Killzone
Abbildung vergrößern: Killzone
Killzone
Killzone
Killzone

Testberichte Killzone

 PS2 Spiel
4.1 von 5
Platz 31 in der Kategorie "PS2 Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.1 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  10 Meinungen
Preisvergleich: 11,80 € - 58,75 €
Bester Preis: 11,80 € bei Amazon Marketplace ¹

Killzone Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Grafik 1a, geile Animationen, geile und vorallem viele Waffen, coole Atmosphäre, netter Multiplayer
  • abwechslung
  • Gute Grafik, Toller Multiplayer Modus, interressante Story, starker Soundtrack, coole Waffen
  • super grafik,fesselnde story und sound,multiplayer matches online,sowie offline
  • Tolle Grafik und noch besserer Sound. Adrenalischocker
Nachteile/Kritik
  • Leichte Aufbauprobleme, letzter Level mit Strukurproblemen und Rucklern
  • teilweise schwer, nicht besonders lang
  • kurzweilige verwaschene texturen,nervige gegner stimmen an einigen stellen starke ruckler
  • Relativ linear. Miese KI der Gegner und der eigenen Mannschaft. Recht brutal.
  • dumme und sinnlose Dialoge
Killzone PS2 Spiel am günstigsten bei:
Pyramide]
20,00 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 25,00 €
RechnungVisaMastercardAmerican Express
Alle Preise anzeigen
Sortiert nach 
Oase0138

KILLZONE - The best Ego-shooter 2004

ein Testbericht von 2005-06-15 18:48:27 vom 15.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Grafik 1a, geile Animationen, geile und vorallem viele Waffen, coole Atmosphäre, netter Multiplayer...
Nachteile/Kritik: Leichte Aufbauprobleme, letzter Level mit Strukurproblemen und Rucklern
Hallo und Allen einen schönen Yopi-Aufenthalt. Ich hoffe ihr seit alle unverletzt und nicht allzu dicht ins neue Jahr gekommen!!*hihi*.Ich möchte nach langer Auszeit mal wieder ein Bericht schreiben und wie man vielleicht über mich weiß geht’s dabei oft um Games. Und das von großem Schrott bis hin zu Supergames. In diesen Bericht geht es um ein Supergame, welches ich zu Weihnachten bekommen habe und schon durchgezockt habe. Die Rede ist von dem besten Ego-Shooter, für die Playstation 2 im Jahr 2004, mit dem Namen KILLZONE.


Story:
--------------------------- --------------------------------------

Die Story kommt einen wie in einen Science-Fiction - Film vor. Unsere Nachfahren übernehmen Planeten und bilden neue Kolonien. Jedoch gibt’s da ein Problem. Auf dem Planten Helghan schmieden fiese Typen Pläne für die Untergang der Menschheit. Da sie dort ihre Heimat gefunden haben, aber der Planet sehr giftig ist, kommt es zur Umwandlung in die skrupellosen Gegner - die Helghast. Sie versuchen jetzt den Mond Vecta, wo die meisten Zivilisten leben, auszulöschen. Riesige Angriffswellen überfallen dabei immer wieder die ISA-Soldaten(die Guten)auf Vecta und es scheint kein Weg zur Rettung zu geben. Doch halt!!!. Vier tapfere
ISA wehren sich gegen den Terror und ihr, jaaaa, ihr seit mittendrin. Anführer der Truppe ist der Offizier Jan Templar. Zusammen mit Stealthexpertin Luger, Schwergeschützbenutzer Rico mit Armen wie Arnie und der anfangs misstrauisch wirkende Soldat Hakha, welcher auch ein Helghast ist, aber als Spion für die ISA
arbeitet.

Das Spiel:
------------------------------------------ -----------------------

Vor jeder Mission von denen es reichlich gibt(11) sucht ihr euch mit der Zeit einen von den Vieren aus und könnt somit auch über den Verlauf der Mission bestimmen(aber wenig). Bei einer Mission laufen euch die Gefährten stets brav hinterher und agieren auf eigene Wegen. Das heißt ihr müsst sie nicht kommandieren.
Doch auch die Gegner sind nicht dumm. Sie ziehen sich zurück, gehen in Deckung und können ziemlich gut Granaten werfen. So nachdem ihr euch einen Charakter ausgesucht, beginnt auch schon die erste Mission mit einem ordentlichem Video, was den Vorgeschmack der Mission bietet. Unzählige Helghast kommen von vorne und ihr habt bloß einen kleinen Graben den ihr mit weitern Soldaten der ISA teilen müsst. Ist ein kleiner Weg frei rennt ihr zum nächsten Punkt und überrascht eine Gegner. In diesem Moment wollt ihr schnell schießen. Doch keine Munition mehr. Dann hilft nur eins. Und zwar ran an den Feind und schnell mit der Waffen auf ihn eingeschlagen - gab es zuvor noch nie so spektakulkär in eine Spiel. Zum Glück, er lässt seine Waffe zurück und ihr könnt nach dem einsammeln dieser, kräftig weiter ballern. Da ein Bunker mit Geschütz. Wie praktisch, denn die mindestens 30 heranstürmenden Helghast besiegen sich nicht von alleine. Sind allen erledigt geht’s weiter zu nächsten Punkt. Noch schnell 2-3 Granaten in dunkle Räume mit Helghast gepfeffert und schon ist die Mission m Ende. Das Gute ist, dass ihr in den jeweiligen Missionen automatisch Checkpointer erreicht, wo ihr nach einen ableben wieder anfangen könnt. Im weitern Spielverlauf kommen auch immer bessere Helghast zum Vorschein. Unteranderem die Elite-Soldaten, die Sturm-Soldaten oder die Kommandeure, die für genügend Motivation der Bösen sorgen.

Die Waffen:
----------------------------------------- ------------------------

Ich muss sagen, das die Waffen super dargestellt sind und grafisch fantastico aussehen. Ihr könnt unter vielen wählen wie Sturmgewehr, Submachinegun, Raketenwerfen, Pistole, Schallgedämpfte Pistole, Kampfmesser, Granaten oder dem Snipergewehr. Das waren einige für die ISA-Geschütze. Im Mehrspielermodus - richtig Mehrspielermodus für bis zu 2 Spieler und dem Online-Modus - auch richtig - bei dem 8 Mann sich bekriegen können - könnt ihr auch die Waffen der Helghast benutzen. Da hätten wir auch Pistole, Sturmgewehr, Granatenwerfen, oder dem Rakentwerfer. Alle Helghast und ISA-Waffen unterscheiden sich dabei in Aussehen, Schussfrequenz, Zerstörungskraft und Animation.

Grafik:
--------------------------- --------------------------------------

Die Grafik ist brilliant. Das Game holt optisch alles, und wirklich alles, aus der PS2 heraus. Die ersten Level sind super gemacht. Die Atmosphäre haut voll rein und es gibt keine technischen Probleme. Ganz anderes in den letzteren Levels. Dort kommen einige Ruckler zum Vorschein und man sieht Strukturprobleme
(Wände flimmern in schönen Farben). Das stört zwar während des Spielens wenig, sieht aber unsauber und unschön aus und man ärgert sich oft. Auch merkt man das es immer kleine Aufbauprobleme gibt. Aber nicht von der Umgebung, sondern bei Objekten oder Personen, die erst auf bestimmen Metern detaliert sind. Das ist zwar nicht weiter schlimm und ist auch nützlichen, denn dafür kann die Umgebung detalierter dargestellt werden. Spätestens bei dem Benutzen des Geschützes, sieht man die Teile erst richtig gut, wenn man an ihnen dran ist und die Helghast niederstreckt. Cool sind auch die Explosionen von Panzern der Luftschiffen, da gewissen teile wie Flügel oder ähnliches schon mal vor euren Füssen landet. Zumal kommt es zu Erderschütterungen, die wie im richtigen Leben wären. Mein persönlichen Lieblingslevels sind die im, Sumpfgebiet. Es gibt hier schon kleinere Ruckler aber optisch ist es einfach geil.

Animationen:
--------------------------- --------------------------------------

Auch bei den Animationen gibt es nichts zu meckern. Allein das Nachladen der Waffen ist ein Augenschmaus. Dann die Attacke auf den Feind sieht spitze aus. ES kommt auch mal vor, dass ihr Leitern hochklettern müsst und es so realitsch dargestellt. Man sieht, wie man hoch klettert bzw. runter es wirklich bisher einmalig, zumindest auf der PS2. Auch sind der Angriff von hinten, speziell bei Schleich-Expertin Luger nicht schlecht. Das einzige was Schade ist, dass wenn ihr euch mit den Kumpanen unterhalten ihr bei denen keine Gesichtanimation wie Lippenbewegung oder so seht. Aber man kann es verkraften, denn das Spiel macht einfach zu viel Spaß um darüber zu meckern.

Steuerung:
-------------------------- ---------------------------------------

Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach kurzer Zeit klappt alles. Mit R1 schießt ihr, gerannt wird mit L3, Nachladen funktioniert mit Dreieck, Waffenwechseln mit Kreis, ducken mit L2, umschauen mit den 2 Sticks am Controller und Spezialmoves, wie Geschützbelagerung oder den Nahangriff mit
den Waffen, werden eingeblendet(ist meistens X-Taste). Soviel zu der Steuerung.

Sound:
---------------------------- -------------------------------------

Der Sound ist auch gelungen. Ordentliche Orchestermusik im Hintergrund bohrt die Stimmung nochmal auf. Und die Explosionen klingen auch wie Explosionen und nicht nur wie kleine "Puffs".
Schön ist auch, dass das Spiel komplett in deutsch ist.

Fazit:
---------------------------------- -------------------------------

Also das Spiel ist für mich perfekt. Da ich recht schnell mit den neuen Spielen fertig bin, hat mich Killzone mit seiner langen Spielzeit überrascht. Ihr braucht zwar keine Monate aber wer ruhig mit jedem Charakter spielt kommt mit 2 Wochen gut hin, wenn man jeden Tag 3-4 Stunden spielt. Also ihr könnt euch ausrechnen wie lange das Spaß erhalten bleibt(Multiplayer nicht mitgezählt). Die Grafik ist zwar schön aber später wie gesagt schwächelt die Technik. Ihr möchte ich darauf vermerken, dass dies an Zeitmangel lag. Hätten die guten Leute in Deutschland sich mehr Zeitgenommen für die Palumsetzen(sonst funktioniert ein Spiel aus dem Ausland nicht(muss zur EU gehören)), wäre es technisch perfekt. Freuen tut es mich auch, dass es einen Mehrspielermodus für 2 Personen an einer PS2 gibt. Man such sich jeweils aus, auf welcher Seite man stehen will und schon gehts los. Ob Deathmatch, Teamdeatchmatch, Sturmangriff oder Verteidgung, jeder Modus macht zu Zweit super viel Spaß. Spielerisch bin auch begeistert und es hat sich für mich gelohnt, das Spiel für den Preis von 54.95€ zu kaufen. Also wer Bock auf Ego-Shooter hat kauft sich KILLZONE von Guerilla-Games. Damit ist man echt perfekt bedient.

Eure Oase :-)

PS:
Wer alle Level sofort haben will wählt den Profilnamen Shooterman. Achtet auf Groß- und Kleinschreibung
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
imperator88
imperator88, 15.01.2005
Schoumlner Bericht. Gruszlig Esra
lilly
lilly, 12.01.2005
Ausgezeichneter Bericht! LG, Steffi
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Killzone kaufen
58,75 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 63,75 €
11,80 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 16,80 €
19,69 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 24,69 €
20,00 € ¹
Versand: 5,00 €
Gesamtpreis: 25,00 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
luke1978

Heimat in Gefahr !!

ein Testbericht von 2008-06-02 22:26:57 vom 02.06.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: abwechslung...
Nachteile/Kritik: --------
Hallo an alle fleißigen Leser


Zum Spiel : Killzone

Hallo ihr lieben .
Wird es wirklich mal so kommen ??? Die Erde ist nah vielen Kriegen leider unbewohnbar geworden . Alle Erdbewohner die noch am Leben sind , sind nun auf den Planeten Vekta geflohen . Dort wollen sie ein neues Leben beginnen . Du machst es dir also auf Vekta gemütlich da wird auch dein neuer Planet plötzlich bedroht .Die Helghast sind mal wieder in an marsch . Die Helgast sind dein größten Feinde und die haben dich auch schon oft auf der Erde angegriffen .

Ja die Bande kann nicht sehen wie du im Frieden auf deinem Planeten Lebst .
Also greifen sie an . Aber natürlich bist du vorbereitet . Und du machst dich mit einer kleinen Gruppe von Soldaten auf gegen die Helgast zu kämpfen .

Du kannst deinen anderen Soldaten dann auch gleich befehle geben . Sie erledigen ihr Aufgabe dann sofort . Später im Spiel kannst du auch die Rolle deiner Soldaten übernehmen . Jeder der Soldaten hat verschiedene Fähigkeiten .

Es gibt im Spiel so viele Einsätze und in alles diesen Eisätzen brauchst du die verschiedenen Fähigkeiten deiner Soldaten . Alleine Kommst du nicht zum Ziel . Du braust also dein Team . Teamarbeit ist also groß geschrieben . Also pass mir ja auf deine Leute auf.
Immer wenn du dich für einen Soldaten entschieden hast wird der Rest vom Computer gesteuert .
Und da muß man immer Angst um seine Leute haben . Der Computer spielt wie ein Anfänger : in Deckung geht er so gut wie gar nicht. Das ist wirklich sehr schade und für mich ein großer Minuspunkt .

Waffen stehen dir natürlich auch zur Verfügung . Zum Beispiel ein Maschinengewehr , eine Panzerfaust und ein Scharfschützengewehr . Die wirst du auch alle bitter brauchen .

Natürlich kannst du auch Online Spielen Da kannst du gegen 15 Leute zeigen was du kannst .
Auch ein Mehrspielermodus ist vorhanden . dabei sit der Monitor geteilt und du kannst gegen einen Freund spielen .
.
Der Spielspaß kann sich wirklich sehen lassen .Auch die Story ist sehr gut .
Aber nun liegt es an dir ! kannst du deine neue Heimat vor den Feinden Retten ???

Die Steuerung ist kein Problem . Sehr einfach

Die Grafik ist der Hammer . Alles ist sehr detailliert dargestellt .

Auch der Sound ist Klasse . man denkt wirklich man ist voll dabei . So macht es einfach Spaß .

Spiel ist sehr leicht auch Anfänger können es schnell erlernen .

Spielspaß : Note 1,5
Wirklich ein Super Spiel .
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Baby1
Baby1, 03.06.2008
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
may786
may786, 03.06.2008
Guter Bericht!! LG einen schönen Abend
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 03.06.2008
Schöner Bericht. LG von MasterSirTobi
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
ronald65

Adrenalinschocker. Und nur das.

ein Testbericht von 2008-01-25 20:46:37 vom 25.01.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Grafik und noch besserer Sound. Adrenalischocker...
Nachteile/Kritik: Relativ linear. Miese KI der Gegner und der eigenen Mannschaft. Recht brutal.
Killzone gehört zur Kategorie der sogenannten First-Person-Shooter (auf englisch) bzw. Ego-Shooter (auf deutsch) und ist einerseits ein technisch fantastisch gemachtes Spiel, andererseits aber auch ziemlich heftig. Das Spiel gibt es in einer FSK18 und in einer FSK16-Version. Ich kenne die FSK16-Version und die hat es auch schon in sich. Vermutlich liegt der Unterschied zu FSK18-Version darin, dass es dort noch ein paar Rottöne mehr gibt. Aber von der Intensität des Spiels gibt es vermutlich keinen Unterschied.

Natürlich ist das Spiel in einen Handlungsstrang eingebettet mit entsprechenden Zwischensequenzen. Es ist eine Kriegshandlung, die in der Zukunft spielt. Diese Handlung ist wie bei den meisten Spielen dieser Art aber ziemlich belanglos. Das einzig wichtige dabei ist, dass man zunächst allein startet und sich mit der Zeit das Team auf 4 Personen vergrößert. Diese 4 Teammitglieder haben unterschiedliche Fähigkeiten und man kann die Einzelmissionen dann als einer der vier spielen. Dadurch gewinnt das Game natürlich enorm an Reiz für eine zweite Runde, denn man kann dann in andere Rollen schlüpfen und muss auch die Aufgaben anders lösen bzw. variieren dann die Aufgaben auch teilweise etwas.

Das Spiel startet mitten im Gefecht und man bekommt erstmals einen Adrenalinschock. Der Sound, der auf einen einprasselt ist gigantisch und über jeden Zweifel erhaben. Besser geht's nicht. Für mich ist der Sound wirklich die herausragende Stärke des Spiels. Aber auch die Grafik ist exzellent. Die Spielsteuerung steht dem in nichts nach und man hat sich an die Tastenbelegung relativ schnell gewöhnt.

In dem Spiel muss man ein bisschen schleichen und noch sehr viel mehr ballern. Wenn man es in den Rubriken Schleicherspiele und Ballerspiele zuordnen müsste, wäre es eindeutig bei den letzteren. Dafür spricht auch, dass der Verlauf relativ linear ist. Und wenn man die KI der Mitspieler bedenkt, möchte man mit diesen lieber nicht filigran herumschleichen. Hier stört das nicht so sehr. Denn die KI der Gegner ist noch viel bescheidener.

Und damit wären wir auch schon beim Problem der Bewertung. Das ist nämlich eine Geschmacksfrage. Wer auf realistische Spiele dieser Art oder Schleicherspiele steht, wird andere Titel favorisieren, auch wenn Grafik/Sound bei Killzone herausragend sind. Wer auf Ballerspiele/Funshooter steht wird hingegen Titeln wie Serious Sam den Vorrang geben. Dieses Spiel ist eindeutig für Leute, die einen Adrenalinschub brauchen und auf Top-Grafik und Top-Sound stehen und die das heftige Szenario nicht stört. Diesbezüglich ist das Game spitzenklasse. Zartere Gemüter sollten aber die Finger davon lassen. Die FSK 16-Version hätte ich niemals für diese Altersgruppe freigegeben.

Die hier vorliegende Collector's Edition hat eine Metal-Box. Weiterhin liegt eine zusätzliche DVD mit Bonusmaterial bei. Darauf befinden sich aber keine Erweiterungen des Spiels, sondern ein "Making of"-Dokumentarfilm, ein Archivfilm, Produktionsgrafiken sowie der Soundtrack des Spiels und Animatics.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
fantagirlie
fantagirlie, 13.04.2010
Liebe Grüße, einen angenehmen Dienstag und einen nicht so stressigen Wochenrest.
Danke für die wiederkehrenden Gegenlesungen
giselamaria
giselamaria, 31.12.2008
ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2009, Gesundheit, Glück, Geld, die drei bewährten Dinge - - LG Gisela
Animagus17
Animagus17, 28.01.2008
Sorry das die Gegenlesung so spät kommt, der PC musste repariert werden. LG Debby
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
sinfortuna

Todeszone

ein Testbericht von 2007-12-08 14:36:16 vom 08.12.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehenswerte Präsentation mit tollen Spezialeffekten, packende Atmosphäre, mächtige Soundkulisse, Action satt, interessante Schauplätze, viele Wummen, vier Spielfiguren, Online-Feature...
Nachteile/Kritik: Auch auf niedrigster Stufe richtig schwer, auf Dauer etwas monoton (linearer Spielverlauf, gleiche Gegner) aber auch frustrierend, dämliche CPU-Kameraden, Pop-Ups und Ruckelanfälle vorhanden
Egoshooter und kein Ende, so scheint es zumindest, betrachtet man sich die Anzahl der Veröffentlichungen der Titel aus diesem Genre seit der Erfindung der 3D-Perspektive. Ganz besonders die alte Sony Playstation wurde seit Mitte der 90er geradezu überflutet mit jener Art an Ballerspielen, was dann mit Beginn des 21.Jahrhunderts für die Nachfolgekonsole PS2 nicht anders aussah, gefolgt von solchen für die X-Box von Microsoft. „Killzone“ für die PS2 jedenfalls wollte uns offensichtlich in Sachen atmosphärischer Dichte und Optik etwas Beeindruckendes, wenn nicht sogar Bahnbrechendes bieten, letztlich hat es dann aber nicht ganz zu einem Mega-Hit gereicht. Genre-Fans sollten dennoch mehr als nur einen flüchtigen Blick riskieren, wobei ich jedoch nicht unerwähnt lassen möchte, dass erstens eine Freigabe erst ab 18 Jahren der Fall ist und zweitens der Schwierigkeitsgrad (meines Erachtens übertrieben) hoch ausgefallen ist. Frusterlebnisse sind daher auch für talentierte Spielernaturen aller Voraussicht nach keine Seltenheit, seid demnach gewarnt. Eine Onlineunterstützung gibt es für bis zu sechzehn Gleichgesinnte, das Verlinken mehrerer Konsolen zwecks Multiplayer fällt aber flach. Immerhin gibt es offline einen Zweispielermodus via Splitscreen, der es erlaubt, sich gegenseitig die Projektile inklusive CPU-Kameraden um die Ohren zu donnern. Online erwarten uns Spielmodi wie das altbekannte Deathmatch, Team Deathmatch, Domination, Sturmangriff sowie Verteidigungs-, Zerstörungsszenarien und der „Vorratsabwurf“, in dem wir weit im Gelände verstreute Kisten an Munition einsammeln. Für Abwechslung und somit eine nicht zu verachtende Langlebigkeit ist in diesem Fall gesorgt. Beschränken möchte ich mich nun aber auf die Solokampagne.


In dem Science-Fiction-Szenario, welches wir hier unzweifelhaft vorfinden, scheint der Fortschritt oder besser gesagt die Ausdehnung der menschlichen Spezies in den unendlichen Weiten des Weltraums kein Ende finden zu wollen. Zahlreiche Sternensysteme sind mittlerweile vom Homo Sapiens bevölkert, jedoch sieht es auf den jeweiligen Planeten alles andere als gleich aus. Vielmehr könnten die Unterschiede kaum größer sein, während auf einem Stern sich das Leben in voller Pracht zu entfalten scheint, gibt es einige unwirtliche Planeten, bei denen der Alltag überaus hart ist. Der Planet Helgan sorgt sogar schließlich dafür, dass sich die menschliche Bevölkerung verändert, gut zu erkennen an ihren Kahlköpfen oder auch im Volksmund Glatzen genannt. Wie so oft, blickt man auch dort neidvoll auf jene Planeten, die einen wesentlich angenehmeren Lebensstil bieten, was – eigentlich erwartungsgemäß – einen machtbesessenen Tyrannen auf den Plan ruft. Dieser lässt die tiefen – zunächst unterschwelligen - Hassgefühle der Bevölkerung erst so richtig auflodern, was schließlich – wie so oft in der Vergangenheit – mit einer Invasion der Helghast-Truppen auf dem hübschen Planeten Vectas ihren traurigen Höhepunkt erreicht. Genau zu jenem Zeitpunkt kommen wir ins Spiel , der Name unseres Protagonisten: Jan Templar, seines Zeichens „natürlich“ Elitesoldat der ISA-Einheit. Er gehört selbstverständlich zu den „Guten“ und muss sich gleich zu Beginn vehementer Angriffe der anrollenden Feindestruppen erwehren. Wir werden somit quasi ins kalte Wasser geworfen und finden uns sogleich mittendrin im Kriegsgetümmel vor.


Unzählige Projektile sausen uns um die Ohren, einschlagende Granaten und Bomben sozusagen an jeder Ecke und wildes Geschreie vornehmlich des angreifenden feindlichen Gesocks: wir spurten schleunigst in eine halbwegs sichere Position – zumindest für ein paar Sekunden – um uns dann schnell einen Überblick zu verschaffen, in welche Richtung es nun weitergehen soll. In besonders gefährlichen oder gar hoffnungslos erscheinenden Situationen empfiehlt es sich als quasi letzten Trumpf die Sprintfähigkeit zu aktivieren, mit der wir uns manchmal noch in letzter Sekunde aus der Gefahrenzone begeben können. Dass solche Spezialmanöver nicht ganz ohne Folgen im Hinblick auf Kraft und Ausdauer haben, versteht sich von selbst, daher sollte wir diese Funktion nur wohldosiert einsetzen, denn es vergehen viele Sekunden, bis sich unser Energievorrat wieder auffüllt. Und genau jene Sekunden haben wir oftmals nicht. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass wir den ein oder anderen schmerzhaften Treffer einstecken müssen, doch netterweise – wenn auch nicht immer sehr realistisch – erholt sich unser Held nach einer kurzen Zeit wieder, darüber hinaus verschaffen Medi-Paks willkommene Abhilfe. Keineswegs handelt es sich jedoch um ein „Ein-Mann-Kommando“, denn Mr.Templar kann tatsächlich auf weitere Hilfe vertrauen. Damit sind nicht nur die weiteren Truppen der ISA-Einheit gemeint, sondern auch beispielsweise die Stealth-Spezialistin Luger, die sich besonders aufs Anschleichen und klammheimliche Abmurksen aus nächster Distanz versteht. Des Weiteren stehen im weiteren Verlauf des Spiels der Spion Hakha (auch ein Freund des Schleichens) und Soldat Rico zur Auswahl, das Interessante hierbei: vor jedem Spielabschnitt entscheiden wir allein, wer im Kampf gegen die Helghast-Truppen zum Einsatz kommen soll. Dies sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern fördert auch die Langlebigkeit dieses Spiels, denn den ein oder anderen unter uns reizt möglicherweise ein erneutes Durchspielen mit jeweils anderen Hauptakteuren im jeweiligen Level. Sofern wir dem Schwierigkeitsgrad gewachsen sind, versteht sich, denn fast durch die Bank weg ist „Killzone“ als schwer bis sehr schwer einzustufen. Selbst fortgeschrittenen Egoshooter-Fans empfehle ich zunächst die niedrigste Stufe.


Halten wir fest: die insgesamt vier verschiedenen Charaktere vor Beginn einer Mission bieten uns die Möglichkeit, einen Einsatz komplett anders zu gestalten bzw. anzugehen. Es existieren unterschiedliche Lösungswege, wie wir genau zum Ziel kommen möchten, liegt somit grundsätzlich bei uns. Soldat Rico versteht sich offensichtlich auf große Wummen mit entsprechend enormer Durchschlagskraft, dementsprechend wild feuert er unaufhörlich aus allen Rohren, verfügt über eine hohe Robustheit, kann aber nicht schleichen und ist vergleichsweise träge, Luger schleicht gerne, metzelt das Opfer lautlos mit dem Messer nieder oder greift auf eine Sniper-Wumme zurück, ist sehr flink, kann Leitern und Seile erklimmen und erholt sich schnell von Verletzungen, Hakha läuft so gut wie nie in eine Falle und macht es als Spion durchweg lieber auf die „linke Tour“, Frontalangriffe sind eher nicht sein Ding und Templar ist eher der Allroundertyp. Waffenpower, Regenerationsfähigkeit und Ausdauervermögen sind jedenfalls die drei Eckpfeiler, in denen sich die Figuren teils erheblich voneinander unterscheiden. Der Abwechslungsreichtum bzw. die vorhandenen vielfältigen Möglichkeiten werden durch interessante Schauplätze verstärkt, die ebenfalls kaum für Langeweile sorgen dürften. Bürogebäude, Industriekomplexe und Militärbasen sind ebenso mit von der Partie wie auch Dschungel, Sumpf, Gebirge und heruntergekommene Stadtviertel. Nervige Wiederholungen gibt es somit eigentlich nicht. Nur eines bleibt stets gleich: metzelt alles kurz und klein, was auch nur im Ansatz nach einem bösen Helghast-Typen aussieht. Natürlich schlafen jene nicht, was sich im Übrigen am bereits erwähnten hohen Schwierigkeitsgrad äußert: Unmengen an feindlichen Truppen rücken per Transportschiffe auf dem Seeweg unaufhörlich nach, Raumgleiter düsen urplötzlich aus heiterem Himmel über unseren Kopf hinweg, mächtig gepanzerte Fahrzeuge nehmen zudem direkt Kurs auf uns. Dass wir zumindest auf Messer, Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte, Sniper-Knarre, Rifle, Granaten und andere lustige Nettigkeiten zurückgreifen dürfen, ist daher das Mindeste, allerdings ist es uns lediglich möglich, drei todbringende Utensilien auf einmal zu transportieren. Was ja irgendwo auch realistisch sein dürfte, schätze ich. Auf jeden Fall zieht Euch warm an, sehr warm sogar, Anfänge rund Genre-Gelegenheitszocker werden definitiv ihr blaues Wunder erleben und auch Profis kommen regelmäßig mächtig ins Schwitzen. Schließlich gibt es vereinzelte Waffen, die nur einem speziellen Charakter vorbehalten sind, was ja auch Sinn macht, so geht ausschließlich Luger mit Messer und Pistole inklusive Schalldämpfer ans Werk und auch nur Rico darf an die ratternde Chaingun Hand anlegen.


Die Präsentation ist wunderbar gelungen, bis auf kleine Patzer bekommen wir hier überaus Feines geboten. 16:9-Breitbildformat und 60-Hz-Modus sind ebenso vertreten wie (auf Wunsch) deutsche Texte und Sprachausgabe. Sehr gut sind die Texte, gar keine Frage, weniger gut die Synchronität der Lippenbewegungen der Protagonisten bei der deutschen Synchro, ich empfehle hier die englische Fassung. Besonders gelungen sind die überaus detailliert gezeichneten und niemals kantig oder klobig wirkenden Charaktermodelle, deren Animationen sowie die sehr abwechslungsreichen und mit angenehmer Texturvielfalt versehenen Schauplätze. Die atmosphärische Dichte ist überaus hoch, was unter anderem auch ein Verdienst der guten Kameraführung und der zahlreichen Spezialeffekte ist. Fantastische Explosionen, brillante Nebeleffekte und fast schon mystischer Rauch: das hat was. Sehr gut auch die unterschiedlichen Waffengeräusche, jede Waffe hat ihren eigenen Sound, nicht zu vergessen natürlich die krachenden Explosionen. Geschmackssache ist schließlich das etwas übertrieben präsentierte Sterben der Feinde, das qualvolle Schreien, Röcheln, Dahinvegetieren, was auch immer muss nicht unbedingt derart (und auf Dauer langatmig) in Szene gesetzt werden, schätze ich. Zu bemängeln gibt es allerdings auf jeden Fall die zuweilen unübersehbaren Pop-Ups und auch zarte Ruckelanfälle der Grafik sind hier in „Killzone“ kein Fremdwort, die Hardware der PS2 wird jedenfalls auf Herz und Nieren getestet. Die Soundkulisse glänzt durch krachende Außengeräusche, die nie langweilig werden, eine gute Sprachausgabe und treibende Melodien, welche nicht zuletzt durch satten Surround vollends zur Entfaltung kommen können. Der Sound ist auf alle Fälle kinoreif und über jeden Zweifel erhaben.


Dass es nicht ganz zum großen Kracher gereicht hat, liegt auf jeden Fall ganz woanders: die dämlich agierenden Kollegen nerven, die unterschiedlichen Lösungswege erweisen sich letztlich als laues Lüftchen, die Feinde sehen nach einer gewissen Zeit immer gleich aus, der Spielverlauf ist streng linear und das Abenteuer insgesamt übertrieben schwer bis zuweilen unfair. Somit kommt dennoch teilweise Langeweile aber auch Frustration auf: nicht gerade ein Cocktail, aus dem Meilensteine kreiert werden, schätze ich. Die beeindruckende Präsentation, die extrem dichte Atmosphäre, die satte Action, die abwechslungsreichen Schauplätze, die große Waffenauswahl, die vier unterschiedlichen Protagonisten und die gute Online-Unterstützung sind jedoch klare Pluspunkte, überhaupt gar keine Frage. Wer Egoshooter mag, muss „Killzone“ für die PS2 antesten, allen Anderen droht angesichts der knackigen Anforderungen aber sehr schnell die Luft auszugehen. Spielspaßwertung: 77%.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Miraculix1967
Miraculix1967, 08.12.2007
Einen schönen 2. Advent wünsche ich Dir! SH und LG Miraculix1967:-
Bleu_de_Q
Bleu_de_Q, 08.12.2007
schön, so zwischendurch mal keine laufschuhe zu lesen!
Baby1
Baby1, 09.12.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
b00n1

die deadzone ist da

ein Testbericht von 2006-05-13 23:29:16 vom 13.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: super Grafikdetails, super Sound, gute KI-Gegner, der Multiplayer-Modus...
Nachteile/Kritik: dumme und sinnlose Dialoge
Ich selbst besitze das Spiel seit letztem Monat und komme einfach nicht mehr weg davon. Man wird regelrecht vor der Flimmerkiste festgehalten, aber nur zu recht denn es macht einfach nur höllisch Spaß :-)

Über Killzone hatte ich einige Tests der US-Version gelesen und die meisten (Online-)Magazine kritisierten vor allem viele, viele Ruckler. Die wurden aber zum aller größten Teil für die PAL-Version ausgemerzt. Hat manchmal also auch Vorteile, dass man als Europäer ein halbes Jahr länger als die Amerikaner auf einen Release warten muss. Aber nun zum Spiel:


====*Daten zum Spiel*====


Name: Killzone
Publisher: S.C.E. - Sony Computer Entertainment
Europa-Release: 30.November 2004
US-Release: April 2004
Genre: Ego-Shooter
USK: Keine Jugendfreigabe (Deutschland)
ASIN: B00061Q9R6
Deutsche Sprachausgabe
Texte auf: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Italienisch

Special Features:
USB-Headset Unterstützung im Multiplayer-Modus
Online-Multiplayer Games (Deathmatch, usw.)

Ähnliche Spiele: Halo, Medal of Honor, usw.


====*Story*====


Etliche Jahre in der Zukunft bricht die Menschheit auf im All kleine Kolonien zu bilden. Die sich wiederum zur ISA, Interplanetarischen Strategischen Allianz zusammen geschlossen haben.

Schon bald jedoch bilden sich Separatistengruppen die sich von der Erde lossagen wollen, und autonom regieren wollen. Die Einwohner des Planeten Helgan sind einer starken Strahlung ausgesetzt und viele von ihnen sterben. Doch die Überlebenden werden stärker, und robuster und beginnen die Erde zu hassen, ziehen schon bald in einen Krieg aus Rache, gegen die ISA und alle Erdbewohner.

Die Kolonie Vecta bekommt als erstes die Gewalt der Helghast zu spüren, tausende sterben - der Krieg gegen die Mutanten hat begonnen.


====*Gameplay*====


So beginnen wir also mitten im Getümmel, die Helghast haben eine Stadt besetzt, und wir kämpfen uns als Captain Templer durch die Trümmerhaufen.

Zu Beginn haben wir ein Messer, eine Pistole und ein Maschinengewehr mit Zielfernrohr zur Verfügung. Ausblick haben wir durch ein Fadenkreuz ansonsten sieht man Templer nicht, abgesehen von der Waffe, und unseren Händen.

Die Steuerung ist recht einfach. Den linken Stick zum vor und zurück bewegen, den rechten Stick zum links und rechts gehen/schauen. Die Waffe feuert man mit der rechten, vorderen Schultertaste ab, also mit der R1, nachladen auf Dreieck, und Waffewechseln mit der Kreistaste, gibt es Schalter zu drücken, oder andere Aktionen auszuführen drücken wir die X-Taste. Für sekundäre Waffen wie Handgranaten die R2. Mit L2 kann man sich ducken und mit drücken des linken Sticks kann man für eine kurze Zeit laufen.

Die Lebensenergie füllt sich mit der Zeit wieder etwas auf, je nachdem stark die Verwundung ist. Ein Ausdauerbalken zeigt an wie lange man laufen kann. Der Balken füllt sich natürlich wieder, wenn man wieder normal geht.


====*Gegner - KI*====


Schon sehr bald entdecken uns die ersten Gegner. Die Helghast treten meistens in Gruppen auf, nur ganz selten steht uns ein einzelner Soldat gegenüber. Die KI der Gegner ist meist doch recht ordentlich, will heissen, sie verstecken sich hinter Fahrzeugen, Ecken, nehmen Deckung, und geben sich Rückendeckung. Allerdings kann man ihre Bewegungsabläufe ziemlich schnell studieren, wenn man einige Zeit in Deckung bleibt und ihnen zusieht. Läuft meistens so ab: Deckung, einige Sekunden warten, kommen aus der De
ckung, feuern, gehen bei Gegenfeuer wieder zurück in die Deckung und dann wiederholt sich das Ganze wieder.


====*Level-Design und Aufbau*====


Die Level sind besonders anfangs noch recht unterschiedlich und schön designed. Zu Beginn sind wir wie bereits erwähnt in einer zerbombten Stadt. Die Häuser sehen wirklich sehr realistisch aus, ebenso die zerstörten Wände, Straßen, Zäune, und so weiter. Weiter gehts in die Häuser der Stadt die ebenfalls eine sehr gute Grafik aufweisen, und zumeist recht groß sind. Natürlich sind die Städte, später Jungel, Schnee/Eiswüsten, Häuser, Raumstationen und so weiter nie so riesig wie die Spielewelten eines GTA-San Andreas oder gar World of Warcraft, aber für einen Shooter doch recht ordentlich.

Die Texturen der Wände, Straßen, Wege usw. sind meisten schön anzusehen und detailiert. Flüsse im Jungel, Sonneneinstrahlungen, Dämmerung, Schneefall, tragen einen großen Teil zur Atmosphäre bei.


====*Befreundete KIs*====


Im Laufe des Spiels müssen wir insgesamt drei weitere ISA-Soldaten retten, die man dann auch selbst spielen kann. Da wären zum einen die Scharfschützin /Killerin Luger, die mich immer etwas an Sam Fisher von Splinter Cell erinnert. Mit ihr kann man die Gegner einfach Snipern. Dritter im Bunde ist Rico, ein Vorlauter Rüpel, der die mächtigste Waffe von allen besitzt, und der halb Mensch, halb Helghast Haka der ebenso wie Luger ein Allrounder ist.

Welchen Charakter man für die einzelnen Missionen wählt ist nicht wirklich wichtig, da man während des Spiels feindliche Waffen aufnehmen kann, und somit wieder alles ausgleichen kann.

Die drei anderen Charaktere sind, sobald man sie alle aufgesammelt hat, eine willkommene Verstärkung. Sie warenen uns vor Gegnern, schießen natürlich auch selbst mit und geben uns Rückendeckung...meist mehr oder weniger erfolgreich, im Grunde aber ganz ok.


====*Grafik*====


Wie schon bei Leveldesign erwähnt, zeichnet sich Killzone, durch eine, zumindest für die PS2, sehr gute und detailierte Grafik aus. Die Gesichter, oder Helme (bei den Feinden) der Charaktere sind schön "modelliert" ebenso die Körper, die Hintergründe teilweise wirklich atemberaubend (zB die Ausblicke von einem verschneiten Berg, ins Tal). Häuser, Innenräume, Festungen, Wälder, Weltall-Umgebungen, und so weiter, sind ebenfalls perfekt.

Beim Zoomen mit dem Zielfernrohr bleibt die Grafik natürlich ebenfalls scharf. Beim Laufen kommen Verwisch-Effekte zum Einsatz, wie man es zB von Rennspielen kennt.

Explosionen folgem realistische Feuereffekte und Rauchschwaden. Schüsse auf einen Gegner erzeugen Blutspritzer. Diese sind ziemlich gering gehalten, also nicht wirklich blutig wie man es von anderen Spielen kennt, Körperteile fliegen keine durch die Gegend, und Köpfe bleiben auf den Schultern, auch nach einem Kopfschuss.

Ansonsten zeigt sich die Grafik so realistisch wie es eben auf der PS2 möglich ist.


====*Sound*====


Der Sound ist bombastisch! Könnte aus einem Star Wars-Film stammen, steht einem Hollywood-Soundtrack in nichts nach. Die Sprachausgabe wiederholt sich mit der Zeit, immer wieder die gleichen, zum Teil recht platten Sprüche, der Freunde und Feinde. Schüsse, Explosionen, Fahrzeuggeräusche, Windgeräusche usw. klingen superb. Natürlich in Dolby 5.1 hörbar, wobei der Soundtrack und die Effekte ihre volle Wirkung entfallten.


====*Schwierigkeitsgrad*====



Nach 20-30 Minuten hat man sich auf jeden Fall an das Steuern mit dem Fadenkreuz, bzw. mit der kompletten Steuerung gewöhnt und somit ist ein angenehmes Spielen im Modus "leicht" für, ich denke wirklich jeden möglich. Fortgeschrittenere Spieler beginnen eben in "mittel" und Hardcore-Zocker versuchen sich mit "schwer".

Mein bleibt jedenfalls nie länger in einem Level hängen, Checkpoints während, und Autosave nach einem Missionsabschnitt verhindern frustierendes Anfangen eines kompletten Levels, obwohl man eigentlich fast durch war.


====*Spieldauer/Umfang*====


Im Kampagnen-Modus (der Hauptmodus) stehen 11 Missionen zwischen uns und dem Endkampf gegen den Separatistenboss. Diese sind in ca. 30 Missionsabschnitte unterteilt. Also ca. pro Mission 3 Abschnitte, die mit tollen Zwischensequenzen angereichert sind. Im leichten Modus beträgt die Spielzeit ca. 10 Stunden. Im Modus "schwer" kann man je nach können schon mit 16 bis 20 rechnen.

Im Multiplayer-Modus verbringt man bei sechs von anderen Shootern bekannten Spielarten ( Deathmatch, Team-Deathmatch, Herrschaft, Vorrats-Abwurf, Sturmangriff und Verteidigen & Zerstören. ) weitere unzählige Stunden. Entweder alleine offline, gegen verschieden viele Bots, oder mit einem Freund gegen oder miteinander. Oooder aber online gegen tausende anderer PS2-Online-Spieler.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
topware2002
topware2002, 14.05.2006
.................................................... .........................ö ö....................... SH-------oOO----OOo-----------
Estha
Estha, 15.05.2006
klasse geschrieben --- sh --- :- ... lg susi ---------------
B_Engal
B_Engal, 14.05.2006
SH von mir. Super Bericht. MfG BEngal
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
airstriker

Erbitterte Schlachten

ein Testbericht von 2005-09-29 18:51:52 vom 29.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Grafik, Toller Multiplayer Modus, interressante Story, starker Soundtrack, coole Waffen...
Nachteile/Kritik: teilweise schwer, nicht besonders lang
Hallo Liebe Leser!

Ich persönlich finde das Spiel ziehmlich gut, habe es schon durchgespielt. Hoffentlich gefällt Euch der Bericht den ich darüber zusammengefasst habe. Es wäre schön, wenn Ihr nach dem Lesen noch bewertet. Danke im Voraus.

Informationen:

Name: KILLZONE
Konsole: Play Station 2
Genre: Action
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Guerrilla
Spieler: 2 Spieler
Preis ca.: 30 Euro
Besonderheiten: Online Funktionen
USK: ab 16 Jahren


Die Story:
In einer fiktiven Zukunft hat sich die Menschheit längst auf verschiedenen Planeten breitgemacht. Mit der Zeit wollen die einen nichts mehr mit den anderen zu tun haben und so entstehen mit der Zeit Konflikte, wie man sie wohl oder übel von den Menschen gewohnt ist. Die Kolonie der Erde, allen voran die Einheiten der ISA überrennen den verfeindeten Planeten Helghan und zerstören ihn fast völlig. Der Sieg währt jedoch nicht lange. Bereits kurze Zeit später rüsten sich die Helghast, ihres zeichen Bewohner von Helghan zum Gegenschlag. Durch Äußere Einflüsse des Planeten haben sich die Menschen dort über die Jahre stark verändert und scheinen eine Art Mutation durchlebt zu haben. Gestärkt durch diese Veränderungen, überraschen Sie die Erde mit einem schrecklichen Angriff.
Just nach der Landung der Helghast übernehmt ihr die Rolle des ISA Soldaten Templar und sollt die Wellen der Feinde zurückdrängen und die Erde zum Sieg führen.

Gleich zu Anfang findet ihr euch in einem Geschützgraben wieder und seid quasi mitten im Gefecht. Wie bei Medal of Honor fliegen euch Granaten und Kugeln um die Ohren und die eigenen Männer fallen reihenweise vor euren Füßen. In kurzen Einblenungen wird euch die auf Konsolen übliche Ego-Shooter Steuerung erklärt, die ihr auch sofort gegen einige heraneilende Helghast einsetzen könnt. Leider fällt hier einem direkt die viel zu sensible Reaktion des Analogsticks auf. Ohne Übung ist es kaum möglich, gezielt einen Kopfschuss zu setzen. Im Optionsmenü lässt sich die Sensibilität etwas runterdrehen was euch zwar eine bessere Kontrolle gibt aber eine Drehung um die eigene Achse viel zu lange dauern lässt. Hier haben Spiele wie Red Faction oder Half Life gezeigt, dass es auch anders gehen kann.
Glücklicherweise gestaltet sich der weitere Spielablauf etwas anders, so dass man mit der Steuerung nach einigen Stunden recht gut zurecht kommt. Anders als bei den meisten anderen Genre Vertretern laufen euch später nämlich kaum noch Gegner so über den Weg. Das ganze Spiel entwickelt sich mit der Zeit eher zu einer Art Stellungskrieg. Das sieht so aus, dass sich die Helghast in einer Gruppe in einem großen Raum verschanzen, ihr irgendwo Deckung sucht und einen Feind nach dem anderen ausschaltet. Ist der Raum gesäubert, geht es weiter im Level, bis ihr einen weiteren größeren Bereich erreicht. Hier sitzen dann wieder ein paar Helghast, die ihr in bekannter Manier aus dem Weg räumt. Da Killzone einen kleinen Tactic-Shooter Touch besitzt, macht das langsame anpirschen und beobachten aber auch einen Sinn, da ihr im direkten Kampf schon gegen zwei Gegner auf einmal schnell den kürzeren zieht.
Die KI macht dabei leider einen nicht so berauschenden Eindruck. Da ihr euch ja im Krieg befindet, trefft ihr an vielen Stellen befreundete Soldaten, die euch eine Zeit lang folgen und auch selbst aktiv ins Geschehen eingreifen. Da ihre Treffergenauigkeit aber der eines Maulwurfs gleicht, werdet ihr sie bald schon eher als Ablenkungsziel gegen die Helghast einsetzen, damit ihr in Ruhe einen Schuss ansetzen könnt. Ähnlich dämlich stellen sich auch die 3 weiteren Hauptcharaktere an, die euch, sobald ihr sie befreit habt, immer folgen. Ihr dürft dann auch vor jeder Mission aus den 4 verfügbaren Soldaten wählen. Der Ablauf der Levels unterscheidet sich dabei nur geringfügig und macht ein mehrmaliges Durchspielen kaum zur Pflicht. Die Unterschiede spiegeln sich eher in den Waffen und der Vorgehensweise wieder. Templar ist der Allrounder, Luger ist die Stealth Spezialistin, Rico ist der Mann für schwere Waffen und Luger ist geübt im Umgang mit Helghast Technik. Wer jetzt jedoch glaubt, dass er Rainbow Six mäßig Befehle erteilen kann, der irrt. Wie die normalen Soldaten folgen euch die drei Freunde nur und greifen selbst ins Geschehen ein. Im Gegensatz zu den Truppen, die oft unerwartet einem gescriptem Tod erliegen, sind eure drei Begleiter unverwundbar...
Tja die Frage ist jetzt natürlich, wie sich die Helghast im Kampf anstellen... Hier kann man geteilter Meinung sein... Ein dummes verstecken, gegen die Wand schiessen und so den Feind in die Schussbahn des Spielers locken ist nicht. Die Helghast agieren fast ausschliesslich in Gruppen und sind von ihren Posten nicht wegzubekommen... Da sie aber oft wie verrückt von links nach rechts laufen und sich hinter Dinge verstecken ist es wie oben angesprochen oft schwer, gezielt einen Feind auszuschalten... Hier braucht man meist viel Zeit, bis sich ein einziger Helghast aus der Deckung bewegt und so zum Abschuss freigegeben ist. Ein ganz eigenartiges Phänomen hat mich aber stellenweise echt zur Weissglut gebracht. Egal wo man sich verstekt und egal wie weit man von einem Gegner wegsteht. Sobald man ihn z.B mit einem Sniper Gewehr anvisiert hat, wird man entdeckt. Sofort geht das rumgerenne und die Versteckerei wieder los. Insgesammt sollte man sich also wirklich Zeit lassen und nicht wie ein Irrer drauflos schiessen. Zeit ist Geld.
Absolut überzeugen konnte mich jedoch das ganze Setting des Spiels. Die meiste Zeit bewegt ihr euch durch eine zerbombte Stadt, die noch nicht mal so futuristisch aussieht. Deja vus zu Medal of Honor oder Call of Duty sind keine Seltenheit. Leider bewegt ihr euch meist strickt auf einem Weg und könnt kaum mal großartig nach links und rechts laufen. Einige Missionen z.B die im Park bilden da ab und an eine Ausnahme. Technisch gesehen holt das Spiel noch mal einiges aus der PS raus. Gerade das spektakuläre Intro hat es mir angetan und von oft bemänelten Slow-Downs oder Einbrüchen der Framerate habe ich auch kaum etwas mitbekommen. Wahlweise könnt ihr das Spektakel im 60hz Modus spielen und ihr lauscht durchgehend recht guter deutschen Sprachausgabe.
Im Vorfeld wurde auch der Online Modus besonders hervorgehoben. Ich habe mich extra für euch als überzeugter Offlinespieler mal in die Weiten von Killzone begeben und muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Eine ordentliche Anzahl von Spielmodi (Deathmatch, Team Deathmatch, Verteidigen und Zerstören, Sturmangriff, Domination und Vorrats Abwurf), eine ordentliche Palette an Maps und eine nette Community machen wirklich Spass. Zu jeder Zeit, zu der ich online war, habe ich immer mehrere gut besuchte deutsche Server gefunden und konnte direkt in die Matches connecten. Reizvoll ist hier auch ein Rankingsystem, in dem ihr für jeden Kill und für jedes gewonnene Spiel Punkte bekommt und so mit der Zeit vom Soldaten zum Oberfeldwebel usw. aufsteigt. Um für den Kampf vorbereitet zu sein, könnt ihr auch wahlweise alleine oder mit bis zu drei Freunden offline gegen Bots spielen und so ein wenig üben. Einige male bin ich wegen Verbindungsabbruch aus dem Spiel geflogen. Das kann aber auch an meinem Anschluss gelegen haben. Lags oder ähnliches konnte ich jedoch kaum feststellen.
Ohne große Umwege komme ich auch schon zur Zusammenfassung:

Story:
Selbst erfundene Universen finde ich immer recht interessant und der Krieg zwischen ISA und Helghast wird recht spannend in Sequenzen weitererzählt. Das leider etwas enttäuschende Ende ist aber in sofern zu verkraften, als das schon der Nachfolger in Arbeit ist. Insgesammt recht nette Story, die aber nicht an ein Half Life oder Red Faction heranreicht.

Grafik:
Hier konnte Guerilla noch mal einiges aus der alternden Playsi herausholen. Gerade die Aussenareale sind sehr ansehnlich gestaltet und die Gesichtanimationen in den Sequenzen gefallen mir auch sehr gut. Einen Quantensprung darf man aber auch hier natürlich nicht mehr erwarten. Auf der PS2 spielt Killzone aber ganz sicher inder oberen Liga mit. Wie gesagt konnte ich kaum Slowdowns oder Einbrücher der Framerate erkennen. Das wurde ja oft in vielen Magazinen bemängelt.

Sound:
Ah ja. Ich mag ja Orchestrale Musikstücke furchtbar gerne und das Stück im Intro sowie im Hauptmenü haben es mir beim ersten hören angetan. Leider war es das auch fast schon, da ihr während des Spiels komplett auf Musikuntermalung verzichten müsst. Vielleicht ist das aber auch gut so, da die Kugeln, die euch um die Ohren zischen oder die Granaten, die tosend neben euch explodieren so besser zur Geltung kommen. Hier sieht man mal wieder, wie Soundeffekte die Atmosphäre nach oben drehen können. Die Sprachausgabe befindet sich ebenfalls auch gutem Niveau, wobei sich die Sprachsamples der Helghast und die eurer Kameraden sehr schnell wiederholen und nicht immer zur Situation passen.

Gameplay:
Die exzellente Atmosphäre gehört wohl zu den größten Pluspunkten des Spiels. Zu jeder zeit fühlt man sich als Teil einer großen Einsatzeinheit, die einen schrecklichen Krieg gewinnen muss. Das gescripte Stellungskrieg-Prinzip ist aber bestimmt nicht jedermanns Sache. Stupides Ballern ist hier kaum möglich. Oft kauert ihr minutenlang hinter einem Objekt und wartet, bis sich die Chance zum Schuss bietet. Die stellenweise lachhafte KI eurer Mitstreiter und der Gegner werden oft eure Nerven strapazieren. Es ist einfach deprimierend, wenn man zwei Magazine auf einen Helghast loslässt und der noch immer vergnügt von links nach rechts läuft als wäre nichts gewesen. Extra nennen möchte ich auch noch die absolut gelungenen Nachladesequenzen. Da ihr zum neu Laden einer Waffe recht lange braucht (wie in Wirklichkeit halt), kann ein Nachladen im richtigen Moment lebenswichtigsein.

Wiederspielwert:
Naja die vier verschiedenen Cahraktere unterscheiden sich meiner Meinung nach nicht genug, um ein nochmaliges Durchspielen zu rechtfertigen. Da die Campagne aber mit 15-20 Std. für einen Ego-Shooter recht lang ausgefallen ist, macht das kaum etwas. Schade ist nur, dass ihr absolut NICHTS freispielen könnt. So hebt sich ein mehrfaches Durchzocken wegen etwaigen Secrets, die man in höheren Schwierigkeitsgraden bekommt auch auf. Der Onlinemodus jedoch wird Ballerfreunde recht lange beschäftigen. Ich habe zig Leute online getroffen, deren Zeitzähler schon weit jenseits der 60 Std. lag.

Fazit:
Wow. Hier heisst es: Mittendrin statt nur dabei. Die Atmosphäre eines Weltkrieges ist perfekt eingefangen und wird euch recht lange an den Bildschirm fesseln, wenn ihr euch mit dem etwas anderen Spielprinzip anfreunden könnt. Wie gesagt braucht ihr oft Zeit um voran zu kommen und stellenweise eiserne Nerven wegen der fragwürdigen KI. Trotzdem dürfte Killzone jeden Shooterfan, der seine PS2 endlich nochmal mit einem guten Ego Abenteuer füttern möchte begeistern. Der Onlinemodus ist sehr spaßig und weiss aich langfristig zu motivieren. Das soll aber nicht heissen, dass Leute ohne Netzwerkadapter einen Bogen um das Spiel machen sollen. Mein Tip: Leiht es euch für einen Tag und seit begeister oder enttäuscht. Ich gehöre zr ersten gruppe und bereue den Kauf in keinster Weise.



Etwas in eigener Sache: So. Viele werden bestimmt den Namen Halo 2 in meinen Bericht vermisst haben. Was ich in den letzten Wochen nach Release von Killzone teilweise gelesen habe, ist sehr fragwürdig. Gerade in amerikanischen Reviews wurde Killzone in der Luft zerrissen, weil es nicht anHalo 2 heranreicht. Der Entwickler hätte angeblich im Vorfeld gesagt, dass es sich bei Killzone um den Halo Killer handelt. Das stimmt so aber nicht. Guerilla hat lediglich gesagt, dass man den Shooterbereich auf der PS2 aufmischen wolle, was durchaus gelungen ist. Ob Halo 2 besser oder schlechte ist, soll doch jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde Bungies Meisterwerk auch eine höhere Wertung geben aber deshallb sollte man den Test eines völlig anderen und eigenständigen Shooters nicht so oberflächlich behandeln. Es gibt zig Spieler, die auf die PS2 schwören und sich nicht nur wegen Halo eine XBox zulegen möchten. Genauso gibt es zig Leute, die Zelda toll finden aber sich nie extra dafür einen Gamecube kaufen würden. So hat der PS2 Spieler jetzt halt Killzone, dass nichts mit Halo zu tun hat und ganz eigenständig auf einer ganz anderen Konsole mittlerweile viele Fans verbuchen kann. Etwas mehr Offenheit für andere produkte würde ich mir wirklich wünschen, denn Killzone ist das perfekte Beispiel, dass ein Spiel totgehypet werden kann...

Ich hoffe es hat Euch gefallen, und bitte noch bewerten.

Weitere Informationen unter www.killzoneps2.com

Viel Spaß noch! airstriker
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
NancyNoack
NancyNoack, 04.10.2005
Ein schöner bericht, gut gegliedert und für jeden leser verständlich geschrieben. Sehr hilfreich! Lg, Nancy
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Sylvain

Killzone

ein Testbericht von 2005-07-18 18:00:59 vom 18.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: super grafik,fesselnde story und sound,multiplayer matches online,sowie offline...
Nachteile/Kritik: kurzweilige verwaschene texturen,nervige gegner stimmen an einigen stellen starke ruckler
killzone ist ohne zweifel einer der besten ego-shooter für die PS2.atemberaubende grafik,atmosphärischer sound und kinoreife zwischensequenzen machen killzone zum absoluten 1a titel.in bisher keinem anderen spiel war die angst ums leben zu kommen größer als in diesem.die levels sind abwechslungsreich und sind aufgrund der ausgezeichneten grafik einen blick wert.der multiplayer modus,online sowie offline,bietet auch nach dem fesselnden singleplayer part noch stundenlangen spielspass.
auch wenn ich killzone jedem action fan empfehlen kann, sind die negativen punkte leider sehr auffällig.beispielsweise die nervigen, sich immer wiederholenden dialogzeilen der KI gegner lassen doch stark zu wünschen übrig.auch die aufpoppende grafik im hintergrund, sowie verwaschene texturen,die sich erst scharfstellen, dann jedoch ausgezeichnet aussehen, entziehen dem spiel den letzten feinschliff.
wer mit diesen negativen punkten klarkommt, sollte sich dieses spiel nicht entgehen lassen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
Moonspell

If you start a war don´t forget the chaos....

ein Testbericht von 2005-07-11 23:14:47 vom 11.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Ansprechende Grafik, guter Soundtrack, Multiplayer - Modus...
Nachteile/Kritik: teils monotoner Spielablauf, dümmliche Dialoge
Eins gleich mal vorweg, ich mag Ego-Shooter normalerweise für wenn schon, dann nur für den PC. Hat einen ganz einfachen Grund: Die Steuerung, des Fadenkreuzes, ist halt meistens nicht so präzise wie am PC mit der Maus.

Über Killzone hatte ich einige Tests der US-Version gelesen und die meisten (Online-)Magazine kritisierten vor allem viele, viele Ruckler. Die wurden aber zum aller größten Teil für die PAL-Version ausgemerzt. Hat manchmal also auch Vorteile, dass man als Europäer ein halbes Jahr länger als die Amerikaner auf einen Release warten muss.

Daten zum Spiel:
------------------------
Name: Killzone
Publisher: S.C.E. - Sony Computer Entertainment
Europa-Release: 30.November 2004
US-Release: April 2004
Genre: Ego-Shooter
USK: Keine Jugendfreigabe (Deutschland)
ASIN: B00061Q9R6
Deutsche Sprachausgabe
Texte auf: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Italienisch

Special Features:
USB-Headset Unterstützung im Multiplayer-Modus
Online-Multiplayer Games (Deathmatch, usw.)

Ähnliche Spiele: Halo, Medal of Honor, etc.


Story:
---------
Etliche Jahre in der Zukunft bricht die Menschheit auf im All kleine Kolonien zu bilden. Die sich wiederum zur ISA, Interplanetarischen Strategischen Allianz zusammen geschlossen haben.

Schon bald jedoch bilden sich Separatistengruppen die sich von der Erde lossagen wollen, und autonom regieren wollen. Die Einwohner des Planeten Helgan sind einer starken Strahlung ausgesetzt und viele von ihnen sterben. Doch die Überlebenden werden stärker, und robuster und beginnen die Erde zu hassen, ziehen schon bald in einen Krieg aus Rache, gegen die ISA und alle Erdbewohner.

Die Kolonie Vecta bekommt als erstes die Gewalt der Helghast zu spüren, tausende sterben - der Krieg gegen die Mutanten hat begonnen.

Gameplay:
---------------
So beginnen wir also mitten im Getümmel, die Helghast haben eine Stadt besetzt, und wir kämpfen uns als Captain Templer durch die Trümmerhaufen.

Zu Beginn haben wir ein Messer, eine Pistole und ein Maschinengewehr mit Zielfernrohr zur Verfügung. Ausblick haben wir durch ein Fadenkreuz ansonsten sieht man Templer nicht, abgesehen von der Waffe, und unseren Händen.

Die Steuerung ist recht einfach. Den linken Stick zum vor und zurück bewegen, den rechten Stick zum links und rechts gehen/schauen. Die Waffe feuert man mit der rechten, vorderen Schultertaste ab, also mit der R1, nachladen auf Dreieck, und Waffewechseln mit der Kreistaste, gibt es Schalter zu drücken, oder andere Aktionen auszuführen drücken wir die X-Taste. Für sekundäre Waffen wie Handgranaten die R2. Mit L2 kann man sich ducken und mit drücken des linken Sticks kann man für eine kurze Zeit laufen.

Die Lebensenergie füllt sich mit der Zeit wieder etwas auf, je nachdem stark die Verwundung ist. Ein Ausdauerbalken zeigt an wie lange man laufen kann. Der Balken füllt sich natürlich wieder, wenn man wieder normal geht.

Gegner - KI:
-----------------
Schon sehr bald entdecken uns die ersten Gegner. Die Helghast treten meistens in Gruppen auf, nur ganz selten steht uns ein einzelner Soldat gegenüber. Die KI der Gegner ist meist doch recht ordentlich, will heissen, sie verstecken sich hinter Fahrzeugen, Ecken, nehmen Deckung, und geben sich Rückendeckung. Allerdings kann man ihre Bewegungsabläufe ziemlich schnell studieren, wenn man einige Zeit in Deckung bleibt und ihnen zusieht. Läuft meistens so ab: Deckung, einige Sekunden warten, kommen aus der Deckung, feuern, gehen bei Gegenfeuer wieder zurück in die Deckung und dann wiederholt sich das Ganze wieder.

Level-Design und Aufbau:
------------------------------------
Die Level sind besonders anfangs noch recht unterschiedlich und schön designed. Zu Beginn sind wir wie bereits erwähnt in einer zerbombten Stadt. Die Häuser sehen wirklich sehr realistisch aus, ebenso die zerstörten Wände, Straßen, Zäune, und so weiter. Weiter gehts in die Häuser der Stadt die ebenfalls eine sehr gute Grafik aufweisen, und zumeist recht groß sind. Natürlich sind die Städte, später Jungel, Schnee/Eiswüsten, Häuser, Raumstationen und so weiter nie so riesig wie die Spielewelten eines GTA-San Andreas oder gar World of Warcraft, aber für einen Shooter doch recht ordentlich.

Die Texturen der Wände, Straßen, Wege usw. sind meisten schön anzusehen und detailiert. Flüsse im Jungel, Sonneneinstrahlungen, Dämmerung, Schneefall, tragen einen großen Teil zur Atmosphäre bei.


Befreundete KIs
-----------------------
Im Laufe des Spiels müssen wir insgesamt drei weitere ISA-Soldaten retten, die man dann auch selbst spielen kann. Da wären zum einen die Scharfschützin /Killerin Luger, die mich immer etwas an Sam Fisher von Splinter Cell erinnert. Mit ihr kann man die Gegner einfach Snipern. Dritter im Bunde ist Rico, ein Vorlauter Rüpel, der die mächtigste Waffe von allen besitzt, und der halb Mensch, halb Helghast Haka der ebenso wie Luger ein Allrounder ist.

Welchen Charakter man für die einzelnen Missionen wählt ist nicht wirklich wichtig, da man während des Spiels feindliche Waffen aufnehmen kann, und somit wieder alles ausgleichen kann.

Die drei anderen Charaktere sind, sobald man sie alle aufgesammelt hat, eine willkommene Verstärkung. Sie warenen uns vor Gegnern, schießen natürlich auch selbst mit und geben uns Rückendeckung...meist mehr oder weniger erfolgreich, im Grunde aber ganz ok.

Grafik:
---------
Wie schon bei Leveldesign erwähnt, zeichnet sich Killzone, durch eine, zumindest für die PS2, sehr gute und detailierte Grafik aus. Die Gesichter, oder Helme (bei den Feinden) der Charaktere sind schön "modelliert" ebenso die Körper, die Hintergründe teilweise wirklich atemberaubend (zB die Ausblicke von einem verschneiten Berg, ins Tal). Häuser, Innenräume, Festungen, Wälder, Weltall-Umgebungen, und so weiter, sind ebenfalls perfekt.

Beim Zoomen mit dem Zielfernrohr bleibt die Grafik natürlich ebenfalls scharf. Beim Laufen kommen Verwisch-Effekte zum Einsatz, wie man es zB von Rennspielen kennt.

Explosionen folgem realistische Feuereffekte und Rauchschwaden. Schüsse auf einen Gegner erzeugen Blutspritzer. Diese sind ziemlich gering gehalten, also nicht wirklich blutig wie man es von anderen Spielen kennt, Körperteile fliegen keine durch die Gegend, und Köpfe bleiben auf den Schultern, auch nach einem Kopfschuss.

Ansonsten zeigt sich die Grafik so realistisch wie es eben auf der PS2 möglich ist.

Sound:
----------
Der Sound ist bombastisch! Könnte aus einem Star Wars-Film stammen, steht einem Hollywood-Soundtrack in nichts nach. Die Sprachausgabe wiederholt sich mit der Zeit, immer wieder die gleichen, zum Teil recht platten Sprüche, der Freunde und Feinde. Schüsse, Explosionen, Fahrzeuggeräusche, Windgeräusche usw. klingen superb. Natürlich in Dolby 5.1 hörbar, wobei der Soundtrack und die Effekte ihre volle Wirkung entfallten.

Schwierigkeitsgrad:
------------------------- --
Nach einer viertel oder halben Stunde hat man sich auf jeden Fall an das Steuern mit dem Fadenkreuz, bzw. mit der kompletten Steuerung gewöhnt und somit ist ein angenehmes Spielen im Modus "leicht" für, ich denke wirklich jeden möglich. Fortgeschrittenere Spieler beginnen eben in "mittel" und Hardcore-Zocker versuchen sich mit "schwer".

Mein bleibt jedenfalls nie länger in einem Level hängen, Checkpoints während, und Autosave nach einem Missionsabschnitt verhindern frustierendes Anfangen eines kompletten Levels, obwohl man eigentlich fast durch war.

Spieldauer/Umfang:
-------------------------- --
Im Kampagnen-Modus (der Hauptmodus) stehen 11 Missionen zwischen uns und dem Endkampf gegen den Separatistenboss. Diese sind in ca. 30 Missionsabschnitte unterteilt. Also ca. pro Mission 3 Abschnitte, die mit tollen Zwischensequenzen angereichert sind. Im leichten Modus beträgt die Spielzeit ca. 10 Stunden. Im Modus "schwer" kann man je nach können schon mit 15 bis 20 rechnen.

Im Multiplayer-Modus verbringt man bei sechs von anderen Shootern bekannten Spielarten ( Deathmatch, Team-Deathmatch, Herrschaft, Vorrats-Abwurf, Sturmangriff und Verteidigen & Zerstören. ) weitere unzählige Stunden. Entweder alleine offline, gegen verschieden viele Bots, oder mit einem Freund gegen oder miteinander. Ooooooder aber online gegen tausende anderer PS2-Online-Spieler.

Fazit:
--------
Killzone ist für mich, auf der PS2 ganz klar der beste Shooter. Die Atmosphäre stimmt, vor allem durch den genialen Soundtrack und der sehr guten Grafik. Der Schwierigkeitsgrad ist optimal, Autosave und Kontrollpunkte sind bestens gesetzt. Die Steuerung lässt sich leicht erlernen und handhaben. Es lässt sich präzise zielen, und man vermisst nur wirklich selten die Maus und Tastatur.

Wer Shooter mag, keinen PC hat, sollte hier zugreifen. Wer auch auf der PS2 gerne mal einen ordentlichen Shooter spielen will ebenfalls. An einen PC Shooter reicht dass Spiel aber nicht ganz heran, deswegen auch nur 4 Sterne, wenn auch nur ganz knapp am fünften vorbeigeschossen.

Danke fürs Lesen!

Moonspell
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
pcblizzard

Makaberer Abenteuer-Spielplatz

ein Testbericht von 2005-06-22 10:03:55 vom 22.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Technik Effekte und Sound spannend aufgebaute Kampagnen Mehrspieler-Action ...
Nachteile/Kritik: Farbarme 3D-Architektur flache Story und Sprachausgabe
Einleitung:

Die Helghast sind genetisch auf Zoff getrimmte Zeitgenossen. Dagegen bilden die ISA einen Verein friedlicher Menschenvölker. Kaum verwunderlich, dass es zwischen den ungleichen Partein zum Krieg kommt: Auf Seiten ISA trettet ihr in die Haut von Jan Templar dem Helghast-Angriff entgegen.


Die Helden:

Überall schlagen Schüsse ein, durch den Staub brüllt ein Mitstreiter: "Achtung: Granate!" In Ruinenstädten und Bergfestungen kämpft ihr im ISA-Trupp. Da diese Kumpels zwar ballern, jedoch meist zuspät in Deckung gehen, bleibt die Arbeit an Jan und den drei anderen "Killzone"-Helden hängen. Erst gesellt sich die vermummte Luger hinzu, später Rico. Der MG-schwinngende Riese ist der Letzte seiner Einheit und deshalb mächtig sauer. Mit dem Überläufer Hakha, der das Quartett vervollständigt, versteht sich Rico gar nicht.


Sie machen nicht alles mit:

Vor jedem Level wählt ihr eure Spielfiguren. Die anderen drei folgen als Begleitung, diskutieren die Marschroute und Taktik. Team Komandos gibt´s in "Killzone" nicht: Alle Verbündeten haben ihren eigenen Kopf und lassen sich nicht auf bestimmte Prositionen scheuchen.


Das können die Charaktere:

Mit einem Dutzend Waffen, Sprint und Zoom-Funktionen, aber nur seltenen Kletter- und Schaltereinlagen ist "Killzone" ein typisches Kriegsspiel - ohne futuristische Einfälle oder übermenschliche Obergegner. In Kampagnen und einer Palette von Splitscreen und Netz-Modi wird Mann gegen Mann gekämpft. Eure Helden können schleichen oder kurzzeitig sprinten, Deckung und taktische Waffen einsetzen, um die Missionsziele abzuspielen.


Realismus pur?:

Manchmal kreist ein Dropship über den Trümmern, oder ein motorisierter Trupp nimmt euer Team unter Feuer. Ansonsten erinnert die harte Action eher an "Counter-Strike" als an "Halo": Der Gegner stürmt im fünfertrupp, kniet hinter der Balustrade oder ballert aus dem MG-Nest. Die Bösewichte geben sich Feuerschutz, tauchen unter Beschuss in Deckung und pfeffern Granaten in euern Schlupfwinkel. Eure Team-Mitglieder verhalten sich vernünftig aber nicht besonders aggressiv, obwohl sie im Gegensatz zu euren Kämpfer unsterblich sind.


Sieht cool aus:

Grafisch ist "Killzone" düster, rauch- und nebelverhangen. Schüssen hinterlassen Staub und Trümmer, Explosionen peitschen durchs Wasser und überschütten eure Kämpfer mit Fontänen. Sehr gut sehen die Bewegungen und Gesichter der Kämpfer aus. Schade dass aus den fein texturierten und animierten Gesichtern nur Flüche und dumme Kampfsprüche kommen. Während ihr beim Level-Aufbau mit Dauer-Action den Atem anhaltet, bleibt die Story hingegen eher flach. Schade.


Infos zu "Killzone":

Ausstattung: 1 DVD-Rom, Handbuch
Sound: Dolby Pro Logic II
Genre 3D-Shooter
Entwickler/Publisher: Guerilla/Sony
USK-Altersfreigabe: ab 18 Jahre
ca. Preis: 30 Euro
Sprache Spiel/Handbuch: deutsch/deutsch
weitere Systeme: nein
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Aerosoljunkie

Killzone

ein Testbericht von 2004-12-31 10:09:55 vom 31.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: ->Text...
Nachteile/Kritik: ->Text
Gleich nach dem imposanten Intro findet ihr euch in den Reihen der menschlichen Schutztruppen ISA wieder. Seid ihr zu Beginn noch alleine mit Commander Templar unterwegs, gesellen sich im Laufe der ersten von insgesamt 11 umfangreichen Missionen drei weitere ISA-Soldaten zu eurer Elitetruppe. Die Mitstreiter könne jedoch nicht wie beispielsweise in "Rainbow Six 3“ direkt befehligt werden, sondern agieren zu 100 Prozent autonom. Durch die eher bescheidene künstliche Intelligenz eurer Verbündeten stellen sie leider in den teilweise sehr fordernden Aufträgen kaum eine wirkliche Hilfe dar. Bis auf gelegentliche Schüsse oder Funksprüche merkt ihr kaum etwas von der Unterstützung.Der Ablauf aller Missionen ist ziemlich linear und beschränkt sich meist auf simples "Gelange von A nach B und erledige möglichst alle Helghast Schergen ohne selbst draufzugehen“. Aufgelockert wird das Ganze allein durch vordefinierte Ereignisse (Scripted Actions), welche durch bestimmte Aktionen eurerseits ausgelöst werden. Die eigentlichen Kämpfe in Killzone enttäuschen ebenfalls ein wenig, woran grösstenteils die halbgare Intelligenz eurer Kontrahenten schuld ist. Meist beschränken sich deren Aktionen auf direktes Schiessen mit anschliessender Deckungssuche oder einem kurzen Stellungswechsel. Dies wiederholt sich so lange, bis ihr dem Treiben mit einigen gezielten Schüssen ein Ende bereitet.Einen grossen Reiz von Killzone macht nicht zuletzt die hervorragende Levelarchitektur aus. Die Mischung aus zukunftsorientierten Bauten mit trotzdem noch realitätsnahen Konstruktionen ist exzellent gelungen. Gleiches gilt auch für das Design der Helghast Söldner, die mit Helm, Gasmaske und rot leuchtenden Augen gar ein wenig an die Sturmtruppen aus dem 2.Weltkrieg erinnern. Die Waffen und Fahrzeuge beider Kriegsparteien weisen ebenso ein deutlich zukunftsorientiertes Styling auf, ohne jedoch übertrieben futuristisch zu wirken. Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang auch die gelungenen Nachladeanimationen aller Kriegsgeräte.Ein weiterer grafischer Kritikpunkt zeigt sich in der Texturierung der Figuren und vieler Objekte. Wie beispielsweise in GTA sollten die qualitativ hochwertigen Texturen erst bei einer gewissen Annäherung nachgeladen werden, wodurch der wertvolle Grafikspeicher entlastet wird. Teilweise scheint die Engine aber nicht zu merken, wann die entsprechende Textur nachgeladen werden muss, wodurch dann vor euren Augen einer eurer Kumpanen von detailarm zu detailreich "umgebaut“ wird.
Während Entwickler Guerilla in grafischer Hinsicht einige Kritikpunkte einstecken musste, lässt die akustische Untermalung von Killzone kaum Zweifel am Können der Verantwortlichen aufkommen. Die wummernden Bässe von realistischen Explosions- und Waffeneffekten werden perfekt durch stimmungsvolle, oftmals orchestrale Musikstücke unterstützt. Wirklich eine starke Akustik, die einzig von den sich sehr oft wiederholenden Kampf- und Todesschreien der feindlichen Truppen ein wenig überschattet wird.


FAZIT:
------------------------------- -----------------------------
Killzone ist sicherlich nicht der von vielen PS2-Fans erhoffte "Halo-Killer“. Die instabile Framerate fällt gerade bei einem schnellen First Person Shooter schwer ins Gewicht und beeinflusst stellenweise gravierend die Spielbarkeit.

Kategorie Erreichte Punkte/von 10 Punkten

Gameplay: 6/10
Motivation: 8/10
Sound: 9/10
Grafik: 8/10
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
NichtDeinBericht
NichtDeinBericht, 31.12.2004
http:www.ps2zone.chreviews.shtml?actionreadid98
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-10 von 10 Testberichten über Killzone
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Games, Entertainment & Education > PS2 Spiele > Killzone > Testberichte