Heute kommt von mir ein kurzer Bericht über ein Actionspiel für die X Box
Genauer gesagt handelt es sich um Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
Der Preis lag bei 59,99 Euro . Jetzt jedoch für unter 20 Euro zu haben .
Zum Spiel :
Die Filme kennt von Indianer Jones kennt ja wirklich jeder . Doch jetzt gibt es auch ein Spiel . Na ob das an die Filme herankommt ??? Oft sind die Film aber besser als die Spiele .
Und du übernimmst im Spiele die Rolle von Indianer Jones . . Du kommst kaum von einer Abenteuerlichen Reise wieder da wartet auch schon das nächste Abenteuer auf dich . Und das wird gleich wieder Sau gefährlich . Deine Reise bringt dich nach China . Und du sollst das Grab des ersten Chinesischen Kaisers betreten und dort die größte Perle der Welt bergen . Doch das ist keine gewöhnliche Perle . Diese Perle ist Magisch und hat natürlich auch Kräfte von denen noch so richtig keiner wirklich weiß . Aber du mußt nicht nur diese Perle finden zuerst mußt du den Spiegel der Träume finden . dieser Spiegel ist der Schlüssel für den Katakomben die sich zur perle führen .
Und jetzt bringt dich diese Aufgabe in verschiedene Städte auf der ganzen Welt . Wie zum Beispiel Prag , Hongkong und Istanbul . Aber diese Städte sind natürlich nicht alle . es gibt viele weit exotischer Orte die du jetzt bereist .
Und da kommen wirklich sehr viele gefährliche Missionen auf dich drauf zu . Und immer sind natürlich wie im Film die Nazis hinter dich her .
Und jetzt kommt Indianer Jones hinter das Geheimnis der Perle . Wer diese Perle findet wir über die absolute Macht erhalten . Also sind natürlich viele hinter dir hinterher . Und diese Leute gehen auch über Leichen .
Du mußt jetzt klettern , springen oder dich prügeln . Und am Ende solltest du die Perle haben . Nur so kannst du die Welt vor einer Übermacht der Nazis beschützen .
Das Spiel bleibt dem Film wirklich sehr treu das hat man wirklich sehr selten .
Die Grafik kann sich auch sehen lassen . Alles sieht wirklich sehr gut aus und kommt auch gut rüber . Die Bewegungen sind flüssig und schnell . Nix hängt und nix ruckelt . Auch die kleinen Details kann man gut erkennen . Man soll ja auch die ganzen Fallen erkennen . Und das sind ganz schön viel . Fast ein wenig zu viele .
Als Nachteil finde ich das man nicht überall Speichern kann . Bei so viele Fallen wäre das angebracht .
Der Sound im Spiel ist super . Die Original Musik aus dem Film ist natürlich mit dabei .
Auch die Deutsche Stimme von Harrison Ford macht den Wiedererkennungswert sehr hoch .
Auch von der Abwechslung war ich nicht überzeugt . Gut bei einem Tischtennis Spiel gibt es nicht so viel aber andere Spiele überzeugen dann noch mit Grafik oder Sound . Aber in dem Spiel gab es nix was das wett gemacht hat .
Das Spiel hat mich wirklich überzeugt. Sehr viel Abwechslung und eine gute Story . Klasse kann ich da nur sagen . Die Rätsel waren sehr wirklich sehr gut .
Spielspaß : Note 1,2 Das sagt doch alles oder was ???
ein Testbericht von sinfortuna2006-11-29 08:13:44vom 29.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Guter Soundtrack, sehr gute Synchronsprecher, abwechslungsreiche Missionen, interessante Schauplätze...Nachteile/Kritik: Haklige Steuerung, Kameraprobleme speziell im Nahkampf, kein Multiplayer, schlichte Optik
Berühmte Kinohelden müssen zwangsläufig auf PC- und möglichst viele Videospielsysteme umgesetzt werden, damit der Rubel mehr als nur ordentlich rollt, versteht sich. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Fast genau so sicher ist aber leider auch, dass solche Umsetzungen selten überdurchschnittlich gut sind geschweige denn einen Hit verkörpern, viel realistischer ist es hingegen, dass wir es mit einer lieblosen Umsetzung zu tun haben, welche in der Regel kaum so richtig Spielspaß aufkommen lässt. Aber dann ist es ja für den Käufer längst zu spät, schließlich hat er sich das entsprechende Game aufgrund des „verlockenden großen Namens“ längst gekauft. Im Fall von „Indiana Jones – Legende der Kaisergruft“ ist dies erfreulicherweise einmal nicht so, wir haben es in der Gesamtbetrachtung letztlich mit einem Titel für die Microsoft X-Box zu tun, der sich zumindest etwas von der Durchschnittsmasse abhebt. Zwar wurde ein Mehrspielermodus nicht implementiert, so dass nur ein Solo-Abenteuer hier möglich ist – negative Auswirkungen auf den Langzeitspielspaß sind somit die Folge – doch trotzdem bin ich positiv überrascht worden. Es handelt sich zwar beileibe nicht um einen Mega-Hit, aber um ein immerhin sehr ansprechendes Game, welches im Übrigen im Genre der Actionadventure anzusiedeln ist.
Die Hintergrundstory ist natürlich zumindest in atmosphärischer Hinsicht an die Kinoabenteuer des Indiana Jones angelehnt, ohne jetzt aber einen speziellen Film 1:1 wiederzugeben: wir befinden uns im Jahr 1935, in dem (bekanntlich) das Dritte Reich beängstigend mächtig zu werden droht. Um diese Macht noch weiter auszubauen, strebt dieses nach einem mysteriösen Artefakt, welches durch die unfassbare starke Magie, welche diesem innewohnt, dem Besitzer die Weltherrschaft bringen soll. Ein bisschen klischeehaft (wieder einmal), aber bitteschön. Um dieses Horror-Szenario bloß nicht zur Realität werden zu lassen, macht sich Mr.Jones umgehend auf die Socken, als er von den finsteren Plänen des Nazi-Regimes hört. Eine Weltreise steht uns bevor, denn schließlich statten wir der tschechischen Hauptstadt Prag einen Besuch ab (Nazis besetzen dort eine altertümliche Burg), gehen in der Kanalisation Istanbuls auf Tauchstation, wuseln in antiken Tempelruinen Sri Lankas umher und klöppen uns mit der chinesischen Mafia in einer Bar in Hongkong. Wie zu erwarten war, unterteilt sich jedes jener Szenarien in mehrere Teilabschnitte, die das Erfüllen einer Mission voraussetzen.
Da es sich um ein Actionadventure handelt, ist klar, dass Elemente aus unterschiedlichen Genrearten zum Tragen kommen: wir (als Indiana Jones) ballern selbstverständlich auf die uns wenig freundlich gesinnten Feinde, liefern uns rasante Verfolgungsjagden (wobei wir derjenige sind, der flüchten muss), müssen einige haarige Sprungpassagen überstehen, hangeln uns über Abgründe, tauchen in unterirdischen Gewölben und müssen uns mit aggressiven Haien auseinandersetzen und lösen schließlich das ein oder andere mystisch angehauchte Rätsel. In erster Linie sind unsere Geschicklichkeit bzw. unsere feinmotorischen Künste und ein bisschen Hirnschmalz gefragt. Grundsätzlich ist somit für Abwechslung gesorgt, der Schwierigkeitsgrad ist dabei nicht ohne, zumindest Einsteiger, Gelegenheitszocker und chronisch ungeduldige Spielernaturen werden auf eine sehr harte Probe gestellt.
Letzteres liegt allerdings weniger an einem anspruchsvollen uns fordernden Gameplay, sondern vielmehr an teils wesentlichen Patzern, die uns die Laune ab und an ordentlich vermiesen können: speziell
mit der Spieltechnik bin ich überhaupt nicht zufrieden. Die Steuerung ist viel zu haklig und sorgt somit für einige sehr ärgerliche Passagen, speziell dann, wenn unsere akrobatischen Künste gefragt sind. Bei den (dadurch) kniffligen Sprung-, Kletter- und Tauchpassagen erscheinen demzufolge nicht nur Schweißperlen auf die Stirn, sondern es entstehen auch Sorgenfalten. Oft werden wir durch die unpräzise und teils bockige Steuerung übel benachteiligt und dass dies dem Gesamtspielspaß nicht gerade förderlich ist, dürfte auf der Hand liegen. Ob wir uns an Kanten oder Felswänden entlang hangeln, über Schluchten springen oder auf schmalen Stegen bzw. Simsen balancieren müssen: das Ganze ist ein Nervenspiel und birgt einen nicht zu unterschätzenden Frustfaktor. Sogar die Schleichpassagen werden uns gehörig erschwert, speziell dann, wenn es schnell und trotzdem präzise weitergehen muss.
Zu allem Überfluss bereitet uns nicht nur die Steuerung unserer Spielfigur, sondern auch die Kameraführung Probleme, diese ist nämlich beileibe nicht immer auf der Höhe des Geschehens. Kommt es zum Nahkampf mit den feindlichen Subjekten, verlieren wir regelmäßig die Übersicht, können nicht genau erkennen, wohin die Attacken der Feinde genau abzielen, ein Auseichen und gezieltes Kontern ist daher reine Glückssache. Natürlich haben die Gegner damit überhaupt kein Problem, versteht sich. Ergo artet das Ganze in solchen Situationen derart aus, dass Glück, Zufall und Unfairness eine dominante Rolle spielen. Und das darf einfach nicht sein, hier fehlt mehr als nur der Feinschliff. Dies hat empfindliche Auswirkungen auf den Gesamtspielspaß, da gibt es überhaupt kein Vertun.
Der Actionbereich ist auf jeden Fall besser gelungen als die haarigen Jump-and-Run-Elemente. Mit Peitsche, Pistole und Schrotflinte machen wir den Feinden (hoffentlich) die Hölle heiß, zudem wird herumstehendes Mobilar zweckentfremdet, so unter anderem Stuhlbeine, Flaschen oder Vasen. Speziell aus sicherer Entfernung macht dieses Actionadventure Laune, da die im Nahkampf erwähnten Steuerungsprobleme und ungünstige Kameraperspektiven dann nicht oder zumindest nur kaum auftreten. Ein fader Nachgeschmack bezüglich des nicht ganz ausgereiften Kampfsystems bleibt natürlich dennoch.
Schließlich verhindert die nur durchschnittliche Optik (für ein X-Box-Spiel) eine höhere Wertung: die Schauplätze sind zwar abwechslungsreich gestaltet und unser Protagonist überzeugt durch seine große, nicht klobig wirkende Gestalt mit gelungenen Animationen, aber die Umgebung, in der wir uns herumtreiben, weisen einfach ein viel zu biederes Design auf. Einfache Texturen am Boden und im Hintergrund, blass wirkende Gegner, keine nennenswerten Spezialeffekte, keine hübschen Licht- und Schattenspiele und insgesamt ein detailarmes Ambiente (auch bei der Gestaltung der Gebäudekomplexe und Tempelanlagen) sorgen für eine eher sterile Atmosphäre. Der berühmte Funken springt jedenfalls nicht über, da hilft auch die Unterstützung des 60-Hertz-Modus nicht weiter. Etwas besser sieht es bei der Soundkulisse aus, die mit abwechslungsreichen und stimmungsvollen Hintergrundmelodien daherkommt, eine gelungene (sowohl englische als auch deutsche) Sprachausgabe aufweist – sogar mit deutscher „Original-Synchronstimme“ von Harrison Ford – und mit Soundeffekten auch nicht sparsam umgeht. Digitalklänge werden zudem unterstützt, so dass das typische „Indiana-Jones-Flair“ zumindest in akustischer Hinsicht gut rüberkommt.
Unter dem Strich haben wir es mit einem abwechslungsreichen und größtenteils auch spannenden Actionadventure zu tun, welches aber durch mangelhafte Spieltechnik und schlichte Präsentation enttäuscht. Die durch den Soundtrack und die Synchronsprecher erzeugte angenehme Grundstimmung wir durch die beiden obengenannten Punkte zunichte gemacht. Haklige Steuerung und des Öfteren unvorteilhafte Perspektive sorgen mitunter für arge Benachteiligung und somit unfaire Passagen, speziell bei den Akrobatik-Einlagen und im Nahkampf. Insgesamt haben wir es im Fall von „Indiana Jones – Legende der Kaisergruft“ mit einem interessanten X-Box-Abenteuer zu tun, bei dem ich aber vermute, dass (wie so oft) der Zeitdruck daran Schuld war, dass dieses Game in manch einem Bereich unfertig wirkt. Anders kann ich mir die Mängel bei Optik und Spieltechnik nicht erklären, es sei denn mit Unfähigkeit. Meine Spielspaßwertung: 64%.
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Der 6te Teil des berühmten Dr Henry "Indiana" Jones
ein Testbericht von Ghostface2004-02-11 17:56:18vom 11.02.2004Empfehlung: ja
Als 1981 ein gewisser Doktor Henry „Indiana“ Jones auf der Kinoleinwand erschien, wusste noch niemand, daß diese Person so einschlagen würde. Aus der Konstellation von George Lukas, Steven Spielberg und Harrison Ford wurde die wohl bekannteste Abenteuer-Trilogie der Welt ( Teil 4 ist derzeit in Arbeit ). Da wundert es kaum, daß auch die Videospielindustrie mit auf diesen Gewinnzug aufspringt und Indiana Jones Games auf den Markt bringt. Auf dem PC ist mittlerweile der 6. Teil erschienen und nun wurde auch die Xbox mit einem offiziellen Spiel beglückt. Schauen wir
uns doch mal an, ob es sich hierbei „wieder mal“ um ein verhunztes Lizenzspiel handelt, oder uns doch eine freudige Überraschung geboten wird.
Das Abenteuer kann beginnen…….
Da das Spiel ja wie bereits geschrieben über die offizielle Lizenz verfügt und über Lucas Arts raus gebracht wird, dürfen wir uns über 2 Sachen sofort sehr freuen. Zum einen die im Spielverlauf immer wieder einsetzende Originalmusik und zum anderen die Deutsche Synchronstimme von Harrison Ford. Nach dem einlegen der DVD und dem Intro des Entwicklerteams „The Collective“ bekommt Ihr als Vorspann Bilder aus dem Spiel in „In-Game Grafik“ zu sehen. Hier bemerkt man allerdings bereits die ersten Ruckler. Man wird das Gefühl nicht los, daß man wieder eine missbrauchte Lizenzsoftware erworben hat. Das Menü, welches man anschleißend erreicht ist in Form einer großen Halle aufgebaut. In dieser schwenkt die Kamera nun je nach Auswahl durch den Raum. Ein „Ahhhh“ Erlebnis bleibt an dieser Stelle leider ebenfalls vollkommen aus. Die Power der Xbox wurde hier nicht einmal angekratzt. Vor allem wenn man wie ich vorher noch „DoA extreme Beach Volleyball“ drin hatte, ist man mehr als enttäuscht. Trotz allen bedenken sollte man hier noch nicht abschalten, sondern schnurstracks ins Spiel eintauchen.
Und siehe da, die Indiana Jones Musik und die Stimme von Harrison Ford besänftigen den ersten Eindruck schon einmal wieder ein wenig und man befindet sich mitten im Dschungel wieder. Wie in den Filmen dürft Ihr hier erst einmal ein kleines Abenteuer miterleben, welches mit der Hauptstory auf den ersten Blick noch nichts zu tun hat. Die Grafik des Spiels ist zwar immer noch nicht das, was die Xbox liefern könnte, aber darüber sieht man im weiteren Verlauf des Spiels immer mehr hinweg, bzw. wird die Grafik stetig besser. In der „Third-Person-Ansicht“ werdet Ihr nun durch Texteinblendungen in die Steuerung von „Indy“ eingewiesen. Durch drücken des linken Trigger könnt Ihr jederzeit in die „First-Person-Ansicht“ wechseln, um Eure Umgebung genauer zu studieren. Hierdurch erkennt Ihr Wege teils besser oder werdet sogar auf versteckte Winkel aufmerksam, in denen sich kleine Trophäen versteckt halten. Diese frischen das Konto von unserem Helden wieder ein wenig auf. Nach den ersten Schritten sollte man sich z.B. den Wasserfall einmal genauer ansehen.
Eure Aufgabe in diesem ersten Abschnitt des Spiels ist es, in den „Tempel der dunklen Flussgöttin“ einzudringen um dort eine Götzenstatue zu finden. Daß Ihr das nicht ohne Schaden schaffen werdet versteht sich von selbst und so lernt man bereits nach wenigen Schritten im Urwald von Cylon die Bedeutung der Brunnen kennen. An diesen könnt Ihr nämlich Eure Feldflasche wieder auffüllen, die Euch im Spiel wieder Lebenskraft einflößt. Zwar findet man später auch noch „Medipacks“, welche die Energie wieder komplett herstellen, aber zwischendurch reicht ein Schluck aus der Flasche völlig aus um wieder fitt zu werden.
Ihr erkundet also erst einmal die Lage und stellt schnell fest, daß Ihr nicht großartig weit kommt, da Pflanzen den Weg in dien nächsten Bereich versperren. An den Stellen, an denen Ihr was tun könnt bzw. müsst blendet sich oben rechts im Bildschirm ein Symbol ein. In diesem Falle wird hier eine Machete eingeblendet. Diese gilt es also zuerst zu finden, damit Ihr sie einsetzen könnt. Nach ein paar gekonnten Sprungeinlagen ist dieses erledigt und das Teil kommt zum ersten Einsatz.
Gameplay:
Über das Digitalkreuz gelangt Ihr in Euer Inventar. Mit rechts/links wandert Ihr durch die einzelnen Gegenstände und durch Drücken nach oben verwendet man den ausgewählten Gegenstand. So weit so gut, aber da fehlt ja noch was zum richtigen Indian Jones Spiel – genau eine Schlägerei. Und diese wird Euch im nächsten Abschnitt schnell geliefert. Ein paar Elfenbeinräuber stellen sich Euch in den Weg und wollen unbedingt eine Lektion erteilt bekommen. Dies ist einer der nächsten positiven Punkte des Spiels. Ihr habt über 2 Buttons die Möglichkeit mächtig Schläge auszuteilen und Euch zu decken. Besonders gelungen ist es, daß Ihr Gegenstände wie Schaufeln, Flaschen oder sogar Stühle aufnehmen könnt, um sie auf dem Körper des Gegners zum Einsatz zu bringen. So macht das Spiel doch langsam spaß. Zwar könnt Ihr ebenfalls durch Einsatz roher Waffengewalt dem Kampf ein Ende bereiten, aber es empfiehlt sich doch mit Munition sparsam umzugehen und diese lieber für härtere Kämpfe aufzuheben. Im Kampf könnt Ihr auch in die „First-Person“ wechseln. Dadurch könnt Ihr hinter Mauern hervorspringen oder per angezeigtem Visier – sofern Ihr eine Waffe gezogen habt -Gegner erledigen.
Auch Eure Peitsche findet mehrfachen Einsatz. Zum einen hilft sie Euch über größere Abgründe zu schwingen, zum anderen ist sie sehr dienlich Gegner die Waffen aus der Hand zu schlagen, die dann von Euch benutzt werden können. Steht Ihr an einem Abgrund und die Möglichkeit des Einsatzes besteht, wird Euch dies wiederum oben rechts durch ein Symbol eingeblendet. Immer mehr kommt eine richtige Indiana Jones Stimmung auf. Vor allem müsst Ihr langsam Eure Umgebung immer mehr im Auge halten. Lauft Ihr nämlich zu selbstsicher durch die Tempelanlage, so wird Euch das ein oder andere Mal der Boden unter den Füßen wegbrechen oder Euch Pfeile aus den Wänden das Leben schwer machen. Diesen Pfeilen könnt Ihr durch abrollen Eurer Figur ausweichen. Habt Ihr diese Passage gemeistert, lernt Ihr den Umgang mit Wasser kennen. Euer Held ist in der Lage unter Wasser zu schwimmen und kann ca. 30 Sekunden die Luft anhalten. Die Euch verbleibende Zeit wird oben rechts im Bildschirm eingeblendet. Haltet diese Anzeige also gut im Auge, sonst kommt Ihr nur noch mit einem leblosen Körper an die Oberfläche zurück.
Grafik:
Die Grafik des Spiels entwickelt sich mittlerweile immer mehr. Sattes grün um Euch herum, Echtzeitschatten und Lichtspiele, welche zwischen Steinen und Pflanzen hindurch scheinen. Der Sound trägt zur Stimmung in gutem Dolby Digital 5.1 ebenfalls dabei und so ist das orten von Feindbewegungen im Dschungel mit dem passenden Equipment kein Problem. Leider wurde dem Spiel kein 16:9 Modus spendiert, so daß auf einem Breitbild TV die Figur doch ein wenig in die Breite gezogen wird. Trotz dieses kleinen Mankos, erreicht Ihr nach ca. 6 Abschnitten, den ersten Begegnungen mit Schaltern welche Euch Türen und Tore öffnen, ein paar Krokodilen die Euch zum Fressen gern haben, die mit Wasser gefüllte Halle der Flussgöttin in deren Mitte sich auf einer Insel die Statue befindet. Vorher habt Ihr noch gelernt Kisten zu zertreten, da sich in diesen oftmals einige Goddies für Euch verstecken, an Lianen zu schwinden und Gegenstände aufzunehmen und zu werfen, da hierdurch Gegner abgelenkt werden können.
All dieses Wissen müsst Ihr nun zum Einsatz bringen, um hier wieder heil raus zu kommen. Im Wasser befindet sich nämlich ebenfalls ein weißes Krokodil, welches allerdings 5-mal so groß ist wie diejenigen, welche Euch bisher ans Leder wollten. Euer einziger Weg um das Artefakt in der Mitte der Halle zu öffnen und zu erreichen ist mittels an der Decke hängenden Ketten. Durch diese erreicht Ihr kleine Nebenräume, in denen Ihr Schalter betätigen müsst, die wiederum Käfige von der Decke kommen lassen. Das „Indy-Feeling“ ist perfekt und der Puls rast. Meistert die Aufgaben und erreicht die Götzenfigur bevor Euch wieder mal ……. Nein mehr wird hier nicht verraten ;) außer, daß „Indy“ in seinen Filmen oftmals schon was hatte und es ihm dann schnell wieder abgenommen werden sollte.
Nachdem Ihr den Ort des Geschehens verlassen habt, geht es zunächst einmal zurück nach New York. Dieser Transfer wird genau wie in den Filmen mittels einer Weltkarte und einer sich darauf weitergehenden roten Linie. Gleichzeitig sieht man ein Flugzeug mit durch das Bild fliegen. Alles wie im Original und mit der richtigen Musik versehen. Vergessen ist die nicht ganz so tolle Grafik des Spiels und die kurzen Ruckler. Wir bekommen hier ein richtig gutes Action-Adventure geboten, welches Freunden der Trilogie noch ein wenig mehr Spaß machen wird, als denjenigen, die diese Filme bisher nicht kennen.
Zurück in New York bekommt Ihr plötzlich besuch durch einen Chinesen und seiner Assistentin. Diese Fragen Euch über Euer Wissen über das „Herz des Drachen“ aus, welches in der verborgenen Gruft des Chinesischen Kaiser versteckt sein soll. Mit diesem soll man den Willen der Menschen kontrollieren können. Nachdem die Assistentin die von Euch gefundene Götzenstatue zerstört hat um dieser ein Teil eines Spiegels zu entlocken, werdet Ihr über das weitere Abenteuer informiert. Um den Eingang zu Gruft des Kaisers zu finden, benötigt Ihr 3 Teile des Spiegels. Diese beiden restlichen Teile müssen zuerst durch Euch gefunden werden damit Ihr schlussendlich in China zum Showdown antreten könnt. Der weitere Weg führt Euch nach Prag und nach Arabien. Aber natürlich seit Ihr nicht die einzigen, die dem Artefakt hinterher jagt. Die chinesische Unterwelt sowie das Militär des deutschen Reiches wollen es in die Hände bekommen und machen Euch das Leben nicht einfacher. Deutsche U-Boot Anlagen gehören genauso zu den kommenden Schauplätzen wie das Dach von fahrenden Gondeln in der arabischen Welt. Mehr als einmal müsst Ihr ein großes MG übernehmen und ankommende Flieger abzuwehren oder während einer rasanten Autofahrt Verfolger los zu werden. Es wird also alles geboten, was man von einem „Indiana Jones“ Spiel erwarten möchte.
Fazit:
Der Entwickler „The Collective“ bringt ein richtig gutes Abenteuer auf die Xbox. Das Spiel, welche hierzulande von Electronic Arts vertrieben wird ist lediglich für den deutschen Markt von den Nazisymbolen befreit worden. Zwar ist die Grafik nicht das, was die Xbox leisten könnte, aber eventuell liegt es wieder daran, daß das Spiel auch auf dem PC und der PS2 erschienen ist. So wurde keine Hardware richtig ausgereizt. Trotz allem macht das Spiel sehr viel vergnügen und schafft eine gute Indian Jones Stimmung und das ist ausschlaggebend für den Spielspaß. Der Sound schafft eine gelungene Atmosphäre und die Steuerung geht gut von der Hand. Springen, klettern, hangeln und schwimmen fordern Euer geschick auch wenn die Figur gerade unter Wasser etwas ruckartig reagiert. Hier ist Miss Croft eindeutig die bessere Schwimmerin. Alles in allem ein gelungener Titel der die Xbox in diesem Bereich bereichert. Mit den insgesammt 10 Leveln werdet Ihr einige Zeit an diesem Titel Euren Spaß haben.
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1-3 von 3 Testberichten über LucasArts Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
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