Kaninchen
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Testberichte Kaninchen

Platz 5 in der Kategorie "Kleinsäugerarten".
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Kaninchen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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-N30n-

Kaninchen allgemein

ein Testbericht von 2002-09-09 19:19:24 vom 09.09.2002
Empfehlung: ja
Ich hatte schon einige Kaninchen und habe zur Zeit immer noch 5. Deshalb möchte ich mal ein bisschen über diese Haustiere schreiben.

Anschaffung

Ein Kaninchen ist ein Haustier, das vor allem für die jüngeren Leute etwas ist. Für Kinder sind sie, im Gegensatz zu Katzen oder Hamstern, Mäusen oder was auch immer das so ziemlich perfekte Tier, da es tagaktiv ist und in einem Käfig gehalten wird, was bedeutet, dass sie die Tiere immer in ihrer Nähe und zu ihrer Freizeitbeschäftigung haben.
Allerdings sollte man sich das mit dem Kauf trotzdem gut überlegen, da diese, wie viele andere Tiere, sehr viel Pflege und Zuneigung brauchen.

Pflege

Kaninchen werden in einem Stall/Käfig gehalten, der mindestens ein mal pro Woche gereinigt werden muss. Futter und Wasser sollte jeden Tag gewechselt werden. Außerdem sollte man sich mit den Tieren beschäftigen, da diese sonst nicht sehr zahm werden. Beschäftigen heißt nicht mit den Tieren reden und mal kurz streicheln, sondern diese Tiere brauchen auch Auslauf, da so ein Käfig, den man im Geschäft kaufen kann, wohl nicht ausreichend ist.
Anfangs sollte man die Tiere in einem kleineren Raum laufen lassen, wo keine Gefahr besteht, dass sie in Kabel beißen (diese sollten immer abgedeckt werden). Später kann man sie in größeren Räumen oder auch im Garten laufen lassen. Zwischendurch kann man sie natürlich auch mal auf den Schoß oder so setzen... :)

Der Stall

Zum Stall kann man grundsätzlich sagen, dass auf jeden Fall ein Hasenhaus darin stehen sollte, worauf das Kaninchen auch sitzen oder liegen kann. Ebenso eine Futterschale und ggf. eine Trinkschale, wenn das Tier die Flasche nicht annimmt. Ausgelegt sein sollte der Stall mit Streu und Heu. Generell sollte auch noch ein Nagerstein vorhanden sein.

Sonstiges

Kaninchen kann man einzeln halten, aber natürlich auch zu mehreren, wobei man darauf achten sollte, dass es nicht mehrere Männchen gibt, da diese sich nicht sehr gut vertragen. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass sich mehrere Weibchen nicht unbedingt verstehen müssen.
Wenn man Männchen und Weibchen hält sollte man, wenn man nicht züchten oder andauernd Nachwuchs haben will, ein Tier, am besten das Männchen, kastrieren lassen, da diese dann ruhiger werden. :)
Allerdings sollte man schon einmal die Erfahrung machen, dass Jungtiere da sind...


Fazit

Das Kaninchen ist generell ein absolut empfehlenswertes Tier. Friedlich, hübsch, nicht zu groß und man hat es bei sich, nicht wie eine Katze, die immer draußen ist.
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen und muss sagen, dass mich diese Tiere immer wieder anziehen. :)
Auch wenn die Anschaffung nicht unbedingt günstig ist, wenn man noch alles kaufen muss, lohnt es sich auf jeden Fall. Schließlich leben diese Tiere auch ziemlich lange bei guter Pflege (habe schon von 15!!Jahren gehört)
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butterfly1111

ICH BIN VERLIEBT...

ein Testbericht von 2002-07-13 20:21:51 vom 13.07.2002
Empfehlung: ja
Hallo an alle Leser.Ich bin stolzer Besitzer eines Zwerkanichens und will jetzt anderen Leuten helfen die sich ein Zwerkkanichen zulegen wollen.

Männchen oder Weibchen:

Männchen werden ab der Gechlechtsreife(12 Wochen) nervöser und rammeln alles was ihnen unterkommt.Eine Kastration bringt hierbei Abhilfe und sie kriegen einen sehr anhänglichen Zwerg.Die Kastration kostet sie allerdings noch etwas dazu.Weibchen sind von Natur aus anhänglich und benötigen keine Kastration um anhänglich zu werden.Schließlich ist es egal welche Sorte sie kaufen,aber bedenken sie eines:Kaufen sie wenn es möglich ist zwei oder mehr
Kaninchen da ein Zwerkaninchen alleine sich sehr einsam fühlt.Es braucht auch mehr Zuneigung als mehrere Kaninchen.

Ein Zwerkkanichen kommt ins Haus:

Heimgekommen von der Fahrt die dem Kannichen überhaupt nicht gut tut,richten sie den Stall und
geben die Kanichen herein.In den ersten Stunden sollte man das Kaninchen ganz in Ruhe lassen.Empfehlenswert hierbei ist eine Schlafhütte in der sich das Kaninchen dann verkriecht.Erst wenn es anfängt sich zu putzen und anfängt zu fressen hat es sich eingelebt.Nun kann man mit den ersten Streichelversuchen beginnen.Vorerst sollten sie versuchen das Kaninchen mit einem Leckerli(Löwenzahn,Gras)zu füttern.Jetzt fängt das Kaninchen an sich an sein neues Heim zu gewöhnen.Seien sie nicht traurig wenn es immer mal wieder ins Häuschen flüchtet.Irgendwann hat es dann keine Angst mehr und sie können es problemlos herausnehmen und füttern.

So richten sie den Stall ein:

Als aller erstes muss natürlich das Einstreu her.Das legen sie auf den Boden,undzwar so viel es geht.Stroh kann muss aber nicht darunter gelegt werden.Denken sie an eine Toilette die sie aber erst in den Stall legen wenn sie wissen in welcher Ecke ihre Kaninchen den Kot und das Urin ablassen.

So füttern sie ihr Kaninchen:

Jeden Morgen sollte ein Familienmitglied den Kaninchen Trockenfutter bringen.So etwa 30g(3 Teelöffel)für jedes.Wenn sie das regelmäßig oder immer machen,dann warten ihre Zwergkaninchen schon darauf.Wenn sie dann die Stalltür aufmachen und den Futternapf herausholen stehen sie schon in Reih und Glied und warten.In dem Moment wo sie den Futternapf hereintun strecken die Zwergkaninchen schon ihre Köpfe aus dem Stall und fressen los.Dies geschieht nur wenn sie das immer morgens um die gleiche Uhrzeit machen.Nicht zu vergessen ist die Heuraufe die immer mit Heu gefüllt seien sollte.Jeden Tag morgens auch noch die Nippeltränke auffüllen.Mittags kriegt das Kaninchen eine Karotte oder Apfel in den Stall oder ins Freigehege gelegt.Abends füttern sie ihren Liebling mit viel Grünem.Wenn sie das immer um die gleiche Uhrzeit machen warten die Zwerge immer schon sehensüchtig darauf.

Pflege:

Man sollte seinem Kaninchen schon so eine Stunde am Tag widmen.Dazu kommen noch die Stallausmistungszeiten.Man muss schon sagen mit einem Zwerg braucht man viel Zeit.In der einen Stunde am Tag sollten sie iht Kaninchen füttern und streicheln.Junge Kaninchen mögen es noch nicht so gefüttert un gestreichelt werden.Doch wenn sie die jungen erst mal auf den Geschmack gebracht haben dann sind sie genauso wie ältere Zwerkkaninchen.Die Älteren kommen schon immer angehoppelt um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen.Die Älteren lassen sich auch besser hochnehmen un tragen.Gucken sie die Erwachsene auch immer mal danach wie der Stall aussieht da er viele Krankheitserreger bergen kann.Auch wenn ihre Kinder nach den ersten paar Monaten nicht mehr so gern den Stall ausmisten müssen sie sie immer dazu überreden.Das sie das machen ist nicht sinnvoll da iht Kind dann keine Beziehung mehr zu ihrem Hoppler aufbaut.

Die Kosten:

Die sind relativ hoch weil das ganze Trockenfutter so viel kostet.Man rechnet 5Kilo kosten 10€.Ein Kaninchen ist im Monat 1Kilo.Dazu kommen noch ungefähr 200g die das Kaninchen nicht frisst und die man dann wegschmeißen muss.Wenn man nun drei Kaninchen hat sind das 3,2 Kilo im Monat.Also sind in zwei Monaten 5Kilo weg.macht im Jahr 60€.Dazu kommt noch das Einstreu,das 3€ in der großen Packung kostet.Man verbraucht 2 Packungen im Monat,macht 78€ im Jahr.60+78=138€ im Jahr.Wenn man das Heu das Stroh und de Rest noch dazu addiert kommt man auf 150€ im Jahr.Wenn ihr Kaninchen dann noch einmal krank wird kostet das ein Haufen mehr.

Fazit:

Kaninchen sind sehr anhängliche und süße Wegbegleiter.Wenn man von den nicht gerade billigen Kosten absieht ist das Kaninchen das ideale Heimtier für ein Kind.Es eignet sich aber auch für Leute die sich abends un morgens um ihre Tier kümmern können.Man sollte keinem ein Zwergkaninchen schenken der nichts davon weiß,da sie dann in einem Tierheim landen könnten.Man muss aber auch viel Zeit für sein Kaninchen aufbrigen da es viel Zuneigung braucht.
Insgesamt kann man ein Zwergkaninchen als tolles und ideales Heimtier bezeichnen.

Übrigens mein Zwergkaninchen heißt Sandy

Ciao

Schmetterling
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Sternenhimmel

Den nimmt gerne auch mal der Nachbar

ein Testbericht von 2002-06-10 19:22:28 vom 10.06.2002
Empfehlung: ja
Das Kaninchen !
**************

Jetzt kommt wieder die Urlaubszeit und so mancher fragt sich wohin mit seinem Haustier.
Hund und Katze sind da nicht so leicht zu vermitteln.
Aber wie gut wenn man nur Fische, Hamster, Hase oder Vögel hat. Also so ein Kleintierkram.
Meine Schwester hat auch " 3 " Stück von der Sorte. ( Sie wohnt nicht mehr zu Hause )
So kommt die Pflege dieser 3 Hasen wieder mal auf mich zu.
Ich sage euch schon mal , das ist gar nicht so schlimm.
Die Käfige kommen bei uns auf den Balkon, da können sie auch mal frei laufen.

Hasen gehören zu den Nagern. Sie werden gerne auch schon für jüngere Kinder gekauft. Da nimmt man auch mal ein Zwergkaninchen, das kommt fast auf gleiche raus.

Hasen/Kaninchen gibt es nun in den verschiedensten Ausführungen, etwas größer, etwas kleiner.
Selbst bei den Farben kan man sich einen aussuchen. Von Pechschwarz ( so einen hatte ich mal) bis schneeweiß, oder gefleckt.

Das Fell ist auch unterschiedlich, manche haben nur ganz kurzes Fell welches dann recht fest ist.
Oder aber gibt es die mit dem richtig wuscheligen langem Haar.
Die sind schon hübschen.

Die Pflege eines Hasens ist relativ leicht. Wenn man natürlich einen Hasen mit diesem wunderschönen Fell hat, muß man schon etwas mehr Zeit opfern. Dieses Fell sollte schon öfters gebürstet werden, damit es denn nicht verfilzt.

Schauen wir uns mal den Kopf an, da sind dann am auffälligsten die Ohren. Hier gibt es kleinere, die stehen hoch, oder welche die hängen herrunter, die sind dann entsprechend länger. Auch hier sollte man mehr Pflege anwenden. Die Ohren heben und putzen. Das ist sehr wichtig damit es nicht zu Ohrenentzündungen kommt.
Da gibt es in der Aphoteke extra Tropfen.
Wie wird so ein Haustier nun gehalten?
Für jeden Hasen einen großen Käfig. Damit er sich bei Käfigaufenthalt auch etwas bewegen kann. Ist genügend Platz, kann man noch ein kleines Häuschen reinstellen, das nehmen sie gerne an.

Ansonsten, so oft es geht, raus in die Freiheit !

Mal mitnehmen ins Grüne, da freuen sie sich, den hier gibt es frischen Löwenzahn !
Aber auch ein Spaziergang " unter Aufsicht " in der Wohnung bringt den kleinen Gesellen Freude.

Kabel im Auge behalten !
*********************

Zum Fressen gibt es Fertigfutter, Körner und Getreide und Vitamine. Auch gutes Heu zum Fressen gibt es zu kaufen.
Aber sie lieben es auch frisch, mal ein Blatt Salat, eine Karotte, oder Grünes von der Wiese.
Auch ein trockenes Brötchen, schön hart - so ist das gut für die Nagezähne - kommt an.
Auch haben wir vom Feld frischen Mais geholt, trocknen lassen und dan verfütter, das hat ihnen auch geschmeckt.

Mit der Zeit machen die Hasen sogar ihr " Geschäft " immer in die gleiche Ecke.
Dort gibt man denn etwas mehr Streu hin.
Wir haben auch mal Katzenstreu ( diese Körner ) mit untergegeben.
Das ist gut gegen den Geruch.

Aber saubermachen sollte man denKäfig schön öfters. Der Dreck - das schmutzige Streu - kommt einfach auf den Kompost.

Zu trinken bekommen sie nur Wasser !

Zum Naschen gibt es auch dieverse Leckerlies zu kaufen.
Da sind dann Mineralstoffe und Vitamine enthalten.
Also etwas Gesundes obendrein..
Aber sehr gut ist es wenn man sich mit dem Tier beschäftigt. Nicht nur im Käfig läßt. Dann kann es auch verkümmern, da hilft die beste Nahrungspflege nichts.

Auch viele Streicheleinheiten braucht so ein kleiner Geselle.

Beachtet man dies alles kann man 10 Jahre dran Freude haben !

Eine Hasen kann man schon kleineren Kinder , eventuell Schulkinder also 7 Jahre, anvertrauen, nicht hundert Prozentig, aber sie schauen schon nach ihrem Liebling.
Man kann da Verantwortungsgefühl bekommen und hat auch Spass mit diesen Haustieren.
Also klein anfangen. Es muß nicht immer gleich ein Hund sein.
Auch sind bei einem Hasen die Kosten nicht so hoch. Futter und Streu gibt es immer günstig in großen Verpackungen.
Das teuerste bei der Anschaffung ist der Käfig.
Hat man Platz im Garten kann man einen schönen großen Käfig selber bauen.


Und diese Art von Haustieren nimmt gerne mal der Nachbar in Pflege.
...
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Kommentare
rider-of-apocalypse
rider-of-apocalypse, 10.06.2002
mir schmecken die auch recht gut
Schatzy81
Schatzy81, 14.10.2005
sh, guter Bericht
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PSXEliteForce

Ein Hase kommt ins Haus

ein Testbericht von 2002-06-02 15:52:40 vom 02.06.2002
Empfehlung: ja
Für die meisten Leute ist das Kaninchen ein süßes, kuscheliges Tier mit sanften Augen und Näschen. Doch dieses Tier wird oft total unterschätzt. Es gehört zu den viel gezüchteten Tieren überhaupt mit cirka 150 verschiedenen Rassen. Es gibt viele bewundernswerte Dinge über das Tier zu erzählen. Dazu gehört die Heiterkeit und Geselligkeit, eine Mischung aus Sanftmut und Mut sowie die große Anpassungsfähigkeit der Tiere.

Überlegungen vor dem Kauf
-----------------------------------

Kein Kaninchen ist für die Haltung in der Wohnung grundsätzlich ungeeignet, nur passt ein Riesenkaninchen, mit 7kg Körpergewicht und 70cm Länge, nicht gerade in einen herkömmlichen Heimtierkäfig.
Viele Besitzer möchten sich nicht auf ein Haustier beschränken, diese Umstand muss vorher bedacht werden.
Kaninchen und Meerschweinchen vertragen sich im allgemeinen gut und können zusammen gehalten werden. Besonders gut vertragen sie sich wenn sie zusammen aufgewachsen sind.
Wenn man Vögel besitzt sollte man den Käfig nicht im selben Zimmer haben, denn das gepfeife und gekreische kann dem Häslein empfindlich stören.
Bei Hunden und Katzen liegt das Problem meist in der Erziehung. Wenn der Hund und die Katze richtig erzogen werden können die sich gut mit dem Tier verstehen. Aber dies ist nur Theorie. Wenn Hund oder Katze als Einzeltiere aufgewachsen sind wird es schwierig, denn sie sind es gewohnt im Mittelpunkt zu stehen . Eifersucht oder der plötzliche Jagdinstinkt können zum Vorschein kommen.
Für private Haltung ist eine Häsin idealer. Kaninchen müssten erst kastriert werden, weil sie sonst sehr unruhig sind und einen stark riechenden Urin hinterlassen.
Auch Tiere als Geschenk muss man abraten, weil dies meist unüberlegt geschieht.

Der Kauf
------------

Zwergmischlinge und Zwergkaninchen sind in allen Zoofachgeschäften zu erhalten. Bei reinrassigen Tieren sollte man es bei Kaninchenzuchtvereinen probieren.
Das ideale Abgabealter beträgt 8Wochen für junge Kaninchen, und nur verantwortungslose Verkäufer verkaufen die Kaninchen früher, was nicht zu unterstützen ist!
Auch achten sollte man auf die Gesundheit des Tieres. Ein glattes und glänzendes Fell hat ein gesundes Kaninchen. Auch ist es munter und lebhaft, wenn es sich nicht gerade ausruht. Ein krankes Tier sitzt meist teilnahmslos in der Ecke und reagiert nicht auf Geräusche. Andere Anzeichen für ein krankes Tier sind tränende Augen, häufiges Niesen, Nasenausfluß ,ein harter Bauch, kahle Stellen im Fell.

Utensilien fürs Kaninchen
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-Zi mmerkäfig mit Heuraufe
-Futternapf
-Tränke
-Heu und Körnermischfutter
-Stroh oder Kleintierstreu als Einstreu in den Käfig
-Katzenklo
-Häuschen




Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass kein Haustier nur zum Spass oder um jemand eine Freude zu machen gekauft werden sollte. Man muss sich über die Konsequenzen bewusst sein. Man hat das Tier viele Jahre und muss dafür sorgen, auch wenn man in den Urlaub fahren will.
...
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maus1972

Die Geschichte unserer Zwergkaninchenhaltung

ein Testbericht von 2002-05-31 14:59:17 vom 31.05.2002
Empfehlung: ja
Ein Zwergkaninchen - das musste es 1996 sein. Somit marschierte ich in eine Zoohandlung und entschied mich spontan für ein kleines schwarzes Zwergkaninchen. Dazu dann noch den Zimmerkäfig, Raufe, Tränke, Futternapf und natürlich Futter und los ging es.

Der Name - ja das war eine witzige Geschichte. Ich wollte meinen beiden Kinder unbedingt gleich einen Namen präsentieren - aber es sollte kein gewöhnlicher Hasenname sein - also überlegte und überlegte ich auf der heimfahrt - aber es fiel mir einfach nichts vernünftiges ein. Also beschloss ich, den nächsten weiblichen Namen (das unser Kaninchen ein Weiblein war wusste eich schon) den ich höre zu nehmen - ja und das war Amanda. So kam unser Zwergkaninchen zu diesem Namen.

Einmal hatten wir dann auch einen Urlaubsgast ein Hasenmännchen. Und da wir vorher schon wussten das reges Interesse an Zwergkaninchenbabys bestand - da haben wir es doch mal versucht - und hier ist das Ergebnis.

Nachdem die Babys bei neuen Familien ein Liebevolles zu Hause gefunden hatten wurde Amanda ziemlich einsam. Sie fraß wenig und saß mehr oder weniger nur im Eck. Deshalb schaffte ich dann noch ein Meerschweinchen zur Unterstützung an. Dies überlebte zwei Jahre - dann wurde es eingeschläfert - Nierenversagen.. Die nächsten beiden Meerschweinchen verstarben auch schon ziemlich jung (mit 6 Wochen) und das letzte - ja das überlebte wie unser Häschen Amanda bis genau zum 26.12.2000.

Nach unserem Umzug bekamen die beiden ein geräumiges Außenkäfig in dem es ihnen natürlich wesentlich besser gefiele als im Zimmerkäfig vor allem da immer wieder mal Leute vorbeikamen die Leckereien wie Löwenzahn hineinschoben.

Als wir nun am 26.12.2000 das Haus verließen um Essen zu gehen stellten wir den Verlust der beiden fest - der Maschendraht war aufgebogen (in einem schönen runden Kreis) und beide weg. Trotz ausgiebiger Suche wurden die beiden nicht gefunden. Ein zugerufener Jäger nimmt an, das dieses Loch ein Hund fabriziert hat. Da allerdings keine Blutspuren vor ort zu finden waren wird er die beiden wohl noch gejagt haben als diese die Freiheit schnupperten - und des Rest will ich mir lieber nicht vorstellen.

Für meine Kinder und für mich war dies ein ziemlich großer Schock - vor allen da bis heute noch nicht sicher ist, ob dieser Hund nicht zur Tat aufgehetzt wurde.....

Eigentlich wollten wir dann keine Hasen mehr. Als wir dann aber von der Mietswohnung (in dessen Garten der Käfig stand) in ein Mietshaus zogen (juchuuu ein "eigenes" Haus) konnte ich doch nicht widerstehen und nahm zwei Häslein aus dem Wurf von Bekannten wieder - die Urenkelchen meiner Amanda.

Diesesmal durften sie meine beiden taufen und sie bekamen die Namen Hoppel und Tapsy.

Seit einiger Zeit habe ich auch schon ein Aussengehege. Es ist sehr einfach gehalten - einfach vier Metallzäune in der selben Größe die zu einem Quadrat aufgebaut werden. Wegen der Greifvögel habe ich das Ganze mit einem Baumnetz abgedeckt - man weiß ja nie. Angelegt habe ich die Sache (noch) nicht besonders - aber schon so fühlen sich die beiden darin wohl - endlich mal selber das Futter rupfen können macht schon Spaß.

Bei der Pflege eines Hastens darf die Krallenpflege nicht vergessen werden. Wenn der Hase keine Möglichkeit hat diese auf natürlichem Wege abzukratzen werden diese unter Umständen sehr lang, behindern das Kaninchen und tun ihm auch weh. Deshalb regelmäßig die Länge der krallen überprüfen und auch einmal schneiden. Aber ACHTUNG: im Nagel enden dünne Adern - beim schneiden nicht zu kurz schneiden. Bei schwarzen Krallen ist da besondere Vorsicht geboten da man diese Äderchen sehr schlecht sehen kann. Bei Unsicherheiten lieber von einem erfahrenen Tierarzt die Nägel kürzen lassen.

Leider ist am 20.08.2001, unsere Tapsy gestorben.

Hoppel selber fing natürlich jetzt an zu trauern und ich stellte fest, dass er Durchfall hatte. Also habe ich mich zum Tierarzt aufgemacht mit ihm - es sieht so aus, das Tapsy an genau diesem verstorben ist.

Damit Hoppel nicht lange alleine ist haben wir von Bekannten noch ein Männchen dazu bekommen - dies nannte meine Tochter Stupsi UND es erwartete uns noch eine große Überraschung...... Den eignetlich sollte sie ein er sein - aber er hatte auf einmal zwei Junge (die leider beide verstarben).... Das war schon eine große Überraschung.

Vor kurzem haben wir dann nun ein drittes Häslein (diesesmal aber sicher ein Weibchen) dazu bekommen.

Ja, über das Freßverhalten und die genaue Haltungsweise habt ihr von mir jetzt nicht soviele Infos bekommen. Aber ich wollte einfach mal berichten, wie das bei uns so mit unseren Hasis so lief ;-)

Mut zum Haustier ;-)

Gruß

Maus1972
...
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Rosen

Jeder Kleine eine eigene Persönlichkeit

ein Testbericht von 2002-04-27 20:16:17 vom 27.04.2002
Empfehlung: ja
Da haben wir doch immer noch Urlaubszeit und die lieben Tierfreunde / Tierbesitzer fragen sich wohin mit ihren kleinen Lieblingen., wenn man sie nicht mitnehmen kann. Leicht ist es ja mit Wellensittichen, oder ähnlichen Kleinvieh, Fische bleiben eh zu Hause, da schaut der Nachbar gern mal rein.
Warum ich so anfange, tja, ich habe zur Zeit von meiner Tochter " drei " ja " drei " Kaninchen zur Pflege.
Sie wohnt nicht mehr zu Hause und so hat sie mir die " Viecher " ( das ist nicht böse gemeint ) gebracht. Also kann ich jetzt mal einen kleinen Bericht über Kaninchen schreiben, auch wenn sie nur zu Gast bei mir sind.

Kaninchen
^^^^^^^^^^^

Nagetier aus der Familie der Hasen, auch gerne als Zwergkaninchen gekauft.
Es gibt sie in alle möglichen ( Fell- ) farben zu kaufen., zum Beispiel pechschwarz, schneeweiß, braun, oder kreuz und quer- ich meine damit Punkt an Punkt, so beige mit dunkelbraunen Farben oder schwarz mit weißen Flecken.
Auch die Fellarten sind unterschiedlich, glatt oder wuschelig. Wenn sie längeres Fell haben sollte man das gut pflegen und bürsten, damit es nicht verfilzt.
Die Ohren sind auch in der verschiedensten Formen vorzufinden. Da gibt es die kleinen spitzen Öhrchen, oder aber welche die länger sind und runterhängen, so richtige Schlappohren, die finde ich ja ganz hübsch. anzusehen.
Der Hase , das Kaninchen, ist ein geselliges Haustier. Also sollte man ihn schon aus den Käfig holen und ihn mal streicheln oder im Garten laufen lassen, da hat er seine Freude. Jetzt bei der Hitze sucht er sich dann ein schattiges Plätzchen und kühlt sich im Sand den Bauch. Es sind schon nette kleine Haustiere, die sich gerne auf den Arm nehmen lassen .
Im Großen und Ganzen sind sie sehr pflegeleicht, ein netter Gesellschafter, eigentlich.
Als erstes brauchen sie mal einen schönen großen Käfig, in dem sie auch mal mehr als 2-3 Schritte machen können.
Dieser Käfig wird mit Streu ausgelegt. Das gibt es überall günstig zu kaufen, so um die DM 5,-- für 60 Literballen.
Dann gibt es noch getrocknetes Gras, Heu. Man kann auch mal auf der Wiese Löwenzahn sammeln, da freuen sie sich.
Man kann auch in die Ecken, oft werden sie so sauber, daß sie nur in eine bestimmte Ecke ihr Geschäft verrichten, etwas Katzenstreu schütten, ist gut gegen den Geruch.
Trotzdem sollte man wenigstens die Ecken täglich säubern, mit einer Schaufel geht das leicht, den ganzen Käfig nach Bedarf säubern, das sieht man dann schon.

Zum Futter. Das ist auch ganz leicht. Da gibt es heute ( eigentlich schon immer ) Fertigtrockenfutter, so zum Beispiel eine leckere Mischun 5 kg fürDM 13,--.
Schaut man in de Regale beim Einkaufen sieht man viele " Leckereien " für die netten Nager.
Knusperstangen mit Vitaminen und anderen Zusätzen und vieles mehr.
Dann gibt es extra so kleine runde Leckereien mit Gemüsegeschmack, als Zugabe, die essen sie besonders gerne.

Dann haben sie gerne mal, auch täglich, etwas frisches . So gebe ich ihnen immer Salat, da stürzen sie sich drauf. Oder Karotten und das Grüne daran, lecker,lecker. So auch vom Kohl oder Kohlrabi mal etwas.
Auch wird gerne mal ein altes , trockenes Brötchen gegessen.
Und das Wichtigste wohl ist das tägliche frische Wasser, also da sollte man schon sehr drauf achten.

So seht ihr, das ist ein nettes, pflegeleichtes Haustier , welches man schon empfehlen kann. Sie sind lieb und friedfertig, so kann man sie Kindern schon anvertrauen und ihnen dieses Haustier überlassen.So lernen sie Verantwortung dem Tier gegenüber.
Den Wunsch nach einem Haustier kann man seinen Kindern mit einem kleinem Kaninchen, ab einem gewissem Alter, schon erfüllen.
Das Alter solltet ihr selbst entscheiden, es gibt Kinder die schauen schon mit 6 Jahren gut nach ihrem Tier, andere vielleicht so mit 9 Jahren.

Die Kosten für ein Tier- nach der Anschaffung- sind also nicht so hoch. Das teuerste ist am Anfang der Käfig.
Also ein Kaninchen " ja ", aber gleich drei Stück, das ist wirklich zu viel.Da muß man ja alles dreimal machen und sagen.
" na mein Kleiner, wie geht´s, hast du Durst?, möchtest du ein bischen raus?, und dann die Streicheleinheiten . "

Und dann noch das eventuelle " Unglück" ( für die Kaninchen Glück ), sie laufen alle auf einmal frei rum......
Männchen , wie Weibchen.... was da passiert, brauch ich euch wohl nicht erklären.
Süsse kleine Kaninchen kommen dann dazu, und dann steht man vor der Frage wohin damit.

So sage ich nochmal, ein nettes , liebes, hübsches , kleines , pflegeleichtes, zufriedenes Haustierchen, wozu man ja sagen kann, Aber nur eins bitte, da kann man sich gut drum kümmern und man hat seine Freude an diesen Hausfreund.
Und die Urlaubsfrage ist meistens auch nicht so schwer, da übernimmt schon mal ein Nachbar die Pflege.
Ach ja, das alte Streu kann man gut in die Komposttonne mit geben, belastet also nicht unsere Hausmülltonne.

Solltet ihr euch, für eure Kinder, zu einem
kaninchen entscheiden, wünsche ich viel Spaß.
...
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Kommentare
uteker
uteker, 28.04.2002
Ich bin auch so eine Kaninchen-Oma. Ach nein, sogar Uroma, denn das Kaninchen, auf das ich immer aufpassen muss, gehoumlrt meiner Enkelin. Viele Gruumlszlige von Ute
Andreas68
Andreas68, 25.05.2002
Ich finde es wichtig, diesen Lauftieren genuumlgend Auslauf zu gewaumlhren!
SuperShaq
SuperShaq, 27.04.2002
Ich hatte auch mal eins, ist aber gestorben. MFG SuperShaq
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mila_star

Wenn Haustier, dann Kaninchen

ein Testbericht von 2002-04-27 20:11:30 vom 27.04.2002
Empfehlung: ja
Ich selber hatte vier Kaninchen, von denen jetzt nur noch eines lebt. Die anderen drei starben alle an Zuchtfehlern. Sie waren immer im Garten und hatten vom Stall aus (per Hühnerleiter) Zugang zu einem Gehege, in dem sie laufen und buddeln konnten.

Als Haustiere eignen sie sich perfekt. Sie benötigen nicht den meisten Platz, machen keinen Lärm, sind für Kinder geeignet, finanziell gut tragbar und vor allem stubenrein. Sie machen nur in eine Ecke des Käfigs, wo man dann eine Art Katzenklo aufstellen kann und somit den Stall nicht allzu oft reinigen braucht. Wichtig ist vor allem, dass das Tier genügend Auslauf haben kann. Hat man keinen Garten worein man ein Gehege setzten kann (aufpassen das sich der Liebling nicht heraus buddelt), sollte es doch in der Wohnung laufen können (Vorsicht bei Kabel und Möbeln).

Nach 4 Wochen kann man die Jungtiere von der Mutter trennen. Möchte man sich mehrere Kaninchen halten, ist es empfehlenswert Geschwister zu wählen, da sonst ein Revierkampf auf Leben und Tod zwischen den Tieren entsteht, bei Männchen ausgeprägter als bei Weibchen. Männchen und Weibchen kann man auch zusammensetzten wenn diese keine Geschwister sind. Doch ist unaufhörlicher Nachwuchs schnell die Folge, da die Jungtiere sich schneller Vermehren als ihr Geschlecht überhaupt klar zu unterscheiden ist.
Am ratsamsten ist es zwei geschwisterliche Weibchen zusammen zu setzten.
Kaninchen brauchen Gesellschaft, es sollte also entweder ein zweites Kaninchen hinzu gesetzt werden oder auch ein Meerschweinchen. In den meisten fällen vertragen Kaninchen und Meerschweinchen sich 100%ig (heißt es). Trotzdem hat mein Kaninchen das Meerschweinchen nach einiger Zeit tot gebissen.

Bei der Anschaffung der Tiere ist besonderer Wert darauf zu legen, woher das Tier stammt. Ist es z.B. der vierte Wurf einer Häsin im selben Jahr, so kommt es häufig zu genetischen Fehlern, das heißt die Tiere werden aggressiv (beißen) und sterben sehr früh. Normalerweise können Kaninchen bis zu 10 Jahre als werden.
Am besten ist es also das Kaninchen aus privaten Händen zu übernehmen, nicht aus Zooläden.

Zähne und Krallen des Kaninchens wachsen permanent nach. Sie müssen daher abgenutzt werden. Steckt man sein Kaninchen den lieben langen Tag in einen Plastikkäfig, so ist es unumgänglich die Krallen beim Tierarzt schneiden zu lassen und die Zähne abschleifen zu lassen. Ein wahnsinns Streß für die Tiere, der durch ein Stück Holz im Stall zum Nagen und (wenn einrichtbar) eine Art „Sandkiste“ mit Erde zum Buddeln auf dem Balkon, abzuwenden ist.

Kaninchen vertragen keinen Salat! Als Frischkost reicht man am besten Kohlrabi und die Blätter von Blumenkohl. Vorsicht auch beim Sammeln von Löwenzahn: haben vorher Wildkaninchen daran geknabbert kann die für Kaninchen typische Augenkrankheit übertragen werde. Ein Kaninchen dagegen impfen zu lassen halte ich persönlich für Blödsinn.
Zu der Frischkost kann noch Heu und Trockenfutter gegeben werden. Dann sollte das Kaninchen jedoch immer genug Wasser haben. Achten sie darauf welche Trinkart das Tier gewöhnt ist. Kaninchen, die immer nur aus Schalen getrunken haben, lernen es nicht aus den Nippelflaschen zu trinken.
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