ein Testbericht von Bonnal2004-05-28 19:10:17vom 28.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: schöne Kristalle, bunte Farben, gelingen immer...Nachteile/Kritik: die chemikalien
Ich habe zuhause einige Experimentierkästen, ich gebe zu unter dem Vorwand für die Kinder gekauft, aber eigentlich experimentiere nur ich damit. Neulich entdeckte ich beim Einkaufen in der Shopping City Süd eine Schachtel der Firma Kosmos: Kristalle züchten. Ich liebe Steine also habe ich den Kasten mitgenommen. Kostenpunkt: 29,95 €.
Die Verpackung:
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die Schachtel ist bunt gestaltet, groß scheint einem der Aufdruck Kristalle züchten entgegen. Weiters kann man im Hintergrund jede Menge Kristalle sehen, in allen möglichen Farben aufgedruckt, ist schon die Schachtel sehr aufregend für mich. Natürlich ist auch der Hersteller groß aufgedruckt: Kosmos, die Farbe hier ist blau. Auf der Rückseite noch die Warnhinweise und die enthaltenen Beilagen in der Schachtel.
Der Inhalt:
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In der Schachtel befinden sich folgende Utensilien:
• 4 Holzstäbe, mit denen man die Kristalle hält
• 3 Glasgefäße, in diese kommen die Kristalle rein
• eine Schutzbrille, zum Schutz für die Augen
• 2 Messbecher
• eine Tube Kleber
• 3 Behälter mit den verschiedenen Kristallen (Alaunmischung, Kaliumnatriumartrat, Kupfersulfat)
• der Kasten, in dem sich all die Sachen befinden
• eine Anleitung, 25 Seiten zum durchlesen
Warnhinweise:
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da sich in dem Baukasten Chemikalien befinden, die die Gesundheit gefährden können sollte man unbedingt die Anleitungen befolgen und nicht anders herum experimentieren. Kinder sollten nur unter Aufsicht experimentieren, die Chemikalien sollten keinesfalls in die Augen gelangen oder konsumiert werden. Der Kasten sollte auch fern von Kindern aufbewahrt werden, so kann nichts passieren. Der Baukasten ist für Kinder über 12 Jahren geeignet, ein jüngeres Kind würde ich damit nicht experimentieren lassen und wenn dann nur unter Aufsicht.
unbedingt die Anleitung befolgen! Zum Kristallzüchten löst man je nach Bedarf die mitgelieferten Chemikalien in Wasser, welches erhitzt wird. Das Wasser sollte destiliert sein. Danach ca. 100 g Sulfat einrühren bis sich dieses aufgelöst hat. Dann das Gefäß (der Glasbehälter der mitgeliefert wurde) an einen ruhigen, unerschütternden Platz stellen und warten. Nach einigen Stunden bilden sich dann am Boden kleine Kristalle. Hat man diese Kristalle entnimmt man einen größeren und klebt diesen mit dem beigeliefertem Kleber an einem Faden oder ähnlichem.
Während dessen erhitzt man wieder etwas dest. Wasser und löst etwas Kupfersulfat darin auf. Diese Lösung sollte man dann durch einen Kaffeefilter in ein weiteres Glasgefäß laufen lassen. Dann hängt man den ersten Kristall der an dem Faden klebt in die Lösung, am besten man bindet die Schnur einfach an eine der Holzstäbe. Diesen Holzstab einfach so auflegen dass der Kristall in die Lösung hängt, und der Stab auf dem Glasrand liegt. Das ganze decke ich dann mit einem Tuch ab damit nichts hineinfällt und stelle es an einen ruhigen Ort, Zimmertemeratur. Nach 2 – 3 Wochen ca. sollte der Kristall schon einigermaßen groß sein.
Natürlich entstehen je nach Chemikalie verschiedene Kristalle, das aufzulisten wäre zu viel, das kann man aber schön der Anleitung entnehmen, dies war nur ein Beispiel. Mein Kristall wurde übrigens violett.
Meine Meinung:
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ich war immer schon fasziniert von den verschieden farbigen Kristallen die man zu kaufen bekommt, und da war es nur eine Frage der zeit bis ich der Versuchung
nicht mehr widerstehen konnte um mir so einen Experimentierkasten zu kaufen. Mein Schatz belächelte mich anfangs, aber in der Zwischenzeit ist auch er neugierig geworden. Auch mein älterer Sohn hilft mir gerne bei der Herstellung, nur zu gerne sehen wir zu wie sich ein Kristall bildet. Bei uns lagern wir die Behälter übrigens in der Abstellkammer, denn dort ist der ruhigste Platz unserer Wohnung. Ein Kristall benötigt etwa 3 Wochen, bis er ansehnlich gewachsen ist, und ich bin froh den Baukasten gekauft zu haben, so ist die Herstellung um einiges leichter und man hat als Laie eine gute Anleitung. So kann man nichts falsch machen, wenn man sich daran hält.
Ich vergebe an den Kristallbaukasten 5 Sterne, denn es ist mir noch nie ein Experiment misslungen, ich habe schon viele Kristalle hergestellt und erfreue mich immer wieder über die schönen Endprodukte. Mit etwas Übung werden die Kristalle immer schöner, man kann sehr schön kombinieren und die wildesten Kreationen erzeugen. Wer gerne Kristalle sieht oder hat, sollte es wirklich einmal versuchen. Es ist wirklich einfach, aber niemals vergessen: immer nach der Anleitung vorgehen, sonst ist es gesundheitsgefährdend. Kristallen sagt man übrigens eine eigene Kraft und Wirkung nach, bei uns verzieren sie jedoch einfach die Vitrine und sind ein Augenschmaus.
Ich habe ein neues Hobby gefunden, welches ich sicher noch länger ausführen werde. Es gibt in den Spielwarengeschäften übrigens auch eine Nachfüllpackung wo man nur die Chemikalien nachkaufen kann. Diese kosten etwa 15 €. Danke für die Aufmerksamkeit.
AnnaH, 23.05.2004
... koumlnnt mir auch gut vorstellen, daszlig ich sie unter dem Vorwand der Kinder kaufen wuumlrde.Als kind hatte ich so etwas auch gemacht.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
So stellen wir unsere Klunker her
ein Testbericht von knuddel26042008-06-10 08:36:31vom 10.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Die etwas andere Beschäftigung!...Nachteile/Kritik: fällt mir nichts ein
Kosmos - Kristalle züchten
Die etwas andere Beschäftigung!
Wir haben es im Winter öfter gemacht und es hat Spaß gemacht *g*
Nicht nur für Kinder auch meine Großeltern hat ihre Freude daran.
Inhalt:
Dr ei Behälter mit den verschiedenen Kristallsalzen (Kalium-Aluminiumsulfat,
Natriumacetat, Natriumsulfat), Gips, Lebensmittelfarbe, Gießformen,
vier Holzstäbe, zwei Messbecher, eine Pipette, ein Spatel, eine Tube Klebe,
eine Schutzbrille, drei Glasgefäße und ein Anleitungsheft sind dabei.
VORSICHT:
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Es ist unbedingt erforderlich, die Anleitung und alle Sicherheitshinweise
genau zu befolgen, da die Kristallsalze gesundheitsgefährdende Stoffe beinhalten.
Da es sich dabei um giftige Chemikalien handelt, kommt es bei den Experimenten
auf einen sorgsamen Umgang mit den Stoffen und genaues Arbeiten an.
Der Hersteller empfiehlt den Forschungskasten daher erst für Kinder ab 12 Jahren.
Der Kasten sollte außer Reichweite der Kinder aufbewahrt werden.
Kinder sollten vorsichtshalber unter Aufsicht experimentieren, um sicher zu stellen,
dass die Stoffe keine Verletzungen hervor rufen können.
Das Züchten:
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Man löst die mitgelieferten Chemikalien in Wasser auf, das erhitzt wird.
Dann die Chemikalien gut eingerührt, bis sie sich aufgelöst haben.
Anschließend stellt man den Glasbehälter, der die Lösung enthält, an einen
ruhigen, vor Erschütterungen geschützten Platz.
Innerhalb kurzer Zeit kann man bereits die ersten Ergebnisse bewundern:
Am Boden bilden sich schon erste kleine Kristalle.
Bevor die Lösung zu stark abkühlt, kann man die klare Flüssigkeit
abschütten und einen so genannten Kristallisationskeim einhängen - z.B. einen
Holz stab, einen Faden oder eine Ansatzperle, aber auch einen bereits
begonnen Kristall, der auf diese Weise weiter gezüchtet werden kann.
Je mehr Bodensatz beim Abschütten zurück bleibt, desto
besser wird der Kristallisationskeim angenommen.
Eine Wiederholung des Vorgangs ermöglicht es, den Kristall weiter
anwachsen zu lassen.
Der Kristall ist vollständig ausgebildet, wenn die Lösung Raumtemperatur
erreicht hat.
Je schneller die Lösung abkühlt, desto kleiner bilden sich die kristallinen
Strukturen aus.
Es gibt Sets zum nachkaufen
Preis:
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Um die 15,- Euro
Fazit:
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Der Kosmos-Experimentierkasten ist das Ideale Geburtstagsgeschenk
(an Weihnachten denke ich noch nicht) für Kinder ab 12.
Nicht nur die Mädchen auch die Jungs haben mir bestätigt dass es eine tolle Sache ist.
Ich muss gestehen mir hat es auch noch Spaß gemacht und ich würde es
immer wieder mitmachen.
Es ist sehr interessant zu zusehen wie da was entsteht.
Von mir eine 5 Sterne Kaufempfehlung!
Wie sieht das Produkt aus??
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Der Karton ist Blau. links ist wie bei eigentlich jedem Kosmos-Experimentierkasten groß auf buntem Hintergrund der Kosmos-Schriftzug gedruckt. In der Mitte sind Produktinfos geschrieben und der Rand ist mit Kristallen verziert.
Was kann ich mit diesem Produkt anstellen??
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Mithilfe der Anleitung mixt man sich ein Gebräu zusammen. Die tut man mit den beigelegten Stoffen
und Mineralien. Danach füllt man diesen Trank in ein schmales Gefäß. Es muss einen so geringen Durchmesser haben, dass man die beigelegten Stäbe drauflegen kann. Dies ist von Nöten, da man an diesen Stäben eine Schnur mit einer Plastikperle befestigen muss. An der Perle, die dann in der Flüssigkeit untergetaucht sein sollte, fängt kurze Zeit später der Kristallisierungs-Vorgang an. Nach ca. einem Tag hat man denn einen schönen Kristall an der Perle hängen.
Je nach Farbe und Zutaten variieren die Farbe und die Härte des so gewonnenen Kristalls. Man kann außerdem trübe und klare Kristalle "züchten".
Wenn man den Kristall mit Hilfe des Stabes herauszieht (Vorsicht: nicht berühren!! => giftig!!) kann man ihn in eine der beigelegten Plastik-Schaukästen legen, sodass ihn jeder begutachten kann. Dabei sollte man darauf achten, dass man den Kasten nicht schüttelt, da die Kristalle sehr schnell zerbrechen.
Man sollte immer vorsichtig mit den beigelegten Chemikalien sein, da sie giftig sind. Eine Schutzbrille ist deshalb beigelegt.
Ergiebigkeit:
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Hmm… leider ist der Vorrat an Chemikalien schon nach kurzer Zeit aufgebraucht… aber dafür hat man ja nette Kristalle zum angeben.
Man kann sich aber ein Nachfüllset kaufen.
Spaßfaktor:
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Zu anfangs macht das Züchten seiner eigenen Kristalle ziemlich viel Spaß, dieser vergeht jedoch schon nach kurzer Zeit. Aber man kann ja mit seinen ach so wertvollen Kristallen prahlen…
Insbesondere kleine Kinder (zwischen 12 und 14 Jahren) werden sehr viel Spaß haben.
Das Produkt ist ab 12 Jahren geeignet.
Bonus:
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Ein großes Plus bekommt der Experimentierkasten von mir, da Schutzausrüstung (bestehend aus Handschuhen und Schutzbrille) direkt beigelegt sind. Aber so weit ich weiß, ist das vorgeschrieben worden…
Fazit:
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Insgesamt halte ich den Kosmos-Experimentierkasten für empfehlenswert, da es Spaß macht, seine eigene Kristall-Sammlung zu züchten. Außerdem wird um die Sicherheit des Kindes gesorgt.
Ein Manko ist der Preis. (Vielleicht auch noch die Ergiebigkeit, aber das kommt ja darauf an, wie viel jeder Mensch von den verschiedenen Stoffen benötigt…)
Die Idee zu einem solchen Experimentierkasten ist aber schon sehr gut.
topfmops, 25.02.2007
Bewertung steht links. No comments anymore. Und auf besonderen Wunsch der grand old lady dieser Plattform, welche die Rolle der big sister okkupiert hat, eine Begründung dafür: Siehe auch den Bericht Sittenverfall vom 13.07.2006. http:www.yopi.de
SweetPiccolina, 04.04.2007
Das hatten meine Lady und ich letztens in der hand, habe nicht geglaubt, das es funktioniert,Jetzt können wir es ja doch mal holen LG
MarkusH18, 25.02.2007
Toller und informativer Bericht, deshalb ein quotsehr hilfreichquot von mir!! Weiter so! Gruß Markus!!