fuer meinen ersten Bericht habe ich mir ein Buch ausgesucht, dass ich vor kurzem gelesen habe, und das mich sehr in seinen Bann gezogen hat: Daughter of the Forest von Juliet Marillier
Juliett Marillier
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Die Autorin ist urspruenglich aus Neuseeland, leber aber heutzutage mit ihrer Familie in Australien. Sie studierte unspruenglich Sprachen sowie Musik und durchlief eine Karriere als Lehrerin und Leiterin eines Chors bevor sie sich ausschliesslich dem Schreiben widmete bzw. Widmen konnte. Sie sagt von sich, dass sie schon immer ein Interesse an der irisch-keltischen Kultur hatte –dies ist auch ein regelmaessiges Thema in ihren Buechern, die in der Regel im schottische-irischen Raum spielen.
Wer mehr Infos moechte, kann diese unter www.julietmarillier.com nachlesen – eine sehr informative Website.
Die Story
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Die Idee der Story stammt nicht von Frau Marillier, denn eigentlich handelt es sich um ein irisches Maerchen, dessen Geschichte ein wenig ausgeschmueckt wird.
Hauptcharakter ist das keltische Maedchen “Sorcha”, dessen Familie auf einer Art Gut names Sevenwaters lebt. Sie ist das juengste von sieben Kindern und Halbweise, denn ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, so dass sie vor allem von ihren 6 Bruedern aufgezogen wird – der Vater ist groesstenteils auf Kriegszuegen gegen die christlichen, “englischen” Eindringlinge. Sie verbringt eine glueckliche Kindheit und hat eine sehr enge Beziehung zu ihren Bruedern. Doch als ihr Vater eine neue Frau nach Hause bringt, beginnt diese Idylle zu zerbroeckeln. Die neue Frau scheint mehr zu sein als sie zugibt und beginnt, mittels Magie die Familie systematisch zu zerstoeren. Die meisten der Geschwister erkennen dies – im Gegensatz zum Vater, der ihr ganz verfallen ist – und setzen sich zur Wehr. Mit dem “Erfolg”, dass die Geschwister in Schwaene verwandelt – nur Sorcha gelingt es, dem Zauber zu entkommen. Magische Wesen, das so genannte “Fair Folk” verraten ihr, wie sie ihre Brueder von dem Zauber befreien kann – eine sehr harte Aufgabe, die Sorcha extreme auf die Probe stellt und ihr alles abverlangt….
Mehr moechte ich nicht verraten – am besten selber lesen!
Meine Meinung
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Ich lese sehr gerne Fantasy-Buecher und halte dieses Buch fuer sehr gelungen. Es wird vermutlich die weibliche Leserschaft mehr ansprechen, denn es ist aus Sorcha Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, so dass eigentlich nur eine Beleuchtung der Dinge aus ihrem Blickwinkel stattfindet.
Der Schreibstil ist sehr fluessig und gut verstaendlich. Es gelingt der Autorin, die Geschichte lebendig werden zu lassen und die Charaktaere sind nachvollziehbar und wirken natuerlich. Es ist spannend, die Entwicklung von Sorcha mitzuerleben – von einem kleinen, naiven Maedchen zu einer starken, jungen Frau. Als Leserin habe ich von Anfang bis Ende mit ihr “mitgefiebert”.
Ausserdem kommen in dem Buch unterschiedliche Themen zur Sprache: Magie, Intrigen, Religion, Liebe, Loyalitaet – eben all das, was ein gutes Buch braucht. Viel neues bietet die Geschichte allerdings nicht – letztendlich ist es der Kampf Gut gegen Boese, der von einer jungen, unschuldigen Person abhaengt – zumindestens fuer regelmaessige Fantasy-Leser keine Ueberraschung. Ich habe gelesen, dass der Roman von einigen als historischer Roman eingestuft wird – das kann man so sehen, dann
waere er allerdings schlecht recherchiert, denn es enthaelt wenige Fakten, die tatsaechlich zutreffen – soweit ich das beurteilen kann.
Daten zum Buch
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Die sollen fuer interssierte nicht fehlen....
Preis: Ich wohne momentan in England und habe fuer dieses Buch 7,99 Pfund bezahlt – bei amazon.de wird es sicherlich etwas billiger sein.
ISBN: 0765343436
Seitenzahl: 560 Seiten
Erschienen: Februar 2002
Verlag: Tor Books (www.tor.com)
Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, die sich “Sevenwaters” nennt. Weitere Buecher heissen “Sun of the Shadows” und “Child of the Prophecy”.
Fazit
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Ein gutes, kurzweiliges Buch, dem ich 4 Sterne verleihe, denn ich fand es von Anfang bis Ende spannend und habe es sehr gerne gelesen. Einen Punkt Abzug gebe ich, weil das Buch nichts sensationell neues zu bieten hat.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Magie - Liebe - Intrigen
ein Testbericht von aurelia_aurita2007-01-31 20:36:11vom 31.01.2007Empfehlung: ja
heute möchte ich über ein Buch berichten, dass mich im letzten Urlaub so gefesselt hat, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte:
** Juliet Marillier – Daughter of the Forest **
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Allgemeine Daten
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Preis
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Der US-Preis des Buches beträgt 7,99 $. In Deutschland, wo das Buch nicht preisgebunden ist, ist es für ca. 6 Euro erhältlich (momentan beispielsweise 6,49 € bei amazon.de).
ISBN
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0765343436
Seitenzahl
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560 Seiten
Edition und Erscheinungsdatum
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Februar 2002
(Erstausgabe von 2000)
Verlag
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Tor Books
www.tor.com
Sonstiges
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Bei dem Buch handelt es sich um das erste Buch der so genannten „Sevenwaters Trilogy“, dem noch unten stehende Bücher folgen:
• Sun of the Shadows
• Child of the Prophecy
Gleichzeitig handelt es sich um die erste Veröffentlichung der Autorin. Das Buch basiert übrigens auf einer sehr bekannten, irischen Sage.
Das Buch gibt es selbstverständlich auch auf deutsch:
* Die Tochter der Wälder *
• Broschiert: 646 Seiten
• Verlag: Droemer/Knaur (November 2003)
• Preis: € 8,95
• ISBN: 3426625792
Zu der Übersetzung kann ich aber leider nichts beitragen, da ich englische Bücher möglichst im Original lese.
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Autorin
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Juliet Marillier wurde in Dunedin, Neuseeland, geboren und lebt heute mit ihrer Familie im Swan Valley in der Nähe von Perth, Australien. Sie studierte an der Otago University Sprachen und Musik und hatte schon immer großes Interesse and keltischer Musik und Irischer Folklore, was sie auch in ihre Bücher einfließen lässt. Seit der Veröffentlichung ihres zweiten Romans widmet sich Marillier ausschließlich dem Schreiben, vorher arbeitete sie als Lehrerin, Chorleiterin und Sängerin.
Weitere Infos findet ihr unter:
http://www.julietmarillier.com/
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Die Geschichte
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Das Buch spielt im heutigen Irland in der Zeit der Kelten und Druiden zu dem Zeitpunkt, als die Briten in Irland einfallen das und Christentum sich verbreitet.
Sorcha ist die einzige Tochter und das jüngste, siebte Kind von Lord Colum of Sevenwaters. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und während ihr Vater oft auf Kriegszügen gegen die Briten unterwegs und beschäftigt ist, wird sie von ihren sechs Brüdern großgezogen. Die heile Welt, in der sie mit ihren Brüdern lebt wird getrübt als ihr Vater eine neue Frau mit nach Hause bringt – eine Hexe, die beginnt, die Familie durch Zauber und Intrigen zu zerstören. Schließlich verwandelt sie die 6 Brüder in Schwäne. Sorcha dagegen kann fliehen und findet durch die Hilfe des „fair folk“ (bin mir nicht sicher, wie das in der deutschen Version übersetzt wurde) heraus, wie sie durch ein großes Opfer ihre Brüder retten kann. Natürlich nimmt sie dieses auf sich und verbringt zunächst ihr Leben in der Einsamkeit der Wälder bis sie von Briten entdeckt und gefangen genommen wird...
Und wer mehr wissen möchte, der muss das Buch lesen :-) Gut zu wissen ist aber vielleicht, dass es sich in dem Buch auch darum dreht, die alten druidischen („heidnischen“) Bräuche zu erhalten und damit die Beziehung Mensch – Natur. Weiterhin darf natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen.
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Schreibstil
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Das Buch ist eine Ich-Erzählung und es ist Sorcha, die ihre Geschichte erzählt. Es ist lebhaft und einfühlsam geschrieben und auch für Nicht-Muttersprachler wie mich gut verständlich. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd, und es bringt wirklich Spaß, das Buch zu
lesen.
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Fazit
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Obwohl ich ein begeisterter Fantasy-Leser bin habe ich doch lange gezögert, mir dieses Buch zu kaufen, da mir die Beschreibung sowie die Rezensionen doch irgendwie sehr schnulzig vorkamen – und das stimmt auch ein wenig. Es handelt sich hier sicherlich nicht um hochtrabende, tiefgehende Literatur. Auch die Geschichte an sich bietet nicht wirklich etwas Neues. Zu kritisieren gibt es vielleicht auch, dass – wie in vielen Fantasy-Büchern – die Romanheldin zu tadellos und perfekt dargestellt wird, die tut aber der Geschichte keinen Abbruch. Auch das typische Fantasy-Schema finden wir hier: Junge, unschludige noch-nicht Heldin muss überraschenderweise das böse bekämpfen und entdeckt dabei magische Fähigkeiten.
Und trotzdem hat mich das Buch so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und mir sofort die beiden weiteren Folgen bestellt habe.
Es handelt sich um ein tolles Fantasy-Buch, in der die keltische Welt wunderschön dargestellt wird. Das Buch ist fesselnd, mitreißend, sehr flüssig zu lesen und man fiebert von Anfang bis Ende mit der Romanheldin mit. Es fällt einem sehr licht, sich in die Situation von Sorcha hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen, denn sie wird sehr authentisch dargestellt. Auch die Darstellung der Welt, in der Sorcha lebt, ist sehr gelungen – mystisch, magisch und wirkt es nicht unnatürlich oder gar künstlich.
Ich vergebe 5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung, denn das Buch hat mich von Anfang bis Ende nicht mehr losgelassen und das ist für mich das wichtigste bei einem Buch!
Wer gerne Fantasy-Bücher liest, der ist hier absolut richtig, vor allem wohl der weibliche Bevölkerungsteil, denn die weibliche Perspektive kommt hier ausschließlich zur Geltung. Zum Vergleich – eine ähnliche, wenn auch
detailliertere Welt, findet man bei Marion Zimmer Bradley in „Nebel von Avalon“.
Auch die beiden folgenden Bücher kann ich ausdrücklich empfehlen – ich werde sicherlich bald darüber berichten.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!