Stephen King: The Shining Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Spannung, Nervenkitzel, absolut fesselnd
siehe Text. Die Bewertung "exzellent" vergebe ich übrigens nicht, weil ich King für unbedingt lesenswerte Literatur halte, sondern weil das Buch den Zweck, zu dem es geschrieben wurde, erstklassig erfüllt: "Shining" unterhält famos. Pun
total spannend, super geschrieben, kurz : einfach alles
Sehr guter Schreibstil, sympathische Charaktere, wird nie langweilig . . .
ansprechende und spannende Story; lobenswerte Figuren ... King-Style
Nachteile/Kritik
nichts
Rechtschreibung an einigen Stellen, ist aber nicht gravierend
lahmendes Ende; Horror? ... King-Style
- nix für Angsthasen
Stephen King: The Shining (Taschenbuch) am günstigsten bei:
ein Testbericht von Sporty19862006-07-15 17:45:43vom 15.07.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Nervenkitzel, absolut fesselnd...Nachteile/Kritik: ...
Ich möchte heute über eins meiner Lieblingsbücher berichten.
°°° Shining °°°
Shining wurde 1977 von Stephen King geschrieben und 1985 zum ersten Mal veröffentlicht.
°°° Hauptpersonen °°°
Jack Torrance, ein streitlustiger Mensch der seinen Sohn zwar liebt, aber hauptsächlich mit sich selbst zu kämpfen hat, da er psychische Probleme hat.
Wendy Torrance, eine sehr starke Frau, die ihren Sohn beschützt bis zum bitteren Ende.
Danny Torrance, der gemeinsame Sohn von Jack und Wendy besitzt übernatürliche Fähigkeiten - das Shining.
°°° Story °°°
Jack Torrance bekommt den Hausmeisterposten im Overlook Hotel in den Bergen von Colorado, dass den Winter über zwar keine Gäste beherbergt, jedoch von Torrance in Stand gehalten werden soll.
Zusammen mit seiner Frau Wendy und dem gemeinsamen Sohn Danny tritt er in den letzten Tagen des Herbstes seinen Posten an.
Der kleine Danny merkt schon früh, dass mit dem Overlook etwas nicht stimmt. Als auch noch Jack dem Hotel verfällt, beginnt der Alptraum der kleinen Familie, denn das Hotel macht von Jack Gebrauch und ihn zum ausführenden Organ aller bösen Wünsche und Träume.
°°° Leser °°°
Das Buch spricht vor allem Erwachsene an, da Kinder mit dem Inhalt des Buches und der Intension nichts anfangen können.
°°° Unterhaltungswert °°°
Das Buch ist sehr unterhaltend. Schon nach den ersten paar Seiten fesselt es einen und man kommt nicht mehr davon los, bis man weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Wie fast alle Bücher von King, läuft auch Shining erst sehr langsam an und steigert sich zum Ende hin gewaltig.
°°° Schreibstil °°°
Shining ist sehr einfach zu lesen, denn es ist nicht mit so vielen Einzelheiten und Kleinigkeiten gespikt wie andere Bücher von King. Denn oft muss man einen Absatz oder mehrere zweimal lesen, bevor man den Inhalt richtig versteht.
°°° Infos zum Buch °°°
Shining ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen und ich habe es vor ca. 1 Jahr für 8,90€ gekauft.
Der englische Originaltitel des 624 Seiten langen Buches ist ebenfalls Shining.
°°° Der Autor °°°
Stephen King wurde 1947 in Portland / Maine, wo auch die meisten seiner Romane spielen, geboren.
Mit dem Roman Carrie gelang ihm 1974 der internationale Durchbruch als meistgelesener Horrorautor der Welt.
Inzwischen schrieb er um die 50 Romane und über 100 Kurzgeschichten, wobei die meisten bereits von weltberühmten Regisseuren verfilmt wurden. So auch Shining mit Jack Nicholson als Jack Torrance in der Hauptrolle.
°°° Mein Fazit °°°
Das Buch ist unglaublich spannend und fesselnd bis zum Ende. Es gibt in Shining absolut keine Passagen, die langatmig oder schwer zu lesen sind.
Wie bei fast allen King-Büchern ist der Anfang etwas schleppend, was aber meiner Meinung nach die Spannung und den Unterhaltungswert in keinster Weise mindert.
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und die Story regelrecht verschlungen, weil sie so unglaublich packend ist.
Ich habe mit den Hauptpersonen mitgelitten, vor allem mit dem kleinen Danny, der das Übel schon vorrausgesehen hat und dem in und um das Overlook herum die schrecklichsten Dinge passieren.
Ich kann dieses Buch zu 100% weiterempfehlen denn wie schon erwähnt, ist die Spannung kaum zu ertragen.
Shining bekommt deshalb von mir die Höchstpunktzahl und ein Empfehlenswert.
Für King-Fans und die, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!
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Spukhausgeschichte mit Schlüsselroman-Elementen
ein Testbericht von Gemeinwesen2007-08-14 11:25:17vom 14.08.2007Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text. Die Bewertung "exzellent" vergebe ich übrigens nicht, weil ich King für unbedingt lesenswerte Literatur halte, sondern weil das Buch den Zweck, zu dem es geschrieben wurde, erstklassig erfüllt: "Shining" unterhält famos. Pun...Nachteile/Kritik: nichts
Mit Jack Torrance (Stephen King), seiner Frau (Tabitha King) und ihrem gemeinsamen Sohn steht es nicht zum Besten: Der verhinderte Schriftsteller Jack leidet unter einer Schreibblockade, Frau und Kind leiden unter den Stimmungsschwankungen des trockenen Alkoholikers Jack.
Nein, hier geht’s tatsächlich nicht um den Film “The Shining“, sondern um die gleichnamige Romanvorlage. Die stammt von Stephen King und ist das, was man im Literaturbetrieb gemeinhin als einen Schlüsselroman bezeichnet. Denn dass eine der Hauptfiguren des Romans ausgerechnet ein Autor ist, kommt nicht von ungefähr. Wer zwischen den Zeilen (und, obwohl eigentlich nicht zwingend erforderlich, auch noch ein bisschen in der King-Biographie “On Writing“) liest, dürfte schnell eigene Mutmaßungen über die Parallelen zwischen King und seinem alter ego Jack Torrance entwickeln.
“The Shining“ war der erste von Kings Romanen, die ich gelesen habe, und bis heute finde ich, dass “The Shining“ eines von Kings stärksten Werken ist.
Auf den ersten Blick ist “The Shining“ eine Gespenstergeschichte, die das gute alte Motiv vom Spukhaus variiert. Auf den zweiten Blick erzählt “The Shining“ die Geschichte einer dysfunktionalen Familie. Schwer zu sagen, was von beiden den größeren Schrecken entfaltet. Regisseur Stanley Kubrick hat das seinerzeit gut erkannt und aus dem Roman einen Film gemacht, der ebenfalls mehrere Lesarten gestattet: Haben wir es bei den Erscheinungen, die sich im entlegenen „Overlook Hotel“ manifestieren, mit übernatürlichen Phänomenen zu tun – oder ist es in Wirklichkeit nur Jack Torrance, der Gespenster sieht? Mit anderen Worten: Ist der ganze Spuk tatsächlich ein ausgewachsenes Delirium?
King selbst mochte Kubricks Verfilmung so wenig, dass er sich selbst vor ein paar Jahren an einer filmischen Neuauflage versuchte. Bezeichnenderweise setzt die aus den Bemühungen resultierende TV-Serie sehr viel mehr auf Geisterspuk und Mummenschanz; und leider bleibt dabei viel von dem Grauen, das sowohl das Buch wie Kubricks Filmversion erregen, auf der Strecke. Im Buch gibt es zum Beispiel eine beunruhigende Szene, in der eine Hecke sich in wilde Tiere verwandelt. Was auf dem Papier prima funktioniert, stellt, wie sich unschwer erahnen lässt, eine Filmcrew vor Probleme – und zwar vor welche, die die einschlägigen Experten Ende der 70er, als Kubricks „Shining“ entstand, nicht zufrieden stellend zu lösen vermochten. Dem Vernehmen nach hat Kubrick zwar eine Weile herumexperimentiert, sich letztlich aber dann doch dagegen entschieden, die Szene aus dem Buch auf die Leinwand zu transportieren. In Kings TV-Version ist sie, wen wundert’s, dann wieder drin, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck: In der Zwischenzeit hat man einfach zu oft gesehen, wie sich dank digitaler Morphing-Effektzauberei irgendeine Sache in irgendeine andere Sache verwandelt. Was Ende der 70er spektakulär gewirkt hätte, wirkt heute leider arg belanglos (im Gegensatz etwa zu Kubricks Einsatz der so genannten Steadicam-Technik, die heute so sehenswert ist wie eh und je).
Das Buch bietet eine Fülle solcher Szenen, die wirklich Schrecken erregend sind, und der Autor King beherzigt genau die Regeln, gegen die der Regisseur King immer wieder verstößt. Einige der stärksten Momente im Buch sind die, in denen King Unbehagen aufbaut und langsam an der Spannungsschraube dreht, um dann, im entscheidenden Moment, an die Phantasie seiner Leserschaft zu appellieren: Was da hinter dem Jungen Danny, der in einer Betonröhre auf dem Spielplatz vor dem Hotel feststeckt, im toten Laub raschelt, ist gar nicht wichtig. Es genügt zu wissen,
dass da nichts zu sein hat, das raschelt. Der Rest bleibt der Vorstellung des Publikums überlassen – ein Trick, der, richtig angewandt, nicht nur im Buch funktioniert, sondern auch auf der Leinwand. Daniel Defoe macht in „Robinson Crusoe“ sehr schön vor, wie das funktioniert: Wenn die Prämisse lautet, dass die Insel unbewohnt ist, genügt ein Fußabdruck im Sand, um Spannung, ja sogar Schrecken zu erzeugen.
King, der, wie seine Figur Jack Torrance, eine Weile lang an einer High School Literatur unterrichtet hat, kennt seine Vorlagen natürlich, und auf der Klaviatur der literarischen Kniffe spielt er auch ganz mühelos: Man kann Kings Bücher mögen oder nicht – sein Handwerk, das werden ihm auch seine schärfsten Kritiker zugestehen müssen, beherrscht er aber ganz ohne Frage. Wäre dem nicht so, wäre King wohl nicht der Bestsellerautor, der er ist, und es gelänge ihm sicher auch nicht immer wieder, altbekannten Geschichten neues Leben einzuhauchen.
“The Shining“ ist, wie gesagt, eine Variation auf das „Spukhaus“-Thema. Und es ist wohl auch kein Wunder, dass King sich schon in einem der ersten seiner mittlerweile zahllosen Romane des Themas annimmt, denn King hat sich immer wieder mal als großer Fan von Robert Wises “The Haunting of Hill House“ (vor einigen Jahren neu verfilmt als „Das Geisterschloss“) geoutet.
Das Spukhaus ist in “The Shining“ kein Gespensterschlösschen, sondern ein Hotel. Das ist, wie sich’s gehört, einsam gelegen und schließt in den Wintermonaten seine Pforten für den Publikumsverkehr. Die Frage danach, warum ausgerechnet ein in den Bergen gelegenes Hotel nicht vom Wintersport profitiert und ob sich eine nur halbjährig ausgelastete Herberge rechnen kann, klammern wir an dieser Stelle mal aus: damit die ganze Geschichte funktionieren kann, muss das „Overlook Hotel“ in den Wintermonaten schließen – wenn wir diesen MacGuffin nicht akzeptieren wollten, könnten wir gleich aufhören zu lesen und stattdessen in einem netten Fachbuch für angehende Hotelbetriebswirte schmökern.
Gerade weil das „Overlook Hotel“ sich in so entlegener Gegend befindet, braucht’s wen, der in der langen, dunklen Nicht-Saison nach dem Rechten sieht. Das Management sucht also einen Hausmeister, und es findet ihn in der Person von Jack Torrance. Der ist wenig ehrenhaft aus dem Schuldienst entlassen worden und sucht nun händeringend nach einer neuen Anstellung – und zwar am beste nach einer, die ihm Gelegenheit bietet, seinen Traum vom ersten eigenen Buch zu realisieren. Tatsächlich werden beide Parteien schnell handelseinig: Torrance wird mit mit Frau und Kind ins Overlook Hotel ziehen und dort, wenn er nicht gerade seinen großen Roman schreibt, kleine Reparaturen vornehmen, die der strenge Winter meist mit sich bringt und in regelmäßigen Anständen die Heizungsanlage in Betrieb nehmen, auf dass dem Mauerwerk nicht der Schimmel in die Fuge kriechen möge.
Vorher ist aber wohl noch ein Wort der Warnung angebracht: Torrances Vorgänger, druckst das Management verlegen, habe irgendwann wohl leider den Budenkoller gekriegt und anschließend seine Frau und seine Zwillingstöchter mit dem Hackebeil getötet und sich dann mit der Schrotflinte selbst gerichtet. Hoffentlich störe er, Torrance, sich nicht an der makabren Vorgeschichte … ? Torrance winkt ab und versichert, da könne er auch für seine Frau sprechen: So eine hoteleigene Gruselgeschichte sei doch gewissermaßen das Tüpfelchen auf dem Job-I.
„Dieses Haus ist alt … und in seinen Mauern wohnen viele schlechte Erinnerungen“ – jaja, das kennen wir; mit der „Dracula“-Immobilie war das seinerzeit ganz ähnlich.
Jacks Sohn Danny sieht die unmittelbare Zukunft allerdings ein bisschen weniger rosig als der pater familias. Danny verfügt nämlich über eine ganz besondere hellseherische Gabe und hat einen unsichtbaren Freund namens Tony, der ihm Dinge verrät. Ein paar davon sind bereits passiert, andere noch nicht, und es nicht immer ganz einfach zu sagen, wo die Trennlinie zwischen beiden verläuft. Danny weiß jedenfalls schon früh, wovon der Vater nichts wissen will: Das „Overlook Hotel“ ist kein guter Ort. Das weiß auch Hotelkoch Dick Halloran, der über die gleiche Begabung wie Danny verfügt und diese „das Shining“ nennt. Und weil Halloran schon ein bisschen länger mit seiner Begabung vertraut ist als Dannyboy, gibt Halloran dem Jungen ein paar Verhaltensregeln für seinen Aufenthalt im Overlook Hotel an die Hand: Falls Danny hie und da merkwürdige Dinge sehe, solle er sich nichts draus machen und die Visionen einfach ignorieren – Bilder seien Bilder und könnten ihm nichts tun. Als Danny sich bei Halloran nach Zimmer 217 erkundigt, ist der aber plötzlich ziemlich kurz angebunden: In Zimmer 217 habe Danny nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen – also genau die Art von Anweisung, die schon bei Blaubarts Frauen nichts gefruchtet hat …
„Shining“ ist die womöglich spannendste, Grauen erregendste Geschichten um ein Spukhaus, die ich je gelesen habe. Außerdem war „Shining“ der erste Roman von Stephen King, den ich gelesen habe; gleichzeitig war „Shining“ der erste Roman, den ich im englischsprachigen Original gelesen habe: beiden, englischsprachigen Originalen im Allgemeinen und King im Besonderen, bin ich lange Jahre sehr treu gewesen. Englischsprachiger Literatur bin ich noch heute treu, King nicht mehr in dem Maße, in dem ich’s mal war. Meine damalige Ausgabe von “The Shining“ steht aber nach wie vor in meinem Regal und wartet darauf, irgendwann mal wieder gelesen zu werden – wie der Rest des Regalmeters mit Büchern von King, von denen ich mich nie habe trennen können.
...
ein Testbericht von Nicoleoprz2005-09-30 11:11:37vom 30.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr guter Schreibstil, sympathische Charaktere, wird nie langweilig . . . ...Nachteile/Kritik: Rechtschreibung an einigen Stellen, ist aber nicht gravierend
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
heute mal ein Buch über meine kürzliche Lektüre: "Shining" von Stephen
King. Über dieses Buch habe ich hier schon einige Berichte gelesen. Und
nach einigen Stöbern in der Ciao Kategorie Belletristik - Horror hatte
ich schon so viele Berichte gelesen dass ich das Buch eigentlich kaum
noch lesen musste. Allerdings fand ich in der Bücherabteilung nichts in
der Kategorie Horror, das mich wirklich ansprach. Ich finde die Texte
auf der Rückseite von Büchern ohnehin nicht sehr aufschlussreich. Und
eigentlich kann ich mir kaum vorstellen ein Buch
allein nach diesem
Kriterium auszusuchen. So griff ich doch auf die Berichte von Ciao zurück.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen "Teuflische Schwester" von Saul
John zu lesen. Leider war dies in der Buchhandlung bereits vergriffen und
ich brauchte doch dringend eine Lektüre nach dem ich mein letztes Buch
"Wüstenblume" vor kurzem beendet hatte.
Genug der Erzählungen.
--- Stephen King ---
Eigentlich scheue ich mich, viel über diesen Autor zu erzählen, weil
ich denke, dass fast jeder diesen Namen kennt. Er gehört zu den
meistgelesenen Autoren unserer heutigen Bücherwelt. Bekannt ist er für seine
Werke "ES" oder "Carrie" die Geschichte eines Mädchens, das durch den
religiösen Fanatismus ihrer Mutter in eine schwere Pubertätspsychose gerät.
Zu einigen seiner Werke gibt es die dazugehörige Verfilmung. Doch nicht
nur ich bin der Meinung, das Bücher meist viel besser sind, als der
Film selber.
--- Shining ---
Bevor ich beginnen möchte, euch die Story dieses Buches - natürlich nur
bruchteilhaft, denn das Buch hat schließlich über 600 Seiten -
wiederzugeben, möchte ich erklären, was "Shining" ist.
Shining ist eine seltene Gabe, die jemandem mit in die Wiege gelegt
wird. Mann kann es auch Hellsehen nennen. Jedoch kann jemand, der das
Shining hat, nicht nur die Zukunft sehen sondern auch die Vergangenheit.
Dazu muss man sagen, dass nicht alles eintreffen muss, was die
entsprechende Person sieht. D. h. man kann sein "Schicksaal" immer noch
verhindern. So kann man das Shining als Warnung nehmen.
Es geht in diesem Buch um eine Familie, die Torrences. Die Familie
besteht aus Jack (dem Vater), Wendy (Winifried, die Mutter) und - die
Hauptfigur, Danny (der 5jährige Sohn der beiden).
Jack war Alkoholiker nachdem er seinen Job in der Schule verloren
hatte, doch als er begriff, dass er damit seine kleine Familie zerstörte,
dämmerte es ihm endlich. Er musste damit aufhören!! Seit dem Tag, an dem
er seinem Sohn Danny den Arm gebrochen hatte, weil dieser Bier über
"Sein Stück", wie er es nannte, geschüttet hatte, wusste er, das jetzt der
Punkt gekommen war. Das war als er noch drei Jahre alt war. Jacks Stück
war ein Buch, das noch aus zwei Akten bestand und das er fertig
schreiben wollte.
Jetzt, zwei Jahre später, hatte er endlich einen neuen Job als
Hausmeister in einem Publicity Hotel namens "Overlook" in Colorado bekommen. Den Job sollte er die ganze Wintersaison über ausüben. Denn zu dieser Zeit würden keine Gäste in diesem Hotel sein. D. h. er wäre mit seiner Familie ganz alleine. Das Hotel Overlook lag hoch in den Bergen und dort herrschten im Winter solch starke Schneestürme, dass der Schnee hier auch mal 30 cm hoch lag. Sie könnten das Hotel nicht verlassen, da der nächste Ort 40 Meilen weiter lag.
Danny, der Sohn von Wendy und Jack, hat das "Shining", die Gabe von der ich vorher erzählt habe. Die Eltern ahnten es immer wieder, aber sie wussten es nicht wirklich. Und immer wieder bekam Danny Alpträume von diesem Hotel in denen immer wieder das Wort DROM erschien und er wusste, dass es ein Fehler wäre, dort hin zu gehen. Aber weil er auch wusste, dass Daddy diesen Job brauchte, hielt er einfach seinen Mund und sagte seinen Eltern nichts über seine grausigen Alpträume. So kam es also dazu, dass die kleine Familie nach Colorado zog und sich für den Winter dort einquartierte.
Dort angekommen lernt die Familie Dick Hallorann kennen, der Koch des Hotels, der seinen Winter in Florida verbringen wird. Hallorann ist - wie Danny - hellsichtig und erklärt diesem, dass in dem Hotel manchmal Dinge für Hellsichtige zu sehen sind, die sehr böse sind, die jemandem jedoch nichts tun können. Dazu wünscht er sich von Danny, das dieser ihm verspricht nicht ins Zimmer 217 dieses Hauses zu gehen, weil dort schon einige Hellsichtige Personen schlimme Dinge zu sehen bekommen haben. Danny verspricht es ihm. Dazu muss man sagen, Danny ist ein sehr braver Junge der seine Versprechen eigentlich immer einhält. Dann fährt Hallorann weg und die Familie ist allein im Overlook.
Die erste Zeit läuft alles super! Sie verstehen sich besser als jemals zuvor. Doch nach einiger Zeit, scheint etwas nicht zu stimmen. Danny hält sein Versprechen Hallorann gegenüber nicht ein und sieht etwas schreckliches in diesem Zimmer. Dannys Träume werden schlimmer - DROM - immer wieder DROM. Sein Vater Jack bekommt Wahnvorstellungen und fängt an imaginären Martini zu trinken. Er fängt an Dinge zu hören die ihm sagen er solle seine Familie umbringen..........
Wird er das tun?
Was sieht Danny im Zimmer 217?
Werden Dannys träume über das Hotel zur Wirklichkeit???
Was ist DROM?
Wer das wissen möchte, der sollte sich das Buch durchlesen, es lohnt sich wirklich. Es ist super geschrieben und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe mir das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgelesen - es hat über 600 Seiten.
--- Zu den Personen im Buch ---
Danny
Danny ist der Sohn von Wendy und Jack. Er ist erst fünf Jahre alt, doch er ist intelligenter als andere Jungen in seinem alter. Obwohl er noch nicht in die Schule geht kann er bereits lesen. Dazu hat er das "Shining". Er kann Dinge manchmal voraussehen und weiß was seine Eltern denken. Er liebt seinen Vater abgöttisch und würde sich nie von ihm trennen wollen. Andererseits hat er auch irgendwo Angst vor ihm, seit dieser sich vor zwei Jahren nicht unter Kontrolle gehabt hatte und ihm den Arm brach.
Danny hat einen imaginären Freund namens Tony, der ihm Dinge zeigt, die er eigentlich nicht wissen kann. So verlor z. B. sein Daddy mal seinen Aktenkoffer und Tony zeigte Danny, wo er diesen hatte. Als er es seinem Vater sagte, ging Jack sofort um nachzusehen, ob das stimmte. Danny hatte Recht. Woher wusste er nur diese unglaublichen Dinge??
Wendy
Wendy heißt mit richtigem Namen Winifried. Sie ist mit Jack schon seit sechs Jahren liiert und hatte mit ihm schon manch schwere Zeiten durchgestanden. Sie hat einen tief sitzenden Hass gegen ihre Mutter, die niemals wollte, dass sie Jack heiratete….vielleicht hatte sie ja recht…nein so was darf ich nicht denken.
Seit Jack mit der Sauferei aufgehört hatte, konnte sie sich nicht so recht daran gewöhnen….würde er wirklich nicht wieder rückfällig werden? Obwohl das alles schon über ein Jahr her war, roch sie unterbewusst immer noch an ihm um den bitteren Geruch von Alkohol an ihm wahrzunehmen. Sie befürchtete immer wieder, er könnte Danny - ihrem geliebten Sohn - etwas antun.
Jack
Jack liebte seinen Sohn abgöttisch. Wie auch sein Sohn ihn abgöttisch liebte. Doch obwohl er nicht mehr trank, überkamen ihn ab und zu Wutanfälle. Jacks Vater war selber Säufer und verprügelte ihn regelmäßig. Das hieß aber nicht, dass Jack seinen Vater nicht liebte, im Gegenteil. Er hielt seine Kindheit für normal.
Als Jack in Stovington in der Schule als Lehrer arbeitete hatte er noch ein erfülltes Leben, niemals hatte die Familie Geldsorgen gehabt. Doch dann fing er an zu trinken…..er verprügelte einen Schüler und somit wurde er von der Schule geschmissen. Doch statt das Trinken aufzugeben, wurde es nur noch schlimmer. Eines Tages kam er nach Hause und sein dreijähriger Sohn hatte Bier über wichtige Papiere geschüttet. Wut kam in Jack auf und ohne zu überlegen packte er Danny am Arm. Er konnte seine Kraft selber nicht wahrnehmen. Doch schon war es zu spät, Danny find an zu brüllen…..sein Arm war gebrochen. Das war genug. Die Sauferei musste aufhören. Doch anscheinend war dieser Vorfall noch nicht genug……
Al Shockley
Al war Jacks bester Freund. Kurz nach dem "Unfall" mit Dannys Arm gingen er und Jack wiedermal in eine Bar und betranken sich. Noch am selben Tag fuhren die beiden mit Al´s Jaguar spazieren, als plötzlich ein Fahrrad auf der Straße stand. Al bremste, doch es war schon zu spät, als die beiden das nächste Mal die Augen öffneten, befand sich das Fahrrad bereits völlig zerstört hinter ihnen. Die Speichen standen verbogen in die Luft. Was war nur geschehen???? Hatten sie jemanden überfahren?? Gar getötet?? Jack und Al stiegen aus dem Auto um nach der Leiche zu suchen…….doch nirgendwo war eine zu finden. Wieso um Himmels Willen stand ein Fahrrad mitten auf der Straße??? Ohne Person, die es fuhr?
Das war der ausschlaggebende Punkt für Jack und auch für Al, das Saufen aufzugeben.
Hallorann (Dick)
Dick Hallorann ist angestellter Koch im Hotel Overlook. Er hat die gleiche Fähigkeit wie Danny, nämlich Dinge zu sehen, die andere Menschen nicht sehen konnten. Dinge, die passieren werden und die passiert sind. Mit Danny kann er über weite Entfernungen Gespräche führen. Die durch das "shining" möglich sind. Auch Dick´s Großmutter hatte diese Fähigkeit.
---- Leseprobe aus dem Buch ----
"Du wist jetzt deine Abreibung bekommen" grunzte Jack. "Bei Gott, das wirst du. Du kleiner Hund. Du schäbiges kleines Vieh. Bei Gott, jetzt gleich!"
Während das Licht über ihm schwankte und die Schatten über ihm tanzten und flatterten, schwang er den Stock und schlug immer wieder zu. Sein Arm hob und senkte sich mechanisch wie eine Maschine. Georges blutige Finger, die er schützend über den Kopf gehalten hatte, glitten herab, und Jack ließ den Stock immer wieder auf Georges Nacken, Schultern, Rücken und Arme niedersausen. Aber der Stock war eigentlich kein Stock mehr; er schien jetzt ein Schläger mit einer Art gestreiftem Griff zu sein. Der Kopf des Schlägers hatte eine harte und eine weiche Seite. Das Ende, mit dem er zuschlug, war von Blut und Haaren verklebt, und das klatschende Geräusch des Schlägers auf der Haut war jetzt zu einem dumpfen Dröhnen geworden, das hallend von den Wänden zurückgeworfen wurde. Seine eigene Stimme hatte den gleichen Klang angenommen, sein körperloses Brüllen. Und dennoch hörte sie sich paradoxerweise schwächer an, undeutlich und lallend….als ob er betrunken wäre.
Die kniende Gestalt hob langsam den Kopf, wie um ihn anzuflehen. Sie hatte kein Gesicht, sondern eine Maske von Blut, aus der die Augen angestrengt blickten. Jack hob den Schläger zu einem letzten, pfeifenden Schlag, der nicht mehr zu stoppen war, als er erkannte, dass das Gesicht des Bittenden nicht George gehörte, sondern Danny. Es war das Gesicht seines Sohnes. "Daddy...."
Krachend fuhr der Schläger herab. Er traf Danny genau zwischen die Augen und schloss sie für immer. Und irgendwo schien etwas zu lachen......
(!Nein!)
Al er aus dem Traum erwachte, stand er nackt über Dannys Bett, mit leeren Händen, der ganze Körper schweißglänzend. Sein letzter Aufschrei hatte nur in seinen Gedanken stattgefunden. Er wiederholte ihn, diemal flüsternd.
"Nein. Nein, Danny. Niemals"
Er ging auf Beinen, die sich in Gummi verwandelt hatten, zu seinem Bett zurück. Wendy lag in tiefem Schlaf. Die Uhr am Bett zeigte Viertel vor fünf. Bis sieben lag er schlaflos. Dann hörte er, dass Danny sich regte. Jack stand auf und zog sich an. Es war Zeit, nach unten zu gehen. Er musste sich um die Kesselanlage kümmern.
--- Meine Meinung ---
Stephen King versteht es sehr gut, die Charaktere echt und menschlich darzustellen. Alle Personen sind sehr sympathisch und der Wechsel von Gut und Böse in Jack wird auch sehr realistisch und gut vorstellbar dargestellt.
Das Buch ist verständlich und einfach geschrieben. Ich habe nicht den Eindruck, dass es kompliziert zu lesen wäre. Nicht nur für mich.
Der Nachteil ist, dass in dem Buch ziemlich viele Rechtschreibfehler zu finden sind. Da fehlt mal bei der das "r" oder statt "Angesicht" wird "Angescht" geschrieben. Es ist nicht gravierend. Jeder weiß eigentlich, was gemeint ist.
Im Buch wird schon von Anfang an ein Horror - Szenario aufgebaut. Es passt einfach alles zusammen. Der Anfang ist noch harmlos. Doch im Laufe des Buches schafft es Stephen King die Dinge, die Anfangs normal sind, in Dinge zu verwandeln vor denen man sich gruseln muss.
"Shining" wird an keiner Stelle langweilig, auch am Anfang nicht, wo noch nicht so viel passiert.
Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen und es bekommt von mir die volle Sternzahl. Ich lese zum ersten Mal Stephen King, ich wusste schon vorher, dass es ein super Autor ist. Doch ich dachte mir auch, dass seine Bücher ziemlich kompliziert geschrieben sind. Jetzt weiß ich, dass das nicht der Fall ist. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und man möchte gar nicht mehr aufhören. Es gab schon Bücher für die brauche ich eine Woche, doch dieses Buch nahm mir nur drei Tage in Anspruch.
Ich dachte mir anfangs eigentlich nicht, dass es in einem Buch möglich ist, den Horror genauso gruselig aufzubauen, wie in einem Film. Ich dachte mir, was ist mit der Musik? "dum dum dum dum" Die zur Stelle ist und einen fast genauso erschrecken kann wie ein Bild. Oder was ist mit den Bildern? Blutige unheimlich aussehen Kreaturen? Aber bei diesem Buch fällt es einem nicht sehr schwer sich die Dinge vorzustellen. Viel besser als im Film.
Eigentlich war ich immer der Fan von Reality Geschichten. Geschichten, die nach wahren Begebenheiten geschrieben sind. So z. B. Wüstenblume oder Aufschrei. Doch Stephen King hat mich in seinen Bann gezogen und ich werden sicherlich noch einige Bücher von ihm lesen!!
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ein Testbericht von NancyNoack2005-09-07 09:03:30vom 07.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - sehr spannend und gruselig
- toll geschrieben
- leicht zu lesen
...Nachteile/Kritik: - nix für Angsthasen
Shining ist wieder mal ein Roman von Stephen King, der verfilmt wurde undzwar von Stanley Kubrik. Ob der Film gut war, weiß ich nicht da ich mich ehrlich gesagt garnicht mehr dran erinnern kann. Aber das Buch ist unvergesslich. Eine super spannende Gruselgeschichte, die einem zum weiterlesen zwingt. Man hat kaum eine Chance das Buch aus der Hand zu legen, da man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Dazu ist es auch noch in einem sehr schönen, verständlichen Stil Geschrieben, sodass das Lesen gleich doppelt soviel Spass macht. Ja,
das ist mal ein Buch das ich wirklich ohne murren als lesenswert empfehlen kann. Nur im dunkeln, wenn man allein zu Hause ist, sollten ängstliche Menschen sich vielleicht doch lieber für ein anderes Buch entscheiden...
Aussehen des Buches:
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Das Buch ist in matten Schwarz gehalten. im rechten, unteren Teil des Buchcovers ist das Gesicht eines Mannes zu sehen, der total verrückt grinst. Das Bild ist in schwarzweiß.
Oben auf dem Cover steht in weißen Buchsatben der Name des Autors und darunter in rot, der Buchtitel.
Auf der Rückseite findet ihr eine sehr knappe Storyzusammenfassung (31/2 Zeilen).
Die Story:
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Shining - ein Hotel in den Bergen, eingeschneit ohne Verbindung zur Außenwelt, ein Mann, seine Frau, sein Sohn und ihre Angst selbst. Einer von ihnen wird die anderen umbringen...
Jack, der als Lehrer gefeuert wurde, weil er einen Schüler verprügelt hat, versucht sich nun als Schriftsteller.Bisher jedoch erfolgslos. Er fängt an zu trinken, wird Launisch und leicht reizbar. Die Ehe zu seiner Frau Wendy scheint in die Brüche zu gehen. Da bekam Jack das angebot in einem Hotel, als Hausmeister zu arbeiten. Er sollte das Hotel den Winter über in schuss halten. Wegen starkem Schnee, wird das Hotel im Winter geschlossen und ist von der Außenwelt abgeschnitten. Nur Jack und seine Familie befinden sich in dem Hotel in den Bergen. Jack findet nun Zeit, für seine Schriftstellerei und die Ehe scheint auch wieder in Ordnung zu kommen. Doch das Hotel scheint ein mysteriöses Geheimniss zu beherbergen.Jacks Sohn sieht Menschen und Dinge, die kein anderer sieht. In diesem Hotel muss eine blutige Tragödie stattgefunden haben. Warum sonst, sollte er wohl Blut an den Wänden sehen und mit totan Menschen reden...
Kleine Leseprobe:
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Er hatte Bier getrunken und gerade Akt II korigiert, als Wendy ihn zum Telefon rief, und Danny hatte den ganzen Inhalt der Dose über die Seiten geschüttet. Wahrscheinlich um das Bier schäumen zu sehen. Er trat auf seinen dreijährigen Sohn zu, der mit vergnügtem Grinsen zu ihm aufsah, vergnügt über die Arbeit, die er soeben in Daddys Arbeitszimmer erfolgreich abgeschlossen hatte; Danny begann zu sprechen, und in diesem Augenblick hatte er Dannys Hand gepackt und sie umgebogen, damit er den Bleistift und den Radierstift fallen ließ, die er beide in der Hand hielt. Danny hatte ein bisschen geweint...nein...nein...die Wahrheit war...er hatte laut geschrien. Es war so schwer sich durch den Nebel jener Wut hindurch zu erinnern, immer wieder dieser dauernd wiederholte Misston. Irgendwo fragte Wendy, was denn sei. Ihre Stimme war schwach, durch den inneren Nebel gedämpft. Er hatte Danny herumgewirbelt, um ihn zu schlagen, und seine großen Erwachsenenfinger gruben sich in das dünne Fleisch am Arm des jungen, ballten sich um den Arm herrum zu einer Faust, und das knacken des brechenden Knochens war nicht laut, sondern es war sehr laut gewesen. UNGEHEUER laut, aber nicht laut. Gerade laut genug, um den roten Nebel, wie ein Pfeil zu durchbrechen. Aber statt den Nebel aufzuhellen, brachte das Geräusch dunkle Wolken der Scham und der Reue, brachte Entsetzen und grauenhafte seelische Qual. Ein klares Geräusch, vor dem die Vergangenheit lag und dem die ganze Zukunft folgen sollte, ein Geräusch, als zerbräche man einen Bleistift oder ein Stückchen Feuerholz auf dem Knie...
Shining hat 494 Seiten und wurde von Stephen King im Jahre 1977 fertiggestellt. Die deutsche Erstauflage erschien 1985.
Originaltitel / Verlag:
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Der Originaltitel des Romans lautet: The Shining.
Das Buch ist vom Bastei - Lübbe Verlag.
Was es kostet und wo ihr es bekommt:
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Ich habe das Buch in einer Buchhandlung 7,80 DM gekauft. Inzwisschen gibt es das Buch aber auch für 3 € auf trödelmärkten oder An- und Verkaufgeschäften.
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Mayani, 02.08.2005
Also es gab zwei: Einen mit Jack Nicolson kann der gruselig sein : und einen neueren.
Der erste war eigentlich sehr schoumln, jedoch habe ich mich die ganze Zeit uumlber die Synchronstimme von J.N. aufgeregt.
Der zweite war ok, aber zu vergleich
Whiteghost, 07.08.2005
Ui, was fuumlr eine quotUumlberaschung!quot Du schreibst uumlber Stefen King? Ist ja der quotWahnsinnquot!! g - Sicher ist meine Bewertung genauso quotuumlberraschendquot Lg, Whiteghost
swissflyer, 30.03.2006
quotIch hab das shiningquot Also zieh Dich mal warm an, der nächste Sommer kommt sicher gg
ein Testbericht von patricia2005-08-18 22:05:45vom 18.08.2005Empfehlung: ja
Testbericht
Liebe Leser und Leserinnen
Jack Nicholson dürfte in der Rolle des Jack Torrance, in der Verfilmung zu Stephen Kings Shining, unvergessen sein. Wie auch schon bei vielen anderen Büchern, bin ich erst durch den Film darauf aufmerksam
geworden. Nachdem ich im Internet gelesen hatte, das im Film nur ein sehr kleiner Teil der Geschichte dargestellt ist und ich ein Riesen Fan der Geschichte war, hatte ich beschlossen mir das Buch zuzulegen. Also: gleich bestellt. Einen Tag später hielt ich das dicke Buch in meinen Händen. Wie ich
den Roman empfunden habe möchte ich jetzt in diesem Bericht schildern.
Inhalt
Der Arbeitslose Jack Torrance bewirbt sich um die Stelle eines Hausmeisters in einem noblem Hotel in den Bergen. Über den Winter hat der Hausmeister die Aufgabe einige Räume zu heizen und die Aussenanlagen in Schuss zu halten. Da Jack sich gerne seiner Arbeit als Autor wieder widmen würde, freut er sich umso mehr, das er die Stelle bekommen hat. Bevor Jack jedoch seine Frau Wendy und seinen Sohn Danny über die gute Nachricht informieren kann, erfährt er noch etwas über die Grausame Vergangenheit des Hotels. Ein ehemaliger Hausmeister kam vor langer Zeit nicht mit der Einsamkeit über den Winter klar und lief irgendwann Amok. Dabei stabei sowohl seine Frau und seine 2 Töchter, wie auch er selbst. Auch wird dem Hotel seit ewigen Zeiten eine Böse Austrahlung zugesprochen. Jack entschliesst sich den Job trotzdem anzunehmen und fährt mit Frau und Kind hoch ins Hotel. Sein Sohn Danny ist jedoch kein normales Kind, schon immer hatte er die Fähigkeit bestimmte Dinge vorraus zusehen, diese Fähigkeit nennt man Shining. Ein imaginäre Freund namens Tony erzählt ihm im Traum Geschichten die später war werden. Tony ist jedoch gar nicht davon begeistert, das Danny mit seiner Famile in dieses Hotel gehen wird. Kaum im Hotel angekommen beginnt Jack mit der Arbeit an seinem Buch, doch irgendwas stimmt mit dem Hotel nicht. Seltsame Dinge gehen in dem Hotel vor und ein Zimmer jagd der Familie am meisten Angst ein. Es dauert nicht lange bis Wendy und Danny auch veränderungen an Jack feststellen, der sich immer Jähzorniger verhält. Schon bald müssen Mutter und Kind um ihr Leben bangen und versuchen aus dem Hotel zu fliehen.
Meine Meinung
Ich habe mich selten bei einem Buch so gegruselt wie bei Stephen Kings Shining. King schafft es die Atmosphäre so dicht zu beschreiben, das man sich schnell in die Lage der Charaktere versetzen kann. Wenn sich im Hotel die ersten seltsamen Dingen ereignen, stellen sich einem auch beim lesen, das ein oder andere mal die Haare auf. Bedenkt man, das das ganze Buch fast ausschliesslich an einem Ort stattfindet, kann man eigentlich nur staunen, auf wie viele Weisen Stephen King, das Grauen beschreiben kann, das von diesem Ort ausgeht. Mit knapp über 600 Seiten ist Shining sehr angenehm zu lesen, da einem keine längen auffallen, der Spaß aber auch nicht gleich nach dem ersten Abend vorbei ist. Menschen, die mit zu viel Spannung so ihre Probleme haben, sollten einen großen Bogen um Shining machen, wenn man jedoch Gefallen daran hat sich zu gruseln, dann sollte man sich dieses Meisterwerk unbedingt zulegen!
ein Testbericht von Kiki19882005-07-26 12:00:08vom 26.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: total spannend, super geschrieben, kurz : einfach alles...Nachteile/Kritik: nichts
Der Autor:
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Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Nachdem 1949 sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie verlassen hatte, war seine Mutter gezwungen ihn und seinen älteren Bruder David alleine zu erziehen. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und zog in dieser Zeit sehr oft um.
Stephen King schrieb schon im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für Horrorgeschichten stammt.
Von 1966 bis 1970 studierte
King Englisch an der Universität von Maine.
In einem gemieteten Wohnwagen fängt King an, seinen Roman "Carrie" zu schreiben. Angeblich soll der Autor beim Durchlesen des Manuskripts sein Werk für schlecht befunden und in den Mülleimer verbannt haben. Tabitha (seine Ehefrau) jedoch habe ihn wieder rausgefischt und King dazu angespornt, diesen Roman zu vollenden.
King hatte großen Erfolg. Doch Stephen King verkraftete den Erfolg nicht. Er begann zu trinken und Drogen zu nehmen. Dieses Problem begleitete ihn über zehn Jahre, in denen er auch andere aufputschende Drogen nahm - siehe "Das Leben und das Schreiben". Mit Hilfe seiner Frau, von Freunden und einer Therapie konnte er seine Sucht endgültig überwinden.
Die Story:
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Nachdem Jack Torrance seine Stelle als Lehrer verloren hat, bekommt er, durch die Hilfe eines alten Freundes, über den Winter eine Stelle als Hausmeister im Overlook Hotel. Das Hotel liegt in den Bergen von Colorado. Wie jedes Jahr wird es den Winter über geschlossen. Jack Torrance zieht mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny in dieses Hotel ein, eingeschneit und abgeschlossen von der Außenwelt.
Danny hat das zweite Gesicht, das "Shining" und ahnt schon vor dem Einzug, dass dieses Hotel nichts Gutes mit sich bringt.
Durch seine Hellsichtigkeit kann Danny mit dem Koch, der sich den Winter über auch nicht im Hotel befindet, ohne Worte komunizieren. Genau dieses Art der Kommunikation hilft der Familie in letzten Moment, dem Hotel nicht ganz zu verfallen, denn das Hotel hat seinen eigenen Willen und versucht böse Träume und Wünsche durch die Bewohner zu erfüllen. Jack, der beschlossen hat seine Alkoholprobleme zu bewältigen, und somit psychisch gestört ist fängt erst harmlos an zu halluzinieren (Heckentiere bewegen sich) doch dann wird es immer schlimmer (er feiert eine Party mit Toten und nimmt auf der Party scheinbar Alkohol zu sich). Angetrieben von zunehmenden Halluzinationen und Angstträumen verfällt er allmählich dem Wahnsinn und attackiert schließlich seine Frau Wendy und seinen Sohn Danny.
Die Personen:
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Jack Torrance ist der Hausmeister des Hotels. Seine Stelle als Lehrer musste er aufgeben, weil er einen Schüler zusammengeschlagen hat. Er schiebt die ganzen Probleme auf seine Alkoholsucht. Jack sieht das Overlook Hotel als einzigen Weg um auf andere Gedanken zu kommen und den Alkohol völlig abzuschreiben. Außerdem plant er dort sein Stück zuende zu schreiben. Jack hatte eine schwere Kindheit. Schon sein Vater hat (wie er auch) seine Mutter des öfteren geschlagen. Er weiß, dass es falsch ist, doch das Overlook Hotel lässt ihn dies anders sehen und schließlich ist er der Meinung, dass es genau das ist, was er auch machen muss.
Wendy Torrance ist die liebevolle Mutter, die oft daran denkt sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Sie hasst ihre Mutter und will nie so werden wie sie. Sie hat ein schweres Leben, denn ihr Mann Jack hält ihr immer wieder vor, wie schlecht sie doch sei und wie sie ihrer Muttel immer ähnlicher werde. Außerdem ist sie eifersüchtig auf ihren Mann, denn die Beziehung zwischen ihrem Sohn Danny und ihrem Mann Jack ist besser als die ihre zu ihrem Sohn.
Danny Torrance hat das zweite Gesicht, das "Shining". Schon bei dem ersten gemeinsamen Gang durch das Hotel sieht Blut an der Presidentensuit. Er weiß (wenn er es will) was seine Eltern denken. Seine Hellsichtigkeit ist die letze Rettung, jedoch zugleich auch eine große Herausforderung für ihn.
Der Autor und Jack:
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Meiner Meinung nach, spieglet Jack einen kleinen Lebensabschnitt des Autors wider. Denn der Autor wie auch Jack leideten unter Alkoholprobleme, die sie zusammen mit der Familie und mit Freunden bekämpften. Er will vielleicht durch Jack verdeutlichen, dass es nicht einfach ist und was für eine Qual eine Sucht darstellt. Auch eine Gemeinsamkeit besteht in dem Stück (von Jack) und dem Roman Carrie (von King). Beide finden es nach erneutem lesen schlecht und wollen es vernichten, doch die Frauen veranlassen, dass das Stück/der Roman weiter geschrieben wird.
Meine Meinung:
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Ich finde das Buch hervorragend. Man kann sich sehr gut in die Personen reindenken und mit ihnen fühlen. Obwohl das Buch knapp über 600 Seiten hat lässt es sich gut lesen, denn es ist so fesselnd und spannend geschrieben, sodass man es kaum weglegen möchte.
Außerdem mag ich den Autor sehr, denn Kings Geschichten handeln meist über Durchschnittsmenschen, denen etwas Übersinnliches passiert oder die selber etwas Übersinnliches darstellen.
Dieser Bericht wurde geschrieben für Ciao und Yopi.
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Astarte, 14.07.2005
Bin naumlmlich ebenfalls ein groszliger Fan von ihm. Dabei stimme ich Dir zu, wobei sicherlich die meisten Autoren Teile ihrer Selbst in ihre Geschichten einbrigen. Dein Bericht gefaumlllt mir, viel Erfolg weiterhin...
modschegibbchen, 27.06.2005
auch wenn stephen king nie in die riege meiner lieblingsautoren aufsteigen wird.
lg heike
infoload, 27.06.2005
Auch ein sehr schoumlner Bericht. Stphen King ist einfach klasse. LG Sascha
ein Testbericht von alteSchwedin2005-01-13 12:41:59vom 13.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: ansprechende und spannende Story; lobenswerte Figuren ... King-Style...Nachteile/Kritik: lahmendes Ende; Horror? ... King-Style
Als armer Student, der süchtig nach Büchern ist, muss man immer sehen, woher man diese billig herbekommt. Ein Bekannter gab mir den Tipp, dass die Bild-Zeitung ab Anfang Oktober 25 Wochen lang alle möglichen Bestseller für je nur 5 € – und das gebunden – anbietet. Diese sollten in allen Buchhandlungen erhältlich sein. In der Woche war gerade „Shining“ von Stephen King aktuell und so ging ich in die nächste Buchhandlung und die hatten es auch tatsächlich da. Bald begann ich mit dem Lesen und jetzt werde ich euch mitteilen,
was ich von dem Roman halte! Anfangen werde ich wie immer mit der Handlung des Romans.
Jack Torrance ist nicht das, was man als erfolgreich bezeichnen könnte. Seine Kindheit bei einem Vater, der ihn, seine Geschwister und seine Mutter schlug, prägte ihn für sein gesamtes weiteres Leben, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Während seines Englisch-Studiums heiratet er Wendy und hat mit ihr einen Sohn namens Danny. Doch Jack wird zum Alkoholiker und verliert deswegen viele Stellen. Auch als er wieder trocken und Lehrer ist, wird er wegen eines Angriffs auf einen Schüler gefeuert. Sein großes Ziel: Das Theaterstück, das er gerade schreibt, fertig zu stellen, rückt in immer weitere Ferne.
Da bietet ihm ein guter Freund einen Job an, der sein Leben und das seiner Familie verändern soll. Jack soll in einem Hotel in den Bergen von Colorado den Winter über Hausmeister sein. Er und Wendy glauben, dass ihn das gut tun wird, denn das Overlook Hotel ist weit weg von jeder Ansiedlung und damit auch weit weg vom Alkohol und jeglicher Verführung. Jack will sich dort in seinem Job als Hausmeister bewähren und während der langen Wintermonate, in denen das Overlook eingeschneit und somit von der Außenwelt abgeschnitten ist, sein Stück endlich zu Ende schreiben.
Im Spätsommer kommt Jack mit seiner Familie in den Bergen an. Wie sich bald herausstellt, ist der Job als Hausmeister nicht allzu anstrengend. Jack muss nur mehrmals am Tag den Druck des Heizkessels überprüfen und hat ansonsten nur noch ein paar Aufgaben, die er sich selbst einteilen kann. Anfangs läuft noch alles wunderbar, nur Danny scheint sich nicht so recht wohl zu fühlen.
Schon bevor er das Overlook Hotel zum ersten Mal sah, hatte Danny Angst davor. Sein Gefühl war absolut unbestimmt, doch Danny wusste mit absoluter Sicherheit, dass es besser wäre, viel besser, wenn sie nicht dorthin gingen. Wie sollte jedoch ein fünfjähriger Junge aufgrund eines Gefühls seinen Vater von einer Entscheidung abbringen können? Nur der leicht hellsichtige Koch des Hotels bemerkt, wie ungeheuer stark Dannys Hellsichtigkeit ist. Man könnte es einseitige Telepathie nennen, denn Danny kennt die Gedanken der ihn umgebenden Menschen, wenn sie stark genug sind. Auch ahnt er Dinge voraus, doch seine Eltern glauben immer an Zufälle, wenn er irgendetwas weiß, über das nie gesprochen wurde.
Das Overlook scheint Danny bedrohlich, es will ihre Familie zerstören. Das spürt er ganz deutlich. Sein Vater ist auch plötzlich wieder so aggressiv wie zu den Zeiten, als er Trinker war. Und die Gedanken seines Vaters sind so gänzlich anders als die, die er sonst hatte. Plötzlich bekommen die ganzen Gerüchte, die sich um das Overlook ranken, ein früherer Hausmeister soll seine Frau und sein Kind und anschließend sich selbst getötet haben, außerdem soll es diverse Morde und Selbstmorde gegeben haben, ein ganz anderes Gewicht. Danny hat immer mehr Angst, obwohl ihm der Koch doch versichert hatte, dass die „Geister“ des Overlook ihm nichts tun könnten...
Einige von euch werden „Shining“ entweder als Roman – es war ja sehr erfolgreich – oder als Film kennen. Ich kannte keines von beiden, denn von King-Verfilmungen halte ich mich fern, seitdem ich einmal in der Schule (!!) „Kinder des Zorns“ sehen musste. Aber von den zwei Verfilmungen, die es zu „Shining“ gibt, würde mich zumindest die ältere (1980) von Stanley Kubrick mit Jack Nicholson in der Hauptrolle interessieren. Doch ich habe ja jetzt erst mal den Roman gelesen und muss gestehen, dass er mich recht positiv überrascht hat. Ich habe nun schon sehr viele Bücher von Stephen King gelesen und muss gestehen, dass „Shining“ mich durchaus ansprechen konnte, auch wenn ich es mir sicherlich nicht zum normalen Preis gekauft hätte!
Die Story kann ich zwar nicht als wirklich außergewöhnlich beschreiben, aber spannend und unterhaltsam ist sie allemal. Am Anfang fängt es ganz beschaulich an. Stephen King stellt uns zunächst die Charaktere grob vor, gibt uns einen Eindruck davon, was und wie sie sind. Wirklich vertieft wird das erst im Verlauf des Romans, so dass man immer noch etwas über die Personen hinzulernen kann. Ich glaubte so nie, schon alles über die Personen zu wissen und so auch immer vorsehen zu können, was sie als nächstes oder in einer bestimmten Situation tun könnten. Am wenigsten berechenbar ist dabei natürlich Jack, dessen Wutausbrüche vor allem am Beginn von „Shining“ nie vorhersehbar sind. Doch am Ende sind es für mich Wendy und Danny, die überraschen.
Das Ende an sich vermochte jedoch kaum, was Mutter und Sohn taten. Irgendwie fand ich die Story zum Ende hin ein bisschen dünn. Ich war nicht bis zum Schluss gefesselt und gespannt, konnte mich auch ein paar Seiten vor dem Ende noch losreißen. Gerade bei so einem auf Spannung basierten Roman wie „Shining“ darf das eigentlich nicht passieren. Die Handlung muss unvorhersehbar, absolut überraschend sein, so dass meine Neugier immer lebendig bleibt. Als ich mit dem Lesen von „Shining“ begann, war das noch nicht so, aber schließlich fangen ja die meisten Romane von Stephen King eher gemächlich an. Ich war also nicht abgeneigt, weiterzulesen, aber ließ die Steigerung der Spannung gegen Ende des Buches auf sich warten und fiel dann nicht gerade stark aus. Jedenfalls war das Ende von „Shining“ für mich ein bisschen enttäuschend und trübte den Lesegenuss ein wenig.
Unbeeinflusst davon muss ich jedoch die Ausführung und Entwicklung der Personen loben. Stephen King überraschte mich hier mit ungeahnter Authentizität. „Shining“ ist sehr auf die Familie von Jack Torrance beschränkt. Die einzige andere Person, die noch eine größere Rolle spielt, ist Hallorann, der Chefkoch des Overlook. Somit ist die Geschichte fast als Kammerspiel zu bezeichnen und da ist es natürlich sehr wichtig, dass die Handlung über die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander aufgebaut und spannend gemacht wird. Dass Stephen King das so gut kann, war mir neu, denn bis jetzt war er mir nicht als großer Charakterschreiber aufgefallen.
In „Shining“ gefielen mir die Protagonisten und ihre Darstellung jedoch besonders gut. Sie wussten, mich zu überzeugen. Das Jack Torrance überzeugt, ist nicht verwunderlich, denn schließlich findet man in ihm einige Parallelen zum Autor Stephen King. Beide warteten auf den Durchbruch, hatten kein Geld, verdienten nur wenig mit ihren Kurzgeschichten, waren Englisch-Lehrer und Alkoholiker. Ich nehme an, Shining diente auch als eine Art Vergangenheitsbewältigung für Stephen King. Er konnte viel von sich einbringen, so dass Jack Torrance sehr echt und lebendig wirkt, obwohl er manchmal ganz und gar nicht sympathisch ist. Auch Danny und seine Mutter sind durchaus bemerkenswert beschrieben und machen das Lesen zusätzlich interessant.
Stephen King baut während des Romans auch Stellen ein, an denen er etwas über die Vergangenheit der Familie offenbart. Dabei wird immer wieder deutlich, wie stark diese doch die Familie prägt und wie stark auch das Ehepaar von seinen Eltern geprägt wurde – Jack von seinem Vater und Wendy von ihrer Mutter.
Stilistisch ist „Shining“ ein typischer King, möchte ich behaupten. Der Autor benutzt in den meisten seiner Romane eine Art zu schreiben, welche die Massen anspricht. Wie wäre auch ansonsten sein riesiger Erfolg zu begründen? Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht zu einfach strukturiert er seine Sätze. Er findet eine sehr gute Mischung, die den Leser weder überfordert, noch ihn langweilt. Dabei ist das jedoch bei weitem nichts Außergewöhnliches, doch für das ganz normale Lesevergnügen durchaus hilfreich.
Bei den Details beschränkt sich Stephen King auf diese, welche die Stimmung, die er erzeugen will, am besten unterstützen. Das ist überaus angenehm zu lesen und streckt auch die Handlung nicht so sehr, die ja an sich nicht so umfangreich ist. So vergeht das Lesen der gut 400 Seiten recht schnell. Auch konnte ich während des Lesens auch mal mehrere Tage Pause einlegen, ohne das ich zwischendurch alles wieder vergessen hatte.
Eigentlich spricht man von Stephen King ja gerne als dem „King of Horror“, und „Shining“ konnte man auch gut in diese Richtung einordnen, aber so richtig gegruselt habe ich mich nicht. Vielleicht bin ich auch schon zu sehr abgehärtet. Allzu erschreckend und grausam finde ich die Handlung nicht, obwohl sehr Zartbesaitete sich bestimmt schön fürchten können. Kindern würde ich das Buch sowieso nicht in die Hand geben!
So langsam möchte ich zum Schluss kommen und euch „Shining“ von Stephen King empfehlen. Die Story ist sehr ansprechend und durchaus spannend. Die Protagonisten sind sehr zu loben und auch ihre Ausführung während des Romans überzeugt auf ganzer Linie. Der Stil ist King-typisch und allen, die seine Romane mögen, wird er gefallen. Wer jedoch nichts mit diesem Autor oder einem leicht gruselig angehauchten Roman anfangen kann, sollte lieber die Finger davon lassen. Das einzige, was ich jedoch an „Shining“ zu bemängeln habe, ist das etwas lahme Ende, das mich zwar nicht so richtig langweilte, mich aber auch nicht stark fesseln konnte. Deshalb vergebe ich auch nur 4 Sterne!
„Shining“ von Stephen King erschien erstmals 1985 in deutscher Ausgabe im Lübbe Verlag. Mein Hardcover stammt aus dem Weltbild Verlag, trägt die ISBN 3-89897-096-5 und kostete mich in der Reihe der Bild-Zeitung nur 5 €. Die englische Originalausgabe mit dem Titel „The Shining“ erschien erstmalig 1977 bei Doubleday. Die Übersetzung machte Harro Christensen.
(Übrigens merkt man an meiner Ausgabe auch teilweise, wie billig sie war. Haufenweise Fehler bei den Anführungszeichen, sind nicht wirklich schön anzuschauen!)
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bjlghs, 13.01.2005
alle romane von king sind nicht quotganz dichtquot und ich kann dir nur empfehlen, auch noch die verfilmung mit jack nickolsen zu sehen, ein echt guter film - guter bericht gruszlig joumlrg
Clarinetta2, 02.12.2007
bestens beschrieben, zünde an die erste Kerze
ein Testbericht von FutziMcFlipp2004-11-04 22:03:45vom 04.11.2004Empfehlung: ja
Jack Nicholson dürfte in der Rolle des Jack Torrance, in der Verfilmung zu Stephen Kings Shining, unvergessen sein. Wie auch schon bei vielen anderen Büchern, bin ich erst durch den Film darauf aufmerksam geworden. Nachdem ich im Internet gelesen hatte, das im Film nur ein sehr kleiner Teil der Geschichte dargestellt ist und ich ein Riesen Fan der Geschichte war, hatte ich beschlossen mir das Buch zuzulegen. Also: gleich bestellt. Einen Tag später hielt ich das dicke Buch in meinen Händen. Wie ich den Roman empfunden habe möchte ich jetzt
in diesem Bericht schildern.
Inhalt
Der Arbeitslose Jack Torrance bewirbt sich um die Stelle eines Hausmeisters in einem noblem Hotel in den Bergen. Über den Winter hat der Hausmeister die Aufgabe einige Räume zu heizen und die Aussenanlagen in Schuss zu halten. Da Jack sich gerne seiner Arbeit als Autor wieder widmen würde, freut er sich umso mehr, das er die Stelle bekommen hat. Bevor Jack jedoch seine Frau Wendy und seinen Sohn Danny über die gute Nachricht informieren kann, erfährt er noch etwas über die Grausame Vergangenheit des Hotels. Ein ehemaliger Hausmeister kam vor langer Zeit nicht mit der Einsamkeit über den Winter klar und lief irgendwann Amok. Dabei stabei sowohl seine Frau und seine 2 Töchter, wie auch er selbst. Auch wird dem Hotel seit ewigen Zeiten eine Böse Austrahlung zugesprochen. Jack entschliesst sich den Job trotzdem anzunehmen und fährt mit Frau und Kind hoch ins Hotel. Sein Sohn Danny ist jedoch kein normales Kind, schon immer hatte er die Fähigkeit bestimmte Dinge vorraus zusehen, diese Fähigkeit nennt man Shining. Ein imaginäre Freund namens Tony erzählt ihm im Traum Geschichten die später war werden. Tony ist jedoch gar nicht davon begeistert, das Danny mit seiner Famile in dieses Hotel gehen wird. Kaum im Hotel angekommen beginnt Jack mit der Arbeit an seinem Buch, doch irgendwas stimmt mit dem Hotel nicht. Seltsame Dinge gehen in dem Hotel vor und ein Zimmer jagd der Familie am meisten Angst ein. Es dauert nicht lange bis Wendy und Danny auch veränderungen an Jack feststellen, der sich immer Jähzorniger verhält. Schon bald müssen Mutter und Kind um ihr Leben bangen und versuchen aus dem Hotel zu fliehen.
Meine Meinung
Ich habe mich selten bei einem Buch so gegruselt wie bei Stephen Kings Shining. King schafft es die Atmosphäre so dicht zu beschreiben, das man sich schnell in die Lage der Charaktere versetzen kann. Wenn sich im Hotel die ersten seltsamen Dingen ereignen, stellen sich einem auch beim lesen, das ein oder andere mal die Haare auf. Bedenkt man, das das ganze Buch fast ausschliesslich an einem Ort stattfindet, kann man eigentlich nur staunen, auf wie viele Weisen Stephen King, das Grauen beschreiben kann, das von diesem Ort ausgeht. Mit knapp über 600 Seiten ist Shining sehr angenehm zu lesen, da einem keine längen auffallen, der Spaß aber auch nicht gleich nach dem ersten Abend vorbei ist. Menschen, die mit zu viel Spannung so ihre Probleme haben, sollten einen großen Bogen um Shining machen, wenn man jedoch Gefallen daran hat sich zu gruseln, dann sollte man sich dieses Meisterwerk unbedingt zulegen!
Sowan, 08.11.2004
Ein klasse Roman, meines Erachtens der beste King! Die Verfilmung ist ausnahmsweise rundum gelungen, ich mochte den Film sehr, hatte zuvor das Buch gelesen, eine klasse Umsetzung, lieber Gruszlig, Sowan
Lianchen, 22.11.2004
wirklich gruseliges buch von king! lg lianchen
Clarinetta2, 02.12.2007
prima Bericht, einen wunderbaren ersten Advent