Krakauer Jon: In die Wildnis
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Testberichte Krakauer Jon: In die Wildnis

 (Taschenbuch) Reisebericht
3.7 von 5
Platz 156 in der Kategorie "Bücher Reiseberichte".
Bewertung: Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.7 von 5
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Krakauer Jon: In die Wildnis Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.7 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr spannend, regt zum Nachdenken an
  • gut geschrieben, informativ, McCandless war sehr faszinierend.
Nachteile/Kritik
  • ein oder zwei Kapitel handeln mir zu wenig von McCandless, 300 Seiten sind zuwenig :D
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AnnaSophie

Am Ende einer stillen Reise

ein Testbericht von 2005-12-21 20:20:13 vom 21.12.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend, regt zum Nachdenken an...
Nachteile/Kritik: -
WARUM DIESES BUCH?
"In die Wildnis" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Geschrieben hat es Jon Krakauer, hier in Deutschland vor allem durch seine Bergsteigerliteratur bekannt . Nachdem Chris McCandless in Alaskas Wildnis tot aufgefunden wurde, begibt sich Krakauer auf Spurensuche. Er versucht das Leben des jungen Mannes zu rekonstruieren von dem Moment an, als er das Elternhaus verließ bis zu seinem Tod in Alaska.

Weil das Buch sehr kurzweilig ist und sehr zum Denken über den Menschen und menschliches Handeln anregt, möchte ich es euch auf eine andere Weise als gewohnt nahebringen

WER IST DER TYP - DIESER CHRIS, UM DEN ES GEHT?
Für die einen war er ein hoffnungsloser Romantiker, für andere war er wohl eher schizophren oder zumindest ein Spinner. Und dann gibt es welche, für die war er ein Pilger, der eine Botschaft mitzuteilen hatte. Für Walt und Billie jedoch war er der geliebte Sohn, der sie zurück ließ mit einer Menge Fragen, die wohl nie wirklich beantwortet werden können.
Wäre alles gut gegangen, wäre er wohl heute ein mehr oder weniger unbekannter Amerikaner, wahrscheinlich ein Anwalt, der mit seiner Frau und den Kindern in einem Haus mit gepflegtem Vorgarten in einer schicken Wohngegend vermutlich irgendwo an der Ostküste wohnte. In der Garage oder auf dem Dachboden hätte er eine Kiste mit Büchern, Notizen und Fotos – alles Erinnerungen an jene Zeit der Suche nach sich selbst. Die letzten Bilder wären Aufnahmen aus Alaska, jenem abgeschiedenen, rauen Ort, an dem er zu sich fand bevor er, angefüllt mit den unterschiedlichsten Erfahrungen, heimkehrte nach Annandale, Virginia.
Christopher Johnson McCandless ist aber kein Unbekannter, leider. Es gibt zwar tatsächlich ein Album, das mit Bildern aus Alaska endet, aber es erinnert nicht an ein glückliches Abenteuer. Vielmehr dokumentiert es das Ende eines jungen Lebens.
Der 1968 geborene intelligente und sehr sportliche Sohn eines bedeutenden Ingenieurs der amerikanischen Raumfahrtindustrie hatte im Mai 1990 seinen Bachelor in Geschichte und Anthropologie gemacht. Nach diesem Sommer – davon ging seine Familie aus – würde er mit dem Jurastudium beginnen.
Mitte Mai spendet Chris die fast 24 000 Dollar, mit denen er eigentlich sein Studium finanzieren soll, an eine Hilfsorganisation gegen den Welthunger und verschwindet von der Bildfläche. Was auch immer ihn antreibt, führt ihn in den nächsten zwei Jahren kreuz und quer über den Kontinent. South Dakota, Arizona, Kalifornien, Washington, Mexiko, Texas sind Stationen seiner Reise. Mit Gelegenheitsjobs finanziert er sein spartanisches Leben. Nur einmal benutzt er seine Kreditkarte und legt damit dem erfolglosen Detektiv seiner verzweifelten Eltern eine Spur. Mal zieht er allein durch die Natur, dann wieder begibt er sich in die Gesellschaft anderer Menschen. Bei so einigen Weggefährten hinterlässt er einen bleibenden Eindruck, er, der sich jetzt Alex Supertramp nennt, der freundlich, nachdenklich, introvertiert, sehr belesen und rastlos ist.
Ende April 1992 schließlich kommt er in Alaska an, schickt einem Freund seines neuen Weges eine letzte Postkarte und lässt sich im Denali-Nationalpark aussetzen. Der Elektriker, der ihn von Fairbanks dorthin mitnimmt, erinnert sich später an seine mangelhafte Ausrüstung: fünf Kilo Reis, ein Gewähr mit Zielfernrohr, Wanderstiefel sowie einige Bücher, darunter russische Klassiker sowie „Walden“ von Henry David Thoreau. Eine zerfledderte Straßenkarte von Alaska lässt er im Auto zurück. So ausgerüstet will McCandless ein paar Monate lang von dem leben, was das Land so hergibt. Er findet einen ausrangierten Stadtbus der vierziger Jahre, in dem er Unterschlupf sucht. Die letzte Station seiner Reise verbringt Chris mit nur einem ständigen Begleiter: dem Hunger. Die Nahrungssuche gestaltet sich schwierig: er ernährt sich von Beeren und kleinen Jagderfolgen, aber es reicht nicht. Ausgezehrt versucht er am 3. Juli einen Weg zum Highway zu finden. In einem seiner Bücher, dessen Ränder er für Tagebuchnotizen benutzt, schreibt er an diesem Tag die zwei Wörter: „family happiness“. Ein Zeichen von innere Versöhnung? McCandless scheitert am reißenden Fluss und kehrt zu seinem verrosteten vierrädrigen Grab zurück. In dem blauen Schlafsack, den ihm seine Mutter genäht hat, stirbt er vermutlich am 18. August 1992.
Reichlich zwei Wochen später treffen an dieser Stelle fast zur gleichen Zeit ein Pärchen aus Anchorage sowie mehrere Elchjäger aufeinander. Sie finden den toten Jungen in seinem Schlafsack.

Dem Abtransport der Leiche am nächsten Tag folgen bald erste Zeitungsberichte. Den bedeutendsten journalistischen Beitrag leistet zweifellos Jon Krakauer, zunächst mit seinem Bericht in der Zeitschrift „Outside“, später mit seinem Buch „Into the wild“, das mittlerweile auch in Deutsch erschienen ist.
In den Folgejahren kommen College-Aufsätze, ja sogar Songtexte hinzu, die sich mit Chris McCandless alias „Alexander Supertramp“ beschäftigen. Sogar eine Art Pilger-Tourismus setzt ein zum Fundort des mysteriösen Toten.
All die Versuche dieser Menschen haben eines gemeinsam: Sie wollen verstehen, sie wollen Antworten finden auf unzählige Fragen. Was ihn aus seiner Heimatstadt forttrieb und warum er in jenem Sommer alle Brücken hinter sich abbrach, wird wohl nie wirklich ergründet werden können. Christopher Johnson McCandless brach als junger, unbekannter Mann mit einer vielversprechenden Zukunft auf. Er starb am Ende seiner zweijährigen Reise einen einsamen, stillen Tod in der gnadenlosen Wildnis Alaskas. Er wurde berühmt durch die begnadete Feder Jon Krakauers und wird es wohl bleiben aus vermutlich zwei Gründen: Erstens, weil so viele offene Frage Raum lassen für Spekulationen, Phantasien und Utopien. Und zweitens, weil die Suche nach dem Selbst ein ewig menschliches Phänomen ist. Chris McCandless – Suchender, Romantiker, Einsamer, Verirrter oder Spinner? Was ist schon die Wahrheit?
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Sky112
Sky112, 25.01.2006
Mehr Absätze wären schön gewesen.
mausi4
mausi4, 21.12.2005
lg...gegenlesen macht freude
sammyjo
sammyjo, 15.03.2006
Gruß Angelika
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CyberQueeny

Interessantes Thema, total verhunzt

ein Testbericht von 2010-02-27 09:14:51 vom 27.02.2010
Empfehlung: nein
==Interessantes Thema, total verhunzt==

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

==ALLGEMEINES==

===Kaufgrund===
Da ich eine absolute Leseratte bin und gerne mal etwas Neues lese, habe ich mir wieder ein Buchpaket bei Ebay ersteigert, um auch mal etwas zu lesen, was ich sonst nie in die Finger bekommen hätte. Darunter war auch dieses Exemplar.


===Buchdaten===
Autor: Jon Krakauer
Titel: In die Wildnis
Originaltitel:
Verlag: Piper
Erschienen: 2007
ISBN-10: 349225067X
ISBN-13: 978-3492250672
Seiten: 301
Einband: TB
Serie:

===Autor===
Jon Krakauer (* 12. April 1954 in Brookline, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Autor, der für die Zeitschrift „Outside“ tätig ist. Er wurde bekannt durch seinen Tatsachenbericht „In eisige Höhen“ (Into Thin Air), der von den tragischen Ereignissen während seiner Besteigung des Mount Everest im Mai 1996 handelt.

==NACH DEM LESEN==

===Inhaltsangabe===
Im August 1992 wird im Eis von Alaska die Leiche von Chris McCandless gefunden. Wer war dieser junge Mann? Und was hat ihn dazu getrieben, die Zivilisation zu verlassen und in die verlassene Wildnis einzutauchen? Jon Krakauer hat sein Leben und seine Reise in den Tod rekonstruiert. Ein traurig-schönes Buch.

===Leseprobe===
Grüße aus Fairbanks! Dies wird meine letzte Nachricht an Dich sein, Wayne. Bin vor zwei Tagen hier angekommen. Das Trampen in der Gegend um den Yukon lief nicht so gut. Aber jetzt bin ich endlich hier.

Schicke bitte all meine Post an den Absender zurück. Es kann noch lange dauern, bis ich wieder im Süden bin. Dieses Abenteuer geht vielleicht tödlich aus, und es kann sein, daß Du nie wieder von mir hören wirst. Ich möchte aber, daß Du weißt, wie sehr ich Dich bewundere. Ich breche nun in die Wildnis auf. Alex.

POSTKARTE AN WAYNE WESTERBERG, CARTHAGE, SOUTH DAKOTA

Vier Meilen hinter Fairbanks sah Jim Gallien den Tramper. Er stand schlotternd im Schnee am Straßenrand, den Daumen in das fahle Morgengrauen Alaskas gereckt. Er schien noch recht jung zu sein: achtzehn, höchstens neunzehn. Aus seinem Rucksack ragte ein Gewehr, aber er machte einen ganz freundlichen Eindruck. Im neunundvierzigsten Staat ist ein Tramper mit einer halbautomatischen Remington kein ungewöhnlicher Anblick. Gallien hielt an und bedeutete dem Jungen, einzusteigen.

===Meine Meinung===
Als ich mir dieses Buch aus dem Karton gezogen habe, klang der Inhalt nach einem sehr schönen, aber auch traurigen Buch. Der Einstieg in dieses Abenteuer beginnt mit der Fahrt zu dem Punkt, wo Chris seine Freiheit in der Wildnis beginnen will. Es folgt ein Sprung und eine Gruppe von Personen findet ihn Tod auf. Der Autor versucht so, die Spannung aufzubauen, die Leser neugierig auf die Zwischenzeit zu machen. Danach rekonstruiert er den gesamten Weg von Chris an Hand von Zeugenaussagen von Personen, mit denen er, seit er von zu Hause weg ist, in engeren Kontakt stand. Dazu kommen zahlreiche Briefe oder Tagebucheintragungen. Einerseits ist es interessant, aber auf der anderen Seite merkt man wie naiv dieser Junge war. Ständig hat er die falsche Kleidung oder zu wenig Kleidung mit dabei. Er hat keine Karten, ist ständig am Hungern, hat kein Geld. Und so wagt er sich am Ende auch in die Wildnis. Sorry, aber das finde ich naiv. Es lässt sich ja nun einmal nicht ändern und um seine Naivität geht es ja auch nicht, sondern um die Buchumsetzung.

Es gibt viele Karten, aber so genau ersichtlich, welche Strecke er nun genommen hat, war es nicht. Ich habe nach Städtenamen gesucht, aber nicht gefunden, aber auch große Gebiete, waren kaum eine Hilfe. Die wäre schöner gewesen auf einer großen Karte, wo alle Routen eingetragen worden wären. Dazu kommt, das ständig von Fotos geredet wird, aber irgendwie entdeckt man nicht mal ein winziges Foto, von diesem jungen Mann. Finde ich schade, aber kommt bei vielen Büchern vor. Inzwischen hatte ich mich bis zur Mitte des Buches gekämpft und er war immer noch auf seiner Reise durch die USA und machte sich erst langsam auf den Weg nach Alaska. Ich bin nach der Beschreibung des Inhalts eher davon ausgegangen, das er sich mehr dem Teil in Alaska widmet. Ständig schweift der Autor ab und vergleicht Chris mit anderen Personen, die auch solche Dummheiten gemacht haben, solche Tagebücher geschrieben haben und am Ende auch gestorben sind. Interessant, aber es unterbricht ständig das Buch. So was kann man doch im Vorwort, einem gesonderten Kapitel oder im Nachwort unterbringen.
Kaum denkt man, das er nun angekommen sei, wird seine Kindheit erzählt und man möchte doch endlich nur zu seinem Alaskateil kommen. Ist man dann endlich nach über 200 Seiten endlich da, ist man enttäuscht. Die Tagebucheintragungen, wurden zwar im Vorwege schon als klein, genannt, aber es wurde meist nur erwähnt, was er gegessen hat und der Rest, ist einfach nur Vermutung. Ständig sagt der Autor, wie Chris es hätte ändern können, zeigt aber auch auf, das es keine Lösung war und das finde ich nervig. Wäre er zu den Hütten gegangen, könnte er noch Leben, aber im nächsten Satz sagt er, die Hütten wären schon Monate vorher geplündert worden. Sehr witzig. Im Grunde hätte man das Buch, den Alaskateil, den man erwartet hat, auf 30 Seiten zusammenfassen können. Der Rest ist alles uninteressant und beim Wichtigen ist viele nur Spekulation. Ich hatte zumindest erwartet, das der Autor ein gutes Tagebuch als Vorlage hatte oder ähnliches, aber doch nicht so was.

Wenn er schon spekuliert, hätte er wenigstens einige Pluspunkte sammeln können, wenn er das Buch in einem durch geschrieben hätte, als Geschichte und sich dabei in einem Vorwort auf die Personen bezogen hätte. Nur so war es ein Griff ins Klo

Empfehlen kann ich das Buch von meiner Perspektive aus nicht.

===Bewertung===
Da ich enttäuscht bin, sowohl von der Umsetzung, die wenigen Fakten. Ich kann dem Buch nur einen Stern geben.

Pro: Idee
Contra: Rest

Danke fürs Lesen und Bewerten.


Eure Sarah
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Clarinetta2
Clarinetta2, 27.02.2010
das wäre kein buch für mich gewesen-prima bericht
Janne0033
Janne0033, 28.02.2010
Sehr guter Bericht, schönes WE LG Janne0033
hjid55
hjid55, 27.02.2010
Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
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Quitscheente

selten so ein gutes Buch gelesen

ein Testbericht von 2009-11-19 11:36:07 vom 19.11.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: gut geschrieben, informativ, McCandless war sehr faszinierend....
Nachteile/Kritik: ein oder zwei Kapitel handeln mir zu wenig von McCandless, 300 Seiten sind zuwenig :D
.- Vorab -.
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich ein paar Tage vorher, eher durch Zufall, den Film zu sehen bekam. Anfangs fand ich den Film eher seltsam. Doch nach einigen Tagen wuchs meine Begeisterung immer weiter an. Bis ich beschloss mir das Buch zu kaufen.

.- Zum Autor -.
Jon Krakauer ist ein amerikanischer Autor, der für die Zeitschrift "Outsider" schreibt.
1996 bestieg er - erfahrerner Bergsteiger - den Mount Everest und schrieb später darüber u.a. in seinem Buch "In thin Air - In eisigen Höhen". In den nächsten Jahren schrieb er noch weitere Bücher.

.- Klappentext (Auszug)-.
Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert [...]

.- Zum Buch -.
Das Buch gibt es mit verschiedenen Covers, je nach Erscheinungsjahr. Ich habe mich für das Buch mit dem Filmcover entschieden auf dem der "Magic Bus" und der Schauspieler Emile Hirsch (er war ein sehr guter McCandless) abgebildet sind. Das Buch erzählt auf mehr als 300 Seiten das traurig schöne kurze Leben des Christopher McCandless, der sich im Alter von ca. 22 Jahren alleine ins Abenteuer Alaska stürzt.

Er war ein Junge aus gut behüteten und durchaus nicht Armen Elternhauses. Hatte eine jüngere Schwester, die er über alles liebte.
Nach dem College kehrte er nicht nach Hause zurück, sondern mache sich auf seine große Reise. Ohne einen seiner Freunde oder Familie davon zu informieren. Er entbehrte sich jeglichen materiellen Dingen und spendete sein ganzen Geld, was ihm aus einem Erbe zugesprochen wurde, einer Hilforganisation (ca 24.000 US-$). Er ließ sein Auto in einem ausgetrockneten Flußbett stehen und hatte nichts als die Kleider, die er am Leib trug und einen Rucksack mit dem Nötigsten. Viele rieten ihm seine Reise lieber abzubrechen, aber er ließ sich nicht beirren...

Das Buch ist sehr schön geschrieben und wechselt Kapitelweise zwischen dem Leben von McCandless und dem vom Autor Jon Krakauer.
Zu Anfang jeden Kapitels stehen Zitate von diversen Autoren und Dichtern.
Man erfährt viel über das Leben von McCandless und fühlt seine Sehnsucht nach dem großen Abenteuer Alaska regelrecht. Manche Passagen fallen jedoch ein wenig kurz aus, ich hätte mir MEHR Chris McCandless gewünscht.
Allerdings helfen die Kapitel über das Leben von Krakauer einem weiter, die Beweggründe der beiden zu begreifen.

.- Fazit -.
Das Leben des Christopher McCandless (oder wie er sich u.a. selber nannte Alexander Supertramp) ist sehr faszinierend, man merkt was für einen Freiheitsdrang er verspürte und ich kann das sehr gut nachvollziehen (ich habe übrigens am Geburtstag von McCandless ebenfalls Geburtstag), Wassermänner SIND sehr Freiheitsliebende Menschen.

Bei beinahe jedem den er traf blieb er in Erinnerung. Er muss wirklich ein Unikat gewesen sein. Sehr schade, dass es so enden musste.
...
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