Halloween 2005

Die Saatguttüte

Eine Pflanze (2005)
Kürbis-Samen
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Kürbis-Samen
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Testberichte Kürbis-Samen

 Saatgut
4.9 von 5
Platz 42 in der Kategorie "Pflanzensamen / Samen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
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Kürbis-Samen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Keimprobe, Fruchtertrag und Geschmack
Nachteile/Kritik
  • im ersten Augenblick der Preis
Kürbis-Samen Saatgut am günstigsten bei:
- Indian Mix (Curcurbita pepo) - 7 Samen
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bavaria123

Nicht Big Mac sondern Big Max

ein Testbericht von 2006-04-11 22:24:03 vom 11.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Keimprobe, Fruchtertrag und Geschmack...
Nachteile/Kritik: im ersten Augenblick der Preis
Auch wenn es bei mir Garten noch zu feucht und auch zu kalt ist, um richtig im Gemüsebeet loszulegen, so kann ich mich als Gärtnerin nicht so ganz von ersten Vorbereitungen lösen. Natürlich habe ich schon vor ein paar Wochen angefangen, Saatgut zu kaufen. Darunter war auch dieses. Da ich schon im letzten Jahr beste Erfahrungen damit gemacht habe, bin ich Sorte und Anbieter treu geblieben. Es handelt sich um:

Kiepenkerl Riesenkürbis Big Max

Im heimischen Gartenmarkt gab es die Tüte für 2,29 €. Während vorn auf der Tüte ein riesiger Kürbis zu sehen ist (siehe unten), kann man auf der Rückseite die Saat- und Pflegeanweisung lesen.


Wer ist denn dieser Kiepenkerl?

Im Grunde steckt die Firma Bruno Nebelung dahinter, die bei Gartenbauinteressierten bereits seit über 75 Jahren ein Begriff darstellt. Der "Kiepenkerl" ist so etwas wie das Markenmaskottchen des Unternehmens aus Westfalen.
Es ist eine Hommage an den Gründer der Firma, der im Jahr 1925 mit seinem Tragekorb, der Kiepe eben, durch das Land gereist ist und Handel betrieben hat.
Neben diversen Gemüsesamen steht auch eine Vielfalt von Blumensaatgut auf dem Programm, wobei immer wieder schädlingsresistente oder krankheitstolerante Sorten im Vordergrund stehen.

Wer Interesse hat, mehr über die Firma zu erfahren, schaut im Netz unter www.Kiepenkerl.de oder schreibt an:
Bruno Nebelung
Postfach 1263
48348 Everswinkel


Wieso gerade Riesenkürbis?

Der Riesenkürbis (Cucurbita maxima), stammt aus den Tälern der peruanischen Anden und hat sich mittlerweile über alle Länder der Tropen und mäßig warmen Zonen verbreitet.
Das Fruchtfleisch hat einen hohen Gehalt an immunstärkendem Carotin, Mineralien, Fettsäuren, Traubenzucker, Vitaminen, aber wenig Kalorien und einen kastanienartigen Geschmack. Es wirkt harntreibend und blasenstärkend.
Der Riesenkürbis entwickelt im Fruchtfleisch reichlich Kerne, die - egal ob roh oder geröstet - ebenfalls viele Mineralstoffe und Vitamine liefern.
Junge Triebspitzen mit ihren zarten Blättern lassen sich in gemischte Salate mischen oder wie Spinat bzw. Mangold zubereiten
Die Schale variiert von orangerot bis goldgelb. Sie ist recht fest und so kann der Kürbis auch noch zu Dekorationszwecken genutzt werden. Egal ob das nun zu Halloween-Zwecken ist, oder aber als organischer Servierbehälter beispielsweise für Suppen.


Wieso gerade Saatgut von Kiepenkerl?

Zugegeben, das Saatgut ist preislich gesehen zunächst nicht gerade ein Schnäppchen. Ich habe günstigere Varianten getestet. Da war das Keimergebnis aber leider enttäuschend. Von 10 Samen hatten 5 nur gekeimt. Die Kürbiskernsaat von Kiepenkerl hatte mir neun Pflanzen bei zehn Samen gebracht, was ein sehr gutes Ergebnis ist. Ähnlich gut hat bei meinen Erfahrungen nur der Riesenkürbis von Gärtner Pötschke abgeschnitten. Der liegt beim Preis auf ähnlichem Niveau, aber ihn bekomme ich leider nur durch den Versandhandel, was einfach länger dauert und ich dann ja auch eine bestimmte Bestellmenge erreichen muss.


Der Weg vom Samen zur Ernte

Nicht nur bei einem Frühling wie dem diesjährigen recht kühlen und feuchten bevorzuge ich eine Aussaat in Töpfen. Als Gärtner halte ich mich auch nicht unbedingt an die Vorschläge auf der Packung, sondern bringe meine eigenen Erfahrungen ein.
Ich nehme Mitte April ein flaches, größeres Gefäß und befülle dieses mit Aussaaterde. Hier werden nun die Samen etwa 2 cm tief hineingedrückt. Bei gleichmässiger Feuchtigkeit bekommt das Gefäß einen Platz auf der Fensterbank, wo Temperaturen von 18 bis 22 Grad sieht man nach etwa 6 Tagen die ersten Keimblätter.
Da nach meinen Erfahrungen fast alle Samen aufgehen, behalte ich drei Pflänzchen für mich, die anderen verschenke ich im Bekanntenkreis. Ein Lagern des Samens für spätere Jahre halte ich nicht für sinnvoll, da die Keimkraft dann nachlässt.
Die drei Pflanzen topfe ich, wenn sie drei bis vier Blätter haben, jeweils in einen 10 cm Topf. Bei geregelter Bewässerung und einer Temperatur von etwa 18 Grad bleiben die Pflanzen bis zum Ende der Eisheiligen im Haus.
Dann werden sie ausgepflanzt, wobei man ihren Platzbedarf von 1,20 m in der Reihe und auch 1,20 von Reihe zu Reihe unbedingt beachten muss. Als Startdünger ist eine reichhaltige Kompostgabe empfehlenswert und auch später muss nachgedüngt werden
Die Pflegearbeiten beschränken sich auf eine laufende reichliche Wasser- und Nährstoffversorgung, da der Kürbis den Boden gut bedeckt und kein Unkraut aufkommen lässt. Solange es das Laub aber noch zulässt, sollte die Erdoberfläche zwischen dem Gießen aufgehackt werden um die Verdunstung herabzusetzen. Um die Entwicklung zu beschleunigen kann der Kürbis auch auf einer Mulchfolie oder einer Vliesauflage herangezogen werden
Sobald meine Pflanzen jeweils eine Frucht angesetzt haben, kappe ich weitere Triebe. Je weniger Früchte an der Pflanze belassen werden, desto größer werden sie nämlich.
Ab Ende September müssen die Früchte - botanisch gesehen Riesenbeeren - geerntet werden. Zur Aufbewahrung dient ein nicht zu kühler Raum. Die Kürbisse reifen bei 25 Grad noch zwei Wochen nach und können dann noch einige Zeit gelagert werden. Ich nutze dafür ausrangierte Handballnetze, die an Haken gehängt werden.
Die Pflanze ist einjährig und wird nach der Ernte vom Beet entfernt.


Nutzung der Früchte

Will man nur das Fruchtfleisch verwenden, viertelt man den Kürbis, schabt Kerne und Fasern heraus und würfelt das Fruchtfleisch oder löst es mit einem Kugelausstecher aus. Diesen Kürbis kann man zu Salaten (beispielsweise Kürbissalat mit Hähnchenfleisch und Krabben), für Aufläufe und Gratins (in Verbindung mit Nudeln oder Reis), eingelegt (süß-sauer oder würzig), als Warmgemüse (auch gemischt mit Spinat) oder als Grundlage für Suppen oder Eintöpfe nutzen. Für Cremesuppen wird das Fleisch dann durch ein Haarsieb gestrichen.
Will man die Fruchthülle nutzen, so sollte diese unversehrt bleiben und noch eine drei cm starke Wand aufweisen, damit sie stabil und dicht bleibt.


Schlußfazit
Der Kiepenkerl-Riesenkürbis ist als Saatgut nicht gerade günstig. Aber das Keimergebnis spricht für sich.
Die Pflanzen wachsen zügig und sind gesund. Ich würde sie niemals auf den Kompost pflanzen, denn dort entzieht sie die Nährstoffe, die man eigentlich mit dem Kompost dann auf das Beet aufbringen möchte.
Wenn man die weiteren Pflanzentriebe nach Ausbildung der ersten Frucht abknipst, kann man durchaus Früchte ernten die um die 65 kg wiegen. Damit kommt man zwar nicht an die bisherige Rekordfrucht von 666 kg (2005 in den USA geerntet) heran, aber es ist doch schon recht heftig, was man da zu verarbeiten hat.
Die Lagerfähigkeit ist als sehr gut zu bezeichnen. Während des Lagers reift der Kürbis noch leicht nach, was aber alles andere als negativ ist.
Der Kürbis ist sehr schmackhaft und lässt sich problemlos zu den unterschiedlichsten Gerichten verarbeiten. Selbst als Marmeladengrundlage ist er hervorragend geeignet.
Die Kerne sind schön knackig und auch recht groß. So kann man sie im Backofen gut rösten und gesalzen essen oder aber auch in ein Brot einbacken.
Zudem hat man noch einen stabilen, dekorativen Gegenstand. Einige Male habe ich in einem der Früchte schon die entstandene Suppe serviert, was einfach gut ankommt. Aber auch als Halloween-Kürbis hält die ausgehöhlte Frucht noch etwa gut drei Wochen. So kann man ihn mit verschiedenen Sinnen lange genießen.






Vielen Dank für`s Lesen, Kommentieren und Bewerten, Bavaria







Für Ciao und Yopi
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
sindimindi
sindimindi, 11.04.2006
Endlich mal ein wirklich kompetenter und dazu noch schön geschriebener Gartenbeitrag! - ich mag Kürbisgemüse recht gerne - wenn ich auch nur einen täuschend echt aussehenden, künstlichen Kürbiskopf zu Halloween vor die Tür stelle...- LG, Roland
blackangel63
blackangel63, 06.05.2006
.. quot quot... quot quot.. . 039o039 . 039o039 . - ,,-,, - ,,-,,-...LG Anja :-
Flute
Flute, 24.04.2006
Wir haben so nackte, schleimige Wesen im Garten, die lassen fast keine kultivierten Pflanzen zu :- LG. Dunja
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Matula

Der Gelbe Zentner

ein Testbericht von 2005-03-30 11:20:22 vom 30.03.2005
Empfehlung: ja
Der Gelbe Zentner


Der Gelbe Zentner ist wohl einer der bekanntesten Kürbisse überhaupt.
Der Gelbe Zentner hat eine glatte bis fein genetzte oder gerippte Oberfläche,
eine hell orange bis gelbliche Farbe und ist etwa 30-60 cm groß und 35-50 kg schwer.
Mein Gartennachbar hatte letztes jahr sogar einen der war 60 kg schwer und 70 cm groß.



>>>>>>>>Die Aussaat<<<<<<<<

Ab Ende April kann man den kürbis in Töpfen oder sogar in jougurtbechern säen,
und ab Mitte Mai dann direkt ins Freiland.1 Packung reicht für ca. 5 - 10 Pflanzen.
Der abstand der einzelnen Pflanzen sollte ca 2m sein,denn der Kürbis brauch viel
Platz.Im Pflanzloch sollte man Kompost dazugeben.



>>>>>>>>Keimtemperatur und Keimdauer<<<<<<<<

Bodentemperatur sollte so um die 18-22°C liegen,und die Keimdauer liegt so um die
6 bis 8 tage.



>>>>>>>>Der Standort<<<<<<<<

Der Kürbis Liebt es wenn der boden sehr nährstoffreich und feucht ist.Man kann den kürbis
sogar auf dem Komposthaufen pflanzen,wo er auch sehr sehr gut wächst und gedeiht.



>>>>>>>>>Die besondere Pflege<<<<<<<<<

Es ist zu empfehlen den kürbis reichlich zu giessen,und zwar direkt an Fuß der Pflanze.
Bei anhaltender Trockenheit Blätter beregnen z.b mit einer Gießkanne ;).
Zur Zeit der Fruchtbildung mit Pflanzenjauche oder Brühe aus Mist oder organischem
Dünger versorgen.Die Reifenden Früchte mit Brettchen unterlegen.Ein Pflanzenschutz ist
nicht nötig.



>>>>>>>>Die Ernte<<<<<<<<

Die Ernte ist so ca. ab 4 Monate nach dem Auspflanzen.Die Früchte sind reif,wenn
sie beim Anklopfen hohl klingen.



>>>>>>>>>Fazit<<<<<<<<<

Also Mein Fazit ist das der Kürbis sehr gesund ist.Ich habe sogar gelesen das er
in der Medizien eingesetzt wird.Die Kürbiskerne sollen gegen Prostataleiden und
Blasenleiden helfen.Ich selbst habe diesen Küebis noch nicht gepflanzt,da ich
leider bis jetzt noch keinen Plaz dafür gefunden habe.
Aber mein Gartennachbar hat ihn jedes Jahr und ich muss sagen,Das Fruchtfleisch
des Kürbis ist gelborange, körnig bis mehlig und nicht besonders schmackhaft.
Es zerfällt beim Kochen und hat einen neutralen bis milden Geschmack.
Aber es gibt ne Menge Rezepte um diesen Kürbis Schmackhaft zu machen,wie z.b
Kürbiskuchen.Dem Kürbis gebe ich nur 3 Sternchen weil die zubereitung so
aufwendig ist um dort geschmack rein zu bekommen.
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
glowhand
glowhand, 30.03.2005
hallo,
guten bericht haste da geschrieben, da gibts nix dran auszusetzen :o...!
Viel Spaszlig noch bei yopi...
mfg,
glowhand
modschegibbchen
modschegibbchen, 30.03.2005
kuumlrbis eigentlich uumlberhaupt nicht - auszliger vielleicht als cremesuppe. lg heike
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