Kohlrabi-Samen
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Testberichte Kohlrabi-Samen

 Saatgut
4.9 von 5
Platz 12 in der Kategorie "Pflanzensamen / Samen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 4.9 von 5
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Kohlrabi-Samen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • kein bisschen Holzig , toller Geschmack
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moni50

KOHLRABI SUPERSCHMELZ

ein Testbericht von 2005-03-10 23:22:08 vom 10.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: kein bisschen Holzig , toller Geschmack...
Nachteile/Kritik: -
Dieser Kohlrabi ist ein Kohlrabi der ganz besonderen Art . Als wir diesen Kohlrabi das erste mal im Garten hatten und ich gesehen habe wie groß der wird , war mein erster Gedanke......oh Gott der ist mit Sicherheit ziemlich holzig.

Aber als mein Mann dann diesen Kohlrabi geerntet hatte , konnte ich mich vom Gegenteil überzeugen . Und zwar war der Superschmelz Kohlrabi kein bisschen holzig .
Superschmez Kohlrabis sind butterzart und bekommen im Durchschnitt ein Gewicht von bis zu 10kg .

Er ist wunderbar im Geschmack und nicht zu vergleichen mit Kohlrabis aus dem Supermarkt . Der Kohlrabi liebt zum heranwachsen einen nährstoffreichen Boden den man im nachhinein düngen kann . Und viel Wasser braucht er auch .

Aussaat : Februar - April
Keimtemperatur : 18 Grad Celsius
Keimdauer : 6 - 8 Tage

Der Inhalt reicht für ca. 70 Pflanzen .

Kohlrabi Superschmelz sollte man am besten immer ins Freiland säen nicht ins Treibhaus .

Den Samen hierfür bekommen Sie in fast allen Garten Center die auch Sämereien führen .

Der Preis liegt im Angebot bei ca. 99 Cent
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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willibald-1

Würzige Vitamine

ein Testbericht von 2006-04-13 14:32:15 vom 13.04.2006
Empfehlung: ja
Gerade war ich einkaufen und konnte einfach nicht widerstehen: da lagen so leckere Kohlrabi mit einem Durchmesser von etwa 20 cm in der Gemüseauslage.

Während ich die hier knabbere und den lecker-würzigen Geschmack genieße, will ich Euch doch mal ein bißchen über diese gesunde Gemüsepflanze erzählen.

Kohlrabi (Brassica oleracea L.) ist eine der vielen Zuchtformen des Kohls. Sie stammt vermutlich aus Nordeuropa.

Die vom Kohlrabi genutzte Knolle ist eine Verdickung des Stammes der Kohlpflanze, also keine Wurzel, sondern ein überirdischer Teil der Pflanze. Kohlrabi kommen meistens in hellgrünen bis (fast) weißen, manchmal auch in roten Zuchtformen vor. Ich meine, daß die grünen (und weißen) Sorten milder schmecken, weshalb sie auch überwiegend in den Läden angeboten werden; die roten (bläulichen) dagegen schmecken würziger - und mir deshalb besser.

Bei Wikipedia finde ich außerdem noch die Information, daß Kohlrabi sowohl roh als auch gekocht genießbar ist (dazu weiter unten mehr). "Der hohe Ballaststoffgehalt trägt mit zu einer geregelten Verdauung bei, Nährstoffe wie Selen, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Kupfer machen die energiearme Knolle (24 kcal/100 g) zusätzlich interessant. Allerdings sind die Blätter des Kohlrabi nährstoffreicher und enthalten zusätzlich Carotinoide (Vorstufe zum Vitamin A)." Nun gut, die Blätter habe ich noch nie gegessen. Früher haben wir die den Kühen oder den Schweinen gegeben, heute kommen sie auf den Kompost - genau wie die Schalen.

Denn vor den Genuß hat der Herrgott die Arbeit gesetzt: Wenn ich so eine Knolle vor mir habe, entferne ich die langstieligen Blätter (kaufen würde ich Kohlrabi auch immer nur mit Blättern, weil man daran einigermaßen erkennen kann, ob sie frisch sind; denn sind Kohlrabi älter, werden sie schon mal holzig - und das schmeckt dann nicht so gut). Dann schäle ich die Schale einigermaßen knapp ab - an der Wurzelseite etwas großzügiger, da die Knolle da meistens auch härter ist. Wenn ich sie kochen oder auf einem Teller anrichten möchte, schneide ich sie in zentimeterdicke Scheiben und diese dann in Streifen (Pommes-Größe). Für den eigenen Direktverzehr schneide ich mir mundgerechte Stücke ab.

Kochen muß man sie nicht lange: nach 20 Minuten sind sie meistens schon butterweich. Angerichtet mit einer Bechamelsoße schmecken sie wunderbar. In einer Gemüsesuppe kommt ihr würziger Geschmack gut zur Geltung.
Aber gerade roh finde ich sie auch ausgesprochen köstlich: sie sind saftig, würzig und schmcken ohne und mit Dip gleich gut. Ich genieße sie entweder als kleine kalorienarme Zwischenmahlzeit oder reiche sie auch schon mal bei einem Grillabend zusammen mit Möhren und einer leckeren Dipsoße.

Ja, und nun kommt das Beste: ich kann sie im Garten auch selbst ziehen und so frisch und nach Bedarf ernten!

Denn: es gibt diese ausgesprochen keimfreudige Sorte von Kiepenkerl, die gesunde, große, leckere Knollen hervorbringt!

Zur Anzucht braucht Kohlrabi nährstoffreichen Boden und ausreichend Feuchtigkeit. Also habe ich mir nicht nur ein Samentütchen sondern auch einen Beutel Anzuchterde gekauft. Ich habe so ein kleines Gewächshaus, in das ich mehrere Saatschalen stellen kann. Und in einer wachsen kleine Kohlrabipflänzchen heran. Sie keimen schon nach wenigen Tagen. Ich habe mindestens 40 Keimlinge gezählt - auf der Verpackung werden ca. 60 angegeben... Aber wenn ich hinterher 40 Kohlrabi das Jahr über gegessen oder verteilt habe, reicht das auch.

Damit die Pflänzchen nicht von vornherein zu lang werden, benötigen sie ausreichend Licht. Da mein Mini-Gewächshaus zur Zeit ein wenig dunkel steht, habe ich den Pflänzchen (außer Kohlrabi auch noch Blumenkohl, Tomaten, Paprika, Kürbisse...) eine spezielle Pflanzenleuchte spendiert, die ich an so trüben Tagen wie heute auch mal ein Stündchen länger brennen lasse. Okay, das kostet mich noch zusätzlich Strom - aber das Ergebnis soll sich am Ende ja auch sehen lassen können.

Auf ausreichend Feuchtigkeit achte ich auch täglich. Ich benutze in meinem Mini-Gewächshaus eine Sprühflasche, da die Keimlinge für eine Gießkanne noch viel zu empfindlich sind.

Die Temperatur im Gewächshäuschen liegt so bei ca. 15 Grad - fast schon ein bißchen warm. Deshalb öffne ich mein Gewächshäuschen auch regelmäßig ein wenig.

So, das ist der Stand der Dinge Ende März. Man kann diese Sorte aber auch noch bis in den April hinein aussähen - es ist noch nicht zu spät! So weit bin ich jedenfalls in diesem Jahr schon. Wie geht es nun weiter?

Bei mir ist es so, daß wir vor ein paar Tagen schon ein Mistbeet vorbereitet haben, über das wir einen Folientunnel spannen werden. Diese Sorte liebt schweren nährstoffreichen Boden und eine spätere Nachdüngung während der Hauptwachstumszeit. Da wir aber Pferdemist eingegraben haben, spare ich mir das Nachdüngen meistens.
Reichliches Wässern garantiert den Aufwuchs einer zarten Knolle. Wir haben dazu unter dem Folientunnel einen Schlauch verlegt, der aus kleinen Löchern einen schönen Nebel sprühen kann. Bei Bedarf wird er angeschaltet, so daß der Boden nciht trocken wird.
Kohlrabi wächst am besten im gemäßigten Klima - aber wenn ich ihn früh ernten will, muß ich ihn auch früh rausbringen. Deshalb kommt er - wie einiges andere auch - unter den Tunnel. Wenn sich die erste Andeutung einer kleinen Knolle an der Pflanze bemerkbar macht (nach ungefähr vier bis sechs Wochen), ist es so weit: Sanft nehme ich die Pflänzchen auseinander und setze sie vorsichtig in die vorbereitete lockere Erde. Dabei achte ich darauf, daß der Knollenansatz gut überirdisch bleibt und sich schön entfalten kann. Der Abstand der Pflänzchen sollte etwas größer sein, als die erwartete Kohlrabi im Durchmesser haben wird. Dabei brauche ich das ganze nicht so streng zu sehen: in den vergangenen Jahren waren zu dicht gepflanzte Kohlrabi immer ein guter Grund, zwischendurch schon mal zu ernten!

Zum Schutz gegen Kohlfliegen kann man auch noch ein spezielles "Wachstumsflies" nutzen, daß ich auch grundsätzlich über meine Möhren breite.
Wegen der grundsätzlichen Anfälligkeit gegen die Krankheit Kohlhernie muß man immer auf einen Fruchtwechsel achten - also die Kohlrabi immer an eine andere Stelle im Garten setzen. Das ist nichts Besonders, soll aber hier nicht unerwähnt bleiben. Wer noch anderes Gemüse als Salat oder Radieschen ziehen will, muß leider auch etwas Platz dafür haben.

Diese Kohlrabi-Sorte ist für die Ernte ab Ende August vorgesehen. Die Knollen können bis zu 10 Kilogramm schwer werden - wenn man sie denn lange genug stehen läßt. Ich ernte sie normalerweise laufend, denn Kohlrabi essen wir alle gerne. Und gerade diese Sorte kann auch noch lange geerntet werden, denn sie heißt nicht nur Superschmelz - sie ist auch so! Meine Erfahrungen aus vergangenen Jahren ist, daß die Kohlrabi, so lange sie frisch geerntet verarbeitet und gegessen werden, nicht ein Spur holzig sondern immer butterweich sind. Sie sind saftig und doch knackig und daher besonders gut auch als Rohkost geeignet.
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Wegen dieser guten Eigenschaften greife ich auch gerne mal etwas tiefer in den Geldbeutel und kaufe dieses Saatgut von der Firma Kiepenkerl. Obwohl: soooo teuer ist es dann auch nicht, denn ein Tütchen bekommt man ab ca. 1,29 Euro. (Eine Kohlrabiknolle im Supermarkt kostet um die 40 Cent.)

So - ich hoffe nun, daß ich keine Frage offen gelassen habe - und Euch so richtig Lust auf frisches Gemüse aus eigener Anzucht machen konnte!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 30.03.2006
Guter Tipp! Derzeit habe ich leider keinen Garten oder auch nur ein kleines gewächshaus, in dem ich so einen tollen Kohlrabi züchten könnte. dabei mag ich dieses Gemüse sehr gern, am liebsten als Rohkost. In meiner Familie bin ich da die einzige. Wenn ich
PunkFreak
PunkFreak, 05.04.2006
Ach, ich liebe Kohlrabi... Schön, wenn du mir noch mehr solche tollen Berichte zauberst... Liebe Grüße, Anna-Lena
blackangel63
blackangel63, 05.05.2006
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