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Platz 10 in der Kategorie "Zusatzinfos: Mehr zum Thema Komponenten".
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rispetto

Reinschieben, rausziehen, fertig!

ein Testbericht von 2002-04-14 16:43:07 vom 14.04.2002
Empfehlung: ja
Ich hatte am Abend den Rohentwurf eines neuen Artikels geschrieben, die Idee kam mir spontan und ich habe sie sofort in den Computer getippt.
Der Entwurf sollte am nächsten Tag zu einem fertigen Artikel heranwachsen und musste dafür in der Firma weiter bearbeitet werden. Allen neuen und schnellen Speichermedien zum Trotz mache ich das schon seit Jahren, und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, mit einem stinknormalen 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk, durch sie gelangen die Daten auf einfachste Weise zu meinen Firmen-PC. Ich habe zwar auch die Möglichkeit, Daten Online in die Firma zu übertragen, aber die Diskette ist mir in solchen Fällen einfach sicherer. Ich weiß genau wo sich meine Daten im Moment befinden, ein gutes Gefühl!

Warum benutze ich ein Diskettenlaufwerk?

Die Frage ist für mich sehr leicht zu beantworten:
Mit einem Diskettenlaufwerk, das in jedem, auch in sehr alten PC’s vorhanden ist, lässt sich eine kleinere Datenmenge oder auch ein kleines Programm in sehr kurzer Zeit und ohne großen technischen Aufwand auf einer Diskette speichern und anschließend transportieren. Die flache, leichte Diskette wird einfach in die Jackentasche gesteckt, sie ist sehr robust und nimmt eigentlich nichts übel.
Die Möglichkeiten zum übertragen der Daten oder auch kleiner Programme auf einen anderen Computer sind kaum eingeschränkt, denn wirklich fast jeder besitzt ein Diskettenlaufwerk und ist dadurch in der Lage, die Daten ohne Probleme auf seinem eigenen, oder einem Firmen - PC darzustellen und zu verwenden. Die Standards der Diskettenlaufwerke und der Disketten sind schon seit Jahren gleich und es gibt daher keine Kompatibilitätsprobleme.

Der für mich ausschlaggebende Faktor ist das absolut unkomplizierte Handling, kein Brennerprogramm muss gestartet werden, kein Risiko einer verbrannten CD!
Das überspielen geht allerdings nicht sonderlich schnell, aber damit kann ich leben!
Das nur geringe Datenmengen gespeichert werden können, ist im Fall von Worddokumenten unerheblich, dafür reicht die Diskette allemal aus. Für größere Datenmengen gibt es auch eine Lösung.
Sollte die Datenmenge tatsächlich einmal nicht auf eine Diskette passen, auch kein Problem für mich, ich habe ein kleines Programm, (findet man im Downloadbereich von Freewareanbietern) das die Daten oder das Programm in kleine „Häppchen“ zerlegt, die dann beim überspielen wieder automatisch zu einer Einheit zusammengeführt werden. So kann man die Daten problemlos auf mehrere Disketten verteilen, auch das funktioniert schnell und einfach. Wichtig ist hierbei allerdings die richtige Kennzeichnung der einzelnen Disketten.

Und wie robust sind die Diskettenlaufwerke!
Keine Probleme mit zerstörten Disketten, keine Ausfälle des Laufwerkes, immer noch verrichtet mein altes Laufwerk klaglos seinen Dienst. Ich verwende auch tatsächlich Disketten die schon über 5 Jahre alt sind!
Probleme oder Störungen seitens des Laufwerkes gab es in diesen ganzen Jahren auch nicht!
Die Hersteller von Diskettenlaufwerken und Disketten wird das nicht sonderlich freuen.

Aber der Markt für diese unkomplizierte Art der Datenspeicherung auf herkömmlichen Disketten stagniert ja schon seit Jahren und neue technische Innovationen hat es auf diesem Sektor auch schon lange nicht mehr gegeben.
Sind, wie ich finde, auch nicht nötig!
Die heutigen Disketten sind bereits vorformatiert und brauchen wirklich nur noch eingelegt und dann verwendet werden.
Sie sind allerdings fast nur noch im Fachhandel zu erhalten.
Viele Hersteller bieten sie ohne nennenswerten Aufpreis in praktischen Klappboxen an. Hat man erst einmal einen kleinen Vorrat angelegt, kommt man so schnell nicht in die Verlegenheit eines Neukaufes. Wichtig ist vielleicht noch, das man immer einen Vorrat an passenden Aufklebern zur Hand hat. Unerwünschte Verwechslungen werden so vermieden.

Mein Fazit:
Diskettenlaufwerke haben für mich auch in der heutigen Zeit der Brenner durchaus ihren Platz.
Sie sind unkompliziert in der Anwendung, sehr robust und lange haltbar.
Für kleinere Datenmengen sind sie deshalb einfach ideal.
Der Transport der Daten ist denkbar einfach und Probleme mit dem Datenaustausch sind quasi nicht vorhanden.
Die Lebensdauer meiner Disketten ist, wie die des Laufwerkes, scheinbar unbegrenzt. Tut mir leid für die Hersteller!
Ich arbeite viel und gerne damit und möchte diese Möglichkeit der Speicherung von Daten auch in Zukunft nicht missen. Preiswerter geht es wohl auch kaum noch.
Aus den genannten Gründen haben Diskettenlaufwerke für mich durchaus eine Zukunft.

Bis denne, rispetto

©Rispetto 2002
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DrDuke
DrDuke, 14.04.2002
Die Diskettenlaufwerke werden wohl so schnell nicht aussterben
Goldband
Goldband, 17.04.2002
Da hast du recht.
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bavariangirl

Wer eine neonfarbene HD bekommt ist wichtig

ein Testbericht von 2002-04-12 10:08:32 vom 12.04.2002
Empfehlung: ja
.....jedenfalls bei mir, denn ich gebe Vertragscopien und Daten, auf verschiedenfarbigen Datenträgern, an meine Kunden weiter und da bin ich froh das die Industrie diese "farbigen" geschaffen hat, so kann ich Prioritäten setzen.

Fast ein bischen wie das Farbsystem bei Ciao, so ordne ich auch meine Kunden in "Wichtig", "Interessiert", "Ratlos" und "wird wohl nichts" und das habe ich dann den erhältlichen Farben zugeordnet. Kunden die regelmässig kommen und mir die Disketten, auch bloss mal in den Briefkasten einwerfen, bekommen Neonfarben.

Das 3,5 Zoll Laufwerk ist in jedem Computer das Standardlaufwerk A, die Bootdiskette wird meistens da gesucht. In letzter Zeit booten zwar immer mehr Rechner schon von CD, doch ganz wegzudenken ist das 3,5 Zoll Laufwerk nicht.

Eingebaut wir es im normalen Schacht kleinen Schacht und die Diskette braucht nur eingeschoben zu werden, mittels eines Knopfs der eingedrückt wird, springt die wieder heraus.
Die meisten Laufwerke haben eine Kontrollleuchte, die anzeigt ob gerade Daten transferiert bzw. ausgelesen werden.

Disketten waren bei mir von Anfang an die idealen Datenträger. In den Anfängen habe ich sogar noch mit den grossen 5,25 Zoll Scheiben gearbeitet, doch die waren sehr anfällig gegen Schmutz und Hitze. Die tollen HD und HDD Disketten lösten diese dann geschickt ab und finden seitdem bei mir Verwendung.

Verträge, gerade grosse Textdateien, lassen sich da Prima sichern und ich kann dem Kunden ein Exemplar aushändigen, der liesst sich das durch und wenn er etwas ändern will, kann er das tun und ich schaue mir das dann an.

Natürlich sichere ich alle Daten auch auf CD Rom, doch das nur für meine Zwecke. Ich habe das schon bei den Kunden probiert und alles gebrannt, doch es sind keine Veränderungen möglich und leider kamen viele mit selbstgebrannten CD´s nicht zurecht, da gab es schon mal eine Fehlermeldung "CD nicht lesbar".

Mit den Disketten ist mir das erst einmal passiert, mit einer Bootdiskette die war nicht lesbar.....natürlich ärgerlich aber ich hatte Ersatz. Doch im beruflichen Einsatz haben mich die Disketten noch nie im Stich gelassen.
Heute sind fast nur noch die mit 1,44 MB Volumen erhältlich zu Beginn waren auch noch Disketten mit ca. 720 Byte, dann 1 MB=2DD (Boeder) im Umlauf....doch die wurden abgeschafft da die Kapazität einfach zu klein war.

Die Laufwerke sind mittlerweile gebraucht ab 8€ erhältlich, wenn man zu einem neuen Markengerät greift, zahlt man allerdings etwa 20€.
Der Einbau ist wirklich kinderleicht es muss nur in den kleinen Schacht reingeschoben werden und an der Seite, mit den beigefügten Blechschrauben, am Rahmen fixiert werden.
Hinten dann nur noch Netzteilkabel und Datenkabel anschliessen.

Mein 3,5 Zolllaufwerk arbeitet recht ruhig, doch gerade ältere Geräte rattern ganz schön, wenn man auf diesen nach Daten sucht und die versuchen, den Datenträger auszulesen.

Fazit

Auch meine Kids nehmen diese Datenträger mit ihren gespeicherten Hausaufgaben mit in die Schule, ebenso gibt es viel Installationssoftware noch auf 3,5 Zoll Disketten, deshalb ist mein Laufwerk momentan noch unersätzlich.
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xenophobe
xenophobe, 12.04.2002
Aber HD steht doch eigentlich fuumlr HardDisk ???
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klukklukkluk

Wir werden noch lange mit ihm leben!

ein Testbericht von 2002-03-07 20:09:10 vom 07.03.2002
Empfehlung: ja
Vor einiger Zeit habe ich ja meine Meinung, auf einer anderen Plattform, zur 3.5“ Diskette zum besten gegeben. Ich sah einen Bericht, der verfasst wurde und bin auf die glänzende Idee gekommen auch einen Bericht über dieses Speichermedium zu schreiben. Als der Bericht fertig war wollte ich ihn schnell bei Ciao einstellen musste aber leider feststellen, dass dies nicht mehr möglich war, da die Kategorie gesperrt wurde und ich habe ihn in die offene Kategorie gesetzt. Als ich nun einen Bericht zum dazugehörigen Laufwerk sah konnte ich einfach nicht wiederstehen und schreiben nun diesen Bericht.

Als Experte in dem Gebiet EDV muss ich sagen das ein 3,5 Zoll Laufwerk wohl nie aus dem Rechner verschwinden wird, da es einem Möglichkeiten bietet, die mit einem anderen Gerät nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen sind. Zwar hat uns Herr Gates mit der Windows Version 98 Second Edition die Möglichkeit geschaffen das Betriebsystem von der CD Rom starten zu lassen und des weiteren eine Installation von dort aus zu tätigen aber leider sind nicht alle Motherboards in der Lage diese Bootfunktion zu unterstützen.

Also was macht der jenige der sein System zerstört hat? Er greift auf seine Bootdiskette zurück, die logischer Weise in das vorhandene Laufwerk gesteckt wird und hofft das die Neuinstallation gelingt.

Weiter wird das Diskettenlaufwerk benutzt um zum Beispiel einige Tools auf die Festplatte zu spielen um ein defektes System zu reparieren, wenn weder die Festplatte, noch das CD ROM oder ein weiteres Speichermedium, wie zum Beispiel ein ZIP Laufwerk, reagieren.

Die meisten werden allerdings die Diskette und das Laufwerk dazu nutzen einige kleine Dateien zu sichern und zu einem anderen Computer transportieren wenn kein Internet oder Netzwerk vorhanden ist.

Aber ich will nicht unnötig abweichen und komme nun zum technischen Teil meines Berichtes.

Das Diskettenlaufwerk im 3,5“ Format ist der direkte Nachfolger des Laufwerks mit 5 ¼ Zoll. Es hat sich deswegen durchgesetzt weil die Disketten an sich kompakter und somit weniger anfällig gegen äußere Einwirkungen wurden und die Menge der zu speichernden Daten größer wurde. Anfangs musste man sich noch mit der Hälfte der heute zur Verfügung stehenden 1,44 MB zufrieden geben, was durch die HD Technologie aber letztendlich nicht mehr der Fall war. Das Diskettenlaufwerk halbierte sich von der Größe da auch die Medien kleiner wurden.

Das Laufwerk ist mit einem speziellen Bus an der Hauptplatine des Rechners angeschlossen und mit einem Datenkabel verbunden was den Betrieb von zwei voneinander unabhängigen Laufwerken erlaubt. Man kann entweder zwei 3,5“ Laufwerke oder ein 3,5“ und ein 5 ¼“ Laufwerk anschließen, welche dann die Laufwerksbuchstaben A: und B: zugeteilt bekommen. Die Vergabe der Buchstaben kann durch einen „Dreher“ im Kabel gesteuert werden.

Das Laufwerk besitzt einen Lesekopf, der die magnetisch abgespeicherten Daten der Diskette ablesen kann und einen Schreibkopf der logischer Weise Daten auf das Magnetband abspeichern kann. Die Technik gibt es schon relativ lange und daher ist das Auslesen oder Beschreiben einer Diskette nicht unbedingt sehr schnell ( ca. 500 KBit/s ) und vor allem durch den mechanischen Schrittmotorantrieb nicht die leiseste Methode Daten auszutauschen.

Das Laufwerk formatiert eine Diskette indem es lauter digitaler Nullen auf das Magnetband schreibt. Speichert man nun Daten auf das Medium werden diese Nullen durch digitale Codes ersetzt. Das Laufwerk weiss dann wo sich was auf der Diskette befindet indem es erst den Anfangssektor die sogenannte FAT Liest. In der FAT werden alle nötigen Informationen bezüglich der Daten abgelegt.

Ihr seht nun hoffentlich welchen Nutzen der kleine meist übersehene Helfer im Computer hat. Mir hat er schon oft geholfen Computer wieder ans Laufen zu bringen und vor allem Daten von dem einem Laufwerk zum anderen zu bringen, die ich dann mit den jeweiligen Computern bearbeiten konnte. Schade finde ich nur, dass jeder das Laufwerk nutzt aber eigentlich keiner ihm die nötige Beachtung schenkt, es sein denn es geht einmal kaputt und muss für einen ungefähren Preis von 40 DM wiederbeschafft werden.

Also werden wir noch lange mit dem 3,5“ Diskettenlaufwerk leben ( müssen ).

Gruss Kluk
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Kommentare
wlffm
wlffm, 07.03.2002
speicherplatz zu klein, per in cdNero oder direct CD im Alltagsbetrieb keine Chance mehr
maertens
maertens, 07.03.2002
Habe schon ewig keine Diskette mehr benutzt.. alles nur noch per mail etc.
harzerduo
harzerduo, 21.04.2002
danke fuumlr den ausfuumlhrlichen Bericht,gruszlig vom harzerduo
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telebim

Trotz aller Nachteile NOCH unverzichtbar

ein Testbericht von 2002-02-25 09:03:12 vom 25.02.2002
Empfehlung: ja
Es ist immer noch die einfachste Methode kleine Programme oder Datenpakete recht einfach von einem Computer auf den anderen zu übertragen. Ich spreche hier nicht etwa wie viele meinen von der CD-R, sondern vielmehr von der Floppy.

Sei es nun im veralteten 5 ¼ Zoll Format, welches in der heutigen Zeit noch in den wenigsten Rechnern zu finden ist, oder von den 3 ½ Zoll Formaten. Im übrigen unterstützen sämmtliche Rechner zumindest Bios-mäsig das 5 ¼ Zoll Format noch.


- Die Geschichte der Floppy


Die etwas älteren unter uns können sich sicherlich noch an die 8 Zoll oder wie eben schon erwähnt 5 ¼ Zoll Disketten erinnern. Diese wurden vor fast 20 Jahren von Sony erfunden und seit dort in großem Umfang in die PC´s eingebaut. Wer nun denkt, dass man auf eine 5 ¼ oder etwa auf eine 8 Zoll Diskette mehr Daten drauf bekommt, der liegt hier falsch. Im Gegensatz zur 3 ½ Zoll Floppy, auf die man Anfänglicherweise nur 720Kb an Daten bekam, und später sogar 1,44MB, bekommt man auf die 5 ¼ nur 1,2MB und auf die 8 Zoll nur 180Kb. Mitte der 90er wurde das 3 ½ Zoll Format von verschiedenen Firmen mit einer noch höheren Datendichte ausgeliefert, sprich man bekam auf eine spezielle Floppy sage und schreibe 2,88Mb an Daten drauf. Diese speziellen Floppys und Floppylaufwerke konnte man aber auch ganz normal mit 1,44Mb beschreiben. Das 2.88Mb Format setzte sich aber nicht in größerem Umfang durch, so dass dieses auch den wenigsten bekannt sein dürfte.

- Die Technik


Doch nun zu dem sehr interessanten Thema, wie denn nun so eine Diskette ( Floppy ) funktioniert.
Die Diskette ist im Grunde genommen nichts anderes wie eine dünne beschichtete und magnetisierbare Kunstoffscheibe. Das Prinzip der Datenspeicherung auf Diskette ist im übrigen bei allen o.g. Formaten das selbe. Von den genannten Formaten ist das 3 ½ Zoll Format das mechanisch stabilste von allen. Die eigentliche Kunstoffscheibe ist hier durch ein Plastikgehäuse sehr gut durch äußere Einflüsse geschützt. Die Hülle wird direkt mit dem Antriebsmechanismus des Laufwerkes verbunden. Dies hat den Vorteil, dass deswegen eine wesentlich genauere Positionierung der Lesezugriffe. Im Gegensatz zu den Vorgängerformaten ist die Kunstoffscheibe, welche die eigentlichen Dateninformationen enthält auch sehr gut gegen Staub geschützt, da diese durch einen „Shutter“ bei nicht Gebrauch verdeckt ist. Alle Disketten haben einen Schreibschutz. Wobei der Schreibschutz der 3 ½ Zoll Diskette am einfachsten zu bedienen ist. Musste man bei der 5 ¼ Zoll Diskette noch mit Klebestreifen die entsprechende Einkerbung verschließen, so kann man bei diesen durch einen Plastikschieber, der fest im Gehäuse integriert ist sehr schnell und flexibel realisieren.


- Mein persönlicher Einsatz der Disketten


Da in der heutigen Zeit wohl noch die wenigsten Computerprogramme auf einer Handelsüblichen Diskette Platzfinden dürften, so ist das Aussterben dieser Form der Datenspeicherung wohl vorprogrammiert. Da aber sowohl die Laufwerke als auch die Medien selbst sehr billig sind werden die Floppys doch noch sehr gerne von Herstellern eingesetzt. Ich persönlich transferiere Daten hauptsächlich vom Geschäftsrechner auf meinen Privaten zuhause im Word oder Excel Format. Dafür reichen die Kapazitäten doch noch aus.
Sobald die Daten allerdings die Kapazitätsgrenzen einer Floppy sprengen steige ich doch sehr schnell auf CD-R um. Da Ladevorgänge ( natürlich auch Schreibvorgänge ) auf eine Floppy doch relativ lange brauchen, so muss man doch einiges an Zeit dafür aufbringen. Ein ganz gewaltiger Nachteil der Floppys möchte ich hier auch nicht verheimlichen. Gerade in den 90er sind doch etliche Viren über die Floppy verteilt worden. Es gab sogar vorformatierte Disketten, die von Herstellern mit Viren ausgeliefert wurden. Leider erkennen die Aktuellen Virenprogramme die alten Viren nicht immer zuverlässig, so dass gerade hier ein erheblicher Risikofaktor in bezug auf Datensicherheit besteht.

Trotz dieser Nachteile sind für meine tägliche Arbeitsweise die Disketten unverzichtbar. Das breite Vorhandensein dieser Laufwerke ist für mich hier eigentlich ausschlaggebend.

Danke fürs lesen.......

Ave telebim
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Kommentare
Jaleira
Jaleira, 25.02.2002
Ich bleib den kleinen suumlszligen Dingern auch treu! Allein um mal schnell ein Dokument zu transportieren! :
Maeuschen21
Maeuschen21, 25.02.2002
wuumlnsche dir einen wunderschoumlnen guten Morgaumlaumlaumln o Mandy
12351
12351, 27.02.2002
das braucht man immer wieder. Gruss Manni
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aprikow

Ein Siegeszug will nicht zu Ende gehen ...

ein Testbericht von 2002-02-19 19:07:07 vom 19.02.2002
Empfehlung: ja
Langer Ruhm sei ihr beschieden ist der Gegenspruch von: kurzer Ruhm war ihr beschieden. So titelte ich im Herbst einen Bericht über die ZIP - Diskette. So soll man gewissermaßen schon in der Überschrift eine Wertung ablesen. Eine positive und zu Recht: Denn keine andere Hardware hat so lange Bestand in unserem geliebten PC wie das 3,5 Zoll – Diskettenlaufwerk. Bis heute. Grafikkarten, Speicher, Prozessoren – all diese Komponenten unterscheiden sich um Lichtjahre von Ausstattungen vergangener Tage. Quasi wie ein Dinosaurier hat die Floppy bis heute überlebt.

Bevor wir zum wieso und warum kommen kurz ein Hinweis darauf, was technische eine Diskettenlaufwerk und ihr Speichermedium (die Diskette) denn so sind

Technik
*******

Disketten sind magnetische Speichermedien. D.h. mittels magnetisieren werden Daten auf die Diskette geschrieben oder gelesen. Die geschieht durch einen Schreib/Lesekopf des Laufwerks, der wiederum durch einen stinknormalen Motor bewegt wird. Wie die Diskette insgesamt bei Gebrauch auch. Um sich das kurz mal als Bild vorzustellen: Man ziehe im Garten einen Kreis. Dies sei die Diskette vor Gebrauch. Um bspw. Samenkörner darin ablegen zu können, ziehe man Furchen (kreisförmige natürlich „g“). Dieses Furchenziehen ist nix anderes als der Vorgang der Formatierung einer Diskette. Nun könnt ihr beliebig Körner in die Furchen streuen oder auch wieder herausnehmen (landwirtschaftlich natürlich völliger Blödsinn). Damit das auch schön schnell und effizient geht, bewegt sich euer Kreisbeet mit immenser Geschwindigkeit, Ihr als Lese/Schreibkopf auch. Viel Spaß beim einsammeln und auslagern!

Technisch gesehen bewegen die 3,5 Zoll – Laufwerke ihre Disketten mit einer Geschwindigkeit von 300 U/min. Dabei schaffen sie einen Datentransfer von ca. 500 kbit / s. Das ist nicht besonders fix, reicht aber für die zugewiesenen Aufgaben vollkommen aus.


Wofür brauche ich denn überhaupt noch eine Diskettenlaufwerk?
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Beispiel: Den vorliegenden Bericht würde ich gerne meiner Oma zukommen lassen. Nun weiß ich, dass Oma seit Neuestem über einen PC verfügt, aber noch nicht über eine mail - Adresse. Ausdrucken wäre zu simpel und pädagogisch nicht relevant. Also wird beim nächsten Sonntagsbesuch eine Diskette rübergereicht. Rein ins Laufwerk und schon kann Oma den Bericht lesen. Oder ich will ein paar andere Worddokumente vom Büro nach Hause transferieren. Schwupps eine Disk ins Laufwerk abgespeichert ist das Werk. Nix mit Nero, der wieder Rom anzünden will. (Für nicht eingeweihte: Nero burning Rom ist ein Programm um CD`s zu brennen).

Mit einer recht schnellen Zugriffsgeschwindigkeit von 90ms lässt mich mein Laufwerk schnell bis zu 1,44 MB Daten problemlos und schnell von A nach B transportieren.


Wofür taugt solch ein 3,5 Laufwerk nicht?
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Schon bei den Urlaubsfotos kommen die ersten Probleme. Mehr als 1,44 MB passen nun mal nicht drauf. Das sind im jpg - Format vielleicht 4-7, im bmp – Format im schlechtesten Fall eins! Da müssen wir auf die CD zurückgreifen. Die Zwischenlösung ZIP - Laufwerk hat sich m.E. als zu teuer erwiesen. Und noch eins sei bedacht: Magnetische Speichermedien halten nicht ewig und sind äußerst staubempfindlich. Also auch zur Archivierung nicht geeignet!


Der Einbau eines 3,5 Zoll – Laufwerks
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Angenommen das Laufwerk segnet das Zeitliche und ein Neues muss her: Genau so einfach wie andere Plug & Play –Geräte lässt sich ein 3,5 Zoll – Laufwerk einbauen und konfigurieren. Ähnlich einem CD-ROM Laufwerk wird das Diskettenlaufwerk in den vorgesehenen Schacht geschoben und mit einem Stecker verbunden. Dafür muss man nur das Computergehäuse öffnen (Netzstecker ziehen!!). Den zugewiesenen Platz findet selbst ein schlecht sehender Mensch. Nun nur noch das Laufwerk selbst mit 4 Schrauben in der Schienenhalterung verschrauben. Fertig. Jedes BIOS (so meine Erfahrung) erkennt ein Diskettenlaufwerk sofort nach dem Neustart.


Kostenpunkt
***********

Ein Laufwerk ist derzeit ab 20 € aufwärts zu haben. Ich habe bisher drei Laufwerke eingebaut und immer den preiswertesten Anbieter ausgewählt – ohne Reue. Allerdings an drei verschiedenen Rechnern. Denn im Normalfall hält ein Laufwerk ein PC-Leben lang. Eher geben die Disketten vorher ihren magnetischen Geist auf.

Fazit
*****

3,5 Zoll – Diskettenlaufwerke werden uns noch so lange treue Dienste erweisen, bis entweder alle Rechner nur noch über ein mailähnlichen Dienst miteinander vernetzt sind oder wiederbeschreibbare CD´s um die Hälfte billiger und die Brennerprogramme um das doppelte schneller werden. Bis dahin werden wir noch mit dem Kuriosum Diskettenlaufwerk leben müssen. Und das tun wir zur Zeit doch noch ganz gut, oder?!
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Maeuschen21
Maeuschen21, 21.02.2002
so auch hier habe ich alles nachgeholt was ich verpasst habe. o
Mutter3
Mutter3, 25.02.2002
Schoumln auch dich hier zu sehen.Gruszlig Gisela
LaMagra
LaMagra, 20.05.2002
super Bericht. du kennst dich ja aus!
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