Auf der Rückseite der ersten Pressung dieser DVD "Les Miserables - In Concert" entschuldigen sich die Hersteller für das schlechte 4:3 Bild der Live-Aufnahme des Konzertes aus der Royal Albert Hall in London - in den dunkleren Bildbereichen wimmelt es von Artefakten und die Scheinwerfer bleichen das Bild zwischendurch immer wieder aus. Tontechnisch mit nur Dolby Stereo hat man sich auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Für den Musical-Liebhaber ist diese konzertante Aufnahme von "Les Miserables" aber ein Muß, denn hier ist neben dem 250 Personen starken Chor alles vertreten, was in der Musicalwelt Rang und Namen hat: Colm Wilkinson, Philip Quast, Ruthie Henshall, Lea Salonga, Michael Ball, Judy Kuhn und Anthony Crivello stellen einen Teil der Dream Cast dar. Zwar in einigen Originalkostümen, aber ansonsten nur vor dem Mikro stehend, werden hier zum 10 jährigen Geburtstag des Stückes die wichtigsten Songs der Show in absoluter Perfektion mit dem großartigen Royal Philharmonic Orchestra dargeboten.
Als Bonus präsentieren 17 Valjeans aus der ganzen Welt mit entsprechendem Gavroche als Fahnenträger "Do You Hear The People Sing" abschnittweise in ihrer jeweiligen Landessprache.
Völlig unverständlich ist mir das Fehlen der Reden der Komponisten, die es in der Videofassung des Events noch gab... gerade mit der Titelfunktion der DVD wäre ein Überspringen dieser von den Produzenten wohl als störend empfundenen Dialogpassagen einfach möglich gewesen. Platzprobleme kann es bei der zweiseitigen DVD bei einer Spielzeit des 2. Aktes von nur 67 min jedenfalls nicht gegeben haben - schade!
Fazit: Wer das mittlerweile vergriffene Video sein Eigen nennt, hat mehr - die DVD-Fassung ist nur le miserable!
P.S.: Mittlerweise ist auch in Deutscland eine in Bild und Ton verbesserte Auflage erschienen, doch die Interviewsequenzen fehlen immer noch!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-08 12:41:07 mit dem Titel Das Buch und die DVD zum Musical
"Les Miserables" hat seit seiner Urfassung 1980 von Paris aus praktisch den gesamten Globus erobert. Die Tragödie vom gejagten Ex-Sträfling rührt die Menschen in New York genauso wie in Tokyo, Szeged, Reykjavik, Tel Aviv und Duisburg. Aber zum Leidwesen vieler Fans haben sich durch die weltweite Musicalkrise auch die Elenden längst aus deutschen Theatern zurückgezogen. Was bleibt ist die Legende...und der ein oder andere Souvenierartikel, CD-Einpielungen, ein Buch und eine DVD:
Edward Behr erzählt im englischen Original von der "History in the making" dieses Welterfolges. Nach der historischen Beleuchtung der Romanvorlage von Victor Hugo stellt er die Komponisten des Stückes vor und beschreibt ausführlich den Werdegang von "Les Miserables" zu "Les Mis".
Viele Photos aus verschiedenen Produktionen verbinden Inhalt mit Produktionsnotizen; leider sind viele der großformatigen Abbildungen qualitativ nicht besonders hochwertig - zu oft unscharf und nicht exakt ausgeleuchtet vermitteln sie einen "Live"-Eindruck der Show. Interessant sind die (scherzhaften) Abwandlungen des berühmten Cosette-Logos für die landesspezifischen Besonderheiten. Neben dem gesamten Libretto sind tabellarisch die Premierendaten, die CD-Veröffentlichungen und die Auszeichnungen aufgeführt.
Fazit: Alles wissenswerte über den Boublil-Schönberg-Klassiker.
Behr, Edward: Les Miserables - History in the making
ISBN 1-559-70370-9 , 1990
(englische Paperback-Ausgabe)
Auf
der Rückseite der ersten Pressung der DVD "Les Miserables - In Concert" entschuldigen sich die Hersteller für das schlechte 4:3 Bild der Live-Aufnahme des Konzertes aus der Royal Albert Hall in London - in den dunkleren Bildbereichen wimmelt es von Artefakten und die Scheinwerfer bleichen das Bild zwischendurch immer wieder aus. Tontechnisch mit nur Dolby Stereo hat man sich auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Für den Musical-Liebhaber ist diese konzertante Aufnahme von "Les Miserables" aber ein Muß, denn hier ist neben dem 250 Personen starken Chor alles vertreten, was in der Musicalwelt Rang und Namen hat: Colm Wilkinson, Philip Quast, Ruthie Henshall, Lea Salonga, Michael Ball, Judy Kuhn und Anthony Crivello stellen einen Teil der Dream Cast dar. Zwar in einigen Originalkostümen, aber ansonsten nur vor dem Mikro stehend, werden hier zum 10 jährigen Geburtstag des Stückes die wichtigsten Songs der Show in absoluter Perfektion mit dem großartigen Royal Philharmonic Orchestra dargeboten.
Als Bonus präsentieren 17 Valjeans aus der ganzen Welt mit entsprechendem Gavroche als Fahnenträger “Do You Hear The People Sing” abschnittweise in ihrer jeweiligen Landessprache.
Völlig unverständlich ist mir das Fehlen der Reden der Komponisten, die es in der Videofassung des Events noch gab... gerade mit der Titelfunktion der DVD wäre ein Überspringen dieser von den Produzenten wohl als störend empfundenen Dialogpassagen einfach möglich gewesen. Platzprobleme kann es bei der zweiseitigen DVD bei einer Spielzeit des 2. Aktes von nur 67 min jedenfalls nicht gegeben haben - schade!
Fazit: Wer das mittlerweile vergriffene Video sein Eigen nennt, hat mehr - die DVD-Fassung ist nur le miserable!
eponnin, 10.05.2002
Als ich das Video das In Concert Video gesehen hae, war mein zweitliebstes Musical geboren, nach dem Phantom ... daher auch mein Nick ... finde die Figur so traurig ... und habe hierbei meine quotLeidenschaftquot fuumlr Michael Ball entdeckt
linnie, 07.03.2003
live im Musical-Theater ist eh am besten!
MichaelW97614, 14.05.2002
ich suche schon ewig nach dieser vhs!
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Das Gute gegen das Böse
ein Testbericht von rufri2004-02-09 12:54:52vom 09.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Recht, Unrecht, Moral...Nachteile/Kritik: etwas verträumt, manchmal leicht unglaubwürdig
Es handelt sich hier um eine Geschichte aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts.Als Klassiker bekannt, vielfach verfilmt und auch als Musical erfolgreich.
Der Autor ist Victor Hugo (1802-1885) der sich sozialkritisch mit den nicht immer humanen, sogar sehr inhumanen Verhältnissen und Lebensbedingungen dieser Zeit in Frankreich auseinander setzt.
Daher wohl auch der Titel „Les Miserables“, übersetzt als
„Die Elenden“. Der original Roman ist ca. 1.500 Seiten stark, an statt sich da durchzukämpfen, wird hier über den ca. 2 h langen Fernsehfilm berichtet.
Zum Inhalt:
Zu 20 Jahren Haft mit Zwangsarbeit war Valjean (Liam Neeson) wegen Brotdiebstahles verurteilt. Er wird freigelassen und ein Bischof hilft ihm mehr oder weniger freiwillig in die Gesellschaft zurück.10 Jahre später, mit neuer Identität, hat er es zum Fabrikbesitzer und Bürgermeister der Kleinstadt Vigau gebracht.
(Wie er wirklich zu dem hierfür notwendigen Startkapital gekommen ist, bleibt im Dunkeln)
In seiner Fabrik sorgt er für humane Arbeitsbedingungen und unterstützt auch die Leute, wenn sie krank werden, oder sonstige Probleme haben.
So verspricht er einer jungen, sterbenden Frau (Uma Thurman), sich um deren etwa 6-jährige Tochter zu kümmern.
Nun tritt der Polizeiinspektor Javert (Geoffrey Rush) auf den Plan, der glaubt Valjean wiedererkannt zu haben und ihn abermals verhaften will (weshalb, wird eigentlich nicht ganz klar).
Valjean flieht und holt die Tochter ab, die in einem Gasthaus unter miserabelen menschenunwürdigen Bedingungen gehalten wird. Die Herausgabe erfolgt gegen Geld. Sie werden weiter verfolgt und finden Unterschlupf in einem Kloster in Paris. Valjean nennt das Mädchen seine Tochter und sorgt auch so für sie.
10 Jahre später, das Mädchen Colette ist jetzt ein hübscher Teenager, und verliebt sich auch prompt in einen jungen Revolutionär.
So treffen Valjean und der Polizeiinspektor wieder zusammen.
Obwohl der Inspektor mit der bevorstehenden Revolution befasst ist, nimmt er den Konflikt mit Valjean sofort wieder auf. Valjean schenkt ihm das Leben. Aber das ist nicht genug, der Polizeiinspektor lässt nicht locker. Der Showdown findet an der Seine statt, der Polizeiinspektor löst die Handfesseln bei Valjean, fesselt sich selber und springt ins Wasser. Damit scheint der Gerechtigkeit Genüge getan.
Es geht um Gut und Böse.
Zu dieser Zeit in Frankreich herrschte eine zweifelhafte Rechtsauffassung, die Leute für Brotdiebstahl mit 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit bestrafte. Die Arbeitgeber zahlten Hungerlöhne, wenn überhaupt, Menschenhandel war an der Tagesordnung und die Administranten und öffentlich Bediensteten eigener Gnaden herrschten wie die Könige, ungerecht und streng. Das Gute war da unsichtbar, oder wenn doch, blieb es schnell auf der Strecke. Wenn das Leben so elend war, ist man dankbar, heute zu leben.
Mit Liam Neeson, ist die Rolle des Valjean perfekt besetzt.
Mit seinem Gegenspieler Geoffrey Rush, als Polizeiinspektor
und Uma Thurman hat der Regisseur Bille August einwandfreie Schauspieler für die weiteren Hauptrollen in dem Film eingesetzt.
Ein authentisches Umfeld in schönen Bildern wird gezeigt.Und man lernt noch etwas über die Geschichte.
2 h pure Spannung.
9 von 10 Punkten wegen einiger ungeklärter Details, s.o.
Zusammenfassung:
Originaltitel: Les Misérables
Land/Jahr : USA 1998
Regie: Bille August
Darsteller: Liam Neeson, Geoffrey Rush, Uma Thurman, und Andere
Länge: ca. 130 min.
rufri,
09.02.04,
526 Wörter auch gepostet bei Ciao
...
ein Testbericht von Sabine_im_Netz2004-01-20 13:07:54vom 20.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: viel Story, Geschichtsunterricht zum Nulltarif, sehr gute Schauspieler...Nachteile/Kritik: -
Die Geschichte "Les Miserables" von Victor Hugo kenne ich eigentlich nur von dem gleichnamigen Musical. Umso erfreuter war ich vor einigen Wochen, dass die gleichnamige Verfilmung mal wieder im deutschen Fernsehen lief. Auch die Liste der Schauspieler konnte sich wirklich sehen lassen, denn immerhin waren hier Liam Neeson und Uma Thurman zu sehen.
Der Film
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Jean Valjean (Liam Neeson) brachte eine kleine Dummheit 19 Jahre Zwangsarbeit ein. Weil er grossen Hunger hatte, stahl er einen Laib Brot aus einer Bäckerei. In der Zwangsarbeit lernt Jean ausgerechnet einen harten Mann namens Javert
kennen, der keinen Widerspruch bei den Häftlingen hören wollte und diese teilweise sehr hart bestraf, wenn seine Befehle nicht durchgeführt wurden.
Jahre vergehen und endlich ist Jean in Freiheit. In einer Nacht sucht er eine Unterkunft, die er schließlich bei einem Bischof findet. Als Jean ihn in der Nacht auch bestiehlt, hofft der Bischof auf das Gute im Menschen und erklärt am nächsten Tag, dass er das Diebesgut Jean geschenkt hätte.
Es vergehen wieder einige Jahre und Jean Valjean hat es inzwischen zum Bürgermeister der kleinen Stadt Vigau gebracht. Hier ist jeder mit der Arbeit von Jean sehr zufrieden und er hat hier viele Freunde gefunden. Doch der Inspektor Javert (Geoffrey Rush) erkennt ihn wieder als einen seiner Gefangenen. Jean wird fortan von Javert regelrecht überwacht und der kleinste Fehler kann sein Verhängnis sein.
Eines Tages lernt Jean die junge Frau Fantine (Uma Thurman) kennen, die als Prostituierte arbeitet, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Tochter zu verdienen. Doch eines Tages gerät sie in eine Schlägerei und sie hat nicht mehr lange zu leben. Jean verspricht ihr, sich um ihre Tochter zu kümmern, die bei Pflegeeltern lebt. Jean holt sie schließlich ab und beide sind fortan nur noch auf der Flucht vor Javert, der beide mit seinen Männern jagt. Beide finden schließlich Zuflucht in einem Kloster, wo sie sicher vor der Polizei sind. Hier sind sie über zehn Jahre vor der Polizei sicher bis Jean's Pflegetochter sich in einen jungen Studenten verliebt, auf dem die Polizei schon lange ein Auge geworfen hat, weil er die Bewohner regelrecht aufhetzt. Es dauert nicht lange, bis Javert auch Jean's Pflegetochter untersucht und sie werden schließlich gefunden.
Es kommt zum grossen Finale, wo sich Javert und Jean ein letztes Mal gegenübersehen. Wer wird über den anderen siegen oder wird die Vernunft endlich siegen?
Die Handlung
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Die Geschichte "Les Miserables" von Victor Hugo habe ich zwar noch nie gelesen, aber ich finde diese Verfilmung ausgesprochen gut gelungen. Als Zuschauer muss man zwar bedenken, dass die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt, aber die Geschichte wird sehr gut erzählt. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und nach diesem Film würde ich auch sehr gerne das gleichnamige Musical einmal besuchen.
Beeindruckt hat mich vor allem der Hauptdarsteller Liam Neeson, den ich bis dahin nur aus "Schindlers Liste" kannte. Er spielt den Ex-Kriminellen recht authentisch und seine Rolle zeigt deutlich, dass sich ein Mensch auch ändern kann und dass man auch Verzeihen kann.
Auch wenn der Film mit 128 Minuten relativ lang ist, ist er über weite Strecken immer sehr spannend und der Regisseur Billie August hat einen eindrucksvollen Film inszeniert, der sich hinter der Buchvorlage nicht zu verstecken braucht.
Meine Meinung
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Eigentlich hatte ich mir bisher immer gewehrt, mir das Musical "Les Miserables" anzusehen, aber nachdem ich mir diese Verfilmung nach dem Buch von Victor Hugo gesehen habe, werde ich meine Meinung wohl ändern müssen. Der Film ist zwar lang, aber sehr gut dargestellt. Beeindruckt haben mich vor allem die Kostüme, die recht gut das 19. Jahrhundert darstellen.
Eines möchte ich aber auch noch anmerken: Der Film ist zwar ab 6 Jahren freigegeben, aber ich bezweifele, ob Kinder diesen Film schon einigermaßen folgen können. Der Film eignet sich aber ganz besonders als Aufklärungsfilm über die französische Revolution, so dass man sich diesen Film durchaus auch in der Schule ansehen kann. Zu meiner Schulzeit haben wir leider sehr wenig Filme über dieses Thema gesehen, so dass ich es mir nicht so recht vorstellen konnte, aber "Les Miserables" stellt die Geschichte Frankreichs eigentlich recht gut dar.
Im Grossen und Ganzen ist der Film "Les Miserables" sehr interessant und ich werde ihn mir mit Sicherheit noch einmal ansehen. Spannung, Erotik, Geschichte und auch etwas zum Lernen ist in diesem Film zu finden. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und ich empfehle ihn deshalb auch gerne weiter.
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ein Testbericht von Gremlin2002-03-21 10:29:46vom 21.03.2002Empfehlung: ja
Es gibt inzwischen unendlich viele Aufnahmen von diesem Musical, in allen möglichen Sprachen und Qualitäten.
Ich möchte hier auf die zwei für mich wichtigsten eingehen, die leider auch die Teuersten sind: Die Complete Symphonic Recording, die als einzige das komplette Stück auf drei CDs enthält und das 10th Anniversary Concert, dass wohl von der besten Cast gesungen wird.
Story
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Auf die Story möchte ich nur sehr sehr kurz eingehen, die ist zu verworren, um sie hier zu diskutieren, dass ist auch nicht Zweck dieses Artikels.
Das Stück geht auf das Mammutbuch von
Victor Hugo zurück und kreist um Jean Valjean, einen entlassenen Sträfling, der von dem verbissenen Polizisten Javert verfolgt wird.
Er nimmt das Waisenkind Cosette zu sich und flieht nach Paris, wo sich Cosette in den Studenten Marius verliebt, der mit seinen Freunden eine Revolution vorbereitet...
Diese Version von Les Miserables ist für jeden Fan einfach unumgänglich. Es handelt sich hierbei um eine Live-Aufnahme des Konzerts in der Royal Albert Hall in London anlässlich des 10. "Geburtstags" von Les Miserables. Zu diesem Anlaß wurden die besten Interpreten der einzelnen Figuren aus aller Welt zusammengeführt, um ein einmaliges Konzert zu geben. Unter anderem Colm Wilkinson als Jean Valjean, ein fantastisch aufgelegter Michael Ball als Marius und natürlich Phillip Quast als Inspektor Javert.
Alle Darsteller geben ihr bestes und die Musik des Royal Philharmonic Orchestra, unterstützt von einem 100köpfigen Chor, ist fantastisch. Ein besonderer Reiz dieser Aufnahme liegt auch in ihrer Live-Atmosphäre. Bei den Begeisterungsstürmen möchte man am liebsten mitklatschen.
Eine besondere Überraschung gibt es am Schluß: Valjean-Darsteller aus aller Welt singen zusammen "Do you hear the people sing", unter anderem Jerzi Jezke aus der damals erst in Planung befindlichen Duisburger Aufführung.
Alles in allem ein absoluter Genuß für Liebhaber des Stücks.
Vor allem jetzt, da die alte, scheinbar wenig gelungen DVD-Version endlich durch eine neue, technisch perfekte Ausgabe ersetzt wurde.
Das 16:9 Bild ist ganz hervorragend, auch der Ton läßt keine Wünsche offen.
Dafür muß man allerdings auf deutsche Untertitel verzichten, da es sich bei der neuen Edition um ein Produkt aus Großbrittanien handelt. Aber wer das Stück kennt wird die Untertitel sowieso nicht brauchen. Leider findet sich auch das Interview mit Boublil und Schönberg nicht auf dieser DVD, so daß man einen reinen Konzertmitschnitt bekommt. Der ist dafür aber absolut brilliant.
Fazit: Die CD-Aufnahme des 10th Anniversary Concert ist eine gelungene Sache, aber die DVD schlägt sie um Längen. Durch gute Kameratechnik und kristallklaren Sound ist man mittendrin statt nur dabei und kann in den Jubel des Publikums mit einstimmen!
Diese Aufnahme hätte die Beste werden sollen und sie hatte alle Voraussetzungen dafür, doch leider ist das Ziel nicht erreicht worden.
Für diese Aufnahme wurden die besten Darsteller von Produktionen aus der ganzen Welt zusammengebracht. Die Aufnahmen wurden in verschiedenen Studios gemacht, da es unmöglich war, alle zusammen in ein Studio zu bekommen.
Allerdings konnten nicht immer die Idealbesetzungen aufgetrieben werden, am schmerzlichsten fällt dies bei der Hauptfigur, Jean Valjean, auf, die hier von Gary Morris gesungen wird. Der ultimative Valjean ist aber nunmal Colm Wilkinson. Trotzdem wäre ein anderer Valjean bestimmt nicht schlecht, doch leider hört sich Morris so an, als versuche er, Wilkinson zu imitieren. Auch Cosette wird von Tracy Shayne nur mäßig interpretiert. Glanzlichter dagegen bieten Philip Quast als Javert und Michael Ball als Marius. Aber diese beiden sind auch auf anderen Aufnahmen zu hören, vielleicht sogar besser. Einmalig ist aber Kaho Shimada als Eponine, die eine fantastische Interpretation liefert und auf keiner anderen CD zu finden ist.
Ein großer Pluspunkt dieser Aufnahme ist natürlich, dass es sich hierbei um die einzige Gesamtaufnahme handelt. Es sind wirklich alle Titel auf den 3 CDs vertreten so das sich das Stück in voller Länge nacherleben läßt. Außerdem ist die Orchestrierung der London Philharmonia ein wahrer Ohrenschmaus. Und für alle, die schon immer mal das komplette Stück mitsingen wollten wird das komplette Libretto geliefert.
Dagegen steht allerdings der verhältnismäßig hohe Preis (ca. 50-60 €) Jeder sollte selbst wissen, ob er so viel Geld anlegen möchte. Ich persönlich empfehle eher die 10th Anniversary Aufnahme (ca. 30 € für CD oder DVD). Diese ist nur unwesentlich gekürzt und auf ihr sind wahrlich die besten Sänger mit hervorragenden Leistungen vertreten.
Fazit
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Der extreme Fan hat eh beide und noch mehr Aufnahmen, wer das Stück einfach mag, dem empfehle ich die 10th Anniversary als DVD oder auch als CD.
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eponnin, 18.05.2002
Seit ich das Concert im Fernsehen gesehen habe, war ich fasziniert ... besonders von Michael Ball ... eine grandiose Stimme was mein Freund leider nicht findet
jan28, 21.03.2002
Hier sind zwei nuumltzlich Klicker unterwegs, wie schon bei den anderen Beitraumlgen! Nah wenns schee macht :-
KateMcGowan, 24.03.2003
Eines der besten musicals der Welt!
ein Testbericht von Lady_Jaelle2002-02-23 13:14:59vom 23.02.2002Empfehlung: ja
Allgemeines:
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Les Misérables ist ein Musical in zwei Akten. Die Musik stammt von Claude-Michel Schönberg. Herbert Kretzmer stellte die Gesangstexte des Stückes zusammen. Das Drehbuch wurde von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach dem Roman von Victor Hugo und einem Libretto von Alain Boublil und Jean-Marc Natel geschrieben. Uraufgeführt wurde Les Misérables (Die Elenden) am 08.10.1985 in London. Das Musical spielt in er Zeit von 1815 bis 1834 in Frankreich (Digne, Montreuil-sur-Mer und Paris).
Weitere Werke von Claude-Michel Schönberg:
Miss Saigon (1989)
Inhalt:
*****
Der Sträfling Jean Valjean beschließt nach seiner Entlassung (19 Jahre Haft wegen des Stehlens von einem Laib Brot) und einem Verstoß gegen die Bewährungsauflagen, den ihm der Bischof von Digne aufrichtig verzeiht, ein besserer Mensch zu werden. Er schafft es unterzutauchen und in den folgenden acht Jahren mit einer neuen Identität und neuer Lebensphilosophie zu einem Fabrikbesitzer und Bürgermeister von Montreuil-sur-Mer aufzusteigen. Als er von Inspektor Javert erfährt, dass ein seit acht Jahren flüchtiger Sträfling endlich gefasst worden sei und seiner gerechten Bestrafung entgegensehe, stellt Valjean die Dinge richtig, legt ein Geständnis ab und – flieht. Da er einer ehemaligen Arbeiterin (Fantine) seiner Fabrik vor ihrem Tod versprochen hatte, sich um ihre Tochter Cosette zu kümmern. Valjean muss Cosette von den Thénadiers abkaufen und geht mit ihr nach Paris. Neun Jahre später in Paris am Vorabend des Arbeiteraufstandes. Eponine (von ihren verarmten Eltern getrennt) hat sich unglücklich in den politisch engagierten Studenten Marius verliebt, denn dieser ist seit langem auf der sehnsuchtsvollen Suche nach einer ihn begehrenden Frau, die er in den unruhigen Zeiten nicht mehr aufspüren kann. Diese Frau ist Cosette. Großmütig unterdrückt Eponine ihr eigenes Verlangen und führt die beiden Liebenden in Valjeans Haus zusammen. Valjean, der hinter einem Überfall einer Straßenbande auf sein Haus einen Anschlag seines Erzrivalen Javert vermutet, beobachtet aus nächster Nähe die Barrikadenkämpfe, in deren Verlauf Eponine getötet und Marius schwer verwundet werden. Der von den Studenten festgenommene Javert wird auf Valjeans Betreiben hin laufen gelassen; in einer Art Gegenzug erlaubt der dienstbeflissene Inspektor Valjean kurze Zeit später, den verletzten Marius ins Hospital zu bringen. Javert stürzt sich wegen seines Pflichtverstoßes in die Seine. Valjean zieht sich zurück, während Cosette Marius gesundpflegt. Nach ihrer Hochzeit besuchen sie den todkranken Valjean, der die beiden über Cosettes Vergangenheit aufklärt.
Fazit:
****
Ein sehr schönes Musical, welches das Wechselspiel von Freud und Leid in Kriegszeiten anschaulich aufzeigt. Die Aufführung in London (2000) war sehr aufwendig gestaltet (Kostüme, Bühnenbild). Hin- und hergerissen zwischen den einzeln Charaktären, ständig darauf lauernd was nun als nächstes geschehen würde. Kaum meint man, die Handlung wendet sich zum Guten, widerfährt einer der Hauptpersonen der nächste Schicksalsschlag. Dieses Musical schafft es ohne Schwierigkeiten den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und ihn bis zum Ende nicht mehr los zulassen. Jeder Charakter bezaubert auf seine eigene Art. Sei es nun Cosette mit ihrer Liebe zu Marius oder der überstreng wirkende Javert, der am Ende Gnade vor Recht ergehen lässt.
Das einzig problematische für mich an dieser Vorführung jedoch waren einige textliche Verständnisschwierigkeiten. Sofern man sich jedoch vorher ein wenig mit dem Inhalt des Musicals befasst hat, fällt dies nicht sonderlich ins Gewicht.
Auf alle Fälle kann ich dieses Musical nur weiter empfehlen.
...