Schmidt Spiele Ligretto
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Testberichte Schmidt Spiele Ligretto

 Schmidt Spiel
4.8 von 5
Platz 7 in der Kategorie "Schmidt Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
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Schmidt Spiele Ligretto Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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stimpy

Macht ohne Ende Spaß

ein Testbericht von 2003-12-13 10:52:03 vom 13.12.2003
Empfehlung: ja
Normlerweise spiele ich nicht besonders oft Kartenspiele, weil sie meistens recht langweilig sind, so zumindest meine Erfahrungen, aber als ich vor gut zwei Jahren das Spiel Ligretto geschenkt bekam, habe ich zuerst gedacht, was ist das denn für ein Spiel, das soll Spaß machen. Doch schon nach dem ersten Spiel habe ich gemerkt, wie toll dieses Spiel ist. Schon zu zweit hat man irre viel Spass. Zu viert wird es noch viel interessanter, denn da muß man schon genau aufpassen. Nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, daß in meinem Freundeskreis auch ein Ligretto vorhanden war und glücklicherweise war es das „grüne“ (ich habe das „blaue“). Für alle Nicht-Ligretto-Kenner sei hier ein kurzer Überblich über das Spiel gegeben.

Zu Anfang erhält jeder ein Set aus 40 Karten, deren farbige Rückseite es von den Sets der anderen Spieler unterscheiden lassen. Die 40 Karten bestehen wiederum aus 4*10 Karten, wobei es eben vier verschiedene Farben und Nummern von 1 bis 10 gibt. Nach dem obligatorischen Mischen legt jeder Spieler 10 Karten verdeckt vor sich hin und deckt dann drei weitere auf, die daneben gelegt werden. Die restlichen Karten behält man verdeckt in der Hand.

Ziel ist es nun, den Stapel mit den 10 Karten möglichst schnell loszuwerden. Man kann eine Karte aus der Hand oder aus den drei offen liegenden Karten legen. Dabei darf man aber eben nur auf eine gleichfarbige Karte in der Mitte legen, wenn man genau die nächsthöhere Karte (oder eine "1" hat) hat. Beispiel: der Spieler A hat eine grüne "1" vor sich offen liegen, legt diese in die Mitte des Tisches und legt die oberste Karte des verdeckten 10er-Stapels offen vor sich hin, so daß es wieder drei offene Karten sind. Spieler B sieht dies, hat aber keine grüne "2" offen liegen. Er hebt nun aus den verdeckten Karten in seiner Hand die dritte von oben ab (es wird immer die dritte von oben genommen), stellt fest daß er trotzdem nicht legen kann und ordnet alle drei Karten unten in den Handstapel ein. Gleichzeitig hat Spieler C mit seinen Karten die gleiche Aktion durchgeführt u nd dabei eine grüne "2" in seiner Hand aufgedeckt. Diese kann er nun auf die grüne "1" in der Mitte legen, die übersprungenen zwei Karten werden wieder unten in den Handstapel eingeordnet. An seinem 10er Stapel hat sich dabei aber nichts verändert.

Aller Spieler prüfen also gleichzeitig ob sie eine passende Karte vor sich offen liegen haben oder ob sich möglicherweise etwas passendes in der Hand befindet. Da oft auch gleichzeitig gelegt wird ist man gezwungen, den Überblick über die Situation der Kartenstapel auf dem Tisch zu behalten und trotzdem die eigenen Karten nach passenden Farben respektive Ziffern zu durchsuchen. Schnelligkeit ist Trumpf. Hat einer der Spieler seinen 10er Stapel komplett gelegt, dann ruft er "Ligretto" und das Spiel wird beendet. Nun wird ausgezählt, wie viele Karten jeder von seiner Set gelegt hat und wie viele des 10er Stapels noch verdeckt vor ihm liegen. Daraus resultieren die letztendlichen Gewinnpunkte.

Das hört sich ziemlich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Zugegeben jeder Anfänger hat in einer Gruppe von Fortgeschrittenen erst einmal Probleme dem Spiel zu folgen, da sich der Anfänger erst an die Schnelligkeit dieses Spiels zu gewöhnen, aber schon nach einigen Runden hat sich auch der Anfänger angepaßt.

Das Spiel kostet bis 10 €, teurer darf es auch nicht sein, da die Karten sehr leiden und sicherlich nach intensiver Nutzung mal erneuert werden müssen. Meine Karten haben schon deutliche Spuren, halten aber hoffentlich noch einige Zeit.

Wenn man zwei verschiedenfarbige Spiele zusammenwirft kann man das Spiel auch zu acht spielen, was den Spaßfaktor noch weiter erhöht. Allerdings wird es jetzt schon etwas unübersichtlich, wenn so viele Kartenhaufen auf dem Tisch liegen, sieht man nicht mehr alle Möglichkeiten, aber keine Angst, es geht allen so. Man hört immer wieder den Ausruf: „Jetzt liegt dieser Stapel schon so lange vor meine r Nase und ich habe nicht gesehen, daß ich anlegen kann!“

Seitdem vor nicht allzu langer Zeit ein weiterer Satz (Kartonfarbe rot) herausgekommen ist, kann man das Spiel auch mit zwölf Personen spielen, was das Chaos noch weiter erhöht, aber auch den Spaßfaktor.

Ein Hinweis noch an alle, die ich jetzt hiermit neugieríg gemacht habe, nehmt einen möglichst großen Tisch und entfernt alles, was nicht für das Spiel notwendig ist vom Tisch, ansonsten fällt es garantiert irgendwann herunter. Kleinere Blessuren an den Händen sind garantiert.
...
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StarlightII

§ Rasanter Geschwindigkeitsrausch :o) §

ein Testbericht von 2003-07-18 19:31:46 vom 18.07.2003
Empfehlung: ja
Bon soir mes chers lecteurs.
In meinem heutigen Bericht geht es nun einmal um das Kartenspiel „Ligretto“.

Da das Wetter gestern ja doch eher zu wünschen übrig ließ und sich die Sonne nicht blicken ließ langweilten meine Freundin und ich uns ziemlich. Zum Rausgehen hatten wir keine Lust und in der Glotze lief zur Nachmittagszeit eh nur Mist- da kam sie auf die Idee, dass wir doch’mal wieder Ligretto spielen könnten, sie hätte es sooo lange nicht mehr gespielt (sie war für 1 Jahr in Argentinien!). So kamen wir wieder einmal dazu, dieses faszinierende Kartenspiel aus dem Schrank zu kramen und zu spielen.

Das Spielzubehör:
Zu dem Spiel gehören 4 Kartensätze à 40 Karten mit eigenen Erkennungsmotiven auf der Rückseite (Kugel, Pyramide, Würfel und Kristalle) in 4 verschiedenen Farben. Da ich das blaue Ligrettospiel besitze sind es in diesem Fall die Farben dunkelblau, dunkelrot, dunkelgrün und orange. Zum Lieferumfang gehört zudem noch die Spielanleitung, die allerdings schon seit ewigen Zeiten verschwunden ist! *g*

Die Aufgabe:
Jeder Spieler bekommt seinen Stapel Karten (40), von denen er möglichst viele loswerden muss. Diese müssen in der Reihenfolge 1-10 in der Mitte abgelegt werden.
Klingt doch ganz simpel, nicht war?!
Das Wichtigste dabei ist die Geschwindigkeit, man muss schnell reagieren und kombinieren!
Das Schöne daran ist, dass alle Spieler gleichzeitig spielen können und niemand muss ungeduldig darauf warten, endlich an der Reihe zu sein.

Das Spiel:
Jeder Spieler legt zehn seiner Karten, das Ligretto, als Stapel vor sich ab (Bildseite nach oben). Außerdem platziert man drei Karten (bei 4 Spielern), (vier oder fünf, je nach Spielerzahl) offen vor sich. Auf ein Kommando geht’s los.
Befindet sich eine 1 unter den aufgedeckten Karten, so kann diese sofort gelegt werden und eine neue Karte vom 10-er Stapel aufgedeckt werden. Eine farblich passende 2 kann nun sofort von einem beliebigen Spieler darauf gelegt werden oder aber ein neuer Farbstapel kann begonnen werden.
Ist bei den offen liegenden Karten keine passende vorhanden, werden die restlichen (mindestens 27 Karten) durchmischt und nach und nach immer drei aufgedeckt, solange, bis sich eine passende Zahl und Farbe auffindet, und der Spieler sie legen kann.

Dies sind eigentlich ganz unkompliziert die Regeln des Spiels.

Das Spielende:
Ziel ist es wie gesagt, sein Ligretto, also den 10-er Stapel und die aufgedeckten 3 (4 oder 5, je nach Spielerzahl) Karten loszuwerden. Wem dies als erstes gelingt, sollte dies durch den Ruf „Ligretto“ kenntlich machen, so spielen wir es immer. *g*
Anschließend werden die Karten gezählt.
Da die Kartendecks der Spieler an ihrer Rückseite voneinander zu unterscheiden sind, ist das auszählen recht einfach. Gewonnen hat, wer durch die abgelegten Karten und ein möglichst kleines Ligretto die meisten Punkte hat.

Das Resultat:
Oh ja, war das schön, nach so langer Zeit einmal wieder Ligretto zu spielen. Zwar haben wir, da wie zu zweit gespielt haben , die Regeln etwas abgeändert, sodass man alle seine Karten loswerden muss, aber trotzdem hat es nach wie vor riesen Spaß gemacht.
Vor ca. 3 Jahren haben wir Ligretto mit der Familie an Ostern gespielt und einen richtigen Spielkampf entfacht. Hui waren wir in Spiellaune, sodass es sogar manchmal zu Streitigkeiten kam, wer denn schneller die Kare gelegt hatte. Schnelligkeit ist wirklich gefragt gewesen und mit so einem einfachen Spiel hatten wir soo viel Spaß, dass der gesamte Nachmittag damit ’rum ging. Wirklich faszinierend, man sollte es auf jeden Fall einmal in seinem Leben gespielt haben! Dieses Kartenspiel macht wirklich süchtig! :o)

Fazit:
Da haben mir meine Eltern vor einigen Jahren ein tolles Geschenk gemacht *g*, ein Geschenk, dass so viel Spielfreude erzeugt und echt süchtig macht!
Als Spaßfaktor kann ich klare 5 Sternchen geben, das Spielverständnis ist einfach und dadurch, dass alle auf einmal spielen, kommt bei niemandem Langeweile auf!
Nach diesen Jahren, ich weiß nicht mehr, wie viele es sind, ist die kleine Pappschachtel nun doch langsam auseinander gefallen und die Karten sind etwas abgegrabbelt, aber das trübt keineswegs die Spielfreude!

Infos:
Durch den Kauf der grünen Variante kann die Spielerzahl auf 2-8 erhöht werden, und da es mittlerweile auch eine rote Version zu kaufen gibt, besteht die Möglichkeit, Ligretto aus zu 12 zu spielen. Keine Garantie, wie dies ausgehen mag! *g*

Die Spieldauer beträgt in etwa zwischen 15 und 45 Minuten.
Erschienen ist das Spiel nach meinen Informationen im Jahr 1991 und dürfte zurzeit so um die 7 € kosten. Meine Version von 1991 ist bei Rosengarten Spiele hergestellt worden, wobei ich gehört habe, dass dies nun von Schmidt vertrieben wird. -> dafür kann ich aber keine Garantie übernehmen!

Das Spielalter ist auf 10-99 Jahren festgelegt.


Danke für’s lesen, bewerten und eventuelle Kommentare!
Wünsche euch allen noch einen angenehmen Abend und ein schönes Wochenende!

StarlightII am 18.o7.2oo3 für yopi und ciao
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
schmiddi

Chaos, Schnelligkeit, Reaktion - das ist Ligretto

ein Testbericht von 2002-06-02 14:15:55 vom 02.06.2002
Empfehlung: ja
Vorwort

Ja, es gibt tatsächlich noch andere Gesellschaftspraktiken außer sich in den Weiten des Internets aufzuhalten oder dem Hobby einer Meinungsplattform nachzugehen. Fast jedes Wochenende sitze ich mit meinen besten Freunden in unserer dörflichen Stammkneipe, trinken unser Bier und spielen dabei Karten. Es muss nicht immer Skat sein, in letzter Zeit haben wir eher eine neue Herausforderung gefunden, die sogar den Nebeneffekt während dem Speil mit sich bringt, dass keiner der Anwesenden mehr an eine Zigarette denkt. Es handelt sich um das Kartenspiel Ligretto, welches unübertroffen genial ist.

Wie bin ich zu Ligretto gekommen ?

Dies war wohl eher ein großer Zufall. Ein guter Freund von mir spielte es zum ersten Mal in der Schule während dem Physikunterricht und wünschte sich zu Weihnachten dieses Kartenspiel. Als seine Schwester es auch endlich kennenlernte, saßen die beiden mit ihren Eltern den ganze 1. Weihnachtsabend am Tisch und spielten, was das Zeug hielt.

Am 2. Weihnachtsabend machte ich mich mit meinem besten Freund zu ihm auf, um sein wortwörtlich "göttliches Spiel" mal kennenzulernen. Anfangs hatte ich wirklich gar keinen Überblick und keine Ahnung, wie das eigentlich funktionieren sollte. Aber mit der Zeit spielt man sich doch sehr schnell ein und lernt es verstehen - was aber noch lange nicht heißt, dass man es auch wirklich beherrscht.
Nun saßen wir fast ohne Unterbrechung von 21 Uhr bis 5 Uhr in den Morgen hinein und spielten und spielten und spielten. "Sucht" ist vielleicht das richtige Wort, wenn man hierbei wirklich nicht mehr aufhören kann.

Was ist Ligretto ?

Ligretto ist für mich persönlich ein eher ungewöhntliches Kartenspiel. Normalerweise sind Kartenspiele ruhig und bedacht, strengend as Köpfchen wie bei Skat auch hin und wieder einmal an. Aber dieses ist viel mehr, als ein normales Spiel mit Karten.

Bei Ligretto geht es nicht nur darum, mit Köpfchen das Ziel zu erreichen, sondern die Faktoren Chaos, Schnelligkeit und Reaktion kommen auch noch hinzu.

Wieso Chaos, Schnelligkeit und Reaktion ?

Das hat sehr viel mit dem eigentlichen Spielsystem zu tun, was ich noch näher erläutern werde. Nehmen wir einfach einmal an, dass vier Spieler an einem Tisch sitzen, vierzig Karten vor der Nase haben, diese auf dem Tisch liegen und es darum geht möglichst schnell diese Karten loszuwerden. Ja, loszuwerden, in dem man sie nach der Reihenfolge auf die Mitte des Tisch schmettert.

Wenn man mit schnellen Handbewegungen einfach die Karte hinlegt, artet das gerne sehr schnell in Chaos aus. Einige Stapel liegen plötzlich auf einander und bei schlechter Konzentration geht der Überblick total verloren.
Wer nicht schnell genug ist, braucht erst gar nicht zu spielen, da er seinen Kartenstapel sonst nie weg bekommt.
Und wer eine schlechte Reaktion hat, dürfte direkt verloren haben. Nehmen wir einmal an, eine Karte mit der "1" liegt auf dem Stapel. Du und ein anderer wollen die "2" darauf schmeißen und er ist schneller. Tja, Mist aber auch, musst du eben warten bis die nächste "2" erscheint - WENN es dann nicht schon zu spät ist.

Das Spielzubehör

Im Spiel enthalten sind vier Kartensätze à vierzig Karten und eine Spielanleitung. Jeder Kartensatz besitzt auf der Rückseite seine eigene Farbe, die bei Ligrettospielen immer unterschiedlich sind. Sollte man mit acht Leuten spielen wollen ist es wichtig, dass alle Karten verschiedene Farben auf der Rückseite besitzen, da ein Spiel sonst nicht möglich ist.
10 Karten haben vorne die gleiche Farbe und ergänzen sich durch eine Zahlenreihe von eins bis zehn. Diese Farben sind im Normalfall "rot", "gelb", "blau" und "grün".

Die Spielanleitung

Ein kleines Stück Papier, doppelseitig bedruckt und nicht sehr ausdrucksvoll. Besser ist es, wenn man sich das Spiel von einer Person erklären lässt, welche es schon kann. Denn mit der Spielanleitung kommt man anfangs kaum zurecht, da sich die Macher komisch ausdrücken.

Das Ziel des Spiels

Eigentlich recht simpel dieses Spiel. Das Zeil besteht darin, möglichst schnell in der Mitte des Tisches seine Karten nach der Reihenfolge von 1-10 abzulegen und dabei immer auf die gleiche Farbe der Karte zu achten. Es wird nicht nach der Reihenfolge gespielt, sondern jeder Spieler spielt gleichzeitig und für sich allein. Hier ist wie schon angesprochen Schnelligkeit und Reaktion gefragt, so dass keine Langweile während des Spiels aufkommt.

Vorbereitung des Spiels

Da, wie in dem Spielinhalt schon festgelegt, das Spiel nur für bis zu vier Personen geeignet ist, gibt man jedem Spieler erst einmal einen Stapel Karten der gleichen Farbe. Bei noch einem Ligrettospiel mit verschiedenen Kartonfarben, kann man die Spieleranzahl auch auf bis zu acht aufstocken.

Als erstes ist es nun nötig seine Karten ordentlich zu mischen. Aus diesem Kartenstapel nimmt man zehn Karten heraus, die man von oben zum Beispiel abnehmen kann. Die erste Karte des Stapels deckt man nun auf. Diese legt man auf einen Haufen zusammen. Als nächstes werden noch einmal drei Karten aus dem Stapel aufgedeckt und nebeneinander gelegt. Die restlichen Karten, was in diesem Fall noch 27 an der Zahl wären, behält man in seiner Hand.

Der Beginn des Spiels

Nun wird das Spiel mit irgendeinem Ausruf begonnen, der "Ligretto" lauten kann oder auch einfach "Und los ...". Gleichzeitig müssen nun alle Spiel immer wieder drei Karten aus der Hand offen auf den Tisch legen und die oberste dieser versuchen in die Mitte des Tisches zu bringen. Ein Stapel fängt z.B. mit der Farbe "grün" und "1" an. Legt diese Karte jemand kann man nun die grüne 2 darauf ablegen. Eigentlicher Sinn ist es jedoch, die Karten, welche im 10-er Stapel und in Dreiherfolge nebeneinander liegen, loszuwerden. Wer den 10-er Stapel als erstes losgeworden ist und nur noch drei Karten nebeneinander ligen hat ruft "Ligretto Stopp !" und einfach nur "Ligretto". Dieser Spieler hat also als erstes das Spielziel erreicht und der Rest aller Spieler muss sofort aufhören. Abgelegte Karten nach diesem Schlussruf müssen wieder zurückgenommen werden, da wie gesagt einfach Sense ist.

Punktewertung

Zu erst einmal sollte man sich ein Blatt Papier und einen Stift beschaffen, um die Punkt aufzuschreiben. Die Karten, welche aus dem Zehnerstapel noch übrig geblieben sind werden mit -2 Punkten berechnet. Die in der Mitte liegenden Karten werden je nach Farbe wieder an die Spieler verteilt. Jede abgelegte Karte gibt +1 Punkt.

Ein Beispiel: Aus dem Zehnerstapel sind noch alle zehn Karten enthalten. Dies wären -20 Punkte. Abgelegt hat man in diesem Fall ganze fünf Karten. Diese ergeben ein Punktekonto von +5. -20 und +5 ergibt letztendlich -15. Diesen Punktestand schreibt man nun auf.
Der Spieler, welcher Ligretto Stopp ruft, hat logischerweise keine Karten mehr in seinem Zehnerstapel übrig. Hier kann man gut und gerne schon mal auf +30 Punkte kommen.

Gewonnen hat die Person, welche als erstes +100 Punkte oder mehr erreicht. Sollten zwei Spieler in der gleichen Runde die Punktezahl überschreiten, so gewinnt dieser, der die meisten Punkte abgeräumt hat. Gibt es einen Gleichstand gewinnen beide.

Schummelfaktor

Ich gebe zu, dass ich auch schon einmal geschummelt habe und dieser Faktor auch sehr hoch ist. Keiner würde auf die Idee kommen, die Karten seines Gegners noch einmal abzuzählen. So kann man aus +5 Punkten auch schnell einmal +8 Punkte machen, das Vertrauen in seine Mitspieler entscheidet letztendlich.

Preis

Der Preis für dieses Spiel liegt bei 5€-8€. Für ein Kartenspiel nicht unbedingt sehr billig, aber gut investiert ist es dank dem Fun-Faktor auf jeden Fall.

Fazit

Sucht und Spielspass ohne Pause. In der Kneipe zu sitzen ist die eine Sache, den ganzen Abend bis tief in die Nacht herein, wenn unsere gute Karin Schech ihr Wohnzimmer schließt, gibt es kein anderes Kartenspiel mehr. Fun, Fun und noch einmal Fun. Selbst die Konzentration kommt dabei nicht zu kurz. Wer es einmal spielt, wird Ligretto liebe, das ist versprochen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Babba
Babba, 11.02.2002
Irgendwie wirklich schoumln, daszlig es wieder da ist. Wenn auch aumlrgerlich, daszlig die alten Beitraumlge weg sind, wie auch die Punkte, wollte gerade anfordern.
PrinceofLies
PrinceofLies, 17.04.2002
die Zahl Lesungen im Vergleich zu der Zahl Bewertungen ist wirklich lustig,aber der Beitrag bleibt Top in Punkto uumlbersichtlichkeit,information und ausfuumlhrlichkeit
tobi.birkner
tobi.birkner, 06.06.2002
Also ich werd bei Ligretto so hippelig, dass mich meine Eltern fruumlher immer fuumlr verruumlckt erklaumlrten, trotzdem ein sehr geiles Spiel
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rasantes Spiel zum süchtig werden!!

ein Testbericht von 2002-03-01 21:39:21 vom 01.03.2002
Empfehlung: ja
Ligretto! Und los geht es! immer wenn irgendwo Ligretto gesagt wird, kommt es zu einem rasanten duell zwischen mindestens zwei bis höchstens 12 (oder sogar noch mehr).

Aber der reihe nach. ich bekam das spiel vor zwei Jahren von meiner Patin. Es wurde zum Kultspiel von meiner familie und als wir es im Urlaub dabei hatten, wurde es auch dort zum Knüller. In einer Schachtel, welche zwischen 10DM und 15 DM kostet, sind für vier Spieler immer je 40 Karten . Es gibt das rote, das blaue und das grüne Set. Es kann sein, dass es noch mehr gibt, aber ich kenne nicht mehr.DIe karten sind von 1 bis 10 nummeriert in vier verschiedene Stabel.

Jeder Spieler mischt seine Karten und legt drei Karten offen und nebeneinander vor sich auf den Tisch. Daneben legt jeder Spieler noch 10 Karten aufeinander, aber verdeckt. Die restlichen Karten sind der Handstapel.
Wenn LIGRETTO gesagt wird, decken alle Spieler GLEICHZEITIG immer 3 Karten vom Handstapel auf. Mit der obersten Karte kann man versuchen in der Tischmitte anzulegen. Dabei gilt: Nur gleiche Farben in der richtigen Reihenfolge. Bei 10 kann der Stapel zur besseren Übersicht aus der Tischmitte weggelegt werden. Gleichzeitig beim Anlegen versucht jeder Spieler die 3 Karten die offen vor ihm liegen los zu werden, bzw. in der Mitte anzulegen. Wenn er eine Karte von den offenen 3 abgelegt hat, muss er eine Karte von den 10 Karten aufdecken. Ein Einzelspiel geht solange bis der Stapel mit den 10 Karten aufgedeckt ist. Der Spieler, der fertig ist, muss Ligretto rufen.

Dann wird gezählt: Alle Spieler die noch Karten vom Stapel mit den 10 Karten haben, müssen diese zählen und dann verdoppelt als Minuspunkte merken. Dann werden die Karten, die in der Mitte liegen dem Logo von jedem Spieler nach sortiert. Jeder zählt die Karten, die er in die Mitte gelegt hat. Diese sind die Pluspunkte eines Spielers. Man zieht die minuspunkte von den Pluspunkten ab und schreibt das Ergebnis auf.
Hinweise: Es kann in einer Runde auch Minus gemacht werden; der, der fertig gemacht hat, hat nartürlich keine Minuspunkte.
So werden soviele Runden gespielt, bis ein Spieler mindestens 100 Punkte erreicht hat.

Achtung! Suchtgefahr! Also spielt nicht zu lang, sonst werdet ihr süchtig, aber trotzdem viel Spass beim ausprobieren.
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Kommentare
Nanie
Nanie, 01.03.2002
Ich hab das Spiel auch und es ist in meiner Klasse richtig Kult geworden! Ist ein super Spiel. Liebe Gruumlszlige, Nanie
Volker111
Volker111, 02.03.2002
etwas knapp, aber fuumlr manche Spiele langt das.
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DoubleYou

Ligretto - ein super witziges Kartenspiel fuer Jung und Alt

ein Testbericht von 2002-02-20 13:38:19 vom 20.02.2002
Empfehlung: ja
Ligretto ist ein Kartenspiel, mit dem man sich problemlos Abende lang beschaeftigen kann. Es ist super einfach zu erlernen und bringt tierisch Spass in jede lanweilige Runde.
Das Spiel ist fuer 2-12 Spieler. Eine Packung Ligrettokarten enthaelt vier verschiedene Farben. Damit kann man also bis zu 4 Spieler ausstatten. Es gibt drei verschiedene dieser Packungen zu kaufen, das heisst man kann bis zu zwoelf verschiedene Farbstapel kaufen.
Eine Packung Ligrettokarten kostet so ca. € 8-9

Zum Spielablauf:

Nachdem sich jeder eine Farbe ausgesucht hat versuchen alle Spieler so viele Karten wie moeglich los zu werden, in dem sie in der Spielfeldmitte von 1 bis 10 abgelegt werden.
Dabei sind natuerlich Reakton und Geschwindigkeit gefragt, denn es will ja jeder seine Karten los werden.
Wer als erstes die Karten los ist hat gewonnen. Das ist natuerlich nur eine grobe Uebersicht ueber die Regeln. Naeheres in der Spielanleitung.

Alles in allem: Ein super Kartenspiel fuer einen angemessenen Preis.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
magnifico

Nichts für Choleriker, Jähzornige und Herzkranke

ein Testbericht von 2002-02-17 14:18:16 vom 17.02.2002
Empfehlung: ja
Aufgrund seines hektischen Spielverlaufes und der unweigerlich auftretenden Aggression empfiehlt sich das Spiel "Ligretto" weder für Choleriker oder Jähzornige noch für Herzinfarktpatienten oder anderweitig gesundheitlich gefährdete. Denn während erste durch ihr Ausbrüche und Frustationsgebaren vielleicht den Witz des Spieles noch um ein weiteres erhöhen, besteht bei Herzkranken aufgrund des aktionsreichen Spielverlaufes die, in meinen Augen nicht unbeträchtliche Gefahr, einen ernsthaften gesundheitlichen Vorfall erleiden zu können - was nun wirklich nicht der Sinn des Spieles ist.

Der Sinn liegt vielmehr darin, durch schnelle Reaktion und ein geschicktes Händchen zu punkten bzw. den Mitspielern Punktemöglichkeiten wegzuschnappen - eine schweißtreibende und die Stimmung anheizende Angelegenheit.

Gespielt werden kann bereits ab drei Spielern, wobei die derzeitige Höchstgrenze aufgrund des vorgegebenen Spielmaterials bei 12 Personen liegt - nach meinen Erfahrungen sind 4-5 Personen ideal, da sonst einerseits das Spiel wenig Elan erzeugt, andererseits aber bei zu vielen Mitspielern leicht unübersichtlich wird und die Versuchung, durch Mogelei zum Sieg zu kommen, eventuell in die Tat umgesetzt wird - wir sind alle nur Menschen.

Gespielt wird mit Spielkarten, auf denen sich die Zahlen 1 bis 10 befinden. Jeder Spieler erhält zu Beginn einer Spielrunde einen Stapel mit 40 Karten, auf deren Rückseite sich sein Symbol befindet. Von diesen 40 Karten legt er vier offen vor sich hin - erreicht oder übersteigt ihre Summe die Zahl 30, so darf er vier neue Karten auflegen. Weitere zehn Karten legt er verdeckt als Kartenstoß neben die vier aufgedeckten Karten. Die verbleibenden sechsundzwanzig Karten nimmt er in eine Hand - ein Wechsel in die andere oder ein fächerförmiges Aufbreiten dieses Stapels ist nicht erlaubt. Haben alle Mitspieler die Vorbereitungen abgeschlossen, ruft ein Spieler "Los!" und eröffnet damit den wilden Kampf.

Ziel eines jedes Spielers ist es, die vier vor ihm befindlichen Karten möglichst schnell auf den Tisch - der im übrigen stabil gebaut sein sollte - zu legen, um den freiwerdenden Kartenplatz mit einer Karte aus dem Zehnerstapel belegen zu können. Dabei gilt, daß auf einen bereits eröffneten Stapel auf der Spielfläche nur die nächsthöhere Zahl, beispielsweise die "5" auf die "4", gelegt werden darf. Neue Stapel können mit der "1" eröffnet werden, mit der "10" ist der Stapel abgeschlossen. Durch die in der Hand befindlichen 26 Karten können und müssen Stapel ebenfalls eröffnet oder weitergeführt werden. Da jeder Mitspieler das selbe Ziel und meistens auch den selben Stapel vor Augen hat, entscheidet oftmals die Reaktionsgeschwindigkeit über die Möglichkeit, eine Karte ablegen zu können oder nicht. Hat ein Spieler seinen Zehnerstapel abgebaut - die vier offenen Karten dürfen noch vorhanden sein - so ruft er laut "Stop!", womit das Ende der Runde allen anderen angezeigt wird, die keine weiteren Karten ablegen dürfen. - nach meiner Erfahrung hat sich ein vehementes Vorgehen bei dem Abbrechen der Runde, etwa durch Über-den-Tisch-hechten oder Karten-an-sich-reisen im Hinblick auf etwaige "unbewußte" Nachzügler bewährt. Alle, auf der Spielfläche befindlichen Karten werden nun umgedreht und, nach ihren jeweiligen Symbolen, den Mitspielern zugeteilt. Dabei zählt jede abgelegte Karte einen Pluspunkt, wohingegen jede Karte im noch vorhandenen Zehnerstapel zwei Minuspunkte zählt - ein negatives Ergebnis ist also durchaus drin.

Nach dem Aufsummieren des aktuellen Ergebnisses mit den vorher erzielten Werten kann sodann eine neue Runde beginnen, in der neue Taktiken wie auch Adrenalinschübe eingebracht werden können. Sieger ist, wer eine vorher definierte Punktegrenze, beispielsweise 200 oder 300 Punkte, als erster erreicht.

Während des Verlaufes einer Runde kann und wird es, mit voranschreitendem Spielablauf immer wahrscheinlicher werdend, zu dem ein oder anderen verbalen Ausrutscher kommen - als Folge von Frustration oder Aggression über eine eben verpaßte Chance. Deshalb sollte man sich vorher gut überlegen, ob die vermeintlichen Mitspieler aufgrund ihrer Fähigkeit zur Selbstbeherrschung oder anderweitiger Charakterzüge geeignet sind, dieses temporeiche Spiel mitzumachen. Nach meinen eigenen, nunmehr durch vielfache Ligretto-Abende gefestigen Erfahrungen ist neben blauen Flecken an Handgelenken und Unterarmen, gestauchten Fingern und Beinahe-Brüchen von Handgelenken, die nur knapp einem mehr oder weniger gezielten Handkantenschlag entgangen sind, auch eine nicht unbeträchtliche verbale Vielfalt im Bereich des eher vulgären oder obszönen Spektrums möglich - für mich immer wieder sehr interessant, wie Personen, die man infolge langjähriger Freundschaft vermeintlich gut zu kennen glaubt und ihr sprachliches und anderweitiges Niveau einschätzen zu können meint, mit "deftigen Sprachschmankerln", unterstrichen durch eher harmlose Flüche oder Kraftausdrücke, ihren Emotionen freien Lauf lassen.

Damit will ich weder mich selbst von derartigen Entgleisungen ausnehmen, noch irgendwelche negativen Auswirkungen des Spiels auf interhumane Relationen ausdrücken - vielmehr kann man hierbei, zumindest kurzzeitig, Einblicke auf so manche Schattenseite der lieben Mitmenschen nehmen, womit, soweit meine persönliche Einschätzung, ein gewisser Reiz des Spieles erklärbar ist.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Flo2010

!!!Vorsicht!!!! Teuflisch schnell

ein Testbericht von 2002-02-13 18:06:38 vom 13.02.2002
Empfehlung: ja
Hallo Leute!
Wir haben uns seit längerer Zeit mal wieder ein neues Gesellschaftsspiel gekauft. Es heißt Ligretto, und es macht einfach riesig Spaß. Es ist ein Spiel für 2-4 Spieler die Spaß an Aufregung und Action haben. Aber jetzt will ich mal ein bisschen zu dem Spiel sagen.

Spielzubehör:
4 Kartensätze a 40 Karten mit einem Erkennungsmotiv auf der Rückseite (Kugel, Pyramide, Würfel, Kristalle).
1 Spielanleitung

Der Spielgedanke:
Die Aufgabe
möglichst viele Karten gleicher Farbe in der Reihenfolge von 1 bis 10 in der Mitte ablegen.
Das Wichtigste
ist dabei Geschwindigkeit, schnell kombinieren und reagieren!
Das Schöne
alle Spieler spielen Gleichzeitig! Keiner muss warten, keiner wird ungeduldig

Spielvorbereitung:
Jeder Spieler erhält einen Kartensatz a 40 Karten in den Farben Pink, Blau, Geld und Türkis. Jeder Kartensatz hat nun eines der Motive auf der Rückseite (Kugel, Pyramide, Würfel, Kristalle). Man behält dieses Motiv bis zum Spielende. Jeder mischt seinen Kartenstapel mit Motiv nach oben gut durch. Danach legt jeder Spieler seine Karten vor sich auf den Tisch.

Ligretto:
Dazu werden 10 Karten verdeckt abgezählt und als Stapel mit der Ziffer nach oben vor sich auf den Tisch gelegt.

Reihe:
3 weitere Karten werden nacheinander, weiter mit der Ziffer nach oben, rechts neben den Ligretto gelegt. Wenn nur 2 Spieler mitspielen legen sie 5 neben den Ligretto. 3 Spieler legen 4 Karten dorthin.

Hand:
Die restlichen Karten werden mit dem Motiv nach oben in der Hand behalten.
Nun kann das Spiel beginnen.

Spielverlauf:
Ein Spieler gibt das Startsignal. Wer eine 1 hat legt sie schnell in die Mitte. Alle spielen gleichzeitig und legen wenn möglich Karten in der Mitte ab. Man legt aus dem Ligretto aus der Reihe oder aus der Hand ab. Wer keine 1 parat hat, der hat sie vielleicht in der Hand? also rasch 3 Karten aus der Hand verdeckt abgezählt und übereinander mit der Ziffer der 3 Karten nach oben hingelegt. Keine 1? Dasselbe noch mal...
Sobald eine 1 auftaucht, (egal aus welchem Stapel und in welcher Farbe) wird sie in die Mitte gelegt. Jeder versucht nun diese 1 oder andere Einsen, die mittlerweile schon daneben gelegt wurden in gleicher Farbe und aufsteigender Reihenfolge (2, 3, 4...) zu bedienen.
Bei 10 sind die Stapel voll und bleiben einfach liegen. Das bedeutet: Jeder darf jeden Stapel in der Mitte passend bedienen. Die beste Möglichkeit ist aus dem Stapel Ligretto in die Mitte zu bedienen, weil man wenn dieser Stapel abgebaut ist den gesamten Spieldurchgang mit den Ausruf „Stop“ beendet.
aus der Reihe kann ebenfalls in die Mitte gelegt werden. In der Reihe entstandene Lücken müssen sofort durch Karten vom Ligretto abgeschlossen werden. Parallel dazu werden ständig je 3 Karten aus der Hand abgezählt und mit den Ziffern nach oben übereinander so vor sich auf den Tisch gelegt, dass man nur die oberste Karte erkennen kann. diese Karte wird wenn sie passt in der Mitte abgelegt.
Ist die Hand verbraucht, nimmt man den Stapel verdeckt neu auf und beginnt von vorne 3 abzuzählen, usw.
Besonderer Hinweis: Den Handstapel immer in der Hand halten nur mit der anderen Hand Karten in die Mitte legen.
Man muss also gleichzeitig auf Ligretto, Reihe, Hand und die Häufchen in der Mitte achten und dabei den eigenen Handstapel durcharbeiten. Das tun natürlich alle. Also schön schnell sein, und den Ligretto leer machen.

Spielende:
Hat ein Spieler keine Karten mehr im Ligretto, so ruft er laut „Stop“.
Damit ist der Spieldurchgang beendet. Es darf keine weitere Karte abgelegt werden.

Punkteverteilung:
die Karten in der Mitte werden nach Motiven sortiert. Jeder Spieler zählt jetzt die Karten mit seinem Motiv. Jede Karte die in der Mitte liegt zählt einen Pluspunkt. Jede Karte die noch im Ligretto liegt zählt als zwei Minuspunkte. die Karten die in der Reihe und in der Hand liegen werden nicht mitgezählt.
Das Ergebnis wird dem Schreiber mitgeteilt. am besten gleich das Endergebnis, die Differenz aus Plus und Minus. Hat ein Mitspieler 99 Punkte erreicht, ist er der Sieger. Man kann natürlich auch länger spielen.


Meine Meinung:
Ein wirklich tolles Spiel, bei dem Spaß garantiert ist. Es ist nämlich wahrsinnig lustig zu sehen wie nach und nach alle verzweifeln, weil wieder ei Mit oder besser Gegenspieler schnell war. Dann kommen schon mal ein paar Flüche zustande. Doch wenn man es nicht zu ernst nimmt kann man selbst drüber lachen.
Und für den Preis von 13.70DM lohnt sich wirklich die Anschaffung dieses tollen Spiels.
Kleiner Tipp noch. Man kann auch noch weiter Spiele kaufen. Es gibt eine grüne, eine blaue und eine rote Spielverpackung. Kauf man alle drei, so kann man bis zu 12Personen spielen. doch Vorsicht dann braucht man auch einen großen Tisch, denn jeder Spieler sollte an jeden Haufen kommen können.

!!!!! Viel Spaß bei Ligretto !!!!!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Nanie

Action pur!

ein Testbericht von 2002-02-12 17:03:43 vom 12.02.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Yopi-User!

Zu Weihnachten habe ich eine neues Kartenspiel bekommen. Ligretto sein Name. Schon nach dem ersten Mal spielen war ich süchtig danach.

Ligretto ist das perfekte Spiel für langweilige Mittagspausen, nicht enden wollende Bahnfahrten oder Winterabende an denen die Heizung ausgefallen ist. Denn aufregend ist es, die Zeit vergeht wie im Fluge und warm wird einem auch dabei.

Gerade heute haben wir in der Mittagspause wieder geschlagene 1 1/2 Stunden Ligretto gespielt. Es war super. Das Spiel ist so rasant und schnell, dass ich Angst hatte einen Herzkasper zu bekommen. Schweißausbrüche hatte ich sowieso. Und natürlich riesen Spaß!

Das Spiel sollte man allerdings nur spielen, wenn es egal ist wie laut es ist. Denn ohne schreien und toben ist dieses Spiel nicht halb so lustig. Außerdem wirkt schreien ja befreiend.

So jetzt aber mal zum Spielablauf:

Jeder Spieler bekommt einen Kartenstapel. Von diesem Kartenstapel legt er 10 Karten als Ligretto beiseite und 3 Karten nebeneinander hin. Die restlichen Karten behält der Spieler in der Hand. Ab dem Startsignal "Ligretto" muss jeder Spieler versuchen seine Karten beim richtigen Stapel in der richtigen Reihenfolge anzulegen. Wer als erstes seinen Ligretto-Stapel gelehrt hat ist Sieger der ersten Runde. Das Ganze geht so lange bis ein Mitspieler eine Gesamtpunkteanzahl von 99 Punkten erreicht hat. Die Punkte werden aus dem übriggebliebenen Ligretto-Stapel (-2 Punkte) und den abgelegten Karten (+1 Punkt) ermittelt.

Das wichtigste bei diesem Spiel ist Schnelligkeit, Ausdauer, gute Beobachtungsgabe und Durchsetzungsvermögen.

Ich hoffe euch hiermit eine interessante Anregung für die langweiligen Abende gegeben zu haben.

Liebe Grüße,
Nanie
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
MichaelW97614
MichaelW97614, 20.02.2002
ich spiele es auch gern, bin nur meistens viel zu hektisch um zu gewinnen!g
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