Reinhard Lakomy / Monika Ehrhardt: Der Traumzauberbaum. CD. Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
die Lieder regen das Gedankenspiel an und fördern die Fantasie von Kindern, natürlich können die Liedtexte auch mitgesungen werden, denn sie sind sehr einprägsam und nicht besonders lang, pädagogisch wertvoll, schöne Kindheits
perfektes Gesamtkunstwerk
Wunderschöne Lieder und Geschichte
zauberhafte Geschichtenlieder - teilweise mit Lerneffekt
Geschichte, Lieder, Texte
Nachteile/Kritik
absolut nichts
Gespensterlied ist für Kleine meiner Meinung nach zu gruselig
absolut überhaupt nichts
nichts...
Reinhard Lakomy / Monika Ehrhardt: Der Traumzauberbaum. CD. (Hörbuch) am günstigsten bei:
ein Testbericht von killermieze2006-03-30 12:19:21vom 30.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: die Lieder regen das Gedankenspiel an und fördern die Fantasie von Kindern, natürlich können die Liedtexte auch mitgesungen werden, denn sie sind sehr einprägsam und nicht besonders lang, pädagogisch wertvoll, schöne Kindheits...Nachteile/Kritik: ---------
Zum Einstieg für Unwissende hier erst einmal das Wesentlichste in aller Kürze. Beim „Traumzauberbaum“ handelt es sich um eine märchenhafte Geschichte, bestehend aus insgesamt 20 Geschichtenliedern. Im sprechenden Traumzauberbaum wohnen zwei kleine Waldgeister, Waldwuffel und Moosmutzel, die mit Hilfe einer Stimmgabel den bunten Traumblättern zauberhafte Geschichtenlieder entlocken. Unvorsichtiger weise reißen sie dabei trotz Warnung die blauen Blätter mit den Regenträumen ab, damit auf der Welt immer die Sonne scheint. Eine Katastrophe nimmt daraufhin ihren Lauf, denn welche Pflanze kann auf Dauer ohne Wasser leben? Doch was soll ich sagen, natürlich gibt es ein Happy End. Die Rahmenhandlung ist demzufolge recht schlicht, steckt aber dennoch voller Fantasie und wird unterbrochen von diversen kleinen zauberhaften Geschichten in Liedform.
Oh nein, wie süß. Bei meinen Recherchen für diesen Bericht fand ich heraus, dass es sogar eine Internetpräsenz gibt. Ich bin begeistert. Die Zeichnungen auf dieser Seite sind ideal für diejenigen, die Traumzaubi nicht kennen, um einen ersten optischen Einblick zu bekommen.
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LP/MC/CD/Buch
Egal welches Medium man wählt, es bleiben zauberhafte Geschichtenlieder. Hörbeispiele gibt es übrigens bei Amazon, ebenso wie die CD für derzeit nur 9,99 Euro. Nebenbei bemerkt gibt es auch ein Traumzauberbaum-Buch, mit fantasievollen Zeichnungen für relativ wenig Geld.
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das Cover
Wirklich schade. Bei der Übertragung des Covers vom Vinyl- auf das CD-Format gingen leider aufgrund des Größenunterschiedes einige Einzelheiten verloren. Zumindest muss man lange danach suchen oder genau hinsehen, um all die Wesen wie Waldmuffel mit seinem grünen Schwänzchen zu entdecken. Die Zeichnungen sind demnach sehr fantasievoll gestaltet und unterstützen den gesamten Geschichtenverlauf. Ich habe als Kind die Platte staunend begutachtet, während diese im Hintergrund ihre Geschichten erzählte. Diese grafische Gestaltung stammt übrigens von Klaus Vonderwerth.
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die Autoren, Sänger und Sprecher
Reinhard Lakomy komponierte über 200 Film-, Bühnen- und Ballettmusiken. Er war von Kind an ein besessener und erfolgreicher Klavierspieler, studierte Klavier und Komposition und wurde letztendlich als Sänger berühmt. Er komponierte und arrangierte also den „Traumzauberbaum“ und übernahm die Leitung des Studioorchesters. Die Lieder- und Zwischentexte stammen aus der Feder seiner Frau, Monika Ehrhardt. Natürlich wurden auch eine Menge talentierter Kinder für den Gesang benötigt. So wurden die Kinder vom Spatzenchor des Zentralhauses der Jungen Pioniere "German Titow" von Karola Marckardt geleitet. 1980 übernahm Klaus Peter Albrecht die gesamte Produktion des Traumzauberbaumes.
Traumzaubi und Zausel der Wolkengeist werden gesprochen und gesungen von Helmut Müller-Lankow, Moosmutzel wird von Genia Lapuhs und Waldwuffel von Gerti Eichler gesprochen. Der restliche Gesang stammt teilweise von Veronika Fischer, Angelika Mann und dem Autor Reinhard Lakomy persönlich.
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Traumzauberbaum
Eine sehr sympathische Opastimme. Im Prinzip haben alle Charaktere nette und auch witzige Stimmen und sprechen sehr deutlich und erleichtern damit den Kindern das Verstehen der gesamten Handlung. Der Traumzauberbaum hat viele verschieden farbige Traumblätter, die man mit Hilfe einer Stimmgabel zum klingen bringen kann. Auf diese Art und weise werden die Träume der Kinder, in Form von Geschichtenliedern, aktiviert.
Der weise erscheinende Traumzauberbaum wird teilweise von den beiden in ihm lebenden Waldgeistern „Traumzaubi“ genannt. Er übernimmt die Rolle des vernünftigen Erwachsenen in der Geschichte. So ermahnt er die Waldgeister, oder belehrt
sie sogar und sorgt für den gewissen Lerneffekt.
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Moosmutzel
Dieser weibliche Waldgeist wird von Waldwuffel auch liebevoll „mein allerliebstes Schnuppelpuppelmoosmutzelchen“ genannt. Sie hat laut Coverabbildung eine riesige grüne Nase und ziemlich große Ohren. Alles in allem wirkt das sehr niedlich und auch das Verhalten in der Geschichte deutet darauf hin, dass sie ein Kind darstellen soll.
Zumindest handeln beide Waldgeister oftmals sehr unüberlegt, spontan und mit der gewissen kindlichen Naivität. Ich denke, dass sich Kinder mit den Rollen der Waldgeister bewusst identifizieren sollen. Deshalb gibt es wahrscheinlich einen weiblichen und einen männlichen Part.
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Waldwuffel
Dieser rotbärtige Waldgeist mit seinem grünen Schwänzchen sagt oftmals „verflixt und zugewuffelt“ in Anlehnung an seinen eigenen Namen. Vorstellbar wäre auch, dass es sich hierbei um ein Geschwisterpaar handelt, die sehr liebevoll miteinander umgehen, aber auch kleine Streitigkeiten austragen.
Am Ende eines jeden Liedes wird die Geschichte der Rahmenhandlung weitergeführt. Die Liedgeschichten an sich haben dabei meist eine ganz eigene Stimmungslage. Teilweise sind diese sehr witzig, aber regen auch zum Nachdenken an. Die Zwischendialoge sind kindgerecht, leicht nachvollziehbar und keineswegs langweilig. Ein Lied dauert etwa eine Minute und höchstens eine weitere folgt für den Zwischentext. So gestaltet sich die ganze Geschichte als sehr abwechslungsreich.
1. Traumzauberbaum: Hier stellt sich der Traumzauberbaum selbst persönlich vor. Die Kinder werden so wunderbar auf die Geschichte eingestimmt und erfahren wie ihre Träume mit den Traumblättern aktiviert werden.
2. Küsschenlied: Die CD beginnt im Prinzip mit diesem wunderschönen Guten-Morgen-Kuss. Und endet übrigens mit einem Einschlaflied. Also wieder eine schöne runde Sache. Ich kann mir gut vorstellen mein Kind mit den zarten Klängen des Küsschenliedes zu wecken.
3. Der Pfannekuchenschreck: Eine ziemlich beleibte Dame namens Frau Bemme isst für ihr Leben gerne leckeren Pfannkuchen. Bis sie eines Tages in einen mit Senf gefüllten Pfannkuchen beißt und beschließt von nun an Diät zu halten. Ein sehr witziger Text mit einer lustigen Melodie. Folglich ein Lied zum Mitsingen.
4. Der Eierbecher: Dieses Geschichtenlied beginnt sehr traurig, denn ein wunderschöner Eierbecher ist verzweifelt, weil es nie benutz wird. Natürlich will aber auch er einmal ein Ei „halten“. Schließlich bekommt er Unterstützung vom Hahn. Dieser organisiert ihm ein Ei, doch kaum befindet sich das Ei im Eierbecher, schlüpft daraus ein Küken. Ein schönes Lied mit Lieblingsliedcharackter. Die Kinder werden es sicher mögen.
5. Gespensterduett: Auf der ganzen Platte sind zwei Lieder nicht für kleinere Kinder zu empfehlen. Dieses ist eines davon, da die Stimmen der Gespenster und die Melodie wirklich gruselig erscheinen können. Einfach das Lied überspringen oder bis zu den Zwischendialogen weiterspulen. Sobald jedoch das Verständnis der Kinder für den Text vorhanden ist, bringt das Lied keine Angst mehr, da der Text wie in allen anderen Lieder harmlos und erneut eher zum Schmunzeln komisch sind.
6. Liebkoselied: Herrlich. Ich liebe dieses Lied. Stammen hieraus nämlich folgende Zeilen, die ich euch nicht vorenthalten möchte: “du bist mein allerliebstes Schnuppelpuppelmoosmutzelchen“ und weiter: “ich hab dich lieb und würde dir ohne Bedenken mein grünes Schwänzchen schenken”. Dieses Lied soll trösten und gibt Kindern eventuell einen Gedankenanstoß auch mal seinen Mitmenschen zu sagen, wie lieb man sie doch eigentlich hat.
7. Mary Lu: Die Katzendame Mary Lu wird von zahlreichen Katern umworben, doch sie entscheidet sich für Kater Nummer 8, der ohne großes Trara um sie gebuhlt hat. Ein Lied das sich auf eine sehr einfache Art reimt, aber ich denke, dass man Kindern in dem Alter noch nicht beibringen muss, wie man sich bei der Partnerwahl richtig zu verhalten hat.
8. Frühlingslied: Ein fröhliches Lied, dass gute Laune macht. Eine schöne Abwechslung zwischendurch, denn es müssen ja nicht alle Lieder einen Lehrcharackter haben.
9. Ich bin doch kein Schneemann: Ein melancholisches Lied mit Wintergedanken im Frühling. Auch hier haben wir wieder schlicht, also kindgerechte Reime. Im Prinzip eignen sich alle Lieder zum Mitsingen und prägen sich unweigerlich schnell ein. Ich selbst war verblüfft, wie viele Bruchteile aus den Liedern ich noch auswendig kannte.
10. Frosch-Rock´n´Roll: Ein witziger Titel. Das Lied berichtet von Fröschen, die des Nachts Rockkonzerte geben und tagsüber Wettkämpfe sportlicher Art ausüben. In der Fantasie der Kinder sicher eine sehr witzige Angelegenheit. Apropos Fantasie. Ich finde es total positiv, dass dieses Hörspiel die Vorstellungskraft der Kinder fördert. Angeregt werden diese lediglich durch die Zeichnungen auf dem Cover. Alles andere liegt in Kinderhänden.
11. Kleine Wolke: Wann macht man sich schon mal Gedanken über eine Wolke? Dieses Lied gibt den Anstoß dazu.
12. Lied von der Anstrengung, böse zu sein: Das Lied erzählt von einem bedauernswerten Mann, der sich stets bemüht böse zu sein. Ebenso wie das „Gespensterduett“ würde ich das Lied bei jüngeren Kindern auslassen, denn Melodie und Stimmlage erscheinen etwas zu gruselig.
13. Neidlied: Hier lernen die Kinder, dass ein böser Zauberer, Neid genannt, den Menschen nur Hass und Streit bringt.
14. Regenlied: Regen und Wasser spielen in der Rahmenhandlung ja eine entscheidende Rolle, da die beiden Waldgeister keinen Regen mehr haben wollten und nun erkennen müssen, wie wichtig Regen ist. Dieses Verständnis soll auch den Kindern beigebracht werden.
15. Wie Riesen niesen: Diese Liedgeschichte hat dafür weniger mit der Hauptgeschichte zu tun, bietet aber eine lustige zauberhafte Abwechslung in den Köpfen von Kindern. Denn versucht euch doch mal vorzustellen, wie ein Riese niest, wenn sich eine Ente auf dessen Nase niederlässt.
16. Klopsemops: Mein Lieblingslied. Und weil das so ist, will ich euch den Text vorstellen: „Ein kleiner dicker Mops, saß still auf seinem Klops. Die andern Möpse wie beklopst, warn schon durchs ganze Haus gehopst. Sie suchten diesen Klops, auf dem da saß der Mops. Wer mopste diesen Klops? Das fragte jeder Mops. Und auf dem schönen Mopseklops, saß still der dicke Klopsemops. Doch fraß er nicht den Klops, er konnte nicht der Mops. Denn steht er auf von seinem Klops, dann setzt sich drauf ein andrer Mops.“
17. Das Bächlein: Das zurückgekehrte Bächlein hat ein eigenes Geschichtenlied verdient. Ein temporeiches Lied, dass den Lauf des Wassers sehr realistisch imitiert.
18. Mondsilbertaufe: Bei einer Mondsilbertaufe bekommt ein Fisch sein Silberkleid und ist nun nicht mehr Außenseiter unter seinen Fischkameraden.
19. Eine kleine Stadt: Mit diesem friedlichen Lied, wird schon das Ende der Platte deutlich. Die Kinder werden langsam in den Schlaf gesungen.
20. Traumreise: Das Abschlusslied, kurz und prägnant ist das eigentliche Schlaflied und begleitet so manches Kind in seinen eigenen Traum. Ob die Traumblätter dafür auch vom Traumzauberbaum stammen? Bestimmt!
Was ist denn das? Im letzten erschien also eine neue, weiterführende Geschichte von und mit Reinhard Lakomy. Neu inszeniert, aber inhaltlich sind neben neuen auch einige der bekannten alten Liedergeschichten des Traumzauberbaumes zu hören. Bisher kenne ich diesen zweiten Teil noch nicht, aber ich werde mir dieses Hörspiel sicher auch für mein Kind besorgen.
Aus dem Internet erfuhr ich, dass es auch bei dieser Story natürlich wieder um die Traumblätter des Traumzauberbaumes geht. Auch Moosmutzel und Waldwuffel sind erneut mit von der Partie. Neu ist, wie der Titel schon sagt, die wilde Traumlaus Agga Knack. Sie und ihre Lausebande haben es auf die Geschichtenlieder-Traumblätter abgesehen. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört es, Löcher in diese Blätter, also in die Träume der Kinder zu fressen. Welche Rolle dann die dunkel-munkel Nachtalben Tarn und Kappe spielen und was sie im Traumzauberwald böses im Sinn führen kann ich euch leider aufgrund mangelnder Kenntnis auch nicht verraten. Das ist aber vielleicht auch ganz gut so, denn vielleicht hab ich euch ja schon neugierig gemacht. Ich jedenfalls bin es.
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Fakten kurz vor Schluss
Im Prinzip kennt Fantasie keine Grenzen und erst recht keine Altersbegrenzung. Das Verständnis der Kinder für die Story wird sicherlich erst mit etwa vier Jahren einsetzen, aber warum sollte man die Platte nicht schon vorher im Kinderzimmer laufen lassen?
...
Gemeinwesen, 30.03.2006
Ich glaube, das wäre mir alles eine Spur zu saccharinhaltig. Ich denke, ich bleibe bei The Butterfly Ball and the Grasshopper039s Feast . Beste Grüße vom Gemeinwesen.
Qonix, 31.03.2006
Sorry für das späte Gegenlesen, ich bin erst heute Mittag von meinen Tokio-Flug zurück gekommen!
Liebe Grüsse, Flugkapitän Hans Thut
snnoppii, 30.03.2006
---SH--- von mir mach weiter so :- gruß Svenne
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Du bist mein allerliebstes Schnuppel-Puppel-Moosmutzelchen, jawoll!
ein Testbericht von Kete2010-08-09 20:56:08vom 09.08.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Geschichte, Lieder, Texte...Nachteile/Kritik: absolut überhaupt nichts
Titel: Der Traumzauberbaum
Künstler: Reinhard Lakomy, Monika Ehrhardt
Label: Sony Music
Erscheinungsjahr: 2004
An ein paar Dinge aus der Kindheit brennen sich einem wohl für immer ins Gedächtnis. Bei mir sind das unter anderem die Geschichtenlieder von Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy. Seit ich denken kann, habe ich ihre Hörspielplatten rauf und runter gehört, so dass ich sie auch heute noch komplett auswendig kann. Mit verschiedenen Charakteren wird eine Geschichte erzählt, deren Handlungsstrang durch eingefügte Lieder unterbrochen wird, die allerdings im inhaltlichen Zusammenhang zur Geschichte stehen.
Die Geschichte
„Gar nicht so sehr weit, hinter der Stadt, über die kleine Brücke, am anderen Ufer des Flüsschens, dort beginnt ein großer, großer Wald. Und wo der Wald sieben Tage tief ist, leuchtet es geheimnisvoll. Das ist der Traum-Zauber-Baum.“
So beginnt die Geschichte um den uralten, großen Baum, dessen bunte Blätter Geschichtenlieder beherbergen, die, nachdem sie mit einer Stimmgabel angestimmt wurden, als Träume zu den Kindern dieser Welt fliegen. Hilfe beim Versorgen der Kinder mit Träumern und beim Putzen der Blätter bekommt der Traumzauberbaum von den beiden Waldgeistern Moosmutzel und Waldwuffel.
Eigentlich läuft alles so wie immer – die Waldgeister wachen auf, necken sich etwas, frühstücken und aus Versehen stimmt Moosmutzel ein schwarzes Traumblatt an, was dazu führt, dass sich nun ein Alptraum auf den Weg zu den Kindern macht. Darüber ist der kleine Waldgeist tief traurig und muss erst einmal getröstet werden. Nach dem alle Tränen getrocknet sind, entscheidet sich der Traumzauberbaum dazu, ein wenig zu schlafen, denn es war sehr anstrengend neue Traumblätter wachsen zu lassen, und übergibt die Verantwortung über die Traumblätter den beiden Waldgeistern. Dabei stellen die beiden fest, dass sie blaue Traumblättwer mit viel Regen nicht leiden können und beschließen diese in den kleinen Bach neben dem Baum zu werfen. Gesagt, getan. Einzig Waldwuffel ist zu faul ein bestimmtes Blatt abzureißen, was sich noch als hilfreich herausstellen wird. Denn Zausel, der Wolkengeist, ist über den Wunsch der Waldgeister nach weniger bzw. gar keinem Regen mehr sehr erbost und macht sich mit all seinen Wolken von dannen. Moosmutzel und Waldwuffel merken zu spät, dass der Regen für das Bächlein und damit für das Überleben des Traumzauberbaums von elementarer Bedeutung ist. So wird der Traumzauberbaum immer schwächer, die Blätter verwelken, reißen sich von selbst los und fliegen als Alpträume in die Welt hinaus. Aber da war ja noch das eine blaue Blatt, das Waldwuffel hat hängen lassen…
Es gibt im Grunde nichts, was ich mit den Hörspielen für Kinder von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhard vergleichen könnte - jedenfalls nichts, dass mir bekannt wäre. Sie sind einfach einzigartig. Die phantasievolle Geschichte paart sich mit Liedern verschiedenster Stilrichtungen, die in ihrem Kontext immer überzeugen. So ist der Traumzauberbaum nicht nur etwas für Kinder, die sich leicht in den Charakteren und Verhaltensweisen der Waldgeister wiederfinden können, sondern auch etwas für Erwachsene. Denn die Texte Monika Ehrhardts gehen auch den großen Kindern nicht mehr so leicht aus dem Kopf. Besonders seien in diesem Zusammenhang die Lieder Traumzauberbaum, Liebkoselied, Ich bin doch kein Schneemann, Klopsemops und die Mondsilbertaufe erwähnt. Bei Letztgenanntem treibt es mir
auch heute noch die Tränen in die Augen.
Als kleine Kosteprobe sei hier der Text des Liedes Liebkoselied wiedergegeben:
Schenk mir ein Liebkosewort
Dann fliegen meine Sorgen fort
Die großen und die kleinen
Dann muss ich nicht mehr weinen
Und freue mich den ganzen Tag
Dass mich jemand gerne mag.
Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy erzählen auf sehr liebevolle Weise eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und große Zusammenhänge, über die man manchmal erst dann nachdenkt, wenn es schon zu fast zu spät ist. Die Lieder sind rockig, ruhig oder frech – eben genauso wie die Waldgeister, die in ihrer kindlichen Art erst fast ein Riesenunglück heraufbeschwören, um am Ende aber doch noch alles wieder hinzubiegen.
Die Geschichtenlieder von Ehrhardt und Lakomy sind zeitlos und wunderschön und werden hoffentlich noch Generationen nach mir erfreuen.
ein Testbericht von Friedel_752010-02-23 16:35:44vom 23.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: die phantasievolle , bunte Textgestaltung...Nachteile/Kritik: nichts...
Hallo,
ich habe diesen Titel schon im Kindesalter als Schallplatte besessen. Leider fehlte mir damals die Wertschätzung und so verschwand die Platte im Laufe der Jahre irgendwo in der Versenkung.
Den Komponisten Reinhard Lakomy durfte ich bei einer Uraufführung zum Kindermusical "Der Wassertropfen" kennen lernen. Als einziger Zuschauer dieses Theaters fragte ich damals nach einem Autogramm und bekam es auch.
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Heute habe ich selbst eine Tochter. Mit dem Auto fahre ich sie jeden Morgen zur Schule. Gern zickt mein unausgeschlafenes Mädchen die ganze Fahrt herum.
Ich holte mir die CD "Der Traumzauberbaum" einfach
so zum Spaß .
Und eines Morgens fuhr ich mein zickiges Mädchen wieder zur Schule, als die CD im Player lief.
Sie war still...mein lebhaftes Kind hörte still und fasziniert zu.
Bis heute würde sie dies natürlich nicht zugeben, das sie diese "Kindermusik" gern hört. Sie weiß ja nicht, das ich längst gemerkt habe, das sie mir die CD stibitzt hat, um sie heimlich zu hören.
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Die Geschichte des Traumzauberbaumes erzählt vom alten weisen Baum, dessen bunte Traumblätter Geschichten erzählen. Die Dialoge zwischen dem frechen Moosmutzel und dem kessen Waldwuffel muss man einfach gern hören.
Die Lieder zeigen Bilder der verschieden Jahreszeiten. Sie erzählen vom Naturkreislauf des Wassertropfens , von Freundschaft und Streit und Wiedervertragen. Vom Schön und vom Böse und vom Häßlich sein.
Die Lieder sind phantasievoll, gelehrig, lustig, tollpatschig, schräg, vergnügt, aber auch ernst und traurig.
Sie tolerieren auch alle dunklen Faccetten unseres Daseins, ohne zu bewerten oder zu verurteilen.
Nach jedem ernsten Lied kommt wieder ein fröhliches , sowie jedem schwarzen Traumblatt ein schönes helles nachwächst.
Einer wundeschöne Inszenierung die jede Kinderphantasie anregt, sich das Leben und Träumen bunter zu gestalten.
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Nicht nur für Kinder....auch für Erwachsene ,die Kinder haben oder mit Kindern arbeiten, singen und fröhlich sind.. ..oder einfach nur für Jedermann, der selbst Kind sein will, ist diese Musik hervorragend als zeitloses Geschenk geeignet.
...
Es gibt ihn nun schon 29 Jahre und trotzdem ist er aktuell
ein Testbericht von cs592009-05-26 09:34:16vom 26.05.2009Empfehlung: ja
Vorteile: perfektes Gesamtkunstwerk...Nachteile/Kritik: absolut nichts
Als DDR-Kind hatten wir nur wenige Hörspiele. Wenn schlechtes Wetter war, durften wir selbst die Platten auflegen und konnten stundenlang lauschen. Besonders den Traumzauberbaum haben wir gerne angehört. Als ich dann größer wurde geriet er mehr und mehr in Vergessenheit. Plattenspieler waren überholt und ich dem Alter des Traumzauberbaumes entwachsen. Als unsere große Tochter ihren zweiten Geburtstag feierte, bekam sie eine Kassette davon geschenkt. Ich war gerade in der Küche, als sie lief. Auf einmal vernahm ich vertraute Stimmen und Musik. Ich kann gar nicht so richtig beschreiben, welches Gefühl
mich da ereilte. Ich bekam Gänsehaut, Erinnerung an eine wunderschöne und doch leider vergangene Zeit in trauter Zweisamkeit mit meiner Schwester. Ich war emotional richtig aufgewühlt. Es gibt wohl nur wenige Momente im Leben, in denen man sich mit so viel Gefühl an die Vergangenheit erinnert.
Die Kassette hatte leider nur ein kurzes Leben. Der Rekorder machte nach nicht einmal einer Woche Bandsalat. Jetzt geht sie zwar wieder anzuhören, hat aber zwischendrin eine Phase mit vollständiger Störung. Wir kauften uns dann die CD, denn davon kann man ja beliebig viele Kassetten produzieren.
Nun möchte ich Euch aber auch mal den Traumzauberbaum vorstellen.
Produkt: Traumzauberbaum
Autor: Reinhard Lakomy
Preis: 9,95 Euro
Die Charaktere:
Traumzauberbaum
Ein 100 Jahre alter Baum, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt und mit den Waldgeistern den einen oder anderen Spaß macht. Er hat eine ruhige, sehr sympathische Stimme.
Er lässt jede Nacht Traumblätter in den unterschiedlichsten Farben und mit unterschiedlichsten Träumen wachsen. Diese werden mit einer Stimmgabel angestimmt und schon fliegen sie zu den Kindern.
Moosmutzel und Waldwuffel
Sind zwei kleine Waldgeister. Waldwuffel hat ein grünes Schwänzchen. Sie verkörpern die Kinder in dem Hörspiel. Dabei ist Moosmutzel etwas ruhiger und wirkt jünger.
Zausel
Er ist der Wolkengeist und ist sehr sensibel.
Dann gibt es noch weitere Personen, wie die Gute-Nacht-Fee und der Abendwind. Sie spielen aber eine kleine Nebenrolle.
Die Geschichte:
Am Anfang beginnt der Traumzauberbaum sich in einem Lied vorzustellen. Er wird von zauberhafter Musik begleitet, sodass man sich gleich etwas ganz besonderes darunter vorstellt.
Es ist morgens. Die beiden Waldgeister schlafen noch und der Traumzauberbaum weckt sie sanft. Damit der Morgen schön beginnt, bekommen sie ein Guten-Morgen-Lied von einem Küsschen, das sie sanft munter macht. Der Traumzauberbaum hat beiden Waldgeistern honiggelbe Frühstückblätter wachsen lassen.
Da beginnt es schon lustig zu werden. Waldwuffel sucht sich das dickere Blatt aus. Es handelt von einem Pfannekuchen mit Senf. Diesen kauft Frau Bemme, die viel zu dick ist. Er jagt ihr so einen Schreck beim Hineinbeißen ein, dass sie künftig Diät hält.
Das zweite Geschichtenlied handelt von einem Eierbecher. Er ist bunt bemalt und sieht sehr schön aus. Er ist aber ganz traurig, da er nie ein Ei sieht. Als der Hahn zum Fenster herein kommt sieht er ihn und fragt ihn, warum er nie ein Ei sieht. Kurzerhand nimmt er ihn einfach mit. Die Henne legt ein Ei hinein, aus welchem ein kleiner Hahn schlüpft. Dieser hat nun ein wunderschönes Eierbecherbettchen. Der Eierbecher ist nun glücklich.
Moosmutzel findet ein schwarzes Traumblatt und hat leider vergessen, dass das schlechte Träume sind und sie sie nicht anstimmen sollen. Danach ist es ganz traurig, doch der Traumzauberbaum lässt ein rosafarbenes Blatt schnell wachsen und muntert es wieder auf. Als Waldwuffel ihn auch noch einmal aufmuntert und ihm sagt, dass es sie lieb hat, schenkt Moosmutzel ihm ein Geschichtenlied von einem Kätzchen.
Nun ruht sich der Traumzauberbaum von seiner anstrengenden Nacht aus und gibt den Waldgeistern die Stimmgabel. Sie schauen nun in den Blättern herum und stimmen fleißig vollster Begeisterung die Blätter an. Sie beginnen mit den hellgrünen Frühlingsblättern. Es folgen zwei Frühlingslieder.
Auf einmal sieht Moosmutzel einen Frosch. Es mag keine Frösche, denn Frösche lieben Regen und den mögen die beiden Waldgeister gar nicht. Doch erst hören wir noch ein Lied von einem Frosch, der Rock'n'roll mit anderen Fröschen und letztlich auch noch mit einem Storch tanzt. Die beiden Waldgeister kommen auf die Idee, die blauen Blätter einfach abzureißen und in das Bächlein zu werfen. Denn ohne Regen scheint immer die Sonne. Das kann ja nur herrlich sein. Ganz oben hängt noch eines, doch Waldwuffel vergisst es einfach.
Zausel der Wolkengeist ist ganz verärgert und belehrt sie: "ohne rechtes Regenmaß, macht Sonne keinen Spaß". Er sammelt alle seine Wolken ein und die beiden stimmen ein Traumblatt an, welches wie eine Schäfchenwolke aussieht.
Auf einmal läuft der Bach weg. Die beiden sind ganz erstaunt und wecken den Traumzauberbaum. Der erschrickt noch mehr und so langsam wird er immer schwächer. Die guten Blätter fangen zu welken an und die bösen Blätter beginnen sich loszureisen. Es folgen zwei schlechte Träume. Die beiden Waldgeister sind ratlos. Moosmutzel fällt nichts ein, nur dass alle blauen Blätter abgerissen sind. Auf einmal erinnert sich Waldwuffel an das vergessene Blatt. Sie stimmen es an und widmen es Zausel. Es handelt von einer dicken Regenwolke, die langsam heran kommt. Dieses Lied gefällt mir besonders gut, denn es veranschaulicht wunderbar den Kindern, warum wir Regen brauchen. Aus diesem Grund möchte ich hier auch den Text davon einfügen.
Eine dicke Regenwolke kommt übers Meer, eine dicke Regenwolke leise und schwer.
Hat den Bauch voll Wassereimer, so viel Wasser trägt sonst keiner.
Muss die Welt begießen, die Bäume und die Wiesen,
und auch mein Radieschenbeet, das habe ich allein gesät.
Plitsche platsche Regentropfen, wie sie auf die Dächer klopfen.
Waschen alles blitzeblank, lieber Regen vielen Dank.
Hast es wirklich gut gemeint, mach nun dass die Sonne scheint.
Erst tut sich nichts, doch dann kommen die Regenwolken. Der Traumzauberbaum wird wieder lebendiger. Als er gerade die beiden Waldgeister ausschimpfen möchte, sieht er, dass er das gar nicht machen muss, denn sie haben selbst gemerkt, was sie beinahe schlimmes angestellt hätten. Den ihren Traumzauberbaum möchten sie ja nun verlieren du schlechte böse Träume auch nicht. Damit die beiden wieder auf andere Gedanken kommen, stimmt er Lieder von einem Riesen, der auf einer Wiese lag und von einem Mops mit einem Klops an.
Nun kehrt auch das Bächlein zurück. Es hat alle blauen Traumblätter wieder mitgebracht. Eines davon stimmt der Traumzauberbaum für sein Bächlein an. Das handelt natürlich auch von einem Bächlein, das flink und helle vor sich hin fließt.
Doch nun wird es bald Abend und die Gute-Nacht-Fee klingelt mit den silbernen Traumblättern. Es folgt ein Lied von einem Fischlein, das als einziges kein Silberkleid hat. Dem Mond tat das Fischlein leid, er spiegelt sich im Wasser. Es ist eine ganz besondere Nacht, alles ruht voller Faszination. Das Fischlein taucht in den Mond hinein und bekommt nun endlich auch ein Silberkleid.
Schnell müssen die Waldgeister noch die goldenen Abendblätter putzen, obwohl sie noch ganz aufgeregt sind, was am Tag so alles passiert war. Nun folgen zwei Gute-Nacht-Lieder und die beiden Waldgeister schlafen ruhig ein.
Hier noch einmal die Zusammenfassung der Lieder:
1. Traumzauberbaum
2. Küsschenlied
3. Der Pfannenkuchenschreck
4. Der Eierbecher
5. Gespensterduett
6. Liebkoselied
7. Mary Lu
8. Frühlingslied
9. Ich bin doch kein Schneemann
10. Frosch-Rock'n'Roll
11. Kleine Wolke
12. Lied von der Anstrengung, böse zu sein
13. Neidlied
14. Regenlied
15. Wie Riesen niesen
16. Klopsemops
17. Das Bächlein
18. Mondsilbertaufe
19. Eine kleine Stadt
20. Traumreise
Unsere Erfahrungen:
Wir haben den Traumzauberbaum unserer Tochter nach ihrem zweiten Lebensjahr oft vorgespielt. Ich habe mit ihr auch einige Lieder davon gesungen. In letzter Zeit war er bei uns wieder etwas in Vergessenheit geraten, doch nun ist unsere Kleine bald in diesem Alter und wir haben ihn wieder aus der Vertiefung geholt.
Uns gefällt der Traumzauberbaum aus vielen Gründen gut. Die Charaktere sind schon gemacht und kommen sehr gut rüber. Die Waldgeister sind wie Kinder, sie kommen auf dumme Ideen, können aber mit viel Liebe und guten Worten schnell wieder alles gut machen und sind aber gleich danach wieder frech. Die Waldgeister haben viel Spaß zusammen und hören lustige Lieder an.
Musik ist allgemein sehr wichtig für Kinder. Sie fördert Melodieempfinden, Rhythmusgefühl und Sprachentwicklung. Aber nicht jede Musik hat einen gleichermaßen hohen pädagogischen Wert. Die Geschichtenlieder sind überwiegend anspruchsvoll und haben viel Inhalt. Sie erzählen und erklären. Gleichzeitig ist die Begleitung aber so, dass sie nicht kitschig und kindhaft ist oder wirkt. Sie klingt auch nicht nach im Tonstudio erzeugten Instrumenten. Beim Traumzauberbaum macht es einfach das Gesamtpaket: Umsetzung der Charaktere, musikalische Begleitung und der Inhalt der Geschichte insgesamt und der einzelnen Lieder.
Meiner Meinung nach sollte der Traumzauberbaum jedem Kind vorgespielt werden und ich glaube nicht, dass es ein Kind gibt, welches ihn nicht mag. Auch wenn der Traumzauberbaum nun keine 100 Jahre sondern schon 129 Jahre alt ist, ist er doch immer aktuell. Das muss man als Autor erst einmal schaffen.
Reinhard Lakomy hat übrigens gemeinsam mit seiner Frau Monika Ehrhardt auch noch andere CDs mit Geschichtenliedern geschrieben.
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ein Testbericht von daddyslittlegirl2009-01-04 13:49:27vom 04.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderschöne Lieder und Geschichte...Nachteile/Kritik: Gespensterlied ist für Kleine meiner Meinung nach zu gruselig
Schon als Kind habe ich die Schallplatte vom Traumzauberbaum geliebt und mein Bruder und ich haben sie hoch und runter gehört. Nun steht sie bei meinen Eltern, da sie die Einzigen mit einem Plattenspieler sind. Als ich schwanger war, suchte ich diese Schallplatte dann als CD und wurde schnell fündig. Hier heute meine Änderung eines meiner ersten Berichte :-) :
ZUM "TRAUMZAUBERBAUM"
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Di e CD gab es in der ehemaligen DDR als Schallplatte. Wann diese erstmals erschien, weiß ich leider nicht - die CD erschien 2001 durch die Firma Ravensburger.
Die Kompositionen und Arrangements
sind von Reinhard Lakomy, der sehr viel Musik für Kinder gemacht hat / macht. Die Lieder- und Zwischentexte stammen von Monika Ehrhardt.
Spieldauer der CD: ca. 44 Minuten
Altersangabe: ab ca. 4 Jahren
ISBN: 3 - 89832 - 829 - 5
TRAUMLIEDER
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Im Folgenden stelle ich Euch die Titelnamen vor und beschreibe kurz, worum es im jeweiligen Lied geht:
1. Traumzauberbaum
Darum geht es: Vorstellung des Traumzauberbaums
2. Küßchenlied
Darum geht es: Ein Lied für alle, die früh aufstehen müssen und ein kleines Küßchen bekommen
3. Der Pfannekuchenschreck
Darum geht es: Die dicke Frau Bemme geht mal wieder beim
Bäcker einkaufen - sie ahnt nicht, was sie in ihrem Pfannekuchen erwartet...
4. Der Eierbecher
Darum geht es: Ein Eierbecher ganz aus Holz ist traurig, weil er nie benutzt wird. Eines Tages springt ein Hahn auf's Fensterbrett und entdeckt ihn.
5. Gespensterduett
Darum geht es: Die Gespenster Hulda und Huga geistern durch den Keller - und machen schaurige Geräusche.
6. Liebkoselied
Darum geht es: Für alle, die einmal Trost brauchen (ganz besonders nach dem Gespensterduett).
7. Mary Lu
Darum geht es: Katze Mary Lu, die von ihren 7 Katern umgarnt wird. Schafft es einer von ihnen, ihr Herz zu gewinnen oder gewinnt am Ende ein anderer?
8. Frühlingslied
Darum geht es: Der Frühling beginnt - was passiert alles in der Natur?
9. Ich bin doch kein Schneemann
Darum geht es: Endlich ist Frühlingsanfang - ich bin doch kein Schneemann, ich mag es, wenn's Frühling wird.
10. Frosch-Rock'n'Roll
Darum geht es: Hier können die Kids toben - beim Frosch-Rock'n'Roll feiern die Frösche sogar mit dem Storch
11. Kleine Wolke
Darum geht es: Warum die Regenwolke so wichtig ist.
12. Lied von der Anstrengung, böse zu sein
Darum geht es: Ist es nicht viel schöner und leichter, lieb zu sein? Darüber können Kinder hier nachdenken.
13. Neidlied
Darum geht es: Vom Mann, den der Neid auf andere zerfrisst.
14. Regenlied
Darum geht es: Was macht die dicke Regenwolke?
15. Wie Riesen niesen
Darum geht es: Der Riese liegt auf der Wiese und niest die Ente weg - wo wird sie wohl landen?
16. Klopsemops
Darum geht es: Ein kleiner, dicker Mops sitzt auf einem Klops und wird von den anderen Möpsen gesucht.
17. Das Bächlein
Darum geht es: Endlich fließt das Wasser wieder - ein schnelles Lied.
18. Mondsilbertaufe
Darum geht es: Was passiert, wenn Nachts der Mond aufgeht.
19. Eine kleine Stadt
Darum geht es: Eine kleine Stadt geht schlafen - was passiert in der Nacht, wenn alle im Bett liegen?
20. Traumreise
Darum geht es: Ein Traum geht auf Reise - wohin nur?
ÜBER DIE GESCHICHTE AUF DER CD
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Der Traumzauberbaum und seine zwei Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel leben an einem kleinen Bächlein tief im Wald (O-TON: "Da wo der Wald sieben Tage tief ist - das bin ich"). Jede Nacht lässt der Traumzauberbaum für jedes Kind ein Traumblatt wachsen. Die Waldgeister nehmen dann die Stimmgabel, berühren damit das Geschichtenblatt und es fliegt zu den Kindern, damit diese den Traum träumen.
Das können wunderschöne Träume / Lieder von der Katze Mary Lu und ihren sieben Katern, dem kleinen Hahn im Eierbecher oder von der dicken Frau, die immer zu viel isst, sein. Es wird rockig, wenn der Storch mit den Fröschen den Rock n' Roll tanzt und es wird schaurig, wenn die Waldgeister aus Versehen ein schwarzes Blatt berührt haben - einen Albtraum.
Dieses Gespensterlied habe ich als Kind schon nicht gemocht, weil es mir zu viel Angst gemacht hat und meine kleine Tochter lasse ich es heute auch nicht hören, weil es wirklich gruselig ist und sie es mit ihren 2 Jahren bei Weitem noch nicht verstehen würde. Begleitet werden die Lieder von Klavier, Streichern, etc. . Zwischen den Liedern geht die Geschichte vom Traumzauberbaum und Moosmutzel und Waldwuffel immer weiter und leiten so die nächsten Lieder ein.
PREIS
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Diese CD kostet bei www.bücher.de (www.buecher.de) derzeit 11,90 Euro.
FAZIT
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Abgesehen vom Gespensterlied ist die CD wunderschön und zum Träumen für Groß und Klein. Trotz Gespensterlied werde ich hier keinen Stern abziehen - der Rest ist einfach zu schön :-) .
Wer seinen Kinder etwas Gutes tun will, kauft diese CD. Hier sind wunderschöne Lieder, Geschichten zum Träumen und gute Laune garantiert. Daher vergebe ich natürlich 5 Sterne! :-)
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ein Testbericht von noch_eine2006-10-09 21:41:30vom 09.10.2006Empfehlung: ja
Vorteile: zauberhafte Geschichtenlieder - teilweise mit Lerneffekt...Nachteile/Kritik: -
Der Traumzauberbaum begeisterte mich als Kind und tut es, nicht nur aus Nostalgie, noch heute.
Die Geschichtenlieder von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt standen bei mir zu Hause, solange ich klein war, sowieso auf der Tagesordnung, ob nun "Schlapps & Schlumbo", "Der Traumzauberbaum" oder einfach "Geschichtenlieder", eine dieser Platten lag fast immer auf dem Plattenteller.
Ich konnte alle Lieder auswendig - manche sogar noch heute - und auch das Gesprochene zwischendurch konnte ich mitsprechen. Vor ein paar Jahren habe ich mir die CD gekauft, weil die Schallplatte schon etwas zerkratzt war und
ich aber hin und wieder Lust habe, zum Beispiel "Der Eierbecher" oder "Mary Lu" zu hören.
Zur Erklärung:
Der Traumzauberbaum ist, wenig überraschend, ein Baum, aber nicht irgendeiner: er kann sehen, hören und sprechen und er hat viele verschiedenfarbige Blätter, von denen jedes, mit der Stimmgabel berührt, einen Traum bringt. Irgendeiner muss aber diese Stimmgabel benutzen, und da kommen wir zu den weiteren Figuren: Moosmutzel und Waldwuffel. Diese beiden Waldgeister sind verschmitzt und auch träge und auch etwas naiv, verspielt und unvorsichtig, wie Kinder eben, der Traumzauberbaum hält sozusagen die schützende Hand über sie, wenn sie etwas falsch gemacht haben, wie zum Beispiel ein schwarzes Blatt anplingen (so nennen sie das Berühren mit der Stimmgabel), worauf ein ganz gruseliges "Gespensterduett" ertönt, vor dem ich mich als Kind wirklich gegruselt habe, oder aber wenn sie sich die regenbringenden Wolken weg wünschen, was dem Baum gar nicht gut bekommt, weil seine Blätter zu vertrocknen beginnen. Zum Glück ist aber das "Regenlied" zur Hand und unserem Traumzauberbaum geht es bald wieder gut. Man sieht, die Kinder können hier auch etwas lernen.
Es gibt auf der CD, die 43:59 Minuten lang ist, 20 Lieder. Jeweils am Ende eines Liedes melden sich die Waldgeister und / oder der Traumzauberbaum zu Worte - will man nur ein Lied hören, ist es sehr praktisch, dass das Gesprochene am Ende kommt.
Am Anfang stellt der Traumzauberbaum sich vor, natürlich auch in einem Lied. Nachdem er dann seine beiden Schützlinge geweckt hat, mit einem "Küßchenlied", kann der Tag beginnen. Zunächst einmal gibt es Frühstück. "Der Pfannekuchenschreck" und "Der Eierbecher" sind zwei sehr unterschiedliche Frühstückslieder, ersteres beschreibt sehr lustig die unfreiwillige Bekehrung einer sehr dicken Dame (Frau Bemme) zu "gesünderer" Ernährung, nachdem sie in einen mit Senf gefüllten Pfannekuchen biss, das zweitere ist ein sehr süßes Lied über einen nie benutzten Eierbecher, der mit Hilfe eines tatkräftigen Hahnes nicht nur benutzt wird, sondern zuletzt sogar ein Küken beherbergt. Die jeweilige Reaktion der Waldgeister auf die Geschichten ist übrigens auch sehr unterschiedlich...
Nachdem nun aus Unachtsamkeit das besagte "Gespensterduett" erklungen ist, folgt die Geschichte von "Mary Lu" und ihren sieben schönen Katern, ("ein jeder wär' gern Vater") - von denen am Ende natürlich nur einer erwählt werden kann; es gibt Lieder über den Frühling, über Neid und über einen "Klopsemops", auch ein "Frosch-Rock'n'Roll" ist zu hören und vieles mehr.
Gesungen werden die Lieder von Lakomy, Angelika Mann und Veronika Fischer, die Musik kommt aus dem Synthesizer.
Die Covergestaltung ist sehr schön, ich erinnere mich, dass ich als Kind das Plattencover oft lange angesehen und darüber fantasiert habe, genau dazu lädt es nämlich ein: der Traumzauberbaum ist zu sehen, Waldwuffel und Moosmutzel, eine wassereimertragende Regenwolke, ein Mond, der, verträumt lächelnd, im Fluss schwimmt und viele Baumblätter, auf denen weitere Figuren aus den Traumliedern sitzen: die Katze, der kükenbesetzte Eierbecher, die dicke Frau Bemme, kurz davor, sich einen Pfannekuchen in den Mund zu stopfen...
Wenn man das Booklet aufschlägt, sieht man ein (wie ich finde, gruseliges) Foto von Lakomy mit seiner Tochter. Ich glaube, meine Mutter trug einmal eine ähnliche Frisur wie Lakomy, aber gut...
Dann gibt es, zum Vorlesen, einen kleinen Text, in dem sich die Waldgeister vorstellen, den Text zum Titelsong "Traumzauberbaum" und den zu "Das Bächlein". Warum gerade dieses Lied ausgesucht wurde, weiß ich nicht, es gibt sonst keine Texte... Schließlich ist da noch ein kleiner Text, der dem Käufer sagt, worum es auf der CD geht, also im Grunde das, was auch hier steht, nur viiiiiiiiel kompakter.
aus dem Booklet:
"Ein GESCHICHTEN-HÖRSPIEL für Kinder ab 4 Jahre, auch als Familienprogramm sehr zu empfehlen."
Auch ich kann diese CD nur empfehlen, meine Kindheitserfahrungen damit (dass diese sich auf Vinyl beziehen, dürfte keine Rolle spielen), sprechen für sich: ich habe die Platte geliebt :-)
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