ein Testbericht von Anonym1142005-05-03 17:48:06vom 03.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Luftsprünge machen Spaß, Bewegung, Markensportgerät...Nachteile/Kritik: man muss vorsichtig sein, großes Gerät
Wenn's um Sport geht, dann hatte ich immer Spaß an Ballsportarten (Volleyball, Basketball, Fußball, Hockey). Und sonst? Schwimmen ist an sich auch nicht übel, auch wenn ich in der Schule eine ziemlich schlechte Lehrerin hatte. Radfahren? Auch sehr gut, leider aber doch wetterabhängig. Noch was? Ja, an sich fand ich das Trampolinspringen immer ziemlich klasse. Doch für so ein großes Gerät ist kein Platz in meiner Wohnung. Aber inzwischen gibt es die Dinger auch kleiner, in rund. Ein Fernsehbericht hat mich auf die Idee gebracht, dann ging die Suche los an deren Ende ich auf das Kettler Trampolin der Durchmesser-Größe 96 cm gestoßen bin.
WIE FINDET MAN DAS RICHTIGE?
VEREINE? Hier war meine erste Idee, im Internet nach größeren Vereinen oder Verbänden zu suchen und dort die Leute mal anzumailen. Normalerweise, so kenn ich das aus der Gegend, aus der ich komme, sind Sprecher von Sportclubs recht hilfsbereit ihre Disziplin noch bekannter und beliebter zu machen oder für ihren Verein zu werben. Doch ich hatte Pech, bekam gar nicht erst eine Antwort.
HIER AUF DEN VERBRAUCHERPLATTFORMEN: Auch da gab es wenig. Ich bin zwar auf einen sehr begeisterten Bericht gestoßen. Doch das Trampolin-Modell sagte mir nicht soviel.
FITNESSSTUDIO? Nach meinen ersten (schlechten) Erfahrungen hab ich einen Bekannten, einen Sportexperten um Rat gefragt. Doch mit dem Trampolinsport kannte er sich auch nicht aus, riet mir aber, mich bei Fitnessstudios umzuhören, welche Geräte sie empfehlen können. Ein guter Gedanke. Doch da ich zu diesen Sporcentern keinen Draht habe, wollte ich erst einmal einen anderen Weg probieren.
MARKENHERSTELLER? Die Firma, die in vielen Sportarten zuhause ist und Qualitätsprodukte herstellt, das ist für mich Kettler. Mein Opi, der früher ein Fahrradgeschäft hatte, schwor auf Kettler-Räder. Damit und mit diversen anderen Produkten dieses Unternehmens war ich immer sehr zufrieden. Daher habe ich zunächst versucht, direkt über die Firma Informationsmaterial zu bekommen. Bei Kettler hieß es zwar, dass man tatsächlich Trampoline verkaufe, diese aber nur an (Groß-)Händler abgebe. Daher habe ich weiter im Internet gestöbert, verschiedene Preise heraus gefunden und mich letztendlich für einen Anbieter bei Ebay entschieden.
ABWICKLUNG UND VERSAND:
Mein Kettler Trampolin war mit der Option "Sofort-Kauf" zu haben. Das heißt, ich konnte weder darauf hoffen, es preisgünstig zu schießen (= ersteigern), noch musste ich fürchten, dass ich letztendlich doch überboten werden würde. Der Kontakt zum Händler, einem professionellen Anbieter aus Norddeutschland, war zunächst vorm Kauf und in der Abwicklung recht gut und unkompliziert.
Das Trampolin ging dann per DPD (DeutscherPaketDienst) auf den Weg. Vorteil hier war es, dass der Verkäufer eine Paketnummer mitgeteilt hatte. Negativ, dass die erst mehr als 28 Stunden später beim DPD eingebucht war und dass der Verkäufer nicht auf Rückfragen (Ist das Trampolin tatsächlich schon auf dem Weg? Stimmt die Paketnummer?) reagierte. Und noch ein Nachteil: Der Karton kam recht durchnässt, verbeult und mit Löchern bei mir an. Aber immerhin wurde es mir bis zur Tür gebracht, ein Vorteil gegenüber einem Kauf im Laden, bei dem man dann meist zusehen muss, wie man das Gerät nachhause bekommt.
VERPACKUNG:
Ich hab es ja schon angedeutet: Die war
nicht so doll! Man hatte es mit einem sehr schmalen aber doch auch sehr großen (etwa ein Meter mal ein Meter) Karton zu tun. Aus meiner Sicht ist er ursprünglich als Hülle für so ein Trampolin gedacht, aber nicht dazu, um es per Paketdienst zu verschicken. Dazu scheint mir die Pappe nicht stabil genug. So schätze ich, dass die Trampoline beim Versand vom Hersteller zum Händler sicher nochmals in einem größeren Karton sind.
AUSPACKEN UND AUFBAUEN:
Hier gab es eine positive und ein paar negative Überraschungen. Gut war, dass ich nicht erst die runde Sprungfläche mit Federn am gepolsterten Rand befestigen musste. Doch das Problem waren die Füße: Sechs kleine Stangen mit Gummifüßen müssen an dem großen Rund festgeschraubt werden. Doch zuvor gilt es eigentlich, Schutzkappen von den Schraubgewinden zu entfernen. Blöderweise fehlten zwei dieser Kappen, zwei weitere waren stark beschädigt, die übrigen beiden konnte ich nur mit einer Zange entfernen. Möglich, dass die Schutzkappen durch den Transport kaputt gegangen sind. Denn auch die Löcher im Karton scheinen durch die ungeschützten Schraubgewinde entstanden zu sein. Alles in allem macht es aber keinen guten Eindruck, wenn man erst einmal Plastiksplitter vor sich hat und mit Gewalt die Kappen von den Gewinden lösen muss.
Insgesamt geht der Aufbau aber rasch und unkompliziert, nach gut fünf Minuten stand mein Trampolin.
OPTIK DES TRAMPOLINS:
Die ist erst einmal nicht so schlecht. Auf den ersten Blick: der silbrige, gepolsterte Rand wirkt schick, die Farbe ist neutral. Neutral erscheint auch die sehr stabil wirkende Sprungfläche. Sie ist schwarz, trägt einen Kettler-Schriftzug und das Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) des TÜV Rheinland. Am billigsten wirken noch die Füße, die man aber nur sieht, wenn man das Trampolin von der Seite betrachtet.
Auf den zweiten Blick hat das Gerät aber zwei kleine Schönheitsfehler: So scheint der Silberrand nicht gleichmäßig aufgespannt zu sein, an einer Seite wirkt er breiter, an der anderen zu schmal, so dass fast eine Lücke entsteht. Man kann zwar versuchen, ein wenig zu ziehen. Bei mir hat das auch etwas geholfen. Doch ganz lässt sich der Sitz des gepolsterten Silberrandes nicht verschieben, denn die Löcher für die Füße sind ja vorgestanzt, so dass wenig Spielraum bleibt. Fehler Nummer zwei bemerkt man beim genauen hinsehen: Der plastikartige Silberrand scheint schon kleine dunkle Streifen zu haben, kleine Knicke, wie sich heraus stellt.
FÜR WEN IST SO EIN TRAMPOLIN?
Hier sind erst einmal rein technische Grenzen gesetzt: Wer mehr als 100 kg wiegt, der sollte dieses Modell nicht benutzen bzw. gezielt nach einem Trampolin suchen, das auch für diese Gewichtsklasse geeignet ist. Mit 56 Kilogramm brauch ich mir keine Sorgen zu machen. Die zweite Grenze ist die Größe: 96 Zentimeter Durchmesser, das reicht für mich vollständig. Auch für Kinder müsste das die richtige Größe sein. Männer, vor allem etwas längere, sollten da eher zur größeren Variante greifen, die bei Kettler 120 Zentimeter misst.
DAS ERSTE MAL:
Zur Zeit mache ich nicht viel Sport. Und das zeigte sich dann auch sofort. Denn selbst beim Springen merkte ich, dass die Muskeln schnell zogen. Auch wenn man erkältet ist, stellt man schnell fest, dass es an den entsprechenden Stellen in Kopf, Hals oder Bronchen unangenehm wird. Daher hab ich mich erst einmal gefragt, ob ich richtig entschieden habe.
WO WIRKT ES?
Ich als Laie habe gleich an mehreren Stellen was gespürt: An den Oberschenkeln, an den Unterschenkeln und erstaunlicherweise am Bauch.
WIE SPRINGT MAN AM BESTEN:
Hier muss ich natürlich klar machen, dass dieser Rat rein aufmeinen persönlichen Erfahrungen beruht, nicht auf irgendwelchen fachlichen Empfehlungen von Experten.
Mich haben direkt viele Leute gefragt, ob ich in einem Altbau wohne. Oder ob meine Zimmerdecken denn hoch genug seien. Weder noch. Wenn man mit den ganzen Füßen von der Trampolinfläche abspringt und wieder aufkommt, dann geht es zumindest bei mir nicht sehr hoch hinaus. Vielleicht 20 bis maximal 30 Zentimeter. Da auch das Trampolin ja nicht sehr hoch ist, hat man noch gut Luft bis zur Decke.
Alternativ kann man natürlich mit den Zehenspitzen abspringen. Dabei geht es vielleicht zehn Zentimeter höher hinaus. Das Problem in diesem Fall: Man gerät leichter in Gefahr, nicht sicher wieder aufzukommen, die Verletzungsgefahr (dazu gleich mehr) ist größer.
Als Variante kann man bei beiden "Sprungstilen" noch ein Springseil hinzu nehmen. Der Vorteil dabei: Man tut auch was für die Arme. Der Nachteil: Gerade wenn man noch nicht soviel Erfahrung mit dem Trampolinspringen hat, kann man evtl. stolpern und hinfallen.
Eine weitere kleine Abwandlung ist noch, dass man nach dem Absprung versucht, mit den Fersen den Po zu berühren. Diese Möglichkeit sorgt wahrscheinlich dafür, dass noch mehr Muskel ins Spiel kommen. Doch auch sie ist natürlich einen Tick gefährlicher.
Dann kann man natürlich auch noch anders hüpfen: abwechselnd Abspringen: linkes Bein vorn, rechtes Bein nach hinten und dann wieder rechtes Bein vorn und linkes Bein hinten. Ein wenig sieht das dann aus wie das immer populärer werdende Nordik Walking, wenn man die Arme dann noch gegenläufig bewegt: Wenn das rechte Bein vorne ist, ist es der linke Arm auch und umgekehrt. Ähnlich funktioniert die seitliche Variante (ähnlich wie der Hampelmann früher im Schulsport): Beine außeinander (quasi V-Form), Beine zusammen.
EFFEKT BEI REGELMÄSSIGEN LUFTSPRÜNGEN:
Wenn man jeden Tag zwischendurch ein bisschen auf dem Trampolon rumhüpft, trainiert das recht rasch die Ausdauer. War ich am ersten Tag schon nach 20 Sprüngen ein wenig außer Atem, so steigerte sich meine Ausdauer recht rasch und gut. Auch der Muskelkater wurde weniger.
VERLETZUNGSGEFAHR:
Wer normal springt (also mit dem ganzen Fuß) und so lange, bis er oder sie darin wirklich sicher ist, keine großen Verrenkungen macht und konzentriert bleibt, braucht sich meinem Gefühl nach keine großen Sorgen um Verletzungen zu machen. Gerade weil die Luftsprünge nicht sehr hoch hinaus gehen, ist die Gefahr, dass man die Sprungfläche verfehlt, recht gering. Wenn man allerdings ungeübt ist und versucht, zu verrückt herum zu hüpfen, passiert tatsächlich die Gefahr, dass man abrutscht oder umknickt. Auch wenn man Rückenbeschwerden hat, sollte man lieber vorsichtig sein. Hier besteht die Gefahr, dass die Schmerzen noch größer werden ...
HERSTELELR:
Heinz Kettler Metallwaren GmbH & Co. (da steht tatsächlich noch die alte Postleitzahl, wahrscheinlich ist der fotokopierte Beipackzettel "schweinealt") 4763 Ense-Parsit,
Tel: 02938/810, Fax: 02938/2022
PREIS:
Im Internet habe ich dieses Kettler-Trampolin in der 96 cm Größe mehrfach für 60 Euro (plus Versandkosten) gesehen. Bei Ebay hat es mich 47,95 Euro (plus 6 für den Versand) gekostet. Aus meiner Sicht ist das für ein Sportgerät eines Markenherstellers ein durchaus angemessener Preis.
FAZIT:
Wer (wie ich) an sich ein Sportmuffel ist und etwas sucht, das Spaß macht, tut mit einem Trampolin keinen verkehrten Griff. Gerade auch für Kinder, so denke ich mir, ist es eine gute Lösung. Allerdings: Man muss gerade bei den Kleinen dann wohl ein wenig aufpassen, dass nichts passiert. Etwas lästig ist, dass es recht groß ist: So muss ich es in meiner kleinen Wohnung immer wieder an die Wand stellen.
Das Kettler-Trampolin im speziellen ist im großen und ganzen sehr gut verarbeitet, ganz so, wie man es von einem Marken-Sportgerät erwartet.
Ich kann daher rundum eine Empfehlung aussprechen und vergebe daher natürlich auch die Bestwertung!
...
antjeeule, 03.05.2005
Ich brauche mir wegen meines Gewichtes und meiner Koumlrpergroumlszlige auch weniger Gedanken bei dieser Sprungflaumlche zu machen. Aber mir waumlre das Trampolin zu klein. Meine Tochter hatte mal so eines, als sie noch klein war. Fuumlr Kinder
PaintaB, 05.05.2005
Kettler macht echt super Produkte. Und du schreibst super Berichte dazu. :D ... LG PaintaB
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Häschen Hüpf ;-)
ein Testbericht von Enaid2009-02-10 12:53:33vom 10.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: sportliche Übungen, die Spaß machen
- passt in die Wohnung
...Nachteile/Kritik: - Verletzungsgefahr
Nachteile: Verletzungsgefahr, nicht gut bei Rückenproblemen
Wenn's um Sport geht, dann hatte ich immer Spaß an reiten und schwimmen. Und sonst? Joggen? Auch sehr gut, leider aber doch wetterabhängig. Noch was? Ja, an sich fand ich das Trampolinspringen immer ziemlich klasse. Doch für so das ganze ist auch eine Platzfrage. Aber inzwischen gibt es auch kleinere Ausführungen, in rund. Ein Fernsehbericht hat mich auf die Idee gebracht, dann ging die Suche los an deren Ende ich auf das Kettler Trampolin der Durchmesser-Größe 96 cm gestoßen bin.
1. Wie findet man das Richtige?
2. Auspacken und Aufbau
3. Optik des Trampolins
4. Für wen ist das Trampolin
5. Das erste Mal
6. Wo wirkt es?
7. Wie springt man am besten?
8. Effekt bei regelmäßigen Luftsprüngen?
9. Verletzungsgefahr
1. Wie findet man das Richtige?
Vereine? Normalerweise sind Sportler sehr bemüht ihre Disziplin noch bekannter und beliebter zu machen oder für ihren Verein zu werben. Doch ich hatte Pech, bekam gar nicht erst eine Antwort.
HIER AUF DEN VERBRAUCHERPLATTFORMEN: Auch da gab es wenig. Ich bin zwar auf einen sehr begeisterten Bericht gestoßen. Doch das Trampolin-Modell sagte mir nicht so zu.
FITNESSSTUDIO? Nach meinen ersten Erfahrungen hab ich eine Freundin um Rat gefragt. Doch mit dem Trampolinsport kannte sie sich auch nicht aus, riet mir aber, mich bei Fitnessstudios umzuhören, welche Geräte sie empfehlen können. Ein guter Gedanke. Doch da ich zu diesen Sporcentern keinen Draht habe, wollte ich erst einmal einen anderen Weg probieren.
MARKENHERSTELLER? Die Firma, die in vielen Sportarten zuhause ist und Qualitätsprodukte herstellt, das ist für mich Kettler! Damit und mit diversen anderen Produkten dieses Unternehmens war ich immer sehr zufrieden!
2. Auspacken und Aufbau
Gut war, dass ich nicht erst die runde Sprungfläche mit Federn am gepolsterten Rand befestigen musste. Dann kamen die Füße: Sechs kleine Stangen mit Gummifüßen müssen an dem großen Rund festgeschraubt werden. Doch zuvor gilt es eigentlich, Schutzkappen von den Schraubgewinden zu entfernen. Insgesamt geht der Aufbau aber rasch und unkompliziert, nach gut fünf Minuten steht das Trampolin und man kann los legen!
3. Optik des Trampolins
Der erste Eindruck ist einmal nicht so schlecht. Auf den ersten Blick: der silbrige, gepolsterte Rand wirkt modern, die Farbe ist chick. Eher neutral erscheint auch die sehr stabil wirkende Sprungfläche. Sie ist schwarz, trägt einen Kettler-Schriftzug und das Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) des TÜV Rheinland. Am billigsten wirken noch die Füße, die man aber wirklich nur dann sieht, wenn man das Trampolin von der Seite betrachtet.
Auf den zweiten Blick hat das Gerät aber zwei kleine Schönheitsfehler: Der Silberrand scheint nicht gleichmäßig aufgespannt zu sein, an einer Seite wirkt er etwas breiter, an der anderen etwas zu schmal, so dass fast eine Lücke entsteht. Man kann zwar versuchen, ihn ein wenig zu ziehen, doch ganz lässt sich der Sitz des gepolsterten Silberrandes nicht verschieben. Das kommt daher, dass die Löcher für die Füße ja vorgestanzt sind, so dass wenig Spielraum bleibt. Fehler Nummer zwei bemerkt man beim genauen hinsehen: Der plastikartige Silberrand scheint schon kleine dunkle Streifen zu haben, kleine Knicke, wie sich heraus stellt.
4. Für wen
ist das Trampolin
Hier sind erst einmal rein technische Grenzen gesetzt: Wer mehr als 100 kg wiegt, der sollte dieses Modell lieber nicht benutzen sondern gezielt nach einem Trampolin suchen, das auch für diese Gewichtsklasse geeignet ist. Mit unter 100 Kilogramm braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die zweite Grenze ist die Größe: 96 Zentimeter Durchmesser, das reicht für mich vollständig. Für Kinder und Frauen müsste das die richtige Größe sein. Männer, vor allem etwas längere und schwerere sollten da eher zu einer größeren Variante greifen, die es auch bei Kettler gibt und die 120 Zentimeter misst.
5. Das erste Mal
Zur Zeit mache ich überhaupt keinen Sport. Konnte mich einfach nicht dazu überwinden. Auch bei diesem Wetter zur Zeit und da es ja jetzt sehr schnell dunkel wird. Aber die Quittung hat sich sofort gezeigt: Denn selbst beim Springen merkte ich, dass die Muskeln schnell zogen. Außerdem wird die Ausdauer ganz schön gefordert, was aber das wichtigste ist wenn man z. B. abnehmen möchte. Auch wenn man erkältet ist, stellt man schnell fest, dass es an den entsprechenden Stellen in Kopf, Ohren oder Bronchen unangenehm wird. Daher hab ich mich erst einmal gefragt, ob ich richtig entschieden habe. Aber mit der Zeit bringt es soviel Spaß und man merkt schnell dass sich die Kondition verbessert!
6. Wo wirkt es?
Ich als Anfängerin habe gleich an mehreren unterschiedlichen Körperregionen was gespürt: An den Oberschenkeln, an den Unterschenkeln und erstaunlicherweise am Bauch.
7. Wie springt man am besten?
Hier muss ich erst mal bemerken, dass dieser Rat rein auf meinen persönlichen Erfahrungen beruht, und nicht auf irgendwelchen fachlichen Empfehlungen von Experten.
Mich haben direkt einige Freunde gefragt, ob ich in einem Altbau wohne. Oder ob meine Zimmerdecken denn hoch genug seien. Weder noch. Wenn man mit den ganzen Füßen von der Trampolinfläche abspringt und wieder aufkommt, dann geht es zumindest bei mir nicht sehr hoch hinaus. Vielleicht 20 bis maximal 30 Zentimeter. Da auch das Trampolin ja nicht sehr hoch ist, hat man noch gut Luft bis zur Decke. Also keine Angst sie werden sich nicht den Kopf einschlagen ;-)
Alternativ kann man natürlich mit den Zehenspitzen abspringen. Dabei geht es vielleicht zehn Zentimeter höher hinaus. Das Problem in diesem Fall: Man gerät leichter in Gefahr, nicht sicher wieder aufzukommen, die Verletzungsgefahr ist etwas größer.
Als Variante kann man bei beiden "Sprungstilen" noch ein Springseil hinzu nehmen. Der Vorteil dabei: Man tut auch was für die Arme. Der Nachteil: Gerade wenn man noch nicht soviel Erfahrung mit dem Trampolinspringen hat, kann man evtl. stolpern und runterfallen.
Eine weitere kleine Abwandlung ist noch, dass man nach dem Absprung versucht, mit den Fersen den Po zu berühren. Diese Möglichkeit sorgt wahrscheinlich dafür, dass noch mehr Muskel ins Spiel kommen. Doch auch sie ist natürlich einen Tick gefährlicher.
Dann kann man natürlich auch noch anders hüpfen: abwechselnd Abspringen: linkes Bein vorn, rechtes Bein nach hinten und dann wieder rechtes Bein vorn und linkes Bein hinten. Ein wenig sieht das dann aus wie das immer populärer werdende Nordik Walking, wenn man die Arme dann noch gegenläufig bewegt: Wenn das rechte Bein vorne ist, ist es der linke Arm auch und umgekehrt. Ähnlich funktioniert die seitliche Variante (ähnlich wie der Hampelmann früher im Schulsport): Beine außeinander (quasi V-Form), Beine zusammen.
8. Effekt bei regelmäßigen Luftsprüngen?
Wenn man jeden Tag zwischendurch ein bisschen auf dem Trampolin rumhüpft, trainiert das recht schnell die Ausdauer. War ich am ersten Tag schon nach 20 Sprüngen ein wenig außer Atem, so steigerte sich meine Ausdauer recht rasch und gut. Auch der Muskelkater wurde weniger. Habe auch schon den Bauchumfang etwas reduzieren können und muß mich jetzt nicht mehr mit Sit ups quälen, die mir noch nie Spaß gemacht haben.
9. Verletzungsgefahr
Wer normal springt, mit dem ganzen Fuß, und so lange, bis er oder sie darin wirklich sicher ist, keine übertriebenen Verrenkungen macht und konzentriert bleibt, braucht sich meinem Gefühl nach keine großen Sorgen um Verletzungen zu machen. Gerade weil die Luftsprünge nicht sehr hoch hinaus gehen, ist die Gefahr, dass man die Sprungfläche verfehlt, recht gering. Wenn man allerdings ungeübt ist und versucht, zu verrückt herum zu hüpfen, passiert tatsächlich die Gefahr, dass man abrutscht oder umknickt. Auch wenn man Rückenbeschwerden hat, sollte man lieber vorsichtig sein. Man sollte sich einfach seinem Alter entsprechend benehmen und sich nicht zu viel zumuten. Besser ist wenn man konsequent bleibt und nicht übertreibt!
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frankensteins, 23.01.2009
gut beschrieben, auch der Hinweis auf was größeres, da werd ich gleich mal nach gucken, wir wollen zum kleinen auch noch ein größeres kaufen lg
Bunny84, 04.11.2008
Sehr Hilfreich. Einen schönen Abend und einen lieben Gruß sendet dir Anja PS: Würde mich über Gegenlesungen freuen
LINUS2804, 04.11.2008
Lieben Gruss linus2804 Vielleicht schaust du ja auch noch mal bei mir vorbei.
ein Testbericht von Piselotte2008-12-21 18:00:04vom 21.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Einfache funktionale Konstruktion...Nachteile/Kritik: Schwachstelle an der Verbindung der Stützen mit dem Rahmen
INTRO
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Seit ca. anderthalb Jahren haben wir ein knapp einen Meter großes Trampolin für unsere Kinder (2,5 - 6 Jahre alt) im Garten stehen. wir haben es nicht selbst erworben, sondern von Nachbarn geschenkt bekommen, deren Kinder kein Interesse mehr daran haben.
BESCHREIBUNG
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D as Trampolin besteht aus einem Stahrohrring, in dem ein "Sprungtuch" (reißfestes Textil) an Stahlfedern aufgehängt befestigt ist. Von oben sind die Federn mit einer dicken Kunststoffolie abgedeckt, die beim Springen vor Verletzungen an den Sprungfedern schützt. Das ganze steht auf sechs Stützfüßen, die bei der Erstmontage mit dem runden Rahmen
verschraubt werden.
GEBRAUCH
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Übli cherweise wird ein Trampolin zum Springen genutzt. Man kann gleichermaßen zu Fitness- als auch zu Spasszwecken auf dem Trampolin springen, so lange es die Kondition erlaubt.
Wir haben es allerdings - wie oben schon erwähnt - für die Kinder in den Garten gestellt.
Und da sind der Fantasie - auch was Zweckentfremdungen angeht - keine Grenzen gesetzt.
Am Anfang sind die Kinder natürlich wie vorgesehen darauf Trampolin gesprungen. aber außer hoch und runter lässt ein Trampolin dieses Formates "keine großen Sprünge" zu. Also wurden alternative Einsatzzwecke gesucht.
Das Trampolin wurde vor dem Planschbecken (ca. 2 x 3 Meter) aufgestellt und als "Startrampe" für Sprünge ins Wasser genutzt.
Als die Planschbeckensaison vorüber war, wurde das Trampolin an der großen Schaukel aufgestellt. Dort kann man aus dem Sprung heraus losschaukeln, wieder aus dem Trampolin aufsetzen und so immer höhere "Schaukelsprünge machen.
Aber auch Zweckentfremdungen musste es erleiden. Es wurde unter Anderem als Plattform zum Sandkuchenbacken und als Dach für die verschidensten selbsgebauten Höhlen genutzt.
ERFAHRUNG
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Das Trampolin ist für Körpergewichte bis zu 100 kg gebaut. Die Kinder erreichen gerade einmal 10% dieser Last, so dass sie nur leichte Federsprünge ausführen können.
Für "Große Sprünge" fehlt es sowohl am erforderlichen Platz, als auch an der Auslegung für die geringen Körpergewichte.
Da das Gerät ganzjährig im Freien steht, beginnen leider die Metallteile zu rosten. Dadurch hat die Schraubverbindung eines der Stützenfüße so gelitten, dass sich die Stütze gelöst hat und nicht mehr befestigen lässet.
FAZIT
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Für Kinder ist es ein vorübergehender Spass, auf diesem Trampolin zu springen.
Da wir es zugegebenermaßen ein wenig Zweckentfremdet haben bewerte ich es aber dennoch mit "sehr gut" und empfehle das Gerät weiter.