Lemony was???....Nein kein Getränk sondern ein genialer Film !!!
ein Testbericht von killermieze2007-01-18 12:43:26vom 18.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Geniale kostüme, Starbesetzung,schwarzer Humor, und jede Menge morbider Ideen...Nachteile/Kritik: Altersfreigabe zu niedrig angesetzt
Manchmal kommt es im Leben einfach knüppeldick. Das müssen die Beaudelaire-Kinder Violet, Klaus und Sunny auf sehr leidvolle Weise erfahren, nachdem ihr Zuhause auf geheimnisvolle Weise durch ein Feuer zerstört wird, in dem auch ihre Eltern umkommen.
Somit zu Vollwaisen geworden, werden die drei kurzerhand bei ihrem nächsten lebenden, aber sehr entfernten Verwandten, dem leicht durchgedrehten, unheimlichen Schauspieler Graf Olaf abgeliefert. Hier müssen sie nicht nur ein wahres Aschenputtel-Dasein inclusive schwerer Drecksarbeit führen, sondern kommen auch bald dahinter, dass der liebe Graf Olaf nicht unbedingt aus Nächstenliebe handelt, sondern nur und ausschließlich hinter dem nicht unbeträchtlichen Erbe der Kinder her ist. Nachdem er auf ziemlich fiese Art und Weise versucht hat, die drei um die Ecke zu bringen, was gottseidank von der erfindungsreichen Violet verhindert wird, verliert Graf Olaf das Sorgerecht und die drei Beaudelaires werden von einem kauzigen Verwandten an den anderen weitergereicht.
Dabei begegnen sie tödlichen, aber eigentlich ganz lieben Giftschlangen, überängstlichen Tanten, bösen Saugwürmern und vielen schrägen Menschen, die nicht grade kinderlieb sind. Und schließlich sinnt Graf Olaf immer noch auf Rache; die kauzigen (und den Kindern seltsamerweise komplett unbekannten) Verwandten sterben gleich nach Ankunft der Kinder wie die Fliegen und auf höchst ungewöhnliche Weise und den drei Kindern bleibt nichts anderes übrig, als fest zusammenzuhalten und auf das Beste zu hoffen....
Der Film basiert auf den Jugendbüchern des Autoren Daniel Handler, der diese unter dem Pseudonym "Lemony Snicket" verfasst hat. Die Filmhandlung beschränkt sich auf die ersten drei der auf 13 Bände angelegten Serie, die auf Deutsch die Titel "Der schlimme Anfang", "Der Reptiliensaal" und "Das zerbrochene Fenster" tragen und stilistisch irgendwo zwischen Charles Dickens, Roald Dahl und Harry Potter liegen.
Die Schauspieler
Jim Carrey (Graf Olaf) - Wer kennt ihn nicht, auch hier wurde schon oft über ihn berichtet. Der Kanadier, der als Kamikaze-Komiker ("Ace Ventura", "Dumm und Dümmer") begann und sich seitdem so einige Sporen als "ernster" Schauspieler ("Vergiß mein nicht", "Die Truman Show", "Man on the Moon") verdient hat, liefert hier eine fantastische Leistung ab, obwohl er unter der Altmännermaske kaum zu erkennen ist. Als Graf Olaf ist er der personifizierte Kinderschreck, vor dem sich auch erwachsene Zuschauer nicht wenig gruseln. Mit seiner Nuschelstimme (manchmal war er zum Leidwesen der Zuschauer kaum zu verstehen), seinen Comichaften Verrenkungen und seiner genialen Mimik ist er einfach die Idealbesetzung für Graf Olaf, einen anderen könnte man sich nur schwerlich vorstellen.
Emily Browning (Violet) - die 16jährige, die zumindest mich frappierend an die junge Sophie Marceau erinnert, hat schon einige Erfahrung im Gruselgenre, denn sie hat sowohl in "Ghost Ship" als auch im Zahnfee-Schocker "Der Fluch von Darkness Falls" mitgespielt. In "Lemony Snicket" spielt sie das älteste der Beaudelaire-Kinder, Violet, die sich schon trotz ihres zarten Alters als geniale Erfinderin hervortut und die Kinder dadurch aus so manch brenzliger Lage rettet. Sie zeigt eine tolle und sehr erwachsene Leistung und man mag hoffen, sie auch in Zukunft in einigen Produktionen wiederzusehen - zumindest im zweiten Teil von "Lemony Snicket", der mit Sicherheit kommen wird.
Liam Aiken (Klaus) - der 15jährige ist ein echter Kinderstar, der schon in einigen großen Filmen mitgespielt
hat. Darunter wären zum Beispiel "Seite an Seite" neben Julia Roberts, "Ich träumte von Afrika" als Sohn von Kim Basinger oder auch "Road to Perdition" als Sohn von Tom Hanks. Hier spielt er die Leseratte Klaus, das mittlere und eher ruhigere Beaudelaire-Kind. Da er so ziemlich jedes Buch der elterlichen Bibliothek durchgeackert hat, tut er auch seinen Teil dazu, Graf Olaf's Attacken erfolgreich abzuwehren.
Shelby & Kara Hoffman (Sunny) - Die beiden süßen Zwillinge teilen sich die Rolle des jüngsten Beaudelaire-Kindes, Sunny. Sunny kann weder sprechen noch lesen oder tolle Sachen erfinden - aber immerhin, sie kann beißen. Und das ziemlich fest *g* Zudem ist sie die Lieferantin der meisten Gags des Films, wenn sie ihre unvermeidlichen Kommentare in Babysprache abgibt (für alle nicht-mehr-Kleinkinder unter den Zuschauern sind die freundlicherweise untertitelt). Shelby & Kara Hoffman waren vor "Lemony Snicket" auch schon in der bekannten TV-Serie "General Hospital" zu sehen, in der sich immerhin auch Demi Moore ihre ersten Sporen verdiente. Für weitere schauspielerische Erfahrung sind sie allerdings noch eindeutig zu jung!! :-)
Außerdem findet man noch zahlreiche hochkarätige Schauspieler und Stars in Nebenrollen und Cameos, genannt seien da z.B Meryl Streep als überängstliche Tante Josephine, Billy Connolly als Reptilienfreund Onkel Monty und Jude Law als Erzähler Lemony Snicket, allerdings nur als Schattenriß erkennbar. Und Altstar Dustin Hoffman bringt Freude als affektierter Theaterkritiker!
Der Regisseur
Brad Silberling, 1962 geboren, ist vor allem durch seine Mitwirkung an zahlreichen TV-Serien bekanntgeworden. Seine Werkschau liest sich dann auch wie das "Lexikon der Kultserien" - von "Doogie Howser, M.D", über "Alfred Hitchcock präsentiert" und "L.A. Law" über solche modernen Klassiker wie "NYPD Blue" bis hin zu neuen Kultserien wie "Für alle Fälle Amy" oder "Felicity". Auf dem Filmsektor zeichnete er vor allem für gefällige Werke wie "Casper" und "Stadt der Engel", aber auch für Hochgelobtes wie "Moonlight Mile" verantwortlich.
Fazit:
Für kleine Kinder und nervenschwache Personen nicht unbedingt geeignet, aber für die Freunde des schwarzen Humor absolut zu empfehlen.
"Lemony Snicket" mag zwar auf einer Jugendbuchserie basieren, aber ich sage mal ausdrücklich, dass der Film nichts für Kinder ist. Zu gruselig und böse, was den Kindern geschieht (z.B. wird Klein-Sunny von Graf Olaf in einen Käfig gesperrt und droht, in einen Abgrund zu stürzen), zu beängstigend die Details wie das Schlangenhaus oder der seufzende See voller fleischfressender Würmer, zu tragisch z.B. der Tod der Eltern sowie der der Verwandten, die auf nicht eben freundliche Art um die Ecke gebracht werden. Außerdem sind Ausstattung und Kostüme, die ein wenig an expressionistische Klassiker wie "Doktor Caligari" erinnern und für Erwachsene schlicht eindrucksvoll sind (wer sich auch an den Stil von Tim Burton's Filmen erinnert fühlt, liegt durchaus richtig, denn dessen langjährige Ausstatter Rick Heinrichs und Colleen Atwood arbeiten hier ebenfalls mit), wirkt auf zu junge Kids mit Sicherheit albtraumhaft. Dazu kommt noch, dass in einer Szene gegen Ende Pädophilie und sexueller Mißbrauch angedeutet werden (die 14jährige Violet soll aus erbschaftsrechtlichen Gründen Graf Olafs Frau werden, was dieser mit "du wirst mir meine gelben Fußnägel schneiden und auch sonst eine gute Ehefrau sein!" kommentiert - man beachte aber Mimik und Zusammenhang der Szene, um zu verstehen was ich meine. Mir wurde da ganz schön mulmig.
Qualitativ ist der Film durchaus zu empfehlen, vor allem, wenn man schöne Bilder mag. Es gibt einige gute Gags, die vor allem aus den Figuren des Graf Olaf und der Sunny resultieren, der Film ist spannend, aber eigentlich nur für Kinder wirklich mitreißend. Und denen würde ich ein Ansehen wirklich nicht empfehlen, obwohl ihn die FSK ab 6 Jahren freigegeben hat (meiner Meinung nach eine ihrer größten Fehlentscheidungen in den letzten Jahren) . Für Erwachsene hat der Film mit Sicherheit einige Längen, wodurch sie aber durch zum Teil fiesen schwarzen Humor entschädigt werden. Ein gutes Beispiel dafür findet sich gleich am Anfang, wo man eine knatschbunten und -kitschigen Animationsfilm über "Das glücklichste kleine Elflein" (ein Schelm, wer hier eine Pixar-Verarsche vermutet!) zu sehen bekommt - juhu, ein Vorfilm! Doch schnell wird man von Erzähler Lemony Snicket auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, der einem rät, das Kino, Wohnzimmer oder Flugzeug in dem man diesen Film sehen mag lieber schnell zu verlassen, wenn man tatsächlich einen niedlichen Film über das glücklichste kleine Elflein sehen will. Später im Film erfährt man dann auf sehr nachdrückliche Weise, dass solche glücklichen kleinen Elfen nur enthauptet wirklich nützlich sind. Ich habe sehr gelacht :-)
Kurz: Ich habe mich ganz gut amüsiert, auch wenn ich den Film stellenweise sehr böse und negativ fand (kein Wunder, bei dem was den armen Kindern so passiert). Er hatte seine Längen, aber auch seine spannenden Stellen und zumindest eine, wo jeder liebenden Mutter glatt das Herz stehenbleiben wird (oder würden sie es begrüßen, wenn ihr 2jähriger Fratz von einer ganz ganz lieben tödlichen Viper beschmust wird ? Wohl nicht.) Ich möchte aber nochmal betonen, dass Leute, die schon Teil 2 und 3 von "Harry Potter" zu gruselig fanden, lieber zuhause bleiben sollten. Denn "Lemony Snicket" legt da noch ein paar Gänge zu, weshalb die Genrebezeichnung auf einigen Filmwebsites und -zeitschriften nicht von ungefähr "Horror/Fantasy" lautet. Wenn ihr schöne, morbide Bilder mögt, nicht unbedingt dem realistischen Kino zugeneigt seid und schwarzen Humor schätzt, sei er euch ans Herz gelegt. Wenn ihr eher zu den zarteren Gemütern gehört, schaut euch gefälligst das glücklichste kleine Elflein an! :-)
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Vorsicht vor Onkel Olaf
ein Testbericht von Jewels002008-10-03 11:53:43vom 03.10.2008Empfehlung: ja
Vorteile: -viele Extras
-grandiose Schauspieler
...Nachteile/Kritik: -keine
Die 3 Kinder Baudelaire leben in einer glücklichen Familie bis eines Tages der Verwalter ihnen mitteilen muss, das ihr Haus niedergebrannt ist und ihre Eltern dabei ums leben gekommen sind. Nun müssen die 3 Waisenkinder bei ihren Onkel Graf Olaf, der als Vormund bestimmt ist, wohnen. Er behandelt die Kinder sehr schlecht. Sie müssen arbeiten verrichten die nur Bedienstete machen. Graf Olaf ist von Beruf Schauspieler und kommt mit seiner Arbeittruppe nachhause. Die Waisenkinder sollen ihnen was zu essen machen. Doch nur was.
Sie entscheiden sich für Pasta und einer Tomatensoße denn das ist alles was es in der Küche essbares gibt. Doch der Graf und seine Freunde haben Rostbeef erwartet. Es kommt zu einen Vorgefecht zwischen den Kindern und den Grafen. Die Kinder werden daraufhin in ihrem Zimmer auf den Boden eingesperrt. Am nächsten Tag erhält der Graf vom Gericht die endgültige Vormundschaft über die Kinder. Nun steht nichts mehr im Weg die Kinder umzubringen um das Vermögen zu bekommen. Er fährt mit den Kindern aufs Land und hält direkt auf Bahnschienen, das die Kinder erstmal nicht bemerken. Graf Olaf will als Tarnung etwas zum Trinken kaufen. In der Zwischenzeit rast der Zug auf das Auto, in dem die Kinder gefangen sind, zu. Was sollen sie jetzt tun. Violet (14) ist eine sehr gute Erfinderin und durch die Hilfe ihrer Bruders Klaus (12) erhält sie Informationen wie sie den Zug umleiten können. Die Kinder schaffen es die Weiche umzustellen. Kurz darauf trifft der Verwalter ein und nimmt die Kinder mit. Nenn er sah Sunny (müsste 3 sein) am Steuer und das verletzt die Aufsichtspflicht.
Nun kommen die Kinder zu ihren Onkel Monty, der Schlangenexperte ist. Er plant eine Reise nach Peru. Das wird aber wieder durch den Grafen Olaf verhindert. Denn so schnell gibt er nicht auf. Er schleust sich als Assistent von Monty ein. Die Kinder bemerken dies. Aber alle versuche Monty darauf hinzuweisen scheitern. Eines morgens entdecken sie Monty, er ist tot, und rufen die Polizei, die wollen den Kindern nicht glauben, das der Assistent daran schuld sei, und geben der Tödlichen Viper die Schuld. Der Assistent will die Kinder mit nach Peru nehmen. Doch Sunny findet die Viper und schmust mit ihr. Denn die Schlange ist eigentlich die Armlosteste der Welt. Das bemerkt die Polizei und hat nur den Assistenten in Verdacht. Der Assistent flieht.
Nun kommen die Kinder zu ihrer Tante Josephine, die Angst davor hat sich zu verletzen. Auf den Markt begegnen sie wieder Onkel Olaf der sich als Fischer mit einen Holzbein verkleidet hat. Tante Josephine glaubt den Kindern nicht und fällt auf Graf Olaf herein. Die Tante geht mit ihm schon vor (hat ihm zum Essen eingeladen). In der Zwischenzeit kaufen die Kinder weiter fürs Essen ein. Wider zu Hause bemerken sie, das das Fenster zerbrochen ist und finden einen Abschiedsbrief von ihrer Tante. Doch Klaus bemerkt einen Geheimcode. „Graue Grotte“ Ihre Tante lebt und versteckt sich in der nähe. Doch plötzlich kommt es Sturm auf und sie können sich gerade
noch retten. Sie segeln zur Grauen Grotte. Sie können die Tante überreden mit zum Festland zu kommen. Doch auf den Weg dort hin werden sie von kleinen Würmern angegriffen. Sie werden angelockt wenn eine Person etwas gegessen hat, die Tante hat eine Banane gegessen. Die Würmer gefressen sich durch das Boot. Zum Festland ist es noch weit. Sie schaffen es nicht. Gerade als sie die Hoffnung aufgegeben haben kommt ein Schiff auf sie zu. Der Fahrer ist Graf Olaf er holt die Kinder ins Boot und lässt die Tante zurück. Ihr Tot wird nicht gezeigt.
Die Polizei und der Verwalter kommen auf das Boot zu und die Kinder werden wieder Graf Olaf anvertraut. Durch den Verwalter erfährt Graf Olaf wenn die Kinder sterben sollten bekommt er das Vermögen nicht Ausnahme ist der Ehepartner. Graf Olaf organisiert daraufhin eine Aufführung. Ein Hochzeit die aber in Wirklichkeit echt ist. Er hat vor Violet zu heiraten dazu hat er auch eine echte Richterin beauftragt. Doch die Kinder bemerken seine Absicht. Violet hat keine Wahl denn Graf Olaf hat Sunny in seiner Gewalt. Sollte sie die echte Heiraturkunde nicht unterschreiben wird Sunny sterben. Die Aufführung beginnt. Klaus hat in der Zeit einen Weg entdeckt wie er Sunny retten kann und findet dadurch heraus das Graf Olaf für das Feuer, das seine Eltern umgebracht hat, schuld ist. Doch es ist zu spät Violet hat die Heiratsurkunde unterschrieben. Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht. Das Publikum ist fassungslos. Doch Klaus schafft es die Heiratsurkunde zu verbrennen. Graf Olaf wird schuldig gesprochen und muss dasselbe durchmachen wie die Kinder.
Die Kinder fahren ein letztes Mal zum Elternhaus zurück dort finden sie einen Brief der als verschollen gegolten hat. Der letzte Brief ihrer Eltern. Man sieht dann nur noch den Wagen des Verwalters, in dem die Kinder sitzen, den Sonnenuntergang entgegen fahren.
Produktionsl and: USA
Produktionsjahr: 2004 /2005
Regie: Brad Silberling
Drehbuch: Robert Gordon
Produktion: Laurie MacDonald, Walter F. Parkes,
Musik: Thomas Newman
Besetzung:
Graf Olaf -------------------------- Jim Carrey
Tante Josephine -------------------------- Meryl Streep
Lemony Snicket -------------------------- Jude Law
Violet -------------------------- Emily Browning
Klaus -------------------------- Liam Aiken
Sunny -------------------------- Kara Hoffman und Shelby Hoffman
Onkel Monty -------------------------- Billy Connolly
Richterin Strauss -------------------------- Catherine O'Hara
Polizist -------------------------- Cedric the Entertainer
Kristiker der im Publikum sitzt -------------------------- Dustin Hoffman
DVD Erscheinung: 3. Juli 2006
Sprache: Deutsch, Englisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Enlgisch, Türkisch
Region: 2
Bildformat: 16:9
FSK: 6
Laufzeit: 103 min
Extras:
-Audiokommentar von Regisseur und Lemony Snicket,
-Casting für die Figur Graf Olaf und der 3 Kinder,
-Graf Olaf interaktiv: Kostüm- und Sprechproben,
-verwaiste Szenen: Unheimliche unveröffentlicht & Vermaledeit verpatzt
Ich habe den Film von Club-Cinema als Prämie bekommen. Da ich kein Großer Fan von Jim Carrey bin, war ich sehr Skeptisch weil er in seinen Filmen der oft übertreib.
Der Film soll nach einer Buchvorlage entstanden sein. Da ich das Buch nicht gelesen habe kann ich an dieser Stelle kein Vergleich anstellen. Ich kenne bisher nur den Film. Aber die Story hat mir sehr gut gefallen. Sie ist super inszeniert. Die Dialoge sind gut dargestellt und die Schauspieler sind hervorragend ausgesucht auch Jim Carrey wie ich leider ungern zugeben muss. Er hat sich etwas zurückgehalten aber ab und zu hat man gesehen, dass er leicht übertrieben hat. Für die Figur die er darstellt aber passend. Aber auch die anderen Schauspieler haben mir sehr gut gefallen. Alle haben perfekt geglänzt. Und besonders Dustin Hoffmann in seiner Gastrolle als Kritiker echt perfekt.
Die Geschichte zeigt Humor aber auch Traurigkeit. Traurig war vor allem wie die Eltern der Kinder gestorben sind und sie von einen Erwachsenen zum anderen gereicht wurden. Außerdem haben die Erwachsenen nicht auf die Kinder gehört sonst wäre ihnen will Kummer erspart gewesen.
Jud Law ist der Erzähler der Geschichte was ich aber nicht so erkannt habe denn er war meist im Schatten und da hat man sein Gesicht nicht so eindeutig erkannt.
Die Extras können sich auch sehen lassen. Außerdem ist das Cover der DVD liebevoll gestalte. Hat mir sehr gut gefallen.
Im Großem und Ganzen eine Tolle Verfilmung. Dessen Figuren beeindruckend dargestellt sind.
Vorteile:
-viele Extras
-grandiose Schauspieler
Nachteile:
-keine
Fazit: eine trickreiche und einfühlsame Verfilmung für jedermann
...
giselamaria, 03.10.2008
hast du wirklich toll geschrieben!
dafür ein sh von mir :-
sehr guter Bericht!!
schönen Feiertag noch und folgendes Wochenende :-
LG Gisela
AngelikaR, 02.11.2008
BW für diesen schönen Bericht. Den Film muß ich mir unbedingt noch ansehen, aber im Moment hinke ich etwas hinterher.
LG Angelika
MasterSirTobi, 10.10.2008
Der Bericht gefällt mir wirklich gut. SH LG MasterSirTobi
ein Testbericht von Reeca2008-06-07 10:56:22vom 07.06.2008Empfehlung: ja
Lemony Snicket ist ein wunderschöner Fantasy-Film für die ganze Familie und wurde nach den Büchern "eine Reihe betrüblicher Ereignisse" verfilmt. In diesem Film fassen sie drei Bücher (der Schreckliche Anfang, Das Haus der Schlangen, Der Seufzersee) zusammen.
Zur Story des Films: Es geht um eine Geschichte, die der Autor Lemony Snicket niederschreibt. Bei dieser Geschichte geht es um drei Kinder, Violet, die 14 ist, Klaus, der 12 ist, und Sunny mit ihren drei Jahren. Diese drei Kinder haben ein leichtes Leben, ihre Eltern besitzen ein riesiges Vermögen, sie wohnen in einer
großen Villa, und sind insgesamt sehr glückliche Kinder. Doch eines Tages sucht sie der Vermögesnberater auf, um ihnen zu sagen, das das haus abgebrannt ist, und ihre Eltern bei diesem Unfall ums leben gekommen sind. Sie sind nun die Baudelaire-waisen, und kommen zu einem Vormund, dem bekannten Graf Olaf. Dieser grausame Mensch ist nur nach ihrem Vermögen her, und schreckt vor nichts zurück. Nach einem Mord-versuch, dem die drei Kinder durch Witz und Logik entkommen konnten, kommen sie zu weiteren Vormündern, und jedes mal taucht Graf Olaf in einer anderen Verkleidung auf. Schreckliche Dinge passieren, und die Baudelaire-waisen müssen sich durch ihre besonderen Talente wieder und wieder aus diesen verqueren Situationen retten. Ob es ein Happy End gibt, wird hier nicht verraten!.
Ein grandioser Film mit tollen Kostümen und tollen Schauspielern . auf der DVD gibt es auch viel Bonus Materia . Es gibt zum beispiel Audio-kommentare von dem Regisseur Brad Silberling, dann einen Mitschnitt vom Casting nach Graf Olaf, wobei sich Jim Carrey als der beste erwies, ebenso eine Sequenz aus dem Casting der Baudelaire-kinder und viele "Verwaiste Szenen", also zumn Beispiel unveröffentlichte und "vermaledait verpatzte " Szenen.
Fazit: Ein toller Film für jung und alt, und wer auf morbie und sarkastische Witze steht, eine Düstere Atmosphäre mag, der ist mit diesem Film bestens bedient.
...
ein Testbericht von Regan2007-09-27 18:34:52vom 27.09.2007Empfehlung: ja
Vorteile: -...Nachteile/Kritik: -
Wie man an meinen bisherigen Berichten wohl auf den ersten Blick sieht, habe ich eine besondere Vorliebe für Fantasy. Als ich dann von dem Film „Rätselhafte Ereignisse“ hörte, war mir klar, dass ich ihn mir ansehen musste. Ich kannte den Namen Lemony Snicket schon von den Büchern zum Film, die ich allerdings nur vom Hörensagen kannte.
..::Inhaltsangabe::..
Nachdem am Anfang des eigentlichen Films ein Auszug aus dem Film „Das glücklichste Elfchen“, wird ausdrücklich davor gewarnt, dass die nun folgende Geschichte alles andere als schön und nett ist und dass man besser das
Kino wechseln sollte, wenn man lieber einen Film wie „Das glücklichste Elfchen“ schauen möchte.
Violet (Emily Browning) ist mit vierzehn Jahren die Älteste der drei Baudelaire-Kinder. Sie ist eine begabte Erfinderin und jeder, der sie gut genug kennt, weiß, dass sie wieder mal eine Idee austüftelt, wenn sie gerade dabei ist, ihre Haare zurück zu binden.
Klaus (Liam Aiken) ist zwölf Jahre alt und der Mittlere der Baudelaire-Kinder. Zwar ist er kein hervorragender Erfinder wie seine Schwester Violet, verbringt aber die meiste Zeit seiner Freizeit damit, sich das Wissen der Bücher in der Baudelaire-Bibliothek anzueignen.
Sunny (Kara und Shelby Hoffman) ist das Nesthäkchen der Familie Baudelaire und ist erst drei Jahre alt. Sie kann zwar noch nicht sprechen, weiß sich aber mit verschiedenen Quietschlauten zu verständigen. Wie viele Kinder in diesem Alter beißt sie gerne in alles, was sie gerade findet.
Nichts ahnend werden die Baudelaire-Kinder von einem schweren Schicksalsschlag ereilt. Als die drei zusammen an einem See stehen, kommt der Bankangestellter Mr. Poe (Timothy Spall), um ihnen mitzuteilen, dass ihr schönes Zuhause bis auf die Grundmauern abgebrannt ist und ihre reichen Eltern bei dem Band umgekommen sind. Als die Kinder ein letztes Mal ihre abgebranntes Zuhause besuchen, findet Klaus ein geheimnisvolles Fernrohr.
Mr. Poe hat den Auftrag, die drei Waisen zu ihrem nächsten Verwandten zu bringen, was unglücklicherweise der erfolglose Schauspieler Graf Olaf (Jim Carrey) ist. Schnell stellt sich heraus, dass Graf Olaf nur hinter dem Geld der Baudelaire-Waisen her ist und gleich nachdem der Vormundschafts-Vertrag unterschrieben ist, versucht er, die Kinder los zu werden. So stellt er die Kinder „versehentlich“ in seinem verschlossenen Auto auf die Zug-Schienen und nur durch einen Einfall von Violet können sich die drei Kinder retten.
Das Schicksal scheint eine glückliche Wendung zu nehmen, als gerade Mr. Poe vorbeifährt und die Kinder Graf Olaf wieder wegnimmt, empört darüber, dass er die kleine Sunny am Steuer des Wagens gesehen hat. Daraufhin werden Violet, Klaus und Sunny zu einem anderen Verwandten gebracht, Onkel Montgomery Montgomery (Billy Conolly), der eine Vorliebe für Schlangen hat und gleich am nächsten Tag mit den Kindern nach Peru fahren will. Hier findet Klaus wieder ein Fernrohr, das genauso aussieht wie das erste.
Obwohl die drei erst skeptisch sind, fühlen sie sich bei ihrem neuen Vormund wohl. Auch seine Familie ist bei einem rätselhaften Brand ums Leben gekommen. Doch das Glück währt nicht sehr lange, denn Graf Olaf erscheint noch am selben Tag, verkleidet als Schlangenexperte. In der Nacht vor der Fahrt nach Peru stirbt Montgomery und eine offene Käfigtür weist darauf hin, dass die „absolut tödlichste Viper“ ihn getötet hat. Erst, als die Kinder der Polizei beweisen können, dass die „absolut tödliche Viper“ eines der friedlichsten Wesen auf der Erde ist, erzählen die Kinder der Polizei von dem verkleideten Graf Olaf, der daraufhin spurlos verschwindet.
Ihre nächste Verwandte ist Tante Josephine (Meryl Streep), die äußerst vorsichtig ist. Beispielsweise stellt sie nie die Heizung an, da sie befürchtet, die Heizung könnte explodieren und sie öffnet die Türen nie mit dem Knauf, da der Knauf in ihrer Hand in tausend Stücke zerfallen und ihr eines der Stücke ins Auge geraten könnte.
Als die Baudelaire Kinder und Tante Josephine auf dem Markt einkaufen gehen, entdecken sie wieder Graf Olaf, der sich als Kapitän Talmi verkleidet hat. Tante Josephine findet trotz der Proteste der Kinder Gefallen an Kapitän Talmi, woraufhin sie ihn zum Abendessen bei sich einlädt. Als die Kinder mit den Einkäufen zurück zu Josephines Haus kommen, finden sie ein zerbrochenes Fenster vor und einen Abschiedsbrief, von Tante Josephine keine Spur. Allerdings befinden sich in dem Abschiedsbrief Rechtschreibfehler und da für Josephine Grammatik und Rechtschreibung das wichtigste überhaupt ist, entdecken die Baudelaire-Kinder einen versteckten Hinweis, wo sie Josephine finden können. Als Klaus dann das Zimmer von Josephines verstorbenem Mann betritt und seltsame Dinge vorfindet, werfen sich den Baudelaire-Kindern immer noch mehr Rätsel auf: Bilder und Zeitungsartikel mysteriöser Brände, eine seltsame Zeichnung von einem Auge und ein Fernrohr…
..::Daten zum Film::..
Originaltitel: Lemony Snicket’s A Series Of Unfortunate Events
Herstellung: USA 2004
Regie: Brad Silberling
Drehbuch: Daniel Handler, Robert Gordon
Laufzeit: 108 min.
FSK: ab 6
..::Die DVD::..
Die DVD ist von Dreamworks Home Entertainment. Auf dem Cover sieht man mittendrin die drei Baudelaire-Kinder, die nach rechts wegrennen und auf der linken Seite Graf Olaf, der bedrohlich die Arme über die Kinder ausbreitet. In gelben Buchstaben steht „Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse“ auf dem Cover.
Das DVD-Menü ist irgendwie sehr trist gehalten. Zuerst kann man zwischen Englisch, Deutsch und Türkisch auswählen, danach kommt man in das Hauptmenü. Im Hintergrund läuft ständig Musik und auch im Menü laufen die Baudelaire-Kinder wieder vor Graf Olaf weg. ;)
Das Bonusmaterial ist nicht unbedingt üppig, kann sich aber durchaus sehen lassen. Es gibt Kommentare vom Regisseur, verpatzte und heraus geschnittene Szenen, Castings für die Schauspieler und einiges über die Figur Graf Olaf.
Mittlerweile kostet die DVD nicht mehr besonders viel. Auf Amazon.de bekommt man sie für 9,95€, ich habe meine allerdings im Laden für 7,99€ gekauft.
..::Kritik::..
Da der Klappentext der DVD nicht wirklich viel von dem Inhalt des Films hergibt und ich auch ohnehin nur wusste, dass es sich bei dem Film um eine Fantasy-Komödie handeln soll, schaute ich mir den Film ohne allzu viele Vorkenntnisse an. Schon wenn der Film beginnt, wird man erst einmal die Stirn runzeln. Statt dass der Film läuft, den man eigentlich erwarten würde, darf man einen kurzen Blick in das Leben des glücklichsten Elfchens werfen. Alles schön animiert, im Hintergrund fröhliche Musik, alle Waldbewohner (das glücklichste Elfchen natürlich eingeschlossen) am Grinsen. Doch dann wird man plötzlich aus dem schönen Wunderland herausgerissen und ein Sprecher, der sich später als Lemony Snicket herausstellt, erklärt, dass der nun folgende Film das genaue Gegenteil zu dem „glücklichsten Elfchen“ darstellt und jeder das Kino wechseln sollte, der lieber einen schönen Kinderfilm zu Ende sehen möchte.
Dann beginnt der Erzähler Lemony Snicket, die drei Baudelaire-Kinder einzeln vorzustellen. So bekommt man schon gleich einen ersten Eindruck von den drei Hauptdarstellern. Ohne eine großartige Vorgeschichte geht die eigentliche Geschichte dann schon gleich los, als Mr. Poe den drei Kindern von dem Brand und dem Tod ihrer Eltern erzählt.
Wer Filme wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Tim Burton kennt und liebt, der sollte auch mal einen Blick auf diesen Film werfen. Ich habe einige Tim Burton-Filme bei mir Zuhause und als ich „Rätselhafte Ereignisse“ das erste Mal sah, fiel mir sofort die Ähnlichkeit zu den Tim Burton-Filmen auf. Von den Kostümen, der Geschichte, der teils skurrilen Komik bis zum Stil und der Machart des Films ähnelt alles den typischen Tim-Burton-Produktionen und wenn man den Film sieht, könnte man durchaus annehmen, bei „Rätselhafte Ereignisse“ handele es sich ebenfalls um ein Film von Tim Burton. Die Kostüme (siehe Bilder) sehen ein wenig aus wie von früher, sind sehr edel und fantastisch. Da dürfen Puffärmel und Zylinder nicht fehlen. Die Farben in dem Film sind sehr intensiv und die Effekte lassen auch nicht zu wünschen übrig. Nichts sieht irgendwie künstlich aus, es passt alles einfach perfekt zu der Farbenpracht des Films und alles zusammen verleiht dem Film auch eine fantasievolle Optik, sodass man den Film gleich als einen Fantasyfilm erkennt.
Was mir an dem Film auch besonders gut gefallen hat, ist die Komik des Films. Sunny kann zum Beispiel nicht sprechen und deshalb werden ihre Quietschlaute mit Hilfe von Untertiteln übersetzt, sodass man während her öfters mal schmunzeln muss. Da lächelt sie mal und brabbelt vor sich hin und übersetzt werden dann Dinge wie: „So ein Idiot!“. Vor allem dadurch und auch durch Graf Olaf gewinnt der Film viel an Komik. Wenn Graf Olaf mal wieder seine schauspielerische Kunst so übertrieben wie nur möglich an den Tag legt und versucht, einen Tyrannosaurus Rex nachzuahmen, dann sieht das so dämlich aus, dass man einfach darüber lachen muss.
Obwohl ich mit dem Schauspieler Jim Carrey eigentlich nie etwas anfangen konnte und ich ihn immer zu überdreht fand, passt er in die Rolle des Graf Olaf perfekt. Hier passt seine absolut überdrehte Art einfach rein. Er übertreibt einfach maßlos, gestikuliert und spricht völlig übertrieben. In anderen Filmen fand ich das immer sehr nervend und Fehl am Platz, hier passt es allerdings einfach perfekt, weil ach der ganze restliche Film übertrieben ist. Ob nun die Verwandten von den Baudelaire-Kindern, die alle irgendeine Macke haben und von denen keiner einfach „normal“ oder die Kulissen, die zwar meist sehr schön fantasievoll sind, von denen man aber weiß, dass sie allesamt auch sehr unrealistisch und übertrieben sind. Das stört an dem Film allerdings gar nicht, im Gegenteil. Man merkt, dass das alles auch genau so beabsichtigt war und durch diese übertriebenen Kulissen, Charaktere und Effekte wird der Film richtig phantastisch.
„Lemony Snicket’s A Series Of Unfortunate Events“ ist normalerweise eine 13-teilige Jugendbuch-Reihe. Da man allerdings keine 13 Bücher in einen Film packen kann, wurden nur die ersten drei Bücher verfilmt. Ich kenne die Bücher zwar (noch) nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Bücher etwas ausführlicher sind als der Film. Die Handlung läuft nämlich ziemlich schnell nacheinander ab und scheint ein wenig gerafft zu sein. Das stört allerdings eher weniger, da der recht schnelle Handlungsablauf eigentlich recht gut zu der Geschichte passt.
Das einzigste, was mir an dem Film nicht wirklich gefallen hat und was ich ein bisschen komisch fand war die Szene, als Graf Olaf Violet heiraten möchte, um an das Erbe der Baudelaires zu kommen. Das war mir dann doch ein wenig zu unrealistisch und ich fand die Szene ziemlich blöd.
..::Fazit::..
Im Großen und Ganzen ist „Rätselhafte Ereignisse“ eine sehenswerte Fantasykomödie, die allerdings nichts wirklich Besonderes ist. Der Stil des Films erinnert sehr stark an Tim Burton, was mir an dem Film besonders gefallen hat, da ich ein Fan von Tim-Burton-Filmen bin. Mir hat der Film daher gut gefallen, weshalb ich ihm 8 von 10 möglichen Punkten gebe.
ein Testbericht von Volker1112006-03-09 14:52:32vom 09.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Dramaturgie, schauspielerische Leistungen...Nachteile/Kritik: eventuell Altersfreigabe
DVD Lemony Snicket Rätselhafte Ereignisse
‡‡ Vorwort ‡‡
Verfilmungen berühmter Literaturvorlagen scheinen momentan besonders in Mode zu sein.
Einerseits schade, denn ein Roman, eine Erzählung oder eine Fortsetzungsgeschichte wurde vom Verfasser mit einer ganz anderen Intention geschrieben als ein Drehbuch in Zusammenarbeit mit einem Regisseur. Andererseits bringen verfilmte Buchvorlagen deren Inhalt und hoffentlich Aussagekraft einem erheblich größeren Publikum nahe. Doch kann der Film das Lesen der Literaturvorlage ersetzen? Muss jemand, der gerne Filme sieht nun auch die Bücher lesen bzw. gelesen haben?
Persönlich würde ich beide Fragen mit NEIN beantworten. Jede Medienart hat ihre speziellen Vorzüge, Eigenarten aber
auch Begrenzungen. So lange trotz inhaltlicher Orientierung an die literarische Vorlage ein Film seine eigenen Gesetzmäßigkeiten vorrangig umsetzt, nicht krampfhaft versucht eine möglichst hohe inhaltliche Übereinstimmung mit der Geschichte zu erzielen, sondern ggf. auch zugunsten filmischer Dramaturgie Inhalte verändert, sich im Wesentlichen an den Gehalt, an die zentrale Aussage der literarischen Vorlage hält, so lange kann ein sehr guter Film gleichwertig neben einem sehr guten Buch bestehen.
Versucht der Film jedoch das Buch umzusetzen, muss er fast zwangsläufig eine Gruppe stark enttäuschen. Entweder die Buchfans finden sich nicht wieder, listen akribisch diverse Abweichungen, Verfälschungen zur literarischen Vorlage auf, oder sie sind weitest gehend zufrieden, weil der Film sich sehr eng an die Vorlage hält. Dann jedoch werden die "echten" Filmanhänger enttäuscht sein, da der Film seine Möglichkeiten nicht ausschöpfte, statt eines Filmes ein verfilmtes Buch geboten wurde, sozusagen Etikettenschwindel betrieben wurde.
Aus diesen Gedanken heraus bekenne ich freimütig: Im folgenden werde ich keine Vergleiche mit den 3 ersten Bänden der Lemony Snicket Reihe ziehen, sondern den Film als Film, unabhängig von möglichen Abweichungen etc. vom Buchoriginal aus meiner höchst persönlichen subjektiven Sicht heraus, bewerten. Natürlich gut begründet mit Fakten sowie Beispielen meiner Eindrücke, gänzlich unbeeindruckt aber vom Grad der inhaltlichen Übereinstimmung mit der Buchreihe.
‡‡ Inhalt ‡‡
Der Inhalt des Filmes orientiert sich an den ersten drei Bänden der Lemony Snicket Reihe.
Der Film beginnt aber wirklich mit einem Auszug eines Filmes "Die kleinste liebliche Elfe", sodass einige der im Alter von 11 bis 13 Jahren zuschauenden Kinder ganz gerührt reagieren, andere empört schreien: "Ist der falsche Film!" In dem Moment, in dem der Sprecher nun seine Warnungen vor dem eigentlichen Film ausspricht und dieser beginnt, gibt es wirklich ein paar Kinder, die nachfragen, ob man nicht lieber doch "Die kleinste liebliche Elfe" anschauen könne. Nun, das ändert sich recht schnell.
Die Geschwister Violet (14), Klaus (12) und Sunny (Baby) Baudelaire stehen fassungslos vor den verrauchten Trümmern ihres ehemals doch so schönen, prächtigen Hauses, welches seltsamerweise fokusartig inmitten einer städtischen Siedlung,ohne dass es ein Haus der Nachbarschaft auch nur im Geringsten mitbetroffen hätte, einem Brand zum Opfer gefallen ist. Über die Brandursache kann nur gerätselt werden, ebenfalls über das Schicksal ihrer spurlos verschwundenen Eltern, wobei angenommen wird, dass sie in der Brandkatastrophe umkamen.
In Rückblicken werden die besonderen Fähigkeiten und eigenschaften der drei Geschwister dargestellt. Faszinierend, wenn sich Sunny (die Zwillinge Kara und Shelby Hoffmann) mit ihren Zähnen am Holztisch festhält, ein vom Bruder geworfenes Apportierstöckchen mit ihren unglaublich festen Zähnen auffängt, buchstäblich in alles hineinbeißen kann ohne jeglichen Schaden zu nehmen.
Verblüffend, wieviele Bücher Klaus (Liam Aiken) bereits gelesen, ja nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hat, mit der Fähigkeit, bei Bedarf dieses Wissen jederzeit wie ein wandelndes Lexikon abrufen zu können.
Schließlich das junge, sehr hübsche, liebliche Mädchen Violet, klug und einfallsreich, eine erstaunliche Erfinderin, gleichzeitig sozusagen der Cheforganisator der kleinen Gruppe.
Die erste Station auf dem Weg ihrer zahlreichen bizarren Abenteuer ist der Aufenthalt im düsteren Haus ihres zum Vormund ernannten Onkels Graf Olaf, perfekt gespielt vom Starkomiker Jim Carrey, der nur eines im Sinn hat, möglichst rasch an das Vermögen der drei Waisenkinder zu gelangen.
Als sich trotz massiver Einschüchterungsversuche und Unterdrückung die drei Kinder als zu intelligent und widerstandsfähig erweisen, fasst Graf Olaf einen hinterhältigen Mordplan.
Er unternimmt einen Ausflug, auf dem er sein manipuliertes Fahrzeug mit den sich plötzlich eingesperrt befindenden Kindern auf dem Bahnübergang eines Schnellzuges stehen lässt, unweit eines kleinen Ladens, in dem er erwartungsvoll einkaufen geht.
Wie es den dreien gelingt, mit vereinten Kräften aus dieser scheinbar aussichtslosen Lage sich zu befreien, ist für sich allein schon das Anschauen des Filmes wert.
Doch trotz Wechsel des Vormunds sind sie Graf Olaf noch lange, lange nicht los. Immer wieder taucht er in den unterschiedlichsten Verwandlungen als Bedrohung auf. Doch möchte ich nicht zu viele Einzelheiten des Filmes verraten. Einiges, was mich besonders beeindruckt hat, gebe ich in der Wertung wider.
‡‡ Wertung ‡‡
Ob der Film wirklich schon ab 6 Jahren geeignet ist, mag aufgrund einiger Schockszenen und des doch recht subtilen, skurrilen Humors dahingestellt bleiben.
Einen gehörigen Schreck, wenngleich anschließend erleichtert aufgelöst, durchfuhr die meisten zuschauenden Kinder bei der Riesenschlangenszene im Haus des zweiten Vormunds, (Billy Connolly), der trotz seines extremen Schlangenhobbys einen sehr liebenswerten Vormund verkörpert. Auch diese gesamte Episode des Filmes ist hervorragend ohne jegliche Ausnahme gespielt.
Einen Höhepunkt bezüglich der Trickaufnahmen und der wechselhaften Rollenverkörperung Jim Carreys als Graf Olaf bzw. hier als Käpt'n Talmi mit dem Holzbein bietet die Episode in Tante Josephines (Meryl Streep) Haus am Meer.
Beeindruckend, als sich urplötzlich alle zuvor geäußerten Befürchtungen, Ängste der eingefleischten Grammatikliebhaberin auf einmal bestätigten: vom brennenden Herd über die explodierenden Türgriffe bis hin zum tödlichen Kühlschrank.
Die Verwandlung des Hauses, die Abgründe, und wieder einmal die Rettung durch die Kombination der Fähigkeiten der Kinder, einfach herrlich und mit Sicherheit mehrfach anzuschauen.
Kurzum, ob nun der Literaturvorlage angemessen nachgekommen, Regisseur Brad Silberling soll ja eng mit Lemony Snicket zusammengearbeitet haben, kann ich nicht beurteilen.
Die Kameraführung, die schauspielerische Leistung aller, die gelungenen Animations- und Trickszenen, die hervorragenden Masken, alles zusammen in einer dramatisch durchgehend spannenden Inszenierung lassen mich auf jedem Fall von einem der besten Filme sprechen, die ich im Jahr 2005 gesehen habe.
Doch bin ich mir im Klaren, dass wer Scharzen Humor nicht mag, eine ausgesprochene Reptilienphobie sein eigen nennt, meine Begeisterung nicht teilen wird. Ich für meine Person kann nur hoffen, dass es eine ähnlich perfekte Fortsetzung geben wird, schließlich bietet die literarische Vorlage ja noch genug Stoff.
Für mich hat dieser Film die Chance auf Kultcharakter, erhält 5 Sterne plus einen nicht sichtbaren und eine mehr als klare Empfehlung.
‡‡ Technische Angaben ‡‡
Die Laufzeit der DVD beträgt 104 Minuten. Aktuelle Preise über amazon.de 9,99 bzw. ab 5,90 Euro über marketplace. Über Ebay mit etwas Glück nochmals billiger zu erstehen.
Als Bonusmaterial bietet die DVD:
Audiokommentar von Regisseur Brad Silberling
- Audiokommentar von Regisseur Brad Silberling und Lemony Snicket (Daniel Handler)
- Casting für die Figur des gruseligen Graf Olafs
- Casting für die bemitleidenswerten Baudelaire-Kinder
- Graf Olaf interaktiv: Kostüm- und Sprechproben
- Verwaiste Szenen: Unheimlich unveröffentlicht & Vermaledeit verpatzt
Der Ton: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch, Türkisch), Bild: 1,85:1 Anamorph Widescreen.
Da ich aber die Filme nur über meine Stereoanlage plus TV anhöre, fallen mir recht selten Tonmängel auf. Für meine Anlage ein perfekter Bild- und Tongenuss.
Viel Spaß und Vergnügen bei den rätselhaften Ereignissen und euren anschließenden möglichst zahlreichen Kommentaren.
...
Gozo-Bernie, 10.03.2006
Dein Komm. bei WMF-Knoblauchschneider: 039Die Geschenkidee fuer Gutbetuchte039 waere vielleicht korrekter, aber Umgangssprache ist doch meines - oder hat die sich seit 1995 geaendert?
Zu deinem Bericht: 039sh039 und akzeptiere Gegenlesung
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück
Liebe grüße moniseiki
princesse, 25.03.2006
wie gut, dass der hier steht. habe das 1. buch gelesen, fand es na ja potter ist besser, wenn der film eigene wege geht, dann kuck ich mir den mal an :-
ein Testbericht von Satine162006-02-05 19:13:17vom 05.02.2006Empfehlung: ja
Ich habe diese DVD erst vor kurzem gekauft. Der Preis belief sich allerdings schon bei 12, 99 Euro. Der Film entstand auf Basis der Bücher von Lemony Snicket.
Zum Inhalt:
Diese Geschichte berichtet über das schreckliche Leben der drei Baudelaire-Waisen und wird von Lemony Snicket erzählt.
Das älteste Kind ist Violet Baudelaire. Die Vierzehnjährige ist eine sehr gute Erfinderin und jedesmal, wenn sie ihre Haare zusammen bindet schießt ihr wieder eine neue Idee in den Kopf.
Das mittlere Kind ist Klaus Baudelaire. Er liest jedes Buch, dass ihm begegnet und kann sie so häufig
vor großem Unheil bewahren.
Das dritte Kind ist Sunny Baudelaire. Das Kleinkind beißt einfach in alles hinein und spricht in einer Babysprache, die leider von den anderen nicht verstanden wird.
Eines Tages, als die drei Kinder auser Haus sind, kommt Mr. Poe, ein Bankangestellter, zu ihnen und berichtet ihnen von dem furchtbaren Tod ihrer Eltern bei einem Brand im eigenen Haus, von dem nur noch verkohlte Mauern übrig sind. Noch ein letztes Mal betreten die Baudelaire-Waisen das Haus. Dabei findet Klaus ein Fernrohr, dass unbeschädigt geblieben ist. Mr. Poe muss die Kinder zu ihrem nahesten Verwandten bringen: Graf Olaf.
Wie sich heraus stellt ist der erfolglose, sehr eingebildete Schauspieler nur hinter dem Geld der Waisen her und kaum ist der Adoptionsvertrag unterschrieben schließt er die Kinder in einem auf Eisenbahnschienen stehenden Wagen ein. Die Kinder können sich befreien und werden von Mr. Poe weggebracht. Allerdings nicht wegen versuchten Mordes, sondern jediglich, weil er es unverantwortlich hält die Kinder allein in einem wagen zu lassen. Also gehts ab zum nächsten Verwandten: Mongomery Montgomery. Der Schlangenfanatiker möchte am darauffolgeden Tag gleich mit den Kindern nach Peru fahren.
Doch so weit kommt es nicht. Graf Olaf, getarnt als Seeschlangenexperte, wird von Mongomery ins Haus gelassen. In der Nacht stirbt Montgomery. Alle Indizien deuten darauf hin, dass der Mann von seiner "unglaublich tödlichen Viper" getötet wurde, doch die Kider wissen, das die Schlange ganz harmlos ist und informieren die Polizisten über Graf Olaf. Der ist sofort verschwunden als die Polizei die Sache verstand. Auch bei Montgomery findet Klaus ein Fernrohr.
Nun bringt Mr. Poe die Waisen zu Tante Josephine. Die Witwe ist überaus vorsichtig. Türen dürfen nur aufgestoßen werden, da der Türknauf in 1000 kleine Stücke verspringen könnte, Suppe wird nur kalt gegessen, weil der Herd in Flammen aufgehen könnte und aufpassen! Der Kühlschrank könnte umkippen und dich platt drücken. Das Haus allerdings ist überaus gefährlich gelegen: Der Eingang befindet sich noch an Land, aber der Rest des Hauses hängt über einer Klippe und wird mit sehr morschen Balken gestützt.Tante Josephines liebstes Hobby ist die Grammatik.
Als die Kinder mit ihr auf den Markt gehen um einzukaufen, treffen sie auf Graf Olaf. Diesmal hat er sich als Kapitän Talmi verkleidet. Tante Josephine vertraut ihm und lädt ihn gleich zum Essen ein.
Die Kinder sollen noch zu Ende einkaufen. Als sie dann nach Hause kommen, finden sie nur einen Abschiedsbrief und sehen, dass das große Fenster zertrümmert ist. Klaus bemerkt, dass der Abschiedsbrief jedoch voller Grammatikfehler ist. Dies sieht Tante Josephine gar nicht ähnlich. Er erinnert sich an ein Buch, dass er gelesen hat und findet heraus, dass dieser Text noch eine weitere Botschaft entdeckt. Hinzu kommt, dass die Kinder im alten Zimmer von Josephines Ehemann seltsame Dinge finden. Photos von abgebrannten Häusern, eine merkwürdige Zeichnung, ein Fernrohr....
Meine Meinung zum Film:
Mir hat dieser Film sehr gut gefallen, weil er nicht auf viel Action setzt, dafür aber auf Merkwürdigkeiten und Mysterien. Der Film ist häufig sehr dunkel und karg gehalten, viele Beige- und Brauntöne, was sehr gut zur Stimmung passt, die in diesem Film vermittelt werden soll: Diese Geschichte ist alles andere als fröhlich. Das Sagt auch schon der Anfang aus. Ein Trickfilm des kleinen, glücklichen Häschens wird gezeigt. Alles singt und lacht. Dann verdunkelt sich das Bild und Lemony Snicket sagt: we einen Film über das kleine, glückliche Häschen sehen will, sollte besser in einen anderen Kinosaal gehen, denn die folgende Geschichte ist eine sehr betrübliche.
Die Wege und Mittel, die die Kinder immer wieder einschlagen um dem bösen Graf Olaf zu entkommen, sind häufig sehr verquer, aber das ist ja praktisch der ganze Film.
Mir gefällt es auch, dass dieser Film nicht ausgeht wie jeder andere, Friede, Freude, Eierkuchen. Nein, es geht auch anders.
Die Verwandlungen von Graf Olaf sind bemerkenswert. Ich frage mich zwar immer noch ob er ein Zauberer sein soll (denn sich mal eben ein Holzbein anbringen lassen, kann bei weitem nicht jeder), aber trotzdem ist den filmemachern hier wirklich was gelungen. Das einzige, was ich nicht so gut finde ist , dass der Film schon für Kinder ab 6 empfohlen wird. Wenn ich da an meinen kleinen Cousin denke; der hat sogar Angst vor ganz normalen Tieren, aber Riesenschlangen und sehr aggressive Blutegel? Deshalb besser nur Kindern zeigen, die keine Angst vor Tieren haben.
Die Extras:
- Audiokommentare
- Casting für die Figur des gruseligen Graf Olafs
- Casting für die bemitleidenswerten Baudelaire-Kinder
- Graf Olaf interaktiv: Kostüm und Sprechproben
- verwaiste Szenen:
- unheimlich unveröffentlicht
- 6 vermaledeit verpatzt
Die Schauspieler:
Graf Olaf - Jim Carrey
Dersehr gute Schauspieler hat schon in vielen Filme bewiesen, dass er sehr wandelbar ist, zum Beispiel in "Der Grinch" oder "Die Maske". Im Vergleich zu seinen vorherigen Blödelrollen, ist diese Leistung noch deutlich besser als sonst.
Klaus Baudelaire - Liam Aiken
Der 16jährige war schon in Filmen wie "Sweet November" und "Road to Perditition" zu sehen.
Violet Baudelaire - Emily Browning
Die 17jährige war unter anderem schon in den Filmen "Ned Kelly" und "Ghost Ship" zu sehen.
Sunny Baudelaire - Kara und Shelby Hoffman
Dies war der erste Film für die vierjährigen Zwillinge. Ansonsten hatten sie einen Auftritt in der Fernsehserie "General Hospital".
Die beiden habe sich die Rolle der Sunny geteilt.
Montgomery Montgomery - Billy Conolly
Der 64jährige hat in vielen Filmen mitgespielt: "Last Samurai", "Weißer Oleander" und eigenen TV-serien.
Tante Josephine - Meryl Streep
bekannt aus "The Hours", "Jenseits von Afrika" und "Das Geisterhaus".
Mr. Poe - Timothy Spall
Der Brite spielte unter anderem in "Harry Potter" (Wurmschwanz), "Last Samurai" und "Vanilla Sky" mit.
Das DVD-Menü:
Das DVD-Menü ist sehr düster gehalten mit gezeichneten Baudelaire-Waisen, die vor Graf Olaf wegrennen, zum Beispiel Treppen hinunter. Es ist verständlich aufgebaut.
Das DVD-Cover:
Auf der Vorderseite sieht man am linken Rand groß Graf Olaf, der die Arme ausbreitet als wolle er die viel kleiner dargestellten Baudelaire-Waisen fangen. Er blickt nicht auf die Kinder sondern in Richtung des Betrachters.
Die Kinder sind unten in der Mitte zu sehen, sie rennen weg. Dabei hat Violet die kleine Sunny an der Hand und Klaus trägt einen Koffer. Sie befinden sich auf einem sehr kleinen stück vertrockneter Erde, um sie herum ist Wasser. Über ihnen schwebt die gelb-orange Überschrift:
-Lemony Snicket-
Rätselhafte Ereignisse
Darüber in etwas kleinerer weißer Schrift steht: Jim Carrey und darunter: Wir machen uns große Sorgen.
Der Hintergrund ist leicht verdunkelt.
Auf Der Rückseitebefindet sich ein kleiner Text von Lemony Snicket an die Zuschauer, die auflistung des Bonusmaterials, ein Bild vom Rest des Hauses von Tante Josephine, ein Bild von Tante Josephine und Montgomery Mongomery und ein größeres Bild von Graf Olaf.
Weitere Filminformationen werden aufgelistet.
Die wichtigsten hier:
Sprachen:
-Deutsch
-Englisch
-Tür kisch
(jeweils Untertitel für jede Sprache)
Allgemeine Daten zum Film:
Regie: Brad Silberling
Drehbuch: Daniel Handler (alias Lemony Snicket)
Produzenten: Laurie MacDonald, Walter F. Parkes
Dreamworks Home Entertainment
Originaltitel: Lemony Snicket´s a Series of Unfortunate Events
Gedreht: 2004
Auf DVD erschienen: 2.06.2005
FSK: ab 6
Dauer: 103 Minuten
ein Testbericht von teufelslama2005-07-12 22:18:05vom 12.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Kostüme und Besetzung...Nachteile/Kritik: Schlecht verfilmt
Hallo. Hier will ich feststellen wie gut der Film dem Buch entspricht.
Erstmal will ich gleich vorab sagen, dass die Bücher besser sind als der Film. Ich habe schon die ersten 6 Bücher gelesen und ich finde sie so derart witzig das ich die nächsten 3 kaum erwarten kann. Ich habe ebenfalls den Film gesehen und finde ihn wirklich auch sehr lustig, aber eben nicht so überragend wie die Bücher.
Warum?
Wie wir wissen, sind die Filme so gut wie immer schlechter als die Bücher. Hier ist es nicht so extrem, aber
es gibt doch schon einen Unterschied. Zum einen sind die 1. 3 Bücher von Lemony Snicket zusammengequetscht in dem Film, was ich aber nicht kritisieren darf, denn sie können ja nicht 12 Teile im Film bringen. Also versuche ich mich damit anzufreunden. (obwohl das schwierig ist, denn der 1. Teil am Anfang wo die Baudelaires bei Graf Olaf sind ist so genial und wurde durch das zusammenschieben der 3 Teile in einen Film natürlich nicht so gut)
Die Personen sind sehr gut getroffen. So habe ich sie mir alle vorgestellt. Vorallem Graf Olaf wurde mit Jim Carrey wirklich gut besetzt, obwohl ich Jim Carrey eigentlich garnicht leiden kann. Die Rolle ist mehr als gelungen. Onkel Monty habe ich mir etwas anders vorgestellt, aber naja man kann ja nicht alles haben.
Was wirklich schrecklich ist, ist dass das Ende komplett anders ist, als im Buch. Das finde ich wirklich traurig. Im Film ist es ja so, dass Claus mit dem Auge den Sonnenstrah so auf das Formular richtet, dass es verbrennt. Völliger Blödsinn. Eigentlich unterschreibt Violet einfach nur mit der linken Hand, sodass die Unterschrift ungültig ist.
Das richtige Ende vom Film ist ja die Szene mit dem Theater. Eigentlich kommt die Szene im 1. Teil des Buches vor, also bei Graf Olaf. Auch das stört mich.
Die Flucht von Graf Olaf, als er bei Onkel Monty war ist auch schlecht gemacht im Film. Im Buch ist diese ebenfalls komplett anders.
Die Kostüme sind wundervoll im Film, so schön habe ich sie mir nicht vorgestellt, das gibt einen Pluspunkt für den Film.
Trotzallem wurde im Großen und Ganzen das Buch ziemlich schlecht verfilmt aber man muss sagen dass das nicht gerade einfach war. Also werde ich den Produkt (also die DVD) mit 'gut' bewerten, weil es sicher eine Herausvorderung war, das zu verfilmen. Und die Personen sind fast alle sehr gut getroffen.