Leaving Las Vegas
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Testberichte Leaving Las Vegas

 (DVD) Drama
4.0 von 5
Platz 904 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
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Leaving Las Vegas Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (7/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Das Alkoholproblem und prostitutionsproblem wird sachlich und nicht übertrieben dargestellt
  • Ein sehr realistischer, trauriger und ergreifender Film
  • interessante Story
  • Super Inszenierung und eindeutig etwas Besonderes!Nicolas Cage und Elisabeth Shue!Die Musik von Sting!Die Atmosphäre!
Nachteile/Kritik
  • Das gewisse Etwas fehlt, um ihn als perfekt einstufen zu können
  • Kein Bonus-Material bis auf ein paar Produktionsnotizen!
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hachy01

Alkohol und prostitution passt gut zusammen

ein Testbericht von 2006-03-09 06:20:22 vom 09.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Das Alkoholproblem und prostitutionsproblem wird sachlich und nicht übertrieben dargestellt...
Nachteile/Kritik: -
Der Film ist aus dem Jahr 1995 den habe ich mal im Fernsehen gesehen und fand ihn von Anfang an spitze! Von einem Freund habe ich ihn dann geschenkt bekommen, weil ich ihn herzzerreissen fand, so wie andere z.B. Titanic herzzerreissend finden!

Dieser Film handelt von einem Menschen, in dem Film heisst er Ben Sanderson (Schauspieler Nicolas Cage) der für Hollywoods Filmbranche wie Warner Bros gearbeitet hat und seine Arbeit und seine Frau verloren hat durch Alkohol und sich in Las Vegas zu tode trinkt! Er lernt eine Prostituierte auf der Straße von Las Vegas kennen die er fast angefahren hätte, mit der er die meiste Zeit in diesem Film verbringt!
Die Frau, in diesem Film heisst sie Sera (Schauspielerin Elisabeth Shue) erzählt diese Geschichte wie sie den Mann kennengelernt hat mit ihm zusammen gelebt und am ende doch verloren hat und sie arbeitet für einen Zuhälter aus Lettland, der selber probleme hat mit schulden die er nicht zurückzahlen kann und erschossen wird!
Erst wohnt er in einem Motel wo er dahinvegitiert und von Sera aus Mitleid in ihrer Wohnung wohnen lässt und es auch ärger von den Vermietern gibt, weil er sich im besoffen zustand nicht kontrollieren kann! Er ist aber nicht gewalttätig!
Eines abends geht sera wieder ihren beruflichen Verpflichtungen nach und Ben geht weil ihm langweilig wird ins Casino, wo er eine andere Frau trifft und dadurch die Beziehung mit Sera in die Brüche geht!
Als die Frau versucht hat ihm zu helfen aus der Sucht rauszukommen war es schon zu spät, deswegen versuchten sie sich die Zeit die ihnen noch blieb so schön wie möglich zu machen!

Bonusmaterial: - 3 Songs von Sting
- Biographie von den Schauspielern
- Informationen über Las Vegas

Laufzeit ca. 100 Min.

Bild -und Tonqualität sind nur mit befriedigend zu bewerten!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Zzaldo
Zzaldo, 21.05.2006
Da hast du mal wieder einen sehr informativen und interessanten Bericht geschrieben. Daher ein klares sh von mir für dich.Was anderes wäre echt nicht angebracht. LG Stephan
NancyNoack
NancyNoack, 07.03.2006
Sorry, aber ich erfahre hier nicht wirklich was über das Produkt. Die schauspielerischen Leistungen, wie waren Bild und Ton usw...
jenny123
jenny123, 19.04.2006
lg, Jenny123
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sakibr

Eine außergewöhnliche Liebe

ein Testbericht von 2006-05-07 18:30:02 vom 07.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: interessante Story...
Nachteile/Kritik: -
Story:

Nicolas Cage alias Ben ist depressiv, ein Alkoholiker und ca. 35 Jahre alt.

Er hat sich von seiner Frau getrennt. Er geht pleite, verkauft daraufhin seinen ganzen Besitz und macht sich auf nach Las Vegas. Dort angekommen überfährt er fast eine Prostituierte (Elisabeth Shue), diese trifft er nach kurzer Zeit wieder. Sie arbeitet für einen gefährlichen Zuhälter namens Yuri (Julian Sands). Er versteht sich auf Anhieb mit der Prostituierten Sera. Er bittet Sera die Nacht mit Ihm in seinem Zimmer zu verbringen, was Sera gerne annimmt.

Bei dem nächsten Treffen der beiden, befindet sich Ben in einer schwierigen Lage.

Sera nimmt Ben bei sich auf.

Sie verlieben sich ineinander, doch das Alkoholproblem von Ben hört auch jetzt nicht auf. Während der Beziehung mit Sera schläft Ben mit einer anderen Prostituierten.

Sera ist verletzt und setzt Ben wieder auf die Straße.

Nach diesem Vorfall lässt sich Sera auf vier Jugendliche ein, die sie jedoch Brutal vergewaltigen. Ben und Sera finden wieder zueinander.


Die Hauptdarsteller:


Nicolas Cage hat schon in Filmen wie "Con Air", "8mm" "The Rock" und "Im Körper des Feindes" mitgespielt.

Für die Rolle in "Leaving Las Vegas" gewann er sogar einen Oscar.

Elisabeth Shue auch bekannt aus "Hollow Man".

Mit ihrem Charaktere in Leaving Las Vegas gewann, durch Ihre überzeugende spielerische Leistung, die Sie in diesem Film herüberbrachte sofort meine Sympathie.

Elisabeth und Nicolas spielten schon in Filmen wie "Stadt der Engel" zusammen,

Sie sind schon ein eingespieltes Team.

Das merkt man auch an der Art wie sie zusammen Spielen.

So vertraut und liebevoll.


Infos zum Film:

Der Film hat seinen Originaltitel "Leaving Las Vegas" auch im deutschen beibehalten.

Der Film stammt aus der USA, Frankreich und wurde 1995 erstmal ausgestrahlt.
Die Regie wurde von Mike Figgis übernommen, dieser gestaltete auch das Drehbuch.

Dieses basiert auf einem Roman von John O'Brien.

Die Länge des Filmes berträgt ca. 105 Min.

Versionen:

Diesen Film gibt es in 6 verschieden Versionen, wobei ich eine einfache Version von

Lumiere Pictures besitze.

Bei dieser Version kommen zwar die Extras etwas kurz, aber die Bild- und Tonqualität ist hierbei keinesfalls zu bemängeln.

Die Extras:

- Die Schauspieler: kurze Kommentare der einzelnen Darsteller des Films.

- Die Macher: Das Drehbuch und der Autor

- Produktionsnotizen

- Film Trailer


Eine Special Edition gibt es von diesem Film noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Meine Meinung:

Ich selbst habe an diesem Film nichts zu bemängeln.

Der Film ist mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack.

Dieser Film handelt von Sex, Rausch und Freundschaft, aber er ist auch sehr traurig.

Zwei verschiedene Menschen, füreinander bestimmt, und doch vom Schicksal getrennt werden. Dieser Film ist sehr freizügig mit dem Thema Sex, doch es ist eben nicht alles in diesem Film, sondern einfach nur eine Nebensache.

Die Lebensverhältnisse der Prostituierten, sowie die des alkis Ben sind hier viel stärker hervorgehoben, was zumindest bei mir seine Wirkung nicht verfehlt hat.

Dieser Film regt zum nachdenken an, ein Film den ich mir gerne noch ein zweites oder drittes mal ansehen werde.

Ich habe diesen Film für 9,99€ in einem Sonderangebot bei Media Markt erstanden. Wobei hier nichts über das Preisleistungsverhältnis zu meckern ist.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Sommergirl
Sommergirl, 10.05.2006
Der wichtigste Aspekt ist hier nicht zu finden, der Grund weshalb Ben nach Vegas geht ist, dass er sich dort willentlich zu Tode saufen will! Sera quotversüsstquot seine letzten Tage einfach nur ein wenig. Zu den Darstellern schreibst Du auch nichts, s
Zzaldo
Zzaldo, 07.05.2006
Schöner Bericht. Ein klares sh von mir. Schau doch mal auf meiner Homepage vorbei. Es lohnt sich. Bei Fragen schreib mir einfach ins GB oder schreibt mir eine E-Mail. LG Stephan
topware2002
topware2002, 07.05.2006
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Realjackass

Von Todessehnsucht, Leidenschaft und Liebe

ein Testbericht von 2005-11-25 18:29:25 vom 25.11.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein sehr realistischer, trauriger und ergreifender Film...
Nachteile/Kritik: Das gewisse Etwas fehlt, um ihn als perfekt einstufen zu können
Heute möchte ich euch wieder einmal ein Drama vorstellen, das ich schon lange hier herumliegen habe, mich aber nie so richtig dazu durchringen konnte, es mir anzusehen. Nachdem ich aber gestern absolut keine Lust auf einen Horrorfilm hatte und auch gegen 11 Uhr Nachts noch keine Müdigkeit verspürte, legte ich "Leaving Las Vegas" einfach mal ein. Wieso ich ihn im Nachhinein als sehr guten Film empfinde, erfahrt ihr im folgenden Bericht. Viel Spaß.




Story
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Ben (Nicolas Cage) ist ein depressiver Alkoholiker mittleren Alters, der sich vor kurzem von seiner Frau getrennt hat und seitdem exzessiv trinkt. Als er pleite ist, verkauft er all sein Hab und Gut und fährt nach Las Vegas, um sich dort totzusaufen. Doch es soll anders kommen, als Ben es erwartet hätte: Gerade in Las Vegas angekommen, hätte er fast die Prostituierte Sera (Elisabeth Shue) umgefahren, die er auch kurz darauf zufällig wieder trifft. Sera arbeitet für den gewalttätigen Zuhälter Yuri (Julian Sands). Die beiden sind sich sofort symphatisch, so dass Sera gerne mit Ben auf dessen Motelzimmer geht. Sie bemerkt allerdings schnell, dass sie nicht da ist, weil Ben Sex will, vielmehr scheint er auf der Suche nach menschlicher Nähe zu sein. So bittet er sie, die Nacht bei ihm zu verbringen, was Sera, ohne es selbst genau erklären zu können, auch gerne tut.

Als die beiden sich das nächste Mal treffen, holt Sera Ben aus seiner miesen Absteige raus und nimmt ihn bei sich auf. Die beiden lieben sich und wissen das auch, doch Ben ist ein selbstzerstörerischer Trinker, der auch durch Sera nicht zu trinken aufhört und bald sterben wird. Beide wissen das, gehen dennoch eine Beziehung ein. So nimmt das Schicksal seinen Lauf: Ben wird dadurch, dass er ständig mehr oder weniger betrunken ist, immer unkontrollierbarer und schläft mit einer anderen Prostituierten, Sera schmeißt ihn raus und lässt sich auf vier Jugendliche ein - die sie allerdings übel verprügeln und vergewaltigen. Trotz diesen Ereignissen finden die beiden Menschen, die füreinander bestimmt zu sein scheinen wieder zueinander, doch Ben, der noch immer sterben will, hat nicht mehr viel Zeit..




Schauspieler
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Nicolas Cage ist ein Schauspieler, der eigentlich jedem bekannt sein sollte und zu dem man prinzipiell auch nicht viele Worte verlieren muss. Dies werde ich, da ich Cage aber zu meinen Lieblingsschauspielern zähle und er mich in "Leaving Las Vegas" sehr beeindruckt hat, allerdings tun.
Der Neffe von Francis Ford Coppola darf heute auf eine umfangreiche Filmkarriere zurückblicken und wurde im britischen Empire Magazin im Jahre 1997 schon auf Platz 40 der besten Schauspieler aller Zeiten gewählt. Zu seinen bekanntesten Streifen zählen wohl ohne Frage "The Rock", "8MM", "Im Körper des Feindes" oder "Con Air". Was seine Darstellung in "Leaving Las Vegas" angeht, so muss ich sagen, dass er dafür nicht zu Unrecht den Oscar gewonnen hat, den begehrtesten Filmpreis in Hollywood. Cage, der mit bürgerlichem Namen Nicholas Kim Coppola heißt, spielt den todessehnsüchtigen Trinker derart exzellent, dass in keiner Sekunde auch nur der Verdacht aufkommen könnte, dass die Rolle des Ben nur gespielt ist. Warum Ben übrigens sterben will erfahren wir den gesamten Film über nicht, es ist eine für ihn sichere Sache, auch wenn er mit Sera eine sehr schöne Zeit erlebt.

Wenn wir schon bei Sera sind: Diese wird verkörpert von Elisabeth Shue, die manch einem sicherlich noch aus Filmen wie "Hollow Man" oder "Stadt der Engel", dort ebenfalls an der Seite von Nicholas Cage zu sehen, ein Begriff sein dürfte. Hier spielt sie die Prostituierte Sera, die für den brutalen Zuhälter Yuri arbeitet und eines Tages auf einen Trinker namens Ben trifft. Sera ist überrascht, dass Ben sie als Mensch und nicht als Lustobjekt braucht und verliebt sich auch in ihn. Seine exzessiven Trinkereien akzeptiert sie von Anfang an, so wie er auch sie akzeptiert. Elisabeth Shue hat mir hier sehr, sehr gut gefallen, auch wenn ich sie noch eher schlecht aus "Hollow Man" in Erinnerung hatte. Der kleine, aber feine Unterschied dürfte schlicht der sein, dass ihr Charakter in "Leaving Las Vegas" auch richtig herausgearbeitet wurde und Tiefe besitzt. Die freizügige und offene Art, wie Shue diesen Charakter interpretiert und dargestellt hat, hat mir auf jeden Fall sehr gefallen.




Daten zum Film
--------------------------------
Originalti tel: Leaving Las Vegas
Alternativtitel: -
Land: USA, Frankreich (1995)
Regie: Mike Figgis
Buch: Mike Figgis, John O'Brien
Länge: ca. 104:41 Min.
Freigabe: FSK 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass




Die beste Version
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Ich war ziemlich überrascht, als ich sah, wie viele verschiedene DVDs des Films in Deutschland vertrieben werden, um genau zu sein sind es sechs Fassungen. Ich wage mal zu behaupten, dass dabei die Universal Pictures Version am besten abschneidet, da gibt es qualitativ nichts zu bemängeln, auch wenn das Bonusmaterial etwas kurz kommt.
Desweiteren hätten wir da noch 3 Fassungen von Alligator, einmal eine normale DVD, eine DTS Version und eine auf 3000 Exemplare limitierte, letzte Auflage.
Nicht zu glauben, welches Label sich außerdem noch an den Film herangewagt hat: Laser Paradise, die man sonst eher in Verbindung mit alten Splatterklassikern kennt, ließen es sich auch nicht nehmen, 2 DVDs auf den Markt zu schmeißen, einmal eine DTS Version und außerdem eine sogenannte "Limited Special Edition". Letztere ist aber absoluter Blödsinn, da diese Version schon einmal von Alligator veröffentlicht wurde und garnicht limitiert ist.
Deshalb: Kauft auch die Universal DVD oder wartet auf eine RICHTIGE Special Edition, die vielleicht in ferner Zukunft mal erscheinen wird.




Kritik
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Mike Figgis hat mit "Leaving Las Vegas" den besten Film seiner Karriere geschaffen, das steht für mich außer Frage. Nicht nur, dass er hierfür derart gute Schauspieler wie Nicholas Cage und Elisabeth Shue gewinnen konnte, er hat auch eine Geschichte verfilmt, die dem Zuschauer richtig nahe geht und garantiert niemanden kalt lässt, der weiß, was auf ihn zukommt. "Leaving Las Vegas" ist für viele allerdings auch schwer zu konsumierender Stoff, da in dem Streifen sehr freizügig mit Themen wie Sex und Gewalt an Prostituierten umgegangen wird. Sera wird von Vier Jugendlichen nach Analsex gebeten, als sie dies jedoch ablehnt, wird sie brutal verprügelt und vergewaltigt.

Doch nun Moment: "Leaving Las Vegas" versucht in keinster Weise, dem Zuschauer eine Milieustudie über Alkoholiker und Prostituierte näher zu bringen. Im Gegenteil: Ben ist dem harten Alkohol verfallen und möchte sich auch damit umbringen. Dies ist allerdings nebensächlich, genau so wie die Tatsache, dass Sera im horizontalen Gewerbe tätig ist und ständig misshandelt wird. Beide haben sich ihrem Schicksal ergeben, es sich sogar selbst ausgesucht und akzeptieren es. Dafür lernen sie allerdings etwas viel wichtigeres kennen, nämlich die Liebe zueinander. Und das ist dann auch das, worum es in "Leaving Las Vegas" geht, um eine Liebe zweier Menschen, die in einem Leben aus Schmutz und Selbstzweifel leben und nun für wenigstens ein paar Tage miteinander glücklich werden wollen. Die Frage, ob Ben zum Schluß letztendlich sterben wird oder nicht, steht während dem gesamten Film allerdings nie im Raum, es ist einfach eine akzeptierte Tatsache und auch letztendlich der Fall. Zurück bleibt letztendlich Sera - allein, aber doch mit der sicheren Gewissheit, die bisher schönsten Tage ihres Lebens erlebt zu haben.

Genau das ist es eigentlich auch, was mich an "Leaving Las Vegas" derart fasziniert: Es werden todernste Themen behandelt, der Film ist zudem sehr realistisch. Sei es nun im Umgang mit sexuellen Aspekten, die einen nicht unwichtigen Stellenwert in dem Streifen haben, um einen Einblick in Sera´s Leben zu bekommen, oder eben die Gewalt. All das wird aber durch die Liebe der beiden Hauptprotagonisten in den Hintergrund gedrängt. So geht es letztendlich auch dem Zuschauer: Anstatt über das harte Schicksal von depressiven Alkoholikern und leichten Mädchen nachzudenken, bleibt eine Liebesgeschichte in Erinnerung, wie sie schöner und zugleich trauriger nicht sein könnte.

Allerdings hat "Leaving Las Vegas" auch seine Schwachstellen. Denn trotz all der traurigen Momente, ist es letztendlich dem Publikum überlassen, ob es sich auf diese Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Menschen einlässt. Das traurige spielt sich nicht auf der Leinwand, sondern im Kopf des Betrachters ab, die eigentliche Trauer, das "Ergriffen-sein", wenn man so will, erfolgt erst im Nachhinein und ist auch kein zwingender Effekt des Films. Jeder wird "Leaving Las Vegas" anders auffassen, manch einer wird vermutlich gar nichts mit dem Film anfangen können, der andere wird in ihm den Inbegriff des Dramas sehen. Dies sehe ich nicht unbedingt als Kritikpunkt an, aber es stimmt, dass wir es mit einem relativ schwer zugänglichen Film zu tun haben, jedenfalls für Hollywood´sche Verhältnisse.




Fazit
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"Lea ving Las Vegas" ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache und ich kann auch verstehen, wenn manch einer sich von dem Streifen gelangweilt oder nicht unterhalten fühlt. Für mich war es aber eine sehr traurige, eine ergreifende Geschichte über zwei Menschen, die füreinander bestimmt zu sein scheinen, die das Schicksal letztendlich aber doch wieder trennt. Ein typisches Drama auf der einen, recht schwer zugängliche Kost auf der anderen Seite. Dass der Film offen mit sexuellen Themen umgeht ist absolut unwichtig und daran sollte sich auch keiner stören, da dies schlicht und einfach nicht Hauptaugenmerk von "Leaving Las Vegas" ist, vielmehr sollen so die Verhältnisse, wie vor allem Sera lebt, realistischer dargestellt werden, was auch sehr gut gelingt. Nicholas Cage spielt genial und hat seinen Oscar ohne Frage verdient.

Letztendlich vergebe ich 8 von 10 Punkten und eine Empfehlung.

Mfg
Realjackass
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
WINNIE24
WINNIE24, 30.11.2005
Sehr guter Bericht Man liest sich GLG WINNIE
dieanke
dieanke, 25.11.2005
Schönes erstes Adventwochenende
animaldream
animaldream, 26.11.2005
klasse Bericht! LG animaldream
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wildheart

Ein Mann und eine Frau

ein Testbericht von 2004-10-19 07:11:08 vom 19.10.2004
Empfehlung: ja
„Killing myself is a
way of drinking.”
(Ben)


Mike Figgis „Leaving Las Vegas” ist so etwas wie das Negativ zu Claude Lelouchs „Ein Mann und eine Frau” (1966), diesem hoffnungslos romantischen und zugleich optimistischen Film, der so antimodern wirkte und doch seiner Zeit weit voraus war. Figgis platziert sein Paar in die typische Umgebung von Bars und Spielhöllen, Prostitution und Leuchtreklamen, eben nach Las Vegas. Kein Wort erfährt man von der Vergangenheit der beiden, kaum eines jedenfalls.

Ben (Nicolas Cage) stößt auf Sera (Elisabeth Shue). Ben trinkt. Sera geht für einen schlagenden Zuhälter namens Yuri (Julian Sands) auf den Straßenstrich. Sera lässt sich von Yuri schlagen. Ben schlägt sich selber. Er leert jede Flasche, die Alkoholisches enthält, besonders harte Sachen. Trinkt Ben, um zu sterben, oder stirbt er langsam, aber sicher, um zu trinken. „Ich bin nicht sicher”, sagt er zu Sara, „ob ich meine Familie verloren habe, weil ich trinke, oder ob ich trinke, weil ich meine Familie verloren habe.”


„I'm gonna love you, like nobody’s loved you
Come rain or come shine
High as a mountain, deep as a river
Come rain or come shine

I guess when you met me
It was just one of those things
But don't you ever bet me
Cause I'm gonna be true if you let me” (1)



Wir wissen es auch nicht, nicht, warum Ben trinkt und trinkt und trinkt, nicht, warum Sera sich schlagen lässt, und auch nicht, warum eine Prostituierte an dieser verlorenen Seele Ben Gefallen findet. Gefallen ist auch vielleicht ein schlechter Begriff, um die Beziehung der beiden zu charakterisieren. Es ist auch keine Romanze à la Hollywood, was Mike Figgis uns präsentiert. Und obwohl Ben, der noch genug Geld hat, bevor er sterben wird, eine Prostituierte leicht bezahlen kann, für mehrere Tage oder einige Wochen, ist es auch nicht Sex, was die Beziehung der beiden ausmacht.

Ben, die Flasche in der Hand, kommt in Las Vegas an, fährt Sera fast über den Haufen, und trifft sie kurze Zeit später wieder, bietet ihr 200, 250, 500 Dollar, nur, damit sie bei ihm bleibt, diesen einen Abend, ihm zuhört, mit ihm spricht. Sera holt Ben aus dem miesen Hotel heraus, in das er sich einquartiert hat, nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Er liebt sie, aber er wird weiter trinken. Sie liebt ihn, und schenkt ihm ein rotes Hemd, eine Flasche für sein Gesöff. Sie schleift ihn mit, in ein Casino, aus dem beide rausfliegen, als Ben einen Wutanfall hat, dann in ein Hotel außerhalb von Las Vegas. Ben trinkt, sogar unter Wasser im Pool, und Sera küsst ihn unter Wasser.

Plötzlich gibt es nur noch sie und ihn. Sie will, dass er zum Arzt geht. Aber Ben geht nicht zum Arzt. Sera trifft ihn eines Tages in ihrem Bett mit einer anderen, schmeißt ihn raus, lässt sich als Prostituierte auf vier Jugendliche ein, die sie vergewaltigen und übel zurichten.


„You're gonna love me, like nobody’s loved me
Come rain or come shine
We'll be happy together, unhappy together
Now won't that be just fine

The days may be cloudy or sunny
We're in or out of the money
But I'm with you always
I'm with you rain or shine” (1)



„Leaving Las Vegas” ist Ankunft und Abschied, ist die Geschichte einer seltsamen Begegnung und einer merkwürdigen Liebe zwischen zwei Menschen, die man gewöhnlich als Looser bezeichnen würde. Sera sieht Ben ganz klar. Sie weiß, dass es keinen Sinn macht, seinen Selbstmord auf Raten zu verhindern. Sie entscheidet sich bewusst dafür, den Rest seines Lebens auch zu ihrem gemeinsamen zu machen. Ben ist sich andererseits durchaus bewusst, dass Sera der letzte Lichtblick in seinem bald zu Ende gehenden Leben ist.

Treffen sich da für einige Wochen ein bemitleidenswerter Alkoholiker und eine Prostituierte „mit Herz”? Fast ein Klischee für eine jener trashigen Hollywood-Tragödien, deren Zahl man kaum noch ermitteln kann. Doch der Schein trügt. Denn Cage und Shue „deklinieren” das Klischee herunter auf ein reales Paar, wie es – auf ganz andere Weise – Lelouch in „Ein Mann und eine Frau” visualisiert hatte: Menschen, die sich lieben und daher brauchen.

Sera erzählt diese Geschichte in der Rückblende vor einem unsichtbar bleibenden Therapeuten – und es ist vor allem ihre Geschichte, die sie erzählt. Sie brauchte Ben, weil sie ihn liebt, wohl zum ersten Mal in ihrem Leben: liebt. Ben war ihr Retter aus einem Leben gewaltsamer Abhängigkeit und abhängiger Gewalt. Als Prostituierte gedemütigt und immer wieder mit einem Messer geschnitten von ihrem Zuhälter, lässt sie sich durch vier Jugendliche „bestrafen”, dafür, dass sie Ben hinausgeworfen hat. Ben ist für sie nicht nur unkompliziert – ein Mann, der nichts von ihr verlangt, keine Ansprüche an sie stellt, nur mit ihr seine letzten Tage leben und reden will, lachen will. Ben ist anders als die Männer, die sie kennt. Ben ist für Sera eine Art Wunder.

Und Ben? Ben will sterben – warum, weiß kein Mensch. Doch er will seine letzten Tage nicht in Trauer oder Selbstmitleid verbringen. Er genießt das kurze Leben mit Sera. Vergangenes in beider Leben ist nicht nur uns nicht präsent; es ist auch für Sera und Ben nicht gegenwärtig. Gegenwärtig ist nur ihre Beziehung.

Nicht der Alkoholismus steht im Zentrum von „Leaving Las Vegas”, nicht die Prostitution, ja nicht einmal die Gewalt, die Sera erfährt. Im Mittelpunkt des Films stehen zwei neue Erfahrungen: Bens mit Sera und Seras mit Ben. Und hier schließt sich dann doch irgendwo und irgendwie der Kreis zu Lelouchs Klassiker mit Anouk Aimée und Jean-Louis Trintignant.

Nicolas Cage ist übrigens in einer seiner besten Rollen zu sehen. Und Elisabeth Shue ebenso.

Wertung: 10 von 10 Punkten.

(1) „Come Rain or Come Shine”, geschrieben von John Mercer, Harold Arlen; gesungen von Don Henley

Leaving Las Vegas
(Leaving Las Vegas)
USA, Frankreich, Großbritannien 1995, 111 Minuten
Regie: Mike Figgis

Drehbuch: Mike Figgis, nach einem Roman von John O’Brien
Musik: Mike Figgis, Sting, Anthony Marinelli
Director of Photography: Declan Quinn
Montage: John Smith
Produktionsdesign: Waldemar Kalinowski
Darsteller: Nicolas Cage (Ben Sanderson), Elisabeth Shue (Sera), Julian Sands (Yuri), Richard Lewis (Peter), Valeria Golino (Terri), Laurie Metcalf (Vermieterin), David Brisbin (Vermieter), Stuart Regen (Mann an der Bar)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0113627


© Ulrich Behrens 2004
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
mima007
mima007, 21.10.2004
gibts auch in 1 sehr bluesigen Version von BB King Eric Clapton auf Ridin039 with the kinmg. Prima idee, das in den Bericht aufzunehmen. VG, mima
XXLALF
XXLALF, 14.05.2010
eine sehr interessante geschichte, wobei man doch wirklich dazu sagen kann, dass die liebe schon recht seltsame wege geht. bw und ganz liebe grüße
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Skywalkeratwork

Ein überwältigender Film über die Liebe!

ein Testbericht von 2004-02-24 16:37:38 vom 24.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Super Inszenierung und eindeutig etwas Besonderes!Nicolas Cage und Elisabeth Shue!Die Musik von Sting!Die Atmosphäre!...
Nachteile/Kritik: Kein Bonus-Material bis auf ein paar Produktionsnotizen!
Vorwort
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Nun folgt schon die nächste DVD in Sachen Nicolas-Cage-Filme und zwar handelt es sich diesmal um den Film "Leaving Las Vegas". Hier spielt Cage an der Seite von Elisabeth Shue und heute ist nun dieser Film fällig. Immerhin wurde dieser Film Academy Award Winner und auf der Rückseite steht noch ein Welterfolg. Daher hatte ich große Hoffnung, das es sich um einen bewegenden Film handelt. Ob dies der Fall war, erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem Bericht!

Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Freigeg eben ist dieses Drama ab 16 Jahren und das finde ich auch so gerechtfertigt, wenn er auch nicht übermäßig brutal ist. Trotzdem denke ich das dieses Thema und diese Inszenierung nur für etwas ältere zu gebrauchen ist. Er dauert genau 107 Minuten und man kann ihn sogar wahlweise in Dolby Digital oder DTS genießen. Er wurde wohl neu überarbeitet und noch mal gemastered in Sachen Tonspur. Allerdings hat dies hier eher nichts mit tollen Effekten zu tun, sondern wohl viel mehr der Musik, die immerhin von Sting stammt. Der Preis dürfte ungefähr bei 10 Euro liegen, denn immerhin stammt der Film schon aus 1995. Weitere Infos gibt es sonst noch im Internet und zwar unter www.dvd-alligator.de und unterteilt ist er in 12 einzelne Kapitel!

Die Schauspieler
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Nicolas Cage spielt Ben Sanderson
Elisabeth Shue spielt Sera

Diesmal werde ich nur die beiden wirklichen Hauptcharaktere aufführen, denn diese bestimmen im Grunde die gesamte Handlung. Für die Frauen gibt es den Cage mit Hundeblick und für die Männer die wunderhübsche Elisabeth Shue. Beide bilden hier ein richtiges Traumpaar, auch wenn sie vielleicht gar nicht so zueinander passen mögen. Doch der Film zeigt das es wunderbar klappt und diese Beziehung wird wirklich wunderbar in Szene gesetzt. Nicht nur in Stadt der Engel spielt Nicolas Cage den Herzensbrecher, sondern auch hier wunderbar und das obwohl er Alkoholiker ist. Doch trotzdem kann man ihm nichts Böses wollen, da man weiß er macht es nicht extra. Sera spielt eine Prostituierte und macht so ihre eigenen Erfahrungen in dieser Branche. Doch das beide zusammen finden ist nicht nur faszinierend, sondern erst einmal die Situation, ist noch imposanter. Alles in allem einfach ein wunderbares Duo, welches alleine schon den Film wert ist!

Die Handlung
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Ben Sanderson hatte eigentlich einen wunderbaren Job und eine Familie mit einem kleinen Jungen. Doch diese Familie bekommt man im Grunde gar nicht zu Gesicht, außer auf ein paar Fotos. Er kündigt seinen Job und verkauft sein gesamtes Hab und Gut. Nur eine Menge Alkoholflaschen im Koffer, reist er nach Las Vegas, um sich dort Tod zu saufen. Das meint er auch richtig ernst, denn er ist Alkoholiker und will sich nicht mehr helfen lassen. Deshalb zieht er in ein billiges Hotel und lebt dort sein Leben. Kurz vor dem Erreichen überfährt er fast eine Frau und diese bleibt ihm für die nächste Zeit immer in Erinnerung. Doch wird er sie je wiedersehen?

Natürlich und es dauert auch nicht lange und er lädt sie zu sich in sein Hotelzimmer ein. Er zahlt auch für sie, allerdings möchte er nicht das, was sie denkt. Er hat dabei nicht an Sex gedacht, sondern eher an einen Gesprächspartner für seine letzten Stunden. Da sie ihn auch sehr gerne mag, bleibt sie über Nacht bei ihm und auch danach, sehen sich die beiden relativ regelmäßig. Durch Freundschaft wird immer mehr eine Beziehung und das, obwohl Ben dem Tode geweiht ist, durch seine Alkoholsucht. Sie kann ihn nicht davon abbringen und möchte auch nicht permanent so mit ihm zusammenleben. Deshalb akzeptiert sie ihn so wie er ist und es dauert auch nicht lange und er zieht bei ihr ein. Sie verbringen immer mehr wunderbare Tage miteinander, doch jeder der beiden weiß, das jeder Tag auch sein letzter sein kann...

Das ist im Grunde der Leitfaden dieses Films und ich möchte jetzt eigentlich nicht noch näher auf die Einzelheiten eingehen. Er ist einfach wunderbar romantisch inszeniert, allerdings auch ziemlich ?brutal? an der Realität eines Alkoholikers. Genau das macht diesen Film so besonders, da er nicht nur die schönen Seiten beleuchtet, sondern viel mehr auch die Schlechten!

Das Bonus-Material
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Als erstes habe ich mir die Alligator-Filmshow angesehen und dort bekommt man eine Vorschau von u.a. dem Film auf der DVD "Leaving Las Vegas", "Lola rennt", "2 Männer und eine Hochzeit", "Death Train", "Heart", "King of New York", "Sirga, die Löwin", "Insel der Dunkelheit", "Monolith", "Rosenkavalier", "Sweepers", "Ricochet", "The Face", "Nightwatch", "Charlie" und "Trainspotting". Also eine riesige Auswahl an Filmen und dazu kann man natürlich wie gewohnt auch die einzelnen Kapitel im Menü anwählen. Außerdem gibt es neben dem Button "Film abspielen" noch die Tonauswahl zwischen Dolby Digital oder DTS. Als letzte Rubrik kommt dann noch "Extras" und dort gibt es Infos zu den Schauspielern, zum Regisseur und ein paar Produktionsnotizen. Alles in allem also sehr mager, doch wer nur auf den eigentlichen Film aus ist, der wird auch damit zufrieden sein!

Meine Meinung
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Alles in allem werde ich diesem Drama ein "Sehr gut" geben, denn man kann es nicht unbedingt überall einordnen. Es wurde zwar auch romantisch inszeniert, doch hauptsächlich wurde auch viel Wert auf die Schattenseiten gelegt. Das macht diesen Film auch so besonders, da er nicht zu normalen Filmen gehören wird. Auch legt der Regisseur Mike Figgis nicht unbedingt Wert auf die Vergangenheit der Hauptcharaktere, sondern auf das Hier und Jetzt. Die Zeit vom Kennenlernen bis zum Schluss der Beziehung wird gezeigt und das wird keinesfalls langweilig, wie man es sich denken könnte. Die tollen Hauptcharaktere tun ihr Übriges zu diesem klasse Film und auch das laue Bonus-Material kann meine Meinung nicht ändern. Auch die Dolby Digital oder DTS Tonspur bekommt man nicht mit durch die tollen Effekte, denn hier gibt es keine und daher fällt er eher durch seine Musik auf. Die ist auch nicht von schlechten Eltern, denn niemand geringerer als Sting singt hier unter anderem ein paar Songs. Der Film lebt einfach von der Handlung, Spannung und Inszenierung und auch einen großen Teil lebt er von der Musik und der Atmosphäre. Einfach ein grandioses Meisterwerk, welches nicht umsonst den Academy Award geholt hat. Die Beziehung zweier Menschen wird gezeigt, die nicht sehr lange halten wird und das auf die faszinierendste Art und Weise. Wer ihn also noch nicht gesehen hat, der sollte dies auf jeden Fall noch nachholen!

Damit hoffe ich, das ich euch einen kurzen Einblick in diesen Film geben konnte, auch wenn es reicht, das man den Film im Eigentlichen gesehen hat. Die DVD zu kaufen ist nicht unbedingt ratsam, doch wer ihn später in seiner Sammlung haben möchte, der sollte dies trotzdem tun. Ich bedanke mich fürs Lesen und Bewerten und freue mich auf alle Kommentare. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Filmfreund

Der Trinker und die heilige Hure

ein Testbericht von 2002-10-25 11:29:37 vom 25.10.2002
Empfehlung: ja
Vorwort:
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In einer Nacht und (nicht überlegten) Nebelaktion habe ich von einem Kollegen die DVD-Version von „Leaving Las Vegas“ mitgenommen. Auf VHS habe ich den zwar selbst zu Hause, aber ich dachte, ich könnte ruhig auch mal das Bonusmaterial ansehen. Da ist bestimmt eine ganze Menge drauf – bei dem Film. Vielleicht hätte ich diesbezüglich vorher nachfragen oder ganz einfach hinten drauf schauen sollen.
Ansonsten zählen Filme mit Nicolas Cage allerdings zu meinen Lieblingsfilmen – darunter selbstverständlich dann auch „Leaving Las Vegas“, so dass der Film auch auf DVD nicht großartig an Glanz verliert. Dazu aber weiter unten mehr...


Inhalt:
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Ben ist Drehbuchautor und dem Alkohol verfallen. Alles hat er verloren (den Job kündigt er von sich aus) und will nun seinem Leben ein Ende bereiten. So lässt er alles hinter sich, verkauft alles und macht sich auf den Weg nach Las Vegas, um dort seinem Leben mit Alkohol ein Ende zu bereiten. Hier lernt er dann die Prostituierte Sera kennen. Doch er will keinen Sex. Ihm reicht die bloße Anwesenheit ihrer Person.
Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Freundschaft bis hin zur „Liebe“. Doch ein Happy End ist leider nicht erreichbar.


Meinung:
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Viele Filme haben sich bereits mit dem Thema Alkohol beschäftigt. Eine Sucht, aus der es so schnell keinen Ausweg gibt. Und auch in „Leaving Las Vegas“ greift Mike Figgis das Thema erneut auf und lässt den Hauptakteur Ben schlussendlich mit Mann und Maus absaufen.
Der Weg (die Vorgeschichte) Ben´s wird nicht durchleuchtet – muss er auch nicht. Dafür erleben wir die einzelnen Phasen des Endstadiums seines Problems. Und dies nicht zu knapp. Man fühlt sich als Zuschauer unbeholfen, betroffen, ratlos. Vieles, was man dort sieht, wird dem geneigten Zuschauer auf eine Art und Weise dargestellt, die seinesgleichen sucht. So sieht es aus. Die Wahrheit. Der Leidensweg und der Untergang einer Person, die keine Kraft mehr hat, gegen die Sucht kämpfen zu wollen und die kein Quäntchen Hoffnung ins Leben mehr setzen. Dieser Untergang wird geradezu heldenhaft dargestellt. Mit Freude, gar einer Wonne, die man nicht für möglich hält, so dass man im Anschluss gar den Eindruck bekommt, das das Tot-Saufen als eine kultige und lustige Alternative zum biederen Alltagsleben gelten kann.

Auf der anderen Seite steht dazu die Prostituierte Sera. Über sie erfährt man zwar eine ganze Menge (russischer Zuhälter, Misshandlung, Vergewaltigung etc.), diese einzelnen Sequenzen sind allerdings beliebig austauschbar und sorgen nur für die Annäherung der beiden. Ansonsten bleibt das Ende von Sera offen – vielleicht leider, wobei man sich wirklich einen Dreck um sie kümmert, um es mal unverblümt auszudrücken. Aber mal im Ernst. So wirklich interessiert die Leidensgeschichte von Sera eigentlich nicht. Sie ist aber wichtig - Mittel und Zweck - um die Geschichte von Ben weiter zu durchleuchten und voranzubringen. Und von daher... Ok...

Beide haben ihre Geschichte, ihr eigenes Problem. Und keiner macht dem anderen Vorwürfe geschweige versucht, den anderen aus dem Sumpf herauszuholen. Hierzu gibt es 1 markante Szene, in der Sera Ben ihren Whiskey begossenen Körper anbietet und ihn somit das Signal gibt, sein Problem zu akzeptieren. Andersrum wird schnell deutlich, das Ben es relativ egal ist, ob sie eine Hure ist oder nicht. Er sagt es klar heraus. Er denkt sowieso die ganze Zeit nur an seine „One Man Show“. Er konzentriert sich beinahe auf das unvermeidliche Ende. So hat er ja auch schon zu Begin damit angefangen, sein verfügbares Geld so einzuteilen, dass er nach dieser Frist wirklich dem Tode geweiht ist. Bis dahin will er das Leben genießen ?!?! Ist es wirklich das ?

Hier wirft der Film für mich eine Frage auf. Ein Mensch, der darauf hinzielt, sich mit Alkohol umzubringen – der also auf jeden Fall sterben will – arbeitet man dann wirklich so gezielt auf den Tod hin oder würde man es nicht eher sofort hinter sich bringen. Ich sehe darin nicht wirklich einen Sinn. So allerdings auch in der Tatsache, sich überhaupt umzubringen bzw. zu Tode zu saufen ... Dies aber nur noch so am Rande.


Es ist wirklich kein normaler Film alá Hollywood. Keine Action, kein Happy End.


Musik:
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Die Musik ist sehr melancholisch gehalten. So wie der Film selbst. Jazz- und Bluesklänge begleiten einen durch den ganzen Film. Aber sie erscheint weder richtig bedrückend noch überzogen. Hier hat man eine guten Geschmack gezeigt.


Sonstiges:
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Nur in ganzen 5 Wochen wurde der Film abgedreht. Mit kleinen Handkameras und 16 Millimeter. Das sieht man auch in den Bildern. Glanzvolle Kameraschwenks halten die Kulisse der Stadt Las Vegas fest. Bunt und glamourös, wie Las Vegas wohl ist, ohne die Stadt in den Vordergrund zu setzen. Die Kosten waren mit rund 3,5 Millionen $ auch eher niedrig. Umso mehr hat er dann aber eingespielt und Nicolas Cage seinen ersten Oscar beschert.



Darsteller(in):
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Nic olas Cage hat den Oscar wirklich redlich verdient. Noch nie habe ich eine Person so perfekt einen Trinker spielen sehen. Die einzelnen Stadien bis zum endgültigen Untergang, die kleineren Aussetzer, wenn dem Körper der Alkohol fehlt und nicht zuletzt die Leistung, wenn Ben direkt „vor dem Abgrund“ steht. Das Zittern, Schwitzen, ja sogar das Brechen; all das hat Nicolas Cage hervorragend umgesetzt. Die Maskenbildner haben das Übrige getan, um alles so realistisch wie möglich darzustellen.
Aber auch Elisabeth Shue kann überzeugen. Die beiden sind eigentlich eh die einzigen Schauspieler im Film. Ich finde zwar sehr wohl, dass Elisabeth Shue eine sehr gute Rolle gespielt hat, leider wurde ihrer Rolle meines Erachtens zu wenig Eigenleben verliehen. Aber das, was man aus ihrer Rolle herausholen kann, das hat sie herausgeholt. Wirklich auch sehr bemerkenswert.

Im Ganzen muss man hier wirklich sagen, dass der Film eigentlich vielmehr von der Mimik und Gestiken der Darsteller lebt – weniger von den Dialogen. Sei es Angst, Mitgefühl, Sorge, Kummer, Verlangen oder vieles mehr. All das haben beide mit absoluter Professionalität gemeistert.



Besonderheiten:
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Für die Rolle des Ben bekam Nicolas Cage den Oscar als bester Hauptdarsteller.



DVD-Info´s:
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Hallo, was ist da nur alles (nicht) auf der DVD drauf: Einzig und allein Produktionsnotizen und Infos über die Darsteller bekommt der werte Zuschauer geboten. Mehr als peinlich für so einen grandiosen Film.
Nicht einmal die Originalfassung wurde mit auf die DVD gepackt. Bild und Ton entsprechen vielmehr dem der VHS-Version. Hier bekommt die DVD dann auch den Abzug in der Gesamtwertung. Ganze 5 Sterne bekommt der Film von mir (mehr stehen leider nicht zur Auswahl), und die DVD 1!!! Stern. Zum Glück habe ich die DVD nicht gekauft, sondern nur von einem Kollegen ausgeliehen. Da kann ich also getrost bei meiner eigenen VHS-Version bleiben.



Filminformationen:
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Land: USA
Jahr: 1995
Originaltitel: Leaving Las Vegas
Laufzeit: ca. 110 min
Darsteller: Kim Adams, Nicolas Cage, Richard Lewis, Carey Lowell, Emily Procter, Stuart Regen, Julian Sands, Elisabeth Shue, Steven Weber
Regie: Mike Figgis
Produzent: Lila Cazès, Annie Stewart
Drehbuch: Mike Figgis (Vorlage: John O´Brien)
Musik: Mike Figgis, Anthony Marinelli
Kamera: Declan Quinn
Schnitt: John Smith

Offizielle Seite: n.A.



Fazit:
****
Den Film sollte man auf alle Fälle mal gesehen haben, auf die DVD kann man getrost verzichten und sich die VHS-Version anschauen. Aber sehen solltet ihr ihn unbedingt.

Prädikat: Sehr Empfehlenswert




so long Euer kleineslicht
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jenni29Mai80

Zwischen Sex und Rausch...

ein Testbericht von 2002-08-04 00:34:31 vom 04.08.2002
Empfehlung: ja
Leaving las Vegas
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Ein Mann (Nicolas Cage) geht fröhlich pfeifend durch die Alkoholabteilung eines Supermarktes.
Er packt einen Einkaufswagen der ohnehin schon reichlich mit Spirituosen gefüllt ist noch voller mit diesen.
Da fragt man sich, wofür braucht der Mann das alles?
a.) entweder feiert dieser Mann eine große Party

b.) er füllt seinen Weinkellervorrat für die nächsten 20 Jahre auf

c.) er will es gewinnbringend im Ausland verkaufen

d.) er hat ein Alkoholproblem


Nächste Szene:

Ben Sanderson (Nicolas Cage), der Alkoholeinkäufer im großen Masse aus dem Supermarkt, stößt zu einer Abendgesellschaft dazu an der einer seiner Freunde teilnimmt, so wie ein Ex Arbeitskollege von ihm, nur bei welchen seiner Ex Arbeitgeber sie Kollegen waren will ihm nicht einfallen.
Ben ist da um seinen Kumpel um Geld anzupumpen, und dies wohl nicht zum ersten Mal!
Er gibt ihm das Geld (Scheck) bittet ihn jedoch es nicht an jenem Ort zu versaufen und sich besser auch nie wieder blicken zu lassen. Er scheint von Ben enttäuscht zu sein….

Nun wissen wir, das die Auflösung für das Quiz am Anfang Antwort d.) ist!

Wir sehen wie Ben:
- sich hier und da besäuft

- sich zum Lackaffen macht,

- sich eine Prostituierte aufreißt,

-morgens nur mit dunklen Erinnerungen von der letzten Nacht liegender Weise vor seinem geöffneten Kühlschrank aufwacht

- vor lauter Tattrigkeit seinen Scheck in einer Bank nicht einlösen kann und erstmal einen trinken geht.

- nach dem er einen gekippt hat zurück in die Bank kommt und eine Angestellte ziemlich vulgär anbaggert!

- von seinem Chef gefeuert wird und mit einer Abfindung in der Tasche seinen Arbeitsplatz verlässt, mit dem Plan nach Las Vegas zu gehen.

- nach dem er mal wieder im Supermarkt einkaufen war, seine Wohnung aufräumt :o) , Sachen verbrennt, alles Möglich ein schwarze Müllsäcke verpackt

- sich mit seinem Auto auf den Weg nach Las Vegas macht und dort in einem Motel namens The hole you´re in (Das Loch in dem Du bist) absteigt

Immer wieder folgen Einblendungen von einer Prostituierten namens Sera
(Elisabeth Shue), die Ben in Vegas abschleppt und später besser kennen lernt.
In den Einblendungen spricht sie über ihre Erfahrungen mit ihrem Job und über Ben und welche Rolle er in ihrem Leben spielt!
Einmal tut sie dies wahrscheinlich bei einem Psychologen, an anderer Stelle sehen wir sie bei ihrem Zuhälter.

Schluss jetzt… schaut ihn euch an.
Es sei nur noch gesagt dass sich zwischen dem Alkoholiker und der Prostituierten eine ganz besondere Bindung zueinander aufbaut, zwischen Sex und Rausch finden sich noch wahre Gefühle.


Fazit:
Dieser Film erschütterte und erheiterte mich zum Teil! Ben der Alkoholiker denkt nicht daran mit dem saufen aufzuhören, Sera erlebt wirklich ganz große Scheiße beim Anschaffen. Zwei Menschen die es in ihrem Leben nicht einfach haben, bzw. es sich nicht einfach machen treffen aufeinander.
Vieles ließ mich den Kopf schütteln. Unfassbar für mich warum Ben sich so hängen lässt. Ich an Sera´s Stelle hätte es nicht akzeptieren können. Hätte ihn aber auch nicht im Stich gelassen.

Man riskiert einen Blick in das Leben eines Trinker´s und einer Prostituierten.
Nicht alles, bzw. sehr vieles was man dort zu sehen bekommt, wird einem nicht gefallen. So ging es mir!
Alles läuft vor dem Hintergrund der Glamour Stadt Las Vegas ab.

Gefühlsmäßig durchlebte ich hier alles von Mitleid, Wut und Ekel bis Freude!

Ein Film der einem das Leben zweier Gruppen näher bringt und einen Erschaudern lässt so wie zum Nachdenken anregt!

Die Schauspielerische Leistung von Nicolas Cage enttäuschte mich auch hier mal wieder nicht!
Er schafft alles glaubwürdig rüber zu bringen. Ganove, Alkoholiker, Snob, Familienvater, Killer, Autodieb, Engel…
Sehenswert!!

Lieben Gruß
Eure Jenni
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-7 von 7 Testberichten über Leaving Las Vegas
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