Mehrverbrauch wieder normalisiert. Einstellen lässt sich die Wassermenge von 50 ml bis 240 ml Wasser. Also können auch Kaffeebecher gefüllt werden. Durch den höhenverstellbaren Auslauf passen größere Becher problemlos.
Vom Geschmack her finde ich den Kaffe aus dieser Maschine erheblich besser (intensiveres Aroma, das an der Maschine sogar noch individuell eingestellt werden kann) und magenverträglicher ist er auch. Der Genuss von Cappuccino, Espresso und Kaffee wird durch eine schöne Crema abgerundet und heiss ist er auch.
Im täglichen Gebrauch macht sie mir das Leben einfach. Sie meldet sich, wenn sie gereinigt werden möchte per Display. Dasselbe gilt für Wassertank nachfüllen, Kaffeesatzbehälter leeren und Kaffeebohnen nachfüllen.
Ich habe ihr aufgetragen, sich morgens um 6.00 Uhr einzuschalten und nach 2 Stunden ihre Bereitschaft einzustellen. Auch das erledigt sie prompt und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Möchte ich ausserhalb dieser Programmierung einen Kaffee haben, ist sie schnellstens einsatzbereit. Sie ist eben ein echtes Schätzchen.
Zum Vergleich hatte ich meine Siemens Kaffeemaschine (Porsche Design), die mich bis zum Erwerb meiner Jura auch begeistert hatte. Die Siemens fristet jetzt ein „Ersatzdasein“, das hoffentlich lange währt.
Hier noch ein paar technische Angaben aus der Bedienungsanleitung:
Spannung: 230 V AC
Leistung: 1.450 W
Stromstärke: 10 A
Energieverbrauch Standby: ca. 3,5 Wh
Energieverbrauch Kaffeebereitschaft: ca. 11,5 Wh
Pumpendruck: statisch max. 15 bar
Wassertank: 1,9 Liter
Fassungsvermögen Bohnenbehälter: 200 g
Fassungsvermögen Kaffeesatzbehälter: max. 16 Portionen
Kabellänge: ca. 1,1 m
Gewicht: 9,1 kg
Maße (BxHxT): 28 x 34,5 x 44,5 cm
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ein Testbericht von jan-hendrik.sobing@bremerhaven.de2007-10-20 20:45:29vom 20.10.2007Empfehlung:Vorteile: super Aufschäumdüse, schneller Bezug von Kaffee und heißem Wasser...Nachteile/Kritik: Konnte keine Mängel feststellen
Hallo, schön das ihr auf meinen Testbericht gekommen seid! Ich hoffe ich kann euch ein wenig bei eurer Entscheidung helfen Vor knapp zwei Jahren standen wir selbst auch genau vor dieser Entscheidung. Welcher Kaffeevollautomat soll es sein ? Zuerst entschieden wir uns für einen Kaffeevollautomaten von Krups. Leider eine völlige Fehlentscheidung. Schon nach ca. 2 Wochen funktionierte die Milchaufschäumdüse nicht mehr so wie sie eigentlich sollte. also ging das Gerät zurück an den Hersteller. Dann ging das ganze hin und her wieder los. Nun waren wir sogar erst am zweifeln ob
es wirklich wieder ein Kaffeevollautomat oder nicht lieber eine einfache Kaffemaschine sein sollte. Dann bekamen wir von einer Verwandten den Tipp uns doch mal nach Kaffeevollautomaten von Jura umzuschauen. Das taten wir dann auch und sind so auf den Jura F50 gekommen. Hier stimmte auch das Preis-Leistungsverhältnis. Inzwischen sind wir total begeistert von dieser Maschine. Und mit der seperat zu kaufenden Profi Aufschäumdüse wird sogar der Cafe Latte ein wahrer Genuß und kommt jedes mal wieder gut bei unserem Besuch an. Viele kommen jetzt schon und wollen wieder unseren Caffe Latte :-). Leider ist die schon bereits vorhandene Aufschäumdüse nicht so wirklich der Hammer. Daher würde ich jedem empfehlen noch ein paar Euro mehr zu investieren und die Profiaufschäumdüse (ich glaube das sie so heißt, kann aber ja auch bei jedem Händler nach gefragt werden) dazu kaufen. Es lohnt sich wirklich. Der Milchschaum wird damit richtig schön fest. Mmmmhhhh..... Für Leute die sehr viel Kaffetrinken ist diese Maschine auch eine starke Erleichterung. Das ständige Kaffeeaufsätzen hat nun ein Ende. Nur noch schnell ein Knöpfchen gedrückt und schon kommt der frischgemahlene Kaffee in die Tasse. Hierbei kann man zwischen "stark" , "mittel" und "leicht" entscheiden. Hierfür muß man entwerder 3x, 2x oder 1x das Knöpfchen drücken. Es ist wirklich eine kinderleichte Bedienung. Selbst meine Tochter möchte uns jetzt immer den Kaffe machen. Auch für Teetrinker ein echter Vorteil. Durch die Aufschäumdüse bekommt ihr in Sekundenschnelle heißes Wasser. Einfach genial!!! So, ich hoffe ich konnte Euch hiermit weiterhelfen. ...
ein Testbericht von computerfreak142004-12-14 22:39:42vom 14.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: nachkosten...Nachteile/Kritik: -
Hallo
Die Jura F 50 ist eine sowohl vom Design als auch von der Technik gute Maschine, die einen guten Kaffee mit einer sehr schönen und hochwertigen Crema herstellt.
Wassermangel, die Reinigungsprogramme und Filter-/Tresterwechsel werden automatisch anzeigt. Ich denke, sie ist sehr hochwertig verarbeitet und besticht im Alltag durch eine sehr übersichtliche und gute Bedienerführung. Die Wassermenge ist sehr genau einstellbar, so dass man mit einer Handbewegung zwischen Kaffee und Espresso wählen kann. Soweit ich das beurteilen kann, ist der Kaffee (je nach Sorte, hier BITTE nicht sparen...)von gutem Aroma und Geschmack.
Die Maschine macht Spaß, wir sind sehr zufrieden, sind aber nach ca. 6Monaten auf einen erheblichen Nachteil der Maschine gestoßen.
Die folgekosten sind sehr teuer.
6 Reinigungstabletten kosten 13 € und 1 Wasserfilter kostet 11 Euro