Behinderte Menschen werden immer wieder von den Mitmenschen ausgeschlossen.
Ich wurde wegen meiner Hörbehinderung von einer Mädchengang brutal verprügelt.
Sie egelten mich aus einem Kindertreff heraus.
Sie sagten, "Behinderte stören in der Welt".
Doch nach dem Unfall, wurde ich selbstbewusster und setze mich für Behinderte Menschen
ein.
Ich wurde auch nur durch einen Ärtzpfutsch behindert, dies geht vielen so.
Aber die Menschen verstehen das nicht.
Sie könnten auch von heute auf morgen behindert werden und sie würden sich auch
nicht wohlfühlen wenn die Mitmenschen sie so auschließen würden Oder?!!!
Heute stehe ich zu meiner Behinderung und kann damit leben.
Ich habe vor kurzem meinen Realschulabschluss gemacht.
Jetzt werde ich bald eine Ausbildung als Mediengestalterin machen.
Ich würde mich freuen, wenn die Menschen, die Behinderten akzeptieren !!!
Da wir auch nur Menschen sind, mit einer Seele!
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Echt passiert: die Tante mit dem grünen Hosenanzug
ein Testbericht von liskailonka2003-08-29 19:28:21vom 29.08.2003Empfehlung: nein
Diese Geschichte ist nicht erfunden. Es handelt sich um eine wahre Geschichte. Sie passierte im Sommer von 1975. Die Auswirkung davon begriff ich selbst erst Jahre später. Noch heute werde ich belächelt, wenn ich darüber rede, dabei finde ich es ein ernstes Thema. Gibt es Engel?
Geschichte:
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Ich war zehn Jahre alt und träumte noch in meinem Bett. Es war an einem warmen Sonntagmorgen und wir lümmelten alle noch in den Betten herum. Auf einmal ging die Tür meines Zimmers auf und meine Mutter stürzte ins Zimmer; Sorgen und Kummer strahlten aus ihren Augen. Sie drückte mir meine Brille in der Hand und sprach schnell: „ Stehe auf und ziehe dich an; wir müssen noch essen und dann gleich weg“. Sie kehrte mir den rücken zu und verschwand nach unten. Ich sah auf den Wecker; es war erst 09.15 Uhr.
Nach etwa 15 Minuten war ich fertig und humpelte mühsam die Treppe runter. Mein schwerer Unfall lag erst anderthalb Jahre zurück und das Gehen fiel mir, wie heute immer noch, schwer. Ich ging in die Küche und blickte rund; meine älteren Brüder sahen alle ziemlich streng aus und das normale morgendliche Getobe, Gekreische und Gerenne war verstummt. Sogar meine 2 kleine Brüderchen schauten irgendwie traurig aus. Mein Vater war nicht da. Ich fragte meine Mutter was los ist und bekam eine kurze unverständliche Antwort: meine Tante müßte gehen und wir sollten uns noch verabschieden und Papa wäre noch oben im Schlafzimmer. Mehr Erklärung bekam ich nicht. „Tante Fiena geht weg?“, dachte ich verwirrt. Wohin wohl?
Als wir gegessen hatten, wurden wir alle ins Auto gepackt und wir fuhren davon. Auf zur Tante. Mein Vater sah so streng und böse aus wie nie zu vor. Was war doch los? Die Fahrt dauerte gut 20 Minuten und dann waren wir bei der Tante. Wir standen vor der Tür, aufgereiht wie die Orgelspfeifen und bekamen, wie immer, schon eine Ohrfeige im Voraus: Benimmt euch, sollte das heißen.
Drinnen waren viele Leute; Onkels, Tanten, fremde und unbekannte Leute. Alle standen in dem kleinen Wohnzimmerchen herum, aber meine Tante sah ich nicht. Vielleicht in der Küche? Ich bewog mich schon hin, da zog meine Mutter mich am Ärmel in der Richtung vom Fenster. Da stand das Sofa. Ich sah hin und ich sah meine Tante; tief weggesunken in Kissen und begraben unter Decken lag sie da. Sie lächelte mich an und streichelte meine Hand; ich blickte nur doof zurück. Was lief hier ab? Meine Mutter gab mir noch einen sanften Stoß und sagte: „verabschiede dich, deine Tante möchte gehen“. Ich sah meine Tante an; gehen? Wohin denn? Und sie war doch gar nicht angezogen zur Reise?
Meine Tante winkte mich herunter und umfaßte meinen Kopf; Sie drückte mir einen Kuß auf der Stirn und drückte mich ganz fest. Dann gab sie mir ein kleines Päckchen: „Das ist für dich mein Kind. Ich werde in deinem Herzen immer dasein“. Ich sagte danke, knallte ihr einen Schmatz auf der Backe und hinkte davon.
Was war hier los? Wieso tun die erwachsenen so
komisch? Ich würde an dem Tag keine Antwort bekommen.
Es klingelte an der Tür und ein großer Mann kam herein. In seiner Hand einen Koffer. Heute weiß ich das es ein Arztkoffer war. Er ging zu meiner Tante und der Pfarrer gesellte sich dazu. Wir beteten alle zusammen. Beten, ja das verstand ich wenigstens. Ich habe immer gerne gebetet und fühle mich in der Kirche wie zu Hause. Dann wurde es still und alle beugten sich zum Sofa. Wir Kinder standen ganz hinten und bekamen nichts mit.
Nach ein paar Minuten fingen alle an zu weinen und zu jammern. Mein Vater drehte sich um und ich bekam einen Schreck; sein Gesicht war hart und weiß wie Marmor und er sprach kein Wort. Er machte Fäuste und lief in den Garten.
Nach 10 Minuten wurde die Heulerei weniger und man fing wieder an zu reden. Flüsternd und hinter der Hand. Nur wir standen mal wieder wie die Orgelspfeifen da. Mein Vater kam rein und kommandierte uns hinaus.
So schnell wie es ging wurden wir ins Auto gepackt und mein Vater raste davon. Zuhause wurden wir alle in unsere Zimmer geschickt. Was nun? Wir haben doch nichts verbrochen? Gemeinheit. Immer diese blöden Erwachsenen. Ich krabbelte mit meinem Hinkebein in den zweiten Stock in mein Zimmer und warf mich wütend und traurig aufs Bett. Wohin war Tante gegangen? Und warum waren alle so traurig gewesen? Ob sie nicht zurück kommt?
Nach einer Weile setzte ich mich auf und fühlte das Päckchen aus meiner Manteltasche stecken. Ich griff danach. Es war in braunem Packpapier gewickelt. Ich wickelte es auf. Darin saß ein grüner Hosenanzug und ein Brief. Der Hosenanzug warf ich zur Seite; erst den Brief lesen. Ich habe ihn heute noch, obwohl die Schrift in Bleistift kaum noch lesbar ist. Meine Tante schrieb darin, das sie mich liebt, daß ich fleißig lernen soll, immer meine Gebete sagen muß und auch Eins für ihr, daß ich meine Eltern nicht ärgern soll und mehr so Ratschläge. Dann kam sie auf den Hosenanzug zu sprechen. Meine Mutter sollte mir den passend machen auf der Nähmaschine. Er sei ja nun noch fast neu und ich fand ihn doch so schön. Sie schrieb weiter, daß sie immer bei mir sein würde solange ich an sie denke.
Ja, der grüne Hosenanzug. Der hatte sie erst vor 4 Monate aus Spanien mit gebracht. Ich fand ihn toll, weil er geschnitten war wie ein Tropenanzug. Zur der Zeit war ich ganz vernarrt in Tarzan. Meine Tante war eine winzige Tante; kaum ein Kopf größer wie ich. Ich würde sie bald über den Kopf wachsen, kicherte sie immer. Sie trug den Anzug immer wenn sie bei uns kam, weil sie wußte daß ich den so toll fand.
Einige Tage später war wohl die Beerdigung meiner Tante. Wir Kinder durften nicht mit und darüber geredet wurde bei uns auch nicht. Wir Kinder begriffen ja nicht einmal daß meine Tante Tod war. Für uns fingen die Sommerferien an; das war viel wichtiger.
In den Ferien machte meine Mutter mir den Anzug passend auf ihre Nähmaschine und ich war sehr glücklich damit. Ich machte mir überhaupt keine Gedanken über meine Tante. Der Anzug war jetzt mein und das war schön. An meinen ersten Schultag nach den Ferien, wollte ich unbedingt in meinem Anzug dort antanzen. Mein Vater erlaubte mir jetzt endlich auch alleine zur Schule zu gehen; bis da wurde ich die 600 Meter gebracht. Ich mußte 2x über die Straße gehen um bei der Schule zu kommen. An der ersten Ampel angekommen, wartete ich geduldig auf Grün und blickte zur anderen Straßenseite. ????????? Noch mal hinsehen. ???????????? Tante? Was macht die da? Ich hob meinen Arm zum Winken und suchte ihren Blick mit Meinem; sie war weg. Ach, vielleicht war es jemand anders.
So ging das ein paar Tage, ein paar Monate und den Rest meiner Schuljahre. Immer war meine Tante an der anderen Straßenseite. Ein flüchtiger Moment nur; mit einem Lächeln auf den Lippen stand sie da. Und dann war sie weg. Ich habe nie darüber gesprochen, bis das ich 25 war. Den Anzug hatte ich schon lange nicht mehr. Irgendwann wurde einen Putzlappen daraus und irgendwann wurde der auch weggeworfen.
Als ich an meinem letzten Schultag wieder zur Ampel lief, sah ich meine Tante nicht. Wo war sie? Tante? "Bist du jetzt im Himmel Tante?", dachte ich. Am nächsten Tag ging ich wieder über die Straße; ich wurde von einem roten Auto überfahren und brach mir sämtliche Knochen. Da verstand ich, warum meine Tante immer da gewesen war. Sie hat auf mich aufgepaßt, bis das ich selber groß genug dafür bin. Al die Jahre war nichts passiert und einmal ist sie nicht da und ich lande unter einem Auto. Gut, mir war jetzt alles klar. In Zukunft soll ich selber aufpassen. Danke Tante!
Kleine Erklärung zum Schluß:
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Heute weiß ich das meine Tante gestorben ist durch Euthanasie; freiwillig und in vollem Bewußtsein. Sie nahm ganz bewußt Abschied von ihren Lieben und ging so wir ihr Charakter war; sanft und friedlich. Bei uns wurde nie über den Tod geredet und als ich mit 25 endlich erzählte daß ich Tantchen noch jeden Tag sehe, wurde ich nur blöd angeguckt.
Ich bin davon überzeugt das meine Tante über Jahre mein Schutzengel war und ich bete immer noch für sie, damit sie jetzt bei Gott ihre Ruhe findet. Ja, ich glaube in Engel.
COPYRIGHT ILONKA LISKA
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-16 10:59:41 mit dem Titel Teil 1: 21.10.2280
Heute ist es endlich, soweit; ich werde endlich eine Jungfernfahrt mit meiner Zeitmaschine unternehmen. Ganze 6 Jahre Arbeit stecken in dieser Maschine die mich durch Raum und Zeit bringen soll und die letzten Testreihen verliefen alle ohne Probleme. Heute werde ich diese Erfindung an die Öffentlickeit präsentieren und beweisen das die Vergangenheit und die Zukunft für uns offen liegen und das wir alle Geheimnisse der Geschichte enträtseln können.
Ich bin nervös, mein Magen verkrampft sich und ich bin mir nicht mehr so sicher über mein Vorhaben....ob es richtig ist durch Raum und Zeit zu reisen? Was ist, wenn ich unbewußt etwas in der Vergangenheit verändere und damit die Zukunft? Mir wird schlecht bei dem Gedanken, daß ich sogar in der Vergangenheit stranden könne und nie wieder in meiner eigenen Zeit zurückkehren kann. Während mich diese wirre Gedanken befallen, packe ich schnell ein paar Sachen in meinem Rucksack, wovon ich denke, daß ih sie unterwegs brauchen kann. Streichhölzer, Taschenlampe mit Dynamobetrieb, einen Verbandskasten, mein Schweizer Taschenmesser und ein Seil, ein paar Müsliriegel und natürlich mein Taschentuch. Ich habe heute nicht vor eine lange Zeitreise zu machen; der Inhalt vom Rucksack ist nur für Notfälle gedacht.
Endlich ist es 10 Uhr und der erste Journalist klingelt schon Sturm an der Tür. Meine Haushälterin läßt ihn herein und führt ihn direkt in der Garage, wo ich ein paar Stühle um der Zeitmaschine herum aufgestellt habe. Jetzt höre ich nur noch Gebimmel an der Haustüre und mir wird klar, daß der große Moment bald gekommen ist. Ich muß mich der Presse stellen und meine Zeitmaschine enthüllen.......Ich trete der hungrigen Pressemeute entgegen und ich beantworte Fragen über Fragen; nicht mal ausreden läßt man mich und schon kommt die nächste Frage. Die Journalisten sind zum Teil begeistert, zum Teil skeptisch und der Journalist aus Kanalodien verhöhnt mich sogar. Dann wartet mal ab.............mit einem riesigen Schwung ziehe ich das Verdeck von der Zeitmaschine und ich schmunzele innerlich, wenn ich die verblüfften Blicke im Raum sehe. Auf einmal ist es still und alle starren auf meiner Maschine, die viel weg hat von einem Auto ohne Räder und einem Helikopter mit Flügel.
Es ist 13 Uhr. Zeit zu gehen und die Journalisten zu beweisen, daß meine Erfindung funktioniert. Ich verstaue meinen Rucksack im Gepäckhalter meiner Zeitmaschine und setze mich rein. Ich schalte die Maschine an und ich erfreue mich bei dem Anblick der vielen aufleuchtenden Lämpchen; bis jetzt funktioniert es. Wo reise ich hin? Während ich mir mein Reiseziel noch überlege, fällt mein Blick auf einer der anwesenden Journalistinnen. Am Hals trägt sie eine Kette und daran sehe ich einen Anhänger in der Form eines Skarabeus. Mein Reiseziel steht fest … ich reise zuerst in das Ägypten zur Zeit von König Snofru. Hmmmmm, wann war das auch wieder? Ich denke mal das 2470 vor Christus reichen muß. Schnell stelle ich die Digitalanzeige auf Zeit und Ort ein, blicke noch einmal auf die Anwesenden im Raum und dann aktiviere ich den Countdown.
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0........es geht ein Ruck durch die Zeitmaschine und alles wird dunkel um mich herum. Nur 2 Sekunden und dann ist es auch schon wieder hell. Ich sehe mich um und sehe Wände aus Stein die mich umringen. Hat es nicht funktioniert? Bin ich hier richtig? Schnell kontrolliere ich die Anzeige auf dem Display; alles stimmt....langsam steige ich aus meiner Zeitmaschine aus und nehme meinen Rucksack aus dem Gepäckbehälter. Es ist recht dunkel in dem Raum, wo ich mich jetzt befinde und so nehme ich gleich die Taschenlampe zur Hand. Während ich den Dynamo betätige, flakkert langsam ein Lichtbündel auf und ich kann endlich die Wände näher untersuchen. Es steht fest, daß ich mich nicht mehr in meiner Garage befinde, denn ich sehe komische Schriftzeichen und Malereien an der Wand, die ich in meiner Garage nicht habe. Ich sehe mir die Schriftzeichen genauer an und stelle fest, daß ich hier auf Hieroglyphen blicke die erst wenige Tage alt sind und zugleich auch schon fast 5000 Jahre alt sind. Die Farben der Malereien sind noch ganz frisch und man kann den feuchten Duft des Lehms noch riechen. Ich vermute, daß ich in einer Pyramide bin; zeitlich müßte es hinkommen. Ich versuche einen Ausgang zu finden um mir die Welt da Draußen ansehen zu können. Endlose Gänge und Kammern passiere ich auf meinem Weg durch die Pyramide. Unterwegs stoße ich auf Sackgassen und irre eigentlich nur wild umher. Ob ich nachher meine Zeitmaschine noch finde? Auf einmal stehe ich in einer großen Kammer voller Kunstgegenstände und Kanopen; dies muß eine Grabkammer sein, denke ich, aber wo ist der Sarkophag? Mit glänzenden Augen schaue ich mich in der Grabkammer um; anscheinend ist die Pyramide noch nicht fertig oder der König ist noch nicht gestorben und deshalb ist die Kammer noch "unbewohnt"? Obwohl? Die Kanopen mit den mumifizierten Eingeweiden des Königs stehen schon hier. Mir wird klar, daß ich Zeuge werde einer königlichen Beisetzung und das man den Sarkophag des Königs jeden Moment hereinbringen kann. Das muß ich mir ansehen! Ich verstecke mich hinter einem Regal mit kleineren Kunstgegenständen und warte ab - die Taschenlampe lasse ich ausgehen.
Ich döse vor mich hin in der schwülen und feuchten Luft die der Grabkammer hängt, als ich aus der Ferne Geräusche höre und ein schwaches Licht auftauchen sehe am Ende des Ganges das immer näher kommt. Ich setze mich gerade und achte darauf, von niemanden gesehen werden zu können; jetzt wird es spannend. Langsam kommt ein Pulk Menschen näher; ich höre wie der Priester die Totengebete spricht und sehe wie man langsam einen Sarkophag in den Raum schleppt. Ich bin fasziniert, wage kaum zu atmen......DAS muß man gesehen haben! Ich werde Zeuge, wie der Priester die letzten Rituale abhält und wie man den König an seinen Platz stellt; der Sarkophag ist aus schwarzem Granit und über und über besäht mit Hieroglyphen. Einige Sklaven tragen noch mehr Kanopen und Schätze in der Grabkammer und die Luft wird langsam stickig. Etwa 20 Menschen tummeln sich jetzt in der Kammer und die brennenden Fackeln nehmen uns langsam den Sauerstoff.
Endlich ist das Ritual zu Ende und der Priester verneigt sich ein letztes Mal vor seinem König. Alle verlassen die Grabkammer und es wird wieder dunkel. Noch während meine Augen versuchen sich an die Finsternis zu gewöhnen, höre ich schon wieder Geräusche; als würde man etwas vor sich her schieben. Ich traue mich nicht, die Taschenlampe an zu machen und starre durch das Dunkel zum Eingang der Kammer und sehe gerade noch, wie man eine riesigen Stein vor den Eingang schiebt. Ein dumpfer Schlag verrät mir, das der Stein jetzt fest in seiner Verankerung sitzt und ich die Kammer auf dem Weg nicht verlassen kann um draußen nach zu gehen. Ich werde den Weg zurückgehen müssen, den ich gekommen bin.
Ich warte noch zehn Minuten, ehe ich mich traue die Taschenlampe an zu machen; langsam klettere ich hinter dem Regal hervor und nähere mich dem Sarkophag um mir diesen an zu sehen. Die Hieroglyphen faszinieren mich, obwohl ich sie nicht lesen kann. Mit meine Finger fahre ich langsam über die Schriftzeichen und präge sie mir ein; wieder zurück in meiner eigenen Zeit, werde ich in der Bibliothek nachsehen, bei wessen Beisetzung ich jetzt Zeuge war.
Es wird Zeit diesen Ort wieder zu verlassen; bei meiner nächsten Zeitreise muß ich unbedingt eine Lebensmittelration einpacken. Nachdem ich noch etwa drei Stunden durch die Pyramide geirrt bin, stehe ich endlich wieder vor meiner Zeitmaschine und bin doch sehr froh sie gefunden zu haben. Ein letzter Blick auf die verzierten Wände und ein letzter Gedanke an den König und ich steige in meiner Zeitmaschine ein. Ich programmiere das heutige Datum und aktiviere erneut den Countdown.........fast direkt danach, befinde ich mich wieder in meiner Zeit und in meiner Garage. Ich blicke auf die Uhr. Es ist 13.01 Uhr.
Fortsetzung folgt.
Teil 1: 21.10.2280
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 09:11:12 mit dem Titel Teil 2: EL-RASHID.
Fortsetzung von: Teil 1. Heute ist es der 21.10.2280.
Ich sitze am Frühstückstisch und überdenke den gestrigen Tag; vieles ist passiert und ich muß es erst mal verdauen. Als ich um 13.01 Uhr wieder aus meiner Zeitmaschine stieg in der Garage, da stürzten sich die Journalisten auf mich und es war ein Stimmgewirr ohne Ende das mich überspülte. Meine Haushälterin stand rührlos und blaß in einer Ecke und schaute mich an alsob ich ein Gespennst wäre. Nachdem ich mich endlich aus dem Pulk der Journalisten befreien konnte, hatte ich endlich genug Luft um eine Rede abzuhalten und ihre Fragen zu beantworten. Auch ich hatte Fragen an den Journalisten betreffende ihre Wahrnehmungen während meiner Zeitreise.
Uta Kim, die Journalistin mit dem Skarabeus-Anhänger, hatte sich bis auf die erste Reihe vorgedrängt und erzählte mir kurz und knapp, was sie gesehen hatte und ich war überrascht über ihre Worte; nachdem ich um 13 Uhr den Countdown aktiviert hatte, sagte sie, hatte es einen riesigen Blitz in der Garage gegeben und plötzlich war ich, samt Zeitmaschine, verschwunden. Alle Anwesenden hätten auf einer leeren Stelle gestarrt, dort, wo gerade noch die Zeitmaschine gestanden hatte. Ehe sie sich dann alle vom Shock erholt hatten, hätte es schon wieder geblitzt und die Zeitmaschine war wieder aufgetaucht - genau eine Minute nach meinem Verschwinden.
Bis spät in die nacht habe ich gestern noch die Fragen der Journalisten beantwortet und ich denke über die Worte von Frau Kim nach; wieso war die Zeitmaschine nur 1 Minute verschwunden, obwohl ich über 6 Stunden im Jahre 2470 verweilt hatte? Viele der Journalisten glauben mir kein Wort und sehen die Zeitmaschine und ihr Verschwinden als ein großer Zaubertrick. Irgendwie muß ich bei der nächsten Zeitreise einen Beweis mitbringen, der bezeugt, daß ich wirklich in der Vergangenheit war, damit auch die Ungläubigen davon überzeugt sind, daß ich wirklich "weg" war. Vielleicht sollte ich das nächste Mal Foto's machen; das dürfte eigentlich Beweis genug sein.
Nach dem Frühstück gehe ich in der Küche um noch etwas mit meiner Haushälterin zu besprechen; auf dem Küchentisch finde ich einen Zettel: "Herr Professor Heyne, hiermit kündige ich mit sofortiger Wirkung. In so einem gottlosen Haus möchte ich nicht arbeiten. Mit freundlichem Gruß, K. Berger." Nanu? Gottlos? Meine Forschung ist gottlos? Ich finde nichts gottloses an meiner Forschung und gerade jetzt im Jahre 2280 ist die Forschung um die Vergangenheit wichtiger denn je; in der Vergangeheit liegen Rätsel verborgen die immer noch auf ihre Lösung warten.
Ich gehe in meiner Bibliothek und nehme mir ein Geschichtslexikon heraus und suche nach Pyramiden und Pharaonen; vielleicht finde ich heraus, bei wessen Beisetzung ich gestern Zeuge war. Immer noch stehen mir die Bilder des Sarkophags deutlich vor Augen, als wäre ich erst gerade dort gewesen. Nach etwa 4 Stunden Bücherwälzen und Recherche, habe ich auf einmal ein Bild gefunden, das genau den Sarkophag zeigt, den ich gestern gesehen habe. Die Bildunterschrift lautet: König Chefren, 4. Dynastie. Ich bin sprachlos; es war kein Traum und keine Einbildung, was ich gestern erlebt habe. Es war Realität!
Mir wird klar, daß wenn ich in der Vergangenheit Foto's mache, ich diese nur von Sachen machen kann, die heute irgendwo in einem Museum stehen und die ich noch an ihren Originalschauplätzen vorfinde; anders ist es kein Beweis für meine Zeitreise. Vielleicht sollte ich sogar die Zeitmaschine ausbauen und irgendwann Zeugen mitnehmen auf meiner zeitreise? Ich überlege, wo ich "hinfahren" könnte um einen solchen Beweis für meine Zeitreisen zu finden. Wieder zurück in das Jahr 2470? Aber ich weiß nicht mal, ob ich wieder dort lande, wo ich gestern war. Vielleicht lande ich zwar in der gleichen Zeit aber an einen anderen Ort; ich muß dringend prüfen, ob ich die Navigation der Zeitmaschine genauer einstellen kann, damit ich auch später zu besuchten Orten zurückkeheren kann.
Ich blättere durch das Geschichtslexikon, auf der Suche nach einem geeigneten Ort für meine nächste Zeitreise. Irgendwie muß ich ein wichtiges Ereignis in der Vergangeneheit beiwohnen um die Skeptiker davon zu überzeugen, das Zeitreisen wirklich möglich sind. Auf Seite 1235 werde ich fündig; ich werde in das Jahr 1799 reisen!
Schnell gehe ich in mein Schlafzimmer und suche mir meine Sachen zusammen, die ich für die nächste reise brauche. Ich entscheide mich für meinen Tropenanzug - wahrscheinlich dürfte der sich heute kaum unterscheiden von den damaligen Tropenanzügen. Meine Digitalkamera und ein Fernglas wandern in den Rucksack. Ich ziehe mich um und werde von Minute zu Minute nervöser. Ich kann es kaum noch abwarten in die Vergangenheit zu reisen und dort eine sehr wichtige Ausgrabung beizuwohnen. Mein Herz schlägt mir bis in den Hals. Kaum 10 Minuten später bin ich auch schon reisefertig und eile in die Küche um auch noch ein paar Butterbrote für "unterwegs" einzupacken.
In der Garage angekommen, starre ich auf die Zeitmaschine und denke über mein Reiseziel nach; das Jahr 1799, die Ausgrabung bei der die Soldaten von Napoleon den Stein von Rosette fanden. Wenn ich diese Ausgrabung fotografieren kann, dürfte ich Beweis genug haben, denn der Stein befindet sich bereits seit dem Jahr 1802 im Britischem Museum in London. Die Ausgrabungsbilder die ich mache, werden also echte Zeitdokumente sein und somit alle Skeptiker für immer das Schweigen auflegen.
Ich kontrolliere noch mal meine Ausrüstung und meine Zeitmaschine. Auch lege ich einen Zettel auf der Werkbank in der Garage, mit den Zielkordinaten meiner reise, für den Fall daß ich in der Vergangenheit stecken bleiben sollte. So ganz wohl ist mir eigentlich nicht dabei, daß jetzt niemand weiß daß ich verreise und wohin. Noch ein letzter Blick durch meine Garage und dann gebe ich mir selbst einen Ruck und steige in die Zeitmaschine ein. Ich programmiere die Ziekoordinaten: 1799, El-Rashid. Der Countdow wird aktiviert und ich werfe schnell einen letzten Blick auf die Uhr: 17 Uhr.
Genau wie gestern wird es erst dunkel und dann wieder hell um mich herum und schon scheine ich im Jahre 1799 angekommen zu sein. Mir fällt direkt die erdrückende Hitze auf, die mich umringt. Zumindest scheine ich am richtigen Ort angekommen zu sein, die Wüste bei El-Rashid. Meine Zeitmaschine ist dieses mal hinter einem Schuppen "gelandet" und ich bin froh, daß ich nicht mitten auf dem Marktplatz des Dorfes stehe mit der Maschine. Ich hätte wahrscheinlich viel Aufsehens gemacht. Ich muß wirklich etwas an der Navigation basteln, denke ich, damit ich die Zeitreisen genau auf Sekunde und Ort planen kann.
Ich verlasse die Zeitmaschine und beobachte meine Umgebung. Scheinbar bin ich wirklich in der Wüste gelandet und ich sehe nur hier und dort einen Schuppen und ein vereinsamtes haus stehen. Mit dem Rucksack über die Schulter geworfen, mache ich mich auf dem Weg; ich muß die Ausgrabungsstätte finden.
Nach einigen Stunden zwingt mich die Erschöppfung fast in die Knie; ich habe immer noch nicht rausgefunden, wo ich genau bin und irre nur umher. Meine Butterbrote sind alle und ich habe kaum noch Wasser in meiner Feldflasche. Entweder ich finde bald die Ausgrabungsstelle, oder ich muß zurück zur Zeitmaschine. Ich darf nichts riskieren und muß sehen, daß ich wieder gesund nach Hause komme; in meiner Zeit. Ich schleppe mich noch eine halbe Stunde durch den heißen Wüstensand und entdecke in der Ferne einige Bäume; eine Fatamorgana oder doch eine Oase? So schnell wie mich meine Füße tragen könne, eile ich auf die Bäume zu. Glück gehabt; es ist eine Oase. Ich lasse mich in das kühle Gras nieder und versuche eine klaren Gedanken zu fassen. Ich muß verrückt sein, mich so unvorbereitet auf diese Zeitreise begeben zu haben. Ob ich zur Zeitmaschine zurückkehren soll?
Mein Forscherdrang ist größer als meine Unsicherheit und ich will aufstehen um meinen Weg fortzusetzen, als ich plötzlich Stimmen höre, die sich der Oase nähern. Ich lausche und harre die Dinge die da jetzt kommen werden. Dann tauchen auch die Menschen auf, deren Stimmen durch die Wüste geweht kamen. Ich sehe eine Reisgruppe die aus Kamelen, Pferde, Soldaten und Nomaden besteht. Sie nähern sich der Oase schnell und ich überlege mir was ich tun soll; ich glaube ich stelle mich einfach als gestrandeter in der Wüste dar. Meine Tropenkluft dürfte glaubwürdig genug sein. Endlich sind die Wanderer bei der Oase angekommen und ich sauge jedes Detail in mir auf; ein Jammer, daß ich jetzt keine Bilder machen kann.
Einer der Nomaden bemerkt mich und nickt mir zu. Sein Blick ist zwar argwöhnisch, aber nicht feindlich. Auch die Soldaten haben mich jetzt bemerkt und kommen auf mich zu. Die Uniformen sind eindeutig napoleonisch und mir wird bewußt, daß ich zumindest in der Nähe der Ausgrabungsstelle gelandet sein muß. Der Nomade der mich vorhin zugenickt hat, gesellt sich zu den Soldaten die mich jetzt umringen und spricht mich an. Ich vertstehe kein Wort von seiner Sprache; anscheinend Arabisch oder einer der vielen Wüstendialekte. Ich zucke mit den Schultern und schaue ihn fragend an. Der Nomade spricht die Soldaten an. Ich glaube er ist der Dolmetscher der Truppe, denn jetzt spricht er Französisch. Leider verstehe ich auch das nicht und ich denke über eine Verständigungsmöglichkeit nach. Ob die auch Englisch verstehen? Ich nehme all meine Mut zusammen und spreche einer der Soldaten auf Englisch an; zuerst stelle ich eine einfache Frage, damit man mich nicht aus Versehen als Feind ansieht. Die Soldaten horchen auf und einer dreht sich um zu seinen Kumpels und anscheinend macht er einen Witz über micht, denn es steigt ein lautes Gelächter auf nach seinen Worten.
Während die Soldaten dastehen und dumm gackern, drängt sich eine Person aus dem Hintergrund nach vorne. Er trägt eine tropenuniform, die meiner sehr ähnlich sieht. Er stellt sich vor, und zwar auf Englisch; seine Name ist Rubin und er ist Wissenschaftler. Er arbeitet für Napoleon und ist Leiter der Ausgrabung, die hier in der Nähe stattfindet. Ich bin unendlich erleichtert, zu hören, daß ich fast um Ziel bin: El-Rashid. Schnell erkläre ich Mr. Rubin, wie ich hier in der Oase gelandet bin, natrülich ohne die Zeitmaschine zu erwähnen, und rede etwas über ein gestraucheltes Pferd und einem Sturz. Anscheinend glaubt man mir und ich werde eingeladen, doch das Abendmahl mit der Gruppe zu teilen und bei ihnen im Camp zu übernachten. Dankend nehme ich diese Einladung an; ich sterbe fast vor Hunger.
Die Nomaden schlagen ein Zeltlager auf und die Sonne sinkt schnell über den Wüstenhorizont; schon bald ist es dunkel und wir sitzen in geselliger Runde um das Lagerfeuer und lassen uns die Mahlzeit schmecken. Mr. Rubin und ich unterhalten uns angeregt und ich erfahre sehr viele interessante Details über die Ausgrabung bei El-Rashid. Man hat dort Überreste gefunden von einer sehr alten Kultur die man auf das Jahr 200 vor Christus datiert; die Ptolemäische Herrscher hatten hier ihren Sitz. Die Soldaten gehören zu dem Fort Julien, das nur wenige Kilometer vom Grabungsort entfernt ist und sie helfen mit, die Artefakte zu bergen.
Die Nacht bringt Verkühlung und immer mehr Menschen ziehen sich in ihre zelte zurück. Schon bald darauf sitzen nur Mr. Rubin und ich noch am Lagerfeuer und auch ich möchte endlich schlafen gehen. Die Zeitmaschine ist vergessen und ich bin nur noch darauf gebrannt morgen endlich dabei zu sein, wenn Rubin endlich den Stein von Rosette findet. Mr. Rubin verabschiedet sich auch und sagt mir noch einmal, das er sich sehr darüber freuen würde, wenn ich mich die Reisegruppe anschliessen würde; schließlich sind wir ja Kollegen und die Entdeckungen die er machen würde, könnten bereits morgen die Welt verändern. Wie recht du doch hast, denke ich und ziehe mich jetzt auch in meinem Zelt zurück. Morgen wird sich die Welt wirklich verändern.
Fortsetzung folgt......
Teil 1. Heute ist es der 21.10.2280
Teil 2. El-Rashid.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-19 11:26:24 mit dem Titel TEIL 3: FORT JULIEN.
Fortsetzung von: Teil 2. El-Rashid.
Ich liege im meinem Zelt und horche die Geräusche im Camp. Fußstapfen die hin und her traben, das Geklirr von Kochtöpfen und Geschirr und die Schreie von den Nomaden, die ihre Kamele zum Brunnen in der Oase führen. Still liege ich da und halte die Augen noch geschlossen, damit der Zauber der letzten Nacht nicht ganz verschwindet. Noch lange hatte ich wach gelegen und über die Worte von Professor Rubin, der englische Wissenschaftler der für Napoleon arbeitet, und mir wird es ganz warm ums Herz, wenn ich daran denke heute endlich am Ziel dieser Zeitreise zu kommen. El-Rashid!
In Gedanken lasse ich die Bilder aus meinem Geschichtsbuch noch mal Revue passieren. Auf zahlreichen Seiten habe ich dort über den "Stein von Rosette" lesen können und ich werde heute Zeuge sein, wenn dieses Artefakt gefunden wird. Wer hätte sich jemals vorstellen können, dass es mir tatsächlich gelingen würde, die grenzen von Zeit und Raum zu überqueren? Wie viel Zeit wohl vergangen ist in meiner Zeit seid ich hier bin? Wieder nur eine Minute? Ich muss unbedingt ausrechnen welche Relation besteht zwischen meine Aufenthalte in der Vergangenheit und das Fortschreiten der Zeit in meiner Zeit. Während ich so über verschiedene mathematische Berechnungen nachdenke, krabbele ich unter den Decken hervor, die mir die Nomaden für die Nacht überlassen hatten. Da ich i meiner Kleidung schlafen musste, sieht die jetzt ziemlich mitgenommen aus, aber ich vermute dass die anderen Mitglieder "meiner" Gruppe in etwa gleich ramponiert aussehen; schließlich ist ein Zeltlager kein 5-Sterne-Hotel.
So gut wie es geht richte ich meine Kleidung und putze mir mit meinem Taschentuch durchs Gesicht; für heute muss das reichen. Ich verlasse das Zelt und werde dabei fast von einem Kamel plattgetrampelt; die Nomaden sind immer noch dabei, die Kamele zur Tränke zu führen und sie zu füttern mit Getreide, das die Kamele selbst in Säcke auf den Rücken tragen. Freundlich grinst mich ein junger Nomade an und klopft das Kamel kameradschaftlich auf die Flanke. "Professor Heyne! Professor Heyneeeeee?" Jemand ruft mich und ich suche nach der Herkunft der Stimme; da fällt mein Blick auf das Lagerfeuer. Dort steht Professor Rubin und winkt mir zu; ich soll mich zu ihn gesellen. Gesagt, getan und ich nehme neben Rubin Platz, der mir direkt eine Tasse heißen Tee in die Hände drückt. "Das wird die Kälte der Nacht aus ihren Knochen vertreiben", sagt er und kloppt mich auf die Schulter. Der Tee ist wirklich heiß und ich verbrenne mir fast die Lippen an dem Getränk. Rubin erzählt mir von El-Rashid und das Fort Julien, das dort gelagert ist. Napoleon hat sich in den Kopf gesetzt große Reichtümer und Artefakte nach Frankreich zu schaffen und so werden internationale Wissenschaftler von hier nach da und zurück geschickt um die Wüste umzugraben, auf der Suche nach Mumien und Schätzen. Rubin kommt aus England, erzählt ihr mir, aber er arbeitet gerne für Napoleon, weil er so endlich mal die Gelegenheit bekommt etwas von der Welt zu sehen; außerdem zahlt Napoleon nicht mal schlecht.
Langsam wird um uns herum das camp wieder zusammen gepackt und ich verspüre Aufregung in mir. Rubin hat mir vorhin erzählt, das es keine 7 Kilometer mehr sind, bis wir El-Rashid erreichen. Zuerst müssen wir aber erst noch nach Fort Julien um einige Artefakte zu sichten, die man gefunden hat während man Baumaterial und Steine suchte um das Fort auszubauen. Nun gut, denke ich, vielleicht bekomme ich da auch eine Gelegenheit einige Fotos zu machen, die als Beweismaterial für meine Zeitreisen dienen können. Vielleicht gibt es gar keine Bilder von Fort Julien und ich komme mit einzigartige Zeitdokumente nach Hause. Kaum eine Stunde später sieht die Oase wieder verlassen aus; Zelte abgerissen, Kamele bepackt und alle stehen fertig zur Weiterreise. Es ist gerade erst 7.30 Uhr und schon geht die Reise weiter. Einer der Nomaden hilft mir dabei um auf sein Kamel zu klettern; anscheinend stelle ich mich dabei sehr ungeschickt an - ich höre leises Gekicher und Gemurmel hinter mir. Endlich sitze ich fest im Kamelsattel und sein Besitzer nimmt die Zügel in der Hand und trampelt fast im Gleichschritt neben seinem Kamel. Schon nach wenigen Metern wird mir schwindlig und sogar der Tee möchte wieder den Weg in die Freiheit antreten. Worauf habe ich mich da eingelassen?
Die Stunden wollen einfach nicht vergehen; wir kommen nur langsam weiter durch den Wüstensand und die Sonne scheint unbarmherzig auf unsere Köpfe. Zweimal habe ich die Gruppe aufgehalten, weil ich unbedingt vom Kamel runter musste, um mich zu übergeben. Ich bin seekrank ohne Ende von dem Geschaukel auf dem Kamel. Das erste Mal haben die Anderen noch gebrüllt vor Lachen, aber bereits beim zweiten Mal, sah ich irritierte Blicke. Ich habe mir vorgenommen nicht mehr vom Kamel zu steigen, bis wir Fort Julien erreicht haben — so schwer es mir auch fällt.
Endlich. Endlich. In der Ferne sehe ich ein Gebäude auftauchen; das muss Fort Julien sein! Mittlerweile ist es schon fast 14 Uhr geworden und ich höre alle um mich herum jammern, dass sie nun endlich essen möchten. Zwanzig Minuten später treffen wir im Fort ein und die ganze Karawane verschwindet hinter den großen Holztoren des Forts. Als ich vom Kamel runtersteige, versagen mir die Knie und ich lande als Putzlappen im Sand. Irgendwie scheint das wieder zur allgemeinen Erheiterung bei zu tragen; ein lautes Gegröle schallt über den Vorplatz des Forts. Wir werden zu den Baracken geführt, wo wir uns etwas frisch machen können und ein wenig Erholung von den Strapazen. Rubin scheint nicht müde zu sein und begibt sich sofort zu der Baracke, wo die Artefakte aufbewahrt werden und lässt mich alleine auf meiner Pritsche zurück. Ich versuche ein wenig zu schlafen, aber die Geräusche die von draußen kommen halten mich wach. Im Fort geht es zu wie in einem Bienenkorb. So quäle ich mich geschlagene dreißig Minuten auf meiner Matratze herum und gebe es danach auf, endlich ein wenig Schlaf zu finden. Ich stehe auf und mache mich ein wenig frisch, mit dem Wasser das in einer Schüssel auf dem Tisch steht. Mir ist schlecht vor Hunger und das Geschaukel auf dem Kamel hat meine Knochen kein gut getan. Ich sehe mich selbst im Spiegel an und kann nur seufzen; Jammergestallt. Ich verlasse die Barracke und mache mich auf der Suche nach Professor Rubin, der noch irgendwo im Fort sein muss.
Ein wenig später habe ich Rubin gefunden. In einer Barracke am anderen Ende des Forts, steht er über einen Tisch gebogen und studiert dort kleine Gegenstände. Als ich mich dem Tisch nähere, sehe ich das es Scherben von Töpfe sind, mit darauf komische Schriftzeichen. Allerdings sehen diese Schriftzeichen nicht aus wie Hieroglyphen, denke ich und frage mich selbst um was für Sprache es sich dabei handelt. Rubin begrüßt mich freundlich und kann es nicht lassen mich noch mal zu necken wegen meiner Seekrankheit. Danach zeigt er mir die Artefakte die da auf dem Tisch liegen und erklärt mir, das es sich hierbei um eine für ihm noch unbekannte Sprache handelt die durch die Schriftzeichen vermittelt wird. Er wüsste nur zu gerne was da geschrieben steht, damit er Schlüsse ziehen kann auf die Kultur, die hier einst gelebt hat. Wenn er nur wüsste, denke ich, und werde schon ganz nervös bei dem Gedanken, dass wir bald des Rätsels Lösung finden werden.
Rubin und ich befassen uns weiter mit den Scherben und versuchen sie irgendwie zusammen zu setzen und wir gehe ganz in unserer Arbeit auf. Etwa eine Stunde vergeht, als wir plötzlich aufgeschreckt werden von Schreie und Tumult auf dem Vorplatz. Schnell verlassen wir die Barracke um zu sehen, ob vielleicht ein Unfall passiert ist. Mitten auf dem Vorplatz steht eine Menschenmenge und mittendrin steht der französische Offizier Pierre Francois Xavier Bouchard, der wild mit den Händen gestikuliert und dabei schnell redet in einer Mischung aus Französisch und Arabisch. Rubin, der fließend Französisch spricht, drängt sich durch die Menschenmenge nach vorne und befragt Bouchard. Dieser beruhigt sich nicht und plappert nur so vor sich hin. Ich verstehe kein Wort und schiebe mich langsam in Richtung von Rubin um eventuell etwas von ihm zu hören. Weswegen die Aufregung? Rubin schnappt Bouchard am Ärmel und zieht ihn mit zu der Barracke, wo wir gerade noch gearbeitet haben. Ich schleiche hinterher; ich brenne vor Neugierde. Rubin schubst Bouchard auf einem Stuhl und fragt ihn weiter aus. Ich stehe währenddessen am Eingang der Barracke und versuche desinteressiert auszusehen, damit keiner denkt ich würde mich einmischen wollen.
Endlich beruhigt sich Bouchard ein wenig und kann Rubin erzählen was passiert ist. Ich verstehe nur Bahnhof und will mich schon umdrehen um wieder auf den Vorplatz zu gehen, als Rubin mich ruft. Er übersetzt für mich die Worte von Bouchard; dieser hat mit einer Arbeitertruppe draußen vor dem Fort nach Steine gesucht, damit die Bau-Arbeiten am Fort weitergehen können. Dabei hätte ein Arbeiter einen seltsamen Stein im Wüstensand entdeckt. Als Bouchard diesen Stein untersuchte, entdeckte er das der Stein mit Schriftzeichen behauen war und das dies bestimmt eine wichtige Entdeckung sein muss. Rubin erteilt Bouchard einige Anweisungen und wir verlassen alle drei die Barracke. Auf dem Vorplatz kriege ich ein Pferd gestellt und wir verlassen das Fort in Windeseile. Rubin hat keine Zeit mehr mit mir zu sprechen und treibt sein Pferd voran. Ob das der berühmte stein von Rosette ist, der Bouchard dort gefunden hat? Mein Herz klopft mir im Halse? Aufregung steigt in mir hoch. Ich bin froh, aß ich nie meinen Rucksack aus den Augen verloren habe und ich weiß meine Kamera darin sicher aufgehoben; das werden sensationelle Bilder sein, die ich mit nach Hause bringe. Vorausgesetzt natürlich, dass ich überhaupt welche machen kann. Ich will nicht unbedingt als Hexer verschrieen werden, wenn jemand die Kamera entdeckt.
Keine zehn Minuten später sind wir bereits am Fundort. Die Arbeiter haben inzwischen den Stein weiter ausgegraben und ich erkenne ihn auf den ersten Blick: das ist der Stein von Rosette! Ich muss mir auf die Zunge beißen, damit niemand merkt dass ich weiß was da vor uns im Sand liegt. Wir steigen schnell von den durchgeschwitzten Pferden runter und eilen zum Stein, der jetzt auf seinem Rücken im Sand liegt. Bouchard jagt die Arbeiter zur Seite, so das Rubin und ich den Fund begutachten können. Rubin liegt bereits auf seine Knien im Sand und seine Augen funkeln vor Aufregung und Freude. Ich lasse mich auch in den Sand nieder und streichle ganz vorsichtig über die Hieroglyphen die in dem schwarzen Granit gemeißelt sind. Ob Rubin bereits jetzt versteht, was da vor ihm im Sand liegt? Ob er jetzt schon ahnt, dass es dreizehn Jahre dauern wird, ehe es Jean Francois Champolion gelingen wird die Texte zu übersetzen?
Der Stein fasziniert mich. Er ist enorm, im Vergleich zu den Fotos aus den Geschichtsbüchern. Fast zwei Meter hoch und etwa 70 Zentimeter breit. Die abgebrochene Ecken an der Oberseite verleihen dem Stein etwas Mystisches. Wie komme ich jetzt zu einer Gelegenheit ein Foto vom Stein zu machen? Irgendwann muss doch mal jemand in einer anderen Richtung schauen? Ich frage Rubin, was er nun vor hat mit dem Stein und er antwortet mir, dass er den Stein ins Fort schaffen lassen will um ihn dort weiter zu untersuchen. Das finde ich keine schlechte Idee, vom Professorchen. Ich werde die Nacht abwarten und dann Bilder von Stein und vom Fort machen. Irgendwie werde ich mich schon an den Wachen vorbeischleichen können.
Der Stein ins Fort schaffen ist nicht mal so einfach, stellt sich heraus. Viele Arbeiter sind nötig um ihn auf einen provisorischen Schlitten aus Holzstämme zu laden, den man im Fort schnell zusammen gebastelt hat. Danach brauchen wir eine weitere Stunde um den Schlitten durch das heiße Wüstensand zu schleppen. Rubin weicht dem Stein nicht von der Seite und immer wieder berühren seine Finger die Schriftzeichen. Wenn er doch bloß wüsste, das mit diesem Stein sich die ganze Zukunft der Hieroglyphenforschung verändern würde, dachte ich und ritt langsam hinter dem Schlitten her auf meinem Pferd.
Im Fort angekommen, war es bereits dunkel geworden und im Vorplatz brennten Lagerfeuer und es wurden Kochstellen errichtet. Viele Soldaten und Nomaden tummelten sich durcheinander; die Aufregung um die Entdeckung des Steins hatte sich immer noch nicht gelegt und jeder wartete darauf, dass wir endlich eintrafen. Die Tore schlossen sich wieder hinter uns und der Schlitten stand mitten auf dem Vorplatz; Rubin ängstlich und nervös daneben, als ob er sein Kind vor fremde Blicke schützen wolle. Ich hoffe doch, aß man den Stein in einer Barracke schafft, dachte ich, denn sonst werde ich nie eine Gelegenheit bekommen den Stein zu fotografieren. Anscheinend wollte Rubin den Anblick des Steines mit niemanden teilen, denn schon schnell brüllte er einige Arbeiter an und ich sah wie sich etwa zwanzig Männer versammelten um den Stein in der Barracke zu den anderen Artefakten zu tragen. Rubin wich den Männern keinen Schritt von der Seite und mahnte sie ständig doch vorsichtig zu sein. Ich lief hinterher und kaum das ich an der Barracke ankam, da kamen auch schon wieder die Arbeiter hinaus; Rubin knallte die Tür zu und ich bleib verdattert stehen. Warum ließ er mich jetzt nicht hinein? Ich klopfte an der Tür, aber Rubin reagierte nicht; wahrscheinlich war er bereits ganz in seinen Studien aufgegangen.
Nachdem ich noch fünf Minuten gewartet hatte, begab ich mich zurück zum Vorplatz und ließ mich an einer Kochstelle einen Teller Essen reichen. Mit dem vollen Teller lief ich zurück zu meiner Schlafbaracke und machte es mir dort bequem; ich würde meine Chance schon noch bekommen um Fotos vom Stein zu machen. Nach dem essen streckte ich mich auf meiner Pritsche aus — eine Minute später schlief ich...........
Ich wache auf; um mich herum ist es stockfinster und ich höre keine Geräusche vom Vorplatz hereindringen. Anscheinend ist es mitten in der Nacht. Langsam stehe ich auf und nehme den Rucksack von der Erde und hänge ihn über meine Schulter. Durch das kleine Fensterchen in der Tür schaue ich auf den Vorplatz. Alle Lagerfeuer sind aus und es sieht so aus als würde alles schlafen. Ich schleiche mich aus meiner Barracke und verharre vor der Tür. Ich schaue mich um; ich möchte keinen Wachposten in die Arme laufen. Wie sollte ich ihn seine fragen beantworten können? Schleichend bewege ich mich von der einen Barracke zur Anderen und achte darauf keinen Lärm zu machen. Nach etwa drei Minuten, die mir endlos erscheine, stehe ich endlich vor der Barracke, wo der Stein untergebracht wurde. Ich schaue durchs Fenster in der Tür - niemand da! Ein schneller Blick über meine Schulter, ein griff zur klinke und schon bin ich drinnen und die Tür wieder zu. Ich taste mich zum Tisch voran; irgendwo muss hier doch der Stein sein. Etwa in der Mitte von der Barracke, stößt mein Fuß gegen etwas das am Boden liegt. Ich habe den Stein gefunden. Langsam gehe ich in die Knie und setze mich neben dem Stein. Ich umarme ihn und lasse meine heiße Wange gegen den kühlen Granit ruhen. Hier halte ich eine Sensation in den Armen! Meine Finger gleiten im Dunkel der Nacht über die Schriftzeichen. Rubin wird nie wissen was der Text bedeutet; er wird bereits gestorben sein, als es Champolion gelingt den Text zu entziffern.
Wie mache ich jetzt ein Foto, denke ich und überlege zugleich, dass ich auch zur Zeitmaschine zurück muss. Wenn die jemand gefunden hat, könnte das riesige Probleme mit sich bringen. Ich darf nie wider, so lange von der Zeitmaschine wegbleiben. Die Angst um die Zeitmaschine ist jetzt größer als meine ganze Neugierde und so riskiere ich jetzt viel und mache einfach einer der Petroleumlampen an, die ich auf den Tisch ertaste. Schnell hole ich meine Digitalkamera aus dem Rucksack und mache so schnell wie es geht an die dreißig Bilde von Stein und vom Inneren der Barracke; auch die Scherben auf dem Tisch knipse ich und dann puste ich die Lampe wieder aus. Ich warte einen Moment, bis sich meine Augen wider an der Dunkelheit gewohnt haben und dann verlasse ich die Barracke. Noch in der Tür, drehe ich mich wider um, schnappe einer der Scherben vom Tisch und bin jetzt endgültig draußen.
Außer Atem vor Aufregung, bleibe ich noch kurz vor der Barracke stehen und überlege den nächsten Schritt; weg aus dem Fort und zurück zur Zeitmaschine! Ich spähe durch die nacht und kann nirgends einen Wachposten erkennen. Scheinbar ist dieses Fort so unwichtig, das hier keine Wachen nötig sind. Langsam schleiße ich zu den Toren und finde daneben eine kleine Tür, die ich vorsichtig öffne. Der Riegel quietscht Gott Sei Dank, nicht und ich gehe zum Stall. Ich werde ein Pferd nehmen und damit schnellstens zur Zeitmaschine zurückkehren. Rubin wird sich morgenfrüh wundern, wo ich geblieben bin. Die Pferde wiehern ganz leise, als ich den Stall betrete und einige scharen mit ihre Hufen über die Erde. Im Dunkeln komme ich nur langsam voran auf der Suche nach Sattel und Zaumzeug, aber endlich habe ich alles zusammen und sattele das Pferd, das am Nähesten am Eingang steht. Es ist zwar etwas schreckhaft, aber es lässt mich meinen gang gehen, während ich leise beruhigende Worte flüstere. Ich führe das Pferd aus dem Stall und leite es am Zügel über den Vorplatz. Es scheut ein wenig, als ich versuche es durch die Tür zu leiten und ich habe Angst entdeckt zu werden. Ich habe das Glück auf meiner Seite und endlich stehen wir vor dem Fort. Ich steige auf dem Pferd und in einem sanften trab reiten wir in der Richtung der Oase.
Auf dem Pferd komme ich viel schneller voran, als wie heutmorgen auf dem Kamel und so haben wir schnell die Oase erreicht. Ich ruhe hier ein wenig aus und gebe dem Pferd die Gelegenheit zu trinken und etwas vom Gras zu fressen. Ich verspüre keinen Hunger und fülle nur meine Feldflasche. Mich dringt es um endlich wieder zur Zeitmaschine zu kommen und so reiten wir auch schon wieder schnell weiter. Ich bin froh, dass ich noch einigermaßen weiß, wo ich hergekommen bin und ich komme schnell voran. Das Glück ist mit mir und "mein Pferd und schnell sehe ich die Schuppen wieder auftauchen, hinter denen meine Zeitmaschine steht. Ich schicke ein Dankgebet in den Himmel; so viel Glück werde ich nicht noch einmal haben. Ich schwöre bei alles was mir heilig ist, dass ich nie wider eine Nacht von der Zeitmaschine wegbleiben werde. Als ich endlich bei der Zeitmaschine ankomme bricht gerade der Tag an und die ersten Sonnenstrahlen blicken über den Wüstenhorizont. Alles sieht noch so aus, wie ich es zurückgelassen habe; hier scheint nie einer zu kommen, denke ich und bin unendlich erleichtert. Ich verabschiede mich von dem Pferd und gebe es einen Klaps auf den Hintern; es wird seinen Weg zur Oase schon finden.
Ich klettere in die Zeitmaschine, aktiviere den Countdown und schließe erschöpft die Augen. Ich sehe den Blitz durch meine Augenlider hindurch und als ich meine Augen wider öffne, steht die Zeitmaschine wieder in meiner Garage. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es 17.20 Uhr ist.
Fortsetzung folgt.......
Teil 1. Heute ist es der 21.10.2280
Teil 2. El-Rashid.
Teil 3. Fort Julien.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-29 19:28:21 mit dem Titel °°° FREIZEITPARK ERDE °°°
„Sind Sie es wirklich, K`alla?“
K`alla blickte zu Zu´ukte auf. „Ja, ich bin es,“ antwortete er leise.
Zu´ukte lachte und streckte seine Hände aus. „Es ist schön Sie endlich kennen zu lernen. Mein Name is Zu´ukte Woor.“
„Willkommen,“ sprach K´alla. „Ich hatte Sie nicht so früh erwartet. Bitte nehmen Sie Platz.“
Zu´ukte nickte höflich und setze sich in einem der vier Sessel. „Ich hatte Glück mit dem Flug. Außerdem gibt es wenig überbesetzte Flüge in diesen Teil der Milchstraße. Dies ist ein sehr uninteressanter Quadrant. Dachte ich wenigstens, bis ich von Ihrer Anfrage hörte.“
„Ich gebe zu, daß meine Bitte ungewöhnlich ist.“
„Ungewöhnlich ja. Trotzdem bewundere ich Ihren Mut.“
K´alla grinste und lehnte sich gegen die Scheibe. „Es ist eher eine Mischung aus Mut und Intelligenz. Vielleicht habe ich ein Auge für ungenutzte Chancen.“
„Wenn Sie es so sehen.....“ Zu´ukte schaute nachdenklich aus dem Fenster. „Das ist die Welt, wo Sie Ihre Chancen sehen?“
Uninteressiert blickte K´alla auf die Welt, die durch das Fenster hinter ihm zu sehen war. „Eine junge Welt mit einer junge und naiven Lebensform. Diese Welt, die durch ihre Bewohner Erde genannt wird, hat ein gemäßigtes Klima und wird begleitet durch einen einzigen Mond der, ironischer Weise Mond genannt wird.“
„Wie treffend.“
„Meine Worte. Etwa ¾ der Erde besteht aus Gewässer. Die Landmassen bestehen aus Berggebiete, Wüstenregionen und einige Ballungszentren wo sich die Lebensformen in konzentrierter Anzahl aufhalten. Dies ist eine prächtige......“
„Ich verstehe,“ unterbrach Zu´ukte abrupt. Er hatte keine Lust auf eine langweilige Abhandlung über einen Planeten den ihn nicht interessierte. „Erzählen Sie mir lieber, wie Sie hierher gefunden haben.“
„Das ist eine lange Geschichte,“ sagte K´alla gereizt.
„Versuchen Sie sich kurz zu fassen.“
K´alla schloß seine Augen und holte tief Luft. „Zehn Perioden zurück, landete ich mit meiner Yacht in diesem Teil der Milchstraße. Der Gravitonkollektor hatte einen Defekt und so mußte ich eine Notlandung machen. Die Erde war der einzige Planet, den ich noch erreichen konnte. Nach der Notlandung, was mir ein Jahr kostete, weil ich nur konventionellen Antrieb einsetzen konnte, stellte sich schon schnell heraus daß ich auf der Erde ohne Hilfsmittel nicht lange überleben kann. Durch Zufall gelang es mir den Körper eines männlichen Bewohners zu übernehmen, wodurch ich in Ruhe auf eine Rettungsyacht warten konnte. Sie müssen verstehen, der Zeitablauf dieser Wesen unterscheidet sich sehr von unserem Zeitablauf, wodurch ihre Vitalfunktionen.....“
„Das ist doch nicht weiter wichtig,“ unterbrach Zu´ukte ihm erneut.
K´alla , jetzt leicht irritiert durch die Unterbrechung, ermahnte Zu´ukte sich zu gedulden. „Dieser Abschnitt ist sehr wichtig sogar, Herr Woor. Während ich im Körper dieses Mannes lebte und wartete, vergingen für ihn ganze zwanzig Jahre.“
„Konnten Sie denn nicht in Ihrer Ursprungsform bleiben?“
‘Nicht in diesem chemischem Klima. Nicht für so eine lange Zeit.“
Zu´ukte knickte. „Ich verstehe. Erzählen Sie weiter.“
„Die Jahre in diesem Körper waren sehr interessant und ich lernte eine wichtige Sache. Die Bewohner der Erde lieben das Drama. Schon schnell bemerkten sie, daß ich anders als die Anderen bin und machten mich zum Außenseiter. Und, trotz der Hilfe zwölf hilfreiche Jünger, gelang es der Regierung mich zu verhaften, zu foltern und mich schließlich zu töten durch mich an gekreuzte Balken zu befestigen.“
„Der Körper starb?“
K´alla lächelte um die Fragezeichen, die jetzt in Zu´uktes Augen standen. „Ja. Aber nach drei Tagen erweckte ich den Körper wieder zum Leben, damit ich zu den Koordinaten für den Treff mit der Rettungsyacht gehen konnte. Ich wußte daß ich mich nicht mehr an den Erdbewohnern zeigen durfte, vor allem da der Körper jetzt anfing zu stinken. Leider hatte ich nicht mit der Treue dieser Wesen gerechnet; vor meinem Grab saßen immer noch einige meiner Jünger und man beobachtete, wie ich den Stein von meinem Grab weg rollte. Sie nannten es ein Wunder und in dem Moment realisierte ich mir das diese Welt einzigartige Möglichkeiten besitzt.“
„Ich verstehe immer noch nicht, warum Sie aus dieser Welt einen Vergnügungspark machen wollen.“
„Still jetzt. Ich brütete Jahre über die Idee daß diese Welt das gewisse Etwas hat. Da ich ein reicher Mann bin, stellte ich Wissenschaftler ein, die untersuchten, wie man diesen Planeten wirtschaftlich nutzen kann die.“
„Das muß ein Vermögen gekostet haben.“
K´alla schüttelte seinen Kopf. „Mir nicht, Herr Woor. Die Summe bedeutet mir nichts. Vor einem Monat beschloß ich, daß ein Vergnügungspark das beste wirtschaftliche Ziel für diesen Planeten ist.“
„Ich zweifle immer noch.“
„Die Erdlinge lieben Mysterien und unerklärliche Phänomene und diese Dinge können wir ihnen bieten. Die Besucher werden in Strömen kommen. Da die Erdlinge technologisch und geistig gesehen, weit auf uns zurück liegen, werden wir keine Gefahr von ihnen zu befürchten haben.“
„Keine Gefahr?“
„Nein.“
Zu´ukte zeigte zum Fenster. „Und was ist das dann?“
K´alla schaute verwirrt aus dem Fenster. Seltsame Objekte näherten sich mit einer rasanten Geschwindigkeit. Sie wurden angetrieben durch eine kleine aber grelle Lichtquelle und sahen ziemlich bedrohlich aus.
„Sie erzählten von einem anderen Zeitablauf?“
K´alla nickte. „Ja.“
„Und wie weit ist ihre Technologie fortgeschritten?“
Nicht verstehend schüttelte K´alla den Kopf. „Vielleicht am Anfang der eisernen Ära? Vielleicht später?“
Zu´ukte seufzte. „Wann waren Sie hier? Vor Zehn Perioden?“
„Moment,“ rief K´alla plötzlich. Er fing an zu verstehen. „Zehn Perioden für uns, bedeuten auf dieser Welt etwa 2000 Jahre!“ Erschrocken starrte er Zu´ukte an. „Dann müssen sie jetzt in der nuklearen Ära leben.......“
„Laut den Allgemeinen Richtlinien Für Die Annäherung An Potentiell Intelligente Völker müßte das stimmen,“ sprach Zu´ukte mit bissiger Stimme. „Daß bedeutet auch, daß diese Welt eine große Gefahr für uns darstellen kann.“
Im nächsten Moment bebte das Raumschiff wodurch K´alla gegen Zu´ukte fiel. Es folgten noch einige laute Explosionen. Der Schiffsrumpf platzte auf wie die Haut einer überreifen Frucht und K´alla fühlte wie das Vakuum nach ihm griff. Er wollte noch etwas sagen, aber die Auswirkungen des Weltalls beraubten ihn seiner Stimme. Im Licht dieser geheimnisvollen blauen Welt starb er.......
ein Testbericht von pauline2003-08-14 09:44:46vom 14.08.2003Empfehlung: nein
Vorteile: selbst erfunden, Kindergeschichte...Nachteile/Kritik: müsst ihr mir sagen
Die Klassenarbeit oder wie Tim drumrum kam
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und
folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. "Was hast du Tim?" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
;Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte. ; Sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
;Och, das bringt doch auch nichts mehr. ; Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
;Man müsste sich was einfallen lassen... ; überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
;Hi Leute. ; Begrüßte George die Beiden. ;Na wieder auf den Weg zur Schule? ; George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerkatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte ;Das klappt eh nicht! ; Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
;Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever... ; George reckte stolz seine Nase empor ;...und außerdem schuldest du mir noch was! ; Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still. ;Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben! ; belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört! Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim's Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin krank war.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-14 09:44:46 mit dem Titel Die Abenteuer von Tim und Mim
Die Klassenarbeit oder wie Tim drumrum kam
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. "Was hast du Tim?" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
"Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte." sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
"Och, das bringt doch auch nichts mehr." Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
"Man müsste sich was einfallen lassen..." überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
"Hi Leute." begrüßte George die Beiden. "Na wieder auf den Weg zur Schule?"
George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerskatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte "Das klappt eh nicht!" Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
"Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever..." George reckte stolz seine Nase empor "...und außerdem schuldest du mir noch was!" Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still.
"Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben!" belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört!
Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim's Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin Krank war.
...
ein Testbericht von theSurgeon2003-08-01 11:02:20vom 01.08.2003Empfehlung: nein
Vorteile: -...Nachteile/Kritik: -
Prolog
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Ich dachte mir, da ich euch soviel über Bücher berichtet habe, schreibe ich einmal meine eigene Geschichte. Es ist eine kurze Kriminalgeschichte und ich hoffe sie wird euch gefallen.
Die Geschichte
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Es ist ein heißer Tag, es ist Montag, 3. Stunde, wir haben Deutsch. Es ist Totenstill, keiner beteiligt sich am Unterricht. Eigentlich nichts besonderes. Da stehe ich auf, um meinen Bleistift anzuspitzen und gehe zum Fenster, doch die Lehrerin sagt: „Sebastian sofort hinsetzen“, ich antworte: „Ich will doch nur meinen Bleistift anspitzen.“ „Sie: „Okay“. Ich stehe da, und schaue aus dem
Fenster, da sehe ich eine Schülerin, etwa 9.Klasse, mit Knielangem Rock, hohen Stiefeln, und cooler Jacke, sieht echt sexy aus. Sie hat lange blonde, hochgesteckte Haare, eben eine Traumfrau.
Doch plötzlich ruft mich die Lehrerin und ich bemerke, dass mein Bleistift sich um ca. 3cm verkürzt hat. Da hab ich wohl zu lange gegafft. „Sebastian, mach voran.“ Ich sage: „Moment, der bricht immer wieder ab. Sie: „Also gut, ich lass dir noch 3 Minuten.“
Zurück zum Mädchen, sie zittert, kalt kann ihr nicht sein, also ist sie nervös.
Neben ihr steht ein etwa 16 oder 17 Jahre alter Junge. Er ist ein typischer Macho, ich hasse diese Kerle. Ich frage mich wie so ein bezauberndes Mädchen sich so einen Proleten nehmen konnte.
Er raucht, hat eine schwarze Kappe, und fühlt sich auch noch cool dabei.
Ich glaub es ist kein Schüler von uns. Er sieht aus wie der typische Dealer aus diesen schlechten Bollywood Filmen.
Vielleicht zittert das Mädchen, weil sie „Stoff“ braucht? Und der Schulhof ist da natürlich der beste Ort um so einen Deal zu vollziehen, denn jemand könnte glauben, dass sie Schüler sind und würde keinen Verdacht schöpfen.
Sie redet auf ihn ein, sie macht dabei den Eindruck, als solle er ihr etwas geben, sie bewegt sich sehr hektisch.
Doch da plötzlich, hört man jemanden den Namen des Jungen rufen: „George. George du Bastard!!“
Man sieht jedoch noch keine anderen Personen. Wenige Sekunden später kommen fünf düstere Typen um die Ecke.
Der Junge rennt wie von einer Tarantel gestochen weg. Das Mädchen hinter ihm her. Die Typen verfolgen sie, dann fällt ein Schuss und das Mädchen geht blutüberströmt zu boden. Ich glaube sie haben ihr das halbe Gehirn weggepustet.
Ich werfe wie von Sinnen, den Bleistift auf die erde und renne raus zur Tür. Die Lehrerin: „Stopp, wohin willst du?“
Ich antworte nicht und laufe so schnell ich nur kann nach draußen. Dabei wäre ich mit meinen Converse® fast auf der Treppe ausgerutscht. Da sehe ich die fünf Kerle und den Jungen. Sie diskutieren heftig mit ihm. Einer der fünf Kerle, der Schultern wie ein Footballspieler hat, fragt den Jungen, wo ich Geld wäre. Der Junge antwortet ängstlich und fast schreiend: „Ich habe kein Geld“. Genervt zieht der Typ, eine Schrotflinte raus und fragt ihn abermals, doch der Junge antwortet wieder das Gleiche und plötzlich kommt von der anderen Straßenseite ein schwarzes Auto mit quietschenden Reifen angefahren. Blitzschnell kommen drei maskierte Gestalten aus dem Wagen und eröffnen das Feuer, ohne jede Warnung, und die fünf Kerle einschließlich des Jungen gehen Blutüberströmt zu boden. Ein richtiges Massaker. Als ich den Wage kommen sah, habe ich mich im Gebüsch versteckt.
Ich kann meinen Augen kaum trauen, als die drei Gestalten zu den Toten hingehen und ihnen noch mal einen Kopfschuss geben und dabei ganz grässlich lachen...................
Schlusswort
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Ich hoffe meine kleine Geschichte gefällt euch. Ich müsste jedoch noch ein bisschen am Schluss arbeiten, oder? Ich bitte um Feedback.
!!Wenn ihr vielleicht Verleger seid oder jemanden kennt, dann zeigt ihm meine Geschichte!!
Vielleicht könnte ich mit einer Karriere als Schriftsteller anfangen? :-)
Sagt mir auch ob ich mir die Mühe machen soll, weitere Geschichten zu schreiben oder ob ich es lassen soll.
ein Testbericht von maeggyholly2003-07-31 00:20:54vom 31.07.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Schöne Erinerung ........Nachteile/Kritik: ..... aber auch eine die schmerzt
Lange habe ich überlegt ob ich diesen Bericht schreiben soll , aber vielleicht kann ich einigen anderen damit etwas Mut machen , denn ich möchte Euch etwas aus der schlimmsten Zeit meines Lebens erzählen.
Meine Geschichte beginnt vor acht Jahren im Juli 1994 um genau zu sein.
Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in meinem Körper und mein Bauch fühlte sich an als wenn er nicht zu mir gehören würde.Von Tag zu Tag wurden die Schmerzen immer schlimmer. Der Arzt meinte es handele sich nur um eine Entzündung und die würde er bald
schon wieder im Griff haben.
Statt besser wurde es immer schlimmer, aber wieder konnte der Arzt
" nichts " finden.
Meine ganze Familie , aber am meisten meine Kinder hatten unter dieser Situation zu leiden.Von Schmerzen geplagt hatte ich große Mühe alles zu meistern.
Nach langem hin und her drängte mich meine Schwägerin endlich den Arzt zu wechseln.Mittlerweile waren drei Monate vergangen.
Der fackelte gar nichtlange rum und schickte mich ins Krankenhaus.Nach vielen Untersuchungen und Tests wurde dann für den 25.11.1994 meine Operation angesetzt.
Eigentlich wollte ich dieses Datum gar nicht so gerne denn mein Sohn wurde da 14.Jahre alt und ich wollte dem Kind nicht den Geburtstag kaputt machen.Aber die Ärztin im Krankenhaus ließ nicht locker und bestand auf diesem Termin.Heute bin ich ihr dankbar den wenn sie nachgegeben hätte würde ich jetzt nicht mehr für Euch diesen Bericht schreiben können.Durch ihren Einsatz hat sie mir mein Leben gerettet.
Als ich wieder wach wurde konnte ich die Diagnose an den Gesichtern ablesen.Es war KREBS:
Aber gleichzeitig wurde mir gesagt es wäre alles in Ordnung und alles wäre ausgestanden. Nichts sollte mehr sein? Konnte ich das glauben?
AM Anfang viel es mir sehr schwer und ich habe mich gefragt -was ist wenn die sich geirrt haben , was wird aus meinen Kindern (20, 18 , 14 , 10 und 8 Jahre) dann?
Die Angst hat mich fast um den Verstand gebracht.
Nach drei Wochen durfte ich wieder nach Hause . Es war kurz vor Weihnachten.Es sollte das letzt und schönste Weihnachtsfest und Sylvester werden was wir mit der agnzen Familie hatten.
Da mein Mann Berufskraftfahrer im Fernverkehr war verbrachte ich die meiste Zeit mit den Kindern.Schnell ging es mir wieder besser und ich hatte mich wieder gefaßt.Bis zum Samstag den 28.1.1995.
An diesem Tag brach zum zweiten mal eine Welt für mich zusammen, denn unser Sohn verunglückte eine Woche vor seinem neunzehnten Geburtstag tödlich.
Warum hatte ich eine zweite Chance bekommen , warum nicht der Junge , was wäre gewesen wenn ich ihn nicht hätte gehen lassen???
Tausend Fragen und keine Antworten.
Wieviel kann ein Mensh ertragen , glaubt mir sehr viel !!
Langsam ging irgendwann alles wieder seinen gewohnten Gang wenigstens nach außen denn wie es innen aussah sollte keiner sehen.In meiner Trauer zog ich mich ganz in mich zurück.Dadurch konnte ich auch nicht loslassen.Ich quälte mich damit selbst ohne es zu merken.Wollte es mir jemand sagen wurde ich böse , dachte alle wollen mir was.
Nach und nach zerbrach an diesen und vielen anderen Dingen dann auch noch meine Ehe.
Nach 28 Jahren stand ich alleine da.Ich hatte Angst vor der Zukunft , was sollte werden ?
Aber da gab es einen Menschen der mich wieder aufbaute , der mir Mut zusprach , mir half meine Angst zu überwinden , mir half loslassen zu können , da war eine Schulter an der ich mich auch mal ausweinen konnte.
Ganz langsam kehrte mein Lebenswille zurück und damit auch ein neues Glück.
Meine Kinder freuten sich mit mir als er mir einen Heiratsantrag gemacht hatte und mein ältester Sohn war am 23.12.1995 unser Trauzeuge.
Heute kann ich wieder ein glücklicher Mensch sein auch wenn die Angst immer noch zu meinem Leben gehört und ebenso die Trauer um meinen Sohn , aber auch hier habe ich gelernt damit zu leben und ihn damit endgültig gehen zu lassen.Es war kein einfacher Lernprozess , aber ich habe es geschafft. Das verdanke ich meinen Kindern und meinem Mann , dem wunderbarsten Menschen den ich kenne und diesen Menschen möchte ich auf diesem Wege für alles danken.
Heute kann ich von meinem Sohn sprechen und Fotos ansehen ohne gleich mit den Tränen zu kämpfen . Er lebt in meinem Herzen und ich höre noch seine letzten Worte die er sagte als er an diesem Tag ging : "Ich habe Dich sehr lieb Mama". Kann es etwas schöneres geben für eine Mutter als diese Worte von ihrem Kind?
Die Liebe meiner Kinder und meines Mannes haben mir geholfen wieder ins Leben zurückzukommen , aber ich mußte es auch wollen. Heute weiß ich man muß kämpfen und darf nie aufgeben.Es war ein harter beschwerlicher Weg und Kampf , aber ich habe gesiegt.Es hat sich gelohnt.
Hier will ich nun meine Geschichte beenden und ich hoffe das der eine oder andere dadurch vielleicht wieder etwas Mut schöpfen kann. Ich wünsche Euch allen alles Gute
Eure maeggyholly
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-31 00:20:54 mit dem Titel Ahnte er sein Schicksal ......
...... oder war alles nur reiner Zufall? Das sollt Ihr nun entscheiden .....
...... sie war süße 16 Jahre alt und stammte aus einer Beamtenfamilie. Sie war das Nesthäckcken und Papa´s Liebling, durfte allerdings nicht oft weggehen, aber wenn mußte sie auch immer pünktlich zu Hause sein. Sie war sehr streng erzogen worden und hatte einen sehr dominanten Vater der immer daraufachtet das seine Anweisungen befolgt wurden. Sie wußte das er es nur gut meinte und Ihr Bestes wollte, aber manchmal beneidete sie ihre Freundinnen darum.das sie abends länger in der Disco bleiben durften als sie. Auch wenn die anderen sie manchmal auslachten deswegen, fügte sie sich wiederspruchslos und gehorchte - besser etwas eher nachhause gehen als vier Wochen gar nicht weg zu dürfen dachte sie dann immer.
Sicherlich störte sie es an manchen Tagen das sie immer so bevormundet wurde - aber ihre Mutter sagte dann nur - Ach Kind, sei froh das er so auf Dich aufpaßt, wer weiß was sonst noch passieren würde. Überhaupt war ihre Mutter ganz anders, sanft und sehr liebevoll und wenn ihr Vater mal auf Dienstreise war durfte sie auch schon mal eine Stunde länger wegbleiben - und gerade das entschädigte sie für die anderen male wo sie eher nachhause mußte.
Heute war wieder Samstag und sie mußte bis 18 Uhr arbeiten - oh sie haßte diese langen Samstage so - aber leider konnte man nichts dagegen tun. Sie machte eine Lehre als Verkäuferin und als Lehrling bekam man halt nur selten frei am Samstag. Nach Feierabend beeilte sie sich um nachhause zu kommen, denn schließlich durfte sie ja nur bis halb zehn wegbleiben und diese Zeit mußte genutzt werden.
Frisch geduscht und umgezogen traf sie sich mit den anderen und sah ihn sofort - er war der Bekannte einer ihrer Freundinnen und zufällig mitgekommen und hieß Dieter. Mein Gott, was hatte er für schöne Augen ..... lange dunkle Wimpern und dazu eben solche dunkelbraunen Augen. Seine Gesichtszüge waren ebenmäßig und er hatte dichtes dunkles Haar - ein Bild von einem Jungen. Sie hatte sich Hals über Kopf in ihn verliebt und ihr Herz schlug wie wild. Sie war viel zu schüchtern um ihn anzusprechen und betrachtete ihn daher aus sicherer Entfernung. Natürlich blieben ihm ihre Blicke nicht verborgen und ab und zu lächelte er in ihre Richtung, was ihren Herzschlag noch erhöhte...... oh Gott, was hätte sie dafür gegeben neben ihm zu sitzen und sich mit ihm zu unterhalten. Während sie so darüber nachdachte, das dieser junge Mann wahrscheinlich für sie unerreichbar bleiben würde da er ja schon achtzehn war und einen Führerschein hatte, fiel ihr Blick auf die Uhr ....... NEIN ..... das durfte nicht wahr sein, vor lauter bewundern hatte sie die Zeit vergessen und würde nun zu spät nachhause kommen.
In Gedanken hörte sie schon ihren Vater schimpfen und suchte krampfhaft nach einer Ausrede, dabei wußte sie schon jetzt das er keine gelten lassen würde. Kann ich Dir helfen? Diese Frage riss sie aus ihren Gedanken und ließ gleichzeitig den Boden unter ihr verwschwinden, denn " ER " hatte sie das gefragt. Schnell erzählte sie ihm das sie die Zeit vergessen hatte und nun nur noch fünf Minuten Zeit hatte um nach Hause zu kommen, ihr Weg aber fast zwanzig Minuten dauerte und das auch nur wenn sie rennen würde. Mensch sagte er, ist doch kein Problem ich fahre Dich mit dem Auto, dann bist Du rechtzeitig da - so ein nettes Mädchen kann ich doch nicht im Stich lassen.
Den ganzen Abend hatte sie davon geträumt in seiner Nähe zu sein und nun saß sie neben ihm im Auto. Viel schnell waren sie an ihrem Elternhaus angekommen und zu ihrer Erleichterung stellte sie fest das ihre Eltern nicht zuhause waren, sodaß ihr zu spät kommen heute ungeahndet bleiben würde, denn ihr Bruder würde sie nicht verraten. Sie bedanke sich bei ihm und wollte aussteigen, als er sie fragte ob sie nicht Lust hätte am Montagmittag mit ihr einen Kaffee trinken zu gehen. Klar wollte sie - aber sie mußte ja zur Arbeit. Nicht schlimm meinte er, ich habe frei und Du kannst mich ja anrufen wenn Du Mittgaspause hast, ich hole Dich dann ab. Er gab ihr seine Telefonnummer und fuhr davon. Total verwirrt und glücklich zu gleich ging sie direkt ins Bett, aber sie konnte keinen Schlaf finden, denn dazu war sie viel zu aufgeregt und die Zeit bis Montag würde noch unendlich lang werden.
Endlich war es soweit, es war Montag und sie konnte gar nicht schnell genug in die Firma kommen. Wie immer plauderten die anderen über das ernebte am Wochenende - aber sie hörte nur mit einem halben Ohr hin, denn in Gedanken war sie schon bei der Mittagspause. Ihr erster Weg führte sie an den Pausenplan und zur Ihrer Freude konnte sie die Mittagspause und die Kaffeepause zusammen legen, was bedeutete das sie 11/2 Stunden Zeit hatte. Bevor sie ihn anrufen konnte, stand er plötzlich in ihrer abteilung und fragte wann sie Pause hätte. Um ein Uhr kann ich gehen, sagte sie zu ihm uns sah ihn etwas unsicher an - fein, antwortet er, ich freue mich darauf.
Pünktlich wartete er vor dem Personaleingang und sie gingen in ein benachbartes Bistro das einige Tische im Garten hatte. Er setzte sich neben sie auf die Gartenbak und fragte ob er den Arm um sie legen dürfte. Noch niemals zuvor hatte sie einem Jungen so etwas erlaubt, geschweige denn ihn so nahe an sich heran gelassen .... aber nun wollte sie es und sagte ja. Sie war so aufgeregt das sie Angst hatte er könnte ihren Herzschlag hören, denn es schlug wie verrückt. Ganz still saßen sie da, tranken einen Cappuccino und genossen die Sonne. Er hielt sie fest im Arm und langsam wurde es Zeit das sie wieder zurückgehen mussten. Er nahm ihre Hand und ging so mit ihr zurück. Beim Abschied sagte er zur ihr - Weißt du das du ein ganz besonderes Mädchen bist, ganz anders als die anderen. Ich bin froh das ich dich noch kennen gelernt habe und wir heute zusammen waren. Gerne würde ich es wiederholen - hättest du nochmals Lust mit mir weg zu gehen? Was für eine frage, klar, nichts lieber als das wollte sie. Er nahm sie in den Arm. drückte sie zärtlich an sich und hauchte ihr ganz leise ins Ohr - Ich mag dich und würde dich gerne wiedersehen, denn du bist sehr süß und liebenswert ...... also vergess mich und du hörst von mir. Er sah sie lange an und sie bemerkte das er leicht zitterte. Weißt du meinte er, ich weiß nicht warum, aber ich glaube wir sehen uns nicht wieder. Schnell gab ihr einen sanften Kuss und verschwand.
Ganz verstört blieb sie zurück und fragte sich warum er zum Abschied so komische Sachen sagte. Er wollte sie doch wiedersehen und dann tat er so als wenn es ein Abschied für immer sein sollte? Es verunsicherte sie und machte ihr Angst, denn noch nie hatte jemand so etwas zu ihr gesagt. Sollte sie zuhause etwas davon erzählen, mit jemandem darüber sprechen ..... nein, sie hatte Angst das ihr Vater ihr dann verbieten würde sich nochmals mit ihm zu treffen. Also behielt sie ihr kleines Geheimniss für sich und beschloß abzuwarten bis er sich wieder melden würde.
Zwei Tage später saß sie am Frühstückstisch und laß in der Zeitung. Wie immer blätterte sie einfach nur so durch die einzelnen Seiten und blieb plötzlih wie gebannt an der Seite mit den Todsanzeigen hängen. Dort laß sie, das er bei einem Unglück ums Leben gekommen war - ein Mann hatte ein Wettrennen mit anderen veranstaltet und hatte dabei die Kontrolle über den Wagen verloren. Er raste in eine Gruppe Jugendlicher die unbeteiligt waren und zufällig an der Straße standen - mehere Jugendliche erlitten schwerste Vereltzungen und zwei starben dabei .... einer war Dieter gewesen.
Hatte er es gefühlt, konnte er es vorrausahnen? Gab es so etwas? Kann man es fühlen ..... bis heute fragt sie sich das. Niemals wird sie darauf wahrscheinlich eine Antwort erhalten ..... und wenn auch schon viele Jahre vergangen sind, vergessen hat sie ihn auch bis heute nicht.
So meine Lieben, das war nun meine kleine Geschichte, bei der ich es Euch nun überlasse zu entscheiden ob sie wahr ist oder nicht!
Bei der Bewertung beziehe ich mich auf das geschehene und das ist nunmal nicht Empfehlenswert.
ein Testbericht von Lady_Jaelle2003-07-26 17:34:52vom 26.07.2003Empfehlung: nein
Vorteile: lest selbst ...Nachteile/Kritik: lest selbst
Müde blickte ich hinaus in die Morgendämmerung. Die vergangene Nacht hatte ich mich erneut in einen einsamen Schlaf geweint, nur um erneut mitten in der Nacht zu erwachen und unverhofft einen sehr guten Freund neben vorzufinden. Seitdem saß ich am weitgeöffneten Fenster im Nebenzimmer, ein kühler Wind peitschte mir den prasselnden Regen ins Gesicht. Ein grausiges Unwetter braute sich um mich herum zusammen. Das einst so friedliche und beruhigende Meer entwickelte sich immer mehr zu einem unsichtbaren Ungeheuer. Das Geräusch der an den Felsen zerschlagenden Wellen schaffte eine noch düstere
Atmosphäre. Ich begann immer mehr zu frösteln. Angst und Faszination übermannten mich. Ich war nicht fähig mich von diesem Schauspiel der Natur abzuwenden. Das Wetter war ein Spiegel meiner Seele - verwirrt, unbeherrscht und wütend. "Was war nur aus mir geworden? Wo waren meine einstigen Freunde für die ich mit Freude mein unbedeutendes Leben hingegeben hätte? Was war aus der einst stolzen Kämpferin geworden? Wie hatte es nur soweit kommen können, dass ich erst voller Elan und Freude Aufgaben übernommen hatte, nur um sie dann einige Zeit später, eine nach der anderen, im Streit abzutreten." Eine geisterhafte Stimme meiner Einbildung gab mir die Antwort auf meine nicht gestellten, an mir nagenden Fragen. "Die Freunde sind auf ewig deiner Reichweite entrissen. Du bist es selbst, die dir die Gunst jener verscherzte, durch eigene Schuld hast du sie und dich ins Unglück gestürzt."
Einflüsse dieser und einer fernen anderen Welt hatten mich langsam aber sicher innerlich zerfressen und schließlich vernichtet. Jeden Tag tauchten aus heiterem Himmel neue Schwierigkeiten auf um mich ganz langsam unter sich zu begraben. Was blieb war eine leere Hülle für einen gebeutelten Geist, der sich noch immer gegen den beständig näher kommenden Untergang wehrte. "Wie lange vermochte ich diesen Kampf noch zu führen? Wie viele Treffer ins Zentrum meines ohnehin schon schwachen Herzens vermochte ich noch zu verkraften? Wann würde dieser Kampf denn auch für mich beendet sein?" Fragen über Fragen..... - die Antworten Stimmen im Wind die mein Geist nicht erfassen konnte. Wieder war ich den Tränen nahe, vergrub meinen Kopf in meinen verschränkten Armen und atmete tief die salzige Luft ein, in der Hoffnung mich wieder zu fangen, doch Ruhe war etwas, dass mir in letzter Zeit zusehends weniger zu Teil wurde. Und immer wieder dieser eine Gedanke - morgen gebe ich auch meinen letzten Posten ab und verlasse die Flotte.
"Stefanie?"...... Eine verschlafende Stimme flüsterte mir zärtlich meinen Namen ins Ohr, zwei starke Armen legten sich gefühlvoll von hinten um mich. "Was ist nur los mit dir? Du bist in letzter Zeit so.... so... anders. Ich weiß auch nicht wie ich es richtig nennen soll, aber von dir geht eine unglaublich starke negative Ausstrahlung aus. Sag mir Liebste was ich tun kann damit ich dich wieder lächeln sehe." Nur widerwillig drehte ich mich zu Akira um und sah in seine traurigen blauen Augen. Im Verborgenen erkannte ich einen Hoffnungsschimmer. Er hatte Angst mich zu verlieren. Doch was war mit mir?!? Hatte ich nicht auch ein Recht auf Leben und Freiheit? Wie oft hatte ich in der letzten Zeit zum Wohle der anderen, meiner sogenannten Freunde, denn schon zurück gesteckt, nur um einen scheinbaren Frieden zu erhalten? Ich vermochte es nicht mehr zu zählen. Und Freiheit? Was war das? Es klang so mystisch dieses Wort, das Gerede von Freiheit und Frieden.
Die Geräuschkulisse des Sturmes nahm immer weiter zu. Ein Intermezzo der Zerstörung begann. Wie auf Kommando drückte ich Akira einen hauchzarten Kuss auf die Wange, fuhr noch einmal mit meiner Hand durch sein dichtes schwarzes Haar, drehte mich um und sprang leicht bekleidet wie ich war aus dem Fenster. Mit einer geschickten Rolle fing ich den kurzen Sturz auf, um nur Augenblicke später davon zu stürmen.
Ohne Unterlass rannte ich in Richtung eines nahegelegenen Wäldchens. Allein aus der Erinnerung suchte ich mir meinen Weg. Innerhalb kürzester Zeit war mein Nachtgewand völlig durchnässt. Ein Gefühl von Freiheit und Einsamkeit machte sich während des Laufens in mir breit. Einerseits tat es gut endlich raus zu sein aus dem System voller Zwang und Regeln, weg von den Befehlen die oft nicht mit meinem Gewissen vereinbar gewesen waren, frei sein von den Weisungen derer denen ich kein Vertrauen mehr schenken konnte, da sie mich zu oft enttäuschten und verletzten. Und dennoch.... diese Freiheit kostete mich einen sehr hohen Preis - Akira. Mir riss es beinahe das Herz aus dem Leib als ich daran dachte, wie er verzweifelt hinter mir hergerufen hatte. NEIN!! Was hatte er mir denn schon zu geben, dass es sich lohnen würde zu bleiben? Auch er hatte mich verraten und im Stich gelassen als ich Hilfe gebraucht hatte. Er war auch nicht besser als all die anderen, die mich von Anfang an nur ausgenutzt hatten. Welchen Sinn sollte es noch haben zu bleiben? Nein, es war besser wenn ich dafür sorgte, aus dem Leben aller zu verschwinden. Und wem würde es schon auffallen, dass ich von ihnen gegangen war?
Unwirsch wischte ich die Gedanken beiseite. Ich musste mich einfach auf das Hier und Jetzt konzentrieren, hinfort mit dem, was von nun an der Vergangenheit angehörte. Unaufhörlich stolperte ich den unwirtlichen Weg weiter, der nun stetig bergauf führte. Die Hälfte des Weges musste ich bereits geschafft haben. Unter mir erkannte ich die emporsteigenden Schaumkronen, die ihren wilden Todestanz aufführten. Ja, das war das richtige Wort, sie würden diesen düsteren Morgen nicht überleben, ebenso wenig wie ich, wenn ich jetzt nicht höllisch darauf aufpasste wo ich hintrat. Keuchend setzte ich meinen Weg über den schmalen, vom Regen glitschig gewordenen Pfad fort, ein Weg der so eben genug Platz für eine Person bot. Ich dachte besser nicht daran was passierte wenn.......
Plötzlich durchbrach ein dumpfes Geräusch den Lärm der Naturgewalten. Hilflos blickte ich in die mich umgebende Dunkelheit. Das unheilverkündende Geräusch näherte sich mir mit rascher Geschwindigkeit. Wie angewurzelt harrte ich aus. Und dann die grausige Erkenntnis: ein Reiter näherte sich mir mit unglaublichem Tempo. Doch anstatt zu versuchen zu fliehen blieb ich seelenruhig stehen und blickte auf die tosende See. Leb wohl, oh du grausame Welt. Von nun an bist auf ewig du von mir erlöst. Ich kehre zurück zu den Wurzeln des Lebens um Platz für neue und bessere Wesen die mir folgen werden zu schaffen. Resigniert schloss ich die Augen und wartete ab. Das Hufgetrappel näherte sich immer weiter, Rufe wurden laut. Ich hatte mit meinem verkorksten Leben bereits abgeschlossen. Die Arbeit die ich bisher verrichtet hatte, sofern ich denn dazu gekommen war, konnten ebenso gut andere erledigen, den Streit und Ärger trat ich gleichfalls an meine Nachfolger ab. In freudiger Erwartung des Todes blieb ich die wütenden Kommentare ignorierend, stehen. Ein seltsames Glücksgefühl durchströmte mich als ich den kalten Hauch des nahenden Todes wahr nahm. Ich hatte die Wahl der Todesart - zertreten werden oder in der tödlichen Umarmung des Meeres zu versinken. "Spring, komm zu mir mein Engel, hier in den tiefen des Ozeans werden wir beide glücklich werden." Verwirrt sah ich mich um. Das war doch Akira, der mich gerufen hatte, oder etwa nicht? Nur noch Bruchteile von Sekunden bis der Reiter mich erreichen würde, meine Gedanken drehten sich im Kreise. Doch dann tat ich das unglaubliche - ich beugte mich nur ein wenig nach vorne...... der Boden unter meinen Füßen verschwand..... wie ein Vogel breitete ich, bereit für die tödliche Umarmung, die Arme aus und ließ mich vornüber fallen.
Beruhigende Dunkelheit umhüllte bereits nach kurzer Zeit meinen Geist. Ich glaubte eine Ewigkeit durch die Fluten schwerelos dahinzugleiten. Das Salz des Meeres klebte auf meiner Haut. Im Unterbewusstsein nahm ich wahr, wie meine Haut immer mehr abgeschürft wurde, doch Schmerz fühlte ich nicht. Eher empfand ich ein Gefühl des Glücks und der Erleichterung. Sollte dies das Ende allen Lebens sein? Ein ständiges dahinschweben bis nichts mehr existent sein würde? Und dann absolute Finsternis. Nichts drang mehr zu meinem Geiste durch, ich war von allem abgeschirmt.
Ich wusste nicht wie viel Zeit verging bevor ich wieder meine Umgebung wahrnahm. Der Geruch nach Feuerholz und feuchten Steines stiegen mir in die Nase. Eine angenehme Wärme durchflutete mich, etwas oder jemand schmiegte sich an mich und spendete mir ein wohliges Gefühl. Nur mühsam vermochte ich meine Augen aufzuschlagen. Es war wie ein Wunder, dass ich noch am Leben und unverletzt war und dazu noch in einer Höhle von unbekannten Wesen wohl bestens versorgt worden war. "Stefanie." Wie das zarte Säuseln des Windes drang eine melodisch singende Stimme an mein Ohr. "Stefanie....... komm her....... du solltest nun damit beginnen, deine Lektionen zu lernen, bevor du eine wichtige Entscheidung zu treffen hast." "Wer bist du? Wieso sollte ich denn überhaupt noch etwas tun? Ist denn mit meinem Ableben nicht alles besiegelt?" Aber keineswegs" fuhr der Unbekannte geduldig fort, "du bist in einer Zwischenwelt gelandet, dein bisheriges Leben wird dir als Spiegel vorgeführt und du musst selbst über dich richten." Ich war entsetzt. Zugleich faszinierte mich die geheimnisvolle Stimme so sehr, dass jeder Widerstand im Keim erstickt wurde.
Mir war, als führte mich ein Geist durch die feuchten Katakomben, die einen eigenartiges Lichtspiel boten. Es war keine Lichtquelle zu finden und doch konnte man sich problemlos orientieren. Nur Augenblicke später stand ich in einem kleinen, niedrigen Raum, an dessen einer Seite eine Art Bildschirm angebracht war. Auf Anordnung meines Gastgebers fuhren wie von Zauberhand Tisch und Stühle aus dem Boden hoch und die Vorführung begann.
Als erste Szene wurde mir mein waghalsiger Sprung in die Tiefen der tosenden See präsentiert, der flehende Blick des Reiters, ich möchte doch wieder auftauchen. Und dann sah ich es selbst, wie von Geisterhand wurde mein Sturz abgefangen und ich schwebte durch die Wellen bevor ich den Blicken des Reisenden entschwand, der sich zwischenzeitlich an den Abgrund kniete. Wie konnte es sein, dass sich ein völlig Fremder darüber Gedanken machte, was aus mir wurde? Ach was..... ist auch wieder nur so ein wundersüchtiger, mein Leben war doch völlig bedeutungslos. "Nun, was sagst du Stefanie? Wirst du deinem Leben eine erneute Chance geben?" Die Geduld des fremden Wesens schien unermesslich, doch meine Antwort blieb weiter bestehen: "Tut mir leid, doch ich werde keinesfalls zurückkehren." Meine Stimme klang schroffer als ich eigentlich wollte, doch was soll's, hier war es doch egal. Anstelle einer Reaktion folgte ein weiterer Abschnitt meines Ablebens.
Dieses Mal wurde ich mit meinem Arbeitsumfeld konfrontiert. Überall liefen angehende Offiziere bestürzt über den plötzlichen Tod ihrer Ausbilderin umher. Es herrschte reges Treiben auf dem Akademiegelände. Meine ehemaligen Arbeitsräume wurden hektisch auf der Suche nach Hinweisen durchsucht. Doch die Medaille hatte, wie sollte es auch anderes sein, ihre Kehrseite. Nun endlich vermochte ich zu erkennen, wer meine Neider und wer wirkliche Freunde waren. Mit vor Entsetzen geweiteten Augen folgte ich dem kleinen Film. Ich konnte einfach nicht glauben, das sich einige meiner ach so netten Freunde und Kollegen auf das stürzten was ich errichtet hatte. Wie die Aasgeier machten sich einige über meine Habe her unter dem Deckmantel der Freundschaft, sie wollten doch nur ein Andenken an mich. Ich war zu keinerlei Reaktion mehr fähig. Es war erschreckend und entsetzlich zugleich. War ich denn wirklich ein so schlechter Mensch gewesen, dass es niemanden mehr gab, der mich noch ehrte?
Eine erneute Unterbrechung der Szene holte mich in die augenblickliche Realität zurück. "Nun Stefanie? Wirst du deinem Leben eine erneute Chance geben? Bist du bereit ihnen zu zeigen, was du wirklich und wahrhaftig unter deiner harten Schale bist?" Ich überlegte einen kurzen Augenblick, bevor ich zum zweiten Male die Gelegenheit ausschlug, auf die vermutlich sehr viele warteten. Mein Gastgeber ließ sich keine Gefühlsregung anmerken und setzte statt dessen das kleine Privatprogramm fort.
Erneut wurde das Akademiegelände eingeblendet. Ein kleiner verlassener Friedhof füllte das Bild. In den Mittelpunkt rückte wie in Zeitlupe ein schmuckloses Grab. Nur hier ruht Ensign Stefanie Shadows war auf dem Grabstein eingraviert. Also doch.... mein Leben war also doch völlig wert- und sinnlos gewesen, pure Zeitverschwendung. Doch was war dies? Bedächtigen Schrittes und mit gesenktem Haupt näherte sich ein junger Kadett der Stätte der ewigen Ruhe. Obwohl das Gesicht verhüllt war, erkannte ich auf den ersten Blick um wen es sich bei dem trauernden handelte. Mein Herz begann wie wild zu schlagen, Tränen der Verzweiflung stiegen in mir auf. Was er jetzt wohl denken mochte. Unwillkürlich fuhr meine Hand zum Bild, suchte die Nähe zu dem Menschen, den ich aufs grausamste mit mir selbst betrogen hatte - Akira. Das Bild wurde vergrößert, nun war nur noch Akira zu sehen mit seinen geröteten Augen. Mein Geist schrie regelrecht nach dem jungen Mann an meinem Grab. Und wie erwartet erklang zum dritten Male die Frage: "Nun Stefanie? Wie lautet deine Entscheidung? Treue zu diesem Menschen, der auch jetzt noch zu dir hält, oder aber willst du ihn erneut um sein einziges Glück betrügen, welches ihm vorherbestimmt war und auf ewig in die Dunkelheit entschwinden?" "Ich weiß zwar nicht wer ihr seit, doch werde ich nun doch zurückkehren. Vielleicht ist es an der Zeit, dass ich mal nur auf das höre, was mein Herz mir rät." Ich glaubte den unbekannten Lächeln zu sehen, als ich diese Worte sprach.
Was dann mit mir geschah war einfach unbeschreiblich. Die Umgebung um mich herum verschwamm vor meinen Augen und wechselte seine Struktur. Nur wenige Augenblicke später lag ich völlig durchnässt bei strahlendem Sonnenschein am warmen Sand. Plötzliche Müdigkeit übermannte mich sodass ich einfach reglos liegen blieb und die wärmenden Strahlen der Sonne genoss. Vermischt mit der Liebkosung der Natur trat eine weitere Empfindung an meinen noch vernebelten Geist. Eine sanfte Berührung meines Körpers begleitet von tränenerstickten Worten holte mich in die wirkliche Wirklichkeit zurück. Traurig lächelnd drehte ich mich langsam um. "Stefanie..... endlich... ich dachte schon ich hätte dich bis in alle Ewigkeit verloren." Überglücklich drückte ich Akira an mich. Diese Geste war es, die all meine Empfindungen demjenigen übermitteln sollte, der es mit seiner Güte und Treue geschafft hatte, mir ein neues Leben zu schenken. "Akira, vergib mir bitte. Zuviel Leid habe ich über dich gebracht und dabei in meinem Egoismus gänzlich unseren Treueschwur vergessen, und dies alles nur, weil ich den ganzen Ärger und Streit um mich herum nicht auf andere projizieren wollte und ständig in mich hineinfraß." Ein zartes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Endlich hatten wir durch seine Treue, die den Tod überdauerte wieder zusammen gefunden. Eng aneinander gelehnt blickten wir schweigend aufs Meer hinaus, zu der Stelle, wo sich für mich so vieles verändert hatte. Schweigend harrten wir bis zum Sonnenuntergang aus. Wir genossen die letzten Strahlen der Sonne, die langsam ihre Bahnen zog und weit hinter den ruhigen Wellen des Meeres unseren Blicken entschwand.
Doch mit der Wärme der Sonne verschwand auch kein Großteil dessen, was mich noch vor kurzem so belastet hatte. Es war als hatte die Sonne meine Sorgen einfach mit auf die Reise genommen und verbrannte sie, um dafür zu sorgen, dass nie wieder jemand von diesen gequält werden konnte. Aber dies war erst der Anfang meines neu gewonnenen Lebens. Gemeinsam mit Akira würde mich noch einiges an Arbeit erwarten die getan werden musste, viele Erklärungen waren notwendig, Fragen wollten beantwortet werden und allen voran die Frage nach dem "Warum", auf die es wohl nie eine erschöpfende Antwort geben wird.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-26 17:34:52 mit dem Titel Cherlindreas Prüfung
Eisig peitschte der eisige Wind den Regen durch die finstere Nacht. Dichte Wolkenschichten verhüllten das güldene Antlitz des Vollmondes - es war für Cherindrea die Nacht der Nächte, die Nacht, in der sie ihre letzte Prüfung würde ablegen müssen um als vollwertiges Mitglied ihrer Gilde anerkannt zu werden. Doch Cherlindrea hatte Angst, sie fröstelte innerlich, hüllte sich noch enger in ihren schwarzen Lehrlingsmantel, den sie gedachte heute gegen das Cape der fortgeschrittenen Klasse einzutauschen. Ihr Ziel war es, eines Tages einmal, so wie alle Frauen ihrer Familie vor ihr, den schwarz-güldenen Umhang der wahren Heiler zu tragen Doch bis dahin war noch ein mehr als nur weiter und steiniger Weg, zumal sie seit je her alles Gelernte vergaß, sobald sich die Zeit der Prüfungen näherte. So auch zu dieser finsteren Tageszeit, die sie doch sonst mit großer Freude erfüllte. Doch in dieser Nacht war vieles anders. Es lag noch weitaus mehr in der Luft als weitere Niederschläge. Sie wusste weder was noch woher. Vielmehr war es eine Vision, oder auch der natürliche Instinkt des Raubtieres Namens Mensch. Beängstigend war an diesem Tage für die junge Frau der Widerschein des Feuers in nicht allzu weiter Ferne. Dunkle Schatten tanzen um die wenigen Lichtquellen herum, seltsame Gesänge schallten durch die Nacht. Und sonst... schweigen. Die Natur schien sich respektvoll zurückgezogen zu haben. Kein lebendes Wesen ließ seine nächtlichen Rufe erschallen. Ob diese Wesen wohl die Bedeutung der nahenden mitternächtlichen Stunde erahnten? Waren sie die stillen Prüfer vor denen sie zu bestehen hatte?
Als sie schließlich bibbernd vor Angst und Kälte den Platz der "geistigen Einheit" erreichte, wurde sie bereits von ihren Ausbildern und Mitlernenden erwartet. Sie war erneut als letzte zu dieser alles entscheidenden Lernprobe erschienen. Ihr Mut sank, wusste sie doch, dass ihr dies einige Minuspunkte würde einbringen. Blitze zuckten ohne Vorwarnung durch die Nacht, hüllten die Vorsteherin dieses Zirkels in ein gespenstisch weißes Licht, dass ihre harten Gesichtszüge verzerrt wider gab. Unmut stand in ihr Antlitz geschrieben. Es schien etwas vorgefallen zu sein, dass ihr missfiel. Nur was sollte es sein? Lag es erneut an ihr, Cherlindrea? Welchen Fehler sollte sie dieses Mal begangen haben, dass sie den Zorn Arianes auf sich zog? "Verehrter Heiler, meine lieben Mitschüler", eine Stimme eisiger als der kälteste Wind, schneidender als Eis hallte durch die Dunkelheit, "bevor wir im Zeichen des dritten Vollmondes nun mit den Aufstiegsprüfungen beginnen werden, habe ich euch noch einige sehr bedauerliche Mitteilung zu machen. Es sind mir eindeutige Beweise vorgelegt worden, dass wir eine Verräterin in unserer Mitte haben." Cherlindrea rutschte das Herz immer tiefer. Angst schnürte ihr die Kehle zu. Sollten ihre Feinde bereits soweit gegangen sein, sie als solche hinzustellen? Wäre es nicht vielleicht doch besser, sich einer falschen Strafe zu stellen, als Zeichen des guten Willens und des Großmutes? Oder wäre es pure Dummheit, würde sie zumindest den Versuch des Bestehens der Prüfung ohne Anstrengung verschenken? "Ich denke, die betroffene Person weiß wer gemeint ist. Doch haben wir, vom Rat der Weisen den Entschluss gefasst, ihr die Möglichkeit zu geben, sich bis zum Ende der Prüfungen bei einem von uns zu melden. Doch nun werte Anwesende, lasst die Prüfungen beginnen. Zeigt ihr angehenden Heiler, dass ihr die Kinder eurer Eltern seid und eure Lektionen wohl gelernt habt."
Einer nach dem anderen wurde von den fünf Weisen geprüft, regelrecht durch die Mangel gedreht. Mit gesenktem Haupte stand Cherlindrea im Kreise der Wartenden, sog den Duft des Feuers tief in sich ein. Leise murmelte sie immer und immer wieder ein altes Gebet vor sich hin. Innerlich verkrampfte sie sich immer mehr. Die Hitze des Feuers sprang auf sie über. Heißkalter Angstschweiß lief über gerötetes Antlitz. Tiefer senkte sie ihr Haupt, suchte ihre panische Angst zu verbergen. Ruhe. Sie musste endlich ihre innere wieder finden bevor sie an der Reihe war. Sie musste sich entspannen und doch die Gedanken beisammen halten. Sie musste..... "Cherlindrea, Tochter des großen Merlin, aus dem dritten Hause trete vor den Rat der Weisen." Das Unvermeidliche war nun da. Die Stimme des Assistenten duldete absolut keinen Widerspruch.
Ariane: Du zitterst so Kindchen, hast du Angst?
Cherlindrea: Ja, Herrin.
Jetzt bloß nichts falsches sagen dachte sich die junge Frau. Sie war eine der ältesten ihrer Klasse mit ihren 27 Lenzen. Eigentlich hätte sie bereits an er Seite der Herrin stehen können. Eigentlich.... Doch war ihr Leben gänzlich anders verlaufen.
Ariane: Erkläre dich mir, Tochter des Merlin. Was ist es, das dein Gewissen mit düsteren Wolken verhüllt?
Cherlindrea: Dies liegt in gleich drei Dingen begründet Herrin.
Ariane: Gleich 3?! Tochter des dritten Hauses, du versetzt meinen Geist in Aufruhr. So sprich zu uns.
Cherlindrea: Wie ihr wünscht. *verneig* Punkt eins ist Eure Ansprache vor Beginn der Prüfungen. Obwohl ich mir keiner Schuld bewusst bin, so fürchte ich mich dennoch davor, die gesuchte Person zu sein. Es ist bekannt, dass ich keine Freunde im Reich der Lebenden haben. Und ich gestehe ein, dass ich einigen der Anwesenden so viel Schlechtigkeit zu trauen würde, mir derartige Vergehen anzudichten, die meinen Ausschluss oder noch weit aus Schlimmeres nach sich ziehen könnten. Punkt zwei sind die Prüfungen. Ich habe unbeschreiblich große Angst vor dem was auf mich zukommen wird, auch wenn sich an diesem unvermeidlichen Lauf der Dinge für mich nichts veränderbar ist, da ich mir selbst schwor, die Prüfungen zu absolvieren, selbst dann, sollte dieses Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt sein.
Ariane: Und was ist Punkt drei?
Welch seltsame Güte doch die Augen der Herrin nun ausstrahlen. Was geschieht hier mit mir? Ich fühle mich plötzlich so seltsam leicht. Die düsteren Wolken der Pein verlassen so unverhofft meinen gemarterten Geist?
Cherlindrea: Verzeiht Herrin wenn ich zögere, doch erscheint mir dieser Punkt sehr anmaßend und ich ziehe es ehrlich gesagt darüber stillschweigen zu bewahren. Vergebt für meinen Ungehorsam. *verneig*
Ariane: Nein, nein. So lange du die Wahrheit sprichst wird dir hier in unserem Kreise keinerlei Leid zugefügt.
Cherlindrea: Wie ihr wünscht. Ihr seid dieser Grund, Herrin Ariane. Ihr und euer Rat der Weisen. Ihr flößt mir Angst ein, euer gesamtes Auftreten ist seltsam befremdend. Mir ist beinahe als ob.... als... wäret ihr von einer anderen Welt gekommen, um uns allen hier einen besseren Weg zu weisen.
Unvermittelt trat leises Gemurmel unter den Prüfern auf. Auf dem einen oder anderen Gesicht spiegelte sich im matten Schimmer des Feuers auf den Gesichtern wider. Erst jetzt bemerkte die junge Frau, dass der Regen merklich nachgelassen, sich der Sturm beinahe gänzlich zur Ruhe begeben hatte.
Ariane: Ich muss gestehen Cherlindrea, deine Antworten haben mich gleichsam überrascht und auch beeindruckt. Deine Aufrichtigkeit ist ein sehr seltener Edelstein, den du besonders sorgfältig pflegen solltest, ebenso wie dein Weg der Verschwiegenheit. Und aus diesem Grunde werden wir dir nun ein kleines Geheimnis offenbaren. Es war Bestandteil der Prüfung, dass wir von einem Verräter sprachen."
Oh gütiger Herr der Heiler, jetzt ist alles aus. Ich wurde in deinem Angesicht geprüft und bin kläglich gescheitert. Nein, schlimmer noch. Ich bemerkte es nicht einmal, dass die Prüfung erfolgte. Kraftlos sank die junge Frau auf den durchnässten Boden nieder, kniete mit tränenbedecktem Gesicht vor dem Rat der Weisen. Nun war alles aus. Sie hatte nicht nur sich, sondern auch ihren Vormund mehr als nur bitter mit ihrem Versagen enttäuscht.
Ariane: Aber nicht doch, Tochter des dritten Hauses. Es besteht für dich absolut kein Grund zu weinen. Du warst diejenige, die der schwersten Prüfung unterlag, zu mal du unser letzter Kandidat warst. Viele gaben vorzügliche Antworten, wiesen uns Richtungen, die wir selbst kaum bedacht. Doch du bist es, die uns den einzig wahren Weg vor Augen geführt hat, was uns allesamt auf Grund deiner noch recht jungen Jahre sehr verwundert. Und du bist auch die einzige, die diese Prüfung hier und heute mit Auszeichnung bestanden hat. Doch nun ist es an der Zeit, diesen Abend der Erleuchtung mit einer gemütlichen Runde zu beenden im großen Kreise versteht sich.
ein Testbericht von NineW2003-07-25 18:21:00vom 25.07.2003Empfehlung: nein
Vorteile: ich habe daraus gelernt...Nachteile/Kritik: es war eiskalt und ich konnte nicht gleich nach Hause fahren
Bis heute habe ich dieses Erlebnis nicht vergessen und noch immer kann ich es mir nicht erklären.Ich glaube aber bis heute nicht daran,dass es nur Zufall war oder Einbildung oder Glück im Unglück!!!
Vorgeschichte
Ich war damals noch in der Ausbildung(ich lernte Kauffrau im EH und sprang auch bei der Wurst/Fleischtheke mal mit ein) und wurde gebeten,auf einem Fest zu arbeiten ,wo wir einen Stand hatten und Bratwurst verkauften.
Das Problem war,mein Auto war in der Werkstatt und ich konnte nur zusagen,da ich das Auto (einen Kadett,dass spielt hier auch eine Rolle)
von der
Schwester meines damaligen Freundes bekam.
Es war auf dem Fest viel zu tun und ich freute mich schon endlich auf den Feierabend und darauf zu meinem Freund zu fahren.
was passierte:
Die Fahrt verlief ruhig bis ich vor einem Ort namens Walkenried(Harz) war. Kurz bevor man in diesen Ort fährt kommt eine scharfe enge Linkskurve und ausgerechnet in dieser blieb das Auto einfach so stehen.
Ich dachte nur "Scheisse,muss das jetzt sein?".
Immerhin war es spät ,ich musste noch duschen, da ich nach Bratwurst roch, war fix und fertig,also hatte auf sowas nun gar keine Lust,wollte halt nur noch zu meinem Freund. Nur konnte das Auto in dieser gefährlichen Kurve nicht stehenbleiben.
Ich hatte aber Glück.Ein Auto mit einer Gruppe Jugendlicher hielt an,sie schleppten mich ab bis zum nächsten Ort und ich wurde von dort zu meinem Freund gefahren.
Ursache für das Stehenbleiben des Autos war, dass die Benzinpumpe den Geist aufgegeben hatte,wie ich später erfuhr.
Komisch daran, 2 Tage vorher wurde das Auto durchgecheckt und so eine Benzinpumpe geht ja nicht einfach so kaputt. Ok,ist noch nicht ganz seltsam,aber dann.
........3 Wochen später
Vorgeschichte
Mein Freund hatte sich ein neues Auto gekauft, auch einen Kadett,denn er hat es sowohl mit Opel als auch eben Kadett und seine Schwester ebenso.
In Benneckenstein(auch Harz) wo er wohnt,war ein Fest.Ich konnte leider nicht mit,da es an einem Samstag war und nachmittags anfing,ich aber bis 14 Uhr arbeiten musste.
Er bat mich ihn abzuholen,da er gern etwas trinken wollte.
Nun sagte er aber, ich solle doch sein Auto nehmen,wir müssten von ihm zu Hause noch etwas einladen und mein Auto(ich hatte damals noch einen Trabbant) war dafür zu klein.Von meinen Eltern das Auto war auch nicht greifbar,sowie auch meine Eltern selber nicht,denn sie hätten ihn auch geholt,waren aber zu dem Zeitpunkt auf einer Feier.
Von Anfang an hatte ich ein mulmiges Gefühl bei der Sache,denn leider musste ich wieder an Walkenried vorbei,bzw hindurch.
Ich sagte ihm auch wie ich mich fühlte,doch er meinte nur ,könne nichts passieren,immerhin sei es ja ein neues Auto.
Nun gut,er rief mich gegen 18 Uhr an und ich fuhr mit einem eher unguten Gefühl los.
Ich kam auch bis Walkenried,auch bis in den Ort,aber nur bis ungefähr zur Hälfte,denn dann blieb das Auto stehen.
Ich konnte es echt nicht fassen.Mir war es damals echt irgendwie unheimlich,ich war auch völlig fertig.
Glück war,es blieb gegenüber einer Werkstatt stehen und die Leute waren so gut,nach dem Auto zu schauen und mir mitzuteilen,dass der Kupplungsbautenzug gerissen sei ( und das bei einem neuen Auto).
Weiterhin durfte ich kostenfrei telefonieren,da ich total aufgelöst war und mein Schwager,der gott sein dank zu Hause war schleppte mich ab.Später habe ich den Herren von der Werkstatt zusammen mit meiner Mutter ,(ich wollte von da an niewieder allein durch Walkenried,zumindest nicht in irgendwelchen Kadetts,2 Päckchen Kaffee als Dankeschön vorbeigebracht und sie haben sich auch total gefreut und gemeint es sei schon ok)
Fazit und meine Meinung
Auch wenn mir beide Male geholfen wurde,es ist schon komisch, 2x ein Auto des gleichen Typs,wenn auch verschiedene Besitzer aber einer Familie angehörend.2x der selbe Ort,wenn auch einmal kurz davor.2x hätte es eigentlich gar nicht sein können,denn einmal war das Auto erst gecheckt wurden und beim 2ten Mal war es ein ganz neues Auto.Ausserdem habe ich schon eine Vorahnung gehabt beim 2ten Mal und bin seit dem auch niewieder alleine mit einem der Autos durch Walkenried gefahren.
Klar haben wir später darüber gelacht,aber ich frage mich immernoch ob es mit rechten Dingen zuging.
Diese Frage kann ich für mich nicht mit ja beantworten,eben aus den aufgezählten Gründen und weil sich alles gesträubt hat,wenn wir auf Walkenried zu sprechen kamen,wenngleich ich auch darüber lachen konnte.
Das einzige was positiv an der ganzen Geschichte war,mir ist nichts passiert und mir wurde auch immer geholfen,aber auch gerade das finde ich komisch.
Gut viele mögen denken es ist Zufall,oder Glück im Unglück,oder Einbildung aber soviel Zufall???? oder soviel Glück???? und ich denke nicht das es Einbildung war.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-25 18:21:00 mit dem Titel Die Trabbantgeschichte
Ja, dass ist schon so eine Sache für sich gewesen.
Ich stamme ja eigentlich aus der ehemaligen DDR (Thüringen)und richtig, wie sollte es auch anders sein, mein erstes Auto war ein Trabbant.
Nicht das ich gegen den kleinen Stinker etwas gehabt hätte, nur leider war er nicht so wirklich schnell und auch nicht so wirklich bequem, aber ich habe sehr interessante Sachen mit ihm erlebt ,so zum Beispiel das er mich dank seiner kaputten Zündkerzen und dank kaputten Motors mitten auf einem Berg hat hängen lassen, oder das er einfach nicht ansprang, aber das ist alles gar nichts gegen die folgende Geschichte:
Ich arbeitete damals im Fahrradwerk in Nordhausen (da wo der Korn herkommt *g*).
Es war Winter und eiskalt.
Ich hatte Spätschicht gehabt, war müde und fertig und wollte eigentlich nur noch nach Hause zu meinem Freund, duschen und ab ins Bett.
Als ich zum Auto komme sehe ich schon ,Mist alles vereist, also kratzen.
Auto also aufgeschlossen Licht angemacht, damit ich besser sehe , meinen Arbeitsbeutel auf den Beifahrersitz geschmissen ,Tür zu und angefangen zu kratzen, denn irgendwann wollte ich ja auch noch mal nach Hause.
Dann als ich endlich fertig bin und wieder ins Auto einsteigen will, die Tür geht nicht auf.
Was ist das? Ich versuche es nochmal nichts, ich ruckle an der Tür, nichts.
Ich denke nur „ Scheisse , es ist kalt ,ich weiss nicht was ich machen soll und ich will nach Hause.“
Also als einziger Einfall , wieder zurückgehen, bei mir zu Hause anrufen, meinen Vater fragen , der ja Kfz-Mechaniker ist und hoffen , dass es klappt.
Ich rufe also zu Hause an und erkläre meinem Vater die Situation.
Mein Vater , der nach einer halben Stunde etwas sauer und schlaftrunken ans Telefon geht, rät mir einen Draht zu nehmen , den unten zu einem Haken zu biegen und dann durch die Verkleidung des Fensters zu schieben um so an den Hebel für die Tür zu kommen und dann würde die Tür aufgehen, wenn den Draht richtig einhakt und dann nach oben gezogen wird.
Ok , ein Draht, wo bekomme ich jetzt einen Draht her?
Die Nachtschicht ist noch da,also Versuch macht klug.
Nun gut ,ich laufe rum , versuche wen zu finden ,treffe einen der Bandleiter von der Nachtschicht, der schickt mich runter in den Keller wo eine Halle ist, wo eh viel Draht gebraucht wird.
Ich gehe in den Keller, in der Halle brennt kein Licht, ich rufe, keine Antwort ,da es sehr dunkel ist ,bekomme ich Angst, ich gehe also wieder hoch.
Wieder treffe ich den Nachtschichtbandleiter, langsam werde ich ungeduldig ausserdem ist es sehr spät und ich bin müde.
Treffer, er kommt mit runter in den Keller und hilft mir auch mit dem Draht.
Frohen Mutes kehre ich zu meinem Auto zurück.
Ein sehr komisches Gefühl beschleicht mich, denn ich bin noch nie in mein eigenes Auto eingebrochen.
Der erste Versuch scheitert und auch der zweite, beim dritten klappt es dann.
Ich setze mich in mein Auto und möchte nun endlich nach knapp 1ner dreiviertel Stunde voller hin und herlaufen und fast wahnsinnig werden nach Hause fahren, doch was ist das?
Die Polizei kommt auf mich zu, ich habe doch gar nichts verbrochen denke ich bei mir.
Sie fragt mich nach meinen Papieren und ob es mein Auto sei.
Ich gebe ihnen sowohl die Autopapiere als auch meinen Ausweis und beantworte auch die Frage mit ja.
Nach noch weiteren 10 Minuten bekomme ich meine Papiere wieder und erkläre den Beamten die dann etwas verdutzt schauen , da alles in Ordnung ist , was passiert ist.
Sie können ein Lächeln nicht unterdrücken, aber eine Frage habe ich noch, ich möchte natürlich wissen , wer den Hinweis gab das ich eventuell ein Auto entwenden wollte, was aber nicht der Wahrheit entsprach und ausserdem war ich in einer Notsituation.
Daraufhin erklären mir die Beamten das ein Lkw-Fahrer vom benachbarten Parkplatz wohl geschlafen habe und aufwachte, als ich mir gerade an meinem eigenen Auto zu schaffen machte, er hätte sie verständigt.
Ich war zwar sauer, aber verstehen konnte ich es schon, denn es musste für ihn ja aussehen, als ob ich das Auto hätte entwenden wollen.
Dann endlich kann ich nach Hause fahren und am nächsten Tag muss auch selbst ich herzhaft über die Geschichte lachen , als ich sie meinem Freund erzähle , er natürlich auch.
Ich bin überhaupt nicht mehr sauer und irgendwie muss ich noch immer etwas grinsen , wenn ich an die Geschichte zurückdenke und ich glaube ich werde sie wohl auch so schnell nicht vergessen.
Nun,was hat mich das Ganze gelehrt immer Eisspray mitnehmen, denn im Winter könnte eine Autotür schon mal vereisen oder auch durch Eis klemmen.
...
ein Testbericht von Nyneave2003-07-20 23:12:35vom 20.07.2003Empfehlung: nein
Dies ist nicht wirklich eine Kurzgeschichte. Eher so etwas wie eine Momentsaufnahme. Ich muss dazu sagen, ich habe diese Geschichte geträumt und zwar so realistisch, das ich unter Tränen aufgewacht bin. Deshalb habe ich sie auch aufgeschrieben. Veröffentlicht habe ich diese Geschichte auch bei www.webstories.cc:
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Der Abend war wunderschön gewesen, aber jetzt war es Zeit sich zu trennen.
Er nahm sie in die Arme. Sie nahm seinen Geruch in der Jacke wahr und schmiegte sich fester an ihn. In seinen Armen fühlte sie sich immer geborgen und vollständig. Als er sie wieder
los ließ, stand in seinen dunklen Augen ein Lächeln - und ein Versprechen.
Er gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen...seine schmeckten noch immer nach dem Rotwein, den sie getrunken hatten.
An der Strassenecke drehte er sich noch einmal zu ihr um. Ich liebe dich, sagten seine Lippen...für immer antworteten ihre Augen.
Er sah das Auto nicht kommen. Sie wusste nicht, wie sie dort hingekommen war, sie wusste nur, dass er in ihren Armen lag. Die panischen Entschuldigungen des geschockten Autofahrers hörte sie nicht einmal. Sie sah nur seine Augen, aus denen seine Liebe zu ihr sprach...bis das Licht darin starb. Doch sie sah es nicht mehr. Alles verschwamm hinter einem Tränenschleier.
Sie sah nur noch sein Lächeln. Es gehörte ihr. Für immer.
...
ein Testbericht von togri2003-07-18 20:55:19vom 18.07.2003Empfehlung: nein
Kennt ihr die Geschichte von der Made in China? Nein? Dann müsst ihr jetzt in jedem Fall weiter lesen!
Es waren einmal zwei Maden die in einer großen Stadt lebten. Eigentlich hatten sie ein sehr schönes Madenleben, doch der einen Made wurde es zu langweilig. Sie sagte zur anderen Made: „Ach weißt du? Ich will nicht länger hier leben müssen, ich will die Welt entdecken! In China soll es toll sein, da würde ich gerne mal hin!“ – „Das schaffst du nie! Wie willst du, so klein wie du bist, nach
China kommen? Das ist doch so weit weg!“ – „Ich habe von einem Käfer gehört, der mit einem Schiff dahin gefahren ist, das will ich auch machen!“
Gesagt, getan! Die eine Made zweifelte zwar immer noch daran, dass die andere Made es schaffen würde, nach China zu kommen, aber sie wollte zumindest sehen, dass diese wirklich auf’s Schiff ging. So krochen die beiden Maden zum Hafen.
Als sie endlich angekommen waren, guckten sie sich um, um zu erfahren, welches der vielen Schiffe nach China fuhr. Plötzlich hörten sie, wie ein Matrose neben ihnen zu einem anderen Matrosen sagte: „Na dann wünsche ich dir viel Spaß auf der Fahrt nach China!“ So schnell sie konnten krochen die beiden Maden dem Matrosen hinterher, der nach China fuhr. Er ging auf ein großes blaues Schiff, mit großen Segeln. Die Maden verabschiedeten sich und die Made, die die Welt erkunden wollte, kroch auf’s Schiff. Kaum war sie an Deck wurden die Leinen gelöst und los ging die Fahrt.
Die zurückgebliebene Made machte sich große Sorgen. Was nicht so alles passieren konnte: Was war wenn eine Möwe kam und die Made auffraß, bevor sie China überhaupt gesehen hatte? Und wenn das Schiff doch nicht nach China fuhr??? Ach, darüber wollte sie sich jetzt keine Gedanken mehr machen. Sie konnte eh nichts mehr tun.
Wochenlang lebte die zurückgebliebene Made alleine. Immer in Gedanken an die andere Made, die auf dem Weg nach China war. Eines Tages, als sich die Made gerade durch eine sehr leckere Holzkiste fressen wollte stockte sie. Was stand da auf der Kiste? Die Made schaute genauer hin, weil sie es nicht glauben konnte. Da stand doch allen Ernstes auf der Kiste: Made in China. Wie froh war da die Made, dass die andere Made es geschafft hatte nach China zu kommen. Sie verspeiste das Holz der Kiste nicht, sondern nahm eine andere und jeden Tag, solang die Kiste da stand, kroch sie hin um sich zu vergewissern, dass wirklich Made in China auf der Kiste stand.
Weil die Made, die in China war, aber nicht wusste, ob die andere Made gerade die Kiste zu Gesicht bekam, schrieb sie auf alle Kisten und alle Sachen, die verschifft wurden Made in China und so kann man es heute noch auf vielen Sachen lesen!
...
Wie ich zu meinen Katzen kam....(Was kam nach dem Tot von Prinz)
ein Testbericht von diewicca2003-07-17 21:24:06vom 17.07.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Liebe ist eine der Schönsten!...Nachteile/Kritik: Die Angst, sie zu verlieren
Für alle die meine andere Geschichte nicht lasen, Prinz ist mein Hund gewesen, der April diesen Jahres leider starb.
Nachdem mein lieber Prinz tot war, fühlte ich mich schon ziemlich einsam, so ganz ohne Tier...
Einen anderen Hund....hmmm...möchte ich irgendwann, nur nicht jetzt, das ist mir zu früh.
Also zog ich los, zu einem netten Bauernhof im benachbarten Dorf, um mir EIN Kätzchen zu holen.
Was musste mir passieren? Irgendwie ziehe ich hilfesuchende Tiere an. An einer Bushaltestelle außerorts lag ein Karton. Normaler Weise, schau ich nie nach, wenn irgendwas an der Straße liegt,
aber ich tat es.
Zwei kleine Katzenbabys schauen mich traurig an....
Ich dachte nur, das kann doch nicht wahr sein! So hilflose kleine Geschöpfe sich selbst zu überlassen...
Egal, ich nahm den Karton und fuhr nach Hause.
Gut, dass ich schon Katzentoilette, Streu und Futter da hatte, da ich mir EIN Kätzchen holen wollte.
Es waren ein Katerchen, den ich „Merlin“ nannte und ein Kätzchen, die ich „Morgaine“ nannte. Ich mag diese Namen und sie fielen mir spontan ein.
Merlin ist ein zierlicher schwarzer Kater, der nun den Anschein macht, dass da einige weiße Flecken durchkommen, und Morgaine hat ein rot-schwarzes Fell.
Sehr gesund sahen sie nicht aus, kein Wunder dachte ich, da draußen, im Karton....
Merlin fing an zu niesen..... immer schlimmer wurde das, die Augen waren entzündet und liefen teilweise sogar mit ein wenig Blut.
Bei Morgaine war es nicht ganz so schlimm, sie ist eh die etwas Kräftigere von beiden.
Also, hieß es, wieder zu meinem Tierarzt.
Ich will gar nicht erzählen, was manche Nachbarn mir für Ratschläge gegeben haben, wie z.B.; “Gib sie her ich ertränke sie, unsinnig Geldausgeben usw.“
Nein! Gerade sie sind es mir wert!
Die Diagnose „Katzenschnupfen“. Heute nicht immer so schlimm, wenn man direkt zum Tierarzt geht. Aber Merlin war schon sehr geschwächt.
Der Tierarzt gab beiden Antibiotika und entzündungshemmende Präparate. Alle zwei Tage jeder 4 Spritzen...
Es sah so aus als wäre alles in Ordnung.
Doch der Schein trog, jedenfalls bei Merlin.
Morgaine ging es gut, sie hatte es geschafft, auch nach dem Absetzen der Medikamente (sie bekamen außer den Spritzen, noch am Tag 4 Tabletten)
Merlin baute immer mehr ab, selbst im Wartezimmer beim Tierarzt lag er teilnahmslos auf meiner Hand. Auf dem Untersuchungstisch aufgeregt und sich nicht untersuchen lassen wollend, aber auf meinem Arm durfte der Doktor dann nach sehen.
So viel Vertrauen von dem Katerchen, nach so kurzer Zeit, zu mir, beeindruckte mich schon stark.
Nun ja, zu dem Katzenschnupfen kam eine mittelschwere Lungenentzündung dazu.
Ich sagte dem Arzt, dass der Kostenfaktor mich im Moment nicht interessiert, wenn es nur möglich ist dem Kleinen zu helfen.
Er sagte mir dann, dass wir es noch einmal versuchen mit Medikamenten, aber noch einen Rückfall, würde er nicht überleben.
Zwei Wochen dauerte dies an, dann noch eine Woche um zu sehen, ob er es ohne Antibiotika schafft....
Das ist jetzt einen Monat her, und, mein Katerchen ist gesund und putzmunter.
Er hat mir schon einige Sachen runter geworfen, und tobt munter durch das ganze Haus.
Es ist so schön, einem kleinen Kerl wie ihm, helfen zu können. Und mit jedem Schnurren und schmusend an mir lehnen, zeigen mir die Beiden, dass sie glücklich sind.
Nach dem traurigem Ausgang mit meinem Prinz, war dies nun ein schönes Happy End.
Ich hoffe noch viel schöne Zeit mit meinen Beiden Nervensägen zu haben.
Und irgendwann, kommt auch noch ein Hund zu uns.
Heute weiß ich, dass die Kätzchen, von einem bauern ausgesetzt wurden. Genau da wo ich mir auch eins holen wollte. Ihm waren da zuviele und tot machen wollte er sie nicht. Ich hab ihn mal gefragt, ob er schonmal von Zeitung gehört hätte oder schwarze Bretter im Supermarkt....
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-23 12:23:57 mit dem Titel Eine kleine erotische Geschichte
Eine erotische Kurzgeschichte
Erotische Fantasien und Gedanken haben viele von uns. Ich habe heute mal versucht eine kleine Geschichte dazu zuschreiben.
Regelmäßig, jeden Freitag, geh ich in eine kleine Waldsauna. Wirklich schön gelegen, mitten im Wald, liegt sie mit einem dazugehörigen kleinen Schwimmbad.
Eigentlich sind wir alle hier immer Stammgäste. Selten ist hier ein neues Gesicht zu sehen.
Auch ein Masseur ist immer zugegen, von dem man sich in den Schwitzpausen, nach einem schönen kalten Bad verwöhnen lassen kann.
An einem Freitag nun, kam es, dass ein neuer, sehr attraktiver Masseur da war, da unserer krank wurde.
(Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass wir eine Frauengruppe sind, ganz ohne Männer, bis auf dem Besitzer und eben der Masseur.)
Schon bei seinem behaglichem lächeln und Blick, den er mir gönnte, überkam mich so ein angenehmes prickeln durch meinen Körper.
Meine Freundinnen merkten eine Veränderung, weil ich nicht wie sonst viel redete und lachte, sondern in meine Gedanken versank und nur selten etwas sagte.
Zu ihren Nachfragen, antwortete ich nur; „Ach, irgendwie bin ich heute sehr nachdenklich und möchte nicht viel sprechen, lieber schweigen.“
Ständig fingen meine Gedanken an, verrückt zu spiele. Immerwieder war ER in meinem Kopf, obwohl er ja 2 Räume weiter seinen Job nachging und die Frauen mit seinen Massagen verwöhnte.
Auch ich habe mich immer 1-2-mal massieren lassen. Nur heute.. was sollte ich tun? Ich zögerte den Gang immer weiter heraus.
Doch, warum sollte ich darauf verzichten? Es ist gut, dass ich eine Frau bin und so eine eventuell sich anbahnende Erregung gut verstecken könnte.
Nun ging ich zu ihm. Er lächelte mich wieder nett an. Ich legte mein Saunatuch ab und legte mich nackt auf den Bauch, schloss meine Augen und begann zu genießen.
Ich konnte meine Fantasien nicht mehr zurück halten, so ließ ich sie zu.
Seine großen, starken aber auch zärtliche Hände streichelten über meinen Rücken. Er benutze wohlriechendes Massageöl, die mein Empfinden immer mehr bestärkten. In langsam kreisenden Bewegungen massierte er. Jetzt ging er immer tiefer hinunter, bis zu meinem Hintern den er leicht streichelte. Seine Hände bewegten sich weiter in die Richtung meiner Beine. Auch diese begann er sanft mit Öl zu massieren und ich spürte ab und zu eine flüchtige Berührung zwischen meinen Beinen. Immer und immer wieder passierte es, dass er mich an meiner Weiblichkeit berührte.
Ich konnte es nicht verhindern, dass sich meine Beine leicht spreizten.
Jetzt drehte er mich sanft um. (meine Augen blieben geschlossen) Jetzt begann er meine Brüste zu streicheln, ging langsam tiefer, über meinen Bauch zu den Beinen. Er berührte mich immer nur flüchtig zwischen meinen Schenkeln, was mich immer mehr zu erregen begann. Ich ließ geschehen was geschah.
Plötzlich spürte ich, wie er begann mich zu küssen und zu liebkosen. Erst auf der Stirn, zum Mund über den Hals zu meinen Brüsten. Zärtlich saugte er an meinen Brustwarzen und ich begann mich genüsslich zu rekeln und immer schwerer zu atmen. Er bewegte sich tiefer und verschwand mit seinen sinnlichen Lippen in meinem Schoß. Immer lauter wurde mein Atem, ich kam immer mehr in Ekstase.
Ich merkte gar nicht, wie er seine Hose auszog. Immer fühlte ich seine Lippen mich liebkosen und die Hände mich sanft streicheln.
Er zog mich ein Stück herunter, sodass ich nur noch mit meinem Po auf der Liege lag und meine Beine in umschlangen, als er in mich eindrang.
Er nahm mich und ich dachte ich müsste explodieren vor Lust. Auch er stöhnte laut vor Lust und hörte nicht auf mich zu Küssen und zu streicheln.....
Als ich plötzlich hörte; „So, ich hoffe die Massage hat dir gefallen.“ Öffnete ich die Augen. Ich lag immer noch auf dem Bauch und er reichte mir mein Saunatuch.
Lächelnd sagte ich ihm, dass mir die Massage sehr gut getan hat und ich hoffte, dass er in Vertretung hier bleiben würde.
Ich zog mich an und fuhr Heim. Immer noch lächelnd, vielleicht ein wenig enttäuscht, dass es nur eine Fantasie war, schlief ich zufrieden ein. Und träumte... na ja, das wäre vielleicht eine neue Geschichte wert.
diewicca
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-24 01:27:11 mit dem Titel Eine Geschichte über bedingungslose Liebe zu meinem Hund
Am 15.04. jährt sich zum ersten mal der Todestag meines geliebten Hundes "Prinz".
Ihm zum Gedenken habe ich diesen Beitrag nochmals aktualisiert.
Keine übertriebene Tierliebe, aber jeder der ein Tier hat oder Tiere mag, kann mich sicher verstehen
Das ist eine Geschichte zum Andenken an meinen mir immer treuen Hund „Prinz“
Lange habe ich den Wunsch verspürt, einen Hund zu mir zu nehmen.
Es war, bis an jenen Tag nicht möglich, da ich immer in Mietswohnungen lebte, die mindestens 2 Etagen hoch lagen.
Ich fand es nie gut, bis auf kleine Rassen, einen Hund in einen Mehrfamilienhaus zu halten und dann noch mehrere Etagen hoch. Dabei ist es bekannt, dass häufiges Treppensteigen, schlecht für Hunde ist.
Nun ja, ich zog in mein jetziges zu Hause, eine kleine Doppelhaushälfte mit Garten, und machte mich daran, meinen Wunsch einen Hund an meiner Seite zu haben, zu erfüllen.
Ich wollte keinen Welpen vom Züchter. Gibt es doch so viele Tierheime, in denen vor allem ältere Hunde, traurig auf ein schönes zu Hause hoffen.
Eigentlich liebe ich alle Tiere, und doch war es so schwer den Richtigen zu finden. Es kam mir nicht auf Rasse, Geschlecht oder Alter an.
Ich bin viel gereist habe viele Hunde ausgeführt und mit ihnen gespielt, als Pflegehund hatte ich auch schon einige bei mir. Aber irgendwas fehlte.
Doch dann, ich war wieder im Internet auf den zahlreichen Tierhilfeseiten unterwegs, als ich das Bild sah.....
Ein altdeutscher Schäferhund, 7 Jahre alt, ziemlich dunkel, nicht kastriert, von den Besitzern, angeblich aus Zeitgründen, abgegeben.
Diese Augen... das ist „mein“ Hund!
Ich rief sofort in diesem Tierheim an und erkundigte mich, ob er denn schon vermittelt wäre. Nein, er ist noch da und ist sehr traurig dort. War er doch seit Geburt in dieser Familie und nun im Heim. Er weiß gar nicht was los ist.
Ich vereinbarte einen Termin zum nächsten Sonntag und fuhr hin.
Angekommen und voller Vorfreude und Neugier ging ich das Heim. Natürlich, bei dem Stress und vieler Arbeit, haben die Tierpfleger „Prinz“ zum spazieren gehen raus gegeben.
Egal, ich warte. In der Zeit ging ich noch mit zwei anderen Hunden spazieren, weil ich sonst wohl vor Nervosität zerplatzt wäre.
Fünf geschlagene Stunden habe ich auf ihn gewartet. Nun war es soweit. Man sagte mir, er wäre sehr vorsichtig bei fremden Leuten. Sie brachten ihn, er sprang mich an, wedelte mit dem Schwanz und gab mir einen leichten „Kuss“ auf die Wange (na ja, er versuchte mir das Gesicht abzulecken).
Die Pfleger schauten ungläubig, wie ich selber auch.
Vorsichtig, zurückhaltend?
Nun gut, wir sind erstmal zusammen spazieren gegangen. Das ist da so üblich um sich kennen zu lernen.
Es war ein Gefühl, als kannten wir uns schon lange. Völlig vertraut gingen wir durch den Wald.
Als wir zurück waren, wurde ich auch gefragt, ob ich den Hund denn kennen würde.
„Nein“, sagte ich; „Ich habe ihn das erste mal auf Ihre Homepage gesehen.“
Nun wurde ich gefragt, ob ich ihn zur Probe mitnehmen wollte. Ja natürlich wollte ich das. Eigentlich war mir schon jetzt klar, dass ich ihn behalten wollte.
In dieser einen Woche, hatte ich mit Prinz viel Spaß. Er fühlte sich sehentlich sehr wohl. Er verstand sich mit den Kindern hier und auch mit der netten Hündin von nebenan waren keine Probleme.
Ich fuhr also nach dieser Probewoche wieder zu dem Tierheim, um mitzuteilen, dass Prinz bei mir bleibt. Alle bürokratischen Sachen haben wir abgewickelt und mir wurde noch, nach meinen Anfragen, beteuert er ist auch gesund. Ich musste ja wissen, ob ich irgendwelche speziellen Arzttermine machen müsste.
Nun war es amtlich, wie man so schön sagt.
Nach einigen Tagen merkte ich, dass mit Prinz was nicht stimmte. Er hatte Probleme beim Aufstehen und auch bei längeren Spaziergängen.
Also fuhr ich zu einem Tierarzt. Man stellte fest, dass er Arthrose hat und eine schlimme Nieren-Harnwegsentzündung. Mir war klar, dass das nun ziemlich teuer werden würde. Aber niemals hatte ich nur einen Gedanken, ihn zurück ins Heim zu bringen. Er kann ja nichts für diese Krankheit, niemand hat verdient deshalb abgeschoben zu werden. Es wäre nur nett gewesen, wenn mich das Tierheim informiert hätte. Wahrscheinlich war das auch der Grund, dass er 2x vermittelt war und zurück kam und nicht, weil er so dunkel ist und misstrauisch.
Egal! Jetzt musste er erstmal gesund werden.
Zig Untersuchungen, Spritzen, Tabletten. Ich kümmerte mich um ihn und zeigte ihn, wie sehr ich ihn liebe und das er mir wichtig ist. War er doch auch immer da, wenn es mir schlecht ging. An dieser Stelle lachen vielleicht einige, aber wenn ich sehr traurig war, kam er zu mir und stupste mich mit seine Schnauze an, als wolle er sagen;“Du bist nicht allein, ich bin doch da.“
Er tat mir immer gut. Er spürte wie es mir ging und ich wie es ihm ging.
Nun gut. Nach dieser Behandlungzeit wurde er gesund. Seine Dankbarkeit war überwältigend. Wir hatten viel Spaß miteinander. Wir gingen spazieren, Pilze sammeln. Abundzu nahm ich die Hündin mit, dann beobachtete ich die beiden beim Spielen und toben. Es war so schön. Wenn ich von der Arbeit kam, stand er an der Tür und begrüßte mich so lieb.
Dann April in diesem Jahr.
Es war Sonntagmorgen. Ich wollte mit Prinz spazieren gehen, aber er stand nicht auf wie sonst. Was ist nur los dachte ich mir. Sonst kommt er immer angelaufen?
Ich ging zu ihm, streichelte ihn und redete lieb auf ihn ein. Nun stand er auf und wir gingen nur in den Garten, da er mir sehr schwach vorkam. Hier sah ich, wie Blut aus dem Hintern lief.
So schnell ich konnte, brachte ich ihn ins Auto und fuhr mit ihm zum Tierarzt.
Blutuntersuchung und Röntgen war angesagt.
Die Ärztin, die Notdienst an diesem Sonntag hatte, holte mich nun in das Untersuchungszimmer, um mir die Bilder zu zeigen.
Ihr Blick sagte mir schon beinahe alles.
Sie zeigte mir zwei ca. orangengroße runde Gebilde an der Leber, die da nicht hingehörten. Sie vermutete Tumore. Auch die Blutuntersuchung zeigten extrem schlechte Leberwerte.
Wie konnte das sein? Ich war doch regelmäßig beim Arzt und untersucht wurde auch alles um einen Rückfall der anderen Krankheit auszuschließen.
Sie war sich nicht ganz sicher, und bat mich, am nächsten Tag noch mal mit Prinz zu kommen, damit der Chefarzt durch Ultraschall eine sichere Diagnose machen zu können.
Sollte irgendwas schlimmer werden, könnte ich direkt kommen. Auch nachts.
Wir fuhren nach Hause, gingen noch einmal in den Garten und dann bereitet ich ihm ein Lager, wo er behütet liegen konnte.
Von Stunde zu Stunde wurde es schlimmer. Er konnte nicht mehr aufstehen, selbst trinken konnte er nicht mehr. Ich gab ihm Wasser aus meiner Hand. Die ganze Nacht hielt ich ihn und ließ ihn nur ganz kurz allein um bei einer Nachbarin zu fragen, ob sie mit mir fahren könnte, wenn ich morgens zum Tierarzt muss.
Als ich wieder kam, bewegte er sich nicht. Wie wild rief ich seinen Namen und dann schaute er hoch zu mir.
Ich ließ ihn nicht mehr los. Streichelte ihn und gab ihm das Gefühl nicht allein zu sein.
Am nächsten Morgen, fuhren wir mit meiner Nachbarin zum Tierarzt.
Die Diagnose bestätigte sich. 4Tumore und einer war aufgebrochen und drückte auf die Leber. Deshalb hatte er Schmerzen und verlor Blut.
Der Tierarzt sagte mir nun, dass er nichts machen könne, und beruhigte mich gleichzeitig, da ich anfing mir Vorwürfe zu machen. Selbst er, hatte es damals bei seinem Hund nicht gemerkt. Krebs ist heimtückisch, wie bei Menschen auch.
Keine andere Möglichkeit gab es ihn zu erlösen. Er musste eine Spritze bekommen.
Ich kann nicht beschreiben, wie unglücklich, ohnmächtig ich war. Der Tierarzt gab die besagte Spritze, dunkelte den Raum ab. Ich hielt Prinz die ganze Zeit im Arm. Der Arzt setzte sich zu mir und selbst ihm kamen die Tränen und er sagte mir, dass das immer der Moment ist, an dem er denkt, “Kein schöner Job“
Nach einer viertel Stunde untersuchte er Prinz noch mal und sagte mir, dass es vorbei war.
Ich sagte immer wieder; „Nein, nein er lebt. Ich halt ihn doch fest und ich helfe ihm!“
So musste mich meine Nachbarin aus dem Zimmer holen und fuhr mich nach Hause.
Zu Hause angekommen, habe ich immer noch nicht realisiert, dass es Prinz nicht mehr gab (nicht physikalisch, denn er ist für mich, heute noch bei mir)
Ich lief in den Garten (dies erzählte meine Nachbarin, ich weiß davon nichts) und rief nach ihm, sucht ihn und wurde immer verzweifelter.
Man fuhr mich zum Arzt, wo ich ein Beruhigungsmittel bekam.
Heute noch, so wie jetzt fang ich an zu weinen, weil ich ihn unsagbar vermisse.
Mein Fortschritt ist, dass ich es heute akzeptiert habe und mir keine Vorwürfe mehr mache, dass ich ihm nicht helfen konnte. Ich kann darüber reden, auch wenn es mich immer noch traurig macht.
Einen neuen Hund habe ich nicht, und werde ich auch erstmal nicht haben. Ich denke sehr viel an ihn und vermisse ihn.
Mein Trost ist, dass ich ihm noch eine schöne letzte Zeit machen konnte in der er glücklich sein konnte und geliebt und respektiert wurde. Und nicht im Tierheim verenden musste.
Er musste sich auch nicht ewig mit Schmerzen quälen. 10 Stunden in denen alles endete.
Im Andenken an meinen besten Freund „PRINZ“
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-14 21:05:56 mit dem Titel Verwirrende Fragen
Wird sie ihre Antwort finden?
Sie zog ihr schönstes Kleid an, für das Fest „Beltane“ erworben, schwarzer weicher Samt.
Heute trägt sie es das erste Mal..
In den Wald will sie gehen, ein letztes Mal. Ihren Baum besuchen, die starke Eiche.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht geht sie los.
Langsam geht sie durch den Wald. Sie singt ein Lied. Es handelt von Leben, Kälte, Enttäuschungen, Einsamkeit, die sie lebt,
von Freunden, die versprachen Sie zu lieben, die Sie vergaßen, die ihre Tränen nicht sahen,
handelt von der kalten Hand, die schon nach ihrer Seele griff.
Vergebliches Hoffen, Vertrauen, dass man missbrauchte. Traurige Verse, aber sie lächelt immer noch.
Sie liebt sie trotzdem, hat verziehen
Noch einen langen Weg muss sie gehen. Gestrüpp ist ihr im Weg. Sanft, damit die Zweige nicht brechen, tut sie sie zur Seite und geht weiter.
Angekommen bei ihrem Freund, dem Baum, setzt sie sich nieder.
Sie beginnt zu erzählen. Tränen rinnen über ihre Wangen. Beklagen will sie sich nicht. Sie weint, weil sie den Weg nicht mehr findet.
Eingesperrt hinter ihren seelischen Mauern, kommt sie nicht mehr weiter. Sie weiß nicht, ob es richtig ist, die Liebe zuzulassen, die doch andere verletzt. Sie darf doch nicht glücklich sein, wenn andere darunter leiden. Hat sie doch gelernt; “Tu was Du willst, doch schade niemandem!“
Das hat sie nicht gewollt! Lieber wolle sie verzichten, doch ihre Liebe ist so stark und ehrlich. So intensiv, wie sie noch nie empfand. Bisher ist es keine körperliche Liebe, nein, eher kosmisch, den Körper so stark durchfließend, dass sie ihn spüren kann, ihn atmen kann.
Aber es darf nicht sein!
Sie fragt den Baum, was sie tun solle. Er sagt; „Schließe Deine Augen, ich werde es dir zeigen.“
Sie schloss ihre Augen, lehnte sich an den Baum und ließ sich fallen.
Eine grüne Wiese sah sie, mit bunten Blumen. Schmetterlinge tanzen im Wind. Sie sieht ein Mädchen, das reglos im Grünen lag. Auch sie hatte ihre Augen geschlossen. Da sieht sie einen Mann, nicht groß gewachsen aber schön, auf das Mädchen zugehen. Er kniete sich nieder und küsste das Mädchen sanft auf die Stirn. Das Mädchen erwachte und umarmte ihn. Sie begannen sich leidenschaftlich zu küssen, ja sie verschmolzen ineinander.
So einen leidenschaftlichen Kuss hat sie noch nie gesehen, nie erlebt.
Die beiden schlangen ihre Arme umeinander. Ihre Körper schienen zusammengewachsen, so fest hielten sie sich. Ihr Küssen schien nicht enden zu wollen. Er streichelte sie zärtlich und ihr Körper begann zu beben. Er streifte ihr Kleid herunter, ihre Brüste küssend die nun nackt ihm präsentiert, legte auch er seine Kleider ab.
Sie rochen einander, spürten ihre Haut aneinander reiben. Sie liebten, als wenn es das letzte Mal wäre.
Die Küsse, so heiß und innig. Harmonierende Körperbewegungen, dann lagen sie stumm nebeneinander, hielten sich die Hände und lächelten.
Sie standen auf, kleideten sich an, küssten sich noch einmal und gingen, beide einen anderen Weg. Doch sie wussten, sie werden sich wieder sehen.
Das Bild verschwand.
Sie öffnete ihre Augen, Tränen getrocknet.
Lächelnd umarmte sie den Baum und dankte ihm. Sie sagte, dass sie verstanden hat, doch immer noch nicht weiß, was sie tun soll.
Der Baum antwortete; „Denk´ drüber nach! Auch Du hast die Liebe verdient. Hast soviel Liebe geschenkt, warst da, wenn Dich jemand brauchte. Ja, selbst mir brachtest Du Wasser, war ich schon so durstig. Für die Tiere hast Du den Wald gesäubert, sie hätten sich sonst verletzt. Einem hilflosen Lebewesen hast Du Glück geschenkt, einem anderen Gesundheit. Warum nicht Du? Geh nach Hause und denke nach!“
„Aber, sagte sie; wenn es doch andere schmerzt, wie kann ich das zulassen? Ich möchte kein Glück zerstören!“
Der Baum schwieg.
Sie umarmte ihn noch einmal und ging weiter. Den Berg wollte sie noch hinauf. Sie musste noch nachdenken. Verwirrt durch ihre Gedanken und den Worten des Baumes, ihre Gefühle, ihre Ängste.
Ganz oben, setzte sie sich ganz an den Rand vor der Böschung, die tief hinab zu gehen scheint. Sie schaute weit über den Ort, bis rüber zu dem anderen Berg. Sah die Vögel weit oben am Himmel, war ratlos.
Was soll sie tun? Hat er ihr doch auch seine Liebe gestanden. Würde sie ihm weh tun, wenn sie einfach verschwindet? Spürt sie doch Sehnsucht, ihn einmal in den Armen zu halten, ihn zu küssen, wie die Beiden auf der Wiese, ihn zu hören und ihm leise ins Ohr zu flüstern, wie lieb sie ihn hat.
Oder sollte sie springen? In die Dunkelheit gehen? Sicher würde sie schnell vergessen werden. Aber wie ginge es ihr, wenn er so gehen würde? Könnte sie ihn vergessen? Aufhören von ihm zu träumen? Nein!
Aber da ist noch der andere Mensch, der unter dieser Liebe leidet. Oder wird dieser Mensch es verstehen?
Zuviel Fragen, auf die sie die Antwort nicht findet. Sie ist verzweifelt. Das hat sie nicht gewollt. Wollte sie ihr Glück nur genießen. Sich lieben lassen, wie er es tun kann........
Weglaufen war sicher nicht der richtige Weg. Aber was soll sie tun?
Sie entschließt sich nach Hause zu gehen, ins Bett zu legen und schlafen. Vielleicht findet sie im Traum ihre Antwort. Es ist so schwer, das Richtige zu tun.
Da ist noch die Frage: will er dass sie geht, sich nie wieder meldet?
Vielleicht weiß sie es morgen.
Mit leisem Weinen schlief sie ein.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-14 21:11:39 mit dem Titel Verwirrende Fragen 2
Verwirrende Fragen 2, Hat sie ihre Antwort gefunden?
Die Sonne stand schon sehr hoch, so dass sie ihr ins Gesicht schien.
Ein Lächeln zierte ihr Gesicht Sie schaut durch das Fenster, aber bleibt noch liegen. Noch immer hat sie seine Stimme im Ohr. Er war ihr letzte Nacht sehr nah, ja sie meint fast, sie hätte ihn gespürt. Wie er sie in die Arme nahm und küsste.
Sie denkt an die Geschichte, die sie gestern bei ihren Baum erlebte und sie träumt, dass es sie wären, er und sie.
Ein Blick auf die Uhr. Oh, es war schon spät.
Schnell zog sie sich was über und ging die Treppe hinunter zu ihren Katzen, die ihr auf halben Weg entgegen kamen.
Schnell füttern und dann ins Bad.
Jetzt braucht sie erst mal einen stärkenden Kaffee und dann will sie noch einmal zu ihren Baum. Sie will ihm erzählen, was sie nun denkt und möchte.
Sie ging den Weg heute weniger wehmütig als gestern. Ihre Lieder, die sie leise vor sich hin singt, sind auch nicht mehr so traurig. Nein, im Gegenteil.
Einen ihr entgegen kommenden Spaziergänger, grüßt sie so überfreundlich, so dass er ihr noch lange kopfschüttelnd hinterher sah. Konnte er ja nicht wissen, wie glücklich sie doch ist.
An ihren Baum angekommen, umarmt und begrüßt sie ihn nett und lässt sich wie immer bei ihm nieder, lehnte sich an ihn und erzählte ihm, was sie gestern noch erlebte. Vom Berg und ihren Zweifeln, ob sie den Berg hinunter springen sollte um sich und andere zu befreien.
Der Baum wollte schon rügen, doch sie besänftige ihn mit einem fröhlichen Lachen. “Alles ist gut“, erzählte sie ihm. Ihr geht es viel besser. In der Nacht, war er ihr sehr nah und alles ist leichter. In ihrem Traum kam er zu ihr und sie erlebte Liebe, wie sie sie immer träumte. Auch wenn es "nur" ein sehr realer Traum war, kann sie besser damit umgehen. Auch virtuelle Liebe kann schön sein. Ein wunderschöner Traum! „Wie schön doch alles sein kann, wenn man es nur zulässt!“ sagte sie zu ihm.
In des Baumes Krone, rauschten die Blätter vor Freude. Er freute sich mit ihr. Noch nie hatte er sie so fröhlich und glücklich gesehen.
Sie stand auf, bedankte sich herzlich bei ihrem Baum, umarmte ihn und ging in Richtung Berg, wo sie gestern auch schon war.
Angekommen, legte sie sich ins Gras und schaute zum Himmel, an dem kleine weiße Wolken zogen. Sie sah wieder die Vögel, wie sie hoch oben flogen. Sie schienen zu tanzen und sich mit ihr zu freuen.
Sie setzte sich auf und sah Schmetterlingen zu, wie sie von Blume zu Blume flogen. Heute genoss sie diesen Anblick.
Ein leichter Wind wehte. Sie stand auf, breitete ihre Arme aus, schloss die Augen und fühlte sich, als flöge sie, weit über die Berge, hoch am Himmel, wie die Vögel die sie sah.
Voller Glück ging sie nach Hause.
Sie war lange weg und es dämmerte schon etwas, als sie zu Hause ankam.
Mit ihren beiden Katzen, ging sie noch ein wenig in den Garten. An dem Bach, der durch ihren Garten floss, setzte sie sich und sah den beiden beim Spielen zu.
Sie hörte, wie die Grillen zirpten, sie sah die Fledermäuse über ihren Kopf flogen. Ja sogar die kleinen Forellen, die in dem Bach lebten, sah sie, wie sie gegen den Strom schwammen und auf Futter warteten.
Sie genoss die Natur heute in vollen Zügen. Nein, zu euphorisch war sie nicht. Einfach nur glücklich und ruhig, wie lange nicht mehr.
Es wurde schon langsam kühl, darum ging sie mit den beiden Katzen ins Haus.
Sie nahm noch ein duftendes Bad und ging zu Bett.
Diesmal, keine Tränen. Sie schlief lächelnd ein. Ja jetzt wusste sie, dass sie die Liebe empfangen darf und auch geben kann. Sie weiß, dass sie niemanden damit verletzt.
Ihre Antwort hat sie gefunden.
Sie träumte in dieser Nacht von ihm. Sie spürte, wie er im Traum zu ihr kam, sie fest in den Armen hielt und sie küsste.
Sie erlebte im Traum, das, was sie am Vortag beim Baum sah, nur, dieses Mal sah sie Gesichter, seines und ihres.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-14 23:44:42 mit dem Titel Schicksal
Diese Geschichte, habe ich ganz spontan geschrieben. Nach langem Nachdenken, habe ich mich entschieden sie zu veröffentlichen.
Mögen es die Einen für Fiktion halten, die Anderen für wahr. Das ist jedem selbst überlassen.
Schicksal
Sie sitzt im Auto und fährt auf der Autobahn. Die Musik sehr laut gestellt, mit Tränen in den Augen, fährt sie gut 180 kmh.
Die Bahn ist relativ frei, deshalb kann sie sehr schnell durchfahren.
Eine schöne Woche liegt hinter ihr, doch sie weiß, dass nun alles zu Ende sein wird.
Sie hatte sich nach langer Zeit wirklich verliebt. Eigentlich wollte sie das gar nicht mehr. Sie schien sich nicht wert genug, zu lieben und geliebt zu werden. Sie fühlt sich für gar nichts wert.
Krank, kann sie kaum noch irgendwas leisten. Arbeiten, das sie eigentlich gern tat, geht nicht mehr. Schmerzen, die sie ständig und das seit 3 Jahren quälen, machen ihr das Leben sehr schwer. Klar gibt es schlimmere Krankheiten, aber jede ist für sich schlimm genug.
Ihre Kinder hat sie ganz allein groß gezogen. Sie sind ganz gut gelungen. Sie haben Ideale, wissen worauf es ankommt im Leben. Sie sind in der Schule sehr gut, doch sind sie nicht mehr bei ihr. Selbst das schafft sie nicht mehr. Seit 3 Jahren, leben sie bei ihrer Mutter. Sie hat es ihr angeboten, damit sie gesund werden kann. Sie sollte alle Möglichkeiten nutzen können. Das tat sie auch, doch wirklich geholfen, wurde ihr nie.
Eigentlich sollte sie sich schämen! Mutter dreier Kinder und will einfach weg laufen. Weg laufen aus diesem Leben.
Doch sie kann nicht mehr! Die Abstände, der starken Schmerzattacken, sind immer kürzer. Selbst die sehr starken Medikamente, helfen ihr kaum noch.
Die Kinder sind gut aufgehoben bei ihrer Mutter. Klar weiß sie, dass die Kinder, die Mutter brauchen. Doch was sollen sie mit IHR. Sie ist ein Frack. Körperlich und seelisch.
Wie kann sie noch eine gute Mutter sein?
Liebe hat sie nie erfahren. Doch, jetzt im Moment schon, aber das kann doch gar nicht sein! Aus welchem Grund sollte er sie wollen? Was kann sie ihm schon bieten, außer sich selbst und ihre Liebe?
Noch nie bekam sie soviel Zuneigung, wie von ihm. Sie wollte den Menschen kennen lernen, der es schaffte, sie wieder zum Lachen zu bringen. Der es schaffte, Gefühle in ihr zu wecken, die sie längst tief in sich vergraben hatte. Ist es nicht das Größte im Leben, zu lieben und geliebt zu werden?
Es ist auch ein wirklich schönes Gefühl, doch hat sie es längst beschlossen, beschlossen zu gehen.
Doch ihn einmal sehen, ihn umarmen und zu küssen. Ihm zu zeigen, wie sehr sie ihn liebte. Ja, sie liebt ihn. Doch kann sie von ihm erwarten, dass er sie liebt? Er tut es. Ja, das hat er ihr gesagt und spüren tut sie es auch. Das erste Mal in ihrem Leben, wird sie so geliebt.
Sie weint. Die Musik in ihrem Autoradio, tut sein Übriges dazu.
Sie denkt an ihn. Wie er sie in die Arme nahm und sie küsste. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als er sie berührte. Soviel Liebe er sie spüren ließ.
Die ganzen 3 Tage bei ihm, vergaß sie ihr Leid und ihre Ängste. Sie genoss die Zeit in vollen Zügen. Vielleicht war es auch sehr egoistisch. Sie weiß nicht, wie stark er sie nun liebte. Was wird er denken, wenn er erfährt was sie getan hat? Wird er ihr verzeihen? Wird er leiden, sie vermissen? Sie weiß es nicht.
Doch sie möchte nicht länger in diesem Leben bleiben. Wie schwer fiel es ihr, die lange Autofahrt zu ihm, weil ihr Rücken so sehr schmerzte. Früher konnte sie Strecken fahren, ohne Probleme zu haben. Früher konnte sie lange Wege zurücklegen ohne, dass sie ständig ausruhen musste. Sie liebte das Tanzen und wenn sie es heute tat, wusste sie, dass sie am nächsten Tag nicht laufen werden kann.
So ist das Leben nicht mehr schön. Zahlreiche Ärzte suchte sie auf, doch mehr als Tabletten, Spritzen und ähnlich Dinge, konnte ihr keiner geben. Sie ist kaum über 30. Soll sie bis ins hohe Alter so weiter leben? Sie wird einsam bleiben, die Schmerzen werden nicht weniger werden. Arbeiten wird sie nicht mehr so können, so wie damals. Dabei würde sie so gerne arbeiten. Auch das hat sie probiert. Sie besuchte eine berufliche Rehabilitation und absolvierte da Praktika, doch sie schaffte es nicht wirklich. Um da durch zu kommen, schluckte sie mehr Tabletten, sie wollte sich selber überlisten, oder auch selber belügen Ständig ging sie über ihre Grenzen. Immer mehr fühlte sie sich nutz- und wertlos.
Und da kommt er und zeigt ihr die Liebe. Er lässt sie zögern, doch sie muss es tun. Jetzt ist es vielleicht noch nicht so schlimm für ihn. Sicher wird er sie bald vergessen.
Oh, sie ist auf einmal so unsicher. Gerne würde sie diese Gefühle noch weiterhin genießen. Noch nie hat sie sich so gut gefühlt. Er schenkt ihr soviel Kraft. Kraft, die sie braucht und schon lange verlor.
Sie wird immer schneller. Wie von selber, beschleunigt das Auto. Es ist schon nachts und die Autobahn ist immer noch sehr leer. Immer und immer wieder hört sie dieses eine Lied. Sicher ist dies ein Fehler, denn es macht sie trauriger. Ihre Tränen werden immer mehr, kaum kann sie die Straße noch erkennen.
Sie denkt an ihn, sie ruft seinen Namen und wünscht, nein sie hofft, dass er ihr verzeiht. Er hat sie in Erinnerung, wie sie an diesen Tagen war. Glücklich! Sie denkt an ihre Kinder, die sie in dieser Woche ebenfalls besuchte. Sie wollte auch sie noch einmal sehen und in die Arme nehmen. Sie wollte ihnen noch einmal zeigen, wie sehr sie liebt und vermisst. Doch sollte dieser Abschied, ein Abschied für immer sein.
Keiner hat etwas gemerkt. Sie spielte gut. Jeder glaubt sicher, dass sie glücklich ist. Genauso sollten sie alle in Erinnerung behalten.
So viele Gedanken schießen ihr durch den Kopf. Immer heftiger wird ihr Weinen. Sie stellt die Musik ganz leise und nimmt ihr Handy. Sie wählt die Nummer von ihm. Sie will ihm sagen, wie schön es für sie war. Sie will noch einmal seine Stimme hören. Seinen Worten lauschen, die Wärme spüren, die durch ihren Körper fließt, wenn sie ihn hört. Ihm danken für die schöne Zeit, die er ihr schenkte.
Er meldet sich, und sie sprechen noch einen Moment miteinander. Sie fährt auf einen Parkplatz, um in Ruhe mit ihm zu reden. Sie hofft, dass er nichts spüren wird. Ja sie lacht sogar mit ihm.
Sie verabschieden sich und sie musst versprechen, sich eben zu melden, wenn sie zu Hause angekommen ist.
Noch ein paar Minuten, möchte sie verharren in ihren Erinnerungen.
Sie denkt nach, was sie tun soll. Es scheint so, als wenn er sie liebt, liebt trotz ihrer Probleme.
Er macht ihr noch einmal Mut. Sagt ihr, dass Alles gut werden wird. Wird es das?
Sie fasst einen Entschluss. Ob es richtig ist? Ob sie wirklich noch weiterhin Kraft finden wird, alles zu schaffen?
Sie will es versuchen. Sie will kämpfen, für sich, die Kinder und die Liebe.
Noch eine Zigarette in Ruhe rauchen, bevor sie weiter fährt. Sie legt eine andere CD ein. Viel lebhaftere Musik, die ihre Stimmung hebt. Sie drückt die Zigarette im Aschenbecher aus und startet das Auto und fährt langsam los.
Aber alles sollte anders kommen.
Als sie auf die Autobahn auffährt, noch mit einem sanften Lächeln auf ihrem Gesicht, denkend an ihre Kinder und an ihn, der ihr soviel gibt, wird sie von einem LKW erfasst und schleudert über die Leitplanken.
Das Auto bleibt an einem Baum, auf dem Dach liegen.
Blut, überall soviel Blut! Sie regt sich nicht mehr. Noch immer sieht man ein kleines Lächeln auf ihren Lippen.
Doch es ist vorbei.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-17 16:30:38 mit dem Titel Suche nach der Liebe
Die folgende Geschichte ist nur ausgedacht.
Sie ist zwar nicht das, was ich sonst immer schreibe, aber ich wollte mal was anderes ausprobieren. Also wie gesagt, sie entspricht nicht einem von mir oder Bekannten Erlebnis.
Suche nach der Liebe
Seit einer Stunde sitzt Cora schon vor dem Spiegel und richtet sich für
diesen Abend her. Es soll ein besonderer Abend werden. Es ist lange
her, dass sie das letzte Mal eine Verabredung hatte.
Sie ist so aufgeregt und will besonders schön sein. Sie ist sich einfach nicht schlüssig.
Wie soll sie ihr Haar tragen? Drei Mal hat sie es schon hoch gesteckt und wieder geöffnet. Nichts scheint ihr wirklich zu gefallen.
Ihr rotes Haar liegt in leichten Wellen auf ihren Schultern. Es schimmert
flammengleich. Wild funkelnde Farbreflexe tanzen im Schein des Lichtes, das warm das Zimmer erhellt.
Sie steckt ihr Haar wieder auf und lässt kleine Strähnen an den Seiten
heraus schauen.
Roter Lippenstift betont ihre sinnlichen Lippen. Sie trägt ein schwarzes
langes Kleid, das ihre zierliche aber sehr weibliche Figur betont. Ein sich
seitlich befindender knielanger Schlitz lässt ihre langen Beine erahnen.
Noch ein paar Spritzer ihres Lieblingsparfums, nicht zuviel, ein letzter
zufriedener Blick in den Spiegel, nun muss sie los.
Sie liebt es nicht zu spät zu kommen und noch weniger warten zu müssen.
Deshalb möchte sie ihn auch nicht warten lassen.
Sie lernte ihn zufällig kennen, als sie mit Freunden in einem Biergarten an
einem Sommerabend saß und den Geburtstag ihrer besten Freundin Julia
feierte.
Er saß am Nebentisch und ständig piepste dieses schreckliche Händie. Gut, sie hat auch eins, doch stellt sie es immer aus oder zumindest lautlos, wenn sie in einem Cafe oder sonst irgendwo in der Öffentlichkeit sitzt.
So ein Gepiepse und Geklingel kann schon ganz schön nerven.
Als es ihr zuviel wurde, sagte sie zu ihm: "Gib mir doch deine Nummer,
dann schick ich Dir auch was, das Händie klingelt noch viel zu wenig!"
Zu ihrem Erstaunen gab ihr der sehr gut aussehende junge Mann tatsächlich seine Nummer.
Sie glaubte natürlich nicht, dass es wirklich seine Nummer war, doch sie wurde später eines Besseren belehrt.
Er sah noch oft zu ihr und lächelte sie an. Sie musste auch ständig zu
ihm sehen. Es imponierte ihr, dass er so spontan reagierte und nicht
motzte.
Als sie später nach Hause kam, konnte sie ihre Neugier nicht zügeln und
schrieb ihm eine SMS. Nur eben ganz belanglos: „Na, ist es wirklich
deine Nummer? Wer, meinst du, hat dir das gesendet?“
Kurze Zeit später erhielt sie eine Antwort: „Die hübsche junge Frau von heute Abend an meinem Nebentisch? Liebe Grüße Ralf“
Sie schluckte. Er hat ihr tatsächlich seine Nummer gegeben. Ein wenig
verlegen war sie nun doch. Aber sie antwortete ihm. So ging es noch ein paar Mal hin und her, bis sie sich verabschiedete, denn sie war inzwischen schon ziemlich müde.
Die ganzen nächsten Tage meldete er sich bei ihr. Von Tag zu Tag kamen sie sich näher. Sie erfuhr auch, dass er in einer ganz anderen Stadt lebte und das auch noch ca. 300 km entfernt von ihr. Sie waren sich jedoch einig, sie würden sich wieder sehen.
Nach einem Monat war es soweit. Er kam, um sie zu besuchen. An diesen Tagen merkten sie, dass sie sich verliebt haben und sie wurden ein Paar.
Doch da war diese Entfernung.Die Telefonrechnungen beider wuchsen in die Höhe. Doch sie waren verliebt.
Heute war ihr Geburtstag. Er hatte in Coras Stadt beruflich zu tun und sie wollten sich abends zum Essen treffen.
Wieder schaute sie auf die Uhr. “Oh, schon so spät. Ralf wartet sicher schon auf mich", dachte sie. Sie ging schnell zum Auto und fuhr los.
Natürlich war Ralf schon da und erwartete schon seine Angebetete.
Sie ging zu seinem Tisch. Auch er hatte sich nett zurecht gemacht. Eine Kerze brannte auf dem Tisch und eine leise harmonische Musik klang durch das Lokal und untermalte die so romantische Stimmung.
Er stand auf, küsste sie zärtlich und bat sie, sich zu setzen.
„Heute ist ein besonderer Tag.“, begann er zu sagen, „nicht nur Dein Geburtstag, zu dem ich Dir alles Liebe wünschen möchte, nein, ich möchte Dich bitten, zu mir zu kommen. Ich möchte gern mein Leben mit Dir teilen und mein größter Wunsch ist es, Dich zur Frau zu haben. Möchtest Du mich heiraten?“
Etwas verlegen, doch soviel Liebe in den Augen, reichte er Cora ein kleines Päckchen. Es war leicht geöffnet, so dass man den Inhalt sehen konnte. Ein zarter Ring mit einem kleinen Stein funkelte ihr entgegen.
Sie wusste gar nicht so recht was sie sagen sollte. Auch sie hatte ihn lieben und schätzen gelernt. Sie sah ihn an und lächelte ihm zu. „Bist Du Dir sicher? So ein Schritt sollte wohl überlegt sein“, fragte sie ihn.
Er antwortete ihr: „Ich war mir noch nie so sicher.“
Sie gab ihm einen Kuss und ihr „Ja“ zur Antwort.
Überglücklich schauten sie sich in die Augen.
Doch alles sollte anders kommen.
Alles wurde geplant. Sie suchten eine gemeinsame Wohnung in der Stadt, in der Ralf lebte. Sie wurden auch relativ schnell fündig.
Immer wieder überkamen Cora Zweifel. War es richtig jetzt schon zusammenzuziehen? War es nicht viel zu schnell?
Cora musste es ihm sagen. Er schaute sie ihr in die Augen, und sagte ihr nochmals, dass er sie über alles liebe und es ernst meine.
Doch sie verlor ihre Zweifel nicht. Ja, sie war sich ihrer Liebe sicher, doch so schnell zusammenzuziehen, kam ihr nicht gut vor.
Schließlich ließ sie sich überzeugen und der Umzug stand fest.
Zwei Monate wohnten sie nun schon zusammen und Ralf veränderte sich immer mehr. Sie war schon seit Wochen nicht mehr glücklich. Mit nichts konnte Cora Ralf zufrieden stellen. An allem hatte er etwas auszusetzen. All die netten Gesten und Worte schien er verlernt, ja vergessen zu haben. Im Gegenteil. Es verging kaum ein Tag, an dem er sie nicht anschrie.
Bis zu diesem einen Freitag. Sie sagte ihm, dass sie so nicht mehr weiter machen kann. Sie weinte, er war ihr nicht egal, schließlich liebte sie ihn. Doch so hält sie es nicht mehr aus.
Als sie ihm sagte, dass sie sich eine eigene Wohnung suchen würde, passierte es. Er holte aus und schlug sie.
„Niemand verlässt mich! Du wirst hier, bei mir bleiben! Schließlich gehören wir zusammen und wollen heiraten.“, schrie er sie an.
Immer mehr weinte sie. Und er schlug immer wieder zu, bis sie auf dem Boden lag. Sie flehte ihn an aufzuhören, doch er schlug und trat immer weiter auf sie ein.
Er merke nicht, dass sie nichts mehr sagte und sich nicht mehr bewegte. Er schlug immer weiter.
Nachbarn, die das Geschrei vorher hörten, riefen die Polizei, die auch wenig später erschien.
Er öffnete ihnen die Tür nicht.
Die Polizisten mussten die Tür aufbrechen.
Was sie sahen, war furchtbar. Cora lag blutüberströmt auf dem Boden und regte sich nicht mehr. Doch Ralf schlug immer noch, wie von Sinnen, auf sie ein.
Mit Gewalt mussten die beiden Polizisten von ihr wegziehen.
Der Notarzt der schon gerufen wurde kam.
Er konnte ihr nicht mehr helfen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-18 22:43:06 mit dem Titel Beltane 2003
Ich habe mein Erlebnis, zu diesem sehr hohem Feiertag, in eine kleine Geschichte gefasst.
Mein Beltanefest
Dieses Jahr war das Beltane-Fest einfach unbeschreiblich schön.
Selbst das Ereignis der Mondfinsternis, war an diesem Tag bzw. Nacht zu erleben.
Ich reiste in meine alte Wahlheimat, zu meinem Baum auf der „Wigrow“.
Ein sehr guter Freund von mir begleitete mich.
Schon der Weg zu dem Platz war aufregend und war erfüllt von magischen Empfindungen.
Wieder hörte ich die Pferdehufe schlagen, wie ich sie immer höre, wenn ich zu diesem Platz gehe. Auch er hörte alles und nahm alles wahr.
Angekommen, gingen wir zuerst zu der Quelle, um die Quell-Göttin zu begrüßen und zu ehren.
Als wir dieses wunderschöne Ritual beendet hatten, gingen wir auf den Platz der „Wigrow“ (früher: Wicca-Grube)
Hier begannen wir gemeinsam den magischen Kreis zu ziehen, indem wir die Himmelsrichtungen anriefen. Wir luden die Dryaden und Elfen, alle Geister des Waldes und die Göttin und Götter ein, teilzunehmen und unsere Opfergaben entgegen zu nehmen.
Schon da begann bei uns Beiden ein wundervolles Kribbeln im ganzen Körper. Wir konnten die Anwesenheit starker Energien spüren.
Ich entzündete Kerzen und gab nun nochmals Opfergaben, wie Äpfel, Räucherwerk, Wein und eine wunderschöne Fontäne entzündete ich.
Immer mehr Leben entstand um uns herum. Wir waren nicht mehr allein dort. Nein, es kamen nicht noch mehr Leute, die auch die Göttin ehren wollten. Sondern die von uns eingeladenen Gäste waren bei uns. Wir sprachen gemeinsam Gebete und richteten unsere Arme gen Himmel. Wir verbanden uns mit der Erde.
Während diesen Ritualen tranken wir Wein, freuten uns der Anwesenheit so hoher Gäste. Wir verfielen in einen rauschartigen Zustand.
Ich kann es kaum beschreiben, selbst jetzt beim Schreiben, kann ich diese Gefühle ähnlich noch mal spüren.
Ich trug ein Kleid, extra für diesen Tag geschneidert. Ein Priesterinnengewand in einem dunklen, leuchtendem Blau und mit einer schlichten goldenen Borde geziert.
Er war ganz normal gekleidet, denn er feierte das erste Mal dieses Fest.
Während des Zustandes, einer absoluten Glückseligkeit, die wir beide spürten, begannen wir uns zu küssen, leidenschaftlich zu küssen.
Wir entfernten uns immer weiter aus unserem Körper.
Wir sprachen später über alles und dadurch erfuhren wir, dass wir Beide wirklich alles genauso erlebten.
Es war als wenn wir uns von oben zusehen konnten. Ich verstand, das war der Moment, als der König sich mit der erde (Göttin) vereinte.
Es steigerte sich immer mehr und bald lagen wir uns nackt in den Armen. Wir liebten uns, wie sich nur Götter lieben konnten. Noch nie erlebte ich solch kosmische Gefühle und eine Ekstase, die aus einer anderen Welt sein musste. Ihm ging es nicht anders. Es war als wenn tausende Stimmen um uns herum sangen.
Als wir uns später in den Armen lagen, redeten wir über unsere Erlebnisse, denn in dem Moment der Vereinigung, waren wir nicht wir selbst und waren deshalb erst einmal ziemlich benommen.
Wir tranken gemeinsam noch Wein und dankten der Göttin für das, was wir in dieser Nacht erleben durften.
Gemeinsam genossen wir noch eine Weile diesen Zustand. Dann verabschiedeten wir unsere eingeladenen Gäste.
Wir gingen zum Auto zurück und waren noch immer nicht ganz wie selbst. Vom Auto aus beobachteten wir noch diese Fantastische Mondfinsternis und fuhren dann zu ihm nach Hause, denn da wohnte ich während der zeit meines Besuches.
Erst als wir schon länger zu Hause waren, kamen wir zu uns. Diese Gefühle zu verarbeiten oder besser zu begreifen, war nicht einfach aber es war einmalig schön und ich bin dankbar, das erleben zu dürfen.
Noch jetzt, wo ich schon seit einigen Stunden zu Hause bin, kann ich diese Intensivität spüren. Es war dieses Jahr ein einmalig schönes Beltane, das zwar ganz anders geplant war, nämlich in Glastonbury, aber schöner nicht hätte sein können.
Ich hoffe und wünsche, dass auch andere solch ein schönes Beltane-Fest feiern konnten und die Präsenz der Göttin spüren durften.
Danke für Eure Lesungen
diewicca
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-16 13:54:36 mit dem Titel Romantik am See
Romantik am See
Die Sonne brannte schon ziemlich heiß, es war noch früh am Mittag.
Sie waren auf dem Weg zum See in einem nah gelegenen Ort.
Mitten in der Woche werden sie sicher wieder den ganzen Strand für sich allein haben.
Sie streichelte ihn während der Fahrt und träumte vor sich hin. Die gefühlvolle Musik, die im Radio lief, verstärkte ihre Träume.
So verliebt war sie schon lange nicht mehr. Ja, sie wollte es auch gar nicht mehr sein.
Hatte sie doch längst all ihre Gefühle tief vergraben, um sie nie mehr hinaus zu lassen.
Doch gegen diese Liebe ist alles sich dagegen wehren machtlos!
Sie will mich auch gar nicht mehr wehren, solange hatte sie darauf gewartet.
Sie kennen sich nun schon 2 Jahre. Immer verspürte sie DIESES Gribbeln, wenn sie ihn sah. Sie suchte immer seine Nähe. Doch etwas zu sagen, hat sie sich nie getraut.
Warum auch? Sie war fest davon überzeugt, dass ihr wahre, ehrliche Liebe nicht vergönnt war. Die Vergangenheit hat es ihr immer deutlich gezeigt. Also warum es versuchen...
Sie musste also erst sehr weit weg ziehen, um zu erfahren, dass es ihm ganz genauso ging und auch er sich nicht traute.
Endlich am See angekommen, gingen sie an den Strand. Es war wirklich keine Menschenseele da. Der ganze Strand gehört ihnen.
Sie breitete die Decke aus und sie legten sich nieder, nachdem sie sich der lästigen Kleider entledigt hatten.
Vögel zwitscherten romantische Lieder und leichte Wellen zauberten ein Glitzern einem Sternenhimmel gleich.
Ab und an kam ein Segelboot auf dem Wasser vorbei, sonst war niemand zu sehen. Es war eine himmlische Ruhe, die uns beide verzauberte.
Sie waren mit sich allein.
Tausend Dinge gingen ihr durch den Kopf, als er begann sie zärtlich zu streicheln. Er küsste jeden Zentimeter ihrer nackten Haut.
Als er sanft ihre Lippen berührte, erwiderte sie seine Küsse nicht weniger leidenschaftlich.
Sein Atem brannte heißer auf ihrer Haut als jeder Sonnenstrahl.
Sie vergaßen alles sich uns herum. Selbst die vereinzelten Segelboote waren für sie nicht mehr da. Es gab nur noch sie und ihn und ihre leidenschaftliche Liebe.
Er legte sich sanft auf sie ohne aufzuhören sie zu küssen. Seine Berührungen gaben ihr das Gefühl, als wenn tausend Hände sie streichelten. Sie liebten sich so innig, dass es schien, als ob sie flögen.
Sie erlebten gemeinsam den Höhepunkt ihrer Liebe und es kam einem Feuerwerk gleich, das den nachtschwarzen Himmel erhellt.
Als sie sich dann in den Armen lagen, sahen sie, dass nun einige Segelboote mehr in ihrer Nähe waren und sie zu beobachten schienen.
Beide mussten sie lachen, doch nicht aus Scham. Sie haben sich doch nur ihrer Liebe hingegeben, die so rein war, wie das Wasser, das aus einer Quelle sprudelt.
Sie liefen beide ins Wasser und kühlten sich etwas ab. Nach kurzer Zeit ging er wieder aus dem Wasser um sein Schlauchboot schwimmfertig zu machen.
Dann legte sie sich in das kleine Boot und er ruderte sie beide weiter auf den See hinaus.
Als sie begannen sich wieder tief in die Augen zu schauen, konnten sie ihre Leidenschaft nicht mehr bändigen und sie begannen sich zu küssen, so innig, wie nur Liebende sich küssen konnten.
Wieder ließen sie ihren Gefühlen ihren Lauf. Sie liebten sich so zärtlich und ließen sich danach eine ganze Weile treiben, bis sie zum Ufer zurück ruderten.
Die ganze Welt schien ihnen zu gehören.
Noch eine ganze Weile lagen sie sich, auf der Decke, in den Armen, bis sie dann aufbrachen, nach Hause zu fahren.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-17 21:24:06 mit dem Titel Der Tanz der Glühwürmchen
Wieder mal eine leicht erotische, mit Liebe geschriebene Geschichte.
Nachtdunkler Wald, flüsternd rauscht das Laub an den Bäumen. Glühwürmchen geheimnisvoll, golden leuchten.
Grillen stimmen ein zum Konzert.
Auf dem von Moos bewachsenen Boden, der leicht benetzt, von wie kleine Kristallen schimmernden Tau, liegen eng umschlungen zwei Liebende und beobachten den Tanz der kleinen Wesen, den Glühwürmchen.
Ein leichter sanfter Wind weht und singt leise sein Lied.
Gerade noch liebten sie sich, verschmelzten miteinander und schienen zu schweben, eben wie diese kleinen Wesen.
Nun liegen sie sich in den Armen. Ein glückliches Lächeln ziert beider Gesicht.
Dieses, ja, kosmisches Glücksgefühl kannten sie beide nicht aus ihren bisherigen Leben.
Nie hätten sie geglaubt, dass auch sie einmal solch Glück spüren würden.
Sie haben sich gefunden und es sollte so sein.
Harte Prüfungen mussten beide bestehen, bis sie nun endlich auch ihr Glück finden konnten und die Tränen, die sie ständig begleiteten, zu einem Lächeln wurde.
Alles harmonisiert und ihre Augen glitzern, wie Sterne am nachtklaren Himmel.
Sie wollten spazieren gehen und das muntere Treiben der Glühwürmchen, im nah gelegenen Wald beobachten.
Beide lieben und achten sie die Natur und die vielen kleinen Wunder, die man überall entdecken kann.
Wie kleine bezaubernde Waldgeister tanzen und leuchten die unzähligen kleinen Glühwürmchen am Waldesrand.
Sie gingen, Hand in Hand, etwas tiefer in den Wald, um die beeindruckende Atmosphäre, besser beobachten und genießen zu können.
Auch das nicht so schöne Wetter, es nieselte leicht den ganzen Tag über, konnte sie nicht abhalten, die Wunder entdecken zu gehen, die jeder Tag neu zu zeigen vermochte.
Geschützt von den Bäumen, ließen sie sich auf das weiche Moos nieder und ließen sich in den Bann des Geschehens ziehen. Es war, als wären sie nicht mehr auf dieser Welt, sondern in einer viel schöneren, weit entfernten Welt, die von Liebe und Harmonie geleitet wurde.
Es war, als umgab sie ein wundersames, magisches und wärmendes Licht. Die Geräusche, die Lieder der Nacht, zogen sie immer weiter in diese wundervolle Welt.
Sie sahen sich tief in die Augen und begannen sich, erst sanft, und dann immer leidenschaftlicher zu küssen.
Zärtlich berührten sie sich gegenseitig im Schutz dieser Welt, die sie nun ganz betraten.
Fast unbemerkt, streiften sie sich ihre Kleider von ihren, vor Verlangen bebenden Körpern, bis sie völlig nackt, eng umschlungen und leidenschaftlich küssend auf dem weichen, feuchten grünen Boden, sich ihrer Liebe und auch Lust hingaben. Sie rekelte sich auf dem Rücken liegend und ihre Arme lagen kopfüber wo sich ihre Finger tief in das Moos gruben. Ihr Atem ging schwer und sie stöhnte leise vor Verlangen.
Er küsste und liebkoste jeden Millimeter ihres, vom Tau feucht glänzenden, Körpers.
Er berührte ihre Lippen mit seinen Fingern, die sich leicht öffneten und bewegte sich mit seinem Mund küssend weiter zu ihrem schlanken weißem Halses wobei seine Finger zärtlich über die noch geöffneten Lippen streichelte und sie den Finger mit ihren feuchten Lippen sanft umschloss.
Er küsste ihre Brüste, was ein leises sich steigerndes Stöhnen in ihr auslöste.
Immer tiefer glitt er an ihrem Körper hinunter, spreizte ihr sanft die Beine und versank mit leidenschaftlichen Küssen in ihrer Weiblichkeit.
Seine Hände streichelten währenddessen ihre Brüste.
Nun zog sie ihn hoch zu sich und wieder umarmten und küssten sie sich liebend und drehten sich dabei so, dass er nun auf dem Rücken lag und sie ihn mit ihrem Körper bedeckte.
Langsam richtete sie sich auf und er drang dabei tief in sie ein.
Ihre schlanken Hüften bewegten sich rhythmisch zum Tanz der Leidenschaft.
Die Arme streckte sie hoch gen Himmel und es war, als schossen Blitze durch ihre beiden Körper, als sie gemeinsam den Höhepunkt ihrer Lust erlebten.
Erfüllt von Glückseeligkeit, sanken sie sich beide in die Arme und küssten sich wieder zärtlich, bis sie dann noch schwebend da lagen und durch die Bäume in den Himmel schauten.
Die Glühwürmchen tanzten noch immer ihren Tanz und die Lieder der Nacht verstummten ebenfalls noch lange nicht.
Doch langsam kühlte sich die Luft ab und so zogen sie sich ihre Kleider über und gingen langsam aus dem Wald zu dem Auto, das dort auf dem Parkplatz stand.
Noch eine ganze Weile saßen sie im Auto und schauten vom Berg, auf dem dieser Wald lag, über das Tal vor ihnen.
Immer mehr Lichter in den Häusern die dort unten zu sehen waren, verloschen und sie fuhren noch immer lächelnd nach Hause.