Alex Kava: Das Grauen
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Alex Kava: Das Grauen
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Alex Kava: Das Grauen

Testberichte Alex Kava: Das Grauen

 (Taschenbuch)
4.6 von 5
Platz 90 in der Kategorie "Bücher Krimis - Das".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
Meinungen:
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Alex Kava: Das Grauen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Humor:  wenig humorvoll
Spannung:  mittelmäßig
Niveau:  leichte Kost
Unterhaltungswert:  mittelmäßig
Aufmachung:  mäßig
Zielgruppe: Erwachsene
Wie ergreifend ist die Story?: berührt ein wenig
Seitenzahl: über 400
Stil: ausschmückend
Vorteile
  • durchschnittliche Thrillerkost
  • spannend, fesselnd, interessant, sehr gut zu lesen
  • spannend, spannend, spannend
  • leicht verständlich, spannend, sympathische Protagonistin
  • exellenter Showdown
Nachteile/Kritik
  • durchschnittliche Thrillerkost
  • emotional manchmal nervig
  • nichts fahrlässiges
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Besessen.

ein Testbericht von 2010-02-27 08:29:18 vom 27.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: durchschnittliche Thrillerkost...
Nachteile/Kritik: durchschnittliche Thrillerkost
Thrillerserien sind ja eine wirklich erfreuliche Erfindung: Man trifft innerhalb verschiedener Plots immer wieder auf bekannte und zumeist auch liebgewonnene Figuren, erfährt mehr über deren fiktionale Leben und fiebert immer wieder aufs Neue mit. Allerdings sind gute Thrillerreihen fast noch schwerer zu finden als für sich allein stehende Vertreter des Genres. Ein vielversprechender Thrillerauftakt wurde mir vor einer Weile von meiner Autorin geboten, von der ich bisher nur den Namen kannte. Da mir der erste Teil ihrer Reihe gut gefiel, wollte ich folglich den Nachfolger haben.

Das Grauen – Alex Kava

[ Bezugsquelle & Preis ]

Gekauft habe ich das Taschenbuch bei eBay für 1,80 €.
Neu kostet das Buch laut Aufdruck 7,95 €, ist aber ganz offenbar nur noch gebraucht erhältlich, wenn man amazon und Co. Glauben schenken mag.

[ Eckdaten ]

Titel: Das Grauen
Originaltitel: Split Second
Autorin: Alex Kava
Übersetzung: Margret Krätzig
Verlag: Mira
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 412 Seiten

[ Die Autorin ]

Alex Kava (* in Silver Creek, Nebraska, als Sharon M. Kava) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin von psychologischen Suspense-Romanen. Sie ist Mitglied in den Vereinigungen Mystery Writers of America und Sisters in Crime.
Alex Kava wuchs in Silver Creek, einem Ort mit weniger als 500 Einwohner im ländlichen Nebraska, auf. Nach der High-School erhielt sie ein Stipendium für das College of Saint Mary in Omaha. Dort machte sie im Jahr 1982 ihren Universitätsabschluss mit Magna cum Laude mit einem B.A. in Kunst und in Englisch.
Nach ihrer Ausbildung sammelte Kava Erfahrungen in der Werbe- und Grafikdesignbranche und gründete ihre eigene Grafik-Design-Agentur, Square One. Darüber hinaus war sie unter anderem für Radio- und TV-Sender tätig. Im Jahr 1992 ging sie zurück zu ihrer Alma Mater und arbeitete als Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit.
Ihr Debütroman Das Böse konnte sich innerhalb von zwei Wochen in der Bestsellerliste der New York Times platzieren. Inzwischen sind noch weitere Bücher erschienen, die das Leben der FBI-Profilerin Maggie O’Dell weitererzählen und von spannenden Mordfällen handeln.

Quelle: www.wikipedia.de

[ Die Reihe ]

1. Das Böse
2. Das Grauen
3. Schwarze Seelen
4. Eiskalter Wahnsinn
5. Die Rückkehr des Bösen
6. Ausgeblutet
7. Blutiger Freitag [erscheint am 01.02.2010]

[ Das Grauen ]

FBI – Profilerin Maggie O’Dell kommt auch nach ihrem letzten Serienmordfall nicht zur Ruhe. Der eigentliche Killer ist ganz offensichtlich noch auf freiem Fuß, den Beamten aber stets mehr als einen Schritt voraus. Doch Maggie kann sich angesichts einer neuen Bedrohung nicht auf alte ungelöste Fälle konzentrieren. Denn Albert Stucky, seines Zeichens brutaler Frauenmörder, ist aus dem Gefängnis entkommen. Stucky wurde von Maggie höchst selbst hinter Gitter gebracht – allerdings hat sie einen hohen Preis dafür zahlen müssen.

Nun ist der durchgeknallte Mörder wieder zurück und will sich offenbar an Maggies Fersen heften. Maggies Chef jedoch will seine Agentin nicht an dem Fall mitarbeiten lassen, da sie emotional noch zu sehr involviert ist. Dies lässt die toughe FBI – Agentin natürlich nicht auf sich sitzen. Erst Recht nicht, als die verschwundene Niere einer ermordeten Frau vor ihrer Hotelzimmertür findet, denn sie erkennt sofort Stuckys übliche Vorgehensweise…

[ Eindrücke ]

Zugegeben – der erste Band der Reihe, „Das Böse“, ließ bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt darauf schließen, dass der verrückte wie geniale Frauenmörder Albert Stucky noch einen Auftritt bekommen würde. Dieser Umstand lässt nicht unbedingt auf die Kreativität der Autorin schließen. Dennoch schaffte Alex Kava es in ihrem Debüt, jenen Serienmörder als derart diabolisch und absolut böse darzustellen, dass doch ein gewisses hohes Maß an Erwartung geweckt werden konnte. Fraglich ist nun wohl nur noch, ob die Erwartung auch erfüllt werden konnte.

„Das Grauen“ beginnt zunächst einmal sehr ruhig und wenig grauenvoll. Der Leser trifft auf die bereits bekannte Protagonistin und wird schnell wieder Teil ihres Lebens. Dabei wird hier vor allem in der ersten Hälfte des Taschenbuchs Wert darauf gelegt, ihr seelisches Befinden zu beleuchten. Vom Frauenmörder ist bis hierhin noch keine große Spur. So zieht sich Kapitel um Kapitel, ohne, dass etwas nennenswert Spannendes passiert. Sicher, es gibt nach kurzer Zeit den ersten Mord, zwei verschwundene Frauen und einiges an Spuren und Indizien. Mehr aber auch nicht. Man hat den Eindruck, Kava hätte mehr Wert auf ihre Figuren und deren Leben gelegt, als auf die Ermittlungsarbeit. Denn von der bemerkt man lange Zeit so gut wie nichts. Zu sehr dehnt Kava die Kaltstellung ihrer Agentin aus und lässt sie mit gebundenen Händen vor sich hin leiden. Da stellen die wenigen und kurzen Kapitel, die den Mörder und seine Vorgehensweise beleuchten, die größten Highlights dar. Fast klammert man sich als Leser schon an jene Passagen, da wenigstens diese Spannung verheißen. Denn was fehlt, ist hier einfach der rote Faden oder zumindest die Verfolgung dessen durch die Figuren. Immerhin bekommt die Hauptfigur ja noch einen männlichen Ermittler an ihre Seite, was dem Ganzen gleich deutlich mehr Potenzial verleihen hätte können. Aber leider vertut Alex Kava das Potenzial sehr bald. Wo in „Das Böse“ noch ‚richtige’ polizeiliche Ermittlungsarbeit geleistet wurde mit allem, was dazu gehört, klafft hier fast gähnende Leere. Es fehlen die interessanten Täterprofile, die Spurensuche und vor allem die immer wieder aufs Neue faszinierenden Sequenzen im Leichenschauhaus. All dies sind doch eigentlich einige der wichtigsten Zutaten für einen gelungenen Thriller – und all dies gibt es hier nur auf Sparflamme. So plätschert der Romane vor sich hin und dem Ende entgegen, ohne, dass wirklich mal etwas passiert.

Dennoch kann man Alex Kava durchaus zu Gute halten, dass sie ihre Fortsetzung der Reihe um Profilerin Maggie O’Dell nicht mit Leichen pflastert, um mittels Schockieren des Lesers, die Tatsache zu übertünchen, dass eigentlich nichts passiert. Die Schockmomente sind wohldosiert und tun als Einzige etwas dafür, dass man „Das Grauen“ auch tatsächlich als Thriller bezeichnen kann. Wie schon im Vorgänger geht Alex Kava dabei in ihren Beschreibungen nicht gerade zimperlich vor, was vermutlich dem einen oder anderen zartbesaiteten Leser gehörig auf den Magen schlagen dürfte. So fällt auch bei diesem Roman abermals auf, dass die perfidesten und brutalsten Morde offenbar immer von weiblichen Schriftstellern erdacht werden.

Genau, wie schon in „Das Böse“, ist auch im vorliegenden Roman der Schreibstil sehr simpel und leicht zu lesen gehalten. So kommt man auch trotz der eher schleppenden Handlung recht gut voran und ist nicht direkt geneigt, das Taschenbuch mit dem hübsch – hässlichen Cover in die Ecke zu pfeffern. Die Dialoge sind zumeist eher kurz, lange Monologe gibt es kaum. Einzig die Beschreibungen von Umgebungen, Büro- und Hauseinrichtungen sind stets einen Hauch zu ausufernd, sodass man sich fragt, ob Alex Kava nicht eigentlich den beweihräuchernden Text in einem Einrichtungskatalog hatte schreiben wollen. Sicherlich dienen ausführliche Be- und Umschreibungen dem besseren Vorstellungsvermögen. Hier allerdings ist die Autorin besonders zu Beginn des Romans an einigen Stellen leicht übers Ziel hinaus geschossen. Würde man all jene überflüssigen Beschreibungen rigoros aus dem Roman streichen, wäre er wohl um ein Viertel kürzer. Sei es drum – diese Tatsache ist weit weniger störend als besagte Tatsache, dass hinsichtlich der Ermittlungsarbeit so gut wie nichts passiert. Ähnlich wie in „Das Böse“ dürfte dem geneigten Hobby – Philologen allerdings so manche Übersetzung übel aufstoßen. So stolpert man beispielsweise über Wörter, die es schlichtweg in der deutschen Sprache nicht gibt bzw. die so wortwörtlich übersetzt wurden, dass sie im Kontext keinen Sinn ergeben. Dies fällt bei aufmerksamem Leser durchaus mehr als einmal auf. Allerdings kann man der Autorin dafür nur schwerlich die Schuld geben. Generell ist an der sprachlichen Präsentation des Romans also eigentlich nur wenig auszusetzen.

FBI Profilerin Maggie O’Dell ist dem geneigten Leser vermutlich aus dem vorangegangenen Roman „Das Böse“ bekannt. Wie fast durchweg alle Thrillerhauptfiguren, hat auch Frau O’Dell einen gehörigen psychischen Knacks, der ihr letztlich einen Schreibtischjob eingebracht hat. Maggie ist aber nicht nur seelisch ein Wrack. Sie ist auch noch besessen von demjenigen, dem sie ihre Psychose zu verdanken hat. Denn der ist kein Geringerer als Albert Stucky selbst. Nun, bis zu einem gewissen Grad mag man Maggies Auswüchse verstehen können. An so mancher Stelle jedoch übertreibt sie es ein wenig, sodass man genervt mit den Augen rollen möchte. Dass eine Dame, die an Tatorten zur Furie wird, vom Chef einfach mal hinter ihren Schreibtisch verbannt wird, kann man da irgendwie nachvollziehen. Die Art und Weise, wie Maggie hier so manches Mal am Rad dreht, kratzt leider in der Folge ein wenig am bisher recht hohen Sympathiefaktor. Denn wer mag schon eine arme Irre, die wenig berechenbar ist und stets kurz davor steht, auszuflippen?
Ein Wiedersehen gibt es in „Das Grauen“ mit Schürzenjäger Nick Morrelli, der hier allerdings keine tragende Rolle mehr innehat. Vielmehr geht die Autorin streckenweise noch auf die holprige Fast – Liebschaft ein, die sich im Vorgängerroman zwischen Morrelli und O’Dell entwickelt hat. Irgendwann kommt man aber auch bei allem Respekt bei dieser Thematik zu dem Schluss, dass Alex Kava es eigentlich mal gut sein lassen könnte.
Im vorliegenden Roman wird eine neue Figur in der Ermittlerriege eingeführt: Agent Tully. Der darf quasi den Aufpasser für Maggie spielen und ist ihr vom stellvertretenden Chef des FBI übergeordnet worden. Tully erfüllt irgendwie auch die gängigen Klischees: allein erziehender Vater, der mit seiner pubertierenden Tochter nicht klar kommt und der Zeit seiner Ehe nach trauert. Um ehrlich zu sein, wirkt Tully wie ein Weichei. Das liegt nicht daran, dass ihm an Tatorten schlecht wird. Vielmehr erscheint er, als würde er sich ohne Wenn und Aber von Maggie auf der Nase herum tanzen lassen und nur der Laufbursche sein. Tully erscheint nicht so richtig scharfsinnig, weswegen er vermutlich in den folgenden Romanen keine allzu große Rolle mehr spielen wird, wenn man Vermutungen anstellen möchte. Das hier präsentierte Figurenensemble ist einfach gestrickt, aber vorstellbar und passt letztlich in einen Thriller. Es gibt keine Ecken und Kanten an den Figuren zu finden, was allerdings kein großes Hindernis am Lesespaß darstellt.

Alles in allem ist „Das Grauen“ ein sehr durchschnittlicher Thriller. Zwar war der Vorgänger schon kein herausragendes Beispiel für geschriebene Thrillerkunst, aber dieser Nachfolger hier reicht dennoch nicht an „Das Böse“ heran. Es fehlt die typische Ermittlungsarbeit, die ja stets einen Großteil der eigentlichen Spannung ausmacht. Dennoch hat es Alex Kava trotz aller Schnitzer geschafft, einen Roman hinzulegen, den man wohl trotzdem recht bald durch gelesen haben dürfte. Allein schon deshalb, weil man als Leser ziemlich schnell merkt, dass hier nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick hinsichtlich des Frauenmörders scheint. Dies hält dann doch noch eine gewisse latente Spannung aufrecht, sodass es an dieser Stelle wohlmeinende drei Sterne und eine eingeschränkte Empfehlung gibt. Es sei noch anzumerken, dass man „Das Grauen“ vollkommen ohne Vorwissen lesen kann. Heißt, alle wichtigen Details rund um die Figuren werden erläutert, sodass keine offenen Fragen bleiben. Man sollte diesen zweiten Teil allerdings nicht lesen, wenn man beabsichtigt, noch den Vorgänger zu lesen. Denn in „Das Grauen“ gibt es ein paar Informationen zum Serienmordfall in genanntem Roman zuviel, was der Spannung vermutlich abträglich sein dürfte.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Alex Kava: Das Grauen  (Taschenbuch): 2,0 wenig humorvoll
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von Alex Kava: Das Grauen  (Taschenbuch): 2,0 leichte Kost
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Alex Kava: Das Grauen  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Spannung:Spannung von Alex Kava: Das Grauen  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Wie ergreifend ist die Story?:berührt ein wenig
Aufmachung:Aufmachung von Alex Kava: Das Grauen  (Taschenbuch): 2,0 mäßig
Seitenzahl:über 400
Stil:ausschmückend
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Kommentare
Clarinetta2
Clarinetta2, 27.02.2010
handlung schleppend-dialoge kurz, das gefällt mri an einem buch so gar nicht, ich glaube das buch bekäme bei mir staubflocken-prima bericht
Hot_Rider
Hot_Rider, 27.02.2010
Liebe Grüße von Teresa und Markus. Ein Besuch bei unseren Berichten wäre cool. DANKE !
cleo1
cleo1, 27.02.2010
Schönes Wochenende und LG cleo1
Danke für das Lesen meiner Berichte.
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Das Grauen hat einen Namen!

ein Testbericht von 2005-08-03 21:41:15 vom 03.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, fesselnd, interessant, sehr gut zu lesen...
Nachteile/Kritik: emotional manchmal nervig
Auf der Suche nach neuem Lesefutter in der Buchhandlung wurde ich mal wieder aufmerksam auf Romane der Autorin Alex Kava. Mir war die Autorin wohl bekannt durch ihren Debütroman "Das Böse". Da mir dieses Buch bereits sehr gut gefallen hat, griff ich mir doch gleich zwei weitere Romane von ihre. Über eines dieser Bücher möchte ich hier berichten: "Das Grauen".

Einband

Bei dem Buch handelt es sich um ein Taschenbuch, auf dessen Vorderseite neben dem Namen der Autorin und des Buchtitels eine Abbildung von einer Person bei Nacht, neben einer Treppe und unter einer Laterne stehend abgedruckt ist. Die Person ist nur schemenhaft zu erkennen. Auf der Rückseite befindet sich neben einer kurzen Inhaltsangabe, Kommentare zum Buch von verschiedenen Zeitungen (Publishers Weekly und Romantictimes) und eine Kurzbiographie der Autorin.

Die Autorin

Alex Kava (eigentlich Sharon Kava), geboren in Nebraska, studierte in Omaha Kunst und Englisch. Sie arbeitete als Aushilfe in einem Krankenhaus. Das Wissen, was sie dort sammelte, half ihr später bei ihren Romanen. Nach ihrem Job im Krankenhaus arbeitete sie in der Werbe- und Marketingbranche. Im Jahr 2000 erfüllte sie sich einen Jugendtraum und veröffentlichte ihren Debütroman, der es bis in die Top Ten schaffte: Das Böse. Mit diesem Buch begann ihr Welterfolg als Schriftstellerin und auch ihre Maggie O'Dell-Reihe. Noch heute lebt sie in Omaha, Nebraska.

Inhalt

Nach einer schier endlosen Jagd schafft es die FBI-Profilerin Maggie O'Dell den Serientäter Albert Stucky dingfest zu machen. Als er jedoch vom Zentralgefängnis North Dade Country, Miami, verlegt werden soll in ein Hochsicherheitsgefängnis, bringt er die beiden Gefängnisbeamten, die ihn überführen sollten, um und entkommt.
Von da an hat es Stucky sich zur Aufgabe gemacht, Maggie zu quälen, in dem er Frauen, mit denen Maggie mehr oder weniger zufälligen Kontakt hat, auf perverse Art zu quälen und dann zu töten. Maggie, die damals ebenfalls in die Fänge von Stucky geraten war und von ihm auf entsetzliche Art und Weise gequält wurde, bevor sie entkommen konnte, weiß bereits beim ersten Mord, der geschieht, dass Stucky sein perverses Spiel wieder aufgenommen hat, doch zuerst will ihr niemand glauben. Alle glauben, dass sie von dem Stucky-Fall ein Trauma zurückbehalten hat, weshalb sie jeglichen Mordfall auf Stucky bezieht und mittlerweile eine regelrechte Paranoia entwickelt hat. Doch schon bald wird klar, dass Maggie Recht hat und es wirklich Albert Stucky ist, der die Frauen auf bestialische Art umbringt.
Wieder beginnt die Jagd auf Albert Stucky und diesmal will Maggie O'Dell ihn endgültig zur Strecke bringen.

(Ob Maggie dies schafft und wieviele Frauen noch durch die Hand von Albert Stucky sterben müssen: lest selber!)


Meine Meinung zum Buch

Wieder einmal ist Alex Kava ein absolutes Meisterwerk gelungen. Nach dem 1. Teil der Maggie O'Dell-Reihe "Das Böse" hat sie mit "Das Grauen" ein sehr guten Anschlussroman konstruiert, der sich zwar zum Teil auf den 1. Teil aufbaut, da es auch in "Das Grauen" um den Serientäter Albert Stucky geht, jedoch kann "Das Grauen" völlig unabhängig von "Das Böse" gelesen werden, ohne dass man meinen könnte, dass man bestimmte Zusammenhänge nicht versteht. Ganz im Gegenteil. In "Das Grauen" nimmt Alex Kava immer wieder Bezug auf die Geschehnisse um Stucky und erklärt gut verständlich, wie sich die Vorgeschichte um die einzelnen Personen darstellt.
Im Roman kommen altbekannte Personen aus "Das Böse" vor. So zum Beispiel der ehemalige Sheriff Nick Morelli, mit dem Maggie O'Dell bereits ermittelt hat und beide sich ineinander verliebt haben.
Alex Kava bedient sich eines sehr ausschmückenden Schreibstils, der jedoch in keinster Weise langatmig oder langweilig wirkt. Die Ausschmückungen belaufen sich meist auf detaillierte Schilderungen der Morde, der bestialisch zugerichteten Leichen und der emotionalen Lage von Maggie O'Dell. Gerade letzteres, die Emotionen von Maggie, wirken jedoch meist recht überzogen und können schon manchmal den Leser etwas nerven. Jedoch sind die anderen Details, die Kava sehr explizit schildert, extrem gut und für den Leser sehr gut bildlich vorstellbar. Durch die detaillierte Schilderung der Morde und Leichen wird dieser Roman zu einer recht blutigen und gruseligen Geschichte, die nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist.
Interessant sind auch die psychologischen Spielereien, die Alex Kava sich für das Verhältnis zwischen Albert Stucky und Maggie O'Dell hat einfallen lassen. Manchmal denkt man wirklich, dass wer sich so etwas einfallen lässt, selber nicht richtig im Kopf ticken kann, so wahnsinnig gut ist die Geschichte gemacht. Auch die Einblicke in das kranke Hirn von Albert Stucky machen das Lesen dieses Buches noch gruseliger als es eh schon ist.
Der Roman ist gut strukturiert in einzelne kurze Kapitel, die oft zwischen den einzelnen Personen und Szenerien hin und her springen. Trotz der Springerei bleibt der Roman immer sehr gut nachvollziehbar für den Leser und man verliert nie den Faden.
Als Leser neigt man bei diesem Buch dazu, die Geschichte schneller vorantreiben zu wollen, bevor der nächste Mord geschieht, bevor wieder eine Frau auf das Entsetzlichste zugerichtet und bestialisch ermordet wird. Doch letztlich hat man ja nun keinen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte und dies treibt einen fast in den Wahnsinn.

Fazit

Ein wahnsinnig guter Roman, den man gelesen haben sollte. Allerdings aufgepasst: nichts für schwache Nerven!


Sonstiges

ISBN 3-89941-032-7
Preis: 7,95 EUR
Erschienen im Cora Verlag GmbH & Co. KG
www.mira-taschenbuch.de

Weitere Romane von Alex Kava

Das Böse
Eiskalter Wahnsinn
Schwarze Seelen
Blutspur des Todes
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
swissflyer
swissflyer, 20.03.2006
------------- ----S H---- ------------- Liebe Grüsse aus der schönen Schweiz, Patrik
Zuckermaus29
Zuckermaus29, 02.05.2006
quotshquot von mir für Dich :o Liebe Grüße Jeanny
sape26
sape26, 03.08.2005
naja,dann is das wohl was fuumlr mich!!:0lg,sandra
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Christin78

Nach dem Bösen kommt das Grauen...

ein Testbericht von 2005-03-24 14:14:58 vom 24.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: leicht verständlich, spannend, sympathische Protagonistin...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Hallo Ihr Lieben,


Heute möchte ich Euch den zweiten Roman von Alex Kava vorstellen, er trägt den Titel „Das Grauen“.


Nachdem ich mit dem ersten Roman „Das Böse“ mehr oder weniger zufrieden war, aber doch so neugierig geworden bin, daß ich wissen wollte wie es weiter geht, bestellte ich den 2. und 3. Roman von dieser Schriftstellerin.
Über die ich Euch ein paar winzige Informationen mitgeben möchte.


Die Autorin wuchs in einem kleinen Dorf im ländlichen Nebraska auf. Ihren Universitätsabschluß machte sie in Kunst und Englisch und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrungen in der Werbe- und Grafikdesignbranche.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte wird im Internet fündig.


In diesem Roman begegnen und wieder Charaktere die im ersten Roman auch vorkommen. So kristalisiert sich heraus, das die Hauptdarstellerin der Romane Alex Kavas die FBI Profilerin Maggie O´Dell ist.
Im Zweiten Roman übernimmt sie die aufreibende und gefährliche Jagd, nach Albert Stucky. Im ersten Roman wird dem Leser schon erzählt, das Maggie sich schon einmal in den Fängen dieses Mannes befand, ein Mann der Frauen ermordet, sie sammelt, sie mißhandelt und seine perversen Spielchen mit ihnen treibt. Am Ende des ersten Romans erhält Maggie einen Anruf, das eben dieser Mann geflohen sei. Und die Jagd beginnt auf ein Neues.
Stucky, vom FBI auch „Der Sammler“ genannt, setzt seine Spielchen fort und bezieht wie er es auch vor seiner Festnahme und Flucht tat, Maggie mit ein. Und läßt mehr oder weniger Maggie seine Opfer aussuchen, indem er die Frauen entführt oder tötet mit denen Maggie Kontakt hatte, auch wenn dieser nur sehr kurz war.
In diesem Roman, geht Alex Kava meiner Meinung nach mehr, auf das Privatleben von Maggie ein, als im ersten Roman. So begegnet uns Nick Morelli wieder, mit dem sie den Fall im ersten Roman zusammen gelöst hatte. Schon dort bemerkte man das sich eine kleine Liebesgeschichte zwischen Maggie und Nick entwickelt und diese wird im „Das Grauen“ weiter geführt. Auch der Fall aus dem ersten Roman „Das Böse“ spielt eine kleine Nebenrolle und wird immer mal wieder erwähnt. Und mich würde es nicht wundern, wenn dieser Fall im einen der weiteren Romane von Alex Kava wieder auftaucht.
Mehr oder weniger sind die Romane miteinander verbunden, man versteht die Handlung jedes einzelnen zwar auch ohne die vorherigen gelesen zu haben, ich würde dennoch empfehlen mit dem ersten also „Das Böse“ anzufangen. So lernt man Maggie kennen und stößt nicht mitten in einer Handlung hinein, und kann sicherlich auch das Verhalten von ihr besser einschätzen.


Auch diesem Roman stehe ich wieder etwas skeptisch gegenüber. Die Handlung ist spannend und ich auch dieses mal keine Einlesezeit benötigt. Die Handlung spitzt sich zum Ende hin zu und wo ich schon dachte, das der Fall gelöst sei und mich darauf freute noch etwas privates über Maggie zu lesen, wie es z.B. mit Nick weiter geht, wurde ich ohne Vorahnung noch einmal mit einer Spannungsspitze konfrontiert, mit der ich nicht gerechnet hatte. Romane in denen solche Überraschungen vorkommen sind eigentlich immer recht lesenswert und gleichen, die negativen Seiten aus. Und die sind meiner Meinung nach auch hier wieder zu finden. Auch in diesem Roman, wie auch schon im ersten, wird der Name „Maggie O´Dell“ zu oft verwendet. Er steht auch hier wieder auf manchen Seiten mehr als 6 mal. Es geht dann nur Maggie O´Dell hier und Maggie O´Dell dort, Maggie O´Dell machte dies und Maggie O´Dell machte jenes. Ich finde das nervt schon etwas. Wie Ihr vielleicht am vorherigen Satz schon mitbekommen habt.
Ein weiterer Punkt den ich kritisieren möchte, im ersten Roman hieß es, das Maggie schon sehr lange keine Freundin hatte, der sie sich anvertrauen könne und zu der sie sich hingezogen fühle. Im zweiten Roman, gibt es auf einmal solch eine Freundin, mit der sie schon sehr lange befreundet sein soll. Da wußte Alex Kava wohl nicht mehr so recht was sie im ersten Buch schrieb. Und der letzte Kritikpunkt, die ständigen Widerholungen. Stellt Euch das einfach so vor: es wird jemanden etwas erzählt, derjenige erzählt das gleiche weiter und so weiter. So das die Geschichte die Euch erzählt wurde, noch einige Male weiter erzählt wird. Und genauso ist es in dem Roman, nur mit dem Unterschied das man als Leser ständig damit konfrontiert wird. Hier halt die liebe Alex wohl vergessen das man als Leser mehr weiß als eine Person in dem Roman, welcher die Geschichte erzählt wird. Mir kam es so vor, als wenn Alex Kava damit Seiten füllen wollte, damit das Buch dicker wird. Soetwas ermüdet natürlich wenn man zum 10. Mal die Geschichte liest, daß Maggie schon einmal in Albert Stucky Fängen war. Und das ist nicht nur eine Handlung die mehrmals erwähnt wird, sondern es gibt da noch so einige. Das ermüdet ein wenig und man wird auch leicht gnatzig beim Lesen. Zumindest erging es mir so.
Nun stellt sich für Euch vielleicht die Frage warum ich dann noch weitere Romane von ihr lese. Und die Frage kann ich ganz leicht beantworten. Ich möchte wissen wie es mit Maggie weitergeht und trotz der negativen Aspekte, macht das Lesen Spaß und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Ich habe im Moment einfach keine Lust irgendetwas kompliziertes zu lesen und bei solchen Romanen braucht man nicht großartig denken und wird dennoch unterhalten. Es ist leicht zu lesen, es kommen keine Fremdwörter vor und ich sympathisiere dann doch sehr mit Maggie und möchte auch wissen wie es mit ihr und Nick weiter geht. Man könnte es fast als Fortsetzungroman ansehen und deshalb lese ich auch schon den 3. Roman von Alex Kava und den 4. und 5. werde ich sicherlich auch noch lesen, auch wenn ich diese beiden noch nicht gekauft habe.
Ich werde wie bei dem ersten Roman „Das Böse“ wieder 1 Stern abziehen, aber dennoch eine Empfehlung aussprechen.


Das Buch erschien im Cora Verlag unter dem Namen „Mira Taschenbücher“. Es hat 412 Seiten (genau wie „Das Böse“), kostet 7,95 Euro und hat folgende ISBN: 3-89941-032-7.


Mein Fazit, trotz der Kritikpunkte empfehle ich es wie schon gesagt weiter. Ich habe mich dennoch beim Lesen unterhalten gefühlt und die 412 Seiten hatte ich auch recht schnell durchgelesen. Und Empfehlung für ein Buch ist es ja auch wenn man die folgenden auch noch lesen wird. Ich brauchte mich nicht anstrengen beim Lesen dieses Romans und finde die Protagonistin recht sympathisch und freue mich auf die weiteren Romane von Alex Kava.


In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim eventuellen Lesen und bedanke mich für das Lesen, Bewerten und Kommentieren.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Nichts für zarte Gemüter mit zuviel Fantasie

ein Testbericht von 2004-09-06 12:45:10 vom 06.09.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, spannend, spannend...
Nachteile/Kritik: ---
Nachdem ich das erste Buch von Alex Kava gelesen, bzw. nahezu verschlungen, habe, ist es natürlich nicht abwegig gewesen, auch das zweite Buch dieser Autorin zu lesen. Und um genau dieses Buch soll es heute gehen: Alex Kava – „Das Grauen“ ....


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Storyline
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Die FBI-Profilerin Maggie hat vor einiger Zeit den als „der Sammler“ bekannten Serienkiller Albert Stucky zur Strecke und damit ins Gefängnis gebracht. Dabei hat sie selber einen leichten psychologischen Schaden genommen, denn immerhin musste sie mit ansehen, wie Stucky mehrere Frauen verstümmelt hat und wurde auch selber in Mitleidenschaft gezogen. Direkt nachdem Maggie ihren letzen Fall (beschrieben in dem Buch „das Böse“) gelöst hat, gelingt Stucky die Flucht. Maggie ist sich sicher, dass er es jetzt auf sie abgesehen hat – und da ihre Vorgesetzten ähnlich denken, wird sie erstmal vom aktiven Dienst genommen und arbeitet als Referentin auf Kongressen. Doch wirklich sicher fühlt Maggie sich nicht – auch nicht in ihrem neuen zuhause, welches sie mit größter Geheimhaltung bezieht. Gleich nach ihrem Einzug kommt es in ihrer Nachbarschaft zu einem Mordfall und Maggie glaubt daran, dass Stucky der Täter ist. Leider steht sie mit ihrer Meinung zunächst alleine da. Als jedoch weitere Frauen aus dem Umfeld von Maggie geradezu abgeschlachtet werden und es zu Vermissten kommen, fangen Maggies’ Vorgesetzte an, ihr zu glauben. Maggie selber mischt sich natürlich – unerlaubterweise – in die Untersuchungen ein und kommt dabei immer mehr an ihre psychologischen und körperlichen Grenzen .... doch Stucky gibt nicht auf, sein Ziel ist klar: Maggie!


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Fakten
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„Das Grauen“ ist das zweite Buch der Autorin Alex Kava und im Oktober 2002 beim Mira Verlag erschienen. Der aktuelle amazon-Preis für die Taschenbuchausgabe liegt bei 7,95 Euro, die ISBN lautet 3899410327 und das Werk ist 416 Seiten stark.


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Meine Meinung
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Das Werk beginnt zeitlich genau an dem Punkt, an dem das erste Buch geendet hat. Zwar ist es für das Verständnis der Geschichte nicht unbedingt notwendig, das erste Buch zu lesen, von Vorteil ist es aber auf jeden Fall. Nicht zuletzt, weil an einigen Stellen bezug auf das erste Buch genommen wird und diese Stellen nicht wirklich tiefgreifend erläutert werden.

Literarisch unterscheidet sich das Buch nur wenig vom ersten Werk der Autorin. Das ist aber auch sehr verständlich, denn in der Regel ändert ein Autor seinen Schreibstil nicht, wenn er/sie Erfolg hat. Soll heissen, dass auch diese Buch einen normalen Sprachstil benutzt und die Satzkonstruktionen weder wirklich anspruchsvoll noch besonders trivial sind. Auch hier fällt wieder auf, dass manchmal die Worte etwas platt wirken – stören tut das aber nicht.

Spannungstechnisch ist das Buch dem ersten Werk nahezu gleichwertig. Kennt man das erste Werk, so steigt man bereits nach wenigen Seiten mit einer gewissen Grundspannung ein – schließlich kennt man bereits den Hintergrund. Und obwohl letzterer auf den ersten Seiten noch einmal kurz erläutert wird, wird es an dieser Stelle nicht wirklich langweilig. Im Verlauf der Geschichte nimmt die Spannung stetig zu und dank geschickter Aufteilung der verschiedenen Schauplätze fällt es auch hier wieder schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Jedes Kapitel endet so, dass man einfach weiter lesen muss ... und das bleibt bis zum Schluss so.

Die verschiedenen Mordszenarien sind übrigens wieder sehr gut und detailliert beschrieben – genauso wie die psychologische Vorgehensweise des Täters. Von daher ist das Buch nicht unbedingt etwas für die Leute mit zuviel Fantasie :-)

Die Frauen aus meinem Umfeld, Bekannten- und Freundeskreis, die dieses Buch gelesen haben, sagen durchweg, dass es noch einen Tick besser gewesen ist, als das erste Werk von Alex Kava. Dem kann ich nicht ganz zustimmen, denn ich persönlich fand das erste Buch ein wenig besser. Dies mag an der männliche Sichtweise liegen, denn in meinen Augen übertreibt die Autorin in „das Grauen“ ein wenig mit der Beschreibung der Gefühle von Maggie. Dabei wirken diese Passagen in meinen Augen ein wenig gestelzt und wiederholen sich zu oft. Das ist nicht wirklich störend (nicht einmal für mich als Mann) und tut der Spannung der Geschichte in keinerweise einen Abbruch – es führt halt nur dazu, dass ich das erste Buch ein ganz klein wenig besser gefunden haben. Trotzdem stehen die noch fehlenden Werke von Alex Kava ganz oben auf meiner Bücherwunschliste – was natürlich die beste Empfehlung für die Autorin ist.


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Fazit
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Ein durch und durch spannendes Buch, welches meine uneingeschränkte Empfehlung erhält. Wie bereits das erste Buch von Alex Kava ist auch „das Grauen“ nicht unbedingt für die zarten Gemüter mit zuviel Fantasie geeignet. Ich persönlich fand das erste Buch ein klein wenig besser, stehe mit dieser Meinung aber ziemlich alleine da. Unbedingt kaufen!


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
nikosternchen

Entlaufener Killer sucht Opfer

ein Testbericht von 2004-06-29 13:44:22 vom 29.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: exellenter Showdown...
Nachteile/Kritik: nichts fahrlässiges
Meine derzeitige Vorliebe für sehr blutrünstige Lesekost trieb mich nach dem Verschlingen zweier Werke der Autorin Alex Kava dazu, mir auch den 2. Band der chronologischen Reihenfolge von vier Büchern vorzuknöpfen. Band 1 „Das Böse“ und Band 3 „Schwarze Seelen“ habe ich bereits rezensiert.

VORGESCHICHTE
Maggie O´Dell arbeitet als Profilerin beim FBI. Vor nicht mal einem Jahr brachte sie Albert Stucky hinter Schloss und Riegel. Der Serienkiller war bekannt unter dem Namen „Der Sammler“. Er sammelte Frauenleichen und machte es sich zum Spaß mit der Polizei und explizit mit Maggie O´Dell zu spielen. Zum Showdown kommt es damals, als Maggie versucht ihn auf eigene Faust zu verfolgen und sich in einer Algerhalle mit ihm wiederfindet. Dort überwältigt er sie, fesselt sie und lässt sie beim Morden diverser Frauen zusehen. Sie schließt die Augen. Aber solange sie nicht hinsieht nimmt er sich die nächste vor, er will das sie zusieht. Albert Stucky wird glücklicherweise überrumpelt, aber er kann ein paar Monate später, nachdem sie den Fall aus „Das Böse“ gelöst hat entkommen.


HAUPTSTORY
..und die Jagd beginnt von vorn. Maggie O´Dell wurde mittlerweile von ihrem Chef vorrübergehend als Tutorin eingesetzt, angeblich um sie ein wenig zu entlasten. Maggie glaubt das Albert Stucky sein böses Spiel wieder beginnen wird. So unrecht hat sie nicht, denn schon bald werden Frauen aus ihrer unmittelbaren Umgebung vermisst und andere Tod aufgefunden. Nachdem vor ihrer Hotelzimmertür ein Tablett mit der Niere eines der Opfer gefunden wird glaubt auch sogar ihr Chef an einen Zusammenhang.



GRUNDSÄTZLICH
Die vier Bände stehen in chronologischer Reihenfolge sicherlich im Zusammenhang. Ich denke das Lesen macht es grundsätzlich einfacher und verständlicher wenn man diese einhält. Wenn ich den ersten Teil nicht gelesen hätte wüsste ich nicht unbedingt was bei der ersten Jagd nach Albert Stucky eigentlich genau gewesne ist. Aber Pflicht ist es natürlich nicht, den jeder Roman ist auch in sich komplett und abgeschlossen.

STORY
Die Geschichte strickt sich natürlich in erster Linie um die Jagd nach Albert Stucky. Gut aufgebaut ist das hin und herspringen und der langsame Spannungsaufbau, bis es am Ende denn zum absoluten Showdown kommt. Prinzipiell ein gut gestrickter Krimi mit gut geschilderten Details. Nachdem ich nun den dritten Band gelesen habe, habe ich auch eine gute Vorstellung der Charaktere, zumindest die, die wichtig sind. Alle anderen werden nicht mehr als nötig beschrieben, dennoch hat man von jedem Opfer von jedem mitwirkendem Polizisten ein ausreichendes Bild.
Nach drei gelesenen Bänden kann ich durchaus sagen das ich gelegentlich die Zufälle, wie sich gewisse Personen wiederfinden und miteinander verbunden sind doch ein wenig konstruiert wirken. Aber das übersieht der eingespannte Leser gerne, da alles andere ja doch stimmt.


Nachdem ich ja völlig gierig den ersten Band verschlungen hatte, dachte sich mein allerliebster das er dieses Buch wohl auch lesen müsste, was er auch tat. Von ihm bekam ich dann einen Hinweis bezüglich der Personen und eben „typisch Frau“ welchen ich in diesem Buch etwas intensiver verfolgte. Und ich muss sagen: Er hat recht.


PERSONEN
Es dreht sich um Maggies Ermittlungskollegen Nick Morelli den sie im ersten Band kennergelernt hat. Weiberheld, schön, muskulös , hochgekrempelte Hemdsärmel und ein Fell von Haaren auf der Brust. Dazu dunkle Augen und ein Blick zum dahinschmelzen.
Bei Nick Morelli kommt Frau Kava aber ab und an zu sehr ins Schwärmen. In Band eins fiel mir das gar nicht so sehr auf, aber auch hier taucht er natürlich auf, als Anwalt und ständig ist die Rede von zuckenden Muskelpartien , seinem markantem Kinn, sinnlichen Lippen und und und...
Ich denke sie wollte mit ihm einfach nur eine kleine Liebesgeschichte mit einfließen lassen, aber es würde auch nicht stören die Figur Nick Morelli komplett ( außer vielleicht im ersten Band ) wegzulassen. Das wäre wohl kein Verlust.

SPANNUNGSAUFBAU
Obwohl der Leser natürlich von Anfang an weiss worauf die Geschichte hinausläuft ist man doch sehr gebannt was als nächstes Geschehen wird. Die Frage lautet irgendwie nicht: Wer ist der Mörder? Sondern vielmehr : Wie viele Opfer und welche wird es geben? Das lässt mich den zweiten Teil geradezu verschlingen. Wie schon erwähnt hüpft sie von Schauplatz zu Schauplatz und hört an genau den richtigen Stellen auf und beginnt sie aber genauso unvermittelt. Viele scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten fügen dann im Laufe des Buches auch für den Leser die Geschichte zusammen.


FAKTEN
ALEX KAVA / DAS GRAUEN
Mira Verlag
ISBN: 3-89941-032-7
412 Seiten


EMPFEHLUNG
Eine Empfehlung geht nur an Leute mir starken Nerven und stabilen Mägen. Wer durchaus auch mal blutige Szenarien verträgt, sich um die Arbeit der Profiler interessiert und grundsätzlich gerne gute Romane liest dem kann ich dieses Buch mit uneingeschränkten 5 Sternen empfehlen. Sicherlich ist es keine Anspruchsvolle Kost sondern eher Unterhaltungsliteratur was das Lesevergnügen aber keinesfalls einschränkt.


Viel Spaß und Gruseln beim Lesen

Nikolina
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
GAWOnline1983

Das Beste von Alex Kava bisher!

ein Testbericht von 2004-03-10 09:20:34 vom 10.03.2004
Empfehlung: ja
I. Allgemeines
„Das Grauen“ stellt den zweiten von bisher vier Teilen der Serie um die FBI-Profilerin Maggie O’Dell dar. Wie so oft, war mir der Name der Autorin lange Zeit unbekannt, doch ihr wisst ja, ich bin immer für Tipps, was spannende Literatur angeht. So war es auch hier – ich legte mir kurz vor meinem Geburtstag den ersten Band quasi zum Testen zu. Und prompt fand sich der Rest auch auf meinem Wunschzettel… :)

Ihr bekommt von mir zunächst eine Kurzübersicht über den Inhalt des Romans präsentiert, bevor ihr euch in dem darauf folgenden Punkt näher über den Verlauf der Geschichte und die Personen informieren könnt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, hoffe euch gefällt mein Bericht und freue mich auf eure Bewertungen und Kommentare! :)



II. Kurzinhalt
Der Massenmörder Albert Stucky ist entkommen und lenkt seine Aufmerksamkeit einmal mehr auf die FBI-Profilerin Maggie O’Dell. Er sucht sich ausschließlich Opfer, deren Bekanntschaft Maggie bereits machte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als Maggies Immobilienmaklerin Tess McGowan spurlos verschwindet und immer mehr Frauenleichen auftauchen.



III. Inhalt
Im ersten Band der Serie erfuhr man von dem Trauma, dass die FBI-Profilerin Maggie O’Dell durch den Serienmörder Albert Stucky davon trug. Stucky war regelrecht besessen von ihr und schickte ihr immer wieder Körperteile der von ihm ermordeten Frauen. Schließlich lockte er Maggie in einen Hinterhalt, wo sie mit ansehen musste, wie er zwei Frauen brutal niedermetzelte.

Doch Maggie brachte Stucky schließlich hinter Gittern. Allerdings trug sie sowohl psychische als auch physische Narben davon. Stucky soll nun in ein anderes Gefängnis verlegt werden, randaliert aber während der Fahrt so sehr, dass die beiden Fahrer des Gefangenentransportes anhalten und nachschauen. Ein Fehler – die beiden bezahlen mit ihrem Leben.

In der Zwischenzeit trennte sich Maggie von ihrem Mann und bezog ihr neues Heim. Doch das Grauen ruht nicht. Sie hat noch nicht einmal die Umzugskisten ausgepackt, als sie einen Polizeieinsatz in der Nachbarschaft bemerkt. Sie begibt sich dorthin – der schwer verletzte Hund ihrer Nachbarin wird gefunden, doch von ihr selbst keine Spur! Kurze Zeit später wird dann die Leiche einer Pizzalieferantin gefunden, die auch Maggie auf ihrer Bestellerliste hatte. Ist Stucky zurück? Maggie wird unterdessen zu einer Schulung geschickt, die sie leiten soll – ihr Boss möchte sie fernab des Geschehens wissen. Doch das Grauen folgt Maggie – die Leiche einer Kellnerin, die sie am Abend zuvor bediente, wird schließlich in einem Müllcontainer gefunden. Und die Vorgehensweise ähnelt immer mehr die von Stucky. Seltsamerweise werden an den Tatorten die Fingerabdrücke seines ehemaligen Partners Harding gefunden! Maggie schafft es endlich wieder zusammen mit Agent Tully in die Ermittlungen eingebunden zu werden.

Schließlich verschwindet die Immobilienmaklerin Tess McGowan, durch die Maggie ihr neues Heim fand. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – werden die Ermittelnden es schaffen, sie noch rechtzeitig zu finden oder hat sich Stucky sein blutiges Werk schon vollendet?



IV. Meine Meinung
Ich habe bisher die ersten drei Bände der Serie gelesen und muss sagen, dass ich diesen bisher am besten fand! Durch den ersten Teil wird man ja schon neugierig auf die Fortsetzung gemacht, da dort immer wieder die Albträume auftauchen, mit denen Maggie seit der Festnahme von Stucky zu kämpfen hat. Man sollte auch aus diesem Grund erst den Vorgänger lesen, um quasi mit dem Geschehen besser vertraut zu sein, da auch hier manchmal Bezug auf Vergangenes genommen wird und man es mit Hintergrundwissen viel besser versteht!

Die Autorin jedenfalls schafft es mal wieder, die Spannung von der ersten Seite an bis zum Ende hin aufrechtzuerhalten! Auch hier wird dem Leser wieder ein grandioser Showdown geboten – gerade als man denkt, die Geschichte sei zu Ende, kommt das große Finale :) Wie auch schon im ersten Teil leiden ihre Charaktere trotz dem Spannungsbogen keinesfalls an Eindimensionalität – besonders das Porträt von Maggie ist der Autorin sehr gut gelungen; man kann ihre Ängste und Albträume, aber auch ihre angestaute Wut sehr gut nachvollziehen. Schön beschrieben war allerdings auch der Charakter von Agent Tully als alleinerziehender Vater einer pubertierenden Tochter. Insgesamt wirken die Figuren sehr glaubwürdig auf den Leser.

Obwohl man diesmal weiß, auf welchen Täter es letztendlich hinauslaufen wird, stellt sich das Katz-und-Maus-Spiel von Stucky doch wirklich als sehr spannend heraus. Die Autorin schafft es allerdings trotzdem, ein paar falsche Spuren auszulegen, denen man prompt auch folgen mag. Letztendlich ergibt alles jedoch ein abgerundetes Bild und ein stimmiges Ende. Alex Kava ist bisher leider wohl eher noch ein Geheimtipp – ich kann die Bücher jedenfalls bedenkenlos weiterempfehlen! Leser mit schwachen Nerven und Mägen sollte vielleicht aber doch einen kleinen Bogen um Kavas Thriller machen, da ihre Detailfreudigkeit manchmal doch etwas weit geht ;-)



IV. Das Buch
  • Titel: „Das Grauen“
  • Verlag: Mira Taschenbuch
  • Deutsche Erstveröffentlichung: November 2002
  • Originaltitel, Veröffentlichungsdatum, Verlag: „Split Second", 2001 bei Mira Books Toronto
  • Übersetzung: Margret Krätzig
  • Seitenzahl: 412 Seiten
  • ISBN: 3-89941-032-7
  • Preis: 7,95 Euro (Deutschland) / 8,20 Euro (Österreich)



VI. Die Autorin
Alex Kava wuchs in einem kleinen Ort in Nebraska auf. Ihren Universitätsabschluss erwarb sie in Kunst und Englisch. Mittlerweile hat sie über 15 Jahre lang Erfahrung in der Grafik- und Werbebranche gesammelt.



VII. Mehr von Alex Kava
1. Das Böse
2. Das Grauen
3. Schwarze Seelen
4. Eiskalter Wahnsinn



(copyright by Laura Thoma, März 2004)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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1-6 von 6 Testberichten über Alex Kava: Das Grauen
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